92
Bremsassistent (BA)
Mit dem Bremsassistenten lässt sich bei
Notbremsungen der optimale Bremsdruck
schneller erzielen und damit der Bremsweg
verkürzen.
Er wird je nach der Geschwindigkeit, mit
der man auf das Bremspedal tritt, aktiviert,
und macht sich in einem verringerten
Pedalwiderstand und einer erhöhten
Bremswirkung bemerkbar.
Antriebsschlupfregelung (ASR)
Dieses System sorgt für optimalen Antrieb und
beschränkt ein Durchdrehen der Räder, indem
es auf die Bremsen der Antriebsräder und den
Motor einwirkt. Darüber hinaus sorgt sie für
eine bessere Richtungsstabilität des Fahrzeugs
beim Beschleunigen.
Dynamische Stabilitätskontrolle
(DSC)
Bei einer Abweichung zwischen der vom
Fahrzeug ver folgten und der vom Fahrer
gewünschten Spur überprüft dieses System
Rad für Rad und wirkt automatisch auf die
Bremse eines oder mehrerer Räder und den
Motor ein, um das Fahrzeug innerhalb der
Grenzen der physikalischen Gesetze in die
gewünschte Spur zu lenken.
Anhänger-Stabilitätssystem
(TSM)
Beim Ziehen eines Anhängers ermöglicht
dieses System die Kontrolle über das
Fahrzeug durch Reduzierung der Gefahr eines
Ausbrechens.
Antiblockiersystem
(ABS) und elektronischer
Bremskraftverteiler (EBV)
Beim konstanten Leuchten dieser
Warnleuchte liegt eine Störung im
Antiblockiersystem ABS vor.
Beim Aufleuchten dieser an
die STOP- und ABS-Leuchte
gekoppelten Warnleuchte in
Verbindung mit einem Warntonund
einer Meldung auf dem Bildschirm
liegt eine Funktionsstörung im
elektronischen Bremskraftverteiler
( E BV ) vo r. Das Antiblockiersystem kann sich, wenn
es arbeitet, durch leichte Vibrationen im
Bremspedal bemerkbar machen.
Bremsen Sie im Falle einer Notbremsung
mit voller Kraft, und zwar konstant, ohne
den Pedaldruck zu verringern.
Achten Sie beim Radwechsel (Reifen und
Felgen) darauf, dass die Räder für Ihr
Fahrzeug zugelassen sind.
Lassen Sie die Systeme nach einem Aufprall von
einem Vertreter des CITROËN-Händlernetzes
oder einer qualifizierte Fachwerkstatt überprüfen.
Intelligente Antriebskontrolle
(
„ Snow Motion “)
Das Fahrzeug fährt mit herkömmlicher Bremswirkung.
Fahren Sie vorsichtig und mit gemäßigter Geschwindigkeit.
Wenden Sie sich schnell an einen Vertreter des
CITROËN-Händlernetzes oder an eine qualifizierte
Fachwerkstatt.
Halten Sie unbedingt an, sobald dies
gefahrlos möglich ist.
Wenden Sie sich an das CITROËN-
Händlernetz oder eine qualifizierte
Fachwerkstatt.
Je nach Ausstattung ver fügt Ihr Fahrzeug über
ein System der Anfahrhilfe auf Schnee, die
Intelligente Traktionskontrolle.
Diese Funktion erkennt Situationen mit geringer
Haftung, die das Anfahren und den Vortrieb des
Fahrzeugs auf frisch gefallenem hohem oder
festgefahrenem Schnee schwierig gestalten.
In diesen Situationen kommt die intelligente
Traktionskontrolle zum Einsatz, indem sie
das Durchdrehen der Vorderräder begrenzt, um
den Vortrieb und die Richtungsstabilität Ihres
Fahrzeugs zu optimieren.
Sicherheit
100
Empfehlungen
Der Fahrer muss sich vor der Fahrt
vergewissern, dass die Insassen die
Sicherheitsgurte richtig benutzen und alle
ordnungsgemäß angeschnallt sind.
Schnallen Sie sich – auch auf kurzen
Strecken – immer an, gleichgültig auf
welchem Platz Sie sitzen.
Vertauschen Sie die Gurtschlösser nicht, sie
würden in diesem Fall ihre Schutzfunktion
nicht voll er füllen.
Die Sicherheitsgurte haben einen
automatischen Gurtaufroller, mit dem die
Gurtlänge automatisch an den Körper
angepasst wird. Der Gurt wird automatisch
eingezogen, wenn er nicht benutzt wird.
Die Gurtaufroller sind mit einer
automatischen Blockiervorrichtung
ausgerüstet, die bei einem Aufprall, einer
Notbremsung oder einem Überschlag des
Fahrzeugs wirksam wird. Sie können sie
lösen, indem Sie fest am Gurt ziehen und
ihn wieder loslassen, damit er sich wieder
leicht einrollt.
Vergewissern Sie sich vor und nach dem
Gebrauch, dass der Gurt richtig aufgerollt
ist.
Vergewissern Sie sich nach dem Umklappen
oder Verschieben eines Sitzes oder einer
Rückbank, dass der Sicherheitsgurt richtig
positioniert und aufgerollt ist.
Einbau
Der Beckengurt muss so tief wie möglich
am Becken anliegen.
Der Schultergurt muss über die Schulter
verlaufen, und zwar so, dass er nicht am
Hals anliegt.
Ein Sicherheitsgurt kann nur wirksamen
Schutz bieten, wenn:
-
e
r so fest wie möglich am Körper
anliegt,
-
S
ie ihn in einer gleichmäßigen
Bewegung vorziehen und darauf
achten, dass er sich nicht verdreht,
-
n
ur eine einzige Person damit
angeschnallt ist,
-
e
r keine Schnittspuren aufweist und
nicht ausgefranst ist,
-
e
r nicht verändert und dadurch seine
Funktionstüchtigkeit beeinträchtigt wird.
Empfehlungen für die Beförderung von
Kindern
Verwenden Sie einen für Alter, Gewicht und
Größe des Kindes geeigneten Kindersitz.
Schnallen Sie niemals mehrere Kinder mit
einem einzigen Gurt an.
Halten Sie während der Fahrt kein Kind auf
dem Schoß.
Für weitere Informationen zu den
Kindersitzen siehe entsprechende Rubrik.
Wartung
Wenden Sie sich aufgrund der geltenden
Sicherheitsvorschriften für alle Arbeiten an
den Sicherheitsgurten Ihres Fahrzeugs an
eine qualifizierte Fachwerkstatt, die über die
Kompetenz und das geeignete Material ver fügt
– dies ist bei einem Vertreter des CITROËN-
Händlernetzes sichergestellt.
Lassen Sie die Sicherheitsgurte in
regelmäßigen Abständen durch einen Vertreter
des CITROËN-Händlernetzes oder eine
qualifizierte Fachwerkstatt überprüfen, vor allem
wenn sie Beschädigungsspuren aufweisen.
Reinigen Sie die Gurte mit Seifenwasser oder
einem bei einem Vertreter des CITROËN-
Händlernetzes erhältlichen Textilreiniger.
Bei einem Aufprall
Je nach Art und Heftigkeit des Aufpralls
kann das pyrotechnische System vor den
Airbags und unabhängig davon ausgelöst
werden. Beim Auslösen der Gurtstraffer
kommt es zu einer leichten, unschädlichen
Rauchentwicklung und die Aktivierung der
Pyropatrone im System verursacht einen
Knall.
In allen Fällen leuchtet die Airbag-
Kontrollleuchte auf.
Lassen Sie nach einem Aufprall das
Gurtsystem von einem Vertreter des
CITROËN-Händlernetzes oder einer
qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen
und gegebenenfalls austauschen.
Sicherheit
115
(a)Erkundigen Sie sich nach der in Ihrem
Land geltenden Gesetzgebung, bevor Sie
Ihr Kind auf diesen Platz setzen.
(b) Klappen Sie die Rückenlehne auf 45°
und installieren Sie anschließend den
Kindersitz.
Richten Sie die Rückenlehne auf, bis sie
die Rückenlehne des Kindersitzes berührt.
(c) Um einen Kindersitz auf einem
Beifahrersitz hinten „entgegen der
Fahrtrichtung“ oder „in Fahrtrichtung“ zu
installieren, stellen Sie den hinteren Sitz
mit geneigter Rückenlehne so weit wie
möglich nach hinten
Mechanische Kindersicherung
Mechanismus, der das Öffnen der hinteren Tür
mit dem Türgriff von innen verhindert.
Die rote Kindersicherung befindet sich an der
Schmalseite der hinteren Türen.
Sie ist durch einen Aufkleber an der Karosserie
gekennzeichnet.
Sicherheitsgurt schließen Entriegelung
F Drehen Sie den roten
Schalter mit dem
Zündschlüssel oder dem integrierten
Schlüssel ( je nach Ausführung) bis zum
Anschlag:
-
a
n der linken hinteren Tür nach links,
-
a
n der rechten hinteren Tür nach rechts.
F
D
rehen Sie den roten
Schalter mit dem
Zündschlüssel oder dem integrierten
Schlüssel ( je nach Ausführung) bis zum
Anschlag:
-
a
n der linken hinteren Tür nach rechts,
-
a
n der rechten hinteren Tür nach links.
Ver wechseln Sie die Betätigung der
Kindersicherung (rot) nicht mit der
Betätigung der Notverriegelung (schwarz).
Elektrische Kindersicherung
Aktivierung/Deaktivierung
F Drücken Sie diese Taste. Ihre Kontrollleuchte bleibt eingeschaltet, solange
die Kindersicherung aktiviert ist. Eine
Meldung bestätigt die Aktivierung.
Es ist nach wie vor möglich, die Türen von
außen zu öffnen.
F
D
rücken Sie erneut diese Taste. Ihre
Kontrollleuchte bleibt ausgeschaltet,
solange die Kindersicherung deaktiviert ist.
Eine Meldung bestätigt die Deaktivierung.
Sperrschalter, mit dem aus der
Entfernung die Türgriffe der hinteren
Türen blockiert werden, so dass ein
Öffnen der Türen von innen unmöglich ist.
Bei eingeschalteter Zündung:
5
Sicherheit
119
Warten Sie das Erlöschen dieser
Kontrollleuchte auf dem Kombiinstrument
ab und betätigen Sie den Anlasser, indem
Sie, bis zum Starten des Motors, den
Schlüssel auf Position 3 drehen, ohne
das Gaspedal zu betätigen. Lassen Sie
den Schlüssel los, sobald der Motor läuft.
Bei winterlichen Bedingungen kann die
Warnleuchte für längere Zeit leuchten.
Wenn der Motor warm ist, leuchtet die
Warnleuchte nicht auf.
Schalten Sie die Zündung aus, wenn der
Motor nicht sofort startet. Warten Sie einige
Sekunden, bevor Sie den Motor erneut starten.
Wenn der Motor nach einigen Versuchen immer
noch nicht startet, versuchen Sie es nicht
weiter: es besteht die Gefahr, Anlasser und
Motor zu beschädigen. Wenden Sie sich an
einen Vertreter des CITROËN-Händlernetzes
oder an eine qualifizierte Fachwerkstatt.
Lassen Sie bei gemäßigten Temperaturen
den Motor nicht im Stand warmlaufen,
sondern starten Sie unverzüglich und
fahren Sie mit moderater Drehzahl los.
Ausschalten des Motors
F Bringen Sie das Fahrzeug zum Stehen.
F S tellen Sie den Schlüssel im Leerlauf auf
Position 1 .
F
Z
iehen Sie den Schlüssel aus dem
Zündschloss.
F
U
m die Lenksäule zu verriegeln, bewegen
Sie das Lenkrad, bis es blockiert.
Um das Entriegeln der Lenksäule zu
erleichtern, wird empfohlen, die Vorderreifen
in einer Achse mit dem Fahrzeug zu stellen,
bevor der Motor ausgeschaltet wird.
F Überprüfen Sie, dass die Handbremse richtig angezogen ist, insbesondere an
einem Hang.
Schalten Sie die Zündung niemals vor dem
endgültigen Stillstand des Fahrzeugs aus. Mit dem
Ausschalten des Motors werden die Funktionen
des Brems- sowie des Lenkassistenten ebenfalls
ausgeschaltet. Es besteht die Gefahr, die Kontrolle
über das Fahrzeug zu verlieren.
Wenn Sie das Fahrzeug verlassen,
behalten Sie den Schlüssel bei sich und
verriegeln Sie das Fahrzeug.
Energiesparmodus
Nach dem Ausschalten des Motors (Position
1- Aus ) können Sie noch für maximal
30
Minuten Funktionen wie die Audio- und
Telematikanlage, die Scheibenwischer,
das Abblendlicht, die Deckenleuchten usw.
benutzen.
Weitere Informationen zum
Energiesparmodus finden Sie in der
entsprechenden Rubrik.
Schlüssel vergessen
Wenn der Schlüssel noch im Zündschloss
in Position 2
(Zündung ein) steckt, wird
die Zündung nach Ablauf einer Stunde
automatisch ausgeschaltet.
Um sie wieder einzuschalten, drehen Sie
den Schlüssel in Position 1
(Stop) und
dann erneut in Position 2
(Zündung ein).
6
Fahrbetrieb
121
Einschalten der Zündung
ohne Starten
Mit dem elektronischen Schlüssel im
Fahrzeuginnenraum kann durch Drücken der Taste
„START/STOP “ ohne Betätigung der Pedale die
Zündung einschaltet werden, ohne den Motor zu
starten (Einschalten des Kombiinstruments und
von Zubehör wie Audiosystem und Beleuchtung).
F Drücken Sie die Taste erneut , um die
Zündung auszuschalten und die Verriegelung
des Fahrzeugs zu ermöglichen.
Schlüssel nicht erkannt
Notstart
An der Lenksäule ist ein Lesegerät für den
Notstart angebracht, das ein Starten des
Motors ermöglicht, wenn das System keinen
Schlüssel im Erkennungsbereich erkennt
oder wenn die Batterie des elektronischen
Schlüssels leer ist. F
M
odelle mit Schaltgetriebe
: Bringen Sie
den Schalthebel in Leerlaufstellung und
treten Sie das Kupplungspedal ganz durch.
F
M
odelle mit Automatikgetriebe
: Stellen
Sie den Wählhebel auf P und treten Sie das
Bremspedal ganz durch.
F
D
rücken Sie auf die Taste „
START/STOP“.
Der Motor wird gestartet.
Notausschaltung
Wenn der elektronische Schlüssel nicht
erkannt wird oder sich nicht mehr im
Erkennungsbereich befindet, erscheint beim
Schließen einer Tür oder bei dem Versuch,
den Motor abzustellen, eine Meldung auf dem
Kombiinstrument.
F
U
m das Ausschalten des Motors zu
bestätigen, drücken Sie ungefähr
5
Sekunden lang auf die Taste „ S TA R T/
STOP “.
Notausschaltung
Nur im Notfall dar f der Motor bedingungslos
abgestellt werden.
Drücken Sie hierzu ca. 5
Sekunden lang die
Ta s t e „ START/STOP “.
In diesem Fall blockiert die Lenksäule, sobald
das Fahrzeug zum Stillstand kommt.
Bei bestimmten Ausführungen mit
Automatikgetriebe EAT8
wird die Lenksäule
nicht arretiert.
F
H
alten Sie die Fernbedienung an das
Lesegerät. Wenden Sie sich bei einer Funktionsstörung
des elektronischen Schlüssels bitte an einen
Vertreter des CITROËN-Händlernetzes oder an
eine qualifizierte Fachwerkstatt.
Elektrische Feststellbremse
Im Automatikmodus wird die elektrische
Feststellbremse bei Ausschalten des Motors
automatisch angezogen und wieder gelöst,
sobald das Fahrzeug sich in Bewegung setzt.
6
Fahrbetrieb
122
Kontrollleuchte
Gleichzeitiges Aufleuchten
dieser Kontrollleuchte auf
dem Kombiinstrument und am
Betätigungsschalter, um das
Anziehen der Feststellbremse
zu bestätigen, in Verbindung
mit der Anzeige der Meldung
„Feststellbremse angezogen“.
Sie erlischt als Bestätigung, dass die
Feststellbremse gelöst wurde.
Diese Kontrollleuchte blinkt am
Betätigungsschalter, wenn die Feststellbremse
manuell angezogen oder gelöst wird. Bei einem Batteriedefekt funktioniert die
elektrische Feststellbremse nicht.
Bei einem Schaltgetriebe: Wenn die
Feststellbremse nicht angezogen ist,
blockieren Sie aus Sicherheitsgründen
das Fahrzeug, indem Sie einen Gang
einlegen.
Bei einem Automatikgetriebe: Wenn die
Feststellbremse nicht angezogen ist,
blockieren Sie aus Sicherheitsgründen
das Fahrzeug, indem Sie einen
Unterlegkeil unter eines der Räder legen.
Wenden Sie sich an einen Vertreter des
CITROËN-Händlernetzes oder an eine
qualifizierte Fachwerkstatt.
Bitte stellen Sie vor Verlassen des
Fahrzeugs sicher, dass die Feststellbremse
angezogen ist: Die Kontrollleuchten
müssen auf dem Kombiinstrument und
am Betätigungsschalter ununterbrochen
leuchten.
Bei nicht angezogener Feststellbremse
ertönt ein akustisches Signal und bei Öffnen
der Fahrertür wird eine Meldung angezeigt.
Lassen Sie Kinder nicht allein
im Fahrzeug zurück, da sie die
Feststellbremse lösen könnten.Bei laufendem Motor kann der Fahrer jederzeit
eingreifen und die Feststellbremse über den
Betätigungsschalter wie folgt anziehen oder lösen:
F
kur
zes Hochziehen des Betätigungsschalters,
um die Bremse anzuziehen,
F
kur
zes Herunterdrücken des
Betätigungsschalters mit betätigtem
Bremspedal, um die Bremse zu lösen.
Standardmäßig ist der Automatikmodus aktiviert.
Beim Parken im Anhängerbetrieb an
starkem Gefälle oder wenn Ihr Fahrzeug
schwer beladen ist, schlagen Sie die Räder
zur Bordsteinkante hin ein und legen Sie
bei einem Schaltgetriebe einen Gang ein.
Bei einem Automatikgetriebe: Beim
Parken im Anhängerbetrieb an starkem
Gefälle oder wenn Ihr Fahrzeug schwer
beladen ist, schlagen Sie die Räder zur
Bordsteinkante hin ein oder schalten Sie
den Gangwählhebel in Position P .
Im Anhängerbetrieb ist das Parken Ihres
Fahrzeugs an einem Gefälle unter 12
%
zulässig.
Manueller Betrieb
Manuelles Lösen
Bei eingeschalteter Zündung oder laufendem Motor:
F a uf das Bremspedal treten,
F
d
as Bremspedal gedrückt halten, den
Betätigungsschalter kurz drücken.
Das Lösen der Feststellbremse wird durch
Erlöschen der Bremsenkontrollleuchte und
der Leuchte P am Betätigungsschalter in
Verbindung mit der Meldung „Feststellbremse
gelöst“ bestätigt.
Fahrbetrieb
124
Besondere Bedingungen
Parken des Fahrzeugs mit
gelöster Feststellbremse
Bei großer Kälte (Frost) wird empfohlen,
die Feststellbremse nicht anzuziehen.
Um Ihr Fahrzeug gegen Wegrollen zu
sichern, legen Sie einen Gang ein oder
blockieren Sie ein Rad mit Unterlegkeilen.
Blockieren des Fahrzeugs bei gelöster
Feststellbremse
F
S
tellen Sie den Motor ab.
Das Aufleuchten der Warnleuchten
auf dem Kombiinstrument und am
Betätigungsschalter bestätigt, dass die
Feststellbremse angezogen ist.
F
S
chalten Sie die Zündung wieder ein, ohne
den Motor zu starten.
F
L
ösen Sie die Feststellbremse manuell,
indem Sie den Betätigungsschalter bei
betätigtem Bremspedal herunterdrücken.
Das Lösen der Feststellbremse wird durch
Erlöschen der Kontrollleuchte auf dem
Kombiinstrument und der Leuchte P am
Betätigungsschalter in Verbindung mit der
Meldung „Feststellbremse gelöst“ bestätigt.
F
S
chalten Sie die Zündung aus. Bei Modellen mit Automatikgetriebe
wird der Modus P beim Ausschalten der
Zündung automatisch eingelegt. Die
Räder sind dann blockiert.
Weitere Informationen zum
Automatikgetriebe
und zum
Freilaufmodus finden Sie in der
entsprechenden Rubrik.
Wenn sich das Automatikgetriebe im
Modus N befindet, ertönt beim Öffnen der
Fahrertür ein akustisches Signal. Durch
Schließen der Fahrertür wird das Signal
ausgeschaltet.
Deaktivieren des
Automatikbetriebs
In bestimmten Situationen z. B. bei extremer
Kälte, während des Anhängerbetriebs
(Wohnwagen, Abschleppen) oder beim
Waschen des Fahrzeugs in einer Waschanlage
mit Zugvorrichtung kann es er forderlich
sein, den Automatikmodus des Systems zu
deaktivieren.
F Drücken Sie den Betätigungsschalter für mindestens 10 Sekunden und höchstens 15 Sekunden in die
Richtung zum Lösen der Feststellbremse.
F
L
assen Sie den Betätigungsschalter los.
F
H
alten Sie das Bremspedal gedrückt.
F
Z
iehen Sie 2
Sekunden lang den Betätigungsschalter
in Richtung Anziehen der Feststellbremse.
Die Deaktivierung der automatischen
Funktionen wird durch Aufleuchten
dieser Kontrollleuchte auf dem
Kombiinstrument bestätigt.
F Lassen Sie den Betätigungsschalter und das Bremspedal los.
F
S
tarten Sie den Motor.
F
F
alls die Feststellbremse gelöst ist, ziehen
Sie sie mithilfe des Betätigungsschalters an.
F
N
ehmen Sie den Fuß vom Bremspedal. Nun kann die Feststellbremse nur manuell
mithilfe des Betätigungsschalters angezogen
und gelöst werden.
Wiederholen Sie dieses Ver fahren zur
Reaktivierung des Automatikbetriebs (wird
durch Erlöschen der Kontrollleuchte auf dem
Kombiinstrument bestätigt).
Notbremsung
Bei einer Störung der Fußbremsanlage
oder in außergewöhnlichen Situationen
(Beispiel: Unwohlsein des Fahrers, unter
Anweisung usw.) ermöglicht das Anziehen
des Betätigungsschalters das Anhalten des
Fahrzeugs. Der Bremsvorgang hält an, solange
der Betätigungsschalter angezogen bleibt. Er
wird bei Loslassen der Betätigung unterbrochen.
Fahrbetrieb
125
Die Stabilität des Fahrzeuges wird bei einer Betätigung
der Notbremsung durch die Systeme ABS und DSC
aufrechterhalten.
Bei einer Störung der Notbremse wird die Meldung „Fehler
Feststellbremse“ auf dem Kombiinstrument angezeigt.
Bei einer durch Einschalten einer oder beider
Kontrollleuchte/n angezeigten Störung der Systeme
ABS und DSC ist die Fahrzeugstabilität nicht mehr
gewährleistet.
In diesem Fall muss die Stabilität durch den
Fahrer gewährleistet werden, indem dieser den
Betätigungsschalter wiederholt anzieht und wieder
löst, bis das Fahrzeug zum Stillstand gekommen ist.
6-Gang-Schaltgetriebe
Einlegen des
Rückwärtsgangs
F Heben Sie den Ring unter dem Schalthebelknopf an und verschieben Sie
den Schalthebel nach links und dann nach
vorne. Legen Sie den Rückwärtsgang nur ein,
wenn das Fahrzeug steht und der Motor
im Leerlauf dreht.
Wählen Sie aus Sicherheitsgründen
und um das Anspringen des Motors
zu erleichtern immer den Leerlauf und
betätigen Sie das Kupplungspedal.
Einlegen des 5. oder 6.
Gangs
F Bewegen Sie den Schalthebel vollständig
nach rechts, um den 5. oder 6. Gang richtig
einzulegen.
Die Nichteinhaltung dieser Empfehlung
kann zu einer nachhaltigen Beschädigung
des Getriebes führen (versehentliches
Einlegen des 3. oder 4. Gangs).
Automatikgetriebe (EAT6/
E AT 8)
Automatikgetriebe mit 6 oder 8 Stufen und
Impu ls-Gangwählhebel. Dieses Getriebe bietet
auch einen Schaltbetrieb mit Gangwechsel
mithilfe der Schaltwippen hinter dem Lenkrad.
Getriebestellung
P Park (Parkstellung)
Zum Parken des Fahrzeugs: Vorderreifen
sind blockiert.
R Rückwärtsgang
N Leerlauf
Um das Fahrzeug bei ausgeschalteter
Zündung bewegen zu können: in
bestimmten Waschanlagen, beim
Abschleppen des Fahrzeugs usw.
D
Automatikmodus
Das Getriebe steuert die Gangwechsel
entsprechend dem Fahrstil, dem Straßenprofil
und der Beladung des Fahrzeugs.
M Manueller Modus
Der Fahrer schaltet die Gänge mithilfe der
Bedienelemente am Lenkrad.
6
Fahrbetrieb