
Brems- oder Ausweichmanövern. Fahrzeugin‐
sassen können dadurch getroffen und verletzt
werden. Es besteht Verletzungsgefahr. Gegen‐
stände und Ladegut sachgemäß verstauen
und sichern.◀▷Kleines und leichtes Ladegut: Mit Spann‐
bändern oder mit einem Gepäckraumnetz
oder Zugbändern sichern.▷Größeres und schweres Ladegut: Mit Zurr‐
mitteln sichern.
Zurrmittel, Gepäckraumnetze, Spannbän‐
der oder Zugbänder an den Verzurrösen im
Gepäckraum befestigen.
Dachgepäckträger
Hinweis
Montage nur bei Dachleiste mit Klappen mög‐
lich. Weitere Informationen sind bei einem Ser‐
vice Partner des Herstellers oder einem ande‐
ren qualifizierten Service Partner oder einer
Fachwerkstatt erhältlich.
Dachträger stehen als Sonderzubehör zur Ver‐
fügung.
BefestigungMontageanleitung des Dachträgers beachten.
Dachleiste mit Klappen
Die Aufnahmepunkte befinden sich in der
Dachleiste oberhalb der Türen.
Abdeckung nach außen aufklappen.
Montage
Darauf achten, dass genügend Freiraum für
das Heben und Öffnen des Glasdachs vorhan‐
den ist.
Magnet-Dachträger Wegen des Aluminium-Dachs können Mag‐
net-Dachträger nicht verwendet werden.
Beladung
Beladene Dachgepäckträger verändern das
Fahr- und Lenkverhalten des Fahrzeugs durch
die Verlagerung des Schwerpunkts.
Beim Beladen und Fahren deshalb Folgendes
beachten:▷Zulässige Dach-/Achslast und zulässiges
Gesamtgewicht nicht überschreiten.▷Darauf achten, dass genügend Freiraum
für das Heben und Öffnen des Glasdachs
vorhanden ist.▷Dachlast gleichmäßig verteilen.▷Dachlast darf nicht zu großflächig sein.▷Schwere Gepäckstücke nach unten legen.▷Dachgepäck sicher befestigen, z. B. mit
Spanngurten verzurren.▷Keine Gegenstände in den Schwenkbe‐
reich der Kofferraumklappe ragen lassen.▷Verhalten fahren und ruckartiges Anfahren
und Bremsen oder schnelle Kurvenfahrt
vermeiden.Seite 257BeladungFahrtipps257
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AnhängerbetriebFahrzeugausstattung
In diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder-
und Sonderausstattungen beschrieben, die in
der Modellreihe angeboten werden. Es werden
daher auch Ausstattungen beschrieben, die in
einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten
Sonderausstattung oder der Ländervariante
nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicher‐
heitsrelevante Funktionen und Systeme. Bei
Verwendung der entsprechenden Funktionen
und Systeme sind die jeweils geltenden Län‐
derbestimmungen zu beachten.
Allgemein
Die zulässigen Anhängelasten, Achslasten,
Deichselstützlasten und das zulässige Ge‐
samtgewicht sind in den technischen Daten
angegeben.
Möglichkeiten zur Erhöhung können bei einem
Service Partner des Herstellers oder einem an‐
deren qualifizierten Service Partner oder einer
Fachwerkstatt erfragt werden.
Das Fahrzeug ist mit verstärkter Federung an
der Hinterachse und je nach Typ mit einem leistungsfähigeren Kühlsystem ausgerüstet.
Vor der Fahrt
Deichselstützlast
Die minimale Deichselstützlast von 25 kg mög‐
lichst nicht unterschreiten und die maximale
Deichselstützlast möglichst ausnutzen.
Die maximale Zuladung des Zugfahrzeugs wird
durch das Gewicht der Anhängerkupplung und
die Deichselstützlast reduziert. Die Deichsel‐
stützlast erhöht das Fahrzeuggewicht. Das zu‐
lässige Gesamtgewicht des Zugfahrzeugs darf
nicht überschritten werden.Beladung
Das Ladegut möglichst gleichmäßig auf der
Ladefläche verteilen.
Die Zuladung möglichst tief und in der Nähe
der Anhängerachse verstauen. Ein tiefer An‐
hängerschwerpunkt erhöht die Fahrsicherheit
des gesamten Gespanns.
Das zulässige Gesamtgewicht des Anhängers
und die zulässige Anhängelast des Fahrzeugs
dürfen nicht überschritten werden. Maßge‐
bend ist der jeweils kleinere Wert.
Reifenfülldruck
Den Reifenfülldruck des Fahrzeugs und An‐
hängers beachten.
Beim Fahrzeug gilt der Reifenfülldruck, siehe
Seite 280, für höhere Beladung.
Beim Anhänger sind die Vorschriften des Her‐
stellers maßgebend.
Reifen Pannen Anzeige Nach Korrektur des Reifenfülldrucks und An-
oder Abhängen eines Anhängers die Reifen
Pannen Anzeige neu initialisieren.
Reifen Druck Control
Nach Korrektur des Reifenfülldrucks und An-
oder Abhängen eines Anhängers die Reifen
Druck Control neu initialisieren.
Außenspiegel Der Gesetzgeber schreibt zwei Außenspiegel
vor, die beide Hinterkanten des Anhängers ins
Blickfeld rücken. Derartige Spiegel sind als
Sonderzubehör bei einem Service Partner des
Herstellers oder einem anderen qualifizierten
Service Partner oder einer Fachwerkstatt er‐
hältlich.Seite 258FahrtippsAnhängerbetrieb258
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Hohe Drehzahlen vermeidenGrundsätzlich gilt: Fahren mit niedriger Dreh‐
zahl senkt den Kraftstoffverbrauch und min‐
dert den Verschleiß.
Ggf. die Schaltpunktanzeige, siehe Seite 126,
des Fahrzeugs beachten.
Schubbetrieb nutzen Beim Heranfahren an eine rote Ampel vom Gas
gehen und das Fahrzeug ausrollen lassen.
Auf abschüssiger Strecke vom Gas gehen und
Fahrzeug rollen lassen.
Die Kraftstoffzufuhr wird im Schubbetrieb un‐
terbrochen.
Motor bei längerem Halt
abstellen
Den Motor bei längerem Halt, z. B. an Ampeln,
Bahnübergängen oder im Stau, abstellen.
Auto Start Stopp Funktion Die Auto Start Stopp Funktion Ihres Fahrzeugs
stellt den Motor während eines Halts automa‐
tisch ab.
Wird der Motor abgestellt und anschließend
wieder gestartet, sinken Kraftstoffverbrauch und Emissionen im Vergleich zu einem perma‐
nent laufenden Motor. Einsparungen können
bereits bei einem Motorstopp von wenigen Se‐
kunden eintreten.
Der Kraftstoffverbrauch hängt darüber hinaus
von weiteren Faktoren, wie z. B. Fahrweise,
Fahrbahnzustand, Wartung oder Umweltfakto‐
ren, ab.Momentan nicht benötigte
Funktionen abschalten
Funktionen wie z. B. Sitz- oder Heckscheiben‐
heizung benötigen viel Energie und vermin‐
dern die Reichweite, besonders im Stadtver‐
kehr und Stop-and-go-Betrieb.
Diese Funktionen abschalten, wenn sie nicht
benötigt werden.
Der Fahrmodus ECO PRO unterstützt den
energieschonenden Gebrauch von Komfort‐
funktionen. Diese Funktionen werden automa‐
tisch teilweise oder vollständig deaktiviert.
Wartung durchführen lassen
Fahrzeug regelmäßig warten lassen, um opti‐
male Wirtschaftlichkeit und Lebensdauer zu
erreichen. BMW empfiehlt, Wartungsarbeiten
von einem BMW Service Partner durchführen zu lassen.
Dazu auch das BMW Wartungssystem, siehe
Seite 303, beachten.
ECO PRO
Prinzip
ECO PRO unterstützt eine verbrauchsscho‐
nende Fahrweise. Hierzu werden die Motor‐
steuerung und Komfortfunktionen, wie z. B. die
Klimaleistung, angepasst.
Unter bestimmten Voraussetzungen wird in
der Wählhebelposition D der Motor vom Ge‐
triebe entkoppelt. Das Fahrzeug rollt ver‐
brauchsoptimiert im Leerlauf. Die Wählhebel‐
position D bleibt dabei eingelegt.
Zusätzlich können situationsabhängige Hin‐
weise angezeigt werden, die helfen, ver‐
brauchsoptimiert zu fahren.
In der Instrumentenkombination kann die hier‐
durch erzielte Verlängerung der Reichweite als
Bonusreichweite angezeigt werden.Seite 263Kraftstoff sparenFahrtipps263
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KraftstoffFahrzeugausstattungIn diesem Kapitel sind alle Serien-, Länder-
und Sonderausstattungen beschrieben, die in
der Modellreihe angeboten werden. Es werden
daher auch Ausstattungen beschrieben, die in
einem Fahrzeug z. B. aufgrund der gewählten
Sonderausstattung oder der Ländervariante
nicht verfügbar sind. Das gilt auch für sicher‐
heitsrelevante Funktionen und Systeme. Bei
Verwendung der entsprechenden Funktionen
und Systeme sind die jeweils geltenden Län‐
derbestimmungen zu beachten.
Kraftstoffqualität
Allgemein Je nach Region wird an vielen Tankstellen
Kraftstoff vertrieben, der an die Bedingungen
im Winter oder Sommer angepasst ist. Kraft‐
stoff, der im Winter angeboten wird, erleichtert
z. B. den Kaltstart.
Hinweis ACHTUNG
Auch Kraftstoffe, die den Spezifikationen
entsprechen, können von niedriger Qualität
sein. Es können Motorprobleme auftreten, z. B.
schlechtes Motorstartverhalten, verschlech‐
terte Fahreigenschaften oder verschlechterte
Fahrleistungen. Es besteht die Gefahr von
Sachschäden. Bei Motorproblemen die Tank‐
stelle wechseln oder Kraftstoff von Marken‐
herstellern mit einer höheren Oktanzahl tan‐
ken.◀
Benzin Das Benzin sollte für optimalen Kraftstoffver‐
brauch schwefelfrei oder möglichst schwefel‐
arm sein.Kraftstoffe, die an der Zapfsäule als metallhal‐
tig gekennzeichnet sind, dürfen nicht verwen‐
det werden.
ACHTUNG
Bereits kleine Mengen des falschen
Kraftstoffs oder falsche Kraftstoffzusätze kön‐
nen die Kraftstoffanlage und den Motor schä‐
digen. Zudem wird der Katalysator dauerhaft
geschädigt. Es besteht die Gefahr von Sach‐
schäden. Bei Benzinmotoren Folgendes nicht
tanken oder beimischen:▷Verbleites Benzin.▷Metallische Zusätze, z. B. Mangan oder Ei‐
sen.
Nach Falschbetankung nicht den Start-/Stopp-
Knopf drücken. Mit einem Service Partner des
Herstellers oder einem anderen qualifizierten
Service Partner oder einer Fachwerkstatt in
Verbindung setzen.◀
Es können Kraftstoffe mit einem maximalen
Ethanolanteil von 25 %, z. B. E10 oder E25,
getankt werden.
ACHTUNG
Falsche Kraftstoffe können die Kraft‐
stoffanlage und den Motor schädigen. Es be‐
steht die Gefahr von Sachschäden. Keine
Kraftstoffe mit höherem Ethanolanteil als emp‐
fohlen tanken und keine methanolhaltigen
Kraftstoffe tanken, z. B. M5 bis M100.◀
Der Motor ist klopfgeregelt. Daher können un‐
terschiedliche Benzinqualitäten getankt wer‐
den.
Benzinqualität Superbenzin mit ROZ 95.
Mindestqualität Benzin bleifrei mit ROZ 91.
Seite 274MobilitätKraftstoff274
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ACHTUNG
Kraftstoff unter der angegeben Mindest‐
qualität kann die Motorfunktion beeinträchti‐
gen oder zu Motorschäden führen. Es besteht
die Gefahr von Sachschäden. Kein Benzin un‐
terhalb der angegebenen Mindestqualität tan‐
ken.◀
Diesel ACHTUNG
Bereits kleine Mengen des falschen
Kraftstoffs oder falsche Kraftstoffzusätze kön‐
nen die Kraftstoffanlage und den Motor schä‐
digen. Es besteht die Gefahr von Sachschä‐
den.
Bei Dieselmotoren Folgendes beachten:▷Kein Rapsmethylester RME tanken.▷Kein Biodiesel tanken.▷Kein Benzin tanken.▷Keine Dieselzusätze.
Nach Falschbetankung nicht den Start-/Stopp-
Knopf drücken. Mit einem Service Partner des
Herstellers oder einem anderen qualifizierten
Service Partner oder einer Fachwerkstatt in
Verbindung setzen.◀
Dieselqualität Der Motor ist ausgelegt auf Dieselkraftstoff
DIN EN 590.
BMW Diesel mit
BluePerformance
Prinzip
BMW Diesel mit BluePerformance reduziert
Stickoxide in den Dieselabgasen, indem das
Reduktionsmittel AdBlue in den Abgasstrang
eingespritzt wird. Im Katalysator kommt es zu
einer chemischen Reaktion, die Stickoxide mi‐
nimiert.
Das Fahrzeug hat einen Tank, der nachgefüllt
werden kann.
Um den Motor wie gewohnt starten zu können,
muss ausreichend Reduktionsmittel vorhan‐
den sein.
BMW empfiehlt, dass das Reduktionsmittel
von einem Service Partner im Rahmen der re‐
gelmäßigen Wartungsarbeiten nachgefüllt
wird.
AdBlue ist eine eingetragene Marke des Ver‐
bands der Automobilindustrie e. V. (VDA).
Allgemein
Reduktionsmittel ist an jeder Tankstelle erhält‐
lich.
Reduktionsmittel bevorzugt an einer Zapfsäule
nachfüllen, siehe Seite 277.
Aufwärmen des Systems Um das System nach einem Kaltstart des Mo‐
tors auf Betriebstemperatur zu bringen, schal‐
tet das Steptronic Getriebe ggf. später in den
nächsthöheren Gang.
Anzeigen am Control Display
Reichweite und Nachfüllmenge
anzeigen
Reduktionsmittel kann jederzeit nachgefüllt
werden.
Die Reichweite bis zum spätmöglichsten
Nachfüllzeitpunkt und die genaue Nachfüll‐
menge werden am Control Display angezeigt.Seite 275KraftstoffMobilität275
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Über iDrive:1.„Mein Fahrzeug“2.„Fahrzeugstatus“3.„AdBlue“
Anzeigen in der
Instrumentenkombination
Reserveanzeige Die Anzeige in der Instrumentenkombination
informiert über die verbleibende Strecke, die
mit aktueller Befüllung gefahren werden kann.
Die angezeigte Strecke nicht vollkommen aus‐
nutzen. Der Motor kann nach dem Abstellen
nicht wieder gestartet werden.
▷Leuchte weiß: Bei nächster
Gelegenheit Reduktionsmit‐
tel nachfüllen.▷Leuchte gelb: Zu wenig Re‐
duktionsmittel vorhanden.
Die Restreichweite wird in
der Instrumentenkombina‐
tion angezeigt. Umgehend
Reduktionsmittel nachfüllen,
siehe Seite 276.
AdBlue am Minimum
▷Die Restreichweite wird in
der Instrumentenkombina‐
tion angezeigt: Reduktions‐
mittel nachfüllen. Der Motor
läuft weiter, solange er nicht
abgestellt wird und alle wei‐
teren Betriebsvoraussetzun‐
gen erfüllt sind, z. B. ausrei‐
chend Kraftstoff.
Systemdefekt
Bei einem Systemdefekt wird eine Check-
Control-Meldung angezeigt.
AdBlue nachfüllen lassen
BMW empfiehlt, dass das Reduktionsmittel
von einem Service Partner im Rahmen der re‐
gulären Wartung nachgefüllt wird.
Bei Einhaltung dieser Wartung ist zwischen
den Wartungsterminen in der Regel ein einma‐
liges Nachfüllen notwendig.
Unter bestimmten Umständen, z. B. durch be‐
sonders sportliche Fahrweise oder Betrieb des
Fahrzeugs in großen Höhen, kann ein mehrfa‐
ches Nachfüllen zwischen den Wartungstermi‐
nen notwendig sein.
Sobald die Reserveanzeige in der Instrumen‐
tenkombination angezeigt wird, Reduktions‐
mittel nachfüllen lassen, um zu verhindern,
dass der Motor nicht mehr gestartet werden
kann.
AdBlue bei niedrigen Temperaturen
Wegen seinen physikalischen Eigenschaften
ist es möglich, dass Reduktionsmittel bei Tem‐
peraturen unter - 5 ℃ auch zwischen den re‐
gulären Wartungsterminen nachgefüllt werden
muss. In diesem Fall Reduktionsmittel erst un‐
mittelbar vor Fahrtbeginn nachfüllen.
Bei Temperaturen unter - 11 ℃ kann der Füll‐
stand ggf. nicht gemessen werden.
AdBlue selbst nachfüllen
Hinweise WARNUNG
Beim Öffnen des Reduktionsmittelbehäl‐
ters können geringe Mengen Ammoniak‐
dämpfe austreten. Ammoniakdämpfe haben
einen stechenden Geruch und reizen Haut,
Schleimhäute und Augen. Es besteht Verlet‐
zungsgefahr. Austretende Ammoniakdämpfe
nicht einatmen. Kleidung, Haut oder Augen
nicht mit Reduktionsmittel in Kontakt bringen
und dieses nicht verschlucken. Kinder von Re‐
duktionsmitteln fern halten.◀Seite 276MobilitätKraftstoff276
Online Version für Sach-Nr. 0140 2 966 457 - X/15

Reduktionsmittel mit einer Flasche
nachfüllen1.Tankklappe öffnen, siehe Seite 272.2.Tankverschluss für Reduktionsmittel ge‐
gen den Uhrzeigersinn drehen und abneh‐
men.3.Flasche aufsetzen und bis zum Anschlag
drehen, Pfeil.4.Flasche niederdrücken, Pfeil.
Der Tank des Fahrzeugs wird gefüllt.
Der Tank ist gefüllt, wenn sich der Füll‐
stand in der Flasche nicht mehr verändert.
Ein Überfüllen ist nicht möglich.5.Flasche zurückziehen, Pfeil, und abschrau‐
ben.6.Tankverschluss aufsetzen und im Uhrzei‐
gersinn drehen.7.Tankklappe schließen.
Nach Einfüllen von AdBlue
Hinweis WARNUNG
Nach Einfüllen einer falschen Flüssigkeit
kann sich das System erhitzen und entzünden.
Es besteht Brand- und Verletzungsgefahr. Nur
Flüssigkeiten einfüllen, die für den Behälter
vorgesehen sind. Nach Einfüllen einer falschen
Flüssigkeit den Motor nicht starten.◀
Befüllung mit einer falschen Flüssigkeit
Bei Befüllung mit einer falschen Flüssigkeit
wird eine Check-Control-Meldung angezeigt.
Nach Befüllung mit einer falschen Flüssigkeit
mit einem Service Partner des Herstellers oder
einem anderen qualifizierten Service Partner
oder einer Fachwerkstatt in Verbindung set‐
zen.
Flaschen entsorgen Flaschen für AdBlue von einem Service
Partner des Herstellers oder einem an‐
deren qualifizierten Service Partner
oder einer Fachwerkstatt entsorgen lassen
oder bei einer Sammelstelle abgeben.
Leere Flaschen nur im Hausmüll entsorgen,
wenn die lokalen gesetzlichen Bestimmungen
dies zulassen.
Reserveanzeige Nach Einfüllen wird die Reserve‐
anzeige mit Restreichweite wei‐
terhin angezeigt.
Motor kann gestartet werden.
Nach mehreren Minuten Fahrt
erlischt die Reserveanzeige.
Seite 278MobilitätKraftstoff278
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Fahrzeugtyp als geeignet eingestuften Reifen‐
größen und empfohlenen Reifenfabrikate.
Mehr Informationen zu Räder und Reifen kön‐
nen bei einem Service Partner des Herstellers
oder einem anderen qualifizierten Service Part‐
ner oder einer Fachwerkstatt erfragt werden.
Reifenprofil
Sommerreifen
Reifenprofiltiefe von 3 mm nicht unterschrei‐
ten.
Unter 3 mm Reifenprofiltiefe besteht hohe
Aquaplaninggefahr.
Winterreifen
Reifenprofiltiefe von 4 mm nicht unterschrei‐
ten.
Unter 4 mm ist die Wintertauglichkeit einge‐
schränkt.
Mindestprofiltiefe
Verschleißanzeigen verteilen sich über den
Reifenumfang und haben die gesetzliche Min‐
desthöhe von 1,6 mm.
Sie sind auf der Reifenseitenwand mit TWI,
Tread Wear Indicator, gekennzeichnet.
Reifenschäden
Allgemein
Reifen regelmäßig auf Beschädigungen,
Fremdkörper und Abnutzung kontrollieren.
Hinweise
Hinweise auf einen Reifenschaden oder sons‐
tigen Defekt am Fahrzeug:▷Ungewöhnliche Vibrationen während der
Fahrt.▷Ungewöhnliches Fahrverhalten wie hefti‐
ges Ziehen nach links oder rechts.
Schäden können z. B. durch Überfahren von
Bordsteinkanten, Straßenschäden o. Ä. verur‐
sacht werden.
WARNUNG
Bei beschädigten Reifen kann der Rei‐
fenfülldruck abnehmen, was zu einem Verlust
der Kontrolle über das Fahrzeug führen kann.
Es besteht Unfallgefahr. Bei Hinweis auf Rei‐
fenschäden während der Fahrt sofort Ge‐
schwindigkeit reduzieren und anhalten. Räder
und Reifen prüfen lassen. Dazu vorsichtig zu
einem Service Partner des Herstellers oder ei‐
nem anderen qualifizierten Service Partner
oder einer Fachwerkstatt fahren. Bei Bedarf
das Fahrzeug dorthin schleppen oder trans‐
portieren lassen.◀
WARNUNG
Bei beschädigten Reifen kann der Rei‐
fenfülldruck abnehmen, was zu einem Verlust
der Kontrolle über das Fahrzeug führen kann.
Es besteht Unfallgefahr. Beschädigte Reifen
nicht reparieren, sondern austauschen las‐
sen.◀
Seite 281Räder und ReifenMobilität281
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