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Regelmäßige Wartung und Einstellung
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GAU23115
Gasdrehgriff und Gaszug
kontrollieren und schmierenVor jeder Fahrt sollte die Funktion des Gas-
drehgriffs kontrolliert werden. Zusätzlich
sollte der Gaszug in einer Yamaha-Fach-
werkstatt gemäß den in der Wartungs- und
Schmiertabelle vorgeschriebenen Abstän-
den geschmiert werden.
Der Gaszug ist mit einer Gummiabdeckung
ausgestattet. Sicherstellen, dass die Abde-
ckung sicher eingebaut ist. Auch wenn die
Abdeckung korrekt eingebaut ist, schützt
sie den Seilzug nicht vollständig vor dem
Eindringen von Wasser. Daher bei der Rei-
nigung des Fahrzeugs darauf achten, dass
kein Wasser direkt auf die Abdeckung oder
den Seilzug gegossen wird. Bei Verschmut-
zung den Seilzug oder die Abdeckung mit
einem feuchten Tuch sauberwischen.
GAU44276
Fußbrems- und Schalthebel
prüfen und schmierenVor Fahrtantritt die Funktion der Fußbrems-
und Schalthebel prüfen und ggf. die Dreh-
punkte schmieren.
Fußbremshebel Fußschalthebel
Empfohlenes Schmiermittel:
Lithiumseifenfett
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GAU23144
Handbrems- und
Kupplungshebel prüfen und
schmierenVor jeder Fahrt die Funktion der Hand-
brems- und Kupplungshebel prüfen und
ggf. die Drehpunkte schmieren.
Handbremshebel Kupplungshebel
GAU23215
Haupt- und Seitenständer prüfen
und schmierenDie Funktion des Haupt- und Seitenstän-
ders sollte vor jeder Fahrt geprüft werden
und die Drehpunkte und Metall-auf-Me-
tall-Kontaktoberfl
ächen sollten gegebenen-
falls geschmiert werden.
WARNUNG
GWA10742
Falls Haupt- oder Se itenständer klem-
men, diese von einer Yamaha-Fachwerk-
statt instand setzen lassen. Andernfalls
könnte der Haupt- oder Seitenständer
den Boden berühren und den Fahrer ab-
lenken, was zu einem möglichen Kont-rollverlust führen kann.
Empfohlene Schmiermittel: Handbremshebel:Silikonfett
Kupplungshebel:
Lithiumseifenfett
Empfohlenes Schmiermittel: Lithiumseifenfett
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GAUM1653
Schwingen-Drehpunkte
schmierenDie Schwingen-Drehpunkte müssen in ei-
ner Yamaha-Fachwerkstatt in den vorge-
schriebenen Abständen geschmiert
werden, gemäß der Tabelle für regelmäßi-
ge Wartung und Schmierung.
GAU23273
Teleskopgabel prüfenZustand und Funktion der Teleskopgabel
müssen folgendermaßen in den empfohle-
nen Abständen gemäß Wartungs- und
Schmiertabelle geprüft werden.
Zustand prüfen
Die Innenrohre auf Kratzer, andere Beschä-
digungen und Öllecks prüfen.
Funktionsprüfung 1. Das Fahrzeug auf einem ebenen Un- tergrund abstellen und in gerader Stel-
lung halten. WARNUNG! Um
Verletzungen zu vermeiden, das
Fahrzeug sicher abstützen, damit
es nicht umfallen kann.
[GWA10752]
2. Bei kräftig gezogenem Handbremshe- bel die Gabel durch starken Druck auf
den Lenker mehrmals einfedern und
prüfen, ob sie leichtgängig ein- und
ausfedert.
ACHTUNG
GCA10591
Falls die Teleskopgabel nicht gleichmä-
ßig ein- und ausfedert oder irgendwel-
che Schäden festgestellt werden, das
Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerk-statt überprüfen bzw. reparieren lassen.
Empfohlenes Schmiermittel: Lithiumseifenfett
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GAU45512
Lenkung prüfenVerschlissene oder lockere Lenkkopflager
stellen eine erhebliche Gefährdung dar. Da-
rum muss der Zustand der Lenkung folgen-
dermaßen in den empfohlenen Abständen
gemäß Wartungs- und Schmiertabelle ge-
prüft werden. 1. Das Fahrzeug auf den Hauptständer stellen. WARNUNG! Um Verletzun-
gen zu vermeiden, das Fahrzeug si-
cher abstützen, damit es nicht
umfallen kann.
[GWA10752]
2. Die unteren Enden der Teleskopgabel greifen und versuchen, sie in Fahrt-
richtung vor und zurück zu bewegen.
Ist dabei Spiel spürbar, die Lenkung
von einer Yamaha-Fachwerkstatt
überprüfen und reparieren lassen.
GAU23292
Radlager prüfenDie Vorder- und Hinterradlager müssen in
den empfohlenen Abständen gemäß War-
tungs- und Schmiertabelle geprüft werden.
Falls ein Radlager zu viel Spiel aufweist
oder das Rad nicht leichtgängig dreht, die
Radlager von einer Yamaha-Fachwerkstatt
überprüfen lassen.
GAU50211
BatterieDie Batterie befindet sich unter dem Fahrer-
sitz. (Siehe Seite 3-28.)
Dieses Modell ist mit einer VRLA-Batterie
(Valve Regulated Lead Acid) ausgestattet.
Die Kontrolle des Säurestands und das Auf-
füllen von destilliertem Wasser entfallen
deshalb. Die Anschlüsse der Batteriekabel
müssen jedoch kontrolliert und ggf. festge-
zogen werden.
WARNUNG
GWA10761
Die Batterie enthält giftige Schwe-
felsäure, die schwere Verätzungen
hervorrufen kann. Daher beim Um-
gang mit Batterien stets einen ge-
1. Batterie
2. Pluskabel der Batterie (rot)
3. Minuspol-Batteriekabel (schwarz)
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eigneten Augenschutz tragen.
Augen, Haut und Kleidung unter
keinen Umständen mit Batteriesäu-
re in Berührung bringen. Im Falle,
dass Batteriesäure mit Haut in Be-
rührung kommt, führen Sie die fol-
genden ERSTE HILFE-Maßnahmen
durch.
ÄUßERLICH: Mit reichlich Was- ser abspülen.
INNERLICH: Große Mengen Was-
ser oder Milch trinken und sofort
einen Arzt rufen.
AUGEN: Mindestens 15 Minuten
lang gründlich mit Wasser spü-
len und sofort einen Arzt aufsu-
chen.
Die Batterie erzeugt explosives
Wasserstoffgas (Knallgas). Daher
Funken, offene Flammen, brennen-
de Zigaretten und andere Feuer-
quellen von der Batterie fern halten.
Beim Laden der Batterie in ge-
schlossenen Räumen für ausrei-
chende Belüftung sorgen.
DIES UND BATTERIEN VON KIN-DERN FERN HALTEN.
Batterie aufladen
Bei Entladung die Batterie so bald wie mög-
lich von einer Yamaha-Fachwerkstatt aufla- den lassen. Beachten Sie, dass die Batterie
sich durch die Zuschaltung elektrischer Ne-
benverbraucher schneller entlädt, wenn das
Fahrzeug mit solchen ausgestattet ist.
ACHTUNG
GCA16522
Zum Laden der VRLA-Batterie (Valve Re-
gulated Lead Acid) ist ein spezielles
Konstantspannungs-Ladegerät nötig.
Bei Verwendung eines herkömmlichenLadegeräts nimmt di
e Batterie Schaden.
Batterie lagern 1. Wird das Fahrzeug über einen Monat
lang nicht benutzt, die Batterie aus-
bauen, aufladen und an einem kühlen
und trockenen Ort lagern. ACHTUNG:
Beim Ausbau der Batterie darauf
achten, dass der Schlüssel auf
“OFF” gedreht wurde, dann zuerst
das Minuskabel und anschließend
das Pluskabel abnehmen.
[GCA16303]
2. Bei einer Stilllegung von mehr als zweiMonaten mindestens einmal im Monat
den Ladezustand der Batterie über-
prüfen und ggf. aufladen.
3. Vor der Montage die Batterie vollstän- dig aufladen. ACHTUNG: Beim Ein-
bau der Batterie darauf achten,
dass der Schlüssel auf “OFF” ge-
dreht wurde, dann zuerst das Plus- kabel und anschließend das
Minuskabel anschließen.
[GCA16841]
4. Nach der Montage sicherstellen, dass
die Batteriekabel richtig an die Batte-
rieklemmen angeschlossen sind.ACHTUNG
GCA16531
Die Batterie immer in aufgeladenem Zu-
stand halten. Die Lagerung einer entla-
denen Batterie kann die Batteriedauerhaft beschädigen.
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GAU63131
Sicherungen wechselnDie Sicherungskästen und Einzelsicherun-
gen befinden sich unter dem Fahrersitz
(Siehe Seite 3-28.) und hinter der Abde-
ckung A (Siehe Seite 6-9.).
Um Zugang zum Sicherungskasten 1, zur
Hauptsicherung und zur Sicherung des
Kraftstoff-Einspritzsystems zu erhalten, den
Fahrersitz ausbauen. (Siehe Seite 3-28.)
HINWEISDie Abdeckung des Starter-Relais nach
oben herausziehen, um Zugang zur Siche-
rung des Kraftstoff-Ein spritzsystems zu er-halten. Um Zugang zum Sicherungskasten 2 und
Sicherungskasten 3 zu erhalten, Abde-
ckung A abnehmen. (Siehe Seite 6-9.)
1. Sicherungskasten 1
2. Hauptsicherung
3. Sicherung des Kraftstoffeinspritz-Systems
4. Ersatzsicherung für das
Kraftstoff-Einspritzsystem13
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1. Kühlerlüftermotorsicherung
2. Zusatzsicherung (für die Uhr und das Wegfahrsperren-System)
3. Sicherung des elektronischen Drosselventils
4. ABS-Magnetventilsicherung
5. Sicherung des ABS-Motors
6. Ersatzsicherung
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2
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6
1. Abdeckung des Starter-Relais
2. Sicherung des Kraftstoffeinspritz-Systems
3. Ersatzsicherung für das Kraftstoff-Einspritzsystem
1. Sicherungskasten 2
2. Sicherungskasten 3
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Eine durchgebrannte Sicherung folgender-
maßen erneuern. 1. Den Zündschlüssel auf “OFF” drehen und den betroffenen Stromkreis aus-
schalten.
2. Die durchgebrannte Sicherung her- ausnehmen, und dann eine neue Si-
cherung mit der vorgeschriebenen
Amperezahl einsetzen. WARNUNG!Keine Sicherung mit einer höheren
als der vorgeschriebenen Ampere-
zahl verwenden, um Schäden an
elektrischen Komponenten und ei-
nen möglichen Brand zu vermei-
den.
[GWA15132]
1. Parkbeleuchtungssicherung
2. Scheinwerfersicherung
3. Anschlusssicherung 2
4. Anschlusssicherung 1
5. Signalanlagensicherung
6. Nebenverbraucher-Sicherung 1
7. Sicherung der ABS-Kontrolleinheit
8. Nebenverbraucher-Sicherung 2
9. Ersatzsicherung
10.Zündungssicherung
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1098765
Vorgeschriebene Sicherungen:
Hauptsicherung:50.0 A
Nebenverbrauchersicherung 1: 2.0 A
Nebenverbrauchersicherung 2: 2.0 A
Anschlusssicherung 1: 2.0 A
Anschlusssicherung 2: 2.0 A
Scheinwerfersicherung: 7.5 A
Signalanlagensicherung: 7.5 A
Zündungssicherung: 15.0 A
Parkleuchten-Sicherung: 7.5 A
Kühlerlüftermotor-Sicherung: 15.0 A
Sicherung des ABS-Motors: 30.0 A
Sicherung des Kraftstoffein-
spritz-Systems: 20.0 A
ABS-Magnetventilsicherung: 15.0 A
Sicherung des ABS-Kontrolleinheit: 7.5 A
Zusatzsicherung: 7.5 A
Sicherung des elektrisches Drossel-
ventils: 7.5 A
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3. Den Zündschlüssel auf “ON” drehen und den betroffenen Stromkreis ein-
schalten, um zu prüfen, ob die von die-
sem Kreis versorgten Verbraucher
funktionieren.
4. Falls die neue Sicherung sofort wieder durchbrennt, die elektrische Anlage
von einer Yamaha-Fachwerkstatt
überprüfen lassen.
GAU77470
ScheinwerferDieses Modell ist mit LED-Scheinwerfern
ausgestattet.
Wenn ein Scheinwerfer nicht funktioniert,
die Sicherungen kontrollieren und dann das
Fahrzeug von einer Yamaha-Fachwerkstatt
kontrollieren lassen.HINWEISWenn die Scheinwerfer auf Abblendlicht ge-
stellt werden, wird ein Scheinwerfer einge-
schaltet. Wenn die Scheinwerfer auf
Fernlicht gestellt wer den oder der Lichthu-
penschalter gedrückt wird, sollten beideScheinwerfer aufleuchten.ACHTUNG
GCA16581
Keinerlei Aufkleber oder Folien an derStreuscheibe anbringen.
GAU54502
StandlichterDieses Modell ist mit LED-Standlichtern
ausgestattet.
Das Standlicht bei Ausfall von einer
Yamaha-Fachwerkstatt prüfen lassen.1. Standlicht
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