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UND FAHREN
KONTROLL-
LEUCHTEN UND MELDUNGEN
IM NOTFALL
WA RT U N G
UND PFLEGE
TECHNISCHE DATEN
ALPHABETI-SCHES
VERZEICHNIS
ARMATUREN- BRETT UND
BEDIENGUNGEN
HEIZSCHEIBE Abb. 49
Das Einschalten erfolgt durch Drücken der
Taste A. Wenn die heizbare Heckscheibe
eingeschaltet wird, beginnt eine Zeit-
schaltung, die nach etwa 20 Minuten ein
automatisches Abschalten vornimmt.
Abb. 49F0M0036m
PARKLICHT
Das Parklicht kann nur bei Zündschlüssel
auf STOP oder abgezogenem Schlüssel
durch Verstellung des Rings auf dem lin-
ken Hebel von der Stellung Oauf die Stel-
lungen
6oder 2eingeschaltet werden.
Auf der Instrumententafel leuchtet die
Lampe
3.
ELEKTRISCHE SERVOLENKUNG
DUALDRIVE Abb. 48
Betätigen Sie die Taste A zum Einschalten
der Funktion „CITY“ (siehe im Abschnitt
„Elektrische Servolenkung Dualdrive“ in
diesem Kapitel). Bei aktivierter Funktion
leuchtet auf dem Instrumentenfeld die
Kontrollleuchte CITYauf. Betätigen Sie
erneut die Taste, um die Funktion zu de-
aktivieren.
Abb. 48F0M0617m
NEBELSCHLUSSLEUCHTE
Abb. 47
Die Nebelschlussleuchte wird bei einge-
schaltetem Abblendlicht oder Nebel-
scheinwerfern (für Versionen/Märkte, wo
vorgesehen) durch Druck der Taste 4
eingeschaltet.
Auf der Instrumententafel leuchtet die
Kontrollleuchte 4.
Nach erneutem Druck der Taste oder
nach Ausschaltung des Abblendlichts
und/oder des Nebelscheinwerfers (für
Versionen/Märkte, wo vorgesehen) geht
sie wieder aus.
Die Benutzung der Nebelschlussleuchte un-
terliegt der Straßenverkehrsordnung des
jeweiligen Landes, in dem Sie sich befinden.
Bitte beachten Sie die Vorschriften.
Abb. 47F0M0071m
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VERZEICHNIS
ARMATUREN- BRETT UND
BEDIENGUNGEN
TÜREN
ZENTRALVER- UND
ENTRIEGELUNG DER TÜREN
TÜRVERRIEGELUNG VON
AUßEN
Bei geschlossenen Türen die Taste
Áan
der Fernbedienung drücken Abb. 70 oder
den Metalleinsatz in das Türschloss auf der
Fahrerseite einführen und im Uhrzeiger-
sinn drehen. Die Türverriegelung wird
durch das einmalige Aufleuchten der LED
auf der Taste A-Abb. 72 angezeigt. Die
Türverriegelung wird nur aktiviert, wenn
alle Türen geschlossen sind. Wenn eine
oder mehrere Türen offen sind, blinken
nach dem Drücken der Taste
Áan der
Fernbedienung Abb. 70die Fahrtrich-
tungsanzeiger und die LED an der Taste A-
Abb. 72 etwa 3 Sekunden lang schnell.
Wenn jedoch eine oder mehr Türen of-
fen sind, blinkt nach dem Drehen des
Schlüssel-Metalleinsatzes nur die LED auf
der Taste A-Abb. 72 etwa 3 Sekunden
lang schnell. Wenn die Türen geschlossen
sind, der Kofferraum jedoch offen ist, er-
folgt die Türverriegelung trotzdem: die
Fahrtrichtungsanzeiger (nur bei Verriege-
lung durch Drücken der Taste
ÁAbb. 70)
und die LED auf der Taste A-Abb. 72
blinken etwa 3 Sekunden lang schnell.
Bei eingeschalteter Funktion ist es jedoch
möglich, die Schlösser der anderen Türen durch Druck der Taste A-Abb. 72
auf
der mittleren Konsole zu entriegeln.
Durch zweimaligen schnellen Druck der
Taste
Á auf der Fernbedienung Abb.
70 wird die Dead Lock Vorrichtung ein-
geschaltet (siehe Abschnitt „Dead Lock
Vorrichtung“).
Türentriegelung von außen
Für die fernbediente Entriegelung der
Türen, die Zeitschaltung der Innenleuch-
Abb. 72F0M0620m
ten und die doppelte Leuchtanzeige der
Fahrtrichtungsanzeiger kurz die Taste ËAbb. 70 drücken, oder den Metalleinsatz
in das Schloss auf der Fahrertür einführen
und gegen den Uhrzeigersinn drehen, wie
auf Abb. 71 dargestellt ist.
Ver-/Entriegelung der Türen
von innen
Drücken Sie die Taste A-Abb. 72, um al-
le Türen zu ver-/entriegeln. In der Taste
befindet sich eine LED zur Anzeige des
Zustands (Türen verriegelt oder entrie-
gelt). Bei verriegelten Türen leuchtet die
LED auf der Taste, durch Drücken der Ta-
ste werden alle Türen zentral entriegelt
und die Kontrollleuchte erlischt. Bei
entriegelten Türen leuchtet die LED nicht,
durch Drücken der Taste werden alle
Türen zentral verriegelt. Die Türverrie-
gelung wird nur aktiviert, wenn alle Türen
geschlossen sind.
Abb. 71F0M0410m
Abb. 70F0M0409m
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VERZEICHNIS
ARMATUREN- BRETT UND
BEDIENGUNGEN
Nach der Türverriegelung mit:
❒Fernbedienung;
❒Türschloss;
wird es nicht möglich sein, die Entriege-
lung durch die Taste
A-Abb. 72unter den
Bedienelementen auf dem Armaturen-
brett auszuführen.
ZUR BEACHTUNG Bei eingeschalteter
Zentralverriegelung wird bei Betätigung ei-
nes Innengriffes der Vordertüren nur die
entsprechende Tür entriegelt. Wird der In-
nenhebel zum Öffnen einer der hinteren
Türen gezogen, wird nur die betreffende
Tür entriegelt.
Fällt die Stromversorgung aus (durchge-
brannte Sicherung, abgeklemmte Batterie
usw.) ist es auf jeden Fall möglich, die Tür-
verriegelung manuell zu aktivieren.
Nach Überschreitung einer Geschwindig-
keit von 20 km/h erfolgt während der Fahrt
die automatische Zentralverriegelung aller
Türen, wenn die Funktion ausgewählt wur-
de, die durch das Set-up-Menü eingeschal-
tet werden kann (siehe Abschnitt „Multi-
funktionsdisplay“ in diesem Kapitel).
Mit der Aktivierung des De-
ad-Lock ist es nicht mehr
möglich, die Türen von innen zu öff-
nen, vergewissern Sie sich deshalb vor
dem Aussteigen, dass keine Personen
mehr im Fahrzeug sind. Wenn die Bat-
terie im Schlüssel mit Fernbedienung
entladen ist, kann die Vorrichtung nur
mit dem Metalleinsatz des Schlüssels
an beiden Türschlössern wie zuvor be-
schrieben ausgeschaltet werden.
DEAD LOCK VORRICHTUNG
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Es handelt sich um eine Sicherheitsvor-
richtung zur Sperren
❒der Innengriffe;
❒der Ver-/Entriegelungstaste A-Abb. 72;
Auf diese Weise wird das Öffnen der Türen
von Innen verhindert, wenn ein Einbruchs-
versuch stattgefunden hat (z.B. Bruch einer
Scheibe).
Die Dead-Lock-Vorrichtung stellt damit
den besten Schutz gegen Einbruchversu-
che dar. Deshalb wird empfohlen die Vor-
richtung, beim Abstellen des Fahrzeugs im-
mer zu aktivieren.
Einschalten der Vorrichtung
Die Vorrichtung schaltet sich automatisch
für alle Türen ein, wenn die Taste
Áauf dem Schlüssel mit Fernbedienung
Abb. 70
zwei Mal schnell gedrückt wird.
Die erfolgte Einschaltung der Vorrichtung
wird durch dreimaliges Blinken der Fahr-
trichtungsanzeiger und der LED auf der Ta-
ste
A-Abb. 72unter den Bedienelemen-
ten auf dem Armaturenbrett angezeigt.
Die Vorrichtung schaltet sich nicht ein,
wenn eine oder mehrere Türen nicht kor-
rekt geschlossen sind: Hierdurch wird ver-
mieden, dass man durch die offene Tür in
das Fahrzeug einsteigt und dann – nach
Verschluss der Tür – im Innenraum ein-
geschlossen bleibt.
Ausschalten der Vorrichtung
Die Vorrichtung schaltet sich automatisch
für alle Türen in den nachfolgenden Fäl-
len aus:
❒bei Drehung des mechanischen Zünd-
schlüssels in Öffnungsposition in der Fah-
rertür;
❒bei Türentriegelung mit Fernbedienung;
❒bei Drehung des Zündschlüssels auf
MAR.
ZUR BEACHTUNG
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ARMATUREN- BRETT UND
BEDIENGUNGEN
Abb. 80F0M0095m
KOFFERRAUM
ÖFFNEN DER HECKKLAPPE
Die Taste A-Abb. 77, drücken.
Die Heckklappe des Kofferraums kann
auch mit der Taste
Rder Fernbedie-
nung Abb. 78 geöffnet werden.
Das Entriegeln der Heckklappe mit der
Fernbedienung wird durch zweimaliges
Blinken der Fahrtrichtungsanzeiger ge-
meldet. SCHLIESSEN DER HECKKLAPPE
Die Heckklappe bis zum hörbaren Einra-
sten
Abb. 79 absenken.
NOTÖFFNUNG DER
KOFFERRAUMKLAPPE Abb. 80
Um die Heckklappe bei Entladung der
Fahrzeugbatterie oder infolge einer An-
omalie des elektrischen Schlosses der
Heckklappe von innen öffnen zu können,
gehen Sie bitte wie folgt vor:
Abb. 78F0M0425m
Abb. 79F0M0094m
Das Anbringen von Gegen-
stände auf der Hutablage
oder an der Hecktür (Laut-
sprecher, Spoiler usw.), die
nicht vom Hersteller vorgesehen sind,
kann den korrekten Betrieb der seitli-
chen Gasstoßdämpfer der Hecktür
beinträchtigen.
Bei der Benutzung des Lade-
raums darf das maximal zu-
gelassene Ladegewicht nie überschrit-
ten werden (siehe Kapitel „Technische
Daten“). Prüfen Sie außerdem, ob die
im Kofferraum enthaltenen Gegen-
stände gut untergebracht sind, um zu
vermeiden, dass sie beim plötzlichen
Bremsen nach vorn geschleudert wer-
den und Passagiere verletzen.
ZUR BEACHTUNG
Beim Fahren niemals Ge-
genstände auf der Hutabla-
ge ablegen, sie könnten bei Unfall
oder heftigem Bremsen die Passagie-
re verletzen.
ZUR BEACHTUNG
Abb. 77F0M0654m
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ARMATUREN- BRETT UND
BEDIENGUNGEN
❒die Rücksitze ganz umklappen (siehe
Abschnitt „Erweiterung des
Gepäckraums“ in diesem Kapitel);
❒vom Inneren des Gepäckraums auf den
Hebel Bdrücken.
ERWEITERUNG DES
GEPÄCKRAUMS
Teilweise Erweiterung
(1/3 oder 2/3) Abb. 83
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Der geteilte Rücksitz ermöglicht die teil-
weise (1/3 oder 2/3) oder vollständige Er-
weiterung des Gepäckraums.
Gehen Sie wie folgt vor:
❒die Kopfstützen vollständig in die Rück-
sitze eindrücken;
❒sicherstellen, dass die Sicherheitsgurte
nicht verdreht sind;
❒die Sitzkissen in Pfeilrichtung Abb. 81
nach vorn umklappen;
❒Betätigen Sie die Hebel Aoder B-Abb.
82, um den linken oder rechten Teil
der Rückenlehne zu entriegeln und auf
das Sitzkissen abzusenken.
Die Erweiterung der rechten Seite des
Gepäckraums ermöglicht den Transport
von zwei Fahrgästen auf der linken Seite des
Rücksitzes. Die Erweiterung der linken Sei-
te des Gepäckraums ermöglicht den Trans-
port von einem Fahrgast auf der rechten
Seite des Rücksitzes.
Abb. 81F0M0096mAbb. 82F0M0097m
Abb. 83F0M0137m
Vollständige Erweiterung Abb. 84
Nach Umklappen der kompletten hinte-
ren Sitzbank erhält man die maximale La-
defläche.
Gehen Sie wie folgt vor:
❒die Kopfstützen vollständig in die Rück-
sitze eindrücken;
❒sicherstellen, dass die Sicherheitsgurte
nicht verdreht sind;
❒die Sitzkissen in Pfeilrichtung Abb. 81
nach vorn umklappen;
❒die Griffe A und B-Abb. 82 hochzie-
hen, um die Rückenlehnen zu lösen und
auf das Sitzkissen abzusenken.
ZUR BEACHTUNG Wenn es notwendig
ist, die Hutablage abzunehmen, nachdem
der Rücksitz vollständig umgeklappt wur-
de, so bringen Sie diese gemäß Darstellung
auf der Abb. 86 unter.
Abb. 84F0M0098m
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BEDIENGUNGEN
Aus Sicherheitsgründen muss
die Motorhaube während
der Fahrt immer gut geschlossen sein.
Prüfen Sie deshalb immer, ob die Mo-
torhaube richtig geschlossen und ein-
gerastet ist. Wenn Sie während der
Fahrt feststellen sollten, dass sie nicht
korrekt eingerastet ist, halten Sie so-
fort und schließen Sie die Motorhau-
be richtig.
ZUR BEACHTUNG
Die falsche Positionierung
des Stützstabs kann ein
plötzliches Herunterfallen der Mo-
torhaube verursachen.
ZUR BEACHTUNG
Den Vorgang nur bei stehen-
dem Fahrzeug ausführen.
ZUR BEACHTUNG
GEPÄCKTRÄGER/
SKIHALTER
Versionen mit 3 Türen
Die vorgesehenen vorderen Befesti-
gungspunkte befinden sich in den Punkten
A-Abb. 93.
Die vorgesehenen hinteren Befestigungs-
punkte befinden sich in den Punkten B , die
vom Siebdruck (
O) auf den hinteren Sei-
tenfenstern angegeben werden.
Versionen mit 5 Türen
Die vorgesehenen vorderen Befesti-
gungspunkte befinden sich in den Punkten
A-Abb. 93.
Die vorgesehenen hinteren Befestigungs-
punkte befinden sich in den Punkten B , die
mit Siebdruck auf den hinteren Seitenfen-
stern angegeben sind. HINWEIS Beachten Sie genau die im Set
enthaltene Montageanleitung. Die Monta-
ge muss durch Fachpersonal ausgeführt
werden.
Abb. 93F0M0102m
Nach einigen Kilometern
Fahrt sicherstellen, dass die
Befestigungsschrauben der Veranke-
rungen fest angezogen sind.
ZUR BEACHTUNG
Beachten Sie unbedingt die
gültigen Gesetzesbestimmun-
gen bezüglich der zulässigen
Höchstabmessungen.
Verteilen Sie die Last gleich-
mäßig und berücksichtigen
Sie während der Fahrt die erhöhte
Empfindlichkeit des Fahrzeugs bei Sei-
tenwind.
ZUR BEACHTUNG
Die zulässigen Höchstlasten
(siehe Kapitel „Technische
Merkmale“) dürfen nicht
überschritten werden.
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ABS-SYSTEM
Wenn Sie noch nie einen Wagen mit ABS-
System gefahren haben, empfehlen wir Ih-
nen, sich bei ein paar Versuchen auf
schlüpfrigem Boden damit vertraut zu ma-
chen, selbstverständlich unter Sicher-
heitsbedingungen und Einhaltung der
Straßenverkehrsordnung des Landes, in
dem Sie sich befinden. Darüber hinaus soll-
ten Sie aufmerksam die nachfolgenden
Hinweise lesen.
Es handelt sich um ein System, das fester
Bestandteil der Bremsanlage ist und bei je-
dem Straßenzustand und jeder Brems-
stärke ein Blockieren der Räder und das
darauf folgende Durchdrehen eines oder
mehrerer Räder vermeidet, so dass das
Fahrzeug auch bei Notbremsungen kon-
trollierbar bleibt.
Die Anlage wird durch das EBD-System
(Electronic Braking Force Distribution)
vervollständigt, das die Bremswirkung auf
die Vorder- und Hinterräder aufteilt.
ZUR BEACHTUNG Für die maximale
Wirksamkeit der Bremsanlage ist eine Ein-
laufzeit von ungefähr 500 km (bei neuem
Fahrzeug oder nach dem Wechsel von
Bremsbelägen/Bremsscheiben) notwendig:
in dieser Zeit sind starke, wiederholte
oder lang anhaltende Bremsvorgänge zu
vermeiden.Das ABS nutzt in bester Wei-
se die zur Verfügung stehen-
de Haftung aus, kann sie aber nicht
verbessern. Bei rutschigem Unter-
grund ist in jedem Fall Vorsicht ange-
raten, und unnötige Risiken sind zu
vermeiden.
ZUR BEACHTUNG
EINGREIFEN DES SYSTEMS
Das Eingreifen des ABS teilt sich dem Fah-
rer durch ein leichtes Pulsieren des Brem-
spedals mit, das von Geräuschen begleitet
wird: dies bedeutet, dass die Geschwin-
digkeit dem Straßentyp angepasst werden
muss.
MECHANICAL BRAKE ASSIST
(Hilfe bei Notbremsungen)
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Das nicht abschaltbare System erkennt
Notbremsungen (aufgrund der Durcht-
retgeschwindigkeit des Bremspedals) und
gewährleistet einen zusätzlichen hydrau-
lischen Bremsdruck zur Unterstützung des
vom Fahrer ausgeübten Pedaldrucks, so
dass die Bremsanlage schneller und kraft-
voller anspricht.
HINWEIS Bei einem Eingriff des Mecha-
nical Brake Assist könnte die Anlage
Geräusche erzeugen. Diese Erscheinung
ist normal. Während des Bremsvorgangs
muss das Bremspedal immer gut durch-
getreten werden.
Wenn das ABS-System an-
spricht, so ist dies ein Zeichen
dafür, dass die Haftgrenze der Reifen
auf dem Straßenbelag den Grenzbe-
reich erreicht hat: Sie müssen also
langsamer fahren und die Fahrt der
gegebenen Haftfähigkeit anpassen.
ZUR BEACHTUNG
STÖRUNGSANZEIGEN
ABS defekt
Eventuelle Havarien werden durch Auf-
leuchten der Kontrolllampe
>auf der In-
strumententafel zusammen mit einer Mel-
dung auf dem Multifunktionsdisplay (für
Versionen/Märkte, wo vorgesehen) ange-
zeigt, (siehe Kapitel „Kontrollleuchten und
Anzeigen“).
In diesem Fall behält die Bremsanlage ihre
Wirksamkeit bei, aber ohne die durch das
ABS-System gebotenen Möglichkeiten.
Fahren Sie vorsichtig bis zum nächstgele-
genen Fiat-Kundendienst weiter, um die
Anlage überprüfen zu lassen.
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ARMATUREN- BRETT UND
BEDIENGUNGEN
ESP-SYSTEM
(Electronic Stability
Program)
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Es ist ein Überwachungssystem der Sta-
bilität des Fahrzeugs und unterstützt die
Richtungskontrolle bei Verlust der Rei-
fenhaftung.
Die Wirkung des ESP-Systems ist daher
ganz besonders nützlich bei Veränderung
der Haftbedingungen des Untergrunds.
Mit den Systemen ESP, ASR und Hill Hol-
der sind (für Versionen/Märkte, wo vor-
gesehen) die Systeme MSR (Regelung des
Motordrehmoments beim Herunter-
schalten der Gänge) und HBA (automati-
sche Erhöhung des Bremsdrucks bei Pa-
nikbremsungen) vorhanden.
EINGREIFEN DES SYSTEMS
Das Eingreifen des Systems wird durch das
Blinken der Kontrollleuchte
áauf der In-
strumententafel angezeigt, um den Fahrer
zu informieren, dass sich das Fahrzeug in
einer kritischen Stabilitäts- und Haftungs-
situation befindet.
Bei Eingreifen des ABS-Sy-
stems pulsiert das Bremspe-
dal: verringern Sie jetzt nicht den
Druck auf das Pedal, sondern halten
Sie es ohne Zögern weiter gedrückt.
Auf diese Weise bringen Sie das Fahr-
zeug, so schnell es die Straßenbedin-
gungen erlauben, zum Stehen.
ZUR BEACHTUNGEBD defekt
Dies wird durch Aufleuchten der Kon-
trolllampe
>und xauf der Instru-
mententafel zusammen mit einer Meldung
auf dem Multifunktionsdisplay (für Ver-
sionen/Märkte, wo vorgesehen) angezeigt
(siehe Kapitel „Kontrollleuchten und An-
zeigen“).
In diesem Fall kann es bei starken Brem-
sungen zu einer vorzeitigen Blockierung
der Hinterräder mit der Möglichkeit eines
Schlingerns kommen. Fahren Sie deshalb
äußerst vorsichtig bis zum nächstgelege-
nen Fiat-Kundendienst weiter, um die An-
lage überprüfen zu lassen.
Leuchtet nur die Kontroll-
lampe xauf der Instru-
mententafel auf (zusammen mit einer
Meldung auf dem Multifunktionsdis-
play – nur für Versionen/Märkte, wo
vorgesehen), halten Sie sofort an und
wenden Sie sich an das nächstgele-
gene Fiat-Kundendienstnetz. Das
eventuelle Auslaufen von Flüssigkeit
aus der Hydraulikanlage beeinträch-
tigt die Funktionstüchtigkeit der
Bremsanlage, sowohl der herkömmli-
chen Art als auch der mit Rad-
blockierschutzsystem.
ZUR BEACHTUNG
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