182
Ölfilter
Tauschen Sie den Ölfilter bei jedem
Motorölwechsel aus.
Par tikelfilter (Diesel)
Die beginnende Sättigung des
Partikelfilters wird Ihnen durch
ein kurzzeitiges Aufleuchten einer
dieser Warnleuchten und eine
entsprechende Meldung angezeigt.
Regenerieren Sie den Filter, indem Sie
bis zum Erlöschen der Warnleuchte mit
einer Geschwindigkeit von mindestens
60
km/h fahren, sobald es die
Verkehrsbedingungen zulassen.
Falls die Leuchte weiterhin leuchtet, ist zu
wenig Dieseladditiv vorhanden.
Für weitere Informationen zur
Füllstandskontrolle siehe
entsprechenden Abschnitt. Bei einem Neuwagen kann es bei den
ersten Regenerierungen des Partikelfilters
verbrannt riechen. Dies ist normal.
Nach längerem Betrieb des Fahrzeugs
bei sehr geringer Geschwindigkeit oder
im Leerlauf kann beim Beschleunigen
ausnahmsweise Wasserdampf am Auspuff
austreten. Dies hat keine Auswirkung auf
das Fahrzeugverhalten und die Umwelt.
Schaltgetriebe
Das Getriebe ist wartungsfrei (kein
Ölwechsel).
Automatikgetriebe
Das Getriebe ist wartungsfrei (kein
Ölwechsel).
Neben einem Leck im Bremskreis weist ein
Absinken des Bremsflüssigkeitsstandes auf
eine Abnutzung der Bremsbeläge hin.
Abnutzung der
Bremsscheiben
Bezüglich der Kontrolle
des Abnutzungsgrades der
Bremsscheiben wenden Sie
sich bitte an einen Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder an
eine qualifizierte Fachwerkstatt.
Feststellbremse
Wenn die Feststellbremse zu viel
Spiel hat oder wenn man feststellt,
dass sie an Wirksamkeit verloren
hat, muss sie auch zwischen zwei
Wartungen neu eingestellt werden.
Dieses System muss von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder durch eine
qualifizierte Fachwerkstatt überprüft werden.
Bremsbeläge
Der Verschleiß der Bremsen ist vom
Fahrstil abhängig, vor allem bei
Fahrzeugen, die im Stadtverkehr
und auf kurzen Strecken eingesetzt
werden. Deshalb kann eine Kontrolle
der Bremsen auf ihren Zustand
auch zwischen den Wartungen des
Fahrzeugs erforderlich sein.
Praktische Tipps
185
dar f die Flüssigkeit nicht eingeatmet
werden. Die Ammoniakdämpfe können die
Schleimhautreizungen (Augen, Nase und
Rachen) verursachen.AdBlue
® dar f nicht in die Hände von
Kindern gelangen und muss in der
Originalverpackung aufbewahrt werden.
Vorgehensweise
Achten Sie vor dem Nachfüllen darauf, dass
das Fahrzeug auf einer ebenen und geraden
Fläche steht.
Im Winter muss zunächst die Temperatur
geprüft werden – sie dar f nicht unter -11
°C
betragen. Ist es kälter, dar f AdBlue
® nicht in
den AdBlue®-Tank gefüllt werden. Stellen Sie
Ihr Fahrzeug in diesem Fall einige Stunden
lang an einen wärmeren Ort, bevor Sie AdBlue
®
nachfüllen.
Im Falle einer Panne aufgrund fehlenden
AdBlue
®, das durch die Meldung „ AdBlue
nachfüllen: Starten nicht möglich“
angezeigt wird, müssen Sie mindestens
5
Liter nachfüllen.
AdBlue
® niemals in den Dieseltank füllen.
Sollten Spritzer der Flüssigkeit AdBlue®
vorhanden sein, sind diese umgehend mit
kaltem Wasser oder einem feuchten Tuch zu
entfernen.
Bei kristallisierter Flüssigkeit verwenden Sie
zum Entfernen einen Schwamm und warmes
Wasser.
Zugang zum AdBlue®-Ta n k
Ein blauer Deckel unter der Tankklappe zeigt
den Zugang zum AdBlue®-Tank an.
F
N
ehmen Sie einen Behälter mit AdBlue
®.
Prüfen Sie das Ver fallsdatum und füllen
Sie den Inhalt in den AdBlue
®-Tank Ihres
Fahrzeugs ein.
Oder
F
F
ühren Sie die AdBlue
®-Zapfpistole ein und
befüllen Sie den Tank, bis die Zapfpistole
automatisch abschaltet. Wichtig:
Um ein Überlaufen des AdBlue
®-Tanks zu
vermeiden, wird Folgendes empfohlen:
F
F
üllen Sie mit dem AdBlue
®-Behälter
10 bis 13
Liter auf.
Oder
F
W
enn Sie an einer Tankstelle
nachfüllen, füllen Sie nach dem
dritten automatischen Abschalten der
Zapfpistole nicht weiter auf.
Wichtig: Beim Auffüllen nach einer Panne
aufgrund von AdBlue- Mangel müssen Sie
unbedingt ca. 5
Minuten warten, bevor Sie die
Zündung wieder einschalten. In dieser Zeit
dürfen weder die Fahrertür geöffnet, noch
das Fahrzeug entriegelt, der Schlüssel in
das Zündschloss gesteckt werden oder
der elektronische Schlüssel des „ Keyless-
Systems “ sich im Innenraum des Fahrzeugs
befinden .
Nach Ablauf dieser Zeit schalten Sie die Zündung
ein und lassen nach weiteren 10
Sekunden den
Motor an.
F Schalten Sie die Zündung aus und ziehen Sie den Schlüssel ab.
F
D
rehen Sie den blauen Deckel
des AdBlue
®-Tanks entgegen dem
Uhrzeigersinn.
7
Praktische Tipps
188
Details zum Werkzeugsatz
1.Keil zur Immobilisierung des Fahrzeugs
2. Abnehmbare Abschleppöse
3. Torx-Schlüssel
Ermöglicht das Ausbauen der hinteren
Lampen, um eine Glühleuchte
auszutauschen.
Mit provisorischem
Reifenpannenset
4.Provisorisches Reifenpannenset.
Enthält einen 12V-Kompressor und eine
Patrone mit Reifendichtmittel, um den
Reifen provisorisch zu reparieren; der
Reifendruck kann eingestellt werden. Weitere Informationen zum
provisorischen Reifenpannenset
finden
Sie im entsprechenden Abschnitt.
5.
Höchstgeschwindigkeitsaufkleber
Mit einem Reserverad
6.Radschlüssel
Zum Ausbau der Befestigungsschrauben
des Rads und zum Anheben/Absenken des
Wagenhebers.
7. Wagenheber
Zum Anheben des Fahrzeugs.
8. Ausbauwerkzeug für Zierkappen/
Radkappen (je nach Ausrüstung)
Wenn Ihr Fahrzeug damit ausgestattet ist,
ermöglicht es den Ausbau der Radkappen
auf den Aluminiumrädern oder der
Zierkappe bei Stahlrädern. 9.
Mutter für Diebstahlschutzschrauben
Zur Anpassung des Radschlüssels an
spezielle Diebstahlsicherungsschrauben.
Für weitere Informationen zum
Reserverad siehe entsprechenden
Abschnitt.
All diese Werkzeuge sind speziell auf Ihr
Fahrzeug abgestimmt und können je nach
Ausstattung variieren.
Ver wenden Sie sie nicht für andere Zwecke.
Der Wagenheber darf nur bei einer
Reifenpanne zum Radwechsel verwendet
werden.
Der Wagenheber bedarf keiner Wartung.
Der Wagenheber entspricht der
europäischen Maschinenrichtlinie
2006/42/EG.
Bestimmte Teile des Wagenhebers wie
Schraubgewinde oder Gelenkverbindung können
Verletzungen verursachen. Vermeiden Sie es, sie
zu berühren.
Entfernen Sie vorsichtig alle Spuren von Schmier fett.
Bei Pannen und Störungen
195
Nach dem Radwechsel
Verstauen Sie das defekte Rad im Korb.
Wenden Sie sich schnellstmöglich an einen
Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes
oder an eine qualifizierte Fachwerkstatt.
Lassen Sie den beschädigten Reifen
prüfen. Nach der Inspektion kann Ihnen der
Techniker sagen, ob der Reifen repariert
werden kann oder ausgetauscht werden
muss.
Manche der Fahrassistenz-Funktionen
sollten deaktiviert werden, z. B. Active
Safety Brake. Wenn Ihr Fahrzeug mit
Reifendrucküberwachung ausgestattet ist,
prüfen Sie die Reifen und sehen Sie sich
die entsprechende Rubrik an.
Weitere Informationen zur
Reifendrucküberwachung finden Sie im
entsprechenden Abschnitt.
Rad mit Radkappe
Setzen Sie beim Montieren des
Rades die Radkappe beginnend am
Ventildurchgang wieder auf und drücken
Sie sie rundum mit der flachen Hand fest.
Austausch der Glühlampen
Die Streuscheiben der Scheinwerfer
bestehen aus Polykarbonat mit einer
Schutzlackbeschichtung:
F
V
er wenden Sie zum Säubern kein
trockenes Tuch oder Scheuertuch
und auch keine Reinigungs- oder
Lösungsmittel,
F
v
erwenden Sie einen Schwamm und
Seifenwasser oder ein pH-neutrales
Produkt,
F
w
enn Sie hartnäckige Verschmutzungen
mit Hochdruck reinigen, halten Sie die
Spritzdüse nicht für längere Zeit auf
die Scheinwerfer, Leuchten und deren
Ränder, um eine Beschädigung der
Lackschicht und der Dichtungsgummis
zu vermeiden.
Vor dem Austauschen von Glühlampen
müssen die Scheinwerfer mehrere
Minuten lang ausgeschaltet sein (Gefahr
schwerer Verbrennungen).
F
B
erühren Sie die Lampe nicht mit den
bloßen Fingern, verwenden Sie ein
faserfreies Tuch zum Anfassen.
Damit die Scheinwer fer nicht zerstört
werden, ist es wichtig, dass nur
Glühlampen mit UV-Filter verwendet
werden.
Ersetzen Sie eine defekte Glühlampe stets
durch eine neue Lampe mit den gleichen
Angaben und Eigenschaften.
Befestigung des Stahlreser ve- oder
Notrads
Wenn Ihr Fahrzeug mit Aluminiumrädern
ausgerüstet ist, werden Sie beim
Festziehen der Schrauben feststellen, dass
die Unterlegscheiben keinen Kontakt mit
dem Stahlreser ve- oder Notrad haben. Dies
ist normal. Der sichere Halt des Notrads
wird durch die konische Auflagefläche der
einzelnen Schrauben gewährleistet.
Der Reifendruck ist auf diesem Aufkleber
angegeben.
8
Bei Pannen und Störungen
203
Sicherungen im
Motorraum
Der Sicherungskasten befindet sich im
Motorraum neben der Batterie.
Zugang zu den Sicherungen
F Entriegeln Sie die beiden Riegel A.
F H eben Sie den Deckel an.
F
E
rsetzen Sie die Sicherung.
F
S
chließen Sie nach dem Austausch den
Deckel sorgfältig und verriegeln Sie die
beiden Riegel A , um die Dichtigkeit des
Sicherungskastens zu gewährleisten. Sicherung
N r.
Amperezahl (A)Abgesicherter
Stromkreis
F16 15Nebelscheinwerfer
F18 10Fernlicht rechts
F19 10Fernlicht links
F29 40
Frontscheibenwischer
12V-Batterie
Anleitung zum Starten des Motors mit einer
anderen Batterie oder zum Aufladen Ihrer
entladenen Batterie.
Bleihaltige Starterbatterien
Batterien enthalten schädliche
Substanzen, wie Schwefelsäure und
Blei.
Sie müssen entsprechend den
gesetzlichen Vorschriften entsorgt
werden und gehören auf keinen Fall in
den Hausmüll.
Geben Sie verbrauchte Batterien an
einer dafür vorgesehenen Sammelstelle
ab.
Schützen Sie Augen und Gesicht, bevor Sie
mit den Arbeiten an der Batterie beginnen.
Arbeiten an der Batterie müssen in einem
gut belüfteten Bereich in großem Abstand
von offenem Feuer oder Funkenquellen
erfolgen, um Explosions- und Brandgefahr
auszuschließen.
Waschen Sie sich nach Abschluss der
Arbeiten die Hände.
Die mit einem STOP & START-System
ausgestatteten Versionen enthalten eine
bleihaltige 12V-Batterie mit spezieller
Technologie und Eigenschaften.
Der Austausch dieser Batterie ist
ausschließlich durch einen Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder in einer
qualifizierten Fachwerkstatt vorzunehmen.
8
Bei Pannen und Störungen
204
Zugang zur Batterie
Die Batterie befindet sich im Motorraum.
F Ö ffnen Sie die Motorhaube mit der
Innenbetätigung und danach mit der
Außenbetätigung.
F
Be
festigen Sie die Motorhaubenstütze.
Für weitere Informationen zu Motorhaube
und Motor siehe entsprechende
Abschnitte.
Starten mit einer
Fremdbatterie
Wenn Ihre Fahrzeugbatterie entladen ist,
kann das Fahrzeug mit einer Hilfsbatterie
(externe Batterie oder Batterie eines anderen
Fahrzeugs) und Starthilfekabeln oder mithilfe
eines Starthilfe-Boosters gestartet werden. Starten Sie das Fahrzeug niemals über
ein angeschlossenes Batterieladegerät.
Verwenden Sie niemals einen Starthilfe-
Booster mit einer Betriebsspannung von
24V oder mehr.
Überprüfen Sie zuerst, dass die
Hilfsbatterie eine Nennspannung von 12V
und eine Kapazität hat, die mindestens
der Kapazität der entladenen Batterie
entspricht.
Die beiden Fahrzeuge dür fen sich nicht
berühren.
Schalten Sie bei beiden Fahrzeugen alle
elektrischen Verbraucher (Audiosystem,
Scheibenwischer, Beleuchtung usw.) aus.
Achten Sie darauf, dass die Starthilfekabel
sich nicht in der Nähe von beweglichen
Teilen des Motors befinden (Ventilator,
Riemen usw.).
Klemmen Sie den Pluspol (+) nicht bei
laufendem Motor ab.
F
S
tarten Sie den Motor des Hilfsfahrzeugs
und lassen Sie ihn einige Minuten laufen.
F
B
etätigen Sie den Anlasser des nicht
startenden Fahrzeugs und lassen Sie den
Motor laufen.
Wenn der Motor nicht sofort startet, schalten
Sie die Zündung aus und warten Sie einen
Moment, bevor Sie es erneut versuchen.
F Warten Sie, bis der Motor wieder im Leerlauf läuft.
F
Z
iehen Sie die Starthilfekabel in
umgekehrter Anschlussreihenfolge wieder
ab.
F
L
assen Sie den Motor mindestens 30 Minuten
laufen, damit die Batterie eine ausreichende
Ladekapazität erreichen kann.
Bestimmte Funktionen, darunter STOP &
START, sind nicht ver fügbar solange die
Batterie kein ausreichendes Ladeniveau
erreicht hat.
Die (-) Klemme der Batterie ist nicht
zugänglich.
Ein separater Massepunkt befindet sich vorne
im Fahrzeug.
F
S
chließen Sie das rote Kabel an den
Pluspol (+) der entladenen Batterie A und
dann an den Pluspol (+) der Hilfsbatterie B
bzw. des Starthilfe-Boosters an. F
S
chließen Sie ein Ende des grünen
oder schwarzen Kabels an den (-) -Pol
der Hilfsbatterie B oder des Starthilfe-
Boosters (oder an einen Massepunkt des
Hilfsfahrzeugs) an.
F
S
chließen Sie das andere Ende des grünen
oder schwarzen Kabels an den Massepunkt
C des nicht startfähigen Fahrzeugs an.
Bei Pannen und Störungen
206
Schnellverschlussklemme
Abklemmen des Pluspols (+)
Wiederanschließen des Pluspols (+)
Drücken Sie den Hebel nicht mit Gewalt nach
unten. Die Schelle kann nicht geschlossen
werden, wenn sie falsch angebracht wird.
Wiederholen Sie in diesem Fall den Vorgang.
Nach dem Wiederanschließen
Schalten Sie nach Wiederanschließen der Batterie die
Zündung ein und warten Sie eine Minute, bevor Sie
den Motor starten, damit die elektronischen Systeme
vollständig initialisiert werden können.
Sollten trotz Beachtung dieser Vorschrift leichte
Störungen auftreten und bestehen bleiben, wenden
Sie sich bitte an einen Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes oder an eine qualifizierte Fachwerkstatt.
Während der Fahrt nach dem ersten
Anlassen des Motors könnte das STOP &
START-System nicht betriebsbereit sein.
In diesem Fall wird das System erst
wieder nach einem dauerhaften Stillstand
des Fahrzeugs zur Verfügung stehen,
nach einem Zeitraum, der abhängig von
der Umgebungstemperatur und dem
Zustand der Batterie ist (bis zu etwa 8
Stunden).
F
S
chalten Sie alle elektrischen Verbraucher
aus (Autoradio, Scheibenwischer, Leuchten
u s w.) .
F
S
chalten Sie die Zündung aus und beachten
Sie eine 4-minütige Wartezeit.
Klemmen Sie an der Batterie nur den Pluspol
(+) a b.
F Drücken Sie den Hebel A so weit wie möglich nach oben, um die Klemme B zu lösen.
F
N
ehmen Sie die Klemme B ab, indem Sie sie
anheben.
F Heben Sie den Hebel A so weit wie möglich nach oben.
F E rsetzen Sie die geöffnete Klemme B am Pluspol (+) .
F
D
rücken Sie bis die Klemme B bis zum Anschlag nach
unten.
F
Se
nken Sie Hebel A ab, um die Klemme B zu verriegeln.
Bestimmte Ausstattungen müssen Sie
selbst zurücksetzen (lesen Sie dazu bitte die
entsprechende Rubrik nach), wie z. B.:
-
d
en Schlüssel mit der Fernbedienung oder
den elektronischen Schlüssel ( je nach
Ve r s i o n),
-
d
ie elektrischen Fensterheber,
-
d
ie elektrischen Türen,
-
d
as Datum und die Uhrzeit,
-
d
ie gespeicherten Radiosender.
Abschleppen
Anleitung zum Abschleppen des eigenen
oder eines fremden Fahrzeugs mit einer
abnehmbaren mechanischen Vorrichtung
Zugang zur Abschleppöse
Für weitere Informationen zum
Werkzeugsatz siehe entsprechende
Rubrik.
Bei Pannen und Störungen
207
Bringen Sie bei einem Schaltgetriebe den
Schalthebel in Leerlaufstellung.
Stellen Sie beim Automatikgetriebe das
Gangwahlrad auf Position N.
Wird dieser Hinweis nicht beachtet, kann
dies zur Beschädigung verschiedener
Bremsteile und zum Versagen des
Bremsassistenten beim nächsten Starten
des Motors führen.
Abschleppen des eigenen
Fahrzeugs Abschleppen eines anderen
Fahrzeugs
F Schieben Sie den mittleren Finger der
Abdeckung an der vorderen Stoßstange
(wie obenstehend dargestellt) zum oberen
Anschlag, um sie zu lösen.
F
S
chrauben Sie die Abschleppöse bis zum
Anschlag ein.
F
M
ontieren Sie die Abschleppstange. F
S
chalten Sie die Warnblinker am
abzuschleppenden Fahrzeug ein.
F
F
ahren Sie vorsichtig an. Fahren Sie
insgesamt langsam und nur über eine kurze
Strecke. Allgemeine Hinweise
Beachten Sie die in Ihrem Land geltenden
gesetzlichen Vorschriften.
Vergewissern Sie sich, dass das Gewicht
des Zugfahrzeugs größer als das des
abgeschleppten Fahrzeugs ist.
Der Fahrer muss am Steuer des
abgeschleppten Fahrzeugs bleiben und
einen gültigen Führerschein haben.
Benutzen Sie beim Abschleppen auf
vier Rädern immer eine homologierte
Abschleppstange. Die Verwendung von
Abschleppseilen oder -gurten ist nicht
zulässig.
Das Anfahren des Abschleppfahrzeugs
muss schrittweise erfolgen.
Wenn das Fahrzeug bei abgeschaltetem
Motor abgeschleppt wird, besteht keine
Lenk- und Bremsunterstützung.
In den folgenden Fällen ist für das
Abschleppen unbedingt professionelle
Hilfe hinzuzuziehen:
-
F
ahrzeugpanne auf einer Autobahn
oder Schnellstraße,
-
F
ahrzeug mit Vierradantrieb,
-
G
etriebe kann nicht in die
Leerlaufstellung gebracht, das
Lenkrad nicht entriegelt oder die
Feststellbremse nicht gelöst werden,
- A bschleppen auf nur zwei Rädern,
-
k
eine homologierte Abschleppstange
vorhanden usw.
F Setzen Sie an der hinteren Stoßstange den Schlüssel in die Aussparung unter der Klappe.
F
D
rehen Sie den Schlüssel und öffnen Sie die
Klappe.
F
S
chrauben Sie die Abschleppöse bis zum
Anschlag ein.
F
M
ontieren Sie die Abschleppstange.
F
S
chalten Sie die Warnblinker am
abzuschleppenden Fahrzeug ein.
F
F
ahren Sie vorsichtig an. Fahren Sie insgesamt
langsam und nur über eine kurze Strecke.
8
Bei Pannen und Störungen