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Mobilität
Damit Ihre Mobilität immer sichergestellt ist,
erfahren Sie im Folgenden Wichtiges zu den Themen Betriebsstoffe, Räder und Reifen, Wartung und Pannenhilfe.Online Version für Sach-Nr. 01 40 2 964 065 - VI/15
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TankenFahrzeugausstattungIn diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder-
und Sonderausstattungen beschrieben, die in
der Modellreihe angeboten werden. Es werden
daher auch Ausstattungen beschrieben, die in
einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten
Sonderausstattung oder der Ländervariante
nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicher‐
heitsrelevante Funktionen und Systeme. Bei
Verwendung der entsprechenden Funktionen
und Systeme sind die jeweils geltenden Län‐
derbestimmungen zu beachten.
Hinweise
Vor dem Tanken Hinweise zur Kraftstoffquali‐
tät, siehe Seite 212, beachten.
ACHTUNG
Bei einer Reichweite unter 50 km könnte
der Motor nicht mehr mit ausreichend Kraft‐
stoff versorgt werden. Motorfunktionen sind
nicht mehr sicher gestellt. Es besteht die Ge‐
fahr von Sachschäden. Rechtzeitig tanken.◀
Tankverschluss Öffnen1.Tankklappe am hinteren Rand antippen.2.Tankverschluss gegen den Uhrzeigersinn
drehen.3.Tankverschluss in die Halterung an der
Tankklappe stecken.
Schließen
1.Verschluss aufsetzen und im Uhrzeigersinn
bis zum deutlich hörbaren Klick drehen.2.Tankklappe schließen.
WARNUNG
Das Befestigungsband des Tankver‐
schlusses kann beim Zudrehen eingeklemmt
und gequetscht werden. Der Verschluss kann
dann nicht richtig geschlossen werden und
Kraftstoffdämpfe oder Kraftstoff kann austre‐
ten. Es besteht Verletzungsgefahr oder die
Gefahr von Sachschäden. Darauf achten, dass
das Befestigungsband beim Schließen des
Verschlusses nicht eingeklemmt und ge‐
quetscht wird.◀
Seite 210MobilitätTanken210
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Tankklappe manuell entriegelnZ. B. bei elektrischem Defekt.
Die Entriegelung befindet sich im Gepäck‐
raum.1.Abdeckung der rechten Seitenverkleidung
aufklappen.2.Grünen Knopf mit dem Tanksäulen-Sym‐
bol ziehen. Tankklappe wird entriegelt.
Beim Tanken beachten
ACHTUNG
Kraftstoffe sind giftig und aggressiv.
Durch Überfüllen des Kraftstofftanks kann die
Kraftstoffanlage beschädigt werden. Bei Kon‐
takt mit lackierten Oberflächen, können diese
beschädigt werden. Die Umwelt wird geschä‐
digt. Es besteht die Gefahr von Sachschäden.
Überfüllen vermeiden.◀
Beim Tanken die Zapfpistole in das Einfüllrohr
einhängen. Ein Anheben der Zapfpistole wäh‐
rend des Tankens führt zu Folgendem:
▷Vorzeitiges Abschalten.▷Reduzierte Rückführung der Kraftstoff‐
dämpfe.
Der Kraftstofftank ist voll, wenn die Zapfpistole
erstmalig abschaltet.
Die an Tankstellen ausliegenden Sicherheits‐
vorschriften beachten.
Seite 211TankenMobilität211
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KraftstoffFahrzeugausstattungIn diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder-
und Sonderausstattungen beschrieben, die in
der Modellreihe angeboten werden. Es werden
daher auch Ausstattungen beschrieben, die in
einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten
Sonderausstattung oder der Ländervariante
nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicher‐
heitsrelevante Funktionen und Systeme. Bei
Verwendung der entsprechenden Funktionen
und Systeme sind die jeweils geltenden Län‐
derbestimmungen zu beachten.
Kraftstoffqualität
Allgemein Je nach Region wird an vielen Tankstellen
Kraftstoff vertrieben, der an die Bedingungen
im Winter oder Sommer angepasst ist. Kraft‐
stoff der im Winter angeboten wird erleichtert
z. B. den Kaltstart.
Hinweis ACHTUNG
Auch Kraftstoffe, die den Spezifikationen
entsprechen, können von niedriger Qualität
sein. Es können Motorprobleme auftreten, z. B.
schlechtes Motorstartverhalten, verschlech‐
terte Fahreigenschaften oder verschlechterte
Fahrleistungen. Es besteht die Gefahr von
Sachschäden. Bei Motorproblemen die Tank‐
stelle wechseln oder Kraftstoff von Marken‐
herstellern mit einer höheren Oktanzahl tan‐
ken.◀
Benzin Das Benzin sollte für optimalen Kraftstoffver‐
brauch schwefelfrei oder möglichst schwefel‐
arm sein.Kraftstoffe, die an der Zapfsäule als metallhal‐
tig gekennzeichnet sind, dürfen nicht verwen‐
det werden.
ACHTUNG
Bereits kleine Mengen des falschen
Kraftstoffs oder falsche Kraftstoffzusätze kön‐
nen die Kraftstoffanlage und den Motor schä‐
digen. Zudem wird der Katalysator dauerhaft
geschädigt. Es besteht die Gefahr von Sach‐
schäden. Bei Benzinmotoren Folgendes nicht
tanken oder beimischen:▷Verbleites Benzin.▷Metallische Zusätze, z. B. Mangan oder Ei‐
sen.
Nach Falschbetankung nicht den Start-/Stopp-
Knopf drücken. Mit einem Service Partner oder
einer qualifizierten Fachwerkstatt in Verbin‐
dung setzen.◀
Es können Kraftstoffe mit einem maximalen
Ethanolanteil von 10 %, d. h. E10, getankt wer‐
den.
ACHTUNG
Falsche Kraftstoffe können die Kraft‐
stoffanlage und den Motor schädigen. Es be‐
steht die Gefahr von Sachschäden. Keine
Kraftstoffe mit höherem Ethanolanteil als emp‐
fohlen tanken und keine methanolhaltigen
Kraftstoffe tanken, z. B. M5 bis M100.◀
Der Motor ist klopfgeregelt. Daher können un‐
terschiedliche Benzinqualitäten getankt wer‐
den.
Benzinqualität Super Plus mit ROZ 98.
Dieses Benzin tanken, um die Nennwerte für
Fahrleistungen und Verbrauch zu erreichen.
Mindestqualität
Superbenzin mit ROZ 95.
Seite 212MobilitätKraftstoff212
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ACHTUNG
Kraftstoff unter der angegeben Mindest‐
qualität kann die Motorfunktion beeinträchti‐
gen oder zu Motorschäden führen. Es besteht
die Gefahr von Sachschäden. Kein Benzin un‐
terhalb der angegebenen Mindestqualität tan‐
ken.◀Seite 213KraftstoffMobilität213
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Räder und ReifenFahrzeugausstattungIn diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder-
und Sonderausstattungen beschrieben, die in
der Modellreihe angeboten werden. Es werden
daher auch Ausstattungen beschrieben, die in
einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten
Sonderausstattung oder der Ländervariante
nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicher‐
heitsrelevante Funktionen und Systeme. Bei
Verwendung der entsprechenden Funktionen
und Systeme sind die jeweils geltenden Län‐
derbestimmungen zu beachten.
Reifenfülldruck
Information zur Sicherheit Die Reifenbeschaffenheit und der Reifenfüll‐
druck beeinflussen Folgendes:▷Lebensdauer der Reifen.▷Fahrsicherheit.▷Fahrkomfort.
Reifenfülldruck prüfen
WARNUNG
Ein Reifen mit zu geringem oder fehlen‐
dem Reifenfülldruck beeinträchtigt die Fahrei‐
genschaften, z. B. Lenk- und Bremsverhalten.
Es besteht Unfallgefahr. Den Reifenfülldruck
regelmäßig prüfen und bei Bedarf korrigieren,
z. B. zweimal monatlich oder vor einer längeren
Fahrt.◀
Reifenfülldruck des Notrads im Gepäckraum
zusätzlich regelmäßig prüfen und ggf. korrigie‐
ren.
Reifen haben einen natürlichen, gleichmäßigen
Reifenfülldruckverlust.
Reifen erwärmen sich beim Fahren und mit der
Temperatur des Reifens steigt der Reifenfüll‐
druck. Die Reifenfülldruckangaben beziehen
sich auf kalte Reifen bzw. Reifen mit Umge‐
bungstemperatur.
Reifenfülldruck nur bei kalten Reifen prüfen.
D. h. nach max. 2 km Fahrt oder wenn das
Fahrzeug für mindestens 2 Stunden abgestellt
war.
Befülleinrichtungen können bis zu 0,1 bar zu
wenig anzeigen.
Bei Reifen Pannen Anzeige: Nach Korrektur
des Reifenfülldrucks die Reifen Pannen An‐
zeige neu initialisieren.
Bei Reifen Druck Control: Nach Anpassung
des Reifenfülldrucks auf einen neuen Wert, ei‐
nen Reset der Reifen Druck Control durchfüh‐
ren.
Reifenfülldruckangaben
Die Reifenfülldruckangaben für die vom Her‐
steller des Fahrzeugs für den entsprechenden
Fahrzeugtyp als geeignet eingestuften Reifen‐
größen befinden sich an der Türsäule der Fah‐
rertür.
Ist der Geschwindigkeitsbuchstabe des Rei‐
fens nicht zu finden, gilt der Reifenfülldruck der
entsprechenden Größe. Die Reifenfülldruckan‐
gaben gelten für Reifen mit Umgebungstem‐
peratur.
Seite 214MobilitätRäder und Reifen214
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ReifengrößenDie Druckangaben gelten für die vom Herstel‐
ler des Fahrzeugs für den entsprechenden
Fahrzeugtyp als geeignet eingestuften Reifen‐
größen und empfohlenen Reifenfabrikate.
Mehr Informationen zu Räder und Reifen kön‐
nen bei einem Service Partner oder einer quali‐
fizierten Fachwerkstatt erfragt werden.
Reifenprofil Sommerreifen
Reifenprofiltiefe von 3 mm nicht unterschrei‐
ten.
Unter 3 mm Reifenprofiltiefe besteht hohe
Aquaplaninggefahr.
Winterreifen
Reifenprofiltiefe von 4 mm nicht unterschrei‐
ten.
Unter 4 mm ist die Wintertauglichkeit einge‐
schränkt.
Mindestprofiltiefe
Verschleißanzeigen verteilen sich über den
Reifenumfang und haben die gesetzliche Min‐
desthöhe von 1,6 mm.
Sie sind auf der Reifenseitenwand mit TWI,
Tread Wear Indicator, gekennzeichnet.
Reifenschäden
Allgemein
Reifen öfter auf Beschädigungen, Fremdkör‐
per und Abnutzung kontrollieren.
HinweiseHinweise auf einen Reifenschaden oder sons‐
tigen Defekt am Fahrzeug:▷ungewohnte Vibrationen während der
Fahrt.▷ungewohntes Fahrverhalten wie heftiges
Ziehen nach links oder rechts.
Schäden können z. B. durch Überfahren von
Bordsteinkanten, Straßenschäden o. Ä. verur‐
sacht werden.
WARNUNG
Beschädigte Reifen können Reifenfüll‐
druck verlieren, was zum Kontrollverlust über
das Fahrzeug führen kann. Es besteht Unfall‐
gefahr. Bei Hinweis auf Reifenschäden wäh‐
rend der Fahrt sofort Geschwindigkeit reduzie‐
ren und anhalten. Räder und Reifen prüfen
lassen. Dazu vorsichtig zum nächsten Service
Partner oder einer qualifizierten Fachwerkstatt
fahren. Bei Bedarf dorthin schleppen oder
transportieren lassen.◀
WARNUNG
Beschädigte Reifen können Reifenfüll‐
druck verlieren, was zum Kontrollverlust über
das Fahrzeug führen kann. Es besteht Unfall‐
gefahr. Beschädigte Reifen nicht reparieren,
sondern austauschen lassen.◀
Reifenalter
Empfehlung Unabhängig vom Verschleiß Reifen spätestens
nach 6 Jahren austauschen.
Seite 215Räder und ReifenMobilität215
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Herstellungsdatum
Auf der Reifenseitenwand:
DOT … 0115: der Reifen wurde in der 1. Wo‐
che 2015 gefertigt.
Austausch von Rädern und
Reifen
Montage
Montage und Auswuchten von einem Service
Partner oder einer qualifizierten Fachwerkstatt
durchführen lassen.
Rad-Reifenkombination
Die richtige Rad-Reifenkombination und Fel‐
genausführungen für das Fahrzeug können bei einem Service Partner oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt erfragt werden.
Durch falsche Rad-Reifenkombinationen wer‐
den verschiedene Systeme in ihrer Funktion
beeinträchtigt, z. B. ABS oder DSC.
Zur Erhaltung der guten Fahreigenschaften
nur Reifen gleichen Fabrikats und gleicher
Profilausführung verwenden.
Nach einem Reifenschaden die ursprüngliche
Rad-Reifenkombination wiederherstellen.
WARNUNG
Räder und Reifen die vom Fahrzeugher‐
steller nicht als geeignet eingestuft sind, kön‐
nen Teile des Fahrzeugs beschädigen, z. B.
durch Karosserieberührung infolge von Toler‐ anzen trotz gleicher Nenngröße. Es besteht
Unfallgefahr. Räder und Reifen verwenden, die
vom Hersteller des Fahrzeugs für den ent‐
sprechenden Fahrzeugtyp als geeignet einge‐
stuft sind.◀Empfohlene Reifenfabrikate
Je Reifengröße werden bestimmte Reifenfa‐
brikate vom Hersteller Ihres Fahrzeugs emp‐
fohlen. Diese sind an einem Stern auf der Rei‐
fenseitenwand erkennbar.
Neue Reifen Die Haftung neuer Reifen ist fertigungsbedingt
noch nicht optimal.
Während der ersten 300 km verhalten fahren.
Runderneuerte Reifen Der Hersteller Ihres Fahrzeugs empfiehlt, keine
runderneuerten Reifen zu verwenden.
WARNUNG
Runderneuerte Reifen können unter‐
schiedliche Reifenunterbauten besitzen. Mit
fortgeschrittenem Alter kann die Haltbarkeit
eingeschränkt sein. Es besteht Unfallgefahr.
Keine runderneuerten Reifen verwenden.◀
Winterreifen
Für den Betrieb auf winterlichen Fahrbahnen
werden Winterreifen empfohlen.
Sogenannte Ganzjahresreifen mit M+S-Kenn‐
zeichnung haben zwar bessere Wintereigen‐
schaften als Sommerreifen, erreichen aber in
der Regel nicht die Leistungsfähigkeit von Winterreifen.
Seite 216MobilitätRäder und Reifen216
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