Bedienung
Funktion „Coming Home“/„Leaving
Home“* Bei schlechten Lichtverhältnissen schaltet
diese Funktion für eine kurze Zeit automa-
tisch das Licht ein, wenn Sie das Fahrzeug
abstellen bzw. sich ihm erneut nähern.
Die Funktion wird automatisch aktiviert,
wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:
● Der Lichtschalter steht auf der Position
››› Seite 68.
● Im Umf el
d des Fahrzeugs ist die Sichtweite
reduziert.
● Die Zündung ist ausgeschaltet.
Zur Aktivierung der Funktion betätigen Sie
vor Verlassen des Fahrzeuges die Lichthupe.
Der zwischen der Frontscheibe und dem In-
nenspiegel angebrachte Lichtsensor reguliert
das Licht.
Die Funktion schaltet automatisch das Stand-
und Abblendlicht, die Umfeldbeleuchtung in
den Außenspiegeln, sowie die Kennzeichen-
beleuchtung ein.
„Coming home-Funktion“
Das Licht wird automatisch bei Öffnen der
Fahrertür (innerhalb von 60 Sekunden nach
Ausschalten der Zündung) eingeschaltet.
Nach Schließen aller Türen und der Gepäck-
raumklappe schaltet sich das Licht aus. Wenn eine Türen oder die Gepäckraumklappe
geöffnet bleiben, schaltet sich das Licht in-
nerhalb von 60 Sekunden aus.
„Leaving home-Funktion“
Das Licht schaltet sich beim Verriegeln des
Fahrzeugs mit der Funk-Fernbedienung auto-
matisch ein.
Das Licht schaltet sich nach etwa 10 Sekun-
den oder nach Verriegeln des Fahrzeuges
aus.
Schalter für Warnblinkanlage Abb. 49
Kombiinstrument: Schalter für Warn-
blinkanlage –
Drücken Sie den Schalter ››› Abb. 49 , um
die W
arnblinkanlage ein- bzw. auszuschal-
ten.
Bei eingeschalteter Warnblinkanlage blinken
alle Blinkleuchten des Fahrzeugs gleichzeitig mit den Kontrollleuchten im Kombiinstrument
und der Kontrollleuchte im Schalter. Die
Warnblinkanlage können Sie auch bei ausge-
schalteter Zündung einschalten.
Bei einem Unfall mit Auslösung eines Airbags
wird die Warnblinkanlage automatisch einge-
schaltet.
Hinweis
Schalten Sie die Warnblinkanlage ein, wenn
zum Beispiel:
● ein Stauende erreichen,
● eine Panne oder einen Notfall haben. Parklicht*
Parklicht
– Schalten Sie die Zündung aus.
– Ziehen Sie den Blinklichthebel ›››
Abb. 47
››› Seite 68 nach oben, bzw. nach unten -
d a
s Parklicht auf der rechten bzw. linken
Fahrzeugseite wird eingeschaltet.
Beidseitiges Parklicht – Drehen Sie den Lichtschalter ›››
Abb. 45
››
› Seite 66 in die Position und
verrie-
geln Sie das Fahrzeug.
70
Licht und Sicht
Umwelthinweis
Die Heckscheibenbeheizung sollte abge-
schaltet werden, sobald die Scheibe wieder
klar ist. Der verringerte Stromverbrauch wirkt
sich günstig auf den Kraftstoffverbrauch aus
››› Seite 113. Hinweis
Bei einem Abfall der elektrischen Spannung
in den Bordsystemen schaltet sich die Heck-
scheibenheizung automatisch aus, um sicher-
zustellen, dass ausreichend Energie für die
Steuerung des Motors zur Verfügung steht
››› Seite 153, Automatische Verbraucherab-
schaltung. Sonnenblenden
Abb. 54
Sonnenblende für den Fahrer Abb. 55
Sonnenblende für den Beifahrer Die Sonnenblenden für den Fahrer und Bei-
fahrer können aus der Halterung in der Fahr-
zeugmitte herausgezogen und in Pfeilrich-
tung
1
››› Abb. 54 bzw. 2
››› Abb. 55 zu den
T ür
en geschwenkt werden.
Die Lasche A dient zur Aufnahme kleiner
Gegenstände wie z. B. Notizblätter usw.
Die Sonnenblende für den Beifahrer ist mit
einem Make-Up-Spiegel B mit Abdeckung
ausgestattet. Schieben Sie die Abdeckung
zum Öffnen in Pfeilrichtung 3
››› Abb. 55 . ACHTUNG
Die Sonnenblenden dürfen nicht zu den Sei-
tenscheiben in den Auslösungsbereich der
Kopf-Airbags geschwenkt werden, wenn da-
ran Gegenstände, wie z. B. Kugelschreiber
usw., befestigt sind. Bei Auslösen der Kopf-
airbags könnte es dadurch zu Verletzungen
der Insassen kommen. Scheibenwischer und
Scheibenwascher
Einleitung zum Thema Die Scheibenwischer und -wascher arbeiten
nur bei eingeschalteter Zündung.
Bei der automatischen Wischerfunktion regu-
lieren sich die Intervallstufen bei Regen in
Abhängigkeit der Regenstärke.
Nach dem Einlegen des Rückwärtsgangs wird
bei eingeschalteten Frontscheibenwischern
die Heckscheibe einmal gewischt.
Scheibenwaschwasser auffüllen
›››
Sei-
te 149 . ACHTUNG
● Einwandfreie Scheibenwischerblätter sind
für klare Sicht und sicheres Fahren unbedingt
erforderlich ››› Seite 173.
● Benutz
en Sie die Scheibenwaschanlage
nicht bei winterlichen Temperaturen, ohne
dass vorher die Windschutzscheibe mit der
Heizungs- und Lüftungsanlage angewärmt
wurde. Das Scheibenwischwasser könnte
sonst auf der Scheibe gefrieren und die Sicht
nach vorne einschränken. VORSICHT
● Im Winter prüfen Sie bitte vor jeder Fahrt
bzw. vor dem erstmaligen Einschalten der » 73
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit
Bedienung
Spiegelbeheizung*
– Stellen Sie den Drehknopf in die Position
›
›› Abb. 57.
Elektrische Einstellung des linken
Außenspiegels*
– Stellen Sie den Drehknopf in die Position
››› Abb. 57. Die Spiegelflächenbewegung
is
t mit der Bewegung des Drehknopfes
identisch.
Elektrische Einstellung des rechten
Außenspiegels*
– Stellen Sie den Drehknopf in die Position
››› Abb. 57. Die Spiegelflächenbewegung
is
t mit der Bewegung des Drehknopfes
identisch. ACHTUNG
● Konvexe (nach außen gewölbte) Außen-
spiegel vergrößern das Blickfeld. Sie lassen
jedoch Objekte im Spiegel kleiner und weiter
entfernt erscheinen. Deshalb sind diese Spie-
gel nur bedingt geeignet, den Abstand zu
nachfolgenden Fahrzeugen zu schätzen.
● Benutzen Sie daher nach Möglichkeit den
inneren Rückspiegel, um den Abstand zu
nachfolgenden Fahrzeugen zu bestimmen. Hinweis
● Die Außenspiegelbeheizung funktioniert
nur bei laufendem Motor. ●
Berühren Sie die Außenspiegelflächen
nicht, wenn die Außenspiegelbeheizung ein-
geschaltet ist.
● Sollte die elektrische Einstellung einmal
ausfallen, können Sie beide Außenspiegel
von Hand durch Drücken auf den Rand der
Spiegelfläche einstellen.
● Wenden Sie sich im Falle einer Störung der
elektrischen Spiegeleinstellung an einen
Fachbetrieb. Sitze und Kopfstützen
Sitze und Kopfstützen
einstellen Einleitung zum Thema Der Fahrersitz sollte so eingestellt werden,
dass der Fahrer die Pedale mit leicht ange-
winkelten Beinen ganz durchtreten kann.
Die Rückenlehne des Fahrersitzes sollte so
eingestellt werden, dass der oberste Punkt
des Lenkrads mit leicht angewinkelten Armen
erreicht werden kann.
Die richtige Einstellung ist besonders wichtig
für:
● ein sicheres, schnelles Erreichen der Bedie-
nungselemente,
● eine entspannte, ermüdungsarme Körper-
haltung,
● die maximale Schutzwirkung der Sicher-
heitsgurte und des Airbag-Systems. ACHTUNG
● Stellen Sie den Fahrersitz nur bei stehen-
dem Fahrzeug ein - Unfallgefahr!
● Vorsicht beim Einstellen der Sitze! Durch
unachtsames Einstellen können Quetschver-
letzungen entstehen. 76
Sitze und Kopfstützen
●
Die Rückenlehnen dürfen während der
Fahrt nicht zu weit nach hinten geneigt sein,
da dies die Wirkung der Sicherheitsgurte und
des Airbag-Systems einschränkt – Verlet-
zungsgefahr!
● Nehmen Sie niemals mehr Personen mit,
als Sitzplätze im Fahrzeug vorhanden sind.
● Jeder Insasse im Fahrzeug muss den zum
Sitzplatz gehörenden Sicherheitsgurt richtig
anlegen. Kinder müssen zum Schutz in einem
Kindersicherheitssitz transportiert werden
››› Seite 26, Sichere Beförderung von Kindern .
● Die Vordersitze, Kopfstützen und Sicher-
heitsgurte müssen immer der Körpergröße
entsprechend eingestellt sein, um Ihnen und
Ihren Mitfahrern einen optimalen Schutz zu
bieten.
● Die Füße müssen während der Fahrt immer
im Fußraum gehalten werden – legen Sie die
Füße niemals auf die Instrumententafel, aus
dem Fenster heraus oder auf die Sitzflächen!
Das gilt besonders für die Mitfahrer. Durch ei-
ne falsche Sitzposition setzen Sie sich im Fal-
le eines Bremsmanövers oder Unfalles einem
erhöhten Verletzungsrisiko aus. Bei einer Air-
bagauslösung können Sie sich durch eine fal-
sche Sitzposition lebensgefährliche Verlet-
zungen zuziehen!
● Für den Fahrer und Beifahrer ist es wichtig,
einen Abstand von mindestens 25 cm zum
Lenkrad bzw. zur Instrumententafel einzuhal-
ten. Wenn Sie den Mindestabstand nicht ein-
halten, kann Sie das Airbag-System auch bei
Aktivierung nicht schützen – Lebensgefahr! ●
Im Fußraum dürfen sich niemals Gegen-
stände befinden, da im Falle eines Bremsma-
növers oder Richtungswechsels diese Gegen-
stände in den Bereich der Pedale geraten
können. Dies könnte das Treten der Kupp-
lung, der Bremse oder des Gaspedals er-
schweren.
● Befördern Sie auf dem Beifahrersitz keine
Gegenstände, außer den dafür bestimmten
Gegenständen (z. B. Kindersitz) - Unfallge-
fahr! Hinweis
Mit der Zeit kann der Mechanismus zur Ein-
stellung der Rückenlehnenneigung einen ge-
wissen Bewegungsspielraum entwickeln. Manuelle Einstellung der Vordersitze
Abb. 58
Bedienungselemente am Sitz / Be-
dienungselemente an einem Sportsitz Sitz in Längsrichtung einstellen
– Ziehen Sie den Hebel 1
››› Abb. 58 (in der
Mitt e) n
ach oben und verschieben Sie den
Sitz nach vorne oder hinten.
– Lassen Sie den Griff 1 los und schieben
Sie den Sitz weiter, bis die Sitzverriegelung
hörbar einrastet.
Sitzhöhe einstellen
– Um den Sitz anzuheben, ziehen bzw. Pum-
pen Sie den Hebel 2
››› Abb. 58 nach
o ben, b
is der Sitz die gewünschte Position
erreicht hat.
– Um den Sitz abzusenken, drücken bzw.
Pumpen Sie den Hebel 2 nach unten, bis
der Sitz die gewünschte Position erreicht
hat.
Neigung der Rückenlehne einstellen – Entlasten Sie die Sitzlehne (lehnen Sie sich
nicht an), ziehen Sie den Hebel 3 ›››
Abb. 58 und stellen Sie mit dem Rücken
die g ewün
schte Neigung der Lehne ein.
– Wenn Sie den Hebel 3 loslassen, verbleibt
die Lehne in der eingestellten Position.
77
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit
Bedienung
VORSICHT
● Verstauen Sie keine wärmeempfindlichen
Gegenstände in dem Fach, da diese sonst be-
schädigt werden könnten.
● Das seitliche Ablagefach darf maximal mit
0,25 kg belastet werden. Kleiderhaken*
Die Kleiderhaken befinden sich an den mitt-
leren Säule und an den Griffen der Innenver-
kleidung über den Hintertüren.
ACHTUNG
● Achten Sie darauf, dass durch aufgehängte
Kleidungsstücke die Sicht nach hinten nicht
eingeschränkt wird.
● Hängen Sie nur leichte Bekleidung auf und
achten Sie darauf, dass sich in den Taschen
keine schweren oder scharfkantigen Gegen-
stände befinden.
● Verwenden Sie keine Kleiderbügel zum Auf-
hängen der Bekleidung, da sonst die Wirk-
samkeit des Seitenairbags beeinträchtigt
wird. VORSICHT
Die seitlichen Haken dürfen maximal mit je 2
kg belastet werden. Netztaschen an den Vordersitzlehnen
Abb. 74
Vordersitzlehnen: Netztaschen An den Innenseiten der Vordersitzlehnen be-
finden sich Netztaschen
››› Abb. 74 .
Die Netz t
aschen sind für kleine und leichte
Gegenstände, wie z. B. Mobiltelefon oder
MP3-Player, vorgesehen. ACHTUNG
● Überschreiten Sie nicht die maximal zuläs-
sige Belastung der Netztaschen. Schwere Ge-
genstände sind nicht ausreichend gesichert –
Verletzungsgefahr! VORSICHT
● Die Netztaschen dürfen mit maximal 150 g
belastet werden.
● Verstauen Sie keine großen Gegenstände
(z. B. Flaschen) oder scharfkantige Gegen-
stände in den Taschen, da sonst die Taschen
beschädigt werden könnten. Ablagefach in der Mittelkonsole
Abb. 75
Mittelkonsole: Ablagefach Ablagefach ohne Deckel in der Mittelkonsole
››› Abb. 75 .
Ab l
agefach in der Vordertür Abb. 76
Ablage in der Türverkleidung86
Transportieren und praktische Ausstattungen
Im Bereich B
››› Abb. 76 des Ablagefachs in
der V
ordertür befindet sich ein
Flaschenhalter. ACHTUNG
Um den Aktionsradius der Seitenairbags
nicht einzuschränken, verwenden Sie nur den
Bereich A
››› Abb. 76 des Ablagefachs in der
V or
dertür, um Objekte zu verstauen, die nicht
daraus hervorstehen. Ablagefach im Gepäckraum*
Abb. 77
Gepäckraum: Ablagefach Sie können die Abdeckung des seitlichen Ab-
lagefachs entfernen, um auf diese Weise den
Gepäckraum zu vergrößern.
– Greifen Sie die Abdeckung an der Oberseite
und ziehen Sie sie in Pfeilrichtung ab
››› Abb. 77 . VORSICHT
● Die Ablagefächer sind für kleine Gegen-
stände mit einem Gesamtgewicht von 1,5 kg
ausgelegt.
● Achten Sie bei der Handhabung des Abla-
gefachs darauf, dieses bzw. die Gepäckraum-
verkleidung nicht zu beschädigen. Gepäckstücke verstauen
Gepäckraum beladen Alle Gepäckstücke oder lose Gegenstände
müssen sicher im Gepäckraum befestigt
sein.
Nicht befestigte Gegenstände, die im Ge-
päckraum hin- und hergeschleudert werden,
können die Fahrsicherheit oder die Fahre-
igenschaften des Fahrzeuges durch die
Schwerpunktverlagerung beeinträchtigen.
– Verteilen Sie die Ladung gleichmäßig im
Gepäckraum.
– Verstauen Sie schwere Gepäckstücke so
weit wie möglich vorne im Gepäckraum.
– Verstauen Sie schwere Gepäckstücke unten
im Gepäckraum.
– Befestigen Sie schwere Gegenstände mit
Hilfe der Verzurrösen ›››
Seite 88 . ACHTUNG
● Loses Ladegut oder andere Gegenstände im
Gepäckraum können zu ernsten Verletzungen
führen.
● Verstauen Sie Gegenstände immer im Ge-
päckraum und befestigen Sie diese an den
Verzurrösen.
● Benutzen Sie speziell zum Befestigen von
schweren Gegenständen geeignete Spann-
bänder.
● Lose Gegenstände können bei plötzlichen
Manövern oder Unfällen nach vorne geschleu-
dert werden und Fahrzeuginsassen oder an-
dere Verkehrsteilnehmer verletzen. Diese er-
höhte Verletzungsgefahr steigert sich noch,
wenn die umhergeschleuderten Gegenstände
vom auslösenden Airbag getroffen werden. In
solch einem Fall können die Gegenstände zu
Geschossen werden - Lebensgefahr!
● Beachten Sie bitte, dass sich beim Trans-
port von schweren Gegenständen die Fahre-
igenschaften durch die Schwerpunktverlage-
rung verändern - Unfallgefahr! Passen Sie
deshalb Ihre Fahrweise und die Geschwindig-
keit den Gegebenheiten an.
● Überschreiten Sie niemals die zulässigen
Achslasten und das zulässige Gesamtgewicht
des Fahrzeugs. Wenn diese Gewichte über-
schritten werden, können sich die Fahreigen-
schaften des Fahrzeuges ändern, was zu Un-
fällen, Verletzungen und Fahrzeugbeschädi-
gungen führen kann. » 87Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit
Bedienung
●
Lassen Sie Ihr Fahrzeug niemals unbeauf-
sichtigt, besonders wenn die Heckklappe ge-
öffnet ist. Kinder könnten in den Gepäckraum
klettern und die Heckklappe von innen schlie-
ßen. Damit wären sie eingeschlossen und
könnten ohne Hilfe von außen nicht mehr das
Fahrzeug verlassen - Lebensgefahr!
● Niemals Kinder im oder am Fahrzeug spie-
len lassen. Schließen und verriegeln Sie so-
wohl die Heckklappe als auch alle Türen,
wenn Sie das Fahrzeug verlassen. Vergewis-
sern Sie sich vor dem Verriegeln, dass sich
keine Personen im Fahrzeug befinden. Hinweis
● Ein Luftaustausch im Fahrzeug hilft ein Be-
schlagen der Scheiben zu reduzieren. Die ver-
brauchte Luft entweicht durch die Entlüf-
tungsschlitze in der Seitenverkleidung des
Gepäckraumes. Stellen Sie sicher, dass diese
Entlüftungsschlitze nicht abgedeckt sind.
● Geeignete Spanngurte zum Befestigen des
Ladegutes an den Verzurrösen können Sie
über den Zubehörhandel beziehen. Verzurrösen*
Im Gepäckraum können sich vier Verzurrösen
zum Befestigen von Gepäckstücken und Ge-
genständen befinden.
– Benutzen Sie immer geeignete Verzurrlei-
nen, um Gepäckstücke und Gegenstände sicher an den Verzurrösen zu befestigen
››› in Gepäckraum beladen auf Seite 87.
– Klappen Sie die Verzurrösen hoch, um die
Verzurrleinen befestigen zu können.
Bei einer Kollision oder einem Unfall können
auch kleine und leichte Gegenstände soviel
Energie aufnehmen, dass sie schwerste Ver-
letzungen verursachen können. Die Größe
der „Energie“ hängt ganz wesentlich von der
Fahrzeuggeschwindigkeit und vom Gewicht
des Gegenstandes ab. Die Geschwindigkeit
des Fahrzeugs ist jedoch der bedeutsamere
Faktor.
Beispiel: Ein 4,5 kg schwerer Gegenstand
liegt ungesichert im Fahrzeug. Bei einem
Frontalunfall mit einer Geschwindigkeit von
50 km/h (31 mph) erzeugt dieser Gegen-
stand Kräfte, die dem 20-Fachen seines Ge-
wichtes entsprechen. Das bedeutet, dass das
Gewicht des Gegenstands auf ca. 90 kg an-
steigt. Sie können sich vorstellen, welche
Verletzungen entstehen können, wenn dieses
durch den Innenraum geschleuderte „Ge-
schoss“ einen Insassen trifft. Diese erhöhte
Verletzungsgefahr steigert sich noch, wenn
die umhergeschleuderten Gegenstände vom
auslösenden Airbag getroffen werden. ACHTUNG
● Werden Gepäckstücke oder Gegenstände
an den Verzurrösen mit ungeeigneten oder
beschädigten Verzurrleinen befestigt, können im Falle von Bremsmanövern oder Unfällen
Verletzungen entstehen.
●
Befestigen Sie niemals einen Kindersitz an
den Verzurrösen. Gepäckraum
Einleitung zum Thema Um das korrekte Fahrverhalten Ihres Fahr-
zeugs nicht zu beeinträchtigen, ist Folgendes
zu beachten:
–
Verteilen Sie die Last so gleichmäßig wie
möglich.
– Legen Sie schwere Gegenstände so weit
wie möglich im Gepäckraum nach vorne.
– Befestigen Sie die Gepäckstücke an den
Verzurrösen oder am Rückhaltenetz. ››› Sei-
te 89 .
B ei einem Unf
all bekommen sogar kleine und
leichte Gegenstände eine so hohe kinetische
Energie, dass sie schwere Verletzungen ver-
ursachen können. Die Größe der kinetischen
Energie ist abhängig von der Fahrgeschwin-
digkeit und vom Gewicht des Gegenstandes.
Die Geschwindigkeit des Fahrzeugs ist je-
doch der bedeutsamere Faktor.
88
Transportieren und praktische Ausstattungen
Beispiel: Ein ungesicherter Gegenstand mit
einem Gewicht von 4,5 kg bekommt bei ei-
nem Frontalaufprall mit 50 km/h (31 mph) ei-
ne Energie, die dem 20-Fachen seines Ge-
wichts entspricht. Das bedeutet, dass eine
Gewichtskraft von ca. 90 kg entsteht. Sie
können sich vorstellen, welche Verletzungen
entstehen, wenn dieses durch den Innen-
raum fliegende „Geschoss“ einen Insassen
trifft. ACHTUNG
● Verstauen Sie Gegenstände im Gepäckraum
und befestigen Sie diese an den Verzurrösen.
● Lose Gegenstände im Fahrgastraum können
bei einem plötzlichen Manöver oder bei ei-
nem Unfall nach vorn fliegen und die Insas-
sen oder andere Verkehrsteilnehmer verlet-
zen. Diese Gefahr wird noch erhöht, wenn
umherfliegende Gegenstände auf einen aus-
lösenden Airbag treffen. In diesem Fall kön-
nen die zurückgeschleuderten Gegenstände
die Insassen verletzen – Lebensgefahr!
● Beachten Sie, dass sich beim Transport
schwerer Gegenstände die Fahreigenschaften
des Fahrzeugs durch die Schwerpunktverla-
gerung verändern – Unfallgefahr! Die Ge-
schwindigkeit und Fahrweise müssen des-
halb darauf abgestimmt werden.
● Wird das Ladegut an den Verzurrösen mit
ungeeigneten oder beschädigten Verzurrlei-
nen befestigt, können im Falle von Bremsma-
növern oder Unfällen Verletzungen entste-
hen. Um zu verhindern, dass Gepäckstücke nach vorn fliegen können, benutzen Sie im-
mer geeignete Verzurrleinen, die an den Ver-
zurrösen sicher zu befestigen sind.
●
Das Ladegut muss so verstaut werden, dass
es bei plötzlichen Fahr- und Bremsmanövern
nicht nach vorne rutschen kann - Verletzungs-
gefahr!
● Beim Transport von befestigten scharfen
gefährlichen Gegenständen im vergrößerten
Gepäckraum, der durch das Vorklappen der
Rücksitzlehne entsteht, achten Sie unbedingt
auf die Gewährleistung der Sicherheit der auf
dem restlichen hinteren Sitz beförderten Per-
son ››› Seite 8.
● Ist
der hintere Sitz neben dem vorgeklapp-
ten Sitz besetzt, achten Sie mit maximaler
Vorsicht auf die Gewährleistung der Sicher-
heit, z. B. indem Sie das zu transportierende
Ladegut so platzieren, dass ein Zurückklap-
pen des Sitzes bei einem Aufprall von hinten
verhindert wird.
● Fahren Sie nie mit angelehnter oder geö-
ffneter Heckklappe, da Abgase in den Innen-
raum gelangen könnten – Vergiftungsgefahr!
● Überschreiten Sie niemals die zulässigen
Achslasten und das zulässige Gesamtgewicht
des Fahrzeugs – Unfallgefahr!
● Nehmen Sie niemals Personen im Gepäck-
raum mit. VORSICHT
Achten Sie darauf, dass die Heizfäden der
Heckscheibenbeheizung nicht durch spitze Gegenstände im Kofferraum beschädigt wer-
den.
Hinweis
Sie müssen den Reifenfülldruck der Beladung
anpassen ››› Seite 154, Reifen-Lebensdauer. Fahrzeuge der Kategorie N1
Bei Fahrzeugen der Kategorie N1 ohne
Schutzgitter müssen Sie zum Sichern der La-
dung eine Sicherungseinrichtung verwenden,
die der Norm EN 12195 (1 – 4) entspricht.
Befestigungselemente* Abb. 78
Gepäckraum: Befestigungselemente Im Gepäckraum befinden sich folgende Be-
festigungselemente
››› Abb. 78 :
»
89
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit