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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
3-34
3
Zu gstufen dämpfun g
Zum Erhöhen der Zugstufendämpfung
(Dämpfung härter) die Einstellschraube in
Richtung (a) drehen. Zum Verringern der
Zugstufendämpfung (Dämpfung weicher)
die Einstellschraube in Richtung (b) drehen. Druckstufen
dämpfun g
Druckstufendämpfung (für schnelle Dämp-
fung)Zum Erhöhen der Druckstufendämpfung
(Dämpfung härter) die Einstellschraube in
Richtung (a) drehen. Zum Verringern der
Druckstufendämpfung (Dämpfung weicher)
die Einstellschraube in Richtung (b) drehen.
1. Einstellschraube (Federvorspannung)Einstellen der Fe dervorspannun g:
Minimal (weich): 16 Umdrehung(en) in Richtung
(b)*
Standard: 8 Umdrehung(en) in Richtung (b)*
Maximal (hart):
0 Umdrehung(en) in Richtung (b)*
* Einstellschraube bis zum Anschlag in Richtung (a) gedreht
1
(a) (b)
1. Zugstufendämpfungs-Einstellschraube
Einstellung d er Zu gstufen dämp-
fun g:
Minimal (weich): 20 Klick(s) in Richtung (b)*
Standard: 15 Klick(s) in Richtung (b)*
Maximal (hart):
3 Klick(s) in Richtung (b)*
* Einstellschraube bis zum Anschlag in Richtung (a) gedreht
1
(a)
(b)
1. Druckstufendämpfungs-Einstellschraube (für schnelle Dämpfung)
2. Druckstufendämpfungs-Einstellschraube (für langsame Dämpfung)
12
(a)
(b)
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
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3
Druckstufendämpfung (für langsame Dämpfung)Zum Erhöhen der Druckstufendämpfung
(Dämpfung härter) die Einstellschraube in
Richtung (a) drehen. Zum Verringern der
Druckstufendämpfung (Dämpfung weicher)
die Einstellschraube in Richtung (b) drehen.
HINWEISUm eine präzise Einstellung zu erzielen,
sollte man die Anzahl der Klicks oder Um-
drehungen für jeden einzelnen Dämpfungs-
Einstellmechanismus überprüfen. Der Ver-
stellumfang entspricht möglicherweise auf-
grund von kleinen Abweichungen in der
Herstellung nicht exakt den aufgeführten
technischen Angaben.
WARNUNG
GWA10222
Dieses Federbein enthält S tickstoff un-
ter hohem Druck. Lesen Sie die folg en-
d en Informationen aufmerksam d urch,
b evor Sie mit d em Feder bein hantieren.
Den Stoß dämpfer unter keinen Um-
stän den öffnen o der manipulieren.
Das Fe der bein keinen offenen
Flammen o der an deren Hitzequel-
len aussetzen. Dies kann durch zu
hohen Gas druck zur Explosion des
Bauteils führen.
Den Zylind er niemals verformen
o der beschä dig en. Zylin derschä-
d en führen zu schlechtem Dämp-
fun gsverhalten.
Entsor gen Sie ein beschäd ig tes
o der a bgenutztes Fe der bein nicht
sel bst
. Brin gen Sie das Fe der bein
zu einer Yamaha-Fachwerkstatt zur
Wartung .
Druckstufen dämpfun gs-Einstel-
lun g (für schnelle Dämpfun g):
Minimal (weich): 4 Umdrehung(en) in Richtung (b)*
Standard:
3 Umdrehung(en) in Richtung (b)*
Maximal (hart): 0 Umdrehung(en) in Richtung (b)*
* Einstellschraube bis zum Anschlag in Richtung (a) gedreht
Druckstufen dämpfun gs-Einstel-
lun g (für lan gsame Dämpfun g):
Minimal (weich): 20 Klick(s) in Richtung (b)*
Standard:
9 Klick(s) in Richtung (b)*
Maximal (hart): 1 Klick(s) in Richtung (b)*
* Einstellschraube bis zum Anschlag in Richtung (a) gedreht
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
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3
GAU15183
S pann gurt-Halterung enAn der Unterseite des Beifahrersitzes befin-
den sich vier Spanngurt-Halterungen
(Schlaufen) zur Gepäck-Befestigung. Für
den Gebrauch der Spanngurt-Halterungen
den Beifahrersitz abnehmen. (Siehe Seite
3-28.) Die Schlaufen aus den Halterungen
lösen und anschließend die Sitzbank wie-
der montieren, während die Schlaufen un-
ter dem Beifahrersitz heraushängen.
GAU15306
Seitenstän derDer Seitenständer befindet sich auf der lin-
ken Seite des Rahmens. Den Seitenständer
mit dem Fuß hoch- oder herunterklappen,
während das Fahrzeug in aufrechter Stel-
lung gehalten wird.HINWEISDer Seitenständerschalter ist ein Bestand-
teil des Zündunterbrechungs- und Anlass-
sperrschalter-Systems, der die Zündung in
bestimmten Situationen unterbricht. (Im fol-
genden Abschnitt wird das Zündungsun-
terbrechungs- und Anlasssperrschalter-
System erklärt.)
WARNUNG
GWA10242
Niemals mit aus geklapptem od er nicht
richti g hoch geklapptem Seitenstän der
(o der einem der nicht o ben bleib t) fah-
ren. Ein nicht völli g hoch geklappter S ei-
tenstän der kann den Fahrer durch Bo-
d en berührun g a blenken un d so zum
Verlust der Kontrolle ü ber das Fahrzeu g
führen. Yamaha hat den Seitenstän der
mit einem Zün dunter brechun gsschalter
versehen, der ein S tarten un d Anfahren
mit aus geklapptem Seitenstän der ver-
hind ert. Prüfen Sie deshal b d as System
re gelmäßi g. F
alls S törungen an diesem S
ystem fest gestellt wer den, das Fahr-
zeu g um gehen d von einer Yamaha-
Fachwerkstatt instan d setzen lassen.
1. Spanngurt-Halterung
2. Haken
2
1
2
1
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
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3
GAU44893
Zündunter brechun gs- u. Anlass-
sperrschalter- SystemDas Zündunterbrechungs- und Anlass-
sperrschalter-System umfasst den Seiten-
ständer-, den Kupplungs- sowie Leerlauf-
schalter und erfüllt folgende Zwecke:
Es verhindert ein Anlassen des Motors
bei eingelegtem Gang und hochge-
klapptem Seitenständer, solange der
Kupplungshebel nicht gezogen wird.
Es verhindert ein Anlassen des Motors
bei eingelegtem Gang und gezoge-
nem Kupplungshebel, solange der
Seitenständer nicht hochgeklappt ist.
Es schaltet die Zündung aus, falls ein
Gang eingelegt ist und der Seitenstän-
der bei laufendem Motor ausgeklappt
wird.
Die Funktion des Systems sollte regelmä-
ßig auf nachfolgende Weise geprüft wer-
den.U2SGG0G0.book Page 37 Wednesday, June 12, 2013 6:05 PM
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ARMATUREN, BEDIENUNGSELEMENTE UND DEREN FUNKTION
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3
Bei ausgeschaltetem Motor:
1. Seitenständer ausklappen.
2. Sicherstellen, dass der Motorstoppschalter
auf
3. Den Schlüssel in die Anlassstellung drehen.
4. Das Getriebe in die Leerlaufstellung schalten.
5. Starterschalter drücken.
Springt der Motor an?
Mit laufendem Motor:
6. Seitenständer hochklappen.
7. Kupplungshebel gezogen halten.
8. Gang einlegen.
9. Seitenständer herunterklappen.
Geht der Motor aus?
Nachdem der Motor ausgegangen ist:
10. Seitenständer hochklappen.
11. Kupplungshebel gezogen halten.
12. Starterschalter drücken.
Springt der Motor an?
Das System ist OK. Das Motorrad darf gefahren werden.
Der Leerlaufschalter arbeitet möglicherweise nicht korrekt.Das Motorrad sollte bevor es wieder gefahrenwird von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft
werden.Der Seitenständerschalter arbeitet möglicherweise nicht korrekt.Das Motorrad sollte bevor es wieder gefahrenwird von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft
werden.
Der Kupplungsschalter arbeitet möglicherweise
nicht korrekt.Das Motorrad sollte bevor es wieder gefahren
wird
von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft
werden.
JA NEIN JA NEIN JA NEIN
Falls eine Fehlfunktion auftritt, das System vor der
nächsten Fahrt von einer Yamaha-Fachwerkstatt
überprüfen lassen.
WARNUNG
“ ” gestellt ist.
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ZU IHRER SICHERHEIT – ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN
4-1
4
GAU15598
Vor jeder Inbetriebnahme sollte der sichere Fahrzustand des Fahr zeugs überprüft werden. Stets alle in dieser Bedienungsanleitung be-
schriebenen Inspektions- und Wartungsanleitungen sowie Wartungsintervalle beachten.
WARNUNG
GWA11152
Wer den Inspektions- un d Wartung sarbeiten am Fahrzeu g nicht korrekt aus geführt, erhöht sich die Gefahr eines Unfalls o der ei-
ner Beschä dig un g d es Fahrzeug s. Benutzen Sie das Fahrzeu g nicht, wenn ir gen dein Pro blem vorlie gt. Wenn ein Pro blem nicht
mit den in diesem Han dbuch angeg eb enen Verfahren b ehoben wer den kann, lassen Sie das Fahrzeu g von einer Yamaha-Fach-
werkstatt ü berprüfen.Bevor Sie dieses Fahrzeug benutzen, beachten Sie bitte folgende Punkte:
PRÜFPUNKT KONTROLLEN SEITE
Kraftstoff • Kraftstoffstand im Tank prüfen.
•Ggf. tanken.
• Kraftstoffleitung auf Lecks überprüfen.
• Kraftstofftank-Belüftungsschlauch und
Überlaufschlauch auf Verstopfungen,
Risse oder Beschädigung prüfen und Schlauchanschlüsse kontrollieren. 3-25, 3-27
Motoröl • Motorölstand im Motor überprüfen.
• Ggf. Öl der empfohlenen Sorte zum
vorgeschriebenen Stand hinzufügen.
• Fahrzeug auf Öllecks kontrollieren. 6-12
Kühlflüssi gkeit • Den Flüssigkeitsstand im Kühlflüssigkeits-Ausgleichsbehälter prüfen.
• Ggf. Kühlflüssigkeit der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenen Stand hinzu-
fügen.
• Kühlsystem auf Lecks kontrollieren. 6-15
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ZU IHRER SICHERHEIT – ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN
4-2
4
Vo r derra dbremse • Funktion prüfen.
• Falls weich oder schwammig, das Hydrauliksystem von einer Yamaha-Fach-
werkstatt entlüften lassen.
• Die Bremsbeläge auf Verschleiß kontrollieren.
• Ersetzen, falls nötig.
• Den Flüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter prüfen.
• Falls nötig, vorgeschriebene Bremsflüssigkeit bis zum vorgeschriebenen Flüssig- keitsstand hinzufügen.
• Hydrauliksystem auf Lecks kontrollieren. 6-24, 6-24
Hinterra dbremse • Funktion prüfen.
• Falls weich oder schwammig, das Hydrauliksystem von einer Yamaha-Fach-
werkstatt entlüften lassen.
• Die Bremsbeläge auf Verschleiß kontrollieren.
• Ersetzen, falls nötig.
• Den Flüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter prüfen.
• Falls nötig, vorgeschriebene Bremsflüssigkeit bis zum vorgeschriebenen Flüssig- keitsstand hinzufügen.
• Hydrauliksystem auf Lecks kontrollieren. 6-24, 6-24
Kupplun g • Funktion prüfen.
• Ggf. Seilzug schmieren.
• Hebelspiel kontrollieren.
• Ggf. einstellen. 6-22
Gas dreh griff • Sicherstellen, dass er re
ibungslos funktioniert.
• Spiel des Gasdrehgriffs prüfen.
• Ggf. das Spiel des Gasdrehgriffs von einer Yamaha-Fachwerkstatt einstellen und des Seilzug- und Griffgehäuse schmieren lassen. 6-19, 6-28
S teuerun gs- Seilzü ge • Sicherstellen, dass er re
ibungslos funktioniert.
• Ggf. schmieren. 6-28
Antrie bskette • Kettendurchhang kontrollieren.
• Ggf. einstellen.
• Zustand der Kette kontrollieren.
• Ggf. schmieren.
6-26, 6-27
PRÜFPUNKT KONTROLLEN
SEITE
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ZU IHRER SICHERHEIT – ROUTINEKONTROLLE VOR FAHRTBEGINN
4-3
4
Rä der un d Reifen • Auf Beschädigung kontrollieren.
• Den Zustand der Reifen und die Profiltiefe prüfen.
• Luftdruck kontrollieren.
• Korrigieren, falls nötig. 6-19, 6-22
Brems- un d S chaltpe dale • Sicherstellen, dass er reibungslos funktioniert.
• Ggf. die Drehpunkte der Pedale schmieren.
6-29
Brems- un d Kupplun gshe bel • Sicherstellen, dass er reibungslos funktioniert.
• Ggf. die Drehpunkte der Hebel schmieren. 6-29
S eitenstän der • Sicherstellen, dass er reibungslos funktioniert.
• Ggf. Drehpunkt schmieren. 6-30
Fahr gestellhalterun gen • Sicherstellen, dass alle Muttern und
Schrauben richtig festgezogen sind.
• Ggf. festziehen. —
Instrumente, Lichter, Sig nale
un d S chalter • Funktion prüfen.
• Korrigieren, falls nötig.
—
S eitenstän derschalter • Funktion des Zündunterbrechungs- und An
lasssperrschaltersystems kontrollie-
ren.
• Arbeitet das System nicht korrekt, da s Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerk-
statt überprüfen lassen. 3-36
PRÜFPUNKT KONTROLLEN
SEITE
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