nauen Wert zu erhalten. Füllen Sie Öl nur
nach, wenn sich der Füllstand an oder
unter der Markierung ADD oder MIN befin-
det.
• Prüfen Sie die Scheibenreinigungsflüssig-
keit der Scheibenwaschanlage, und füllen
Sie sie bei Bedarf auf.
Einmal im Monat
• Prüfen Sie den Reifendruck und die Reifen
auf Anzeichen für außergewöhnlichen Ver-
schleiß oder Beschädigungen. Die Reifen
bei ersten Anzeichen eines unregelmäßi-
gen Verschleißes umsetzen, auch wenn
dieser vor Einschalten des Ölwechsel-
Anzeigesystems eintritt.
• Überprüfen Sie die Batterie. Reinigen Sie
die Pole, und ziehen Sie sie bei Bedarf
fest.
• Prüfen Sie die Füllstände im Kühlmittel-
Ausgleichsbehälter und im Hauptbremszy-
linder, und füllen Sie sie bei Bedarf auf.
• Prüfen Sie alle Leuchten und andere elekt-
rische Teile auf korrekten Betrieb.Bei jedem Ölwechsel
• Wechseln Sie den Motorölfilter.
• Überprüfen Sie die Bremsschläuche und
die Leitungen.
• Prüfen Sie den Kraftstofffilter/
Wasserabscheider auf Wasser.
• Füllen Sie den AdBlue-Tank vollständig
auf.
Bei jedem zweiten Ölwechsel
• Ersetzen Sie den Kraftstofffilter.
ACHTUNG!
Werden die erforderlichen Wartungsmaß-
nahmen nicht durchgeführt, so kommt es
zu Schäden am Fahrzeug.
281
Ölstand prüfen — Ottomotor
Halten Sie den Motorölstand stets auf dem
richtigen Niveau, um eine einwandfreie
Schmierung des Motors in Ihrem Fahrzeug zu
gewährleisten. Prüfen Sie den Ölstand regel-
mäßig, am besten bei jedem Tanken. Der
beste Zeitpunkt zur Prüfung des Motoröl-
stands ist ca. fünf Minuten nach dem Abstel-
len eines betriebswarmen Motors.
Stellen Sie zur Prüfung des Ölstands das
Fahrzeug auf waagerechtem Untergrund ab,
um einen ausreichend genauen Wert zu er-
halten. Der Ölstand sollte sich stets im SI-
CHEREN Bereich des Peilstabs befinden.
Wird ca. ein Liter Öl nachgefüllt, wenn der
Ölstand am unteren Ende des SICHEREN
Bereichs steht, erreicht der Ölstand bei die-
sen Motoren anschließend das obere Ende
des SICHEREN Bereichs.
ACHTUNG!
Füllen Sie nicht zu viel oder zu wenig Öl in
das Kurbelgehäuse, da dies ein Aufschäu-
men des Öls oder verminderten Öldruck
zur Folge hat. Dies kann zu einem Motor-
schaden führen.
Ölstand prüfen – Dieselmotor
Halten Sie den Motorölstand stets auf dem
richtigen Niveau, um eine einwandfreie
Schmierung des Motors in Ihrem Fahrzeug zu
gewährleisten. Den Ölstand in regelmäßigen
Abständen prüfen. Der beste Zeitpunkt zur
Prüfung der Ölstands ist vor dem Starten des
Motors, nachdem das Fahrzeug über Nacht
geparkt worden ist. Beim Prüfen des Öl-
stands nach dem Betrieb des Motors prüfen
Sie zunächst, ob der Motor auf voller Be-
triebstemperatur ist und warten Sie dann
fünf Minuten nach dem Abschalten des Mo-
tors, bevor Sie den Ölstand prüfen.
Stellen Sie zur Prüfung des Ölstands das
Fahrzeug auf waagerechtem Untergrund ab,
um einen ausreichend genauen Wert zu er-
halten. Füllen Sie nur Öl nach, wenn sich der
Füllstand am Peilstab unter der MIN-
Markierung befindet. Die Gesamtkapazität
von der MIN-Markierung zur MAX-
Markierung beträgt 1 qt (1 l).
ACHTUNG!
Füllen Sie nicht zu viel bzw. zu wenig Öl in
das Kurbelgehäuse, da dies ein Aufschäu-
men des Öls oder verminderten Öldruck
zur Folge hat. Dies kann zu einem Motor-
schaden führen.
HINWEIS:
Es ist möglich, dass der Ölstand etwas höher
ist als bei der letzten Prüfung. Dies kann
passieren, wenn während der Regenerierung
des Dieselpartikelfilters Dieselkraftstoff zeit-
weise in das Kurbelgehäuse eintritt. Dieser
Kraftstoff verdampft unter normalen Be-
triebsbedingungen.
Lassen Sie niemals den Motor an, wenn sich
der Motorölstand unter der MIN-Markierung
oder oberhalb der MAX-Markierung befindet.
Nachfüllen der Scheibenwaschflüssigkeit
Das Kombiinstrument zeigt an, wenn der
Füllstand der Scheibenwaschflüssigkeit
niedrig ist. Wenn der Sensor einen niedrigen
Füllstand erkennt, leuchtet die Windschutz-
289
scheibe auf dem Fahrzeugsymbol auf, und
die Meldung „WASHER FLUID LOW“ (Füll-
stand Scheibenwaschflüssigkeit niedrig)
wird angezeigt.
Der Flüssigkeitsbehälter wird für die Schei-
benwaschanlagen und die Heckscheiben-
waschanlage gemeinsam genutzt. Der Flüs-
sigkeitsbehälter befindet sich im Motorraum.
Prüfen Sie unbedingt in regelmäßigen Ab-
ständen den Füllstand. Füllen Sie den Behäl-
ter ausschließlich mit Scheibenreinigungs-
flüssigkeit (nicht Kühlerfrostschutzmittel)
auf. Feuchten Sie beim Auffüllen des Vor-
ratsbehälters einen Lappen oder ein Tuch mit
etwas Scheibenwaschflüssigkeit an und rei-
nigen Sie damit die Wischerblätter. Dadurch
wird die Leistung der Wischerblätter verbes-
sert. Um ein Einfrieren der Scheibenwasch-
anlage bei kalter Witterung zu verhindern, ist
eine Lösung oder Mischung zu wählen, die
dem Temperaturbereich Ihrer Umgebung
entspricht oder ihn übertrifft. Das entspre-
chende Mischungsverhältnis ist auf den
meisten Scheibenfrostschutzmittelbehältern
aufgedruckt.WARNUNG!
Handelsübliche Reinigungszusätze für
das Scheibenwaschwasser sind brennbar.
Sie können sich entzünden und Brandver-
letzungen verursachen. Deshalb ist beim
Nachfüllen von Reinigungsflüssigkeit und
beim Arbeiten in der Umgebung des
Scheibenwaschbehälters entsprechende
Vorsicht geboten.
Bremsanlage
WARNUNG!
Ein Abstützen auf den Bremsen kann zu
Bremsversagen und eventuell einem Un-
fall führen. Wird der Fuß während der
Fahrt auf dem Bremspedal abgestützt,
kann dies zur Überhitzung der Bremsen,
zu erhöhtem Bremsbelagverschleiß und zu
möglichen Schäden an der Bremsanlage
führen. Im Notfall steht dann nicht die
volle Bremsleistung zur Verfügung.
Überprüfung des Füllstands – Hauptbrems-
zylinder
Der Füllstand des Hauptbremszylinders
sollte bei jeder Wartung des Fahrzeugs oder
direkt nach Aufleuchten der Bremswarn-
leuchte geprüft werden. Falls notwendig,
Bremsflüssigkeit bis zur vorgesehenen Mar-
kierung an der Seite des
Hauptbremszylinder-Ausgleichsbehälters
nachfüllen. Reinigen Sie vor dem Abnehmen
des Verschlussdeckels die Oberseite rund um
den Hauptbremszylinder gründlich. Bei
Scheibenbremsen ist ein Absinken des Füll-
stands mit zunehmendem Verschleiß der
Bremsbeläge normal. Beim Austausch der
Bremsbeläge ist der Bremsflüssigkeitsstand
zu prüfen. Wenn der Bremsflüssigkeitsstand
abnorm niedrig ist, das System auf Undich-
tigkeiten überprüfen.
Weitere Informationen finden Sie unter
„Flüssigkeiten und Schmiermittel“ in „Tech-
nische Daten“.
SERVICE UND WARTUNG
290
Wartungsfreie Batterie
Ihr Fahrzeug ist mit einer wartungsfreien Bat-
terie ausgestattet. Das Nachfüllen von destil-
liertem Wasser sowie eine regelmäßige War-
tung sind nicht erforderlich.
WARNUNG!
• Die Batterieflüssigkeit ist eine aggres-
sive Säure. Sie kann Verätzungen hervor-
rufen und im Extremfall zur Erblindung
führen. Augen, Haut und Kleidung vor
Batteriesäure schützen! Lehnen Sie sich
beim Anbringen der Klemmen nicht
über eine Batterie. Gelangen Säuresprit-
zer auf die Haut oder in die Augen,
sofort mit fließendem Wasser spülen.
Weitere Informationen hierzu finden Sie
unter „Vorgehensweise bei der Start-
hilfe“ in „Pannenhilfe“.
• In der Batterie entsteht Knallgas, das
explosionsartig verpuffen kann. Offenes
Feuer und Funken von den Entlüftungs-
öffnungen fernhalten. Keine Starthilfe-
batterie oder eine andere Spannungs-
quelle mit einer Ausgangsspannung von
WARNUNG!
über 12 Volt anschließen. Die Kabel-
klemmen dürfen sich nicht berühren.
• Batteriepole, Anschlüsse und ange-
schlossene Teile enthalten Blei und blei-
haltige Verbindungen. Hände nach Ar-
beiten an der Batterie gründlich
reinigen.
ACHTUNG!
• Beim Anschließen der Batterie zuerst
das Pluskabel (+) an den Pluspol und
danach das Minuskabel (-) an den Mi-
nuspol klemmen. Die Batteriepole sind
auf dem Batteriegehäuse mit (+) und (-)
gekennzeichnet. Die Polklemmen müs-
sen fest auf den Batteriepolen sitzen
und frei von Schmutzablagerungen und
Korrosion sein.
• Soll die Batterie im eingebauten Zu-
stand mit einem Schnellladegerät gela-
den werden, sind vor dem Anschließen
des Ladegeräts beide Batteriekabel zu
trennen. Kein Schnell-Ladegerät als
Starthilfe verwenden.
KUNDENDIENST IN DER
VERTRAGSWERKSTATT
Ihr Vertragshändler verfügt über qualifizierte
Mitarbeiter, Spezialwerkzeuge und weitere
Einrichtungen, die zur fachgerechten Aus-
führung aller Wartungs- und Instandset-
zungsarbeiten unerlässlich sind. Es stehen
Werkstatthandbücher zur Verfügung, die
auch detaillierte Wartungsinformationen für
Ihr Fahrzeug enthalten. Beachten Sie diese
Werkstatthandbücher, bevor Sie selbst versu-
chen, Reparaturen durchzuführen.
HINWEIS:
Absichtliche, nicht fachgerechte Eingriffe in
die Abgasreinigungsanlage können zu einem
Garantieverlust führen und Bußgelder nach
sich ziehen.
WARNUNG!
Bei der Durchführung von Arbeiten an
oder in einem Kraftfahrzeug können Sie
ernsthaft verletzt werden. Es sollten nur
Arbeiten ausgeführt werden, für die die
benötigten Fachkenntnisse und Werk-
SERVICE UND WARTUNG
292
WARNUNG!
zeuge vorhanden sind. Wenn Sie bei der
Durchführung von Wartungsarbeiten Zwei-
fel an Ihren Fähigkeiten haben, lassen Sie
die Arbeiten von qualifiziertem Personal
durchführen.
Wartung der Klimaanlage
Damit die Klimaanlage optimal funktioniert,
sollte sie zu Beginn der warmen Jahreszeit
von einem Vertragshändler geprüft und ge-
wartet werden. Dabei sind auch die Konden-
satorlamellen zu reinigen und es ist eine
Leistungsprüfung des Systems durchzufüh-
ren. Auch die Spannung des Antriebsriemens
ist dabei zu prüfen.
WARNUNG!
• Die Klimaanlage darf nur mit Kältemit-
tel und Kompressorschmiermittel be-
füllt werden, das vom Hersteller Ihrer
Klimaanlage freigegeben ist. Einige
nicht empfohlene Kältemittel sind ent-
flammbar und können explodieren;
diese Mittel stellen somit eine Verlet-
zungsgefahr dar. Andere nicht empfoh-
lene Kältemittel können zum Ausfall der
Anlage führen und kostspielige Repara-
turen verursachen. Weitere Informatio-
nen zur Garantieabwicklung entnehmen
Sie den Garantieinformation.
•
Das Kältemittel der Klimaanlage steht un-
ter hohem Druck. Um Verletzungen oder
Schäden an der Klimaanlage zu vermei-
den, niemals in Eigenleistung Kältemittel
nachfüllen oder Reparaturen an der Kli-
maanlage ausführen, bei denen Kältemit-
telleitungen abgeklemmt werden müssen.
Für diese Arbeiten sind ausschließlich
fachkundige Mechaniker zuständig.
ACHTUNG!
Verwenden Sie keine chemischen Spül-
mittel in Ihrer Klimaanlage, da durch die
Chemikalien die Bauteile Ihrer Klimaan-
lage beschädigt werden können. Solche
Schäden fallen nicht unter die begrenzte
Gewährleistung für Neufahrzeuge.
Ersetzen des Filters der Klimaanlage (Luft-
filter der Klimaanlage)
Siehe die korrekten Wartungsintervalle unter
„Planmäßige Wartung“ in diesem Abschnitt.
WARNUNG!
Bauen Sie den Innenraumfilter nicht aus,
während der Motor läuft oder sich die
Zündung in Position ACC (Zusatzverbrau-
cher) oder ON/RUN (Ein/Start) befindet.
Wenn der Innenraumfilter entfernt und
das Gebläse in Betrieb ist, kann das Ge-
bläse in Kontakt mit Händen kommen und
Staub und Schmutz in Ihre Augen blasen,
was zu Verletzungen führen kann.
293
6. Den Luftfilter der Klimaanlage gerade aus
dem Gehäuse ziehen.
7. Den Luftfilter der Klimaanlage so einset-
zen, dass die Pfeile am Filter zum Boden
zeigen. Beim Einbau der Filterabdeckung
darauf achten, dass die Befestigungsla-
schen vollständig einrasten.
ACHTUNG!
Der Innenraumfilter ist mit einem Pfeil
gekennzeichnet, der die Richtung des
Luftvolumenstroms durch den Filter an-
zeigt. Wenn der Filter nicht ordnungsge-
mäß eingesetzt wird, hat dies zur Folge,
dass der Filter häufiger gewechselt werden
muss.
8. Bringen Sie die Handschuhfachklappe
wieder am Scharnier der Handschuhfach-
klappe an und bringen Sie das
Handschuhfach-Spannungsband wieder
an, indem Sie den Clip in das Handschuh-
fach einsetzen und von der Vorderseite
der Handschuhfachklappe wegschieben.9. Drücken Sie die Klappe wieder fast in die
geschlossene Stellung, damit die
Handschuhfach-Arretierungen wieder
einrasten.
HINWEIS:
Stellen Sie sicher, dass die Scharniere
und Arretierungen der Handschuhfach-
klappe vollständig eingerastet sind.
Scheibenwischerblätter
Die Kanten der Wischerblätter und die Wind-
schutzscheibe sowie die Heckscheibe regel-
mäßig mit einem Schwamm oder einem wei-
chen Lappen und einem milden, nicht
scheuernden Reinigungsmittel säubern. Auf
diese Weise werden Streusalzreste oder Stra-
ßenschmutz entfernt.
Längere Betätigung der Scheibenwischer bei
trockener Frontscheibe führt zu vorzeitigem
Verschleiß der Wischerblätter. Zum Entfer-
nen von Streusalzablagerungen oder
Schmutz von der trockenen Windschutz-
scheibe mit den Scheibenwischern immer
Scheibenwaschflüssigkeit aufsprühen.Eis und Reif dürfen nicht mit den Scheiben-
wischern entfernt werden. Die Wischerblätter
dürfen nicht mit Motoröl, Benzin oder sons-
tigen mineralölhaltigen Produkten in Berüh-
rung kommen.
HINWEIS:
Die Lebensdauer der Wischblätter ist von der
geografischen Lage und der Häufigkeit der
Benutzung abhängig. Eine Verschlechterung
der Wischerblätter kann sich in Klappern,
Markierungen, Wasserlinien oder nassen Fle-
cken äußern. Wenn einer dieser Zustände
vorliegt, reinigen Sie die Wischerblätter oder
ersetzen Sie sie bei Bedarf.
Prüfen Sie Wischerblätter und Wischerarme
in regelmäßigen Abständen und nicht erst,
wenn Probleme mit der Scheibenwischerleis-
tung auftreten. Diese Überprüfungen müssen
folgende Punkte umfassen:
• Abnutzung oder ausgefranste Kanten
• Fremdkörper
• Verfestigung oder Risse
• Verformungen oder Materialermüdung
295
4. Senken Sie das Wischerblatt auf die
Scheibe ab lassen Sie die Wischerarm-
Drehgelenkabdeckung wieder einrasten.
Kühlsystem
WARNUNG!
• Schalten Sie das Fahrzeug aus und tren-
nen Sie das Lüftermotorkabel ab, bevor
Sie im Bereich des Kühlerlüfters arbei-
ten.
• Durch heißes Kühlmittel oder Kühlmit-
teldampf (Frostschutzmittel) aus dem
Kühler können schwere Verbrühungen
verursacht werden. Bei sichtbarem/
hörbarem Dampfaustritt (Zischen) unter
der Motorhaube darf diese erst geöffnet
werden, nachdem der Kühler ausrei-
chend abgekühlt ist. Öffnen Sie keines-
falls den Überdruck-Verschlussdeckel
des Kühlsystems, wenn der Kühler oder
der Kühlmittel-Ausgleichsbehälter be-
triebswarm sind.
• Halten Sie Hände, Werkzeuge, Kleidung
und Schmuck vom Kühlerlüfter fern,
wenn die Motorhaube geöffnet ist. Das
WARNUNG!
Gebläse startet automatisch und kann
jederzeit starten, egal ob der Motor läuft
oder nicht.
• Klemmen Sie bei Arbeiten im Bereich
des Kühlerlüfters den Lüftermotor ab,
oder schalten Sie die Zündung in den
Modus OFF (Aus). Der Kühlerlüfter ist
temperaturgesteuert und kann sich bei
Zündung im Modus ON (Ein) jederzeit
einschalten.
• Durch heißes Kühlmittel oder Kühlmit-
teldampf (Frostschutzmittel) aus dem
Kühler können schwere Verbrühungen
verursacht werden. Bei sichtbarem/
hörbarem Dampfaustritt (Zischen) unter
der Motorhaube darf diese erst geöffnet
werden, nachdem der Kühler ausrei-
chend abgekühlt ist. Öffnen Sie niemals
den Überdruck-Verschlussdeckel des
Kühlsystems, wenn der Kühler heiß ist.
Motorkühlmittelprüfungen
Kühlmittel (Frostschutzmittel) alle 12 Mo-
nate prüfen (vor dem Einsetzen der Frostpe-
riode, wo zutreffend). Bei verschmutztem
Kühlmittel (Frostschutzmittel) sollte das Ab-
lassen des Kühlmittels, Durchspülen des
Systems und Befüllen mit neuem OAT-
Kühlmittel (gemäß MS-90032) durch einen
Vertragshändler erfolgen. Prüfen, ob die Vor-
derseite des Klimakondensators durch Insek-
ten, Blätter usw. verstopft ist. Verschmutzun-
gen mit sanftem Wasserstrahl
(Gartenschlauch) von oben abspülen.
Überprüfen Sie die Leitungen des Motorkühl-
systems auf Materialermüdung, Rissbildung,
Tropfenbildung, Schnitte und dichten An-
schluss am Kühlmittel-Ausgleichsbehälter und
am Kühler. Das gesamte System auf Undich-
tigkeiten absuchen. ÖFFNEN SIE KEINES-
FALLS BEI HEISSEM KÜHLSYSTEM DEN
ÜBERDRUCK-VERSCHLUSSDECKEL DES
KÜHLSYSTEMS.
SERVICE UND WARTUNG
300
modus erreicht, ist die Fahrfähigkeit be-
grenzt und er muss sofort ausgetauscht wer-
den. Ein Notlaufreifen ist nicht reparierbar.
Es wird nicht empfohlen, ein voll beladenes
Fahrzeug zu fahren oder einen Anhänger zu
ziehen, wenn ein Reifen im Notlaufmodus
ist.
Weitere Informationen finden Sie im Ab-
schnitt „Reifendrucküberwachung“.
Durchdrehen der Räder
Wenn Ihr Fahrzeug in Schlamm, Sand,
Schnee oder auf Glatteis festgefahren ist,
lassen Sie die Räder nicht schneller als mit
30 mph (48 km/h) oder länger als 30 Sekun-
den ununterbrochen durchdrehen.
Weitere Informationen hierzu finden Sie un-
ter „Befreien eines festgefahrenen Fahr-
zeugs“ in „Pannenhilfe“.
WARNUNG!
Es ist gefährlich, die Räder schnell durch-
drehen zu lassen. Die Reifen durchdre-
hender Räder können beschädigt werden
oder platzen. Durch einen platzenden Rei-
fen können Personen verletzt werden. Las-
sen Sie die Räder nicht schneller als
30 mph (48 km/h) und nicht länger als
30 Sekunden durchdrehen, wenn Sie das
Fahrzeug festgefahren haben, und achten
Sie unabhängig von der Raddrehzahl da-
rauf, dass sich keine Personen in der Nähe
eines durchdrehenden Rads aufhalten.
Verschleißanzeiger
Die Reifen der Erstausrüstung sind mit Ver-
schleißanzeigern versehen, an denen Sie er-
kennen können, wann die Reifen verschlis-
sen sind und ersetzt werden müssen.Die Verschleißanzeiger befinden sich in den
Profilrillen. Sie erscheinen als Bänder, wenn
die Profiltiefe 1,6 mm (1/16 Zoll) erreicht.
Ist ein Reifen bis zu den Verschleißanzeigern
abgefahren, muss er erneuert werden. Wei-
tere Informationen hierzu finden Sie unter
„Kauf neuer Reifen“ in diesem Abschnitt.
Reifenlauffläche
1 – Verschlissener Reifen
2 – Neuer Reifen
SERVICE UND WARTUNG
304