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Fehlerbeseitigung
98
Motor läuft unregel-
mäßig oder würgt
abKraftstoff Aufgebraucht So bald wie möglich
tanken52
Alt, verunreinigt Vom Yamaha-Händ-
ler warten lassen87
Kraftstofftank Wasser- oder
SchmutzrückständeVom Yamaha-Händ-
ler warten lassen87
Zündkerze Verunreinigt, defekt Erneuern 90
Falscher Wärmewert Erneuern 90
Falscher Elektroden-
abstandKorrigieren
90
Zündkerzen-
steckerLose Sachgemäß an-
schließen90
Brüchig, rissig, be-
schädigtErneuern
—
Verkabelung Loser Anschluss Festziehen, sachge-
mäß anschließen—
Kraftstoff-
Einspritzsys-
temEinspritzdüsen de-
fekt oder verstopftVom Yamaha-Händ-
ler warten lassen—
Warnleuchte oder
-anzeige blinktKraftstoff-
standAufgebraucht So bald wie möglich
tanken52
Motor über-
hitztJeteinlass verstopft Reinigen
100
Abgastempe-
raturAbgastemperatur zu
hochMotor abkühlen las-
sen43
Motorstö-
rungs-War-
nungSensoren defekt Vom Yamaha-Händ-
ler warten lassen 44 PROBLEM MÖGLICHE URSACHE ABHILFE SEITE
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Fehlerbeseitigung
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Geschwindigkeits-
oder Leistungsver-
lustKavitation Jeteinlass verstopft Reinigen 100
Flügelrad beschä-
digt, verschlissenVom Yamaha-Händ-
ler warten lassen100
Motorüberhit-
zungs-War-
nungDrehzahlbegrenzer
eingeschaltetJeteinlass reinigen
und Motor abkühlen
lassen42
Öldruck-War-
nungDrehzahlbegrenzer
eingeschaltetÖl nachfüllen
42
Zündkerze Verunreinigt, defekt Erneuern 90
Falscher Wärmewert Erneuern 90
Falscher Elektroden-
abstandKorrigieren
90
Zündkerzen-
steckerLose Sachgemäß an-
schließen90
Verkabelung Loser Anschluss Festziehen, sachge-
mäß anschließen—
Kraftstoff Alt, verunreinigt Vom Yamaha-Händ-
ler warten lassen87
Luftfilter Verstopft Reinigen oder erneu-
ern88
Ve rölt Erneuern 88 PROBLEM MÖGLICHE URSACHE ABHILFE SEITE
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Fehlerbeseitigung
100
GJU34620
Notmaßnahmen GJU34630Jeteinlass und Flügelrad reinigen
Falls der Jetdüseneinlass oder das Flügelrad
mit Algen oder anderen Gegenständen zuge-
setzt ist, kann Kavitation auftreten; dies kann
bewirken, dass trotz steigender Motordreh-
zahl ein Strahlschubverlust auftritt. Wird dem
nicht abgeholfen, besteht die Gefahr, dass
der Motor überhitzt und festfrisst. Besteht der
Verdacht, dass der Düseneinlass oder das
Flügelrad mit Algen oder anderen Gegen-
ständen zugesetzt ist, das Wasserfahrzeug
an Land ziehen und dann den Düseneinlass
und das Flügelrad kontrollieren. Den Motor
stets ausschalten, bevor das Wasserfahrzeug
an Land gezogen wird.
WARNUNG
GWJ00780
Den Motor ausschalten und den Clip vom
Motor-Quickstoppschalter abziehen, be-
vor Einlassgitter und Flügelrad von Algen
und anderem Schmutz befreit werden.
Durch Kontakt mit den sich drehenden Teilen der Jetpumpe könnten ernsthafte
Verletzungen oder Tod erfolgen.
ACHTUNG:
GCJ00650
Falls Algen oder andere Gegenstände den
Jeteinlass zusetzen, den Motor nicht über
dem Langsamstlauf betreiben, bis der Ein-
lass wieder befreit ist.
(1) Das Wasserfahrzeug wie abgebildet auf
die Seite drehen.
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Fehlerbeseitigung
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ACHTUNG:
GCJ00660
Ein passendes sauberes Tuch oder eine
Matte unterschieben, um das Wasser-
fahrzeug vor Abschürfungen und Krat-
zern zu schützen.
Das Wasserfahrzeug immer auf die
Backbordseite (links) drehen.
Wenn das Wasserfahrzeug auf die Seite
gedreht wird, den Bug abstützen, um zu
vermeiden, dass der Lenker verbogen
oder beschädigt wird.
(2) Alle Algen oder Verschmutzungen um
Antriebswelle, Flügelrad, Pumpengehäu-
se und Jetdüse herum beseitigen.
Bei schwer zu entfernenden Gegenstän-
den den Yamaha-Händler zu Rate zie-
hen.
ACHTUNG:
GCJ00670
Das Wasserfahrzeug niemals in algenrei-
chen Gewässern betreiben. Ist eine Fahrt
durch veralgte Gebiete unumgänglich,
den Motor abwechselnd mit Halb- und
Vollgas betreiben. Algen neigen dazu, sich
bei gleich bleibender Geschwindigkeit
und beim Langsamstlauf anzusammeln.
Falls Algen und dergleichen den Jetein-
lass- und Flügelradbereich zusetzen und
Kavitation verursachen, die obigen Reini-
gungsschritte ausführen.
GJU34640Starthilfebatterie verwenden
Falls die Batterie des Wasserfahrzeugs entla-
den ist, kann der Motor mit einer 12-V-Start-
hilfebatterie und Starthilfekabeln gestartet
werden.
WARNUNG
GWJ00790
Batteriesäure ist gefährlich, giftig und
stark ätzend. Batteriesäure enthält Schwe-felsäure. Den Kontakt mit Haut, Augen und
Kleidung vermeiden.
Erste Hilfe
Bei äußerlichem Kontakt: Gründlich mit
Wasser spülen.
Bei innerlichem Kontakt: große Mengen
Wasser oder Milch trinken. Anschließend
verquirlte Eier oder Speiseöl trinken. So-
fort einen Arzt aufsuchen.
Bei Kontakt mit Augen: 15 Minuten lang
gründlich mit Wasser spülen, danach so-
fort einen Arzt aufsuchen.
Die Batterie erzeugt explosives Wasser-
stoffgas. Feuer, Funken, Flammen, Ziga-
retten usw. fernhalten. Wird die Batterie in
einem verschlossenen Raum verwendet
oder geladen, für gute Lüftung sorgen.
Beim Umgang mit der Batterie einen Au-
genschutz tragen.
VON KINDERN FERNHALTEN.
GJU34660Starthilfekabel anschließen
(1) Ein Starthilfekabel vom Pluspol (+) der
Zusatzbatterie an den Pluspol (+) der
Fahrzeugbatterie anschließen.
(2) Das andere Starthilfekabel zunächst an
den Minuspol (–) der Zusatzbatterie an-
schließen.
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Fehlerbeseitigung
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(3) Das Starthilfekabel dann vom Minuspol
(–) der Zusatzbatterie an die Motorheber-
schlaufe anschließen.
ACHTUNG:
GCJ00680
Das Starthilfekabel vom Minuspol (–) der
Zusatzbatterie nicht an den Minuspol (–)
der Fahrzeugbatterie anschließen! Vor
dem Starten des Motors sicherstellen,
dass alle Anschlüsse in Ordnung sind.
Verkehrtes Anschließen der Kabel kann
die Bordelektrik erheblich beschädigen.
(4) Den Motor starten und dann die Starthil-
fekabel in der umgekehrten Reihenfolge
der obigen Schritte abnehmen.
ACHTUNG:
GCJ00690
Niemals den Startschalter drücken,
während der Motor läuft.
Den Startschalter nicht länger als fünf
Sekunden betätigen, da die Batterie sich
sonst so stark entlädt, dass der Motor
nicht mehr startet. Außerdem kann da-
durch der Starter beschädigt werden.
Falls der Motor nicht innerhalb von fünf
Sekunden startet, den Startschalter los-lassen, 15 Sekunden lang warten und
dann nochmals versuchen.
GJU34680Sicherungen wechseln
Die Sicherungen sind im Schaltkasten unter-
gebracht.
Sicherung wechseln:
(1) Den Schaltkastendeckel abnehmen.
(2) Die Sicherung durch eine Ersatzsiche-
rung mit der richtigen Amperezahl erset-
zen; dazu das Spezialwerkzeug auf der
Rückseite des Deckels verwenden.
1Plus-Starthilfekabel (+)
2Minus-Starthilfekabel (–)
3Starthilfebatterie
4Motorheberschlaufe
1Schaltkasten
2Deckel
3Sicherung
4Ersatzsicherung
1Sicherungszieher
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Fehlerbeseitigung
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WARNUNG
GWJ00800
Keine Sicherungen mit einer höheren als
der empfohlenen Stromstärke verwenden.
Die Verwendung einer Sicherung der fal-
schen Stromstärke kann die Bordelektrik
wesentlich beschädigen und einen Brand
verursachen.
GJU34710Wasserfahrzeug abschleppen
Bei einer Panne kann das Wasserfahrzeug
an Land geschleppt werden.
Falls das Wasserfahrzeug in einem Notfall mit
Hilfe eines Schlepptaus abgeschleppt werden
muss, sollte der Führer dabei auf das Fahr-
zeug sitzen und den Lenker festhalten.
ACHTUNG:
GCJ00720
Das Wasserfahrzeug mit einer Ge-
schwindigkeit von maximal 5 mph (8
km/h) schleppen, anderenfalls könnte
Wasser durch die Abgas- oder Luftein-
lasskanäle in den Motorraum geraten
und diesen überfluten.
Zum Abschleppen des Wasserfahr-
zeugs darf nur die Bugöse verwendet
werden.
Der Bug muss beim Abschleppen über
dem Wasser sein, anderenfalls kann
Wasser in den Motorraum geraten.
WARNUNG
GWJ00810
Das Wasserfahrzeug nur in einem Not-
fall abschleppen.
Das Schlepptau sollte so lang sein, dass
es beim Abbremsen des schleppenden
Bootes nicht zu einem Zusammenstoß
kommt. Eine gute Faustregel ist drei Mal
die Gesamtlänge beider Fahrzeuge als
Länge des Schlepptaus zu verwenden.
Der Führer des schleppenden Bootes
sollte seine Geschwindigkeit minimal
halten und Hindernisse vermeiden, die
den Führer des abgeschleppten Was-
serfahrzeugs in Gefahr bringen könn-
ten.
GJU36150Überflutetes Wasserfahrzeug
Sollte das Wasserfahrzeug untergegangen
oder überflutet worden sein, wie folgt vorge-
hen und so bald wie möglich einen Yamaha-
Händler zu Rate ziehen. Anderenfalls könn-
ten ernsthafte Motorschäden erfolgen.
Im Notfall:
(1) Das Wasserfahrzeug an Land bringen
und dann die Heck-Ablassschrauben lö-
sen, um das Wasser aus dem Motorraum Sicherungs-Stromstärke:
Hauptsicherung:
20 A
Instrumentensicherung:
3 A
Bilgenpumpen-Sicherung:
3 A
1Bugöse
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Fehlerbeseitigung
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abzulassen. (Für nähere Angaben siehe
Seite 57.) Die Ablassschrauben der Abla-
gefächer lösen, um das Wasser aus den
Ablagefächern abzulassen.
(2) Die Heck- und Ablagefach-Ablass-
schrauben montieren.
(3) Die Zündkerzenstecker und dann die
Zündkerzen lösen.
ACHTUNG:
GCJ00760
Die Zündkerzenstecker nicht an den Zünd-
kerzen anschließen.
(4) Die Einspritzdüsen-Stecker lösen.
ACHTUNG:
GCJ00770
Die gelösten Einspritzdüsen-Stecker ab-
decken, damit sie nicht nass werden. Soll-
ten die Stecker nass werden, könnten sie
korrodieren und der Anschluss mangel-
haft werden.
(5) Den Motor bei Vollgas fünf Sekunden
lang drehen. Diesen Schritt wiederholen,
bis kein Wasser mehr im Kurbelgehäuse
enthalten ist.
(6) Fünf Sekunden lang ein Rostschutzmittel
in jede Zündkerzenbohrung sprühen.
(7) Den Motor bei Vollgas fünf Sekunden
lang drehen. Diesen Schritt mehrmals
wiederholen.
(8) Die Zündkerzen montieren und dann die
Zündkerzenstecker und Einspritzdüsen-
Stecker anschließen.
ACHTUNG:
GCJ00780
Den Motor auch nach Abschluss der obi-
gen Schritte nicht anlassen. Überschüssi-
ges Wasser im Motor könnte diesen ernst-
haft beschädigen.
(9) Das Wasserfahrzeug so bald wie möglich
von einem Yamaha-Händler kontrollieren
lassen.
ACHTUNG:
GCJ00790
Das Wasserfahrzeug sollte unbedingt von
einem Yamaha-Händler gewartet werden.
Anderenfalls könnte der Motor ernsthaft
beschädigt werden.
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Index
A
Ablagefach, Handschuh- .......................... 48
Ablagefach, Sitz- ...................................... 49
Ablagefach, vorderes ............................... 48
Ablagefach, wasserdichtes ...................... 50
Ablagefächer ............................................ 47
Abschleppen des Wasserfahrzeugs....... 103
Anhalten des Wasserfahrzeugs ............... 75
Anlegen des Wasserfahrzeugs ................ 76
Aufkleber, andere ....................................... 8
Aufkleber, Warn- ........................................ 4
Aufkleber, wichtige ..................................... 3
Aufsitzen, alleine ...................................... 70
Aufsitzen, zu mehreren ............................ 71
Aufsteigen und losfahren in seichtem
Wasser.................................................. 69
Aufsteigen und losfahren in tiefem
Wasser.................................................. 70
Aufsteigen und losfahren von einem
Pier ....................................................... 70
Aufstiegsstufe........................................... 34
Aufstrandsetzen des Wasserfahrzeugs ... 76
Ausschalten des Motors ........................... 66
B
Batterie ............................................... 58, 82
Batterie kontrollieren ................................ 93
Batterie, Starthilfe- ................................. 101
Bedienungselemente und andere
Einrichtungen ........................................ 25
Betreiben des Wasserfahrzeugs .............. 67
Betrieb ...................................................... 64
Betriebsanleitung und Bordwerkzeug ...... 84
Betriebserfordernisse ............................... 12
Betriebsstundenzähler/
Spannungsmesser ................................ 41
Bilge ......................................................... 57
Buganhebung ........................................... 33
Bugsenkung ............................................. 33
E
Einschränkungen der Bedienung des
Wasserfahrzeugs .................................. 10
Empfohlene Ausrüstung ........................... 15
F
Fahren auf rauem Wasser ....................... 77
Fahren mit Mitfahrern ............................... 68Fahren mit Vergnügen und
Verantwortung ...................................... 20
Fahrt-Einschränkungen ............................ 11
Fehlersuche ............................................. 97
Fehlersuchtabelle ..................................... 97
Fernbedienung ......................................... 27
Feuerlöscher ............................................ 59
G
Gashebel ............................................ 29, 59
Gasohol .................................................... 51
Gasseilzug kontrollieren und einstellen .... 90
Gefahrenquellen ....................................... 15
Geschwindigkeits- u. Drehzahlmesser,
analoger ................................................ 37
Geschwindigkeits- u. Drehzahlmesser
und Kontrollleuchten, analoger ............. 37
Geschwindigkeitsmesser, digitaler ........... 40
H
Haltegriff ................................................... 33
Halter, Getränke ....................................... 50
Haube ....................................................... 26
Haupt-Identifizierungsnummer (PRI-ID) ..... 1
Heck-Ablassschrauben ............................ 58
Heckösen ................................................. 34
Herstellerschild ........................................... 2
Hinterlassen des Wasserfahrzeugs.......... 66
I
Identifizierungsnummern ............................ 1
J
Jetdüsenwinkel kontrollieren .................... 89
Jeteinlass ................................................. 61
Jeteinlass und Flügelrad reinigen .......... 100
K
Kennenlernen des Wasserfahrzeugs ....... 67
Kentern des Wasserfahrzeugs ................. 73
Kipphebel ................................................. 30
Klampen, hochklappbare
(nur FX Cruiser High Output) ................ 34
Kontrolleuchte “RPM”............................... 38
Kontrolleuchte “UNLOCK”........................ 39
Kontrollleuchte “SPEED”.......................... 38
Kraftstoff ................................................... 51
Kraftstoff und Öl ....................................... 51
Kraftstoffanzeige ...................................... 40
Kraftstoff-Einspritzsystem ........................ 95
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