Vorwort
Wir empfehlen, diese Betriebsanleitung und
die entsprechenden Nachträge aufmerksam
durchzulesen, um sich schnell mit Ihrem
Fahrzeug vertraut zu machen.
Neben einer regelmäßigen Pflege und War-
tung trägt auch ein angebrachter Umgang da-
zu bei, den Wert des Fahrzeugs zu erhalten.
Beachten Sie aus Sicherheitsgründen immer
die Hinweise über Zubehör, Änderungen und
Teileersatz. Händigen Sie bei einem Weiterverkauf des
Fahrzeugs auch die gesamten Bordunterla-
gen an den neuen Eigentümer aus, da diese
zum Fahrzeug gehören.
Auf die Informationen in dieser Anleitung
können Sie wie folgt zugreifen:
● Themenübersicht mit der allgemeinen Glie-
derung der Anleitung nach Kapiteln.
● Alphabetisch geordnetes Stichwortver-
zeichnis mit zahlreichen Begriffen und Syno- nymen, die Ihnen die Suche nach den benö-
tigten Informationen erleichtert. ACHTUNG
Beachten Sie bitte die wichtigen Sicher-
heitshinweise zu dem Beifahrer-Frontair-
bag ››› Seite 26, Wichtige Hinweise zum
Beifahrer-Frontairbag.
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Sicher fahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Sicherheit geht vor! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Fahrhinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Richtige Sitzposition der Insassen . . . . . . . . . . 6
Pedalbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Sicherheitsgurte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Warum Sicherheitsgurte . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Richtige Einstellung der Sicherheitsgurte . . . . 15
Gurtstraffer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Airbag-System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Grundsätzliches . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Übersicht Airbag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Airbags abschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Sichere Beförderung von Kindern . . . . . . . . . . . 26
Sicherheit von Kindern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Kindersitze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Bedienung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Cockpit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Instrumente, Warn- und Kontrollleuchten . . . . 32
Instrumente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Kontrollleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Informationssystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Multifunktionsanzeige* (Bordcomputer) . . . . . 41
MAXI DOT* (Informationsdisplay) . . . . . . . . . . . 45
Service-Intervall-Anzeige* . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Kommunikation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
Bedienelemente am Lenkrad* . . . . . . . . . . . . . . 49
Multimedia . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
Öffnen und schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
Fernbedienung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
Schlüssel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
Zentralverriegelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58 Diebstahlwarnanlage* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Gepäckraumklappe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
Fenster elektrisch öffnen oder schließen . . . . . 64
Licht und Sicht
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
Licht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
Innenbeleuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
Sicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
Scheibenwischer und Scheibenwascher . . . . . 73
Rückspiegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Sitze und Kopfstützen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
Sitze und Kopfstützen einstellen . . . . . . . . . . . . 76
Sitzfunktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Transportieren und praktische Ausstattungen 81
Praktische Ausstattungen . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
Gepäckstücke verstauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
Gepäckraum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
Dachgepäckträger* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
Heizung und Klimaanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Heizung und Klimaanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Heizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Klimaanlage (manuell)* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
Climatronic* (automatische Klimaanlage) . . . . 99
Fahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Motor anlassen und abstellen . . . . . . . . . . . . . . 102
Bremsen und Bremskraftverstärker . . . . . . . . . 104
Schaltgetriebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
Automatisches Getriebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
Einfahren und wirtschaftlicher Fahrstil . . . . . . . 111
Wasserdurchfahrten und Fahren im Gelände . . 115
Fahrerassistenzsysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116
Brems- und Stabilisierungs-Systeme . . . . . . . . 116
Einparkhilfe* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117
Geschwindigkeitsregelung (Geschwindigkeits-
regelanlage)* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118
Start-Stopp-System* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
Anhängevorrichtung und Anhänger . . . . . . . . . 122
Fahren mit Anhänger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
Anhängevorrichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124 Empfehlungen
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
Pflege und Instandhaltung . . . . . . . . . . . . . . . . 130
Zubehör und technische Änderungen . . . . . . . . 130
Pflegen und Reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
Prüfen und Nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137
Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137
Motorraum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144
Kühlmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146
Bremsflüssigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148
Scheibenwaschanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149
Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150
Räder und Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153
Räder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153
Reserverad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157
Reifenkontrollsysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158
Winterbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159
Pannenhilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 160
Ausstattung für den Notfall . . . . . . . . . . . . . . . . 160
Radwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161
Reifenreparatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 165
Starthilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168
Fahrzeug abschleppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170
Notschließen oder -öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . 172
Scheibenwischblätter auswechseln . . . . . . . . . 173
Sicherungen und Glühlampen . . . . . . . . . . . . . 175
Sicherungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 175
Glühlampenwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 178
Glühlampen für Nebelscheinwerfer
auswechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 181
Glühlampen für die Heckleuchten wechseln
(im Seitenteil) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182
Heckleuchten auswechseln
(Gepäckraumklappe) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 184
Glühlampe für Kennzeichenleuchte wechseln . 185
3
Sicherheit
– Fahren Sie nach Möglichkeit nicht, wenn
Sie müde sind oder unter Zeitdruck stehen. ACHTUNG
Wird die Fahrsicherheit während der Fahrt be-
einträchtigt, so erhöht sich das Unfall- und
Verletzungsrisiko. Sicherheitsausstattungen
Ihre Sicherheit und die Sicherheit Ihrer Mit-
fahrer sollten Sie nicht aufs Spiel setzen. Im
Falle eines Unfalls können Sicherheitsauss-
tattungen die Verletzungsgefahr reduzieren.
Die folgende Aufzählung enthält einen Teil
der Sicherheitsausstattung in Ihrem SEAT-
Fahrzeug:
● optimierte Dreipunkt-Sicherheitsgurte
● Gurtkraftbegrenzer an den Vorder- und den
äußeren Rücksitzen
● Gurtstraffer für die Vordersitze
● Gurthöheneinstellung an den Vordersitzen,
● Frontairbags
● Seitenairbags an den Vordersitzlehnen
● Seitenairbags an den Rücksitzlehnen*
● Kopfairbags
● Crashaktive Kopfstützen vorne*
● „ISOFIX“-Verankerungspunkte für „ISOFIX“-
Kindersitze für die seitlichen Rücksitze ●
höhenverstellbare Kopfstützen vorne
● hintere Kopfstützen mit Gebrauchs- und
Außergebrauchsstellung
● einstellbare Lenksäule.
Die genannten Sicherheitsausstattungen die-
nen dazu, Sie und Ihre Mitfahrer in Unfallsitu-
ationen bestmöglich zu schützen. Diese Si-
cherheitsausstattungen nützen Ihnen oder
Ihren Mitfahrern nichts, wenn Sie oder Ihre
Mitfahrer eine falsche Sitzposition einneh-
men oder diese Ausstattungen nicht richtig
einstellen oder anwenden.
Sicherheit geht jeden etwas an! Richtige Sitzposition der
Insassen
Richtige Sitzposition des Fahrers Abb. 1
Der richtige Abstand des Fahrers zum
Lenkrad. Abb. 2
Die richtige Kopfstützeneinstellung
des Fahrers. 6
Sicher fahren
Zu Ihrer eigenen Sicherheit und um die Ver-
letzungsgefahr im Falle eines Unfalles zu ver-
ringern, empfehlen wir für den Fahrer die fol-
gende Einstellung:
– Stellen Sie das Lenkrad so ein, dass der
Abstand zwischen Lenkrad und Brustkorb
mindestens 25 cm beträgt ››› Abb. 1 .
– St el
len Sie den Fahrersitz in Längsrichtung
so ein, dass Sie das Gas-, Brems- und
Kupplungspedal mit leicht angewinkelten
Beinen ganz durchtreten können ››› .
– Stellen Sie sicher, dass Sie den obersten
Punkt des Lenkrades erreichen können.
– Stellen Sie die Kopfstützen so ein, dass die
Oberkante der Kopfstütze sich möglichst
auf einer Linie mit dem oberen Teil Ihres
Kopfes befindet ››› Abb. 2 .
– St el
len Sie die Rückenlehne in eine auf-
rechte Position, so dass Ihr Rücken voll-
ständig an der Rückenlehne anliegt.
– Legen Sie stets den Sicherheitsgurt vor
Fahrtantritt richtig an ››› Seite 11.
– Las
sen Sie beide Füße im Fußraum, damit
Sie jederzeit das Fahrzeug unter Kontrolle
haben.
Einstellung des Fahrersitzes ››› Seite 77. ACHTUNG
● Eine falsche Sitzhaltung des Fahrers kann
zu schweren Verletzungen führen.
● Stellen Sie den Fahrersitz so ein, dass zwi-
schen Ihrem Brustkorb und der Lenkradmitte
ein Abstand von mindestens 25 cm vorhan-
den ist ››› Abb. 1. Beträgt der Abstand weni-
g er a
ls 25 cm, kann Sie das Airbag-System
nicht richtig schützen.
● Wenn Sie wegen körperlicher Gegebenhei-
ten einen Mindestabstand von 25 cm nicht
einhalten können, setzen Sie sich mit einem
Fachbetrieb in Verbindung. Dort berät man
Sie über möglicherweise erforderliche Ände-
rungen.
● Halten Sie während der Fahrt das Lenkrad
immer so, dass Sie es mit beiden Händen
seitlich am äußeren Rand festhalten (9-Uhr-
und 3-Uhr-Position). Dadurch wird die Verlet-
zungsgefahr bei Auslösung des Fahrerairbags
reduziert.
● Halten Sie niemals das Lenkrad in der 12-
Uhr-Position oder in einer anderen Art und
Weise fest (z.B. in der Lenkradmitte). In sol-
chen Fällen können Sie sich bei Auslösung
des Fahrerairbags Verletzungen an Armen,
Händen und Kopf zuziehen.
● Um die Verletzungsgefahr für den Fahrer
beim plötzlichen Bremsmanöver oder Unfall
zu reduzieren, fahren Sie niemals mit stark
nach hinten geneigter Rückenlehne! Die opti-
male Schutzwirkung des Airbag-Systems und
der Sicherheitsgurte wird nur erreicht, wenn
sich die Rückenlehne in einer aufrechten Po- sition befindet und der Fahrer den Sicher-
heitsgurt richtig angelegt hat.
●
Stellen Sie die Kopfstütze richtig ein, um
die optimale Schutzwirkung zu erzielen. Lenkradposition einstellen
Abb. 3
Verstellbares Lenkrad: Hebel an der
Lenksäule/ richtiger Abstand des Fahrers vom
Lenkrad Sie können die Lenkradposition in Höhe und
Längsrichtung verstellen.
–
Stellen Sie zunächst den Fahrersitz ein
››› Seite 76, Sitze und Kopfstützen ein-
stellen .
– Sc h
wenken Sie den Hebel unter dem Lenk-
rad nach unten ››› Abb. 3
.
– Stellen Sie das Lenkrad in die gewünschte
Position (in Höhe und Längsrichtung).
»
7
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit
Sicherheit
– Drücken Sie den Hebel mit Kraft bis zum
Anschlag nach oben.
Richtige Sitzposition des Beifahrers Zu Ihrer eigenen Sicherheit und um die Ver-
letzungsgefahr im Falle eines Unfalles zu ver-
ringern, empfehlen wir für den Beifahrer die
folgende Einstellung:
– Schieben Sie den Beifahrersitz soweit wie
möglich nach hinten ››› .
– Stellen Sie die Rückenlehne in eine auf-
rechte Position, so dass Ihr Rücken voll-
ständig an der Rückenlehne anliegt.
– Stellen Sie die Kopfstützen so ein, dass die
Oberkante der Kopfstütze sich möglichst
auf einer Linie mit dem oberen Teil Ihres
Kopfes befindet ›››
Seite 9.
– Lassen Sie beide Füße im Fußraum vor dem
Beifahrersitz.
– Legen Sie stets den Sicherheitsgurt vor
Fahrtantritt richtig an ›››
Seite 11 .
D er B
eifahrerairbag kann im Ausnahmefall
››› Seite 24
abgeschaltet werden.
Einstellung des Beifahrersitzes ›››
Seite 77. ACHTUNG
● Eine falsche Sitzposition des Beifahrers
kann zu schweren Verletzungen führen. ●
Stellen Sie den Beifahrersitz so ein, dass
mindestens 25 cm Platz zwischen Ihrem
Brustkorb und der Instrumententafel ist. Be-
trägt der Abstand weniger als 25 cm, kann
Sie das Airbag-System nicht richtig schützen.
● Wenn Sie wegen körperlicher Gegebenhei-
ten einen Mindestabstand von 25 cm nicht
einhalten können, setzen Sie sich mit einem
Fachbetrieb in Verbindung. Dort berät man
Sie über möglicherweise erforderliche Ände-
rungen.
● Halten Sie die Füße während der Fahrt im-
mer im Fußraum – legen Sie die Füße niemals
auf die Instrumententafel, aus dem Fenster
heraus oder auf die Sitzflächen! Durch eine
falsche Sitzposition setzen Sie sich im Falle
eines Bremsmanövers oder Unfalles einem
erhöhten Verletzungsrisiko aus. Bei einer Air-
bagauslösung können Sie sich durch eine fal-
sche Sitzposition lebensgefährliche Verlet-
zungen zuziehen.
● Um die Verletzungsgefahr für den Beifahrer
beim plötzlichen Bremsmanöver oder Unfall
zu reduzieren, fahren Sie niemals mit stark
nach hinten geneigter Rückenlehne! Die opti-
male Schutzwirkung des Airbag-Systems und
der Sicherheitsgurte wird nur erreicht, wenn
sich die Rückenlehne in einer aufrechten Po-
sition befindet und der Beifahrer den Sicher-
heitsgurt richtig angelegt hat. Je weiter die
Sitzlehne nach hinten geneigt ist, desto grö-
ßer ist das Verletzungsrisiko durch einen fal-
schen Gurtbandverlauf und eine falsche Sitz-
position. ●
Die Kopfstützen müssen richtig eingestellt
sein, damit die optimale Schutzwirkung er-
zielt wird. Richtige Sitzposition der Insassen auf
den Rücksitzen
Um die Verletzungsgefahr im Falle eines
plötzlichen Bremsmanövers oder eines Unfal-
les zu verringern, müssen die Mitfahrer auf
der Rücksitzbank Folgendes beachten:
–
Nehmen Sie eine aufrechte Sitzposition
ein.
– Stellen Sie die Kopfstütze auf die richtige
Position ein ››› Seite 10 .
– La s
sen Sie beide Füße im Fußraum vor dem
Rücksitz.
– Legen Sie stets den Sicherheitsgurt vor
Fahrtantritt richtig an ››› Seite 11.
– Benutz
en Sie ein geeignetes Kinderrückhal-
tesystem, wenn Sie Kinder im Fahrzeug mit-
nehmen ››› Seite 26. ACHTUNG
● Eine falsche Sitzposition der Mitfahrer auf
der Rücksitzbank kann zu schweren Verlet-
zungen führen.
● Die Kopfstützen müssen richtig eingestellt
sein, damit die optimale Schutzwirkung er-
zielt wird. 8
Sicherheit
● niemals auf den Sitzen stehen
● niemals auf den Sitzen knien
● niemals Ihre Rückenlehne stark nach hin-
ten neigen
● niemals gegen die Instrumententafel leh-
nen
● niemals auf der Rücksitzbank hinlegen
● niemals nur auf den vorderen Bereich des
Sitzes setzen
● niemals zur Seite gerichtet sitzen
● niemals aus dem Fenster lehnen
● niemals die Füße aus dem Fenster strecken
● niemals die Füße auf die Instrumententafel
legen
● niemals die Füße auf das Sitzpolster legen
● niemals im Fußraum mitfahren
● niemals ohne angelegten Sicherheitsgurt
auf dem Sitzplatz mitfahren
● niemals im Gepäckraum aufhalten ACHTUNG
● Jede falsche Sitzposition erhöht das Risiko
schwerer Verletzungen.
● Durch falsche Sitzpositionen setzen sich
die Insassen lebensgefährlicher Verletzungs-
gefahren aus, wenn die Airbags auslösen und
dabei einen Insassen treffen, der eine falsche
Sitzposition eingenommen hat.
● Nehmen Sie vor Fahrtantritt die richtige
Sitzposition ein und behalten Sie diese wäh- rend der Fahrt immer bei. Weisen Sie vor je-
der Fahrt Ihre Mitfahrer an, die richtige Sitz-
position einzunehmen und diese Sitzposition
während der gesamten Fahrt beizubehalten
››› Seite 6, Richtige Sitzposition der Insassen . Richtige Einstellung der hinteren
Kopfstützen
Abb. 5
Kopfstütze in Gebrauchsstellung Richtig eingestellte hintere Kopfstützen sind
ein wichtiger Teil des Insassenschutzes und
können in den meisten Unfallsituationen das
Verletzungsrisiko verringern.
Die äußeren hinteren Kopfstützen
– Die äußeren hinteren Kopfstützen haben
vier Positionen.
– Drei Gebrauchsstellungen
›
› › Abb. 5. In die-
sen Positionen verhält sich die Kopfstütze
wie eine konventionelle Kopfstütze, und schützt die hinteren Insassen in Verbin-
dung mit dem Sicherheitsgurt.
– Eine Außergebrauchsstellung.
– Zum Ein
stellen der Kopfstütze in Ge-
brauchsstellung ziehen Sie sie mit beiden
Händen in Pfeilrichtung.
Die mittlere hintere Kopfstütze* – Die mittlere hintere Kopfstütze hat nur zwei
Positionen, Gebrauch (Kopfstütze oben)
u
nd Außergebrauch (Kopfstütze unten). ACHTUNG
● Wenn sich Insassen auf den Rücksitzen be-
finden, dürfen die Kopfstützen keinesfalls auf
die Außergebrauchsstellung eingestellt sein.
● Vertauschen Sie nicht die mittlere hintere
Kopfstütze mit den beiden äußeren Kopfstüt-
zen oder umgekehrt. Verletzungsgefahr bei
einem Unfall! VORSICHT
Beachten Sie die Hinweise zur Einstellung der
Kopfstützen ››› Seite 78.10
Sicherheit
– Weisen Sie Ihre Mitfahrer an, den Sicher-
heitsgurt vor Fahrtantritt richtig anzulegen.
– Schützen Sie Kinder in einem geeigneten
Kinderrückhaltesystem, das der Größe und
dem Alter des Kindes entspricht.
Die Kontrollleuchte im Kombiinstrument
l euc
htet auf 1)
, wenn der Fahrer oder der Bei-
fahrer 1)
beim Einschalten der Zündung ihren
Sicherheitsgurt nicht angelegt haben.
Wenn die Sicherheitsgurte bei Fahrtbeginn
und einer Geschwindigkeit von mehr als etwa
25 km/h (15 mph) nicht angelegt sind oder
wenn die Sicherheitsgurte während der Fahrt
abgelegt werden, ertönt einige Sekunden
lang ein akustisches Signal. Zusätzlich blinkt
die Gurtwarnleuchte .
Die Kontrollleuchte im Kombiinstrument er-
lischt erst dann, wenn der Fahrer bzw. Beifah-
rer bei eingeschalteter Zündung den Sicher-
heitsgurt anlegt. Sicherheitsgurte schützen Abb. 6
Richtig angegurtete Fahrer werden bei
einem plötzlichen Bremsmanöver nicht nach
vorne geschleudert. Sicherheitsgurte, die richtig angelegt sind,
halten Fahrzeuginsassen in der richtigen Sitz-
position. Die Sicherheitsgurte helfen auch
beim Verhindern unkontrollierter Bewegun-
gen, die ihrerseits schwere Verletzungen
nach sich ziehen können. Zusätzlich reduzie-
ren richtig angelegte Sicherheitsgurte die Ge-
fahr, aus dem Wagen geschleudert zu wer-
den.
Fahrzeuginsassen mit richtig angelegten Si-
cherheitsgurten profitieren in hohem Maße
von der Tatsache, dass die Bewegungsener-
gie optimal über die Sicherheitsgurte aufge-
fangen wird. Auch gewährleisten die Vorder-
wagenstruktur und andere passive Sicher-heitsmerkmale des Fahrzeugs, wie z. B. das
Airbag-System, eine Reduzierung der Bewe-
gungsenergie. Die entstehende Energie wird
somit verringert und das Verletzungsrisiko
gemindert. Deshalb müssen Sie die Sicher-
heitsgurte vor jeder Fahrt anlegen, auch
wenn Sie nur eine sehr kurze Wegstrecke zu-
rücklegen.
Achten Sie ebenfalls darauf, dass auch Ihre
Mitfahrer richtig angegurtet sind. Unfallsta-
tistiken haben bewiesen, dass das richtige
Anlegen der Sicherheitsgurte das Risiko einer
Verletzung erheblich verringert und die Chan-
ce des Überlebens bei einem schweren Unfall
vergrößert. Richtig angelegte Sicherheitsgur-
te erhöhen darüber hinaus die optimale
Schutzwirkung von auslösenden Airbags im
Falle eines Unfalles. Aus diesem Grund ist in
den meisten Ländern deshalb die Benutzung
der Sicherheitsgurte gesetzlich vorgeschrie-
ben.
Obwohl Ihr Fahrzeug mit Airbags ausgestat-
tet ist, müssen die Sicherheitsgurte angelegt
und getragen werden. Die Frontairbags bei-
spielsweise lösen nur in einigen Frontalunfäl-
len aus. Die Frontairbags lösen nicht bei
leichten Frontalkollisionen, leichten Seiten-
kollisionen, Heckkollisionen, Überschlag und
bei Unfällen aus, bei denen der Airbag-Auslö-
sewert im Steuergerät nicht überschritten
wurde.
1)
Modellabhängig
12
Airbag-System
Bei leichten Frontal-, Seiten- und Heckkollisi-
onen, bei einem Überschlag sowie bei Unfäl-
len, bei denen keine erheblichen Kräfte von
vorne, hinten und auf die Fahrzeugseite wirk-
sam werden, erfolgt keine Auslösung der
Gurtstraffer. Hinweis
● Werden die Gurtstraffer ausgelöst, entsteht
feiner Staub. Das ist normal und lässt nicht
auf einen Brand im Fahrzeug schließen.
● Bei Verschrottung des Fahrzeuges oder Ein-
zelteilen des Systems sind unbedingt die
diesbezüglichen Sicherheitsvorschriften zu
beachten. Diese Vorschriften sind bei Fachbe-
trieben bekannt und können dort eingesehen
werden. Service und Entsorgung der
Gurtstraffer
Die Gurtstraffer sind Bestandteil der Sicher-
heitsgurte, die an den Sitzplätzen Ihres Fahr-
zeuges vorhanden sind. Wenn Sie Arbeiten
am Gurtstraffer sowie Aus- und Einbauarbei-
ten von Systemteilen wegen anderer Repara-
turarbeiten ausführen, kann der Sicherheits-
gurt beschädigt werden. Das kann zur Folge
haben, dass die Gurtstraffer im Falle eines
Unfalls nicht richtig oder gar nicht funktionie-
ren. Damit die Wirksamkeit der Gurtstraffer nicht
beeinträchtigt wird und ausgebaute Teile kei-
ne Verletzungen und Umweltverschmutzun-
gen verursachen, müssen Vorschriften beach-
tet werden, die den Fachbetrieben bekannt
sind.
ACHTUNG
● Eine unsachgemäße Behandlung und selbst
durchgeführte Reparaturen erhöhen das Risi-
ko von schweren oder tödlichen Verletzun-
gen, weil dadurch die Gurtstraffer nicht oder
unerwartet ausgelöst werden können.
● Führen Sie niemals Reparaturen, Einstellun-
gen sowie Ein- und Ausbauarbeiten von Teilen
an Gurtstraffern oder an den Sicherheitsgur-
ten durch.
● Der Gurtstraffer und der Sicherheitsgurt
einschließlich seines Gurtaufrollautomaten
können nicht repariert werden.
● Jegliche Arbeiten am Gurtstraffer und an
den Sicherheitsgurten sowie Aus- und Ein-
bauarbeiten von Systemteilen wegen anderer
Reparaturarbeiten dürfen nur von Fachbetrie-
ben vorgenommen werden.
● Die Gurtstraffer schützen Sie nur bei einem
Unfall und müssen nach einer Auslösung er-
setzt werden. Airbag-System
Grundsätzliches Warum den Sicherheitsgurt tragen
und die richtige Sitzposition
einnehmen? Damit die auslösenden Airbags die beste
Schutzwirkung erzielen können, muss der Si-
cherheitsgurt immer richtig getragen und die
richtige Sitzposition eingenommen werden.
Das Airbag-System ist kein Ersatz für den Si-
cherheitsgurt, sondern Teil des gesamten
passiven Fahrzeug-Sicherheitskonzeptes. Bit-
te beachten Sie, dass die bestmögliche
Schutzwirkung des Airbag-Systems nur im
Zusammenwirken mit den angelegten Sicher-
heitsgurten und den richtig eingestellten
Kopfstützen erreicht wird. Deshalb sind die
Sicherheitsgurte nicht nur auf Grund von ge-
setzlichen Bestimmungen, sondern auch aus
Sicherheitsgründen immer zu benutzen
››› Seite 11, Warum Sicherheitsgurte .
Der Airbag entfaltet sich innerhalb von Milli-
sekunden, so dass, wenn Sie im Moment der
Auslösung eine falsche Sitzposition einge-
nommen haben, tödliche Verletzungen verur-
sacht werden können. Aus diesem Grund ist
es unerlässlich, dass alle Insassen eine rich-
tige Sitzposition während der Fahrt beibehal-
ten. »
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