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GAU62451
Teleskopgabel einstellen
WARNUNG
GWA14671
Die Federvorspannung an beiden Gabel-
holmen gleichmäßig einstellen, da ande-
renfalls Fahrverhalten und Stabilitätbeeinträchtigt werden könnten.
Jeder Gabelholm besitzt eine Einstell-
schraube zur Einstellung der Federvor-
spannung. Der rechte Gabelholm ist mit
einer Einstellschraube (Zugstufen-Dämp-
fungskraft) ausgerüstet.ACHTUNG
GCA10102
Um eine Beschädigung der Einstellvor-
richtung zu vermeiden , darf nicht über
die Maximal- oder Minimaleinstellungengedreht werden.
Federvorspannung
Zum Erhöhen der Federvorspannung (Fe-
derung härter) die Einstellschrauben an bei-
den Gabelholmen in Richtung (a) drehen.
Zum Verringern der Federvorspannung
(Federung weicher) beide Einstellschrau-
ben in Richtung (b) drehen. Die Einstellung wird durch Messen des in
der Abbildung gezeigten Abstands A be-
stimmt. Verkürzen des Abstands A erhöht
die Federvorspannung; Verlängern des Ab-
stands A verringert die Federvorspannung.
Zugstufendämpfung
Die Zugstufendämpfung wird nur am rech-
ten Gabelholm eingestellt.
Zum Erhöhen der Zugstufendämpfung
(Dämpfung härter) die Einstellschraube in
Richtung (a) drehen. Zum Verringern der
Zugstufendämpfung (D
ämpfung weicher)
die Einstellschraube in Richtung (b) drehen.
1. Einstellschraube (Federvorspannung)
1. Abstand A
1
1
(a)
(b)
(a)
(b)
1
Einstellen der Federvorspannung: Minimal (weich):Abstand A = 19.0 mm (0.75 in)
Standard:
Abstand A = 16.0 mm (0.63 in)
Maximal (hart): Abstand A = 4.0 mm (0.16 in)1. Einstellschraube
(Zugstufen-Dämpfungskraft)
1
(a)
(b)
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HINWEIS
Obwohl die Gesamtanzahl von Klicks
des Dämpfungs-Einstellmechanis-
mus aufgrund von kleinen Abweichun-
gen in der Herstellung nicht exakt den
oben genannten Vorgaben entspre-
chen mag, repräsentie rt die tatsächli-
che Anzahl von K licks den gesamten
Einstellbereich. Um eine präzise Ein-
stellung zu erzielen, überprüfen Sie
die Anzahl von Klicks jedes Dämp-
fungs-Einstellmechanismus und modi-
fizieren Sie die Spezifikationen
entsprechend.
Beim Drehen des Dämpfungs-
kraft-Einstellers in Richtung (a) kön-
nen die 0-Klick-Position und die1-Klick-Position gleich sein.
GAU57940
Federbein einstellenDieses Federbein ist mit einem Einstellring
für die Federvorspannung und einer Ein-
stellschraube für die Zugstufendämpfung
ausgerüstet.ACHTUNG
GCA10102
Um eine Beschädigung der Einstellvor-
richtung zu vermeiden, darf nicht über
die Maximal- oder Minimaleinstellungengedreht werden.
Federvorspannung
Zum Erhöhen der Federvorspannung (Fe-
derung härter) den Federvorspannring in
Richtung (a) drehen. Zum Verringern der
Federvorspannung (Federung weicher) den
Federvorspannring in Richtung (b) drehen.
Die jeweilige Kerbe im Federvorspan-
nungs-Einstellring muss auf die Ge-
genmarkierung am Stoßdämpfer
ausgerichtet werden.
Für die Einstellung den Spezialschlüs-
sel und die Verlängerung aus dem
Bordwerkzeug verwenden.
Einstellung der Zugstufendämpfung:
Minimal (weich):12 Klick(s) in Richtung (b)*
Standard:
7 Klick(s) in Richtung (b)*
Maximal (hart): 1 Klick(s) in Richtung (b)*
* Einstellschraube bis zum Anschlag in Richtung (a) gedreht
1. Federvorspannring
2. Spezialschlüssel
3. Verlängerung
4. PositionsanzeigerEinstellen der Federvorspannung: Minimal (weich):1
Standard: 4
Maximal (hart): 7
7654321
1(b) (a)
4
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Zugstufendämpfung
Zum Erhöhen der Zugstufendämpfung
(Dämpfung härter) die Einstellschraube in
Richtung (a) drehen. Zum Verringern der
Zugstufendämpfung (Dämpfung weicher)
die Einstellschraube in Richtung (b) drehen.
HINWEISUm eine präzise Einstellung zu erzielen,
sollte man die Anzahl der Umdrehungen
des Dämpfungs-Einstellmechanismus
überprüfen. Der Verstellumfang entspricht
möglicherweise aufgrund von kleinen Ab-
weichungen in der Herstellung nicht exaktden aufgeführten technischen Angaben.
WARNUNG
GWA10222
Dieses Federbein enthält Stickstoff un-
ter hohem Druck. Lesen Sie die folgen-
den Informationen aufmerksam durch,
bevor Sie mit dem Federbein hantieren.
Den Stoßdämpfer unter keinen Um-
ständen öffnen oder manipulieren.
Das Federbein keinen offenen
Flammen oder anderen Hitzequel-
len aussetzen. Dies kann durch zu
hohen Gasdruck zur Explosion des
Bauteils führen.
Den Zylinder niemals verformen
oder beschädigen. Zylinderschä-
den führen zu schlechtem Dämp-
fungsverhalten.
Entsorgen Sie ein beschädigtes
oder abgenutztes Federbein nicht
selbst. Bringen Sie das Federbein
zu einer Yamaha-Fachwerkstatt zurWartung.
GAU63080
Spanngurt-HalterungenEs gibt zehn Spanngurt-Halterungen, acht
unter dem Beifahrersitz und jeweils eine auf
den Beifahrer-Fußrasten.
1. Einstellschraube (Zugstufen-Dämpfungskraft)Einstellung der Zugstufendämpfung:Minimal (weich):
3 Umdrehung(en) in Richtung (b)*
Standard: 1 1/2 Umdrehung(en) in Richtung
(b)*
Maximal (hart): Einstellschraube vollständig in
Richtung (a) gedreht
* Einstellschraube bis zum Anschlag in Richtung (a) gedreht
1 (a)(b)
1. Spanngurt-Halterung
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GAU15306
SeitenständerDer Seitenständer befindet sich auf der lin-
ken Seite des Rahmens. Den Seitenstän-
der mit dem Fuß hoch- oder
herunterklappen, während das Fahrzeug in
aufrechter Stellung gehalten wird.HINWEISDer Seitenständerschalter ist ein Bestand-
teil des Zündunterbrechungs- und Anlass-
sperrschalter-Systems, der die Zündung in
bestimmten Situationen unterbricht. (Im fol-
genden Abschnitt wird das Zündungsunter-
brechungs- undAnlasssperrschalte r-System erklärt.)
WARNUNG
GWA10242
Niemals mit ausgeklapptem oder nicht
richtig hochgeklapptem Seitenständer
(oder einem der nicht oben bleibt) fah-
ren. Ein nicht völlig hochgeklappter Sei-
tenständer kann den Fahrer durch
Bodenberührung ablenken und so zum
Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug
führen. Yamaha hat den Seitenständer
mit einem Zündunterbrechungsschalter
versehen, der ein Starten und Anfahren
mit ausgeklapptem Seitenständer ver-
hindert. Prüfen Sie deshalb das System
regelmäßig. Falls Störungen an diesem System festgestellt werden, das Fahr-
zeug umgehend von einer
Yamaha-Fachwerkstatt instand setzen
lassen.
GAU54491
Zündunterbrechungs- u.
Anlasssperrschalter-SystemDas Zündunterbrechungs- und Anlass-
sperrschalter-System umfasst den Seiten-
ständer-, den Kupplungs- sowie
Leerlaufschalter und erfüllt folgende Zwe-
cke:
Es verhindert ein Anlassen des Motors
bei eingelegtem Gang und hochge-
klapptem Seitenständer, solange der
Kupplungshebel nicht gezogen wird.
Es verhindert ein Anlassen des Motors
bei eingelegtem Gang und gezoge-
nem Kupplungshebel, solange der
Seitenständer nicht hochgeklappt ist.
Es schaltet die Zündung aus, falls ein
Gang eingelegt ist und der Seitenstän-
der bei laufendem Motor ausgeklappt
wird.
Die Funktion des Systems sollte regelmä-
ßig auf nachfolgende Weise geprüft wer-
den.
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WARNUNG
Bei ausgeschaltetem Motor:
1. Seitenständer herunterklappen.
2. Sicherstellen, dass der Motorstart-/stoppschalter auf “ ”
gestellt ist.
3. Den Schlüssel in die Anlassstellung drehen.
4. Das Getriebe in die Leerlaufstellung schalten.
5. Die “ ”-Seite des Motorstart-/stoppschalters drücken.
Springt der Motor an?
Mit laufendem Motor:
6. Seitenständer hochklappen.
7. Kupplungshebel gezogen halten.
8. Gang einlegen.
9. Seitenständer herunterklappen.
Geht der Motor aus?
Nachdem der Motor ausgegangen ist:
10. Seitenständer hochklappen.
11. Kupplungshebel gezogen halten.
12. Die “ ”-Seite des Motorstart-/stoppschalters drücken.
Springt der Motor an?
Das System ist OK. Das Motorrad darf gefahren werden.
Der Leerlaufschalter arbeitet möglicherweise nicht korrekt.Das Motorrad sollte bevor es wieder gefahrenwird von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft
werden.Der Seitenständerschalter arbeitet möglicherweise
nicht korrekt.
Das Motorrad sollte bevor es wieder gefahrenwird von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft
werden.
Der Kupplungsschalter arbeitet möglicherweise
nicht korrekt.Das Motorrad sollte bevor es wieder gefahren
wird
von einer Yamaha-Fachwerkstatt geprüft
werden.
JA NEIN JA NEIN JA NEIN
●
Das Fahrzeug für diese Kontrolle auf den
Hauptständer stellen.
●
Falls eine Fehlfunktion auftritt, das System
vor der nächsten Fahrt von einer
Yamaha-Fachwerkstatt überprüfen lassen.
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GAU49453
Nebenverbraucheranschluss-
Buchse
WARNUNG
GWA14361
Zum Schutz vor elektrischem Schlag
oder Kurzschluss sicherstellen, dass
der Deckel montiert ist, wenn der Neben-
verbraucheranschluss nicht verwendetwird.ACHTUNG
GCA15432
Das über den Nebenverbraucheran-
schluss angeschlossene Zubehör darf
nicht bei abgestelltem Motor benutzt
werden und die entnommene Leistung
darf insgesamt 24 W (2A) nicht über-
schreiten, andernfalls kann die Siche-
rung durchbrennen oder die Batteriesich entladen.
Dieses Fahrzeug ist mit einem Nebenver-
braucheranschluss ausgestattet.
Das an die Nebenverbraucheranschluss-
buchse angeschlossene 12-V-Zubehör
kann benutzt werden, sobald sich der Zünd-
schlüssel in der Position “ON” befindet und
darf nur benutzt werden, wenn der Motor in
Betrieb ist. Um den Nebenverbraucheranschluss
zu benutzen
1. Den Schlüssel auf “OFF” drehen.
2. Den Aufsatz des Nebenverbraucher-
anschlusses entfernen.
3. Das Zubehör ausschalten.
4. Den Zubehörstecker in den Nebenver- braucheranschluss stecken. 5. Den Schlüssel auf “ON” drehen und
den Motor starten. (Siehe Seite 5-1.)
6. Das Zubehör einschalten.
1. Nebenverbraucheranschlussdeckel
1
1. Nebenverbraucheranschluss
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GAU70641
Nebenverbraucher-SteckverbinderDieses Fahrzeug ist mit einem Nebenver-
braucher-Steckverbinder ausgestattet.
Wenden Sie sich vor dem Einbau von Zube-
hör an Ihre Yamaha-Fachwerkstatt.
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Zu Ihrer Sicherheit – Rout inekontrolle vor Fahrtbeginn
GAU15599
Vor jeder Inbetriebnahme sollte der sichere F ahrzustand des Fahrzeugs überprüft werden. Stets alle in dieser Bedienungsanleitun g be-
schriebenen Inspektions- und Wartungsanleitungen sowie Wartungsintervalle beachten.
WARNUNG
GWA11152
Werden Inspektions- und Wartungsarbeiten am Fahrzeug nicht korrekt ausgeführt, erhöht sich die Gefahr eines Unfalls oder ei-
ner Beschädigung des Fahrzeugs. Benutzen Sie das Fahrzeug nicht, wenn irgendein Problem vorliegt. Wenn ein Problem nicht
mit den in diesem Handbuch angegebenen Verfahren behoben werden kann, lassen Sie das Fahrzeug von einer Yamaha-Fach-werkstatt überprüfen.
Bevor Sie dieses Fahrzeug benutzen, beachten Sie bitte folgende Punkte:
PRÜFPUNKT KONTROLLEN SEITE
Kraftstoff Kraftstoffstand im Tank prüfen.
Ggf. tanken.
Kraftstoffleitung auf Lecks überprüfen.
Kraftstofftank-Belüftungsschlauch und Überlaufschlauch auf Verstopfungen,
Risse oder Beschädigung prüfen und Schlauchanschlüsse kontrollieren. 3-25, 3-27
Motoröl Motorölstand im Motor überprüfen.
Ggf. Öl der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenen Stand hinzufügen.
Fahrzeug auf Öllecks kontrollieren. 6-11
Kühlflüssigkeit Den Flüssigkeitsstand im Kühlflüs
sigkeits-Ausgleichsbehälter prüfen.
Ggf. Kühlflüssigkeit der empfohlenen Sorte zum vorgeschriebenen Stand hinzu-
fügen.
Kühlsystem auf Lecks kontrollieren. 6-13
Vorderradbremse Funktion prüfen.
Falls weich oder schwammig, das Hydr
auliksystem von einer Yamaha-Fachwerk-
statt entlüften lassen.
Die Bremsbeläge auf Verschleiß kontrollieren.
Ersetzen, falls nötig.
Den Flüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter prüfen.
Falls nötig, vorgeschriebene Bremsflüssigkeit bis zum vorgeschriebenen Flüssig- keitsstand hinzufügen.
Hydrauliksystem auf Lecks kontrollieren. 6-22, 6-23
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