auf Straßen mit starkem Gefälle
extreme Witterungsbedingungen:
Gewitter, Zyklon, Schneesturm, Sturm
usw.
Reparaturen bei direktem Kontakt
mit dem Motor oder unter dem
Fahrzeug
Auf Schiffen.
VORGEHEN BEI EINEM
RADWECHSEL
Vorgehensweise:
Das Fahrzeug in einer Position
anhalten, die keine Gefahr für
den Verkehr darstellt und das sichere
Wechseln des Rades ermöglicht. Der
Boden muss möglichst eben und
ausreichend kompakt sein;
Den Motor abstellen, die
Handbremse anziehen und den 1.
Gang oder den Rückwärtsgang
einrücken. Vor dem Aussteigen aus
dem Fahrzeug die Warnweste anziehen
(gesetzlich vorgeschrieben).
den Kofferraum öffnen und die
Bodenverkleidung A Abb. 113
anheben;
Mit dem Schlüssel A Abb. 114,
welcher im Werkzeugkasten
untergebracht ist, die
Blockiervorrichtung losschrauben, den
Werkzeugkasten B herausnehmen
und in der Nähe des zu wechselnden
Rades abstellen. Das Notrad C
herausnehmen. Bei den Versionen
Panda VAN und Panda 4x4 können
sich der Wagenheber und die
Werkzeuge unter dem Beifahrersitz
befinden.
Mit dem Schlüssel A Abb. 115 den
Bolzen um ca. 1 Umdrehung lösen.
Den Wagenheber unter das
Fahrzeug in der Nähe des zu
ersetzenden Rades stellen.
Die Vorrichtung A Abb. 116 so
betätigen, dass der Wagenheber flach
liegt, bis der obere Teil B Abb. 117
korrekt unter dem Längsträger C
positioniert werden kann (bei
der Markierung
am Längsträger).
113F1D0723
AB
C
114F1D0073
115F1D0074
116F1D0075
131
Das Fahrzeug herunterlassen und
den Wagenheber ausziehen.
Die Radbolzen mit dem
mitgelieferten Schlüssel gleichmäßig
über Kreuz festziehen.
Die aufgedrückte
Radnabenabdeckung wieder anbringen
und prüfen, ob die entsprechende
Bohrung am Rad mit der Nabe an der
Radkappe übereinstimmt.
HINWEIS Eine falsche Montage kann zu
einem Ablösen der
Radnabenabdeckung führen, wenn sich
das Fahrzeug bewegt.
Nach beendeter Arbeit
Das Notrad in seinem Sitz im
Kofferraum ablegen.
Den Wagenheber und die anderen
Werkzeuge in den Behälter legen.
Den Behälter mit den Werkzeugen
auf das Notrad legen.
Die Verkleidung des Kofferraums
wieder richtig anbringen.
ZUR BEACHTUNG
143)Das Ersatzrad (für Versionen/Märkte,
wo vorgesehen) ist spezifisch für das
Fahrzeug; es kann nicht auf anderen
Fahrzeugen oder Modellen verwendet
werden, noch können Ersatzräder anderer
Modelle am eigenen Fahrzeug verwendet
werden. Das Notrad darf nur im Notfall
verwendet werden. Die Benutzung ist auf
das notwendige Minimum zu beschränken
und 80 km/h sollten nicht überschritten
werden. Am Ersatzrad ist ein
orangefarbener Aufkleber angebracht, auf
dem die wichtigsten Hinweise für den
Gebrauch des Ersatzrads aufgeführt sind
bzw. die entsprechenden Verbote. Der
Aufkleber darf auf keinen Fall entfernt oder
abgedeckt werden. Der Aufkleber enthält
die folgenden Angaben in vier Sprachen:
„Achtung! Nur für den kurzzeitigen
Gebrauch! Max 80 km/h! So bald als
möglich durch ein Standard-Rad ersetzen.
Diesen Hinweis nicht überdecken”. Am
Notrad darf keinesfalls eine Radkappe
angebracht werden.
144)Es ist sehr gefährlich, ein Rad auf der
zur Fahrspur gerichteten Fahrzeugseite
auszutauschen: vergewissern Sie sich,
dass sich das Fahrzeug in einem
ausreichenden Abstand von der Straße
befindet, um Unfällen vorzubeugen.145)Ein stehendes Fahrzeuges muss nach
den geltenden Vorschriften signalisiert
werden: Warnblinker, Warndreieck usw. Die
Insassen müssen vor allem bei schwer
beladenem Fahrzeug aussteigen und
entfernt von den Gefahren des
Straßenverkehrs warten, bis der
Radwechsel durchgeführt ist. Auf
abschüssiger Straße oder bei
ungleichmäßigem Boden Keile oder andere
zum Blockieren des Fahrzeuges geeignete
Gegenstände vor bzw. hinter die Räder
legen.
146)Mit montiertem Notrad ändern sich
die Fahreigenschaften. Schnelle
Beschleunigungen und Bremsungen,
abrupte Lenkmanöver und schnelle Kurven
vermeiden. Die Gesamtdauer des Notrades
beträgt etwa 3000 km, nach diese
Fahrstrecke muss das Notrad mit einem
andere desselben Typs ersetzt werden.
Niemals einen herkömmlichen Reifen auf
eine Notradfelge montieren. Das ersetzte
Rad so schnell wie möglich reparieren
lassen und wieder montieren. Der
gleichzeitige Einsatz von zwei oder
mehreren Noträdern ist nicht zulässig. Die
Gewinde der Radbolzen dürfen vor dem
Einbau nicht geschmiert werden. sie
könnten sich von selbst lösen.
133
147)Der Wagenheber wurde nur für den
Ersatz bei einer Reifenpanne des
Fahrzeugs gebaut und kann nur für den
Reifenwechsel des Fahrzeugs, zu dem er
gehört, oder für Fahrzeuge des gleichen
Modells benutzt werden. Es ist strikt
untersagt, den Heber für andere Zwecke
einzusetzen, wie zum Beispiel das Heben
von Fahrzeugen anderer Modelle oder
anderer Gegenstände. Auf keinen Fall darf
der Wagenheber für Wartungsarbeiten
unter dem Fahrzeug oder für den Wechsel
Winter-/Sommerreifen verwendet werden.
Arbeiten Sie in keiner Weise unter dem
angehobenen Fahrzeug. Wenden Sie sich
für Arbeiten unter einem angehobenen
Fahrzeug an das Fiat-Servicenetz. Das
falsche Ansetzen des Wagenhebers kann
zum Absturz des angehobenen Fahrzeugs
führen: benutzen Sie die angegebenen
Anschlagpunkte. Den Wagenheber nicht
für größere Lasten als die auf dem daran
angebrachten Schild angegebenen
verwenden. Auf keinen Fall bei
angehobenem Fahrzeug den Motor
anlassen. Das Fahrzeug nur soweit
erforderlich anheben. In dem Maße, in dem
es höher angehoben wird, wird es
unstabiler und erhöht sich das Kipprisiko.
Aus diesem Grund sollte das Fahrzeug nur
so weit angehoben werden, bis der
Zugang zum Reserverad möglich ist.
148)Eine falsche Montage des Radkappe
kann dazu führen, dass sich diese während
der Fahrt löst. Auf gar keinen Fall Eingriffe
am Reifenfüllventil vornehmen. Keinerlei
Werkzeuge zwischen Felge und Reifen
einführen. Prüfen Sie regelmäßig den Druck
der Reifen und des Ersatzrads gemäß der
im Kapitel „Technische Daten” aufgeführten
Werte.
ZUR BEACHTUNG
53)Beim Drehen der Kurbel darauf achten,
dass dies ungehindert und ohne Gefahren
von Abschürfungen an der Hand durch
Berührungen mit dem Boden erfolgen
kann. Auch die sich bewegenden Teile des
Wagenhebers (Schrauben und Gelenke)
können Verletzungen verursachen: Den
Kontakt möglichst vermeiden. Bei
Verschmutzung mit Schmierfett gründlich
reinigen.
54)In diesem Fall so schnell wie möglich
das Fiat-Servicenetz für eine Kontrolle
der Anzugsmomente der
Radbefestigungsbolzen kontaktieren.
REIFEN-
REPARATURKIT
Fix&Go
149) 150)
55)
BESCHREIBUNG
Das Schnellreparatur-Kit Fix&Go Abb.
118 befindet sich im Kofferraum in
einem geeigneten Behälter und
umfasst:
Eine Kartusche A mit
Dichtflüssigkeit, durchsichtiger
Füllschlauch für Dichtflüssigkeit D und
Aufkleber C mit der Aufschrift „Max. 80
km/h der gut sichtbar angebracht
werden muss (z.B. am Armaturenbrett),
nachdem der Reifen repariert wurde;
einen Kompressor B;
Faltprospekt für den korrekten
Einsatz des Kits;
ein Paar Schutzhandschuhe in der
Schlauchaufnahme der Kartusche D.
134
IM NOTFALL
REPARATURVERFAHREN
Vorgehensweise:
Das Fahrzeug in einer Position
anhalten, die keine Gefahr für
den Verkehr darstellt und die sichere
Durchführung der Prozedur ermöglicht.
Der Boden muss möglichst eben und
ausreichend kompakt sein.
Den Motor abstellen, die
Warnblinkanlage einschalten und die
Feststellbremse anziehen.
Vor dem Aussteigen aus dem
Fahrzeug die Warnweste anziehen (auf
jeden Fall die Straßenverkehrsordnung
des Landes, in dem Sie sich befinden,
beachten).
Die Kartusche A mit dem
Dichtungsmittel in den entsprechenden
Sitz am Kompressor B einführen und
fest nach unten drücken Abb. 118. Den
Geschwindigkeitsaufkleber C abziehen
und an einer gut sichtbaren Stelle
anbringen (Abb. 122).
Handschuhe tragen;
Die Ventilkappe des beschädigten
Reifens abnehmen und den
transparenten Dichtmittelschlauch D
Abb. 118 am Ventil aufschrauben. Bei
einer Kartusche mit 250 ml verfügt
das Gehäuse des transparenten
Schlauchs über eine abnehmbare
Nutmutter, die den Ausbau erleichtert.
Sicherstellen, dass sich die ON-/OFF-
Taste E Abb. 120 in Stellung AUS
befindet (Taste nicht gedrückt).
Den elektrischen Steckverbinder F
Abb. 119 in die 12
V-Fahrzeugsteckdose einstecken,
Fahrzeugmotor anlassen.
Den Kompressor durch Drücken der
Taste ON-OFF E Abb. 120 aktivieren.
Wenn das Manometer G den im
Abschnitt „Route” des Kapitels
„Technische Daten” der
Betriebsanleitung oder einem
entsprechenden Etikett vorgegebenen
Druck anzeigt, den Kompressor durch
Drücken der Taste ON-OFF E
ausschalten.
Die Kartusche A vom Kompressor
trennen, indem die Auslösetaste H
gedrückt und die Kartusche A nach
oben geschoben wird Abb. 121.
Wenn das Manometer G Abb. 120
innerhalb 15 Minuten ab Einschalten
des Kompressors einen Druck anzeigt,
der niedriger als 1.8 bar / 26 psi ist,
Kompressor ausschalten, den
Dichtmittelschlauch D vom Reifenventil
trennen, und die Kartusche A vom
Kompressor Abb. 121 entfernen.
118F1D0709
119F1D0710
120F1D0711
135
Das Fahrzeug ca. 10 Meter weit
bewegen, damit sich die
Dichtflüssigkeit verteilen kann. Das
Fahrzeug sicher anhalten, die
Feststellbremse ziehen und den Druck
mit dem schwarzen Luftschlauch I Abb.
123 wieder auf den vorgegebenen
Wert bringen. Wenn auch in diesem Fall
innerhalb von 15 Minuten nach
Einschaltung nicht der Druck von
mindestens 1.8 bar (26 psi) erreicht
werden kann, nicht weiterfahren,
sondern das Fiat-Servicenetz
aufsuchen.
Nach einer Fahrdistanz von ca. 8
Kilometern / 5 Meilen das Fahrzeug
erneut an einer sicheren Stelle abstellen
und die Feststellbremse einlegen. Den
Kompressor herausnehmen und den
Druck mit dem schwarzen Luftschlauch
I Abb. 123 wieder herstellen.Liegt der angegebene Druck über 1.8
bar / 26 psi, den Druck wieder
herstellen und vorsichtig bis zur
nächsten Werkstatt des Fiat-
Servicenetzes fahren. Wird dagegen ein
Druck unter 1.8 bar (26 psi) erreicht,
nicht weiterfahren, sondern das
Fiat-Servicenetz kontaktieren.
PROZEDUR FÜR DIE
WIEDERHERSTELLUNG
DES DRUCKS
Vorgehensweise:
Das Fahrzeug gemäß obiger
Vorgabe an einer sicheren Stelle
stoppen und die Feststellbremse
ziehen;
Den schwarzen Luftschlauch I Abb.
123 herausziehen und am Reifenventil
festschrauben. Anweisungen in Abb.
119 und Abb. 123 befolgen.
Um einen eventuellen Überdruck des
Reifens einzustellen, den
Luftablassknopf J Abb. 120 betätigen.
AUSTAUSCH DER
KARTUSCHE
Vorgehensweise:
Nur originale Fix&Go-Kartuschen
benutzen, die über das Fiat-Servicenetz
bezogen werden können.
Zur Entfernung der Kartusche A
Abb. 118 Entriegelungstaste H Abb.
121 drücken und Kartusche entfernen.
121F1D0712
122F1D0713
123F1D0714
136
IM NOTFALL
linken Blinker deaktivieren;
rechten Blinker aktivieren;
rechten Blinker deaktivieren;
linken Blinker aktivieren;
linken Blinker deaktivieren;
Die Startvorrichtung auf STOP und
dann auf MAR stellen.
LPG-Versionen: Bei einem Aufprall
erfolgt die sofortige Unterbrechung der
Benzinversorgung, die LPG-
Sicherheitsmagnetventile schließen und
die Einspritzung wird unterbrochen,
wodurch der Motor abstellt.
Versionen Natural Power: Bei einem
Aufprall des Fahrzeugs wird die
Versorgung sofort unterbrochen und
der Motor stellt ab.
ZUR BEACHTUNG
153)Falls nach einem Unfall Benzingeruch
oder Leckstellen an der Anlage zur
Kraftstoffversorgung festgestellt werden,
darf das System nicht wieder eingeschaltet
werden, um eine Brandgefahr zu
vermeiden.
ABSCHLEPPEN DES
FAHRZEUGES
154) 155) 156) 157) 158)
Die mit dem Fahrzeug gelieferte
Abschleppöse befindet sich im
Werkzeugbehälter unter der
Kofferraumverkleidung.
EINHAKEN DES
ABSCHLEPPRINGS
Den Deckel A Abb. 124 an der
vorderen Stoßstange oder A Abb. 125
an der hinteren Stoßstange (für
Versionen/Märkte, wo vorgesehen) im
unteren Teil herausdrücken, dem
Abschleppring B aus der Aufnahme der
Werkzeuge in der Halterung nehmen
und bis zum Anschlag auf dem
vorderen oder hinteren Gewinde
festschrauben.Versionen mit Dualogic-Getriebe
Sicherstellen, dass sich das Fahrzeug
im Leerlauf (N) befindet (prüfen, ob sich
das Fahrzeug anschieben lässt) und
wie ein Fahrzeug mit normalem
mechanischen Getriebe abschleppen.
Sollte es nicht möglich sein, das
Getriebe in Leerlaufstellung zu bringen,
kann das Fahrzeug nicht abgeschleppt
werden. Bitte wenden Sie sich in
diesem Fall an das Fiat-Servicenetz.
Versionen Panda Cross 4x4 und
Panda 4x4
Das Fahrzeug kann nur auf eine der
folgenden Weisen abgeschleppt
werden (immer nur bei abgeschaltetem
Motor, im Leerlauf und ohne
angezogener Feststellbremse):
mit allen vier auf den Straßen
rollenden Rädern;124F1D0094
125F1D0095
140
IM NOTFALL
mit vorderen (oder hinteren)
angehobenen oder auf einem
Abschleppwagen gestützten
Hinterrädern (oder Vorderrädern) und
auf einem dafür vorgesehenen Karren
abgestützten Vorderrädern;
auf die Ladefläche des
Abschleppwagens geladen, wobei alle
vier Räder auf der Wagenfläche
aufliegen.
ZUR BEACHTUNG Bei den Versionen
Cross können diese, wenn die Haken A
Abb. 126 vorhanden sind, zum
Abschleppen des Fahrzeugs in
Notfällen genutzt werden.
ZUR BEACHTUNG
154)Vor Beginn des Abschleppvorgangs
die Startvorrichtung auf MAR drehen
und dann auf STOP, ohne ihn jedoch
abzuziehen. Durch Abziehen des
Schlüssels wird automatisch die
Lenkradsperre eingeschaltet, wodurch das
Lenken des Fahrzeuges unmöglich wird.
155)Bevor die Abschlepp-Öse
festgeschraubt wird, den entsprechenden
Gewindesitz sorgfältig reinigen. Vor einem
Abschleppvorgang sicherstellen, dass
die Abschlepp-Öse sicher bis zum
Anschlag im Sitz festgeschraubt wurde.
156)Während des Abschleppvorgangs
bitte daran denken, dass ohne
Bremskraftverstärker und elektrische
Servolenkung sowohl zum Bremsen eine
höhere Kraft auf das Bremspedal
erforderlich ist als auch zum Lenken mehr
Kraft am Lenkrad nötig ist. Zum
Abschleppen keine elastischen Seile
verwenden und ruckartige Bewegungen
vermeiden. Prüfen Sie auch, dass beim
Abschleppen keine Fahrzeugteile durch die
Abschleppvorrichtung beschädigt werden.
Beim Abschleppen des Fahrzeugs ist es
notwendig, die entsprechenden
Straßenverkehrsbestimmungen sowohl
bezüglich der Abschleppvorrichtung als
auch bezüglich des Verhaltens auf der
Straße einzuhalten. Beim Abschleppen des
Fahrzeuges nicht den Motor anlassen.157)Die vorderen und hinteren
Abschlepphaken (für Versionen/Märkte, wo
vorgesehen) dürfen nur als Nothilfe auf
der Straße benutzt werden. Abschleppen
auf kurzen Strecken unter Benutzung einer
Vorrichtung, die den
Verkehrsbestimmungen entspricht (starrer
Balken) ist zum Bewegen des Fahrzeuges
auf der Straße für die Vorbereitung zum
Abschleppen oder den Transport mit einem
Abschleppwagen erlaubt. Die Haken
DÜRFEN NICHT für Abschleppvorgänge
benutzt werden, die nicht auf der Straße
erfolgen oder wenn Hindernisse vorhanden
sind und/oder für das Abschleppen mit
Seilen oder anderen, nicht starren
Vorrichtungen. In Einhaltung der obigen
Angaben muss das Abschleppen mit zwei
Fahrzeugen (ziehend und gezogen)
erfolgen, die so gut wie möglich
hintereinander auf derselben Achse
ausgerichtet sind.
158)Den Abschlepphaken nicht für die
Befestigung des Fahrzeugs auf einem
Schiff benutzen.
126F1D0120
141
PROGRAMMIERTE
WARTUNG
Eine korrekte Wartung ist die
Voraussetzung für lange Lebensdauer
des Fahrzeugs in optimalem Zustand.
Aus diesem Grunde hat Fiat eine Reihe
von Kontrollen und Wartungseingriffen
zu bestimmten Kilometerfälligkeiten
und/oder in zeitlichen Abständen, wie
im Plan für die programmierte Wartung
beschrieben, vorgegeben.
Um die optimale Effizienz des
Fahrzeugs zu gewährleisten, sind auf
den Seiten im Anschluss an den
Wartungsplan einige zusätzliche
periodische Kontrollen aufgeführt, die
häufiger als die normalen Inspektionen
durchgeführt werden sollten.
Die programmierte Wartung wird vom
ganzen Fiat-Servicenetz zu den
vorgeschriebenen Terminen angeboten.
Sollten im Verlauf der Inspektion außer
der vorgesehenen Eingriffe zusätzliche
Austausch- oder Reparaturarbeiten
erforderlich werden, können diese nur
mit dem ausdrücklichen Einverständnis
des Kunden ausgeführt werden. Wird
das Fahrzeug häufig zum Ziehen eines
Anhängers benutzt, ist die Zeitspanne
zwischen den Terminen der
programmierten Wartung zu verkürzen.ZUR BEACHTUNG Die Inspektionen
der programmierten Wartung sind vom
Hersteller vorgeschrieben. Mangelnde
Wartung kann zum Verlust der Garantie
führen. Es empfiehlt sich, eventuelle
kleine Betriebsstörungen sofort dem
Fiat-Servicenetz zu melden, ohne
bis zur Ausführung der nächsten
Inspektion zu warten.REGELMÄSSIGE
KONTROLLEN
Alle1.000 kmoder vor langen Reisen
kontrollieren und eventuell auffüllen:
Kühlmittelstand,
Bremsflüssigkeitsstand,
Scheibenwaschmittelstand,
Reifenzustand und Reifendruck,
Funktion der Beleuchtungsanlage
(Scheinwerfer, Richtungsleuchten,
Warnblinkanlage usw.), Funktion der
Scheibenwisch/-waschanlage und
Positionierung/Abnutzung der
Front-/Heckscheibenwischer.
Alle3.000km den Stand des Motoröls
kontrollieren und eventuell wieder
herstellen.
Für Fahrzeuge mit 0.9 TwinAir
Motorisierung: alle3.000km
kontrollieren und eventuell den
maximalen Motorölfüllstand wieder
herstellen.
143