76
Fahrbetrieb
Abschleppen
Das Fahren mit Anhänger beansprucht das Zugfahrzeug in stärkerem Maße und
erfordert besondere Aufmerksamkeit.
Die maximal zulässige Anhängelast darf nicht überschritten werden.
In Höhenlagen: Die maximale Anhängelast
muss pro 1.000 Meter um jeweils 10% reduziert
werden. Die Luft verliert mit zunehmender
Höhe an Dichte, wodurch sich die Motorleistung
verringert.
Neues Fahrzeug: Legen Sie mindestens eine Fahrstrecke von 1.000 km zurück,
bevor Sie das erste Mal einen Anhänger ziehen.
Lassen Sie den Motor bei hohen Außentemperaturen nach dem Anhalten
zum Abkühlen 1 bis 2 Minuten lang im Stand
laufen.
Vor dem Losfahren
Stützlast
► Verteilen Sie die Last im Anhänger so, dass sich
die schwersten Gegenstände so nahe wie möglich
an der Achse befinden und die höchstzulässige
Stützlast (am Auflagepunkt des Fahrzeugs) nicht
überschritten wird.
Reifen
► Prüfen Sie den Reifendruck am Zugfahrzeug
und Anhänger und beachten Sie die empfohlenen
Reifendruckwerte.
Beleuchtung
► Überprüfen Sie die elektrische Signalanlage des
Anhängers und die Leuchtweitenverstellung der
Scheinwerfer des Fahrzeugs.
Bei Verwendung einer Original PEUGEOT- Anhängerkupplung wird die Einparkhilfe
hinten automatisch deaktiviert, um die Aktivierung
des akustischen Signals zu vermeiden.
Während der Fahrt
Kühlung
Beim Ziehen eines Anhängers am Berg steigt die
Kühlflüssigkeitstemperatur. Die maximal zulässige
Anhängelast hängt vom Grad der Steigung und von
der Außentemperatur ab. Die Kühlkapazität des
Ventilators erhöht sich nicht mit der Motordrehzahl.
►
Reduzieren Sie Geschwindigkeit und Drehzahl,
um übermäßiges Aufheizen zu verhindern.
►
Achten Sie ständig auf die
Kühlflüssigkeitstemperatur.
Halten Sie beim Aufleuchten dieser Kontrollleuchte und der STOP-
Kontrollleuchte an und stellen Sie den Motor
schnellstmöglich ab.
Bremsen
Das Verwenden der Motorbremse wird empfohlen,
um ein Überhitzen der Bremsen zu vermeiden. Beim
Fahren mit Anhänger verlängert sich der Bremsweg.
Seitenwind
Denken Sie an die erhöhte Windempfindlichkeit
Ihres Fahrzeugs.
Diebstahlsicherung
Elektronische Anlasssperre
Alle Schlüssel enthalten eine elektronische
Anlasssperre.
Diese Sperre blockiert das Motorversorgungssystem
und wird automatisch aktiviert, wenn der Schlüssel
aus dem Zündschloss gezogen wird.
Nach dem Einschalten der Zündung treten Schlüssel
und elektronische Anlasssperre in einen Dialog ein.
Diese Warnleuchte erlischt, nachdem der Schlüssel erkannt wurde. Die Zündung wird
eingeschaltet und der Motor kann gestartet werden.
Wenn der Schlüssel nicht erkannt wird, kann der Motor nicht gestartet werden. Wechseln
Sie den Schlüssel und lassen Sie den
fehlerhaften Schlüssel von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes überprüfen.
Notieren Sie sich sorgfältig die Schlüsselnummer. Im Verlustfall kann Ihnen
der Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes
77
Fahrbetrieb
6effizienter und schneller helfen, wenn Sie ihm
diese Nummer und die Geheimcodekarte
vorlegen.
Nehmen Sie keinerlei Änderungen an der elektronischen Anlasssperre vor.
Durch das Hantieren mit der Fernbedienung
- auch in der Tasche - können Sie die Türen
versehentlich entriegeln.
Die gleichzeitige Benutzung anderer
Hochfrequenzgeräte (Mobiltelefone,
Hausalarmanlagen, ...) kann vorübergehend
zu einer Funktionsstörung der Fernbedienung
führen.
Abgesehen von der Reinitialisierung funktioniert
die Fernbedienung nicht, solange der Schlüssel
im Zündschloss steckt, selbst dann nicht, wenn
die Zündung ausgeschaltet ist.
Das Fahren mit verriegelten Türen Rettungskräften im Notfall den Zugang zum
Fahrzeuginnenraum erschweren.
Ziehen Sie aus Sicherheitsgründen (Kinder an
Bord) den Schlüssel ab, selbst wenn Sie das
Fahrzeug nur für kurze Zeit verlassen.
Beim Kauf eines Gebrauchtwagens: – V ergewissern Sie sich, dass Sie die
Geheimcodekarte erhalten haben.
–
Lassen Sie die Schlüssel von einem V
ertreter
des PEUGEOT-Händlernetzes speichern,
um sicher zu gehen, dass die in Ihrem Besitz
befindlichen Schlüssel die einzigen sind, mit
denen das Fahrzeug gestartet werden kann.
Geheimcodekarte
Diese Karte erhalten Sie bei Auslieferung des
Fahrzeugs zusammen mit den Zweitschlüsseln.
Sie enthält den Identifizierungscode, der für alle von
einem Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes an
der elektronischen Anlasssperre durchzuführenden
Reparaturen erforderlich ist. Dieser Code ist mit
einer Folie abgedeckt, die nur im Bedarfsfall
abgezogen werden darf.
Bewahren Sie die Karte an einem sicheren Ort auf,
keinesfalls jedoch im Fahrzeug.
Es empfiehlt sich allerdings, sie bei einer größeren
Reise genauso mitzunehmen wie Ihre persönlichen
Papiere.
Starten-Ausschalten des
Motors
Zündschalter
STOP-Position: Lenkradschloss.
Die Zündung ist ausgeschaltet.
MAR-Position: Die Zündung ist eingeschaltet.
Bestimmtes Zubehör ist betriebsbereit.
AV V -Position: Anlasser
Der Anlasser wird betätigt.
Befestigen Sie keine schweren Gegenstände am Schlüssel oder an der
Fernbedienung, da sonst das Schlüsselblatt
beschädigt werden kann.
78
Fahrbetrieb
Starten/Ausschalten des
Motors (Diesel)
Starten
► Drehen Sie den Schlüssel bei angezogener
Feststellbremse und im Leerlauf auf MAR.
► Warten Sie, bis die Kontrollleuchte erloschen ist, und betätigen Sie dann den
Anlasser (Zündschlüssel auf AV V ), bis der Motor
anspringt.
Die Leuchtdauer der Warnleuchte
der Kontrollleuchte hängt von den
Witterungsbedingungen ab.
Bei warmem Motor leuchtet die Kontrollleuchte
nur kurz auf und Sie können den Motor umgehend
starten.
►
Lassen Sie den Schlüssel los, sobald der Motor
läuft, damit er in die Position MAR zurückkehrt.
Kontrollleuchte für Anlasssperre Wenn die Kontrollleuchte aufleuchtet,
nehmen Sie einen anderen Schlüssel und lassen
Sie den defekten Schlüssel von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes überprüfen.
Ausschalten
► Halten Sie das Fahrzeug an.
► Bringen Sie den Schlüssel zurück in die Position
STOP.
Bei niedrigen Temperaturen Im Bergland und/oder in kalten Regionen
empfiehlt es sich, einen für niedrige oder
Minustemperaturen geeigneten „Winter“-
Kraftstoff zu verwenden.
Starten/Ausschalten des
Motors (Electric)
Starten
► Drehen Sie den Schlüssel bei angezogener
Feststellbremse in die Position AV V und lassen
Sie ihn dann los, damit er in die Position MAR
zurückkehrt.
Die Meldung „Go green“ erscheint auf der im
Innenrückspiegel integrierten Anzeige.
►
T
reten Sie das Bremspedal ganz durch und
drücken Sie dann die Taste D (Drive) oder R
(Reverse) am Gangwahlschalter.
Die Fußgängerhupe wird aktiviert.
►
Lösen Sie die Feststellbremse.
W
enn der Elektromotor nicht beim ersten Mal startet,
drehen Sie den Schlüssel in die Position STOP und
wiederholen Sie den Vorgang.
Treten Sie das Gaspedal nicht, wenn Sie die Zündung einschalten.
Ausschalten
► Drücken Sie die Taste N (Neutral) am
Gangwahlschalter und ziehen Sie dann die
Feststellbremse an.
►
Bringen Sie den Schlüssel zurück in die Position
STOP.
Die Feststellbremse muss nach jedem Ausschalten der Zündung angezogen
werden.
Wenn die Feststellbremse nicht angezogen ist,
erscheint die Meldung „ENGAGE HANDBRAKE“
auf dem Innenrückspiegel in Verbindung mit
einem akustischen Signal für die Dauer von 10
Sekunden.
Wenn die Fahrertür geöffnet wird, während Modus D oder R ausgewählt ist, wechselt
der Gangwahlschalter automatisch in den Modus
N . Die Meldung „DRIVE ACTIVE“ wird auf dem
Innenrückspiegel angezeigt in Verbindung mit
einem akustischen Signal.
Ziehen Sie beim Parken immer den Schlüssel aus dem Zündschloss, um zu
vermeiden, dass die 12
V-Bordnetzbatterie
entladen wird.
Umschalten der Batterie auf
Standby
Im Fall der längeren Nichtnutzung Ihres Fahrzeugs,
zum Beispiel zur Überwinterung, ist es unbedingt
empfehlenswert, die Batterie auf Standby
umzuschalten, um diese zu schützen und die
Lebensdauer zu verlängern.
79
Fahrbetrieb
6
Um die Batterie auf Standby umzuschalten:
► Schalten Sie den Motor aus (Position STOP).
► Drücken Sie auf den roten Knopf und drehen Sie
dann den Schlüssel auf Position BATT.
Etwa 7 Minuten später ist das Umschalten der
Batterie auf Standby abgeschlossen.
Diese Zeit ist erforderlich, um:
–
das
Aussteigen aus dem Fahrzeug und das
Verriegeln der Türen mithilfe der Fernbedienung zu
ermöglichen.
–
zu garantieren, dass alle Elektroanlagen des
Fahrzeugs deaktiviert sind.
Wenn die Batterie auf Standby ist, ist der Zugang zum Fahrzeug nur möglich, indem
das mechanische Schloss der Fahrertür
entriegelt wird.
Nach dem Abschalten der Batterie werden die Informationen (Uhrzeit, Datum,
Radiosender usw.) gespeichert.
Um die Batterie aus dem Standby zu holen:
►
Drehen Sie den Schlüssel auf die Position
MAR
- ON.
►
Starten Sie das Fahrzeug normal (Position
AV V).
Feststellbremse
Anziehen der Feststellbremse
► Ziehen Sie die Feststellbremse an, um das
Fahrzeug gegen Wegrollen zu sichern.
►
Prüfen Sie, ob die Bremse richtig angezogen ist,
bevor Sie aus dem Fahrzeug aussteigen.
Ziehen Sie die Feststellbremse nur an, wenn das Fahrzeug steht.
Schlagen Sie beim Parken am Hang die Räder zum Bordstein ein und ziehen Sie
den Hebel der Feststellbremse an.
Es ist unnötig, nach dem Parken des Fahrzeugs
einen Gang einzulegen, vor allem im beladenen
Zustand.
Bei einer Funktionsstörung des hydraulischen Bremssystems
Um während der Fahrt eine unbeabsichtigte
Bewegung des Fahrzeugs zu verhindern, muss
die Feststellbremse verwendet werden, während
das Bremspedal getreten wird.
Für den Fall, dass Sie die Feststellbremse unter
außergewöhnlichen Umständen während der
Fahrt verwenden, ziehen Sie sie zurückhaltend
an, um die Hinterräder nicht zu blockieren
(Rutschgefahr).
Lösen
► Ziehen Sie leicht am Hebel der Feststellbremse,
und drücken Sie auf den Knopf, um die
Feststellbremse zu lösen.
Ein Aufleuchten dieser Warnleuchte während der Fahrt weist darauf hin, dass die
Feststellbremse noch angezogen ist oder nicht
vollständig gelöst wurde.
Schaltgetriebe
Treten Sie das Kupplungspedal immer voll durch,
damit sich die Gänge leichter schalten lassen.
81
Fahrbetrieb
6Regeneratives Bremsen
Wenn der Fahrer das Gaspedal während der
Fahrt loslässt, erzeugt das Fahrzeug Energie.
Je nach dem Ladezustand der Batterie und den
Fahrbedingungen wird die rückgewonnene Energie
zum Wiederaufladen der Antriebsbatterie eingesetzt.
Eine Energierückgewinnung ist nicht möglich, wenn
der Fahrer das Bremspedal fest durchtritt.
Daher wird leichtes, längeres Bremsen empfohlen,
um die Antriebsbatterie zu schonen und die
Reichweite des Fahrzeugs zu vergrößern.
Gangwechselanzeige
Mit diesem System kann je nach Version oder Motor
der Kraftstoffverbrauch reduziert werden, indem es
das Schalten in einen höheren Gang vorschlägt.
Die Schaltempfehlungen sind lediglich optional.
Vielmehr sollten die Straßenverhältnisse, die
Verkehrsdichte bzw. die Sicherheit bei der Wahl
des richtigen Gangs nach wie vor berücksichtigt
werden. Der Fahrer entscheidet also, ob er den
Empfehlungen des Systems nachkommt oder nicht.
Das System kann nicht deaktiviert werden.
Betätigung
Die Kontrollleuchte SHIFT am Bildschirm des Kombiinstruments sowie ein Pfeil nach oben
signalisieren dem Fahrer, dass er den
nächsthöheren Gang einlegen kann.
Das System passt seine Gangwahlempfehlungen je nach
Fahrsituation (Steigung, Last usw.) und der
Fahrweise des Fahrers (Leistung,
Beschleunigung, Bremsen usw.) an.
Das System schlägt auf keinen Fall vor, den 1.
Gang oder den Rückwärtsgang einzulegen oder
in einen niedrigeren Gang zu schalten.
STOP & START
Die STOP & START-Funktion versetzt den Motor
während eines Stopps (an roten Ampeln, im Stau
usw.) kurzzeitig in den Standby-Modus (STOP-
Modus). Der Motor springt automatisch wieder an
(START-Modus), sobald der Fahrer wieder anfahren
möchte.
Die für den Stadtverkehr konzipierte Funktion soll
den Kraftstoffverbrauch und die Abgasemissionen
senken und den Geräuschpegel im Stand
reduzieren.
Dies hat keine Auswirkung auf die
Fahrzeugfunktionen, insbesondere das Bremsen.
Deaktivierung/Reaktivierung
Die Funktion wird beim Einschalten der Zündung
standardmäßig aktiviert.
Zum Deaktivieren/Reaktivieren der Funktion:
► Drücken Sie die Taste.
Eine Meldung auf dem Kombiinstrument bestätigt
die Statusänderung.
Wenn die Funktion deaktiviert ist, leuchtet die
Kontrollleuchte. Wenn sich der Motor dabei im
Standby-Modus befindet, wird er sofort wieder
gestartet.
Deaktivieren Sie Stop & Start, um einen kontinuierlichen Betrieb der Klimaanlage zu
ermöglichen.
Öffnen der Motorhaube Deaktivieren Sie vor jedem Eingriff im
Motorraum das Stop & Start-System, um
jegliche Verletzungsgefahr durch automatisches
Neustarten des Motors zu vermeiden.
82
Fahrbetrieb
Fahrweise auf überschwemmten StraßenBevor Sie sich in einen überschwemmten
Bereich begeben, wird dringend empfohlen, das
Stop & Start-System zu deaktivieren.
Für weitere Informationen zu Fahrhinweisen,
insbesondere auf überschwemmter Fahrbahn,
siehe entsprechenden Abschnitt.
Übergang des Motors in den
STOP-Modus
Schalten Sie bei stehendem Fahrzeug in den
Leerlauf und lassen Sie dann die Kupplung los.
Diese Kontrollleuchte leuchtet auf dem Kombiinstrument auf und der Motor geht in
den Standby-Betrieb über.
Das automatische Abschalten des Motors ist nur bei einer Fahrzeuggeschwindigkeit ab
10 km/h möglich, um ein wiederholtes Abschalten
des Motors bei niedriger Geschwindigkeit zu
vermeiden.
Verlassen Sie niemals das Fahrzeug ohne vorher die Zündung mit dem Schlüssel
auszuschalten.
Füllen Sie den Tank niemals auf, wenn sich der Motor im Modus STOP befindet;
schalten Sie die Zündung unbedingt mit dem
Schlüssel aus.
Sonderfälle: STOP-Modus
nicht verfügbar
Der STOP-Modus wird nicht aktiviert, wenn:
– das System wird initialisiert,
–
wenn Sie die Fahrertür öffnen,
–
wenn Sie den Sicherheitsgurt des Fahrers lösen,
–
die Klimaanlage ist aktiviert,
–
die Funktion „Beschlagentfernen“ der
Heckscheibe ist aktiviert,
–
die Scheibenwischer befinden sich in der Position
für schnelles Wischen,
–
der Rückwärtsgang ist für das Einparkmanöver
eingelegt,
–
wenn bestimmte Bedingungen (Batterieladung,
Motortemperatur, Regenerierung des Partikelfilters,
Bremsunterstützung, Außentemperatur, etc.) den
Motor erfordern, um die Steuerung eines Systems
sicherzustellen,
–
bei intensiver Nutzung des Stop & Start kann sich
das System deaktivieren, um die Funktion Start zu
erhalten; wenden Sie sich an einen Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes, um die Funktion zu
reaktivieren.
Diese Kontrollleuchte blinkt einige Sekunden lang im Kombiinstrument und erlischt dann.
Dies ist normal.
Übergang des Motors in den
START-Modus
Bei eingelegtem Gang ist ein automatischer Neustart
des Motors nur möglich, wenn das Kupplungspedal
vollständig durchgetreten wird.
Diese Kontrollleuchte erlischt und der Motor startet erneut.
Wenn der Fahrer nach einem automatischen
Neustart im Modus START in den nächsten 3
Minuten das Fahrzeug nicht bedient, wird der Motor
schließlich durch das System abgeschaltet. Der
Neustart des Motors ist nur mit dem Zündschlüssel
möglich.
Besondere Bedingungen:
Automatische Aktivierung des
START-Modus
Der START-Modus kann automatisch ausgelöst
werden, wenn:
–
sich das Fahrzeug am Berg im Freilauf befindet,
–
die Scheibenwischer sich in der Position für
schnelles Wischen befinden,
–
die Klimaanlage aktiviert ist,
–
der Motor seit 3 Minuten mithilfe des Stop & Start-
Systems abgeschaltet ist,
–
bestimmte Bedingungen (Ladezustand der
Batterie, Motortemperatur, Bremsunterstützung,
Außentemperatur usw.) den Motorbetrieb erfordern,
damit Systemfunktionen oder das Fahrzeug genutzt
werden können.
In diesem Fall erscheint eine Meldung in der Anzeige des Kombiinstrumentes in
Verbindung mit dieser Kontrollleuchte, die einige
Sekunden lang blinkt und dann erlischt.
Dies ist normal.
83
Fahrbetrieb
6Bei einem Schaltgetriebe im STOP-Modus kann der Neustart des Fahrzeugs scheitern,
wenn beim Einlegen eines Ganges nicht
vollständig ausgekuppelt wurde.
Eine Kontrollleuchte und/oder eine Meldung
leuchtet im Kombiinstrument auf, um Sie dazu
aufzufordern, das Kupplungspedal vollständig
durchzutreten, um den Neustart zu ermöglichen.
Wenn der Fahrer bei abgeschaltetem Motor im STOP-Modus seinen Sicherheitsgurt
ablegt und eine Vordertür öffnet, ist der Neustart des
Motors nur mit dem Zündschlüssel möglich. Ein
akustisches Signal ertönt in Verbindung mit dem
Blinken dieser Kontrollleuchte und der Anzeige einer
Meldung.
Funktionsstörung
Im Fall einer Funktionsstörung wird das Stop & Start-System deaktiviert und diese
Kontrollleuchte leuchtet in Verbindung mit einer
Meldung auf der Anzeige des Kombiinstruments auf.
Lassen Sie es von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder einer
qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen.Bei einer
Funktionsstörung im Modus STOP ist ein Neustart
des Motors möglich, indem Sie das Kupplungspedal
ganz durchtreten oder den Schalthebel in den
Leerlauf stellen.
Berganfahrassistent
Dieses System sorgt dafür, dass für einen kurzen
Moment lang (ungefähr 2 Sekunden), die Bremsen
Ihres Fahrzeuges beim Anfahren am Berg
angezogen bleiben, bis Sie vom Bremspedal auf das
Gaspedal gewechselt haben.
Dieses System (auch HHC - Hill Holder
Control - genannt), das in das dynamische
Stabilitätskontrollsystem integriert ist, wird unter
folgenden Bedingungen aktiviert:
–
das Fahrzeug muss stehen, der Motor laufen und
der Fuß auf der Bremse sein,
–
das Gefälle der Straße muss mehr als 5 %
betragen,
–
bei Steigungen muss sich das Getriebe im
Leerlauf befinden oder ein Gang muss eingelegt
sein, jedoch nicht der Rückwärtsgang,
–
bergab muss der Rückwärtsgang eingelegt sein.
Der Berganfahrassistent dient dem höheren Fahrkomfort. Es handelt sich dabei weder
um eine automatische Parkfunktion noch um eine
automatische Feststellbremse.
Funktionsweise
Wenn Sie Brems- und Kupplungspedal drücken,
haben Sie nach Loslassen des Bremspedals etwa 2
Sekunden Zeit, in der das Fahrzeug nicht zurückrollt
und ohne dass die Feststellbremse zum Anfahren
verwendet werden muss.
Während des Anfahrvorgangs wird die Funktion
automatisch deaktiviert, wobei der Bremsdruck
allmählich verringert wird. Dabei kann es sein, dass
das typische Geräusch des Lösens der Bremse zu
hören ist, das auf die unmittelbar bevorstehende
Anfahrbewegung des Fahrzeugs hindeutet.
Verlassen Sie das Fahrzeug nicht, während es vorübergehend durch den
Berganfahrassistenten gehalten wird.
Vor dem Verlassen des Fahrzeugs die
Feststellbremse von Hand anziehen und
94
Fahrbetrieb
– Die Längsmarkierungen der Fahrbahnen sind gut
sichtbar.
–
Die Sichtbedingungen sind normal.
–
Das Fahrzeug fährt geradeaus (oder in einer
Kurve mit einem großen Radius).
–
Das Sichtfeld ist frei genug (der
Sicherheitsabstand zum Vorderfahrzeug wird
eingehalten).
–
Im Fall des Spurwechsels (während des
Verlassens einer Spur beispielsweise) wurde
der Fahrtrichtungsanzeiger der entsprechenden
Richtung (rechts oder links) nicht betätigt.
–
Die Fahrtrichtung des Fahrzeugs entspricht der
Linienführung der Fahrspur.
Deaktivierung / Reaktivierung
► Drücken Sie diese Taste, um die Funktion zu
deaktivieren / reaktivieren.
Die Deaktivierung wird durch das Aufleuchten der
Kontrollleuchte in der Taste angezeigt.
Bei Reaktivierung leuchten die beiden
Kontrollleuchten auf dem Kombiinstrument weiterhin
ununterbrochen, bis eine Geschwindigkeit von 60
km/h erreicht wird.
Der Systemzustand bleibt beim Ausschalten der
Zündung gespeichert.
Erkennung
Wenn eine Richtungsabweichung auf der linken oder rechten Seite erkannt wird, blinkt
die Kontrollleuchte auf der entsprechenden Seite auf
dem Kombiinstrument in Verbindung mit einem
akustischen Signal.
Beim Betätigen des Blinkers und noch etwa
20
Sekunden nach dem Ausschalten des Blinkers
wird kein Alarm ausgelöst.
Es kann Alarm ausgelöst werden, wenn eine
Richtungsmarkierung (Pfeil) oder eine von der Norm
abweichende Markierung (Graffiti) überfahren wird.
Die Erkennung kann behindert werden: – wenn die Fahrbahnmarkierungen
abgenutzt sind,
–
wenn Fahrbahnmarkierung und Straßenbelag
nur wenig kontrastieren.
Das System wird automatisch deaktiviert, wenn die Funktion Stop & Start aktiviert ist.
Das System startet erneut und prüft dabei erneut
die Betriebsbedingungen, sobald das Fahrzeug
anfährt.
Das System kann gestört sein oder nicht richtig funktionieren:
–
wenn das Fahrzeug eine schwere Ladung
transportiert (insbesondere dann, wenn die
Ladung nicht richtig verteilt ist);
– bei schlechten Sichtverhältnissen (Regen,
Nebel, Schnee usw.);
–
bei schlechten Lichtverhältnissen (gleißendes
Sonnenlicht, Dunkelheit usw.);
–
wenn die Windschutzscheibe auf Höhe der
Kamera verschmutzt oder beschädigt ist;
–
wenn die
ABS-, DSC- und ASR-Systeme oder
die intelligente Antriebskontrolle außer Betrieb
sind.
Funktionsstörung
Bei einer Funktionsstörung leuchtet diese Kontrollleuchte, ein akustisches Signal ertönt
und eine Meldung am Bildschirm bestätigt die
Störung.
Lassen Sie das System von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder in einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen.