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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
deckt. (→S.217)*1: Die Funktion ist auch bei einer Fahrzeug-
geschwindigkeit unter ca. 50 km/h
betriebsbereit, wenn die Spurzentrie-
rungsfunktion aktiv ist.
*2: Abgrenzung zwischen dem Asphalt und
der Seite der Straße, wie z.B. Gras, Erde
oder Randstein
●Lenkungsunterstützungsfunktion
Diese Funktion ist aktiv, wenn neben den
Betriebsbedingungen für die Spurwechsel-
warnungsfunkton die folgenden Bedingungen
erfüllt sind.
• Das Fahrzeug wird nicht um eine vorgege-
bene Geschwindigkeit beschleunigt oder
abgebremst.
• Das Lenkrad wird nicht mit der für den
Wechsel der Fahrspur erforderlichen Kraft
gedreht.
• ABS, VSC, TRC und PCS sind nicht in
Betrieb.
• TRC oder VSC sind nicht ausgeschaltet.
• Die Warnung für Hände nicht am Lenkrad
wird nicht angezeigt. (→S.216)
●Fahrzeugschlingerwarnung
Diese Funktion ist aktiv, wenn die folgenden
Bedingungen erfüllt sind.
• Die Einstellung für “Schlingerwarn.” unter
in der Multi-Informationsanzeige ist
auf “EIN” eingestellt. (→S.436)
• Die Fahrzeuggeschwindigkeit beträgt ca.
50 km/h oder mehr.
• Die Breite der Fahrspur beträgt ca. 3 m
oder mehr.
• Es werden keine Systemstörungen ent-
deckt. (→S.217)
●Spurzentrierungsfunktion
Diese Funktion ist aktiv, wenn die folgenden
Bedingungen erfüllt sind.
• LTA ist eingeschaltet.
• Einstellungen für “Spurmitte” in in der
Multi-Informationsanzeige werden auf
“EIN” gesetzt. (→S.436)
• Diese Funktion erkennt weiße (gelb) Spur-
markierungen oder die Position eines vor-ausfahrenden Fahrzeugs (sofern das
vorausfahrende Fahrzeug nicht zu klein ist,
wie z.B. ein Motorrad).
• Die dynamische Radar-Geschwindigkeits-
regelung arbeitet im Fahrzeugabstandsre-
gelungsmodus.
• Die Breite der Fahrspur beträgt ca. 3 bis 4
m.
• Der Hebel für den Fahrtrichtungsanzeiger
wird nicht betätigt.
• Das Fahrzeug wird nicht durch eine
scharfe Kurve gefahren.
• Es werden keine Systemstörungen ent-
deckt. (→S.217)
• Das Fahrzeug wird nicht um eine vorgege-
bene Geschwindigkeit beschleunigt oder
abgebremst.
• Das Lenkrad wird nicht mit der für den
Wechsel der Fahrspur erforderlichen Kraft
gedreht.
• ABS, VSC, TRC und PCS sind nicht in
Betrieb.
• TRC oder VSC sind nicht ausgeschaltet.
• Die Warnung für Hände nicht am Lenkrad
wird nicht angezeigt. (→S.216)
• Das Fahrzeug wird in der Mitte der Spur
gefahren.
• Die Lenkungsunterstützungsfunktion ist
nicht aktiv.
■Vorübergehende Deaktivierung der
Funktionen
●Wenn die Betriebsbedingungen nicht mehr
erfüllt sind, kann eine Funktion vorüberge-
hend deaktiviert werden. Wenn die
Betriebsbedingungen später wieder erfüllt
werden, wird die Funktion automatisch
wieder aktiviert. (→S.214)
●Wenn die Betriebsbedingungen (→S.214)
nicht mehr erfüllt sind, während die Spur-
zentrierungsfunktion aktiv ist, kann das
Lenkrad vibrieren und der Summer ertö-
nen um darauf hinzuweisen, dass die
Funktion vorübergehend abgeschaltet
wurde. Wenn jedoch die kundenspezifi-
sche Anpassungseinstellung der Warnty-
pen auf Lenkradvibration eingestellt ist,
benachrichtigt das System den Fahrer
nicht anhand des Summers, sondern
durch eine Vibration des Lenkrads.
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
*: Je nach Ausstattung
Im Fahrzeugabstandsregelungsmodus
wird das Fahrzeug ohne Gaspedalbetä-
tigung durch den Fahrer automatisch
beschleunigt und abgebremst, um auf
Geschwindigkeitsänderungen des vor-
ausfahrenden Fahrzeugs zu reagieren.
Im Konstantgeschwindigkeitsrege-
lungsmodus fährt das Fahrzeug mit
einer festen Geschwindigkeit.
Verwenden Sie die dynamische Radar-
Geschwindigkeitsregelung auf Auto-
bahnen und Schnellstraßen.
z Fahrzeugabstandsregelungsmodus
( →S.221)
z Konstantgeschwindigkeitsregelungs-
modus ( →S.225)
■Instrumentenanzeige
Multi-Informationsanzeige
Sollgeschwindigkeit
Kontrollleuchten
■Betätigungsschalter
Schalter für Fahrzeugabstandsre-
gelung
Taste “+RES”
Deaktivierungsschalter
Taste “-SET”
Hauptschalter für Geschwindigkeits-
regelsystem
Dynamische Radar-
Geschwindigkeitsrege-
lung*
Funktionsübersicht
Systemkomponenten
WARNUNG
■Vor dem Einsatz der dynamischen Radar-Geschwindigkeitsregelung
●Der Fahrer trägt jederzeit die volle Ver-
antwortung für die Gewährleistung der Fahrsicherheit. Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf das System und fah-
ren Sie sicher, indem Sie immer auf- merksam auf Ihre Umgebung achten.
219
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
WARNUNG
●Die dynamische Radar-Geschwindig-
keitsregelung unterstützt den Fahrer, um seine Belastung zu reduzieren. Für diese Unterstützung gelten jedoch Ein-
schränkungen.
Lesen Sie die folgenden Bedingungen
sorgfältig durch. Verlassen Sie sich nicht
zu stark auf das System und fahren Sie
immer vorsichtig.
• Wenn der Sensor das vorausfahrende
Fahrzeug möglicherweise nicht richtig erkennt: →S.228
• Bedingungen, unter denen der Fahrzeu- gabstandsregelungsmodus möglicher-
weise nicht ordnungsgemäß funktioniert: →S.228
●Stellen Sie die Geschwindigkeit pas-
send zur geltenden Geschwindigkeits- begrenzungen, zum Verkehrsfluss, zum Straßenzustand, zu den Wetterbedin-
gungen usw. ein. Der Fahrer ist für die Überprüfung der eingestellten Geschwindigkeit verantwortlich.
●Auch wenn das System ordnungsge-mäß funktioniert, können das System
und der Fahrer die Aktionen und den Zustand des vorausfahrenden Fahr-zeugs unterschiedlic h bewerten. Daher
muss der Fahrer immer wachsam blei- ben, die potenziellen Gefahren in allen Situationen richtig einschätzen und
jederzeit sicher fahren. Wenn sich aus- schließlich auf das System verlassen und davon ausgegangen wird, dass das
System die Sicherheit gewährleistet, können Unfälle mit lebensgefährlichen oder tödlichen Verletzungen die Folge
sein.
●Schalten Sie die dynamische Radar- Geschwindigkeitsregelung mit dem
Hauptschalter für das Geschwindig- keitsregelsystem aus, wenn Sie sie nicht verwenden.
■Warnhinweise bezüglich der Fah-rerassistenzsysteme
Beachten Sie die folgenden Sicherheits-
maßnahmen, da für die vom System bereitgestellte Unterstützung Einschrän-kungen gelten. Andernfalls können Sie
einen Unfall mit lebensgefährlichen bzw. tödlichen Verletzungen verursachen.
●Fahrer bei der Abstandsmessung unter-
stützen
Die dynamische Radar-Geschwindigkeits-
regelung ist nur dafür konzipiert, den Fah-
rer beim Bestimmen des Abstands
zwischen dem eigenen Fahrzeug und dem
vorausfahrenden Fahrzeug zu unterstüt-
zen. Es handelt sich dabei um keinen
Mechanismus, der sorgloses oder unauf-
merksames Fahren zulässt. Das System
ist auch nicht in der Lage, den Fahrer bei
schlechten Sichtbedingungen zu unterstüt-
zen.
Es ist für den Fahrer also weiterhin erfor-
derlich, genau auf die Umgebung zu ach-
ten.
●Fahrer bei der Einschätzung des Abstands unterstützen
Die dynamische Radar-Geschwindigkeits-
regelung ermittelt, ob der Abstand zwi-
schen dem eigenen Fahrzeug und einem
vorausfahrenden Fahrzeug innerhalb
eines definierten Bereichs liegt. Es kann
jedoch keine anderen Arten von Einschät-
zungen abgeben. Deshalb ist es für den
Fahrer absolut erforderlich, wachsam zu
bleiben und selbst einzuschätzen, ob in
einer bestimmten Situation die Möglichkeit
einer Gefahr besteht.
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YARIS(HB) Owner's Manual_Europe_MK0003_de
4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
WARNUNG
●Fahrer beim Fahren mit dem Fahrzeug
unterstützen
Die dynamische Radar-Geschwindigkeits-
regelung umfasst keine Funktionen zur
Vermeidung von Kollisionen mit voraus-
fahrenden Fahrzeugen. Wenn die Mög-
lichkeit einer Gefahr besteht, muss
deshalb der Fahrer sofort und direkt die
Steuerung des Fahrzeugs übernehmen
und entsprechend agieren, um die Sicher-
heit für alle Insassen zu gewährleisten.
■Für die dynamische Radar- Geschwindigkeitsregelung ungeeig-
nete Situationen
Aktivieren Sie die dynamische Radar- Geschwindigkeitsregelung nicht in den fol-genden Situationen. Dies kann zu einer
nicht angepassten Geschwindigkeitsrege- lung führen und einen Unfall mit lebensge-fährlichen Verletzungen verursachen.
●Straßen, auf denen sich Fußgänger, Radfahrer usw. befinden
●In dichtem Verkehr
●Auf Straßen mit scharfen Kurven
●Auf kurvenreichen Strecken
●Auf rutschigen Fahrbahnen, z. B. wenn die Fahrbahn mit Wasser, Eis oder Schnee bedeckt ist
●Auf abschüssiger Strecke oder bei plötzlichen Übergängen zwischen star-ken Steigungen und Gefällen
Die Fahrzeuggeschwindigkeit kann bei
starkem Gefälle die eingestellte Geschwindigkeit überschreiten.
●An Auffahrten zu Autobahnen und
Schnellstraßen
●Bei schlechter Witterung, wenn eventu- ell die Sensoren nicht richtig funktionie-
ren (Nebel, Schnee, Sandsturm, starker Regen usw.)
●Wenn Regen, Schnee usw. an der Vor-derseite des Radarsensors oder der
Frontkamera anhaftet
●Bei Verkehrsbedingungen, bei denen häufig wiederholt beschleunigt und
abgebremst werden muss
●Wenn sich das Fahrzeug im Anhänger- betrieb befindet (Fahrzeuge mit
Abschlepppaket) oder abgeschleppt wird
●Wenn ein Annäherungswarnsummer oft
zu hören ist
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
Dieser Modus arbeitet mit einem Radar zum Erkennen von Fahrzeugen bis zu ca.
100 m vor Ihrem Fahrzeug, ermittelt die aktuelle Entfernung zum vorausfahrenden
Fahrzeug und stellt kontinuierlich einen geeigneten Abstand sicher. Der
gewünschte Fahrzeugabstand kann auch mit dem Abstandsschalter eingestellt wer-
den.
Beim Befahren von Bergabstrecken kann der Fahrzeugabstand kürzer werden.
Beispiel für konstante Geschwindigkeitsregelung
Wenn es keine vorausfahrenden Fahrzeuge gibt
Das Fahrzeug bewegt sich mit der vom Fahrer eingestellten Geschwindigkeit.
Beispiel für automatisches Verringern der Fahrzeuggeschwindigkeit und
Abstandsregelung
Wenn die Geschwindigkeit des vorausfahrenden Fahrzeugs geringer als die ein-
gestellte Geschwindigkeit ist
Wenn ein Fahrzeug vor Ihnen erkannt wird, reduziert das System automatisch die Geschwin-
digkeit Ihres Fahrzeugs. Wenn eine größere Reduzierung der Geschwindigkeit notwendig ist,
aktiviert das System die Bremsen (die Bremsleuchten leuchten in dem Fall auf). Das System
reagiert auf Anpassungen der Geschwindigkeit des vorausfahrenden Fahrzeugs, um den vom
Fahrer eingestellten Abstand einzuhalten. Die Annäherungswarnung warnt Sie, wenn das
System die Geschwindigkeit nicht ausreichend verringern kann. Ein zu dichtes Auffahren auf
das vorausfahrende Fahrzeug wird so vermieden.
Wenn der Hebel für die Fahrtrichtungsanzeiger betätigt wird und Ihr Fahrzeug bei einer
Geschwindigkeit von 80 km/h oder mehr in eine Überholspur wechselt, beschleunigt das Fahr-
zeug, um den Überholvorgang zu unterstützen.
Die Ermittlung einer Überholspur durch das System erfolgt ausschließlich basierend auf der
Fahren im Abstandsregelungsmodus
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Position des Lenkrads im Fahrz eug (Linkslenker oder Rechtslenker). Wenn das Fahrzeug in
einer Region gefahren wird, in der sich die Ü berholspur auf der anderen Seite als im normalen
Fahrumfeld des Fahrzeugs befindet, beschle unigt das Fahrzeug unter Umständen, wenn der
Hebel für den Fahrtrichtungsanzeiger auf der gegenüberliegenden Seite der Überholspur
betätigt wird (wenn der Fahrer beispielsweise das Fahrzeug im Normalfall in einer Region
fährt, in der sich die Überholspur auf der rech ten Seite befindet, er aber in eine Region wech-
selt, in der die Überholspur links ist, kann das Fahrzeug beschleunigen, wenn der rechte Blin-
ker betätigt wird).
Beispiel für Beschleunigung
Wenn keine vorausfahrenden Fahrzeuge mehr vorhanden sind, deren
Geschwindigkeit niedriger als die eingestellte Geschwindigkeit ist
Das System beschleunigt das Fahrzeug, bis die eingestellte Geschwindigkeit erreicht ist.
Anschließend kehrt das System zur konstanten Geschwindigkeitsregelung zurück.
1 Drücken Sie den Hauptschalter des
Geschwindigkeitsregelsystems, um
das Geschwindigkeitsregelsystem
zu aktivieren.
Die Kontrollleuchte für die dynamische
Radar-Geschwindigkeitsregelung leuchtet auf und eine Meldung wird in der Multi-Infor-mationsanzeige angezeigt. Drücken Sie die
Taste ein weiteres Mal, um das Geschwin- digkeitsregelsystem zu deaktivieren.
Wenn der Hauptschalter des Geschwindig- keitsregelsystems gedrückt und 1,5 Sekun-
den oder länger gehalten wird, wird das System im Konstantgeschwindigkeitsrege-lungsmodus gestartet. ( →S.225)
“Radar bereit”
2 Beschleunigen oder verlangsamen
Sie das Fahrzeug mit dem Gaspe-
dal auf die gewünschte Fahrzeug-
geschwindigkeit (ca. 30 km/h oder
schneller) und drücken Sie den
Schalter “-SET”, um die Geschwin-
digkeit einzustellen.
Die Kontrollleuchte “SET” des Geschwindig- keitsregelsystems leuchtet auf.
Die Geschwindigkeit, mit der das Fahrzeug beim Loslassen des Schalters bewegt
wurde, wird als Sollgeschwindigkeit einge- stellt.
Festlegen der Fahrzeugge-
schwindigkeit (Abstandsrege-
lung)
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
■Anpassen der Sollgeschwindig-
keit mit dem Schalter
Zum Ändern der eingestellten
Geschwindigkeit drücken Sie den
Schalter “+RES” oder “-SET”, bis die
gewünschte Geschwindigkeit angezeigt
wird.
1 Erhöht die Geschwindigkeit
2 Verringert die Geschwindigkeit
Feinanpassung: Drücken Sie den Schalter.
Grobanpassung: Halten Sie den gedrückt,
um die Geschwindigkeit zu ändern, und las-
sen Sie den Hebel los, wenn die
gewünschte Geschwindigkeit erreicht ist.
Im Abstandsregelungsmodus wird die
eingestellte Geschwindigkeit folgender-
maßen erhöht oder verringert:
Feinanpassung: Um 1 km/h*1 oder 1 mph*2
bei jeder Betätigung des Hebels
Grobanpassung: Erhöht oder verringert die
Geschwindigkeit in Schritten von 5 km/h*1
oder 5 mph*2, so lange der Hebel gehalten
wird
Im Konstantgeschwindigkeitsrege-
lungsmodus ( →S.225) wird die einge-
stellte Geschwindigkeit
folgendermaßen erhöht oder verringert:
Feinanpassung: Um 1 km/h*1 oder 1 mph*2
bei jeder Betätigung des Hebels
Grobanpassung: Die Geschwindigkeit
ändert sich kontinuierlich, während der
Hebel gehalten wird.
*1: Wenn die eingestellte Geschwindigkeit in
“km/h” angezeigt wird
*2: Wenn die eingestellte Geschwindigkeit in
“MPH” angezeigt wird
■Eingestellte Geschwindigkeit mit
dem Gaspedal ändern
1 Beschleunigen Sie das Fahrzeug
mit dem Gaspedal auf die
gewünschte Fahrzeuggeschwindig-
keit
2 Drücken Sie die Taste “-SET”
Bei jedem Tastendruck wird der Fahr-
zeugabstand wie folgt geändert:
1 Lang
2 Mittel
3 Kurz
Als Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug
wird automatisch immer der größte Abstand
ausgewählt, wenn der Motorschalter auf ON
steht.
Wenn vor Ihnen ein Fahrzeug fährt, wird
auch das Symbol für das vorausfahrende
Anpassen der Sollgeschwin-
digkeit
Ändern des Fahrzeugabstands
(Fahrzeugabstandsregelungs-
modus)
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahrzeug angezeigt.
Wählen Sie einen Abstand aus der
Tabelle weiter unten aus. Beachten Sie,
dass sich die angegebenen Abstände
auf eine Fahrzeuggeschwindigkeit von
80 km/h beziehen. Der Fahrzeugab-
stand vergrößert/verkleinert sich in
Abhängigkeit von der Fahrzeugge-
schwindigkeit.
1 Durch Drücken auf den Abbruch-
schalter wird die Geschwindigkeits-
regelung beendet.
Die Geschwindigkeitsregelung wird auch
abgebrochen, wenn beim Fahren das
Bremspedal betätigt wird.
2 Durch Drücken des Schalters
“+RES” wird die Geschwindigkeits-
regelung wieder aktiviert, das Fahr-
zeug wird wieder mit der
eingestellten Geschwindigkeit
bewegt.
Die Geschwindigkeitsregelung wird jedoch
nicht wieder aktiviert, wenn die Fahrzeugge-
schwindigkeit ca. 25 km/h oder weniger
beträgt.
Wenn der Abstand Ihres Fahrzeugs
zum vorausfahrenden Fahrzeug zu
gering ist und das Geschwindigkeitsre-
gelsystem nicht ausreichend (automa-
tisch) verzögern kann, wird der Fahrer
durch Blinken des Displays und den
Summer gewarnt. Dies kann zum Bei-
spiel der Fall sein, wenn ein Fahrer vor
Ihnen einschert, während Sie hinter
einem anderen Fahrzeug fahren. Betä-
tigen Sie das Bremspedal, um einen
angemessenen Abstand zum voraus-
fahrenden Fahrzeug herzustellen.
■Warnungen werden in den folgen-
den Fällen unter Umständen nicht
angezeigt
In den folgenden Fällen werden unter
Umständen keine Warnungen ausge-
geben, auch wenn der Abstand zwi-
Fahrzeugabstandseinstellun-
gen (Fahrzeugabstandsrege-
lungsmodus)
Abstandsein-
stellungFahrzeugabstand
LangCa. 50 m
MittelCa. 40 m
KurzCa. 30 m
Deaktivieren und erneutes Akti-
vieren der Geschwindigkeitsre-
gelung
Annäherungswarnung (Fahr-
zeugabstandsregelungsmo-
dus)