HinweiseZu dieser Betriebsanleitung
Orientierung
Am schnellsten können bestimmte Themen
über das Stichwortverzeichnis gefunden wer‐
den.
Für einen Überblick über das Fahrzeug emp‐
fiehlt sich das erste Kapitel.
Aktualisierungen nach
Redaktionsschluss
Aktualisierungen nach Redaktionsschluss be‐
finden sich ggf. im Anhang der gedruckten
Betriebsanleitung zum Fahrzeug.
Betriebsanleitung zu Navigation,
Entertainment, Kommunikation
Die Themen Navigation, Entertainment, Kom‐
munikation und die Kurzkommandos des
Spracheingabesystems sind in einer geson‐ derten Betriebsanleitung beschrieben, die sich
ebenfalls im Umfang der Bordliteratur befindet.
Zusätzliche
Informationsquellen
Weitere Fragen beantwortet der Service Part‐
ner oder eine qualifizierte Fachwerkstatt jeder‐
zeit gern.
Informationen zu BMW, z. B. zur Technik, im
Internet: www.bmw.com.
BMW Driver’s Guide App In vielen Ländern ist die Betriebsanleitung als
App verfügbar. Weitere Informationen im Inter‐
net:
www.bmw.com/bmw_drivers_guideSymbole und Darstellungen
Symbole in der Betriebsanleitung
kennzeichnet Warnhinweise, die Sie
unbedingt beachten sollten zu Ihrer eigenen
Sicherheit, der Sicherheit anderer und um Ihr
Fahrzeug vor Schäden zu bewahren.
◄ kennzeichnet das Ende eines Hinweises.
bezieht sich auf Maßnahmen, die zum
Schutz der Umwelt beitragen.
„...“ kennzeichnet Texte an einem Display im
Fahrzeug zur Auswahl von Funktionen.
›...‹ kennzeichnet Kommandos für das
Spracheingabesystem.
››...‹‹ kennzeichnet Antworten des
Spracheingabesystems.
Handlungsschritte Auszuführende Handlungsschritte sind als
nummerierte Liste dargestellt. Die Reihenfolge
der Schritte ist einzuhalten.
1.Erster Handlungsschritt.2.Zweiter Handlungsschritt.
Aufzählungen
Aufzählungen ohne zwingende Reihenfolge
oder alternative Möglichkeiten sind als Liste
mit Aufzählungspunkten dargestellt.
▷Erste Möglichkeit.▷Zweite Möglichkeit.
Symbol an Fahrzeugteilen
weist Sie an Fahrzeugteilen darauf hin,
diese Betriebsanleitung zurate zu ziehen.
Seite 6Hinweise6
Online Version für Sach-Nr. 01 40 2 964 065 - VI/15
Fahrzeugausstattung
Diese Betriebsanleitung beschreibt alle Mo‐
delle und alle Serien-, Länder- und Sonder‐
ausstattungen, die in der Modellreihe angebo‐
ten werden. In dieser Betriebsanleitung sind
daher auch Ausstattungen beschrieben und
abgebildet, die in Ihrem Fahrzeug, z. B. auf‐
grund der gewählten Sonderausstattung oder
der Ländervariante, nicht vorhanden sind.
Das gilt auch für sicherheitsrelevante Funktio‐
nen und Systeme.
Bei Verwendung der entsprechenden Funktio‐
nen und Systeme sind die jeweils geltenden
Länderbestimmungen zu beachten.
Sind Ausstattungen und Modelle nicht in die‐
ser Betriebsanleitung beschrieben, ggf. die
beigefügten Zusatzbetriebsanleitungen be‐
achten.
Bei Rechtslenkung sind die Bedienelemente
teilweise anders als in den Abbildungen ange‐
ordnet.
Aktualität der
Betriebsanleitung
Grundsätzliches
Das hohe Sicherheits- und Qualitätsniveau der
Fahrzeuge wird durch eine ständige Weiterent‐
wicklung gewährleistet. In seltenen Fällen kön‐
nen sich daraus Abweichungen zwischen der
Beschreibung und dem Fahrzeug ergeben.
Aktualisierungen nach
Redaktionsschluss
Aktualisierungen nach Redaktionsschluss be‐
finden sich ggf. im Anhang der gedruckten
Betriebsanleitung zum Fahrzeug.Eigene Sicherheit
Gewährleistung Ihr Fahrzeug ist technisch auf die Betriebsbe‐
dingungen und Zulassungsanforderungen
ausgelegt, die im Land der ersten Auslieferung
herrschen - Homologation. Soll Ihr Fahrzeug in
einem anderen Land betrieben werden, muss
Ihr Fahrzeug möglicherweise vorher an ggf. da‐
von abweichende Betriebsbedingungen und
Zulassungsanforderungen angepasst werden.
Entspricht Ihr Fahrzeug den Homologationsan‐
forderungen für ein bestimmtes Land nicht,
können Sie dort keine Gewährleistungsan‐
sprüche für Ihr Fahrzeug geltend machen. Wei‐
tere Informationen erhalten Sie bei einem Ser‐
vice Partner oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt.
Wartung und Reparatur
Fortschrittliche Technik, z. B. der Einsatz mo‐
derner Werkstoffe und leistungsfähiger Elek‐
tronik, erfordert angepasste Wartungs- und
Reparaturmethoden.
Der Hersteller Ihres Fahrzeugs empfiehlt, ent‐
sprechende Arbeiten daher von einem BMW
Service Partner oder einer qualifizierten Fach‐
werkstatt durchführen zu lassen. Qualifizierte
Fachwerkstatt bezeichnet in dieser
Betriebsanleitung eine Werkstatt, welche ent‐
sprechende Arbeiten, z. B. Wartung und Repa‐
ratur, nach BMW Vorgaben durchführt und mit
entsprechend geschultem Personal arbeitet.
Bei unsachgemäß ausgeführten Arbeiten, z. B.
Wartung und Reparatur, besteht die Gefahr
von Folgeschäden und damit verbundenen Si‐
cherheitsrisiken.
Teile und ZubehörBMW empfiehlt, Teile und Zubehörprodukte zu
verwenden, die von BMW freigegeben und so‐
mit als geeignet eingestuft sind.
Der Hersteller Ihres Fahrzeugs empfiehlt, sich
vor dem Kauf von Ersatzteilen, Betriebsmitteln
oder Zubehör von einem BMW Service PartnerSeite 7Hinweise7
Online Version für Sach-Nr. 01 40 2 964 065 - VI/15
beraten zu lassen. Der BMW Service Partner
informiert über Original BMW Teile und Zube‐
hör, sonstige von BMW freigegebene Produkte
und bietet die dazugehörige qualifizierte Bera‐
tung.
Original BMW Teile und Zubehör wurden von
BMW auf ihre Sicherheit und Tauglichkeit im
Funktionszusammenhang in BMW Fahrzeugen
geprüft.
BMW übernimmt für sie die Produktverantwor‐
tung. Andererseits kann BMW für nicht geeig‐
nete Teile oder Zubehörprodukte jeglicher Art
keine Haftung übernehmen.
BMW beurteilt nicht für jedes einzelne Fremd‐
produkt, ob es bei BMW Fahrzeugen ohne Si‐
cherheitsrisiko eingesetzt werden kann. BMW
beurteilt auch dann nicht die Eignung von Pro‐
dukten, selbst wenn eine länderspezifische be‐
hördliche Genehmigung erteilt wurde. BMW
kann nicht beurteilen, ob diese Produkte für
alle Einsatzbedingungen bei BMW Fahrzeuge
geeignet sind.
Datenspeicher
Eine Vielzahl elektronischer Komponenten Ih‐
res Fahrzeugs enthalten Datenspeicher, die
technische Informationen über Fahrzeugzu‐
stand, Ereignisse und Fehler temporär oder
dauerhaft speichern. Diese technischen Infor‐
mationen dokumentieren im Allgemeinen den
Zustand eines Bauteils, eines Moduls, eines
Systems oder der Umgebung:▷Betriebszustände von Systemkomponen‐
ten, z. B. Füllstände.▷Statusmeldungen des Fahrzeugs und von
dessen Einzelkomponenten, z. B. Radum‐
drehungszahl/Geschwindigkeit, Bewe‐
gungsverzögerung, Querbeschleunigung.▷Fehlfunktionen und Defekte in wichtigen
Systemkomponenten, z. B. Licht und
Bremsen.▷Reaktionen des Fahrzeugs in speziellen
Fahrsituationen, z. B. Auslösen eines Air‐bags, Einsetzen der Stabilitätsregelungs‐
systeme.▷Umgebungszustände, z. B. Temperatur.
Diese Daten sind ausschließlich technischer
Natur und dienen der Erkennung und Behe‐
bung von Fehlern sowie der Optimierung von
Fahrzeugfunktionen. Bewegungsprofile über
gefahrene Strecken können aus diesen Daten
nicht erstellt werden. Wenn Serviceleistungen
in Anspruch genommen werden, z. B. bei Re‐
paraturleistungen, Serviceprozessen, Garan‐
tiefällen, Qualitätssicherung, können diese
technischen Informationen von Mitarbeitern
des Service Partners oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt, einschließlich Hersteller, aus
den Ereignis- und Fehlerdatenspeichern mit
speziellen Diagnosegeräten ausgelesen wer‐
den. Dort erhalten Sie bei Bedarf weitere Infor‐
mationen. Nach einer Fehlerbehebung werden
die Informationen im Fehlerspeicher gelöscht
oder fortlaufend überschrieben.
Bei der Nutzung des Fahrzeugs sind Situatio‐
nen denkbar, in denen diese technischen Da‐
ten in Verbindung mit anderen Informationen,
z. B. Unfallprotokoll, Schäden am Fahrzeug,
Zeugenaussagen etc. – gegebenenfalls unter
Hinzuziehung eines Sachverständigen – per‐
sonenbeziehbar werden könnten.
Zusatzfunktionen, die mit dem Kunden ver‐
traglich vereinbart werden, z. B. Fahrzeugor‐
tung im Notfall, erlauben die Übermittlung be‐
stimmter Fahrzeugdaten aus dem Fahrzeug.
Seite 8Hinweise8
Online Version für Sach-Nr. 01 40 2 964 065 - VI/15
Batterie wechseln1.Integrierten Schlüssel aus der Fernbedie‐
nung nehmen.2.Deckel für Batteriefach anheben, Pfeil 1.3.Deckel für Batteriefach abnehmen, Pfeil 2.4.Batterie gleichen Typs mit der Plus-Seite
nach oben einlegen.5.Deckel zudrücken.
Altbatterie von einem Service Partner oder einer qualifizierten Fachwerkstatt
entsorgen lassen oder bei einer Sam‐
melstelle abgeben.
Neue Fernbedienungen
Neue Fernbedienungen sind bei einem Service
Partner oder einer qualifizierten Fachwerkstatt
erhältlich.
Verlust von Fernbedienungen
Die verlorene Fernbedienung kann von einem
Service Partner oder einer qualifizierten Fach‐
werkstatt gesperrt werden.
Noterkennung der Fernbedienung
Auch in einer der folgenden Situationen kann
die Zündung eingeschaltet oder der Motor ge‐
startet werden:
▷Störung der Funkübertragung zur Fernbe‐
dienung durch externe Quellen, z. B. durch
Funkmasten.▷Leere Batterie der Fernbedienung.▷Störung der Funkübertragung durch Mo‐
bilfunkgeräte in unmittelbarer Nähe zur
Fernbedienung.▷Störung der Funkübertragung durch Lade‐
gerät beim Aufladevorgang im Fahrzeug,
z. B. für Mobilfunkgeräte.
Bei versuchtem Einschalten der Zündung oder
Motorstart wird eine Check-Control-Meldung
angezeigt.
Motor starten über Noterkennung der
Fernbedienung
Bei entsprechender Check-Control-Meldung
die Fernbedienung mit der Rückseite an die
Markierung an der Lenksäule halten. Die Heck‐
klappentaste auf der Fernbedienung sollte sich
auf Höhe der Markierung befinden. Innerhalb
von 10 Sekunden bei getretener Bremse den
Start-/Stopp-Knopf drücken.
Sollte die Fernbedienung nicht erkannt wer‐
den: Position der Fernbedienung in der Höhe
etwas verändern und Vorgang wiederholen.
Personal Profile
Prinzip Personal Profile stellt drei Profile zur Verfü‐
gung, in denen persönliche Fahrzeug-Einstel‐
lungen gespeichert werden. Jeder Fernbedie‐
nung ist eines dieser Profile zugeordnet.
Wird das Fahrzeug mit einer Fernbedienung
entriegelt, wird das zugeordnete persönliche
Profil aktiviert. Alle im Profil gespeicherten Ein‐
Seite 33Öffnen und SchließenBedienung33
Online Version für Sach-Nr. 01 40 2 964 065 - VI/15
Für diese Funktion muss sich die Fernbe‐
dienung im Innenraum befinden.
Die Heckklappe schließt sich.
Der Schließvorgang wird abgebrochen:
▷bei Motorstart.▷bei ruckartigem Anfahren.
Manuelle Bedienung
WARNUNG
Beim manuellen Bedienen einer blockier‐
ten Heckklappe kann sich diese unerwartet
aus der Blockierung lösen. Es besteht Verlet‐
zungsgefahr oder die Gefahr von Sachschä‐
den. Blockierte Heckklappe nicht manuell be‐
dienen. Vom Service Partner oder einer
qualifizierten Fachwerkstatt prüfen lassen.◀
Bei einem elektrischen Defekt die entriegelte
Heckklappe langsam und ohne ruckartige Be‐
wegung manuell bedienen.
BMW X5 M: Heckklappe manuell entriegeln,
siehe Seite 41.
BMW X5 M: Manuell entriegeln Bei elektrischem Defekt.
1.Rücksitzlehne nach vorn klappen.2.In der unteren Heckklappe die Abdeckung
mittels Bordwerkzeugs oder eines geeig‐
neten Gegenstands lösen und abnehmen.3.Die Schlaufe in Richtung Innenraum zie‐
hen.
Die Heckklappe wird entriegelt.4.Die obere Heckklappe öffnen, die Schlaufe
wieder eindrücken.5.Die Abdeckung einsetzen und schließen.
Die Heckklappe ist wieder verriegelt, sobald
sie geschlossen wird.
BMW X5 M: Untere Heckklappe
Öffnen
Hebel ziehen und Heckklappe nach unten
schwenken.
Die geöffnete Heckklappe kann mit bis zu
250 kg belastet werden.
Schließen Heckklappe nach oben schwenken und zudrü‐
cken.
Komfortzugang PrinzipDer Zugang zum Fahrzeug ist ohne Betätigung
der Fernbedienung möglich.
Es genügt, die Fernbedienung bei sich zu tra‐
gen, z. B. in der Hosentasche.
Das Fahrzeug erkennt automatisch die Fern‐
bedienung in der Nähe oder im Innenraum.
Komfortzugang unterstützt folgende Funktio‐
nen:
▷Entriegeln/Verriegeln des Fahrzeugs.▷Komfortschließen.▷Heckklappe einzeln öffnen.Seite 41Öffnen und SchließenBedienung41
Online Version für Sach-Nr. 01 40 2 964 065 - VI/15
Gurterinnerung für Fahrer- und
Beifahrersitz
Eine Check-Control-Meldung wird an‐
gezeigt. Prüfen, ob der Sicherheitsgurt
korrekt angelegt ist.
Die Gurterinnerung wird aktiv, wenn der Si‐
cherheitsgurt auf der Fahrerseite nicht ange‐
legt ist.
Bei einigen Länderausführungen wird die Gurt‐
erinnerung ab ca. 10 km/h auch aktiv, wenn der
Beifahrergurt nicht angelegt ist und schwere
Gegenstände auf dem Beifahrersitz liegen.
Gurterinnerung für Fondsitze Kontrollleuchte in der Instrumenten‐
kombination leuchtet nach dem Motor‐
start auf.▷Grün: Gurt auf dem entsprechenden Fond‐
sitz ist angelegt.▷Rot: Gurt auf dem entsprechenden Fond‐
sitz ist nicht angelegt.
Die Gurterinnerung wird auch aktiv, wenn ein
Gurt der Fondsitze während der Fahrt abgelegt
wird.
Sicherheitsfunktion In kritischen Fahrsituationen, z. B. Vollbrem‐
sung, werden die vorderen Gurte automatisch
vorgespannt.
Ist die Fahrsituation abgeschlossen, ohne dass
es zu einem Unfall kam, lockert sich die Gurt‐
spannung wieder.
Wenn sich die Gurtspannung nicht automa‐
tisch lockert, anhalten und den Gurt mit der ro‐
ten Taste im Schlossteil öffnen. Vor Weiter‐
fahrt den Gurt wieder schließen.
Beschädigung der Sicherheitsgurte WARNUNG
Die Schutzwirkung der Sicherheitsgurte
kann in folgenden Situationen eingeschränkt
sein oder ausfallen:
▷Gurte sind beschädigt, verschmutzt oder in
anderer Art verändert.▷Gurtschloss ist beschädigt oder stark ver‐
schmutzt.▷Gurtstraffer oder Gurtaufroller wurden ver‐
ändert.
Sicherheitsgurte können bei einem Unfall un‐
merklich beschädigt werden. Es besteht Ver‐
letzungsgefahr oder Lebensgefahr. Sicher‐
heitsgurte, Gurtschlösser, Gurtstraffer,
Gurtaufroller und Gurtverankerungen nicht ver‐
ändern und sauber halten. Nach einem Unfall
die Sicherheitsgurte bei einem Service Partner
oder einer qualifizierten Fachwerkstatt über‐
prüfen lassen.◀
Bei Beanspruchung durch einen Unfall oder
bei Beschädigung:
Gurtsystem einschließlich der Gurtstrammer
ersetzen und die Gurtverankerung prüfen las‐
sen.
Kopfstützen vorn
Hinweise WARNUNG
Eine fehlende Schutzwirkung durch aus‐
gebaute oder nicht korrekt eingestellte Kopf‐
stützen kann Verletzungen im Kopf- und Na‐
ckenbereich verursachen. Es besteht
Verletzungsgefahr. Vor der Fahrt auf den be‐
legten Sitzen die Kopfstützen einbauen und si‐
cherstellen, dass die Mitte der Kopfstütze den
Hinterkopf in Augenhöhe abstützt.◀
WARNUNG
Gegenstände an der Kopfstütze verrin‐
gern die Schutzwirkung im Kopf- und Nacken‐
bereich. Es besteht Verletzungsgefahr.
▷Keine Sitz- oder Kopfstützenbezüge ver‐
wenden.▷Keine Gegenstände, z. B. Kleiderbügel, di‐
rekt an die Kopfstütze hängen.Seite 57EinstellenBedienung57
Online Version für Sach-Nr. 01 40 2 964 065 - VI/15
GruppeGewicht des
KindesUngefähres
AlterBeifahrersitzRücksitze, au‐
ßen – b)Rücksitz,
mitteIII22 – 36 kgab 7 JahreUUXU: Geeignet für Kinder-Rückhaltesysteme der Kategorie Universal, die zur Verwendung in dieser
Gewichtsgruppe genehmigt sind.
X: Nicht geeignet für Kinder-Rückhaltesysteme der Kategorie Universal, die zur Verwendung in
dieser Gewichtsgruppe genehmigt sind.
b) Bei Verwendung von Kindersitzen auf den Rücksitzen, ggf. die Längsverstellung des Vorder‐
sitzes anpassen und die Kopfstütze des Rücksitzes anpassen oder entfernen.Kinder immer im Fond
WARNUNG
Personen unter einer Größe von 150 cm
können den Sicherheitsgurt ohne geeignete
zusätzliche Rückhaltesysteme nicht richtig an‐
legen. Die Schutzwirkung der Sicherheitsgurte
kann eingeschränkt sein oder ausfallen, wenn
diese falsch angelegt sind. Ein falsch angeleg‐
ter Sicherheitsgurt kann zusätzliche Verletzun‐
gen verursachen, z. B. bei einem Unfall oder
Brems- und Ausweichmanövern. Es besteht
Verletzungsgefahr oder Lebensgefahr. Perso‐
nen unter einer Größe von 150 cm in geeigne‐
ten Rückhaltesystemen sichern.◀
Die Unfallforschung zeigt, dass der sicherste
Platz für Kinder auf dem Rücksitz ist.
Kinder, jünger als 12 Jahre oder kleiner als 150 cm, nur im Fond in geeigneten entspre‐
chend dem Alter, Gewicht und der Größe vor‐
gesehenen Kinderrückhaltesystemen beför‐
dern.
Kinder auf dem Beifahrersitz
Bei Verwendung eines Kinderrückhaltesys‐
tems auf dem Beifahrersitz , darauf achten,
dass Front- und Seitenairbag auf der Beifah‐
rerseite deaktiviert sind. Eine Deaktivierung
der Beifahrerairbags ist nur mit dem Schlüssel‐
schalter für Beifahrerairbags, siehe Seite 114,
möglich.Hinweis
WARNUNG
Aktive Beifahrerairbags können beim
Auslösen ein Kind in einem Kinderrückhalte‐
system verletzen. Es besteht Verletzungsge‐
fahr. Sicher stellen, dass die Beifahrerairbags
deaktiviert sind und die Kontrollleuchte PAS‐
SENGER AIRBAG OFF leuchtet.◀
WARNUNG
Bei falscher Sitzeinstellung oder falscher
Kindersitzmontage ist die Stabilität des Kin‐
derrückhaltesystems eingeschränkt oder nicht
vorhanden. Es besteht Verletzungsgefahr oder
Lebensgefahr. Darauf achten, dass das Kinder‐
rückhaltesystem fest an der Sitzlehne anliegt.
Bei allen betroffenen Sitzlehnen möglichst die
Lehnenneigung anpassen und die Sitze kor‐
rekt einstellen. Darauf achten, dass die Sitze
und deren Lehnen richtig eingerastet sind.
Wenn möglich, die Kopfstützen in der Höhe
anpassen oder entfernen.◀
Montage von
Kinderrückhaltesystemen
Kinderrückhaltesysteme Für jede Alters- oder Gewichtsklasse sind bei
einem Service Partner oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt entsprechende Kinderrückhal‐
tesysteme erhältlich.Seite 64BedienungKinder sicher befördern64
Online Version für Sach-Nr. 01 40 2 964 065 - VI/15
HinweiseBei Auswahl, Einbau und Verwendung von Kin‐
derrückhaltesystemen die Angaben des Her‐
stellers des Kinderrückhaltesystems beachten.
WARNUNG
Bei beschädigten oder durch Unfall be‐
anspruchten Kinderrückhaltesystemen und
deren Befestigungssystemen kann die Schutz‐
wirkung eingeschränkt sein oder ausfallen. Ein
Kind kann z. B. nicht ausreichend zurückgehal‐
ten werden, z. B. bei einem Unfall oder Brems-
und Ausweichmanövern. Es besteht Verlet‐
zungsgefahr oder Lebensgefahr. Beschädigte
oder bei einem Unfall beanspruchte Kinder‐
rückhaltesysteme und deren Befestigungssys‐
teme vom Service Partner oder einer qualifi‐
zierten Fachwerkstatt prüfen und ggf.
austauschen lassen.◀
WARNUNG
Bei falscher Sitzeinstellung oder falscher
Kindersitzmontage ist die Stabilität des Kin‐
derrückhaltesystems eingeschränkt oder nicht
vorhanden. Es besteht Verletzungsgefahr oder
Lebensgefahr. Darauf achten, dass das Kinder‐
rückhaltesystem fest an der Sitzlehne anliegt.
Bei allen betroffenen Sitzlehnen möglichst die
Lehnenneigung anpassen und die Sitze kor‐
rekt einstellen. Darauf achten, dass die Sitze
und deren Lehnen richtig eingerastet sind.
Wenn möglich, die Kopfstützen in der Höhe
anpassen oder entfernen.◀
Auf dem Beifahrersitz
Airbags deaktivieren WARNUNG
Aktive Beifahrerairbags können beim
Auslösen ein Kind in einem Kinderrückhalte‐
system verletzen. Es besteht Verletzungsge‐
fahr. Sicher stellen, dass die Beifahrerairbags
deaktiviert sind und die Kontrollleuchte PAS‐
SENGER AIRBAG OFF leuchtet.◀Vor Montage eines Kinderrückhaltesystems
auf dem Beifahrersitz darauf achten, dass
Front- und Seitenairbag auf der Beifahrerseite
deaktiviert sind.
Beifahrerairbags mit Schlüsselschalter deakti‐
vieren, siehe Seite 114.
Rückwärts gerichtete
Kinderrückhaltesysteme
GEFAHR
Aktive Beifahrerairbags können beim
Auslösen ein Kind in einem rückwärts gerich‐
teten Kinderrückhaltesystem tödlich verletzen.
Es besteht Verletzungsgefahr oder Lebensge‐
fahr. Sicher stellen, dass die Beifahrerairbags
deaktiviert sind und die Kontrollleuchte PAS‐
SENGER AIRBAG OFF leuchtet.◀
Den Hinweis auf der Sonnenblende der Beifah‐
rerseite beachten.
Sitzposition und -höhe
Vor Montage eines universellen Kinderrückhal‐
tesystems den Beifahrersitz möglichst in die
hinterste und oberste Position bringen, um ei‐
nen bestmöglichen Gurtverlauf und Schutz bei
einem Unfall zu erreichen.
Wenn sich der obere Befestigungspunkt des
Sicherheitsgurts vor der Gurtführung des Kin‐
dersitzes befindet, den Beifahrersitz vorsichtig
nach vorne führen bis die bestmögliche Gurt‐
führung erreicht wird.
Seite 65Kinder sicher befördernBedienung65
Online Version für Sach-Nr. 01 40 2 964 065 - VI/15