Page 292 of 372

GLÜHLAMPENWECHSEL
ABBLENDLICHT/FERNLICHT/VORDERER
BLINKER UND STANDLICHT VORN
1. Die Motorhaube öffnen. HINWEIS:Eventuell muss das Luftfiltergehäuse aus-
gebaut und das Stromversorgungsmodul (TIPM) zur
Seite geschoben werden, um bestimmte Lampen im
linken Scheinwerfergehäuse auswechseln zu können.
2. Die betreffende Lampe und die Fassung 1/4 Umdre- hung gegen den Uhrzeigersinn drehen und aus dem
Scheinwerfergehäuse nehmen. (abb. 165) 3. Den Kabelbaum-Steckverbinder von der Glühlampe
abziehen und dann an der ErsatzGlühlampe an-schließen.
Die neue Glühlampe nicht mit den Fin-
gern berühren. Eine Verschmutzung mit
Öl verkürzt die Lebensdauer der Lampe
erheblich. Bei Kontakt mit Öl oder Fett den Glas-
kolben mit einem alkoholgetränkten Tuch abwi-
schen.
4. Glühlampe und Fassung in das Scheinwerfergehäuse setzen und die Fassung 1/4 Umdrehung im Uhrzei-
gersinn drehen, damit sie einrastet.
NEBELSCHEINWERFER HINWEIS: Beim Austausch der Lampe für den lin-
ken Nebelscheinwerfer das Lenkrad nach rechts dre-
hen, beim Austausch der Lampe für den rechten Ne-
belscheinwerfer das Lenkrad nach links drehen, damit
der Zugang zum Radkasten erleichtert wird.
1. Die Befestigungselemente der Abdeckklappe im un- teren Radkasten lösen und die Abdeckklappe ent-
fernen.
2. Den Steckverbinder vom Nebelschlussleuchtenge- häuse abziehen. (abb. 166)
3. Fassen Sie die Glühlampe fest durch die zwei seitli- chen Verriegelungen und drücken Sie sie zusammen,
um die Glühlampe von der Rückseite des Nebel-
scheinwerfergehäuses aus zu entriegeln.
(abb. 165)
1 – Lampe für vorderen Blinker/Standlicht
2 – Lampe für Abblendlicht
3 – Lampe vordere Position
4 – Lampe für Fernlicht
286
KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEIT
ANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALLWARTUNG DES
FAHRZEUGS
TECHNISCHE DATENSTICHWORTVER- ZEICHNIS
Page 298 of 372

Steck-platz Patro-
nensi-
cherung Minisi-
cherung Bezeichnung
F109 10 A Rot Klimaregelung/
Heizungs/Lüftungs-/Klimaanlage
F110 10 A Rot Rückhaltesystem-
Steuergerät
F112 10 A Rot Reserve
F114 20 A Gelb Gebläse/Motor hin-
tere Heizungs-/
Lüftungs-/Klimaanlage
F115 20 A Gelb Heckscheibenwi-
schermotor
F116 30 A Rosa Heckscheibenheizung
(elektrische Heck-
scheibenleuchte)
F117 10 A Rot Heizbare Außenspie-gel
F118 10 A Rot Rückhaltesystem-
Steuergerät
F119 10 A Rot Steuergerät Lenk-säule
F120 10 A Rot Allradantrieb (bei
Versionen/Märkten,
wo verfügbar)
F121 15 A Blau Elektronisches Zündschloss
Steck-
platz Patro-
nensi-
cherung Minisi-
cherung Bezeichnung
F122 25 A Klar Fahrertürmodul
F123 25 A Klar Beifahrertürmodul
F124 10 A Rot Spiegel
F125 10 A Rot Steuergerät Lenk- säule
F126 10 A Rot Audioverstärker
F127 20 A Gelb Anhängevorrichtung
(bei Versionen/
Märkten, wo verfügbar)
F128 15 A Blau Radio
F129 15 A Blau Video/DVD (bei
Versionen/Märkten,
wo verfügbar)
F130 15 A Blau Klimaregelung/
Instrumententafel
F131 10 A Rot Beifahrerhilfe/
Freisprechsystem
(bei Versionen/
Märkten, wo verfügbar)
F132 10 A Rot Reifendruckmodul
F133 10 A Rot Reserve
292
KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEIT
ANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALLWARTUNG DES
FAHRZEUGS
TECHNISCHE DATENSTICHWORTVER- ZEICHNIS
Page 299 of 372

SICHERUNGEN IM MOTORRAUM
(ZENTRALE STROMVERSORGUNG)
Die zentrale Stromversorgung befindet sich im Motor-
raum. (abb. 173)Steck-platz Patro-
nensi-
cherung Minisi-
cherung Bezeichnung
F101 60 A Gelb Zentrale Sammel-
schiene interne
Stromversorgung
F102 60 A Gelb Zentrale Sammel-
schiene interne
Stromversorgung
F103 60 A Gelb Zentrale Sammel-
schiene interne
Stromversorgung
Steck-
platz Patro-
nensi-
cherung Minisi-
cherung Bezeichnung
F105 60 A Gelb Zentrale Sammel-
schiene interne
Stromversorgung
Relais Zündung RUN
F106 60 A Gelb Zentrale Sammel-
schiene interne
Stromversorgung
Relais Zündung
RUN/ACC
F139 40 A
Grün Gebläse Klimarege-
lungssystem
F140 30 A Rosa Elektrische Türver-riegelungen
F141 40 A
Grün Antiblockiersystem
F142 40 A
Grün Glühkerzen (bei
Versionen/Märkten,
wo verfügbar)
F143 40 A
Grün Außenleuchten 1
F144 40 A
Grün Außenleuchten 2
F145 30 A Rosa Zum Karosseriecom-
puter – Leuchte
F146 30 A Rosa Reserve
F147 30 A Rosa Reserve
(abb. 173)
293
KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEIT ANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTENUNDMELDUNGENIM NOTFALLWARTUNG DES
FAHRZEUGS TECHNISCHE
DATENSTICHWORTVER-ZEICHNIS
Page 300 of 372

Steck-platz Patro-
nensi-
cherung Minisi-
cherung Bezeichnung
F148 40 A
Grün Kühlerlüftermotor
F149 30 A Rosa Anlassmagnetschal-
ter
F150 25 A Klar Computer/
Motorsteuerungen(PCM)
F151 30 A Rosa Motor Scheinwerfer-
waschanlage (bei
Versionen/Märkten,
wo verfügbar)
F152 25 A Klar Dieselkraftstoff-
Heizung (bei
Versionen/Märkten,
wo verfügbar)
F153 20 A Gelb Kraftstoffpumpe
F156 10 A Rot Steuergerät
Bremsen/
Elektronisches Stabi-
litätsprogramm
F157 10 A Rot Getriebesteuergerät
(bei Versionen/
Märkten, wo verfügbar)
Steck-
platz Patro-
nensi-
cherung Minisi-
cherung Bezeichnung
F158 10 A Rot Steuergerät elek-
trische Motorhaube
(bei Versionen/
Märkten, wo verfügbar)
F159 10 A Rot Reserve
F160 20 A Gelb Innenraumleuchten
F161 20 A Gelb Hupe
F162 50 A Rot Innenraumheizung
Nr. 1/Unterdruck-
pumpe (bei
Versionen/Märkten,
wo verfügbar)
F163 50 A Rot Innenraumheizung
Nr. 2 (bei Versionen/
Märkten, wo verfügbar)
F164 25 A Klar Automatische An-
triebsstrangabschal-tung
F165 20 A Gelb Antriebsstrangab-schaltung
F166 20 A Gelb Reserve F167 30 A
Grün Antriebsstrangab- schaltung
294
KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEIT
ANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALLWARTUNG DES
FAHRZEUGS
TECHNISCHE DATENSTICHWORTVER- ZEICHNIS
Page 301 of 372
Steck-platz Patro-
nensi-
cherung Minisi-
cherung Bezeichnung
F168 10 A Rot Klimakompressor- kupplung
F169 40 A
Grün Abgase – Motor Ab-
gase teilweise Null
F170 15 A Blau Abgase – Stellglieder
Abgase teilweise Null
F172 20 A Gelb Reserve
F173 25 A Klar Ventile ABS
F174 20 A Gelb Sirene (bei
Versionen/Märkten,
wo verfügbar)
F175 30 A
Grün Reserve
F176 10 A Rot Computer/
Motorsteuerungen(PCM)
F177 20 A Gelb Steuergerät Allradan-
trieb (bei Versionen/
Märkten, wo verfügbar)
F178 25 A Klar Schiebedach (bei
Versionen/Märkten,
wo verfügbar)
F179 10 A Rot Batteriesensor
Steck- platz Patro-
nensi-
cherung Minisi-
cherung Bezeichnung
F181 100 A
Blau Elektrohydraulische
Lenkung (EHPS) (bei
Versionen/Märkten,
wo verfügbar)
F182 50 A Rot Innenraumheizung
Nr. 3 (bei Versionen/
Märkten, wo verfügbar)
F184 30 A Rosa Wischermotor vorn
295
KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEIT ANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTENUNDMELDUNGENIM NOTFALLWARTUNG DES
FAHRZEUGS TECHNISCHE
DATENSTICHWORTVER-ZEICHNIS
Page 302 of 372

FREISCHAUKELN EINES
FESTGEFAHRENEN FAHRZEUGS
Wenn Ihr Fahrzeug in Schnee, Sand oder Schlamm
stecken bleibt, lässt es sich oftmals durch das so ge-
nannte Freischaukeln befreien. Zuerst das Lenkrad
nach rechts und links drehen, um die Vorderräder
freizubekommen. Dann in einem bestimmten Rhyth-
mus zwischen den Fahrstufen D und R (Automatikge-
triebe) bzw. 1. Gang und Rückwärtsgang (Schaltge-
triebe) hin- und herschalten. Die
erfolgversprechendste Methode ist, gerade so viel Gas
zu geben, dass die Schaukelbewegung aufrechterhalten
wird, ohne dass jedoch die Räder durchdrehen.
Wird zu viel Gas gegeben, sodass die Rä
der durchdrehen, kann es zu Überhitzung
und Ausfall des Getriebes kommen. Nach
jeweils fünf Schaukelzyklen den Motor bei Wähl
hebelstellung N (Leerlauf ) mindestens eine Mi-
nute lang mit Leerlaufdrehzahl laufen lassen. Dies
verringert die Überhitzung und das Risiko eines
Getriebedefekts während länger dauernderVersu-
che, ein stecken gebliebenes Fahrzeug freizu-
schaukeln. HINWEIS:
Wenn Ihr Fahrzeug mit
Antriebsschlupfregelung ausgestattet ist, das
System ausschalten, bevor versucht wird, das
Fahrzeug freizuschaukeln. Weitere Informati-
onen hierzu finden Sie unter "Elektronische Stabilitäts
programm (ESP)" in "Kenntnis des Fahrzeugs".
Beim Freischaukeln eines steckenge-
bliebenen Fahrzeugs durch Hin- und Her-
schalten zwischen "D" und "R" lassen Sie
die Räder auf keinen Fall schneller als mit 24 km/h
drehen, andernfalls kann es zu Schäden am An-
triebsstrang kommen.
Wird zu viel Gas gegeben, sodass die Räder
durchdrehen, kann es zu Überhitzung und Ausfall
des Getriebes kommen. Außerdem besteht Be-
schädigungsgefahr für die Reifen. Lassen Sie die
Räder mit eingelegtem Gang (ohne Schaltvor-
gänge des Getriebes) nicht schneller als mit
48 km/h durchdrehen.
296KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEIT
ANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALLWARTUNG DES
FAHRZEUGS
TECHNISCHE DATENSTICHWORTVER- ZEICHNIS
Page 308 of 372

WARTUNG DES FAHRZEUGS
WARTUNGSPLAN
WARTUNGSPLAN – OTTOMOTOR
Erforderliche Wartungsintervalle
Die erforderlichen Wartungsintervalle entnehmen Sie den Wartungsplänen auf den folgenden Seiten.
Kilometer x 1.000 24 48 72 96 120 144 168 192
Monate 12 24 36 48 60 72 84 96
Spülen Sie das Kühlsystem und wechseln Sie das
Motorkühlmittel, wenn nicht bereits nach 60 Monaten
erfolgt.
Prüfen Sie das PCV-Ventil und tauschen Sie es ggf. aus.
Prüfen Sie den Batterieladestatus und laden Sie die
Batterie ggf. auf.
Prüfen Sie den Zustand/Verschleiß der Reifen und stellen
Sie ggf. den richtigen Druck ein.
Prüfen Sie den Betrieb des Beleuchtungssystems
(Hauptscheinwerfer, Richtungsanzeiger, Warnblinkanlage,
Kofferraum, Fahrgastraum, Handschuhfach, Warnleuchten
auf der Instrumententafel usw.)
Prüfen Sie die Position/den Verschleiß der
Windschutzscheiben-/Heckscheibenwischerblätter.
Prüfen Sie die Sauberkeit der Schlösser der Motorhaube
und Heckklappe sowie die Sauberkeit und Schmierung der
Gestänge.
302
KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEIT
ANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALLWARTUNG DES
FAHRZEUGSTECHNISCHE DATENSTICHWORTVER- ZEICHNIS
Page 309 of 372

Kilometer x 1.00024 48 72 96 120 144 168 192
Monate 12 24 36 48 60 72 84 96
Führen Sie eine Sichtprüfung des Zustands durch von:
Karosserie außen, Unterbodenschutz, Rohrleitungen und
Schläuchen (Auspuff – Kraftstoffanlage – Bremsen),
Gummiteilen (Manschetten, Hülsen, Buchsen usw.).
Prüfen Sie den Zustand und Verschleiß der vorderen
Bremsbeläge und die Funktion des
Bremsbelagsverschleißanzeigers.
Prüfen Sie den Zustand und Verschleiß der hinteren
Bremsbeläge und die Funktion des
Bremsbelagsverschleißanzeigers.
Prüfung Sie die Füllstände und füllen Sie ggf. nach
(Bremsen, Hydraulikkupplung, Scheibenwaschanlage,
Batterie, Kühlmittel usw.).
Überprüfen Sie visuell den Zustand der Antriebsriemen
der Zusatzaggregate.
Prüfen Sie den Weg des Handbremshebels und stellen Sie
ihn ggf. ein.
Prüfen Sie die Abgaswerte.
Prüfen Sie die Funktion des Motormanagementsystems
(über Diagnosebuchse).
Wechseln Sie Automatikgetriebeflüssigkeit (ATF) und
Filter (*).
Tauschen Sie die Zündkerzen aus.
Tauschen Sie den Antriebsriemen für Zusatzaggregate aus.
303
KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEIT ANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTENUNDMELDUNGENIM NOTFALLWARTUNG DES
FAHRZEUGSTECHNISCHE
DATENSTICHWORTVER-ZEICHNIS