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7328-2. Maßnahmen im Notfall
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Fahrzeuge mit einem Reserverad
Radmutternschlüssel
Abschleppöse
Wagenheber
Reserverad
Wagenhebergriff
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7358-2. Maßnahmen im Notfall
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Beim Auftreten einer Störung
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Legen Sie Unterlegkeile vor und
hinter die Reifen.
Bei Fahrzeugen mit Stahlrädern
nehmen Sie die Radzierkappe mit
Hilfe des Schlüssels ab.
Platzieren Sie zum Schutz der Rad-
Zierkappe einen Lappen zwischen
Schraubendreher und Rad-Zierkappe.
Bei Fahrzeugen mit 16-Zoll-
Rädern entfernen Sie die Halte-
rung der Radzierkappe entlang der
Kappe mit der Hand.
Austausch eines de fekten Reifens
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Defekter ReifenAnbringung des Keils
VornLinke SeiteHinter dem rechten Hinterrad
Rechte SeiteHinter dem linken Hinterrad
HintenLinke SeiteVor dem rechten Vorderrad
Rechte SeiteVor dem linken Vorderrad
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7368-2. Maßnahmen im Notfall
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Lösen Sie die Radmuttern leicht
(eine Umdrehung).
Drehen Sie den Teil des
Wagenhebers von Hand, bis die
Mitte des eingekerbten Bereichs
die Mitte des Ansatzpunkts für den
Wagenheber berührt.
Bauen Sie den Wagenhebergriff
und die Radmutternschlüssel so
wie in der Abbildung gezeigt an.3
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7388-2. Maßnahmen im Notfall
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WARNUNG
■Austausch eines defekten Reifens
● Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaßnahmen.
Bei Nichtbeachtung dieser Vorsichtsmaßnahmen besteht die Gefahr schwerer
Verletzungen.
• Außer Fahrzeugen mit 16-Zoll-Rädern: Versuchen Sie nicht, die Radzierkappe
mit der Hand abzunehmen. Seien Sie vorsichtig im Umgang mit der Zierkappe,
um Verletzungen zu vermeiden.
• Fahrzeuge mit 16-Zoll-Rädern: Wenn das Rad an der Radkappe gehalten wird,
kann sich diese plötzlich lösen und das Rad zu Boden fallen. ( S. 648)
• Berühren Sie nicht das Scheibenrad oder den Bereich um die Bremsen, direkt
nachdem das Fahrzeug gefahren wurde.
Nach dem Fahrbetrieb sind die Scheibenräder und der Bereich um die Bremsen
extrem heiß. Das Berühren dieser Bereiche mit Händen, Füßen und anderen
Körperteilen kann beim Wechseln eines Reifens oder ähnlichen Vorgängen zu
Verbrennungen führen.
● Das Nichtbeachten dieser Vorsichtsmaßnahmen kann dazu führen, dass sich die
Radmuttern lockern und der Reifen abfällt, was tödliche oder schwere Verletzun-
gen zur Folge haben kann.
• Ziehen Sie die Radmuttern nach dem Radwechsel so bald wie möglich mit
einem Drehmomentschlüssel auf 103 N·m (10,5 kp·m) an.
• Bringen Sie keine stark beschädigten Radzierblenden wieder am Rad an, da
sich diese während der Fahrt lösen können.
• Verwenden Sie bei der Montage eines Reifens nur Radmuttern, die eigens für
den Einsatz mit Ihrem Fahrzeug konzipiert wurden.
• Wenn die Schrauben, Muttergewinde und Bolzenbohrungen des Fahrzeugs
Risse oder Verformungen aufweisen, lassen Sie das Fahrzeug von einem
Toyota-Vertragshändler oder einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einem ande-
ren kompetenten Fachbetrieb überprüfen.
• Achten Sie beim Anbringen der Radmuttern darauf, dass der verjüngte Teil nach
innen zeigt. ( S. 647)
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7458-2. Maßnahmen im Notfall
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Beim Auftreten einer Störung
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Wenn der Motor nicht anspringt
Einer der folgenden Punkte kann die Störung verursachen:
● Im Fahrzeugtank befindet sich nicht genug Kraftstoff.
Tanken Sie Kraftstoff nach.
● Der Motor ist möglicherweise mit Kraftstoff geflutet (abgesoffen).
Versuchen Sie noch einmal, den Motor unter Beachtung des korrekten
Anlassvorgangs zu starten. ( S. 233, 236)
● Es liegt möglicherweise eine Funktionsstörung in der Wegfahrsperre vor.
( S. 87)
Einer der folgenden Punkte kann die Störung verursachen:
● Die Batterie ist möglicherweise entladen. (S. 750)
● Die Anschlüsse der Batteriepole sind möglicherweise locker oder korro-
diert.
Das Anlassersystem des Motors weist möglicherweise aufgrund eines elektri-
schen Problems eine Funktionsstörung auf. Das kann z.B. vorkommen, wenn
die Batterie des elektronischen Schlüssels leer ist oder eine Sicherung durch-
gebrannt ist. Es gibt jedoch eine Notlösung, um den Motor zu starten.
( S. 746)
Wenn der Motor trotz Einhaltung des korrekten Anlassvorgangs
( S. 233, 236) nicht anspringt, prüfen Sie die folgenden Punkte:
Der Motor springt nicht an, obwohl der Anlasser normal arbeitet.
Der Anlasser dreht langsam, die Innenleuchten und Scheinwerfer
leuchten trübe und die Hupe ertönt gar nicht oder nur schwach.
Der Anlasser dreht nicht durch (Fahrzeuge mit intelligentem Einstiegs-
und Startsystem)
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7478-2. Maßnahmen im Notfall
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Beim Auftreten einer Störung
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Wenn der elektronische Schlüssel nicht ordnungsgemäß funkti-
oniert (Fahrzeuge mit intelligentem Einstiegs- und Startsystem)
Verwenden Sie den mechanischen Schlüssel ( S. 146) für die folgenden Vor-
gänge:
Verriegelt alle Türen
Schließt die Fenster (drehen und
halten)*
Entriegelt alle Türen
Öffnet die Fenster (drehen und
gedrückt halten)*
*: Diese Einstellungen müssen von
einem Toyota-Vertragshändler oder
einer Toyota-Vertragswerkstatt oder
einem anderen kompetenten Fachbe-
trieb angepasst werden. ( S. 776)
Wenn die Kommunikation zwischen dem elektronischen Schlüssel und
dem Fahrzeug gestört ist ( S. 174) oder wenn die Batterie des elektro-
nischen Schlüssels leer ist, können das intelligente Einstiegs- und
Startsystem und die Funkfernbedi enung nicht verwendet werden. In
solchen Fällen können unter Beach tung des unten beschriebenen Vor-
gangs die Türen geöffnet und der Motor gestartet werden.
Verriegeln und Entriegeln der Türen
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7488-2. Maßnahmen im Notfall
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Multidrive: Stellen Sie sicher, dass der Schalthebel in der Stellung P steht,
und betätigen Sie das Bremspedal.
Schaltgetriebe: Stellen Sie den Schalthebel auf N, und betätigen Sie das
Kupplungspedal.
Berühren Sie den Motorschalter
mit der zum Toyota-Symbol gerich-
teten Seite des elektronischen
Schlüssels.
Wenn der elektronische Schlüssel
erkannt wird, ertönt ein Summer und
der Motorschalter wechselt zum Modus
IGNITION ON.
Wenn das intelligente Einstiegs- und
Startsystem in der Einstellung für die
kundenspezifische Anpassung deakti-
viert wurde, wird der Motorschalter in
den Modus ACCESSORY gestellt.
Treten Sie das Bremspedal (Multidrive) oder das Kupplungspedal (Schalt-
getriebe) fest durch und überprüfen Sie, ob und Meldungen in der
Multi-Informationsanzeige angezeigt werden.
Drücken Sie den Motorschalter.
Wenn der Motor trotzdem nicht gestartet werden kann, wenden Sie sich an
einen Toyota-Vertragshändler bzw. ei ne Toyota-Vertragswerkstatt oder einen
anderen kompetenten Fachbetrieb.
Anlassen des Motors
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7498-2. Maßnahmen im Notfall
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Beim Auftreten einer Störung
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■Anhalten des Motors
Ziehen Sie die Feststellbremse an, stellen Sie den Schalthebel auf P (Multidrive) oder
N (Schaltgetriebe) und drücken Sie den Motorschalter, so wie Sie es im Normalfall
beim Abstellen des Motors tun.
■ Austausch der Schlüsselbatterie
Da die oben beschriebene Vorgehensweise nur eine provisorische Maßnahme ist,
wird empfohlen, die Batterie des elektronischen Schlüssels sofort zu wechseln, wenn
diese leer ist. ( S. 652)
■ Alarm (je nach Ausstattung)
Beim Verriegeln der Türen mit dem mechanischen Schlüssel wird das Alarmsystem
nicht aktiviert.
Wenn eine Tür mit dem mechanischen Schlüssel entriegelt wird, während das
Alarmsystem eingestellt ist, wird der Alarm eventuell ausgelöst.
■ Ändern des Modus des Motorschalters
Lösen Sie das Bremspedal (Multidrive) oder das Kupplungspedal (Schaltgetriebe) und
drücken Sie den Motorschalter in Schritt weiter oben.
Der Motor wird nicht gestartet und der Modus wird mit jedem Druck auf den Schalter
gewechselt. ( S. 238)
■ Wenn der elektronische Schlüssel nicht ordnungsgemäß funktioniert
● Stellen Sie sicher, dass das intelligente Einstiegs- und Startsystem und das Starttas-
tensystem nicht in den Einstellungen für die kundenspezifische Anpassung deakti-
viert wurden. Wenn es ausgeschaltet ist, schalten Sie die Funktion ein.
(Anpassbare Funktionen S. 776)
● Überprüfen Sie, ob die Batteriesparfunktion aktiviert ist. Wenn die Funktion aktiviert
ist, deaktivieren Sie sie.
( S. 173)
WARNUNG
■Wenn der mechanische Schlüssel verwendet wird und die elektrischen Fens-
terheber betätigt werden
Betätigen Sie die elektrischen Fensterheber, nachdem Sie sichergestellt haben,
dass nicht die Gefahr besteht, dass sich Personen Körperteile im Seitenfenster ein-
klemmen können. Erlauben Sie außerdem Kindern nicht, den mechanischen Schlüs-
sel zu verwenden. Es besteht die Gefahr, dass Kinder oder andere Insassen sich
Körperteile im Fenster einklemmen.
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