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RegelmЧige Wartung und kleinere Reparaturen
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1. DrehmomentschlŸssel
7. Die neue …lfilterpatrone mit einem …l-
filterschlŸssel einschrauben und vor-
schriftsmЧig festziehen.
HINWEIS:
Das vorgeschriebene Anzugsmoment lЧt
sich mit einem DrehmomentschlŸssel er-
zielen.
Anzugsmoment
…lfilterpatrone
17 Nm (1,7 mákg)
8. Die richtige Menge empfohlenes Mo-
toršl einfŸllen und den Motoršl-EinfŸll-
schraubverschlu§ montieren.
GC000066
ACHTUNG:
lKeine Additive beimischen! Da das
Motoršl auch zur Schmierung der
Kupplung dient, kšnnen solche Zu-
sŠtze zu Kupplungsrutschen fŸh-
ren.
lDarauf achten, da§ keine Fremd-
kšrper in das KurbelgehŠuse ein-
dringen. Empfohlene …lsorte (ViskositŠt)
Siehe Seite 8-1.
FŸllmenge
GesamtfŸllmenge
3,1 L
…lwechsel ohne Filterwechsel
2,3 L
…lwechsel mit Filterwechsel
2,6 L
9. Den Motor anlassen und einige Minu-
ten lang im Leerlaufbetrieb auf Un-
dichtigkeiten prŸfen. Tritt irgendwo …l
aus, den Motor sofort abstellen und
die Ursache feststellen.
HINWEIS:
WŠhrend des Anlassens leuchtet die …l-
stand-Warnleuchte kurz auf und erlischt bei
korrektem …lstand.
GC000067
ACHTUNG:
Falls die Warnleuchte nach dem Anlas-
sen flackert oder weiterbrennt, den Mo-
tor sofort abstellen und von einem
YAMAHA-HŠndler ŸberprŸfen lassen.
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RegelmЧige Wartung und kleinere Reparaturen
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1. Schraube
GAU02928
Luftfilter reinigen
Der Luftfilter sollte in den empfohlenen Ab-
stŠnden gereinigt werden. Bei Betrieb in
ŸbermЧig staubigen oder feuchten Gebie-
ten mu§ er hŠufiger gereinigt werden.
1. Die Sitzbank abnehmen. (Siehe dazu
Seite 3-14.)
2. Den Kraftstoffhahn auf ÒONÓ stellen
und den Hebel losschrauben.
1. Kraftstoffschlauch
2. Unterdruckschlauch
3. Abla§schlauch
3. Die KraftstoffschlŠuche lšsen.
4. Den Kraftstofftank demontieren.
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1. Schraube (´ 4)
5. Den Luftfilter-GehŠusedeckel los-
schrauben.
6. Den Luftfiltereinsatz herausziehen.7. Den Filtereinsatz ausklopfen, um den
gršbsten Schmutz und Staub zu ent-
fernen. Dann mit Druckluft, wie auf der
Abbildung gezeigt, den feineren Staub
herausblasen. Den Luftfiltereinsatz,
falls beschŠdigt, erneuern.
8. Zum Einbau der Teile den Ausbauvor-
gang in umgekehrter Reihenfolge
durchfŸhren.
GC000082
ACHTUNG:
lSicherstellen, da§ der Filtereinsatz
richtig im FiltergehŠuse sitzt.
lDen Motor niemals ohne Luftfilter be-
treiben, da eindringende Staubparti-
kel erhšhten Verschlei§ an Kolben
und/oder Zylindern verursachen.
GAU00630
Vergaser einstellen
Die Vergaser sind grundlegende Bestand-
teile der Antriebseinheit und erfordern eine
hšchstgenaue Einstellung. Die meisten
Einstellarbeiten sollten dem YAMAHA-
HŠndler vorbehalten bleiben, der Ÿber die
notwendigen Kenntnisse und Erfahrung
verfŸgt. Die im folgenden beschriebene
Einstellung der Leerlaufdrehzahl kšnnen
Sie jedoch im Rahmen der regelmЧigen
Wartung selbst ausfŸhren.
GC000095
ACHTUNG:
Die im YAMAHA-Werk vorgenommene
Vergasereinstellung beruht auf zahlrei-
chen Tests. Eine €nderung dieser Ein-
stellung kann zu Leistungsabfall und
MotorschŠden fŸhren.
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1. Leerlaufeinstellschraube
GAU00632
Leerlaufdrehzahl einstellen
1. Den Motor anlassen und warmfahren.
Der Motor ist ausreichend warmgefah-
ren, wenn er spontan auf Gasgeben
anspricht.
2. Die Leerlaufdrehzahl mit der Leerlauf-
einstellschraube einstellen. Zum Er-
hšhen der Leerlaufdrehzahl die Ein-
stellschraube in Richtung
a drehen,
zum Verringern der Leerlaufdrehzahl
die Einstellschraube in Richtung
b
drehen.
HINWEIS:
Falls sich die Leerlaufdrehzahl nicht auf die
beschriebene Weise einstellen lЧt, den
Motor von einem YAMAHA-HŠndler Ÿber-
prŸfen lassen.Leerlaufdrehzahl
1.200Ð1.300 U/mina. Gaszugspiel am Gasdrehgriff
GAU00635
Gaszugspiel einstellen
Der Gasdrehgriff mu§ in Drehrichtung ein
Spiel von 3Ð5 mm aufweisen. Falls das
Spiel nicht dem korrekten Wert entspricht,
die Einstellung vom YAMAHA-HŠndler
durchfŸhren lassen.
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GAU00637
Ventilspiel einstellen
Mit zunehmender Betriebszeit verŠndert
sich das Ventilspiel, wodurch die Zylinder-
fŸllung nicht mehr den optimalen Wert er-
reicht. DarŸber hinaus kann es durch fal-
sches Ventilspiel zu SchŠden am Motor
kommen. Um dem vorzubeugen, mu§ das
Ventilspiel regelmЧig geprŸft und ggf. ein-
gestellt werden. Diese Einstellung sollte
grundsŠtzlich nur von einem YAMAHA-
HŠndler durchgefŸhrt werden.
GAU00647
Reifen prŸfen
Optimale LenkstabilitŠt, Lebensdauer und
Fahrsicherheit sind nur durch Beachtung
der folgenden Punkte gewŠhrleistet.
Luftdruck
Den Reifenluftdruck stets vor Fahrtantritt
prŸfen. (Siehe nachfolgende Tabelle.)
GW000082
Den Druck bei kalten Reifen (d. h. Rei-
fentemperatur entspricht Umgebungs-
temperatur) prŸfen und ggf. korrigieren.
Der Reifenluftdruck mu§ der Zuladung,
d. h. dem Gesamtgewicht aus Fahrer,
Sozius und Zubehšr (Koffer usw., falls
zulŠssig), sowie der vorgesehenen Ge-
schwindigkeit angepa§t werden.
Max. Zuladung*XJ600S: 184 kg
XJ600N: 187 kg
Druck bei
kaltem Reifenvorn hinten
Bis 90 kg
Zuladung*200 kPa
2,00 kg/cm
2
2,00 bar225 kPa
2,25 kg/cm
2
2,25 bar
90 kg bis max.
Zuladung*200 kPa
2,00 kg/cm
2
2,00 bar250 kPa
2,50 kg/cm
2
2,50 bar
Hochgeschwin-
digkeitsfahrt200 kPa
2,00 kg/cm
2
2,00 bar250 kPa
2,50 kg/cm
2
2,50 bar
* Summe aus Fahrer, Beifahrer, GepŠck und Zubehšr
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GW000083
Eine falsche Beladung beeintrŠchtigt
das Fahr- und Bremsverhalten und da-
durch die Sicherheit. Deswegen auf ein
korrektes Anbringen des GepŠcks und
eine richtige Gewichtsverteilung achten.
Auf keinen Fall GegenstŠnde mitfŸhren,
die verrutschen kšnnen. Schwere La-
sten zum Fahrzeugmittelpunkt hin pla-
zieren und das Gewicht mšglichst
gleichmЧig auf beide Seiten verteilen.
Ebenso mŸssen Fahrwerk und Reifen-
luftdruck auf die Gesamtzuladung abge-
stimmt werden.
Niemals Ÿberladen!
Sicherstellen, da§ das Gesamtgewicht
von GepŠck, Fahrer, Sozius und zulŠssi-
gem Zubehšr (Koffer usw.) nicht die Ma-
ximalzuladung Ÿberschreitet. †berladen
beeintrŠchtigt nicht nur das Fahrverhal-
ten und die Sicherheit, sondern kann
auch ReifenschŠden und UnfŠlle zur
Folge haben.
a. Profiltiefe
1. Reifenflanke
Zustand
Vor jeder Fahrt die Reifen prŸfen. Bei unzu-
reichender Profiltiefe, NŠgeln oder Glas-
splittern in der LaufflŠche, rissigen Flanken
usw. den Reifen umgehend von einem
YAMAHA-HŠndler austauschen lassen.
HINWEIS:
Die gesetzlichen Vorschriften zu den Min-
destprofiltiefen kšnnen von Land zu Land
abweichen. Richten Sie sich nach den Vor-
schriften Ihres Landes.
Vorn:
Hersteller Dimension Typ
DUNLOP 110/80-17 57H D103FA
MICHELIN 110/80-17 57H MACADAM 50
Hinten:
Hersteller Dimension Typ
DUNLOP 130/70-18 63H D103A
MICHELIN 130/70-18 63H MACADAM 50
Mindestprofiltiefe
(Vorder- und Hinterrad)1,6 mm
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GAU00683
†bermЧig abgefahrene Reifen beein-
trŠchtigen die FahrstabilitŠt und kšnnen
zum Verlust der Fahrzeugkontrolle fŸh-
ren. Abgenutzte Reifen unverzŸglich
vom YAMAHA-HŠndler erneuern lassen.
Der Austausch von Bauteilen an der
Bremsanlage und den RŠdern sowie der
Reifenwechsel sollten grundsŠtzlich
von einem YAMAHA-HŠndler vorgenom-
men werden.
GAU00687
RŠder
Optimale LenkstabilitŠt, Lebensdauer und
Fahrsicherheit sind nur durch Beachtung
der folgenden Punkte gewŠhrleistet:
lRŠder und Reifen vor jeder Fahrt
inspizieren. Die Reifen auf Risse,
Schnitte u. Š., die Felgen auf Schlag
und andere BeschŠdigungen prŸfen.
Bei MŠngeln an Reifen oder RŠdern
das Motorrad vom YAMAHA-HŠndler
ŸberprŸfen lassen. Selbst kleinste Re-
paraturen an RŠdern und Reifen nur
von einer Fachwerkstatt ausfŸhren
lassen. Felgen mit Schlag und ande-
ren Verformungen mŸssen ausge-
tauscht werden.
lNach dem Austausch von Felgen un-
d/oder Reifen mu§ das Rad ausge-
wuchtet werden. Eine Reifenunwucht
beeintrŠchtigt die FahrstabilitŠt, ver-
mindert den Fahrkomfort und verkŸrzt
die Lebensdauer des Reifens.
lNach dem Reifenwechsel zunŠchst
mit mЧiger Geschwindigkeit fahren,
denn bevor der Reifen seine optima-
len Eigenschaften entwickeln kann,
mu§ seine LaufflŠche vorsichtig ein-
gefahren werden.
1. Kontermutter
2. Einstellschraube
c. Kupplungshebelspiel
GAU00694
Kupplungshebel-Spiel einstellen
Der Kupplungshebel sollte ein Spiel von
2Ð3 mm aufweisen. Erforderlichenfalls
folgende Einstellung vornehmen:
1. Die Kontermutter am Handgriff lok-
kern.
2. Die Einstellschraube am Handgriff in
Richtung
a drehen, um das Hebel-
spiel zu erhšhen, bzw. in Richtung
b
drehen, um das Hebelspiel zu redu-
zieren.
3. Die Kontermutter festziehen.
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1. Kupplungszug
2. Einstellmutter (Hebelspiel)
3. Kontermutter
Falls sich das Seilzugspiel so nicht korrigie-
ren lЧt, folgende Einstellung vornehmen:
4. Die Kontermutter am Handgriff lok-
kern.
5. Die Einstellschraube am Handgriff
nach
a drehen, um den Seilzug zu
lockern.
6. Die Kontermutter am KurbelgehŠuse
lockern.7. Die Einstellmutter am KurbelgehŠuse
nach
a drehen, um das Hebelspiel zu
erhšhen, bzw. nach
b drehen, um
das Hebelspiel zu reduzieren.
8. Beide Kontermuttern festziehen.