Wandlerüberbrückungskupplung
Eine Funktion des Automatikgetriebes in diesem Fahr-
zeug, die der Kraftstoffeinsparung dient. Bei bestimm-
ten Geschwindigkeiten greift automatisch eine Kupp-
lung im Drehmomentwandler. Sie können dies als leicht
verändertes Fahrgefühl während des normalen Be-
triebs in höheren Gängen wahrnehmen. Verringert sich
die Fahrzeuggeschwindigkeit oder wird beschleunigt,
kuppelt die Kupplung automatisch aus. HINWEIS:Die Wandlerüberbrückungskupplung
wird erst zugeschaltet, wenn die Getriebeflüssigkeit
und das Motorkühlmittel warm sind (normalerweise
nach 1,6 bis 4,8 km Fahrt). Da die Motordrehzahl bei
nicht zugeschalteter Wandlerüberbrückungskupplung
höher ist, sieht es möglicherweise so aus, als ob das
Getriebe in kaltem Zustand nicht in den Overdrive
schalten würde. Dies ist ein normaler Vorgang. Bei
Verwendung der Funktion AutoStick
®wird bei ausrei-
chend warmem Getriebe gezeigt, dass das Getriebe in
den und aus dem Overdrive schalten kann. ALLRADANTRIEB (bei Versionen/
Märkten, wo verfügbar)
Diese Funktion bietet einen zu-/abschaltbaren Allrad-
antrieb. Das System arbeitet automatisch, ohne dass
der Fahrer eingreifen muss oder zusätzliche Fahrfertig-
keiten erforderlich sind. Unter normalen Fahrbedin-
gungen erfolgt der Antrieb hauptsächlich über die Vor-
derräder. Wenn die Vorderräder Antrieb verlieren,
werden die Hinterräder automatisch stärker angetrie-
ben. Je mehr Antrieb die Vorderräder verlieren, desto
mehr Leistung wird auf die Hinterräder übertragen.
Außerdem wird auf trockenem Untergrund bei Vollgas
(wenn sich die Räder nicht drehen) mehr Drehmoment
auf die Hinterachse übertragen, um zu versuchen, den
Fahrzeugstart und die Leistungseigenschaften zu ver-
bessern.
Alle Räder müssen dieselbe Größe haben
und es muss derselbe Reifentyp montiert
sein. Unterschiedliche Reifengrößen dür
fen nicht verwendet werden. Unterschiedliche
Reifengrößen können zum Ausfall des Verteilerge-
triebes führen.
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KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEITANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS
TECHNISCHE DATENSTICHWORTVER- ZEICHNIS
Das Durchfahren von stehendem Was-
ser kann Schäden an Bauteilen des An-
triebsstrangs zur Folge haben. Die Fahr-
zeugflüssigkeiten (Schmierung von Motor,
Getriebe,Achse usw.) sind nach dem Durchfahren
stehenden Wassers stets auf Anzeichen einer Ver-
schmutzung (d. h. milchiges Aussehen oder
Schaum) zu untersuchen. Bei Anzeichen einer Ver-
schmutzung das Fahrzeug keinesfalls weiterfah-
ren, da dies zu Folgeschäden führen kann. Solche
Schäden fallen nicht unter die begrenzte Gewähr
leistung für Neufahrzeuge.
Wasser, das in den Motor eindringt , kann Blo-
ckieren und Absterben des Motors und schwere
Motorschäden zur Folge haben. Solche Schäden
fallen nicht unter die begrenzte Gewährleistung
für Neufahrzeuge.
WARNHINWEISE!
Beim Durchfahren von stehendem
Wasser sind die Traktionseigenschaften
der Räder beeinträchtigt . Überschreiten Sie beim
Fahren durch stehendes Wasser nicht eine Ge-
schwindigkeit von 8 km/h.
Beim Durchfahren von stehendem Wasser ist
die Bremsleistung eingeschränkt , was zu einem
längeren Bremsweg des Fahrzeugs führt . Fahren
Sie daher nach dem Durchfahren von stehendem
Wasser langsam und betätigen Sie die Bremse
mehrmals leicht , um die Bremsbeläge zu trock-
nen.
Wasser, das in den Motor eindringt , kann Blo-
ckieren und Absterben des Motors und Liegen-
bleiben des Fahrzeugs zur Folge haben.
Die Nichtbeachtung dieser Sicherheitshinweise
kann für Sie, die Fahrzeuginsassen und Personen
in der Umgebung des Fahrzeugs schwere oder
sogar lebensgefährliche Verletzungen zur Folge
haben.
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KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEITANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTEN UNDMELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS TECHNISCHE
DATENSTICHWORTVER-ZEICHNIS
VORÜBERGEHENDE STILLLEGUNG
DES FAHRZEUGS
Wird das Fahrzeug länger als 21 Tage nicht benutzt,
sind Schritte zum Schutz der Batterie erforderlich. Sie
können:
Die IOD-Minisicherung (Stromverbraucher bei aus-geschalteter Zündung) aus dem Stromversorgungs-
modul im Motorraum nehmen.
Oder das Batterie-Minuskabel abklemmen. ANHÄNGERBETRIEB
In diesem Abschnitt finden Sie Sicherheitshinweise und
Informationen darüber, welcher Hängertyp sich für Ihr
Fahrzeug eignet. Lesen Sie diese Informationen genau
durch, bevor Sie einen Anhänger am Fahrzeug mitfüh
ren, um Ihre Ladung so effizient und sicher wie möglich
zu befördern.
Zur Wahrung Ihrer Gewährleistungsansprüche halten
Sie sich an die Anforderungen und Empfehlungen in
diesem Handbuch zum Einsatz Ihres Fahrzeugs für den
Anhängerbetrieb.
ALLGEMEINE DEFINITIONEN ZUM ANHÄNGERBETRIEB
Die folgenden Definitionen zum Anhängerbetrieb die-
nen zum besseren Verständnis der nachfolgenden Infor-mationen:
Zulässiges Gesamtgewicht
Das zulässige Fahrzeuggesamtgewicht ist das maximal
zulässige Gewicht Ihres Fahrzeugs. Dies schließt Fah-
rer, Insassen, Zuladung und Anhängerstützlast ein. Die
Gesamtzuladung muss so berechnet werden, dass das
zulässige Fahrzeuggesamtgewicht nicht überschritten
wird.
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KENNTNIS DES
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UND FAHRTWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS
TECHNISCHE DATENSTICHWORTVER- ZEICHNIS
MAXIMAL ZULÄSSIGE GEWICHTE DES ANHÄNGERS
Die folgende Tabelle enthält die maximal zulässigen Anhängergewichte für den vorgegebenen Antriebsstrang.
Motor/Getriebe Frontbereich Max. zulässiges Gesamt-Zuggewicht (Modell mit5 und 7 Insassen) Max. Anhängerstützlast
(Modell mit 5 und 7 In- sassen)
3,6 l/Automatikgetriebe 3,7 sq m 1.100 kg 55 kg
2,0-l-Dieselmotor/
Schaltgetriebe 3,7 sq m 1.100 kg 55 kg
Siehe die geltenden gesetzlichen Bestimmungen für maximale Anhängerkupplungsgeschwindigkeiten
Die Anhängerstützlast ist als Teil des kombinierten Gewichts aus Insassen und Zuladung zu betrachten und darf das auf
der Sicherheitsplakette angegebene Gewicht keinesfalls überschreiten.
ANHÄNGERGEWICHT UND ANHÄNGERSTÜTZLAST
Wird ein Anhänger so beladen, dass sich das größte
Gewicht auf den Rädern oder im hinteren Bereich
befindet, kann dies zu heftigenSchaukelbewegungen
und in der Folge zum Verlust der Kontrolle über das
FahrzeugAnhänger-Gespann führen. Das Versäumnis,
das größte Gewicht im vorderen Bereich des Anhän
gers zu verstauen, ist die Ursache für viele Unfälle bei
Anhängerbetrieb.
Überschreiten Sie nie die maximale Anhängerstützlast,
die auf Ihrer Anhängerkupplung eingestanzt ist.
Beachten Sie bei der Berechnung des Gewichts auf der
Fahrzeug-Hinterachse folgende Punkte:
Die Stützlast des Anhängers. Das Gewicht der gesamten übrigen Zuladung oder
Ausrüstung im Fahrzeug oder gegebenenfalls auf ei-
nem Dachgepäckträger.
Das Gewicht des Fahrers und aller Insassen. HINWEIS: Bedenken Sie, dass das Gewicht Ihres
Fahrzeugs sich durch alle Gegenstände im oder auf dem
Anhänger erhöht. Sämtliches Zubehör, das im Werk
oder vom Händler eingebaut wurde, ist ebenfalls bei
der Gesamtlast Ihres Fahrzeugs zu berücksichtigen.
Siehe die Sicherheitsplakette, die auf der Stirnseite der
Fahrertür befestigt ist, oder an der "B"Säule auf der
Fahrerseite, für das maximale Gesamtgewicht von In-
sassen und Zuladung für Ihr Fahrzeug.
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KENNTNIS DES
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UND FAHRTWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS
TECHNISCHE DATENSTICHWORTVER- ZEICHNIS
ANFORDERUNGEN FÜR DEN ANHÄNGERBETRIEB
Um ein ordnungsgemäßes Einfahren der Antriebs-
strangbauteile Ihres neuen Fahrzeugs sicherzustellen,
empfehlen wir Ihnen, die folgenden Punkte zu beach-
ten:
Während der ersten 805 km ist jegli-
cher Anhängerbetrieb mit dem neuen
Fahrzeug zu unterlassen. Der Motor, die
Achse oder die anderen Teile könnten beschädigt
werden.
Fahren Sie dann während der ersten 805 km, die
ein Anhänger gezogen wird, nicht schneller als
80 km/h und machen Sie keine Starts mit Vollgas.
Auf diese Weise wird ein ordnungsgemäßes Ein-
fahren des Motors und anderer Teile bei der
schwereren Last erleichtert .
Führen Sie die Wartung durch, die im Wartungsplan
aufgeführt wird. Beim Abschleppen eines Anhängers
überschreiten Sie nie die angegebene Maximalachslast.
WARNHINWEISE!
Falsches Abschleppen kann zu einem
Unfall mit Personenschäden führen. Hal-
ten Sie sich an diese Richtlinien, um einen mög-
lichst sicheren Anhängerbetrieb sicherzustellen:
(Fortsetzung)(Fortsetzung)
Stellen Sie sicher, dass die Ladung sicher im
Anhänger verstaut ist und während der Fahrt
nicht verrutschen kann. Ladung in einem Anhän
ger, die nicht fest und sicher verstaut ist , kann in
Bewegung geraten und schwer zu kontrollierende
Schwankungen des Anhängers verursachen. Sie
können möglicherweise die Kontrolle über das
Fahrzeug verlieren und einen Unfall verursachen.
Die gesamte Anhängevorrichtung muss fachge-
recht an Ihrem Fahrzeug eingebaut werden.
Fahrzeug und Anhänger bei Anhängerbetrieb
nicht überladen. Überladung kann zum Verlust
der Kontrolle über Fahrzeug und Anhänger füh
ren sowie mangelhafte Leistung oder Schäden an
Bremsanlage, Achsen, Motor, Getriebe, Lenkung,
Radaufhängung, Karosseriestruktur oder Reifen
verursachen.
Sicherheitsketten zwischen Fahrzeug und An-
hänger sind stets zu verwenden. Die Ketten im-
mer am Rahmen oder Abschlepphaken des Fahr-
zeugs befestigen. Die Ketten unter der
Anhängerstütze über Kreuz führen und dabei
genug Spiel für Kurvenfahrten lassen.
(Fortsetzung)
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KENNTNIS DES
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UND FAHRTWARNLEUCHTEN UNDMELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS TECHNISCHE
DATENSTICHWORTVER-ZEICHNIS
Stiftnum-mer Funktion Kabelfarbe
13
a
Rücklauf für Kontakt (Stift) 9 Weiß
Hinweis: Der Zuweisungsstift 12 wurde geändert von
"Kodierung für angekoppelten Anhänger" in "Reserviert
für zukünftige Zuweisung".
aDie drei Rückleitungsstromkreise dürfen nicht elektrisch
im Anhänger angeschlossen werden.bDie hintere Nummernschildbeleuchtung ist so anzu-
schließen, dass keine Leuchte einen gemeinsamen An-
schluss mit den Stiften 5 und 7 hat.
TIPPS ZUM ANHÄNGERBETRIEB
Üben Sie vor Fahrtantritt auf wenig befahrenen Straßen
das Wenden, Anhalten und Zurücksetzen des Ge-spanns.
Schaltgetriebe (bei Versionen/Märkten, wo
verfügbar)
Wenn ein Fahrzeug mit Schaltgetriebe zum Ziehen von
Anhängern verwendet wird, müssen alle Starts im ERS-
TEN Gang erfolgen, um Kupplungsschlupf zu
vermeiden.
Automatikgetriebe (bei Versionen/Märkten,
wo verfügbar)
Für das Ziehen eines Anhängers kann die Fahrstufe D
gewählt werden. Wenn jedoch in dieser Fahrstufe allzu
häufig geschaltet wird, wählen Sie einen niedrigeren
Gang (mit der AutoStick
®-Funktion). HINWEIS:
Die Verwendung eines niedrigeren
Gangs verbessert bei Anhängerbetrieb die Leistung
und wirkt sich positiv auf die Lebensdauer des Getrie-
bes aus, da häufige Gangwechsel vermieden und Hitze-
entwicklung reduziert werden. Außerdem wird die
Wirkung der Motorbremse verbessert.
Wenn Sie REGELMÄSSIG länger als 45 Minuten durch-
gehend einen Anhänger ziehen, tauschen sie die Auto-
matikgetriebeflüssigkeit und den Filter gemäß dem In-
tervall für "Polizei, Taxi, in einem Fuhrpark oder
häufiger Anhängerbetrieb" aus. Siehe die korrekten
Wartungsintervalle in "Wartungspläne".
Tempomat (bei Versionen/Märkten, wo
verfügbar)
Verwenden Sie den Tempomaten nicht in hügeligem Ge-
lände oder bei hoher Zuladung.
Sinkt die Geschwindigkeit um mehr als 16 km/h ab, schal-
ten Sie den Tempomat aus, bis die Streckenbedingungen
die Verwendung wieder zulassen.
Der Tempomat eignet sich bei Anhängerbetrieb beson-
ders auf ebenen Strecken und bei geringer Zuladung, um
Kraftstoff zu sparen.AutoStick
®
Durch eine manuelle Gangwahl mit der Schaltfunktion AutoStick
®kann ein häufiges Schalten vermieden wer -
den. Wählen Sie den höchsten Gang, der für die jeweilige
Fahrsituation geeignet ist. Wählen Sie zum Beispiel "4",
wenn die gewünschte Geschwindigkeit gehalten werden
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