Ausstattungen und Funktionen
28
cke des Transportes oder der Vertäuung bzw.
zum Abschleppen.
GJU36020Heckösen
Am Heck des Wasserfahrzeugs befinden sich
Heckösen.
Die Heckösen dienen zum Befestigen eines
Zurrings oder Taus am Wasserfahrzeug für
Zwecke des Transportes oder der Vertäuung.
GJU31370Motorsteuerungssystem YEMS
Dieses Modell ist mit dem integrierten, rech-
nergeführten Motorsteuerungssystem YEMS
(Yamaha Engine Management System) aus-
gestattet, welches den Zündzeitpunkt, die
Kraftstoffeinspritzung, die Motordiagnose und
das Gleit-Steuersystem kontrolliert und regelt.
GJU31420Multifunktionsdisplay
Dieses Instrument bietet folgende Funktio-
nen, die den Betrieb des Wasserfahrzeugs
vereinfachen und komfortabler machen.
ACHTUNG:
GCJ00060
Den Motor zur Funktionskontrolle des
Instruments an Land ohne Wasserzu-
fuhr nicht über 4000 U/min betreiben,
anderenfalls könnte er überhitzen und
der Katalysator beschädigt werden.
Entstörte Zündkerzen und -stecker ver-
wenden, anderenfalls könnte die Funkti-
on des Instruments gestört werden.
HINWEIS:
Wenn der Motor angelassen wird, erschei-
nen alle Anzeigen einige Sekunden lang
und der Warnsummer ertönt zweimal, wor-
aufhin das Instrument in den Normalbetrieb
übergeht.
1Bugöse
1Hecköse
1Drehzahlmesser
2Geschwindigkeitsmesser
3Betriebsstundenzähler/Spannungsmesser
4Kraftstoffanzeige
5Warnleuchte “WAR NING”
6Reserve-Warnanzeige
7Ölstand-Warnanzeige
8Motortemperatur-Warnanzeige
9Abgastemperatur-Warnanzeige
10Motor-Warnanzeige
11Wählknopf
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Ausstattungen und Funktionen
32
her Geschwindigkeit betrieben, könnten
ernsthafte Motorschäden erfolgen.
Falls die Überhitzungswarnung außer Acht
gelassen wird, kann die Motor- und Abgas-
systemtemperatur ansteigen, insbesondere
bei hoher Geschwindigkeit. In diesem Fall
brennen die “WARNING”- und Motortempera-
tur-Warnleuchten und der Warnsummer er-
tönt unaufhörlich. Außerdem schaltet das
Warnsystem die Zündung ab, um akute Über-
hitzungsgefahr zu vermeiden. Da der Motor
erst nach dem Abkühlen wieder angelassen
werden kann, muss das Wasserfahrzeug
eventuell zurück an Land geschleppt werden.
(Siehe “Wasserfahrzeug abschleppen” auf
Seite 84 für Anweisungen zum Abschleppen.)
Die Warnsignale werden aufgehoben, sobald
der Motor nach dem Abkühlen gestartet wird.
HINWEIS:
Falls mehrere Warnungen auf einmal auftre-
ten, gilt folgende Vorrangigkeit:
(1) Motorüberhitzungs-Endwarnung
(2) Kraftstoffstand-Warnung
(3)Ölstand-Warnung
(4) Motorüberhitzungs-Erstwarnung
(5) Abgastemperatur-Warnung
(6) Motorstörungs-Warnung
GJU31610Abgastemperatur-Warnanzeige
Dieses Modell ist mit einem System ausge-
stattet, das vor einer Überhitzung des Abgas-
systems warnt.
Falls das Abgassystem überhitzt, beginnen
die Warnleuchte “WARNING” und Abgastem-peratur-Warnanzeige zu blinken sowie der
Warnsummer periodisch zu ertönen.
In diesem Fall die Motordrehzahl drosseln,
das Wasserfahrzeug an Land bringen und
das Abgassystem abkühlen lassen.
WARNUNG
GWJ00830
Unmittelbar nach dem Ausschalten des
Motors den Schalldämpfer und Katalysa-
tor nicht berühren, um ernsthafte Verbren-
nungen zu vermeiden. Der Katalysator
wird nach dem Ausschalten des Motors
zunächst noch heißer, bevor er dann erst
abkühlt.
ACHTUNG:
GCJ00810
Dieses Modell ist mit einem Katalysator
ausgerüstet.
Falls die Warnleuchte “WARNING”, die
Abgastemperatur-Warnanzeige und der
Warnsummer aktiviert werden, sollte die
Geschwindigkeit auf unter 4000 U/min
gedrosselt und das Wasserfahrzeug an
Land gebracht werden.
Falls die Ursache der Überhitzung nicht
ausfindig gemacht und behoben werden
kann, einen Yamaha-Händler zu Rate
ziehen. Wird der Motor weiterhin mit ho-
her Geschwindigkeit betrieben, könnten
ernsthafte Motorschäden erfolgen.
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Betrieb
36
GJU31800
Kraftstoff und Öl
Das Frischölschmiersystem von Yamaha bie-
tet hervorragende Motorschmierung, indem
es in allen Betriebsbereichen das Mischungs-
verhältnis optimiert. Außer in der Einfahrzeit
ist kein Vormischen notwendig. Lediglich
Benzin im Kraftstofftank und Öl im Öltank ein-
füllen.
Im Motor wird durch elektronische Kraftstoffe-
inspritzung das optimale Luft/Kraftstoff-Ver-
hältnis zubereitet. Dank idealer Verbren-
nungsbedingungen vermag dieses System
es, die Startfähigkeit und Sparsamkeit des
Motors zu verbessern.
GJU31850Kraftstoff
WARNUNG
GWJ00440
BENZIN UND BENZINDÄMPFE SIND ÄUS-
SERST ENTZÜNDBAR UND EXPLOSIV.
Nicht rauchen beim Nachtanken, und
Funken, offene Flammen und sonstige
Feuerquellen vermeiden.
Vor dem Tanken den Motor abstellen.
Bei waagerechter Stellung in einem gut
gelüfteten Bereich tanken.
Beim Tanken wegen der Brandgefahr
nicht auf dem Wasserfahrzeug stehen
oder sitzen.
Darauf achten, dass kein Benzin ver-
schüttet wird. Verschütteten Kraftstoff
sofort mit einem trockenen Lappen auf-
wischen. Benzingetränkte Lappen sach-
gemäß entsorgen.
Den Kraftstofftank nicht überfüllen. Den
Kraftstofftank bis zum unteren Rand des
Einfüllstutzens befüllen. Den Einfüllstut-
zen niemals befüllen, anderenfalls kann
durch Wärmeausdehnung Kraftstoff
austreten. Das Wasserfahrzeug bei ge-
fülltem Kraftstofftank nicht direkt in der Sonne stehen lassen. Das Wasserfahr-
zeug in waagerechter Stellung in einem
gut gelüfteten Bereich abstellen.
Nach dem Tanken den Tankdeckel gut
verschließen.
Falls Sie Kraftstoff verschluckt, in die
Augen bekommen oder Dämpfe eingeat-
met haben, sollten Sie sofortige ärztli-
che Versorgung erhalten.
Falls Benzin mit Kleidung oder Haut in
Berührung kommt, die betroffenen Stel-
len sofort mit Seife und Wasser wa-
schen und die Kleidung wechseln.
ACHTUNG:
GCJ00320
Kein verbleites Benzin verwenden. Ver-
bleiter Kraftstoff verursacht unreparier-
bare Schäden am Katalysator.
Ausschließlich frisches Benzin aus ei-
nem verschlossenen Behälter benutzen.
GJU31860Gasohol
Es gibt zwei Arten von Gasohol: auf Äthanol-
basis und auf Methanolbasis.
Gasohol auf Äthanolbasis kann verwendet
werden, wenn der Äthanolgehalt maximal
10% beträgt und der Kraftstoff die Mindestok-
tanzahl aufweist.
Gasohol auf Methanolbasis wird von Yamaha
nicht empfohlen, da es das Kraftstoffsystem
beschädigen und Motorleistungsprobleme
verursachen kann.Empfohlener Kraftstoff:
Bleifreies Normalbenzin mit einer Min-
destoktanzahl von
86 (Pumpen-Oktanzahl) = (R+M)/2
90 (Research-Oktanzahl)
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Betrieb
39
GJU31980
Routinekontrolle vor Fahrtbeginn GJU31990Liste der Routinekontrollen vor Fahrtbeginn
Vor Fahrtbeginn die nachfolgend aufgeführten Kontrollen vornehmen. Für nähere Angaben zu
den verschiedenen Kontrollen siehe die entsprechenden Abschnitte in diesem Kapitel.
WARNUNG
GWJ00410
Falls im Verlauf der Routinekontrolle vor Fahrtbeginn irgendwelche Unregelmäßigkei-
ten festgestellt werden, die Ursache unbedingt vor der Inbetriebnahme feststellen und
beheben, anderenfalls könnte ein Unfall erfolgen.
BEZEICHNUNG AUSFÜHRUNG SEITE
VOR DEM ZUWASSERLASSEN ODER BETRIEB
MotorraumDie Sitzbank und das vordere Ablagefach demontie-
ren, um den Motorraum zu entlüften. Auf Kraftstoff-
dämpfe und lose elektrische Verbindungen untersu-
chen.41
BilgeAuf Wasser- und Kraftstoffrückstände untersuchen,
ggf. ablassen.42
Heck-AblassschraubenMontage kontrollieren. 42
GashebelKontrollieren, ob der Gashebel selbsttätig schließt. 44
SteuersystemFunktion kontrollieren. 44
QSTSFunktion kontrollieren. 44
Kraftstoff und ÖlDen Kraftstoffstand und Ölstand kontrollieren und
ggf. tanken bzw. Öl nachfüllen.
Schläuche und Tanks auf Lecks untersuchen.41
WasserabscheiderAuf Wasserrückstände untersuchen, ggf. ablassen. 41
BatterieSäurestand und Zustand der Batterie kontrollieren. 42
HaubeKontrollieren, ob die Haube fest verschlossen ist. 23
SitzbankKontrollieren, ob die Sitzbank fest montiert ist. 22
Rumpf und DeckRumpf und Deck auf Risse und andere Beschädi-
gungen untersuchen.41
JeteinlassAuf Verschmutzung untersuchen, ggf. beseitigen. 45
FeuerlöscherZustand kontrollieren, ggf. erneuern. 43
Motor-QuickstoppleineZustand kontrollieren; falls durchgescheuert oder
gerissen, erneuern.45
SchalterFunktion des Starterschalters, Motor-Stoppschalters
und Motor-Quickstoppschalters kontrollieren.46
NACH DEM ZUWASSERLASSEN
Kühlwasser-Kontrollaus-
lassKontrollieren, ob beim Betrieb des Wasserfahrzeugs
im Wasser Wasser ausströmt.46
MultifunktionsdisplayAuf Warnsignale untersuchen und Funktion kontrol-
lieren.46
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Betrieb
41
GJU32280Ausführung der Routinekontrollen
vor Fahrtbeginn
GJU32300Motorraum
Den Motorraum vor jeder Fahrt entlüften.
Zum Entlüften des Motorraums die Sitzbank
und das vordere Ablagefach demontieren.
(Für nähere Angaben siehe “Sitzbank” auf
Seite 22 und “Vorderes Ablagefach” auf Seite
33.) Den Motorraum einige Minuten lang of-
fen lassen, damit eventuelle Kraftstoffdämpfe
entweichen können.
Bei geöffnetem Motorraum kontrollieren, ob
lose elektrische Verbindungen vorliegen.
WARNUNG
GWJ00460
Wird der Motorraum nicht entlüftet, be-
steht Brand- und Explosionsgefahr. Den
Motor nicht starten, wenn ein Kraftstoff-
leck oder eine lose elektrische Verbindung
vorhanden ist.
GJU32350Rumpf und Deck
Rumpf und Deck auf Risse und andere Be-
schädigungen untersuchen. Bei Beschädi-
gung das Wasserfahrzeug von einem
Yamaha-Händler instand setzen lassen.
GJU32371Kraftstoff- und Schmiersysteme
Vor jeder Fahrt das Kraftstoffsystem auf
Lecks, Risse und Defekte untersuchen. (Für nähere Angaben zur Ausführung der Kontrol-
len siehe Seite 70.)
(1) Den Kraftstofftank-Deckel öffnen, um an-
gestauten Druck abzulassen.
(2) Die Sitzbank und das vordere Ablage-
fach demontieren. (Für nähere Angaben
siehe “Sitzbank” auf Seite 22 und “Vorde-
res Ablagefach” auf Seite 33.)
(3) Den Kraftstoffstand und Ölstand in den
Tanks kontrollieren und ggf. tanken bzw.
Öl nachfüllen. (Siehe Seite 37 für nähere
Angaben zum Tanken und Seite 37 für
nähere Angaben zum Befüllen des Öl-
tanks.)
(4) Den Kraftstofftank-Deckel schließen und
die Sitzbank sowie das vordere Ablage-
fach montieren.
GJU32420Wasserabscheider
Den Wasserabscheider auf Wasserrückstän-
de untersuchen. Der Wasserabscheider hält
Wasser zurück, das durch den Kraftstofftank-
Entlüftungsschlauch eindringen kann, wenn
das Wasserfahrzeug kentert. Normalerweise
enthält der Wasserabscheider kein Wasser.
Bei Vorhandensein von Wasser den Wasser-
abscheider durch Lösen der Ablassschraube
entleeren. Ein passendes Gefäß unter den
Wasserabscheider stellen oder einen trocke-
nen Lappen verwenden, um das auslaufende
1Wasserabscheider
2Ablassschraube
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Betrieb
42
Wasser aufzufangen. Sollte Wasser in das
Wasserfahrzeug gelangen, dieses mit einem
trockenen Lappen aufwischen. Nach dem
Entleeren des Wasserabscheiders muss die
Ablassschraube wieder montiert werden.
GJU32440Bilge
Die Bilge auf Wasser- und Kraftstoffrückstän-
de untersuchen.
Dieses Wasserfahrzeug ist mit sowohl einem
jetgetriebenen als auch einem elektrischen
Bilgenlenzsystem ausgestattet. Das elektri-
sche Bilgenlenzsystem wird bei laufendem
Motor betrieben. Wenn überschüssiges Was-
ser den Einlass der elektrischen Bilgenpumpe
erreicht, wird es durch den Abgaskanal der
Jetdüse abgeführt.
Eine kleine Menge Wasser bleibt in der Bilge
zurück und muss per Hand abgelassen wer-
den. Um das Restwasser abzulassen, das
Wasserfahrzeug an Land bringen und folgen-
de Schritte ausführen.
Bilge entleeren:
(1) Die Heck-Ablassschrauben lösen.
(2) Den Bug des Wasserfahrzeugs anheben,
um das Wasser ablaufen zu lassen.
(3) Nachdem das Wasser abgelaufen ist, die
Bilge mit trockenen Lappen gründlich tro-
ckenwischen.
(4) Die Heck-Ablassschrauben montieren.
ACHTUNG:
GCJ00360
Vor dem Einsetzen der Heck-Ablass-
schrauben jegliche Fremdkörper wie
Schmutz oder Sand von den Bohrungs-
gewinden beseitigen. Anderenfalls
könnten die Ablassschrauben beschä-
digt werden und der Motorraum überflu-
ten.
Sicherstellen, dass die Heck-Ablass-
schrauben fest sitzen, bevor das Was-
serfahrzeug zu Wasser gelassen wird. Anderenfalls könnte der Motorraum
überfluten und das Wasserfahrzeug un-
tertauchen.
GJU32470Heck-Ablassschrauben
Kontrollieren, ob die Heck-Ablassschrauben
richtig montiert sind.
ACHTUNG:
GCJ00360
Vor dem Einsetzen der Heck-Ablass-
schrauben jegliche Fremdkörper wie
Schmutz oder Sand von den Bohrungs-
gewinden beseitigen. Anderenfalls
könnten die Ablassschrauben beschä-
digt werden und der Motorraum überflu-
ten.
Sicherstellen, dass die Heck-Ablass-
schrauben fest sitzen, bevor das Was-
serfahrzeug zu Wasser gelassen wird.
Anderenfalls könnte der Motorraum
überfluten und das Wasserfahrzeug un-
tertauchen.
GJU32480Batterie
Den Zustand und Säurestand der Batterie
kontrollieren.
UF1G74G0.book Page 42 Monday, July 31, 2006 9:35 AM
Betrieb
47
nung des Multifunktionsdisplays siehe Seite
28.)GJU32740
Betrieb
WARNUNG
GWJ00510
Vor dem Betrieb des Wasserfahrzeugs
sollte der Führer sich mit allen Bedienele-
menten vertraut machen. Der Yamaha-
Händler gibt bei Fragen zu den Eigen-
schaften und der Bedienung des Fahr-
zeugs gerne Auskunft. Ein Missverständ-
nis der Funktion eines Bedienelements
könnte zu einem Unfall führen.
ACHTUNG:
GCJ00460
Sicherstellen, dass die Heck-Ablass-
schrauben fest sitzen, bevor das Wasser-
fahrzeug zu Wasser gelassen wird.
GJU32760Einfahrzeit
Die Einfahrzeit ist für die beweglichen Bautei-
le des Motors von entscheidender Bedeu-
tung, weil sie sich während dieser Periode
aufeinander abstimmen und das richtige Be-
triebsspiel erreichen können. Dies sorgt für
gute Leistung und eine lange Lebensdauer
der Komponenten.
ACHTUNG:
GCJ00450
Für die erste Tankfüllung (zusätzlich
zum Öl im Öltank) eine 50:1-Benzin-Öl-
Mischung tanken.
UF1G74G0.book Page 47 Monday, July 31, 2006 9:35 AM
Betrieb
51
Fahren Sie defensiv und mit angemessener
Geschwindigkeit, und wahren Sie einen Si-
cherheitsabstand zu anderen Personen,
Wasserfahrzeugen und Gegenständen. Wäh-
len Sie zum Fahrenlernen einen Ort mit guten
Sichtverhältnissen und geringem Bootsver-
kehr.
Fahren Sie möglichst zu mehreren, sodass je-
mand beobachten kann. Schenken Sie ande-
ren Personen, Wasserfahrzeugen und Ge-
genständen ständige Aufmerksamkeit.
Achten Sie auf Umstände, die Ihre Sicht an-
derer hindern oder blockieren könnten.
Der Führer muss die Motor-Quickstoppleine
am linken Handgelenk befestigen und vom
Lenker fernhalten, um sicherzustellen, dass
bei einem Sturz der Motor ausgeschaltet wird.
Tragen Sie eine Schwimmweste. Alle Benut-
zer müssen eine von den zuständigen Behör-
den genehmigte und für die Benutzung auf
Personen-Wasserfahrzeugen geeignete
Schwimmweste tragen.
Tragen Sie geeignete Schutzkleidung. Ein
Sturz ins Wasser oder Aufenthalt in der Nähe
der Jetdüse kann ernsthafte innere Verletzun-
gen verursachen, wenn Wasser heftig in den
Körper eindringt. Ein einfacher Badeanzug
bietet keinen ausreichenden Schutz gegen
heftiges Eindringen von Wasser in Rektum
oder Vagina. Alle Benutzer sollten ein Neop-ren-Unterteil oder Kleidungsstück mit gleich-
wertigem Schutz tragen.
Dies schließt dicke, dicht gewebte, robuste
und gut sitzende Stoffe wie Jeans ein, nicht
aber Spandex oder ähnliche Textilien wie sie
im Radsport verwendet werden. Ein komplet-
ter Neoprenanzug kann gegen Unterkühlung
und Abschürfungen schützen.
Am besten auch Schuhwerk und Handschu-
he tragen.
Es ist ratsam, einen Augenschutz zu tragen,
um die Augen beim Betrieb des Wasserfahr-
zeugs vor Wind, Wasser und Sonnenblen-
dung zu schützen. Es empfiehlt sich außer-
dem ein schwimmfähiger Halteriemen für den
Augenschutz, um zu vermeiden, dass dieser
verloren geht.
Den Lenker fest greifen und beide Füße auf
dem Boden des Fußraums wahren. Führen
Sie keinen Mitfahrer mit, bis Sie das notwen-
dige Geschick entwickelt haben.
GJU33020Mitfahrer mitführen
Beim Betrieb mit einem Mitfahrer an Bord ist
das Fahrverhalten anders als im Solobetrieb;
unter diesen Umständen ist das Wasserfahr-
zeug schwerer zu manövrieren, was mehr
Geschicklichkeit erfordert. Bevor das Was-
serfahrzeug mit einem Mitfahrer betrieben
wird, sollte der Führer zunächst im Solobe-
trieb genügend Fahrpraxis und das notwendi-
ge Geschick erworben haben.
Der Mitfahrer sollte stets eine genehmigte
Schwimmweste und ein Neopren-Unterteil o.
Ä. tragen.
WARNUNG
GWJ00520
Kein Gas geben, wenn sich jemand hinter
dem Wasserfahrzeug aufhält. Den Motor
ausschalten oder im Leerlauf betreiben.
Wasser und/oder Verschmutzungen, die
aus der Jetdüse ausgestoßen werden,
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