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Praktische Tipps
7Wenn Sie die Zeitspanne von 5 Sekunden
überschreiten, bleibt das Getriebe im Modus P. In
diesem Fall muss der Vorgang wiederholt werden.
Rückkehr zum normalen Betrieb.
► Drücken Sie die Taste P am Wählhebel.
Mit EAT8-Automatikgetriebe
oder Gangwahlschalter und
elektrischer Feststellbremse
/
Lösen der Bremse
► Stellen Sie den Wählhebel bei stehendem Fahrzeug und laufendem Motor in den Modus N und
schalten Sie die Zündung aus.
Innerhalb von 5 Sekunden:
► Schalten Sie die Zündung erneut ein.► Treten Sie das Bremspedal ganz durch und bewegen Sie den Wählhebel nach vorne oder nach
hinten, um den Modus N zu bestätigen.
► Drücken Sie den Betätigungsschalter während
Sie das Bremspedal ganz durchtreten, um die
Feststellbremse zu lösen.
► Lassen Sie das Bremspedal los und schalten Sie die Zündung aus.
Wenn Sie die Zeitspanne von 5 Sekunden
überschreiten, bleibt das Getriebe im Modus P. In
diesem Fall muss der Vorgang wiederholt werden.
Rückkehr zum normalen Betrieb.
► Starten Sie den Motor neu, währen Sie das Bremspedal treten.
Keyless-System
Das Bremspedal muss während des Ein- oder
Ausschaltens der Zündung nicht getreten werden.
Falls doch, wird der Motor gestartet, sodass Sie
den Vorgang erneut beginnen müssen.
Pflege- und
Wartungshinweise
Allgemeine Hinweise
Um eine Beschädigung Ihre Fahrzeugs zu vermeiden,
sollten folgende Anweisungen befolgt werden.
Außen
Verwenden Sie beim Reinigen des
Motorraums niemals einen Hochdruckreiniger.
Es könnten elektrische Komponenten beschädigt
werden.
Waschen Sie das Fahrzeug nicht bei starker
Sonneneinstrahlung oder bei extremer Kälte.
Verriegeln Sie beim Waschen des Fahrzeugs
in einer automatischen Waschanlage mit
Zugvorrichtung unbedingt die Türen und entfernen
Sie, je nach Version, den elektronischen Schlüssel
aus dem Erkennungsbereich.
Halten Sie beim Waschen Ihres Fahrzeugs
mit einem Hochdruckreiniger die Sprühkopf
mindestens 30 cm vom Fahrzeug entfernt
(insbesondere beim Reinigen von Stellen mit
Lackabplatzern, Sensoren oder Dichtungen).
Reinigen Sie Chemikalien enthaltende
Verschmutzungen, die die Lackierung des
Fahrzeugs beschädigen könnten, unverzüglich
(einschließlich Baumharz, Vogelkot,
Insektensekrete, Pollen und Teer).
Reinigen Sie das Fahrzeug je nach
Umgebung häufiger, um Jodablagerungen (in
Küstenregionen), Ruß (in Industrieregionen),
Schlamm und Streusalz (in feuchten und kalten
Regionen) zu entfernen, die stark korrosiv wirken.
Zum Entfernen von hartnäckigen
Verschmutzungen, die ein spezielles Produkt
erfordern (z. B. Teerfleckentferner oder
Insektenreiniger), wenden Sie sich an einen
Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes oder an
eine qualifizierte Fachwerkstatt.
Lassen Sie Lackausbesserungen vorzugsweise
von einen Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes
oder einer qualifizierten Fachwerkstatt vornehmen.
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Praktische Tipps
Innen
Verwenden Sie zum Reinigen des
Fahrzeuginnenraums niemals einen
Wasserschlauch oder Hochdruckreiniger.
In Bechern oder anderen offenen Behältern
transportierte Flüssigkeiten können leicht
verschüttet werden und können bei Kontakt die
Schalter der Bedieneinheit und der Mittelkonsole
beschädigen. Nutzen Sie das Fahrzeug
sachgerecht!
Karosserie
Hochglanzlackierung
Verwenden Sie zum Reinigen der Karosserie
weder Scheuermittel oder Lösungsmittel noch
Benzin oder Öl.
Verwenden Sie bei hartnäckigem Schmutz keinen
Scheuerschwamm, dieser kann die Lackierung
beschädigen.
Tragen Sie Politur nicht bei starker
Sonneneinstrahlung oder auf Kunststoff- oder
Gummiteilen auf.
Verwenden Sie einen weichen Schwamm und
Seifenwasser oder ein pH-neutrales Produkt.
Wischen Sie die Karosserie, ohne heftig zu reiben,
mit einem sauberen Mikrofasertuch trocken.
Tragen Sie Politur auf dem sauberen und
trockenen Fahrzeug auf.
Beachten Sie die auf dem Produkt angegebene
Gebrauchsanweisung.
Aufkleber
(Je nach Ausführung)
Verwenden Sie zum Reinigen des Fahrzeugs
keinen Hochdruckreiniger. Dadurch könnten
die Aufkleber abgelöst oder beschädigt werden.
Verwenden Sie einen Wasserstrahl mit
hohem Durchfluss mit einer Temperatur
zwischen 25 °C und 40 °C.
Führen Sie den Wasserstrahl senkrecht zu den
Aufklebern über die zu reinigende Oberfläche.
Spülen Sie das Fahrzeug mit demineralisiertem
Wasser.
Leder
Leder ist ein Naturprodukt. Eine angemessene und
regelmäßige Pflege ist zur Erhaltung der Schönheit
des Leders unerlässlich.
Das Leder muss mit einem speziellen
Lederpflegeprodukt geschützt und gepflegt werden,
um es geschmeidig zu halten und sein ursprüngliches
Aussehen zu bewahren.
Verwenden Sie zum Reinigen des Leders
keine ungeeigneten Reinigungsmittel wie
Lösungsmittel, Benzin oder reinen Alkohol.
Achten Sie beim Reinigen von zum Teil aus
Leder bestehenden Elementen darauf, dass die
anderen Materialien nicht durch das spezielle
Lederpflegeprodukt beschädigt werden.
Beseitigen Sie vor dem Entfernen von
Fettflecken oder Flüssigkeiten die Reste.
Entfernen Sie vor dem Reinigen sämtliche
Rückstände, die das Leder abnutzen könnten.
Verwenden Sie dazu ein mit demineralisiertem
Wasser angefeuchtetes und gründlich
ausgewrungenes Tuch.
Verwenden Sie zum Reinigen des Leders
ein weiches, mit Seifenwasser oder einem
pH-neutralen Produkt angefeuchtetes Tuch.
Trocknen Sie das Leder mit einem weichen,
trockenen Tuch.
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Bei einer Panne
8Warndreieck
Schalten Sie aus Sicherheitsgründen die
Warnblinkanlage ein und ziehen Sie Ihre
Sicherheitsweste über, bevor Sie aus dem Fahrzeug
aussteigen, um das Warndreieck aufzustellen.
Aufbau und Aufstellung des Warndreiecks
Für Fahrzeuge mit einem Originalwarndreieck siehe
obige Abbildung.
Für andere Versionen halten Sie sich bitte an die mit
dem Warndreieck gelieferten Aufbauanweisungen.
► Stellen Sie das W arndreieck hinter dem Fahrzeug auf, und zwar gemäß der vor Ort geltenden
Gesetzgebung.
Leer gefahrener Tank
(Diesel)
Bei Dieselmotoren muss die Kraftstoffanlage entlüftet
werden, wenn der Tank komplett leer gefahren wurde.
Bevor Sie mit dem Entlüften der Kraftstoffanlage
beginnen
, müssen mindestens 5 Liter Dieselkraftstoff in den Kraftstofftank eingefüllt werden.
Für weitere Informationen zum Tanken und
zur Sicherung gegen Falschtanken (Diesel)
siehe entsprechenden Abschnitt.
Bei Nicht-BlueHDi-Versionen befinden sich die
Komponenten der Kraftstoffanlage im Motorraum,
wahrscheinlich unter der abnehmbaren Abdeckung.
Für weitere Informationen zum Motorraum,
insbesondere zur Einbaulage dieser
Komponenten unter der Motorhaube, siehe
entsprechende Rubrik.
1.5 BlueHDi-Motoren
► Schalten Sie die Zündung ein (ohne den Motor zu
starten).► Warten Sie ca. 1 Minute und schalten Sie die Zündung aus.► Betätigen Sie den Anlasser, um den Motor einzuschalten.
Wenn der Motor nicht sofort anspringt, unternehmen
Sie keine weiteren Startversuche, sondern beginnen
Sie noch einmal von vorne.
1.6 HDi-Motoren
► Öffnen Sie die Motorhaube und lösen Sie ggf. die Abdeckung, um an die Entlüftungspumpe zu
gelangen.
► Betätigen Sie die Entlüftungspumpe, bis ein Widerstand zu spüren ist (die Pumpe kann
beim ersten Druck schwergängig sein).
► Betätigen Sie den Anlasser, um den Motor zu starten (sollte der Motor beim ersten Versuch nicht
anspringen, warten Sie etwa 15 Sekunden und starten
Sie dann erneut).
► Betätigen Sie nach mehreren erfolglosen Versuchen die Entlüftungspumpe erneut und
versuchen Sie anschließend, den Motor zu starten.
► Setzen Sie die Abdeckung wieder auf, lassen Sie sie einrasten und schließen Sie dann die Motorhaube.
Bordwerkzeug
Alle Werkzeuge, die im Lieferumfang Ihres
Fahrzeuges enthalten sind.
Der Inhalt hängt von der Ausstattung Ihres Fahrzeugs
ab:
– Provisorisches Reifenpannenset.– Ersatzrad.
Zugang zum Werkzeug
Je nach Version befindet sich das Bordwerkzeug in
einer Tasche auf dem Kofferraumbelag oder in einem
Staukasten unter dem Kofferraumbelag.
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Bei einer Panne
4.12V-Kompressor mit einer Patrone
mit Reifendichtmittel und einem
Höchstgeschwindigkeitsaufkleber
Zur provisorischen Reparatur eines Reifens und
zum Anpassen des Reifendrucks.
Weitere Informationen zum provisorischen
Reifenpannenset finden Sie im entsprechenden
Abschnitt.
Mit Reserverad
5. Radmutternschlüssel
Zum Ausbau der Radkappe und der
Befestigungsschrauben des Rads.
6. Wagenheber mit integrierter Kurbel
Zum Anheben des Fahrzeugs.
7. Werkzeug zum Entfernen der
Radschraubenkappen (je nach Ausstattung)
Zum Entfernen der Radschraubenkappen bei
Leichtmetallfelgen.
Auf dem Kofferraumbelag
Unter dem Kofferraumbelag► Heben Sie den Kofferraumbelag an, indem Sie an der Lasche ziehen, um auf das Werkzeug zuzugreifen.
Mit provisorischem Reifenpannenset
Mit Reserverad
Dieses Werkzeug ist für den Gebrauch am
Fahrzeug bestimmt und kann je nach
Ausstattung variieren.
Verwenden Sie es nicht für andere Zwecke.
Der Wagenheber darf nur bei einer
Reifenpanne zum Radwechsel verwendet
werden.
Verwenden Sie keinen anderen als den mit dem
Fahrzeug gelieferten Wagenheber.
Wenn das Fahrzeug nicht mit dem
Originalwagenheber ausgestattet ist, wenden
Sie sich an einen Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes oder an eine qualifizierte
Fachwerkstatt, um sich den vom Hersteller
vorgesehenen Wagenheber zu besorgen.
Der Wagenheber entspricht der europäischen
Maschinenrichtlinie 2006/42/EG.
Der Wagenheber bedarf keiner Wartung.
Informationen zum Werkzeug
1. Unterlegkeil zum Blockieren des Fahrzeuges (je
nach Ausstattung)
2. Steckschlüsseleinsatz für Diebstahlschutzmuttern
(befindet sich im Handschuhfach) (je nach
Ausstattung)
Zum Anpassen des Radschlüssels an spezielle
Diebstahlschutzmuttern.
3. Abnehmbare Abschleppöse
Für weitere Informationen zum Thema Abschleppen
des Fahrzeuges und Verwendung der abnehmbaren
Abschleppöse siehe entsprechenden Abschnitt.
Mit provisorischem Reifenpannenset
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Bei einer Panne
84.12V-Kompressor mit einer Patrone
mit Reifendichtmittel und einem
Höchstgeschwindigkeitsaufkleber
Zur provisorischen Reparatur eines Reifens und
zum Anpassen des Reifendrucks.
Weitere Informationen zum provisorischen
Reifenpannenset finden Sie im entsprechenden
Abschnitt.
Mit Reserverad
5. Radmutternschlüssel
Zum Ausbau der Radkappe und der
Befestigungsschrauben des Rads.
6. Wagenheber mit integrierter Kurbel
Zum Anheben des Fahrzeugs.
7. Werkzeug zum Entfernen der
Radschraubenkappen (je nach Ausstattung)
Zum Entfernen der Radschraubenkappen bei
Leichtmetallfelgen.
Für weitere Informationen zum Reserverad siehe
entsprechenden Abschnitt.
Provisorisches
Reifenpannenset
Scannen Sie den QR-Code auf Seite 3 ein, um die Anleitungsvideos aufzurufen.
Es besteht aus einem Kompressor und einer
Dichtmittelpatrone und kann zur provisorischen
Reparatur eines Reifens verwendet werden, um zur
nächstgelegenen Fachwerkstatt zu fahren.
Es wurde entwickelt, um die meisten Reifenpannen zu
reparieren.
Der Stromkreis des Fahrzeugs ermöglicht
den Anschluss des Kompressors an die
2-V-Stromversorgung für die notwendige Dauer der
Reparatur nach einer Reifenpanne.
Für weitere Informationen zum
Werkzeugsatz siehe entsprechende Rubrik.
Reparaturanleitung
Entfernen Sie keine Fremdkörper, die in den
Reifen eingedrungen sind (z. B. Nagel,
Schraube).
► Parken Sie das Fahrzeug, ohne dabei den V erkehr zu behindern, und ziehen Sie die Feststellbremse an.
► Befolgen Sie die Sicherheitsanweisungen (Warnblinker, Warndreieck, Tragen einer Warnweste
usw.) gemäß den Vorschriften des Landes, in dem Sie
unterwegs sind.
► Schalten Sie die Zündung aus.► Rollen Sie den unter dem Kompressor verstauten Schlauch ganz aus.
► Verbinden Sie den Schlauch des Kompressors mit der Dichtmittelflasche.
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Bei einer Panne
► Fahren Sie sofort etwa 5 Kilometer mit reduzierter Geschwindigkeit (zwischen 20 und 60 km/h), um das Loch zu verschließen.► Halten Sie an, um die Reparatur und den Druck
mithilfe des Reifenpannensets zu kontrollieren.
Fahren Sie mit einem Reifen, der mithilfe des
Pannensets repariert wurde, nicht schneller
als 80 km/h und nicht weiter als 200 km.Lassen Sie den Reifen von einem Vertreter
des PEUGEOT-Händlernetzes oder in einer
qualifizierten Fachwerkstatt wechseln.
Reifendruck kontrollieren /
anpassen
Mithilfe des Kompressors kann ohne Verwendung
des Dichtmittels der Reifendruck kontrolliert und
ggf. angepasst werden.
► Entfernen Sie die Ventilkappe des Reifens und bewahren Sie sie an einem sauberen Ort auf.► Rollen Sie den unter dem Kompressor verstauten Schlauch ganz aus.
► Schrauben Sie den Schlauch auf das Ventil und ziehen Sie fest an.► Achten Sie darauf, dass sich der Schalter des Kompressors in Position „ O“ befindet.► Rollen Sie das unter dem Kompressor verstaute elektrische Kabel vollständig ab.► Schließen Sie den Elektroanschluss des Kompressors an den 12V-Anschluss des Fahrzeugs
an.
► Schalten Sie die Zündung ein.
► Drehen Sie die Dichtmittelflasche um und befestigen Sie sie auf der am Kompressor
vorgesehenen Einkerbung.
► Entfernen Sie die V entilkappe des zu reparierenden Reifens und bewahren Sie sie an
einem sauberen Ort auf.
► Schließen Sie den Schlauch der Dichtmittelflasche an das Ventil des defekten Reifens an und ziehen Sie
ihn fest an.
► Achten Sie darauf, dass sich der Schalter des Kompressors in Position „ O“ befindet.► Rollen Sie das unter dem Kompressor verstaute elektrische Kabel vollständig ab.► Schließen Sie den Elektroanschluss des Kompressors an den 12V-Anschluss des Fahrzeugs
an.
► Bringen Sie den Höchstgeschwindigkeitsaufkleber an.
Der Höchstgeschwindigkeitsaufkleber muss
ins Innere des Fahrzeugs, im Bereich des
Fahrers geklebt werden, um ihn daran zu erinnern,
dass ein Rad nur vorübergehend benutzt werden
darf.
Die Reifendruckwerte sind auf diesem
Aufkleber angegeben.
► Schalten Sie die Zündung ein.
► Schalten Sie den Kompressor ein, indem Sie den Schalter auf „I“ stellen, und zwar so lange, bis der
Reifendruck 2,0 bar beträgt. Das Dichtmittel wird
unter Druck in den Reifen gespritzt; klemmen Sie den
Ventilschlauch während dieses Vorgangs nicht ab
(Gefahr von Spritzern).
Sollten Sie nach ca. 7 Minuten den
Reifendruck von 2,0 bar nicht erreichen, so ist
der Reifen nicht reparabel. Wenden Sie sich in
diesem Fall an einen Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes oder an eine qualifizierte
Fachwerkstatt, um Ihre Reifenpanne beheben zu
lassen.
► Stellen Sie den Schalter auf „O“.► Trennen Sie den Elektroanschluss des Kompressors vom 12V-Anschluss des Fahrzeugs.► Bringen Sie die Kappe auf dem V entil wieder an.► Entfernen Sie das Pannenset.► Entfernen Sie die Dichtmittelflasche und verstauen Sie sie.
Das Dichtmittel ist gesundheitsschädlich beim
Verschlucken und führt zu Augenreizungen.
Bewahren Sie es außerhalb der Reichweite von
Kindern auf.
Das Haltbarkeitsdatum der Flüssigkeit steht auf
der Flasche.
Entsorgen Sie die Flasche nach Verwendung
nicht in der Umwelt, sondern bringen Sie sie zu
einem Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes
oder zu einem mit deren Entsorgung beauftragten
Unternehmen.
Vergessen Sie nicht, sich eine neue Flasche mit
Dichtmittel zu besorgen; Sie erhalten diese bei
einem Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes
oder in einer qualifizierten Fachwerkstatt.
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Bei einer Panne
8► Fahren Sie sofort etwa 5 Kilometer mit reduzierter Geschwindigkeit (zwischen 20 und 60 km/h), um das Loch zu verschließen.► Halten Sie an, um die Reparatur und den Druck
mithilfe des Reifenpannensets zu kontrollieren.
Fahren Sie mit einem Reifen, der mithilfe des
Pannensets repariert wurde, nicht schneller
als 80 km/h und nicht weiter als 200 km.Lassen Sie den Reifen von einem Vertreter
des PEUGEOT-Händlernetzes oder in einer
qualifizierten Fachwerkstatt wechseln.
Reifendruck kontrollieren /
anpassen
Mithilfe des Kompressors kann ohne Verwendung
des Dichtmittels der Reifendruck kontrolliert und
ggf. angepasst werden.
► Entfernen Sie die V entilkappe des Reifens und bewahren Sie sie an einem sauberen Ort auf.► Rollen Sie den unter dem Kompressor verstauten Schlauch ganz aus.
► Schrauben Sie den Schlauch auf das V entil und ziehen Sie fest an.► Achten Sie darauf, dass sich der Schalter des Kompressors in Position „O“ befindet.► Rollen Sie das unter dem Kompressor verstaute elektrische Kabel vollständig ab.► Schließen Sie den Elektroanschluss des Kompressors an den 12V-Anschluss des Fahrzeugs
an.
► Schalten Sie die Zündung ein.
Die Reifendruckwerte sind auf diesem
Aufkleber angegeben.
► Schalten Sie den Kompressor ein, indem Sie den Schalter auf die Position „ I“ stellen, und passen
Sie den Druck entsprechend den Angaben auf
dem Reifendruckaufkleber des Fahrzeugs an. Zum
Luftauslassen drücken Sie auf den schwarzen Knopf
auf dem Schlauch des Kompressors, der sich auf
Höhe des Ventilanschlusses befindet.
Sollten Sie nach 7 Minuten den Reifendruck
von 2,0 bar nicht erreichen, so ist der Reifen
defekt. Wenden Sie sich in diesem Fall an einen
Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes oder an
eine qualifizierte Fachwerkstatt, um Ihre
Reifenpanne beheben zu lassen.
► Ist der gewünschte Reifendruck erreicht, stellen Sie den Schalter in die Position „ O“.► Entfernen Sie das Pannenset und verstauen Sie
es.
Wird der Druck eines Reifens bzw. mehrerer
Reifen geändert, muss das
Reifendrucküberwachungssystem neu initialisiert
werden.
Weitere Informationen zur
Reifendrucküberwachungfinden Sie in der
entsprechenden Rubrik.
Ersatzrad
Scannen Sie den QR-Code auf Seite 3 ein, um die Demonstrationsvideos aufzurufen.
Für weitere Informationen zum
Werkzeugsatz siehe entsprechende Rubrik.
Zugang zum Reserverad
Das Reserverad ist im Kofferraum unter dem
Kofferraumbodenbelag verstaut.
Um auf das Reserverad zuzugreifen siehe zunächst
Abschnitt Bordwerkzeug.
Je nach Fahrzeugversion handelt es sich um
ein Standard-Reserverad aus Stahl oder ein
„Notrad“.
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Bei einer Panne
Abnehmen des Notrads
► Lösen Sie die mittlere Mutter.► Entfernen Sie die Befestigungsvorrichtung (Mutter und Schraube).► Heben Sie das Ersatzrad hinten an und ziehen Sie es zu sich heran.► Nehmen Sie das Rad aus dem Kofferraum.
Das Reserverad verstauen
Das beschädigte Rad kann nicht im
Kofferraum unter dem Boden verstaut
werden.
► Verstauen Sie das Reserverad wieder an seinem Platz.► Lösen Sie die Mutter auf der Schraube um ein paar Umdrehungen.► Bringen Sie die Befestigungsvorrichtung (Mutter und Schraube) in der Mitte des Rades an.► Ziehen Sie die mittlere Mutter ausreichend fest, damit das Rad richtigen Halt hat.► Verstauen Sie den Werkzeugkasten je nach Ausführung wieder in der Mitte des Rads, und
klemmen Sie ihn fest.
Rad abmontieren
Parken des Fahrzeugs
Stellen Sie das Fahrzeug auf einem
waagerechten, festen, nicht rutschigen Untergrund
ab, ohne dass es dabei den Verkehr behindert.
Bei Schaltgetriebe legen Sie den 1. Gang
ein, um die Räder zu blockieren, betätigen
Sie die Feststellbremse (sofern sie nicht für
Automatikmodus programmiert wurde) und
schalten Sie die Zündung aus.
Bei Automatikgetriebe schalten Sie den Wählhebel
auf Position P, um die Räder zu blockieren,
betätigen Sie die Feststellbremse (sofern sie nicht
für Automatikmodus programmiert wurde) und
schalten Sie die Zündung aus.
Überprüfen Sie, ob die Kontrollleuchten
der Feststellbremse am Armaturenbrett
ununterbrochen leuchten.
Stellen Sie unbedingt sicher, dass die Insassen
ausgestiegen sind und sich in einem sicheren
Bereich aufhalten.
Setzen Sie bei Bedarf einen Keil unter das
Rad, das dem auszuwechselnden Rad schräg
gegenüber liegt.
Arbeiten Sie niemals unter einem Fahrzeug, das
nur durch einen Wagenheber abgestützt wird;
verwenden Sie einen Stützbock.
Rad mit Radzierblende
Ziehen Sie beim Abmontieren des
Rades vorher die Radzierblende mithilfe des
Radschlüssels am Ventildurchgang ab.
Setzen Sie beim Montieren des Rades die
Radkappe beginnend am Ventildurchgang wieder
auf und drücken Sie sie rundum mit der flachen
Hand fest.