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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAUB1580
Scheinwerferlampe
auswechseln
1. Lampenschutzkappe
1. Scheinwerfer-Steckverbinder
2. Lampenhalter
3. Scheinwerferlampe
1. Lampenhalter
2. Scheinwerferlampe
Die Scheinwerfer dieses Modells sind
mit Halogenlampen ausgestattet. Eine
durchgebrannte Scheinwerferlampe
wie folgt auswechseln.
1. Die Lampenschutzkappe abneh-
men und dann den Scheinwerfer-
Steckverbinder trennen.
2. Den Lampenhalter aushängen
und dann die defekte Lampe her-
ausnehmen.
GWA10790
WARNUNG0
Scheinwerferlampen werden sehr
schnell heiß. Deshalb entflammba-
res Material vom Lampenhalter fern
halten und die Lampe niemals
berühren, bevor sie ausreichend
abgekühlt ist.
3. Die neue Scheinwerferlampe ein-
setzen und mit dem Lampenhal-
ter sichern.
1. Den Glasteil der Lampe nicht berühren
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GCA10650
ACHTUNG:
Darauf achten, folgende Teile nicht
zu beschädigen:
●Scheinwerferlampe
•Schweiß- und Fettspuren auf
dem Glas beeinträchtigen die
Leuchtkraft und Lebensdau-
er der Lampe. Deshalb den
Glaskolben der Scheinwer-
ferlampe nicht mit den Fin-
gern berühren. Verunreini-
gungen der Scheinwerfer-
lampe mit einem mit Alkohol
oder Verdünner angefeuch-
teten Tuch entfernen.
●Streuscheibe
•Keinerlei Aufkleber oder Foli-
en an der Streuscheibe an-
bringen.
•Die vorgeschriebene Lam-
pen-Bezeichnung (Leistung)
unbedingt beachten.
4. Die Lampenschutzkappe aufset-
zen und dann den Steckverbinder
einstecken.
5. Den Scheinwerfer ggf. von einer
Yamaha-Fachwerkstatt einstellen
lassen.
GAU24180
Rücklicht/Bremslicht
Die Rücklicht-/Bremslichtlampe dieses
Modells ist mit LEDs statt herkömmlicher
Glühlampen bestückt.
Von einer Yamaha-Fachwerkstatt prüfen
lassen falls das Rücklicht/Bremslicht
nicht funktioniert.
GAUB24202
Blinkerlampe auswechseln
1. Schraube
2. Blinker-Streuscheibe
3. Blinkerlampe
1. Die Blinker-Streuscheibe ab-
schrauben.
2. Die defekte Lampe hineindrücken
und gegen den Uhrzeigersinn
herausdrehen.
3. Die neue Lampe in die Fassung
hineindrücken und dann im Uhr-
zeigersinn festdrehen.
4. Die Streuscheibe festschrauben.
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GCA11190
ACHTUNG:
Die Schraube nicht zu fest anziehen,
um die Streuscheibe nicht zu be-
schädigen.
GAUM2200
Kennzeichenleuchten-Lampe
auswechseln
1. Lampenfassung
2. Kennzeichenbeleuchtungs-Lampe
1. Die Fassung (samt Lampe) her-
ausziehen.
2. Die defekte Lampe herausziehen.
3. Eine neue Lampe in die Fassung
einsetzen.
4. Die Fassung (samt Lampe) ein-
setzen und hineindrücken.
GAU42651
Standlichtlampe
auswechseln
1. Fassung der Standlichtlampe
2. Standlichtlampe
Dieses Modell ist mit zwei Standlich-
tern ausgestattet. Eine durchgebrann-
te Standlichtlampe kann folgender-
maßen ausgewechselt werden.
1. Die Abdeckung G abnehmen.
(Siehe Seite 6-7.)
2. Die Fassung des Standlichts (zusam-
men mit der Lampe) herausziehen.
3. Die defekte Lampe herausziehen.
4. Eine neue Lampe in die Fassung
einsetzen.
5. Die Fassung des Standlichts (zusam-
men mit der Lampe) hineindrücken.
6. Die Abdeckung montieren.
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
GAU24350
Motorrad aufbocken
Da dieses Modell keinen Hauptstän-
der besitzt, sollten beim Ausbau der
Räder oder zum Erledigen von ande-
ren Wartungsarbeiten, bei denen das
Motorrad sicher und senkrecht stehen
muss, folgende Hinweise beachtet
werden.
Vor der Wartungsarbeit prüfen, ob das
Motorrad sicher und senkrecht steht.
Es kann nach Bedarf auch eine stabi-
le Holzkiste unter dem Motor platziert
werden.
Vorderrad warten
1. Entweder hinten einen Motorrad-
Montageständer verwenden oder
(falls nicht zwei solcher Ständer
zur Verfügung stehen) einen Auf-
bockständer aus dem Automobil-
fachhandel unter den Rahmen in
Nähe des Hinterrads stellen.
2. Das Fahrzeug mit einem Motor-
rad-Montageständer vorn so ab-
stützen, dass das Vorderrad sich
frei drehen lässt.
GAU24360
VorderradGAUB1440
Vorderrad ausbauen
GWA10820
WARNUNG0
●Wartungsarbeiten an den Rä-
dern sollten grundsätzlich von
einer Yamaha-Fachwerkstatt
durchgeführt werden.
●Das Motorrad sicher abstüt-
zen, damit es nicht umfallen
kann.
1. Radachse
2. Bremssattel-Schrauben
A. Vorderachs-Klemmschraube
B. Vorderachs-Klemmschraube
A
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B
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Hinterrad warten
Das Motorrad so abstützen, dass das
Hinterrad sich frei drehen lässt. Dazu
entweder hinten einen Motorrad-Mon-
tageständer verwenden oder zwei
Aufbockständer unter den Hauptrah-
men oder die Schwingenarme stellen.
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
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1. Die Achs-Klemmschrauben, die
Radachse und die Bremssattel-
schrauben lösen.
2. Das Vorderrad gemäß dem Ver-
fahren auf Seite 6-36 vom Boden
abheben.
3. Die Bremssättel links und rechts
abschrauben.
GCA11050
ACHTUNG:
Bei demontierten Bremssätteln auf
keinen Fall die Bremse betätigen,
da sonst die Bremsbeläge aneinan-
dergedrückt werden.
4. Die Radachse herausziehen und
dann das Rad herausnehmen.
GAUB1470
Vorderrad einbauen
1. Das Rad zwischen die Gabelhol-
me heben.
2. Die Radachse durchstecken.
3. Die Bremssättel festschrauben.
HINWEIS:
Vor dem Montieren der Bremssättel
auf die Bremsscheiben sicherstellen,
dass zwischen den Bremsbelägen ein
genügend großer Spalt vorhanden ist.
4. Das Vorderrad absenken, bis es
auf dem Boden steht.
5. Die Radachse und die Bremssat-
tel-Befestigungsschrauben mit
dem vorgeschriebenen Anzugs-
moment festziehen.
GCAB0060
ACHTUNG:
Darauf achten, dass die rechte
Bremsscheibe genau in der Mitte
zwischen den Scheibenbremsbelä-
gen steht, um ein Schleifen der
Bremse zu verhindern. Leicht ge-
gen die Seite des rechten Gabel-
holms klopfen, um die Scheibe kor-
rekt zu positionieren.6. Achs-Klemmschraube A und die
danach Klemmschraube B mit
dem vorgeschriebenen Anzugs-
moment festziehen.
7. Klemmschraube A auf das vorge-
schriebene Anzugsmoment nach-
ziehen.
Anzugsdrehmomente:
Radachse:
60 Nm (6,0 m·kgf, 44 ft·lbf)
Vorderachs-Klemmschraube:
18 Nm (1,8 m·kgf, 13 ft·lbf)
Bremssattel-Befestigungsschraube:
40 Nm (4,0 m·kgf, 29 ft·lbf)
8. Die Vorderradbremse mehrere
Male betätigen und dann, bei ge-
zogenem Bremshebel, den Len-
ker mehrmals kräftig nach unten
drücken, um die Teleskopgabel
auf korrekte Funktion zu prüfen.
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
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1. Radachse
2. Kettenspanner-Einstellschraube
3. Kontermuttern
4. Bremssattel
1. Die Achsmutter lösen.
2. Das Hinterrad entsprechend dem
Verfahren auf Seite 6-36 anheben.
3. Die Achsmutter abschrauben.
4. Die Kontermuttern auf beiden
Seiten der Schwinge lockern.
5. Die Kettenspanner-Einstellschrau-
ben ganz in Richtung (a) drehen
und das Rad nach vorne drücken.
6. Die Antriebskette vom Kettenrad
abnehmen.
4
3
1
2
a
HINWEIS:
●Falls es schwierig ist die Antriebs-
kette abzunehmen, zuerst die
Radachse herausnehmen und
dann das Rad genügend anhe-
ben, um die Antriebskette vom
Kettenrad entfernen zu können.
●Die Antriebskette kann nicht zer-
legt werden.
7. Die Bremssattelhalterung festhal-
ten und dabei die Radachse her-
ausziehen; anschließend das
Rad herausnehmen.
GCA11070
ACHTUNG:
Bei demontiertem Rad und Brems-
scheibe auf keinen Fall die Bremse
betätigen, da sonst die Bremsbelä-
ge aneinandergedrückt werden.
GAU25080
HinterradGAU25311
Hinterrad ausbauenGWA10820
WARNUNG0
●Wartungsarbeiten an den Rä-
dern sollten grundsätzlich von
einer Yamaha-Fachwerkstatt
durchgeführt werden.
●Das Motorrad sicher abstützen,
damit es nicht umfallen kann.
1. Achsmutter
2. Kettenspanner-Einstellschraube
3. Kontermuttern
4. Antriebskette
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REGELMÄSSIGE WARTUNG UND KLEINERE REPARATUREN
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GAUB1450
Hinterrad einbauen
1. Rad und Bremssattelhalterung
einbauen, indem die Radachse
von rechts eingesetzt wird.
HINWEIS:
●Sicherstellen, dass die Nase an
der Schwinge in der Nut in der
Bremssattelhalterung eingreift.
●Sicherstellen, dass vor dem Ein-
bau des Rades zwischen den
Bremsbelägen genügend Platz
vorhanden ist.
2. Die Antriebskette auf das Ketten-
rad spannen.
3. Die Achsmutter einbauen und das
Hinterrad auf den Boden hera-
blassen.
4. Den Durchhang der Antriebskette
einstellen. (Siehe Seite 6-24.)
5. Die Hinterradbremse mehrere
Male betätigen und danach die
Achsmutter mit dem vorgeschrie-
benen Anzugsmoment festzie-
hen.
GAU25870
Fehlersuche
Obwohl alle Yamaha-Motorräder vor
der Auslieferung einer strengen In-
spektion unterzogen werden, kann es
im Alltag zu Störungen kommen. Zum
Beispiel können Defekte am Kraftstoff-
oder Zündsystem oder mangelnde
Kompression zu Anlassproblemen und
Leistungseinbußen führen.
Die nachfolgenden Fehlersuchdia-
gramme beschreiben die Vorgänge,
die es Ihnen ermöglichen, eine einfa-
che und schnelle Kontrolle der einzel-
nen Funktionsbereiche vorzunehmen.
Reparaturarbeiten an Ihrem Motorrad
sollten jedoch unbedingt von einer Ya-
maha-Fachwerkstatt ausgeführt wer-
den, denn nur diese bietet das Know-
how, die Werkzeuge und die Erfahrung
für eine optimale Wartung.
Ausschließlich Yamaha-Originalersatz-
teile verwenden. Ersatzteile anderer
Hersteller mögen zwar so aussehen
wie Yamaha-Teile, bieten aber nur sel-
ten die gleiche Qualität und Lebens-
dauer, was erhöhte Reparaturkosten
zur Folge hat.
Anzugsdrehmoment:
Achsmutter:
105 Nm (10,5 m·kgf, 75 ft·lbf)
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GAU42130 Fehlersuchdiagramme
Startprobleme und mangelnde MotorleistungGWA10840
WARNUNG0
Während Kontrollen oder Arbeiten am Kraftstoffsystem nicht rauchen und offene Flammen fern halten.
1. Kraftstoff
2. Verdichtung
3. Zündung
4. Batterie
Kraftstoffstand im
Tank prüfen.
E-Starter betätigen.
Zündkerzen
herausnehmen und
Elektroden prüfen.
E-Starter betätigen.
Es ist genügend
Kraftstoff vorhanden.
Verdichtung OK.
Feucht
Der Motor dreht
sich zügig.
Es ist kein Kraftstoff
vorhanden.
Keine Verdichtung.
Trocken
Der Motor dreht
sich nur mühsam.
Verdichtung prüfen.
Zündung prüfen.
Mit einem trockenen Tuch abwischen
und Zündkerzen-Elektrodenabstand
korrigieren, oder Zündkerzen
ersetzen.
Der Batteriezustand ist gut.
Lassen sie das Fahrzeug von einer
Yamaha-Fachwerkstatt prüfen.
Batterieanschlüsse prüfen. Batterie,
falls nötig, laden.
Gas halb öffnen und E-Starter
betätigen.
Der Motor startet nicht.
Batterie prüfen.
Der Motor startet
nicht. Lassen sie das
Fahrzeug von einer
Yamaha-
Fachwerkstatt
prüfen.
Kraftstoff
nachfüllen.
Lassen sie das Fahrzeug von einer
Yamaha-Fachwerkstatt prüfen.
Der Motor startet nicht.
Verdichtung prüfen
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