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Beleuchtung und Sicht
4► Lösen Sie das alte Wischerblatt, indem Sie es
zur Heckscheibe hinziehen und entfernen Sie es.
►
Bringen Sie das neue Wischerblatt in derselben
Position am Arm an und rasten Sie es ein.
►
Halten Sie den
Arm jeweils wieder am starren
Abschnitt. Klappen Sie ihn behutsam mit dem
Wischerblatt auf die Heckscheibe.
Achten Sie beim Anbringen auf die richtige Position. Das Wischerblatt könnte sonst
beschädigt werden!
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Sicherheit
Allgemeine Sicherheitshinweise
Entfernen Sie nicht die an verschiedenen
Stellen an Ihrem Fahrzeug angebrachten
Schilder. Sie enthalten Sicherheitswarnungen
sowie Informationen zu den Kenndaten des
Fahrzeugs.
Je nach den im Land geltenden gesetzlichen Bestimmungen können
bestimmte Sicherheitsausrüstungen Vorschrift
sein: Sicherheitswesten, Warndreieck,
Blutalkoholtester, Ersatzglühlampen,
Ersatzsicherungen, Feuerlöscher,
Verbandskasten, Schmutzfänger hinten am
Fahrzeug usw.
Installieren von elektrischem Zubehör: – Der Einbau eines nicht von PEUGEOT
empfohlenen elektrischen Geräts oder
Zubehörteils kann zu einem Überverbrauch und
zu einer Betriebsstörung in der elektronischen
Anlage Ihres Fahrzeugs führen. Wenden Sie
sich bitte an einen Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes, um mehr über das Angebot an
empfohlenen Zubehörteilen zu erfahren.
–
Aus Sicherheitsgründen ist der Zugang
zum Diagnoseanschluss, der mit den in Ihrem
Fahrzeug verbauten elektronischen Systemen
verbunden ist, den Vertretern des PEUGEOT-
Händlernetzes bzw. den qualifizierten
Fachwerkstätten vorbehalten, die über das
geeignete Werkzeug hierzu verfügen (Risiko von
Funktionsstörung der im Fahrzeug installierten
elektronischen Systeme, die Pannen oder
schwere Unfälle verursachen können). Es
besteht keine Haftung seitens des Herstellers,
wenn dieser Hinweis nicht beachtet wird.
–
Jegliche Änderung oder
Anpassung, die nicht
von PEUGEOT vorgesehen oder autorisiert ist
oder die unter Nichteinhaltung der durch den
Hersteller definierten technischen Bestimmungen
vorgenommen wird, hat die Aufhebung der
gesetzlichen und gewerblichen Garantie zur
Folge.
Einbau von Zubehör: Funksprechanlagen Vor der Installation von
Funkkommunikationssendern mit einer externen
Antenne müssen Sie sich unbedingt bei einem
Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes über die
technischen Daten der Anlagen (Frequenzband,
maximale Ausgangsleistung, Antennenposition,
gerätespezifische Einbaubedingungen),
die gemäß Richtlinie 2004/104/EG über
die elektromagnetische Verträglichkeit von
Kraftfahrzeugen montiert werden können,
informieren.
Konformitätsbescheinigung für Funkausrüstung
Die relevanten Bescheinigungen sind auf der
Website der Marke verfügbar:
http://public.servicebox.peugeot.com/APddb/
Warnblinker
► Durch Drücken dieses Schalters werden die
Fahrtrichtungsanzeiger eingeschaltet.
Sie funktionieren auch bei ausgeschalteter Zündung.
Einschaltautomatik für
Warnblinker
Bei einer Notbremsung schalten sich die
Warnblinker je nach Bremsverzögerung automatisch
ein. Beim ersten nächsten Beschleunigen schalten
sie sich automatisch wieder aus.
Sie können auch durch Drücken der Taste
ausgeschaltet werden.
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Sicherheit
5Hupe
► Drücken Sie auf den mittleren Bereich des
Lenkrads.
Fußgängerhupe
(Wiederaufladbarer Hybrid)
Dieses System warnt Fußgänger vor dem
herannahenden Fahrzeug beim Fahren im Modus
Electric (100 % elektrisches Fahren).
Die Fußgängerhupe ist betriebsbereit, sobald das
Fahrzeug im Vorwärts- oder Rückwärtsgang fährt
und bei Geschwindigkeiten von bis zu 30
km/h.
Diese Funktion kann nicht deaktiviert werden.
* Entsprechend den allgemeinen Nutzungsbedingungen und der V erfügbarkeit des Dienstes in der Verkaufsstelle und unter Vorbehalt der technologischen und
technischen Möglichkeiten.
**
Je nach Erfassungsbereich von „eCall (SOS)“ und den „ASSIST
ANCE“-Systemen.
Die Liste der erfassten Länder und der Telematikdienste ist bei den Vertretern des Händlernetzes erhältlich oder auf der Website Ihres Landes zu finden.
Notruf oder Pannenhilferuf
1. eCall (SOS)
2. ASSISTANCE
eCall (SOS)
Ihr Fahrzeug kann serienmäßig oder optional mit
dem eCall (SOS)-System ausgestattet sein.
Das eCall
(SOS)-System verbindet Sie mit den
Rettungsdiensten und ist vollständig im Fahrzeug
integriert. Der Kontakt wird entweder automatisch
über die im Fahrzeug eingebauten Sensoren
hergestellt oder durch Drücken der Taste 1 .
Je nach Vertriebsland entspricht das eCall
(SOS)-
System den Systemen PE112, ERAGLONASS, 999
usw.
Das eCall
(SOS)-System ist standardmäßig aktiviert.
►
Um einen Notruf manuell abzusetzen, drücken
Sie Taste 1 länger als 2 Sekunden.
Durch Leuchten der Kontrollleuchte und eine
Ansage wird bestätigt, dass die Notrufzentrale
angewählt wurde*.
Das eCall
(SOS)-System lokalisiert umgehend Ihr
Fahrzeug und verbindet Sie mit den zuständigen
Rettungsdiensten**.
►
Durch sofortiges erneutes Drücken wird der
Anruf storniert.
Die Kontrollleuchte blinkt, wenn die Fahrzeugdaten
gesendet wurden und leuchtet dann ununterbrochen
auf, wenn die Verbindung hergestellt ist.
Wenn die im Fahrzeug integrierten Sensoren, beispielsweise die Airbag-
Steuereinheit, einen schweren Unfall registrieren,
wird automatisch ein Notruf abgesetzt.
Das eCall (SOS)-System ist ein öffentlicher
Dienst von allgemeinem Interesse, der
Ihnen kostenfrei zur Verfügung steht.
Funktionsweise des Systems
– Beim Einschalten der Zündung leuchtet die
Kontrollleuchte zunächst für einige Sekunden auf
und erlischt schließlich: Das System funktioniert
ordnungsgemäß.
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Sicherheit
– Die Kontrollleuchte blinkt rot: die Notbatterie
ist leer. Diese wird nach einigen Minuten Fahrt
wiederaufgeladen.
–
Die Kontrollleuchte leuchtet ununterbrochen rot:
Systemstörung. Der Notruf und der Pannenhilferuf
werden möglicherweise nicht funktionieren.
–
W
enn die Kontrollleuchte nicht aufleuchtet, wenn
die Zündung eingeschaltet wird, liegt ebenfalls eine
Systemstörung vor.
Wenn das Problem weiter besteht, wenden Sie
sich bitte schnellstmöglich an einen Vertreter
des Händlernetzes oder an eine qualifizierte
Fachwerkstatt.
Die Funktionsstörung des Systems verhindert nicht das Fahren des Fahrzeugs.
Die Funktion eCall (SOS) ist nicht verfügbar, wenn eine Aktualisierung eines integrierten
Systems durchgeführt wird.
Datenverarbeitung Jede Verarbeitung personenbezogener
Daten über die Funktion eCall (SOS) muss den
Vorschriften über den Schutz personenbezogener
Daten gemäß der Verordnung 2016/679
(Datenschutz-Grundverordnung – DSGVO) und
der Richtlinie 2002/58/EG des Europäischen
Parlaments und des Rates entsprechen und
muss insbesondere auf der Notwendigkeit
der Wahrung lebenswichtiger Interessen der
betroffenen Person nach Artikel 6 (1) d) der
DSGVO beruhen.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten
ist strikt auf den Zweck der Funktion eCall
(SOS) beschränkt, die mit der einheitlichen
europäischen Notrufnummer „112“ verwendet
wird.
Die Funktion eCall (SOS) erhebt und verarbeitet
ausschließlich folgende Daten, die sich auf
das Fahrzeug beziehen: Fahrgestellnummer,
Fahrzeugtyp (PKW oder leichtes Nutzfahrzeug),
Kraftstoffart oder Energiequelle, die letzten
drei Standorte und die Fahrtrichtung, Anzahl
der Insassen sowie eine zeitgestempelte
Protokolldatei der automatischen Aktivierung des
Systems und deren Zeitstempel.
Die Empfänger von Daten, die über das System
verarbeitet werden, sind die einschlägigen
Notrufabfragestellen, die von den betreffenden
Behörden des Landes, auf dessen Hoheitsgebiet
sie sich befinden, dazu bestimmt werden, Anrufe
an die einheitliche europäische Notrufnummer
„112“ als Erste weiterzuleiten und zu bearbeiten.
Datenspeicherung Die im Systemspeicher enthaltenen Daten
sind außerhalb des Systems vor Auslösen eines
Anrufs nicht zugänglich. Das System ist so
gestaltet, dass sichergestellt wird, dass es nicht
rückverfolgbar ist und im Normalbetrieb keine
dauerhafte Verfolgung erfolgt.
Das System ist so gestaltet, dass sichergestellt
wird, dass die Daten im internen Speicher des
Systems automatisch und kontinuierlich gelöscht
werden. Es werden ausschließlich die letzten drei
Standorte des Fahrzeugs gespeichert, die für die
normale Funktion des Systems erforderlich sind.
Das Datenprotokoll wird auf keinen Fall mehr
als 13
Stunden nach dem Zeitpunkt, an dem ein
Notruf ausgelöst wurde, gespeichert.
Zugang zu Daten Sie haben das Recht auf Zugang zu
den Daten und können gegebenenfalls die
Berichtigung, Löschung oder Sperrung von
personenbezogenen Daten verlangen, deren
Verarbeitung nicht den Vorschriften der
DSGVO entspricht. Jede gemäß der DSGVO
vorgenommene Berichtigung, Löschung oder
Sperrung muss den Dritten, denen die Daten
übermittelt wurden, mitgeteilt werden, sofern
sich dies nicht als unmöglich erweist und kein
unverhältnismäßiger Aufwand damit verbunden
ist.
Sie haben außerdem das Recht, sich bei der
zuständigen Aufsichtsbehörde für
Datenschutz
zu beschweren.
Kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail über
[email protected], wenn Sie Ihre
obengenannten Rechte in Anspruch nehmen
möchten.
Weitere Informationen zu unseren Kontaktdaten
entnehmen Sie bitte unserer Datenschutz- und
Cookie-Richtlinie auf der Website der Marke.
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Sicherheit
5ASSISTANCE
► Drücken Sie Taste 2 länger als 2 Sekunden,
um Hilfe anzufordern, wenn Sie mit dem Fahrzeug
liegengeblieben sind (eine Ansage bestätigt, dass
die Nummer angewählt wurde*).
►
Durch sofortiges erneutes Drücken wird der
Anruf storniert.
Mithilfe des Datenschutzmodus können Sie verwalten, welche Daten (Daten und/oder
Standort) zwischen Ihrem Fahrzeug und der
Marke PEUGEOT ausgetauscht werden.
Kann in der Anwendung Einstellungen auf dem
Touchscreen konfiguriert werden.
Wenn Sie Ihr Fahrzeug nicht bei einem Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes
gekauft haben, sollten Sie die Konfiguration
dieser Dienste von einem Vertreter des
Händlernetzes überprüfen und von diesem ggf.
abändern lassen. In einem mehrsprachigen Land
können die Dienste so konfiguriert werden, dass
sie die offizielle Landessprache Ihrer Wahl
verwenden.
Aus technischen Gründen, insbesondere für die Bereitstellung bestmöglicher
Telematikdienste zugunsten des Kunden, behält
* Je nach Erfassungsbereich von „eCall (SOS)“ und den „ASSIST ANCE“-Systemen und der offiziellen Landessprache, die der Besitzer des Fahrzeuges ausgewählt
hat.
Die Liste der erfassten Länder und der Telematikdienste ist bei den Vertretern des Händlernetzes erhältlich oder auf der Website Ihres Landes zu finden.
sich der Hersteller das Recht vor, jederzeit eine
Aktualisierung des im Fahrzeug verbauten
Telematiksystems durchzuführen.
Während einer Aktualisierung des im Fahrzeug verbauten Telematiksystems ist
die Funktion ASSISTANCE nicht verfügbar.
Wenn Sie das Angebot Peugeot Connect Packs einschließlich des SOS- und
Assistance-Pakets nutzen, verfügen Sie über
weitere Dienste in Ihrem persönlichen Bereich
über die Internetseite Ihres Landes.
Weitere Informationen über Not- und
Pannenhilferuf finden Sie in den allgemeinen
Nutzungsbedingungen dieser Dienste.
Elektronisches
Stabilitätsprogramm (ESP)
Das elektronische Stabilitätsprogramm, bestehend
aus den folgenden Systemen:
–
Antiblockiersystem (ABS) und elektronischer
Bremskraftverteiler (EBV)
–
Bremsassistent (BA)
–
Post Collision Safety Brake (PCSB).
–
Antriebsschlupfregelung (ASR)
– Dynamische Stabilitätskontrolle (DSC)
– Anhänger-Stabilitätssystem (TSM)
Antiblockiersystem (ABS)/Elektronischer
Bremskraftverteiler (EBV)
Diese Systeme sorgen für erhöhte Stabilität und
Manövrierfähigkeit Ihres Fahrzeugs beim Bremsen
und stellen eine bessere Kurvensteuerung sicher,
besonders auf schlechter oder rutschiger Fahrbahn.
Das ABS verhindert das Blockieren der Räder bei
einer Notbremsung.
Der elektronischer Bremskraftverteiler (EBV) sorgt
für eine optimale Steuerung des Bremsdrucks auf
den einzelnen Rädern.
►
Bremsen Sie im Falle einer Notbremsung
mit voller Kraft, und zwar konstant, ohne den
Pedaldruck zu verringern.
Das ABS kann sich bei normaler Funktionsweise durch leichte Vibrationen im
Bremspedal bemerkbar machen.
Beim konstanten Leuchten dieser Kontrollleuchte liegt eine Störung im
Antiblockiersystem ABS vor.
Das Fahrzeug fährt mit herkömmlicher
Bremswirkung. Fahren Sie vorsichtig und mit
gemäßigter Geschwindigkeit.
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Sicherheit
Lassen Sie es von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen.
Beim Aufleuchten dieser an die STOP- und ABS-Kontrollleuchte gekoppelten
Kontrollleuchte in Verbindung mit einem Warnton
und einer Meldung auf dem Bildschirm liegt eine
Funktionsstörung im elektronischen
Bremskraftverteiler (EBV) vor.
Unbedingt anhalten!.
Stellen Sie das Fahrzeug ab, sobald dies gefahrlos
möglich ist und schalten Sie die Zündung aus.
Wenden Sie sich an einen Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder an eine qualifizierte
Fachwerkstatt.
Achten Sie beim Radwechsel (Reifen und Felgen) darauf, dass die Räder für Ihr
Fahrzeugs zugelassen sind.
Nach einem Aufprall Lassen Sie es von einem Vertreter
des PEUGEOT-Händlernetzes oder einer
qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen.
Bremsassistent (BA)
System, mit dem sich bei Notbremsungen der
optimale Bremsdruck schneller erzielen und damit
der Bremsweg verkürzen lässt.
Es wird je nach der Geschwindigkeit, mit der man
auf das Bremspedal tritt, aktiviert. Dies macht sich durch einen verringerten Pedalwiderstand und eine
erhöhte Bremswirkung bemerkbar.
Post Collision Safety Brake
(PCSB)
Das Fahrzeug löst im Falle eines Unfalls das
automatische Bremsen nach dem Aufprall aus. Die
Aufgabe dieses Systems ist es, das Risiko von
Folgekollisionen zu minimieren, wenn der Fahrer
nicht reagiert.
Das System funktioniert nicht, wenn die Fähigkeit
des Fahrzeugs zum Auslösen und Ausführen des
automatischen Bremsens nach dem Aufprall nicht
verfügbar ist, wie dies im Falle destruktiver Unfälle
oder bei anderen spezifischen Unfallszenarien
auftreten kann.
Das automatische Bremsen kann durch Betätigen
des Brems- oder Gaspedals aufgehoben werden.
Betriebsbedingungen
Das System funktioniert, wenn die folgenden
Bedingungen erfüllt werden:
–
Der
Aufprall hat die Airbags oder pyrotechnischen
Gurtstraffer ausgelöst.
–
Die Bremssysteme und die elektrischen
Funktionen bleiben während und nach dem Aufprall
ununterbrochen funktionsfähig.
–
Der Fahrer hat das Brems- oder Gaspedal nicht
betätigt.
Funktionsstörung
Bei einer Funktionsstörung leuchtet eine dieser
Kontrollleuchten auf dem Kombiinstrument in
Verbindung mit der Service-Kontrollleuchte, der
Anzeige einer Meldung und einem akustischen
Signal auf.
Lassen Sie es von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen.
Antriebsschlupfregelung (ASR) / Dynamische
Stabilitätskontrolle (DSC)
Die Antriebsschlupfregelung (oder
Traktionskontrolle) sorgt für optimalen Antrieb
durch Verwendung der Motorbremse und durch
Einwirken auf die Bremsen der Antriebsräder,
um ein Durchdrehen eines oder mehrerer Räder
zu verhindern. Darüber hinaus sorgt sie für eine
bessere Richtungsstabilität des Fahrzeugs.
Bei einer Abweichung zwischen der vom Fahrzeug
verfolgten und der vom Fahrer gewünschten Spur
verwendet die dynamische Stabilitätskontrolle
automatisch die Motorbremse und wirkt auf die
Bremse eines oder mehrerer Räder, um das
Fahrzeug innerhalb der Grenzen der physikalischen
Gesetze wieder in die gewünschte Spur zu lenken.
Diese Systeme werden automatisch bei jedem
Fahrzeugstart aktiviert.
Sie treten bei Problemen mit der
Bodenhaftung oder dem Halten der Spur in
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Sicherheit
5Aktion (durch das Blinken dieser Kontrollleuchte auf
dem Kombiinstrument bestätigt).
Deaktivierung/Reaktivierung
Unter außergewöhnlichen Bedingungen (Starten
des Fahrzeugs, wenn es im Morast, Schnee, auf
beweglichem Untergrund usw. festgefahren ist) kann
es sich als zweckmäßig erweisen, die Systeme
DSC und ASR zu deaktivieren, damit die Räder
durchdrehen und wieder Bodenhaftung finden
können.
Aktivieren Sie das System wieder, sobald eine
entsprechende Bodenhaftung gegeben ist.
Das ASR-System wird in der Anwendung ADAS auf dem Touchscreen deaktiviert/
reaktiviert.
Die Deaktivierung/Reaktivierung des ASR-Systems wird durch das Aufleuchten
bzw. Erlöschen der Kontrollleuchte auf dem
Kombiinstrument und der Anzeige einer Meldung
signalisiert.
Das ASR-System wird nach jedem Ausschalten der
Zündung oder ab 50
km/h automatisch reaktiviert.
Bei einer Geschwindigkeit unterhalb 50
km/h erfolgt
die Reaktivierung manuell.
Funktionsstörung
Bei einer Funktionsstörung leuchtet diese Kontrollleuchte auf dem Kombiinstrument in
Verbindung mit der Anzeige einer Meldung und
einem akustischen Signal auf.
Lassen Sie es von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen.
ASR / DSC Diese Systeme bieten zusätzliche Sicherheit
bei normaler Fahrweise, sollten jedoch den
Fahrer nicht dazu verleiten, riskanter oder zu
schnell zu fahren.
Unter bestimmten Umständen (Regen, Schnee,
Eis) besteht das Risiko, die Traktion zu verlieren.
Für Ihre Sicherheit ist es daher wichtig, diese
Systeme unter allen Bedingungen aktiviert
zu lassen, besonders bei sehr schwierigen
Bedingungen.
Die Systeme funktionieren nur zuverlässig
unter der Voraussetzung, dass die Vorschriften
des Herstellers sowohl bezüglich der Räder
(Bereifung und Felgen), der Bremsanlage, der
elektronischen Bauteile als auch der Montage-
und Reparaturverfahren der Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes eingehalten werden.
Es wird empfohlen, mit Winter- oder
Ganzjahresreifen zu fahren, um die Vorteile
dieser Technik in der kalten Jahreszeit nutzen
zu können. Auf alle vier Räder müssen Reifen
aufgezogen werden, die für das Fahrzeug
zugelassen sind.
Die Reifenspezifikationen sind auf dem Reifen-
und Farbcodeaufkleber angegeben. Zusätzliche
Informationen zum Thema Kenndaten finden Sie
im entsprechenden Abschnitt.
Anhänger-Stabilitätssystem (TSM)
Beim Ziehen eines Anhängers ermöglicht dieses
System die Reduzierung der Ausbruchsgefahr des
Fahrzeugs und des Anhängers.
Funktionsweise
Das System wird beim Einschalten der Zündung
automatisch aktiviert.
Das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) darf
keine Funktionsstörung aufweisen.
Die Fahrzeuggeschwindigkeit muss zwischen 60
und 160
km/h liegen.
Wenn das System Schwingungsbewegungen des Anhängers erfasst, betätigt es die
Bremsen, um den Anhänger zu stabilisieren, und
reduziert ggf. die Motorleistung, um das Fahrzeug
zu verlangsamen. (Die Korrektur wird durch das
Blinken dieser Kontrollleuchte im Kombiinstrument
sowie durch das Aktivieren der Bremsleuchten
signalisiert).
Weitere Informationen zu Gewichten und
Anhängelasten finden Sie in der Rubrik Motordaten
und Anhängelasten oder im Fahrzeugschein Ihres
Fahrzeugs.
Um während der Fahrt mit einer
Anhängerkupplung volle Sicherheit zu
gewährleisten, siehe entsprechenden Abschnitt.
Funktionsstörung
Bei einer Funktionsstörung leuchtet diese Kontrollleuchte auf dem Kombiinstrument in
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Sicherheit
Verbindung mit einer Meldung und einem
akustischen Signal auf.
Wenn Sie weiterhin einen Anhänger ziehen,
verringern Sie Ihre Geschwindigkeit und fahren Sie
vorsichtig!
Lassen Sie es von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen.
Das System „Anhänger-Stabilitätskontrolle“ bietet unter normalen Fahrbedingungen
mehr Sicherheit, vorausgesetzt die
Nutzungsempfehlungen bezüglich des
Anhängers sowie die geltende Gesetzgebung
Ihres Landes werden eingehalten. Das System
darf den Fahrer nicht dazu verleiten, zusätzliche
Risiken einzugehen, wie beispielsweise unter
schlechten Funktionsbedingungen einen
Anhänger zu nutzen (Überladung, Nichteinhalten
der Stützlast, abgenutzte oder nicht richtig
aufgepumpte Reifen, defekte Bremsanlage) oder
mit zu hoher Geschwindigkeit zu fahren.
Unter bestimmten Umständen kann
es vorkommen, dass das System die
Schwingungsbewegungen des Anhängers
nicht erkennt, beispielsweise bei einem leichten
Anhänger.
Beim Fahren auf glatter oder schlechter
Fahrbahn kann es passieren, dass das System
ein plötzliches Schlingern des Anhängers nicht
verhindern kann.
Sicherheitsgurte
Gurtaufroller
Die Sicherheitsgurte haben einen automatischen
Gurtaufroller, mit dem die Gurtlänge automatisch
an den Körper angepasst wird. Der Gurt wird
automatisch eingezogen, wenn er nicht benutzt wird.
Die Gurtaufroller sind mit einer automatischen
Blockiervorrichtung ausgerüstet, die bei einem
Aufprall, einer Notbremsung oder einem Überschlag
des Fahrzeugs wirksam wird. Sie können gelöst
werden, indem Sie fest am Gurt ziehen und ihn
wieder loslassen, damit er sich wieder leicht einrollt.
Pyrotechnischer Gurtstraffer
Dieses System erhöht bei einem Frontal- oder
Seitenaufprall die Sicherheit.
Je nach Heftigkeit des Aufpralls werden die Gurte
durch die pyrotechnischen Gurtstraffer schlagartig
gespannt, sodass sie fest am Körper der Insassen
anliegen.
Die pyrotechnischen Gurtstraffer sind
funktionsbereit, wenn die Zündung eingeschaltet ist.
Progressiver Gurtkraftbegrenzer
Dieses System verringert den Druck des Gurtes
auf den Brustkorb der Insassen, wobei deren
Körperform berücksichtigt wird, und bietet ihnen auf
diese Weise besseren Schutz.
Bei einem Aufprall Je nach Art und Heftigkeit des Aufpralls
kann das pyrotechnische System vor den Airbags
und unabhängig davon ausgelöst werden. Beim
Auslösen der Gurtstraffer kommt es zu einer
leichten, unschädlichen Rauchentwicklung und
die Aktivierung der Pyropatrone im System
verursacht einen Knall.
In allen Fällen leuchtet die Airbag-Kontrollleuchte
auf.
Lassen Sie nach einem Aufprall das Gurtsystem
von einem Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen und gegebenenfalls
austauschen.
Sicherheitsgurte vorne
Die vorderen Sicherheitsgurte sind mit
pyrotechnischen Gurtstraffern und progressiven
Gurtkraftbegrenzern ausgestattet.
Sicherheitsgurte hinten
Jeder Rücksitz verfügt über einen 3-Punkt-Gurt mit
Aufroller.
Die äußeren Sitzplätze sind mit pyrotechnischen
Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern ausgestattet.