HINWEIS:
Sie können die Heckklappe mit dem Türver-
riegelungsschalter an einer der vorderen Tür-
verkleidungen oder mit dem Schlüssel-
Griffstück verriegeln und entriegeln. Die
Heckklappe lässt sich nicht mit der manuel-
len Türverriegelung der Türen oder mit dem
Schließzylinder der Fahrertür verriegeln und
entriegeln.
WARNUNG!
Beim Fahren mit offener Heckklappe kön-
nen giftige Auspuffabgase in den Fahr-
zeuginnenraum eindringen. Sie und Ihre
Mitfahrer können durch diese Abgase Ge-
sundheitsschäden erleiden. Fahren Sie
deshalb stets mit geschlossener Heck-
klappe.
Schließen
Fassen Sie den Schließgriff der Heckklappe,
und beginnen Sie mit dem Absenken der
Heckklappe. Lassen Sie den Griff los, wenn
die Heckklappe den Schließvorgang über-
nimmt.Verriegeln der Heckklappe
Drücken Sie mit einem gültigen Passive Ent-
ry-Schlüssel-Griffstück in einem Abstand von
höchstens 1,5 m (5 ft) zur Heckklappe die
Keyless Enter-N-Go – Passive Entry-Verriege-
lungstaste rechts von der äußeren Griffentrie-
gelung, um das Fahrzeug zu verriegeln.
HINWEIS:
Die Entriegelungsfunktion der Heckklappe
befindet sich in der elektronischen Heck-
klappenentriegelung.
Elektrisch betätigte Heckklappe – je nach
Ausstattung
Die elektrisch betätigte Heckklappe kann ge-
öffnet werden, indem die elektronische
Heckklappenentriegelung gedrückt wird
(siehe „Keyless Enter-N-Go – Passive Entry“
in „Kenntnis des Fahrzeugs“ in der Bedie-
nungsanleitung unter www.mopar.eu/owner)
oder durch Drücken der Heckklappentaste
auf dem Schlüssel-Griffstück. Drücken Sie
die Heckklappentaste auf dem Schlüssel-
Griffstück zweimal innerhalb von fünf Sekun-
den, um die elektrisch betätigte Heckklappe
zu öffnen. Wenn die Heckklappe vollständiggeöffnet ist, kann sie wieder mit der Fernbe-
dienung geschlossen werden. Drücken Sie
hierzu wieder die Taste zweimal innerhalb
von fünf Sekunden.
Die elektrisch betätigte Heckklappe kann
auch durch Drücken der Heckklappentaste
auf der vorderen Deckenkonsole geöffnet und
geschlossen werden. Wenn die Heckklappe
vollständig geöffnet ist, kann die Heckklappe
durch Drücken der Heckklappentaste an der
linken hinteren Verkleidung neben der Heck-
klappenöffnung geschlossen werden. Wenn
die Heckklappe in Bewegung ist, wird durch
Drücken der Heckklappentaste an der linken
hinteren Seitenverkleidung die Bewegung
der Heckklappe umgedreht.
Wenn die Taste „Liftgate“ (Heckklappe) auf
dem Schlüssel-Griffstück zweimal gedrückt
wird, leuchten die Blinker auf und signalisieren
dadurch, dass die Heckklappe geöffnet oder
geschlossen wird (wenn „Blinkersignal bei Ver-
riegelung“ in Uconnect-Einstellungen einge-
schaltet ist). Außerdem ertönt das Heckklap-
pensignal. Siehe „Uconnect-Einstellungen“ im
Kapitel „Multimedia“ in der Bedienungsanlei-
tung unter
www.mopar.eu/owner.
KENNENLERNEN IHRES FAHRZEUGS
72
Eine zweite vorderen Steckdose befindet sich
in der Mittelkonsole.
Die hintere Steckdose befindet sich rechts
im hinteren Laderaum.Die Steckdosen sind entweder mit einem
Schlüssel- oder mit einem Batteriesymbol
gekennzeichnet, um die Art der Stromversor-
gung der Steckdose zu kennzeichnen. Steck-
dosen, die mit einem Schlüssel-Symbol ge-
kennzeichnet sind, werden mit Strom
versorgt, wenn der Zündschalter in der Stel-
lung ON/RUN (Ein/Start) oder ACC (Zusatz-
verbraucher) steht, während die mit einem
Batteriesymbol gekennzeichneten Steckdo-
sen direkt von der Batterie, d.h. immer, mit
Strom versorgt werden.
HINWEIS:
• Schließen Sie an den 12-Volt-Anschluss
nur Geräte mit einer Leistungsaufnahme
von max. 160 Watt (13 Ampere) an. Wenn
eine Leistungsaufnahme von 160 Watt
(13 A) überschritten wird, muss die Siche-
rung, die das System absichert, ausge-
tauscht werden.• Steckdosen sind nur für die Stecker der
Zusatzverbraucher gedacht. Stecken Sie
keine anderen Gegenstände in die Steck-
dose, da dies die Steckdose beschädigt
und die Sicherung durchbrennt. Miss-
bräuchliche Verwendung der Steckdose
kann Schäden verursachen, die nicht un-
ter die Garantieleistung Ihres Neufahr-
zeugs fallen.
• Die Steckdose des hinteren Laderaums
kann permanent auf Batteriestrom umge-
schaltet werden, indem im Sicherungs-
kasten die Sicherung der Steckdose in der
rechten hinteren Seitenverkleidung umge-
schaltet wird.
Steckdose in der Mittelkonsole
KENNENLERNEN IHRES FAHRZEUGS
76
• 1/8 Mile Timer
(1/8-Meilen-Timer)• Lap Timer
(Runden-Timer)
• 1/4 Mile Timer
(1/4-Meilen-Timer)• Lap History
(Rundenchronik)
• 60 ft Timer
(60-Fuß-Timer)• Top Speed (Höchst-
geschwindigkeit)
• Braking Distance
(Bremsweg)
Uconnect-SRT-Leistungsfunktionen
WARNUNG!
Die Messung der Fahrzeugdaten an den
Leistungsangaben ist nur für den Einsatz
abseits der Straßen oder im Geländebe-
trieb gedacht und darf nicht auf öffentli-
chen Straßen durchgeführt werden. Es
wird empfohlen, diese Funktionen in einer
kontrollierten Umgebung und im gesetzli-
chen Rahmen zu verwenden. Das in den
Leistungsangaben gemessene Leistungs-
vermögen des Fahrzeugs, darf niemals auf
leichtsinnige oder gefährliche Weise so
ausgenutzt werden, dass die Sicherheit
des Fahrers oder anderer Personen gefähr-
det wird. Nur ein sicherer, aufmerksamer
WARNUNG!
und erfahrener Autofahrer kann Unfälle
verhindern.
• Um auf die SRT-Leistungsfunktionen zu-
zugreifen, drücken Sie die Tasten „Apps“
und dann „Performance Pages“ (Leis-
tungsangaben) auf dem Touchscreen.
• Die „Performance Pages“ (Leistungsanga-
ben) umfassen folgende Menüs:
• Home
(Startseite)•Gauges 2
(Anzeigeinstru-
mente 2)
•
Timer•
G-Faktor
•
Gauges 1 (Anzei-
geinstrumente 1)•
Motor
REISECOMPUTER
Drücken Sie kurz die PfeiltasteNach oben
oderNach unten, bis das Symbol für Fahrt A
oder B auf dem Kombiinstrument-Display
hervorgehoben wird (nach rechts oder links
umschalten, um Fahrt A oder B auszuwäh-
len). Drücken Sie kurz die TasteOK,umdie
Reiseinformationen anzuzeigen.
WARN-/
KONTROLLLEUCHTEN
UND MELDUNGEN
Die Warn- und Kontrollleuchten schalten
sich in der Instrumententafel zusammen mit
einer entsprechenden Meldung und/oder ei-
nem akustischen Signal ein. Diese Angaben
sind Richt- und Vorsichtswerte und dürfen
nicht als vollständig und/oder alternativ zu
den enthaltenen Informationen in der Bedie-
nungsanleitung angesehen werden, die Sie
auf jeden Fall sorgfältig durchlesen sollten.
Schlagen Sie im Falle einer Fehleranzeige
immer in den Informationen in diesem Kapi-
tel nach.
Zuerst werden alle aktiven Warnleuchten,
falls zutreffend, angezeigt. Das Systemprüf-
menü kann anders aussehen, je nach Geräte-
optionen und aktuellem Betriebszustand des
Fahrzeugs. Einige Kontrollleuchten sind op-
tional und werden möglicherweise nicht an-
gezeigt.
Die folgenden Warnleuchten und Anzeigen
werden Sie auf eine Fahrzeugbedingung auf-
merksam machen, die schwerwiegend wer-
KENNENLERNEN DER INSTRUMENTENTAFEL
84
den könnte. Einige Anzeigen leuchten, wenn
Sie Ihr Fahrzeug starten, um sicherzustellen,
dass sie funktionieren. Wenn Anzeigen nach
dem Starten Ihres Fahrzeug erleuchtet blei-
ben, finden Sie weitere Informationen im
entsprechenden Abschnitt der Systemwarn-
leuchte.
Rote Warnleuchten
– Gurtwarnleuchte
Diese Leuchte schaltet sich beim ersten Ein-
schalten der Zündung (ON/RUN [Ein/Start])
für fünf bis acht Sekunden zur Glühlampen-
prüfung ein. Während der Glühlampenprü-
fung ertönt ein akustisches Warnsignal, wenn
der Fahrer oder Beifahrer nicht angeschnallt
ist. Wenn der Fahrer nach der Glühlampen-
prüfung oder beim Fahren weiterhin nicht
angeschnallt ist, blinkt die Gurtwarnleuchte
oder leuchtet dauerhaft und es ertönt ein
Warnsignal.
– Airbag-Warnleuchte
Diese Leuchte leuchtet beim ersten Ein-
schalten der Zündung (ON/RUN [Ein/Start])
vier bis acht Sekunden lang zur Glühlampen-
prüfung auf. Wenn die Leuchte beim Anlas-sen des Motors nicht aufleuchtet, einge-
schaltet bleibt oder während der Fahrt
aufleuchtet, ist das System unverzüglich
durch einen Vertragshändler zu überprüfen.
Diese Kontrollleuchte leuchtet auf mit ein-
zelnem akustischem Warnsignal, wenn eine
Störung mit der Airbag-Warnleuchte erkannt
wurde, sie leuchtet, bis der Fehler behoben
wurde. Wenn die Leuchte sporadisch oder
permanent während der Fahrt aufleuchtet,
lassen Sie das Fahrzeug sofort von einem
Vertragshändler warten.
– Bremswarnleuchte
Diese Leuchte überwacht verschiedene
Bremsfunktionen einschließlich Bremsflüs-
sigkeitsstand und Feststellbremsenbetäti-
gung. Leuchtet die Bremsleuchte auf, kann
dies anzeigen, dass die Feststellbremse be-
tätigt wurde, der Bremsflüssigkeitsstand
niedrig ist oder eine Störung am Ausgleichs-
behälter des Antiblockiersystems (ABS) vor-
liegt.
Wenn die Leuchte weiterhin leuchtet, obwohl
die Feststellbremse gelöst wurde und der
Füllstand im Vorratsbehälter für den Haupt-
bremszylinder in Ordnung ist, weist dies da-rauf hin, dass das Antiblockiersystem (ABS)/
elektronische Stabilitätsprogramm (ESP)
eine mögliche Störung der Bremshydraulik
oder ein Problem mit dem Bremskraftverstär-
ker erkannt hat. In diesem Fall bleibt die
Leuchte so lange eingeschaltet, bis die Stö-
rung behoben ist. Wenn sich das Problem auf
den Bremskraftverstärker bezieht, arbeitet
die ABS-Pumpe beim Drücken des Bremspe-
dals, sodass bei jedem Halt ein Pulsieren des
Bremspedals zu spüren ist.
Die duale Bremsanlage bietet eine Reserve-
bremsleistung für den Fall, dass ein Teil des
Hydrauliksystems ausfällt. Eine Undichtig-
keit in einer der Hälften der dualen Brems-
anlage wird durch die Bremswarnleuchte an-
gezeigt. Diese wird eingeschaltet, wenn der
Füllstand der Bremsflüssigkeit im Haupt-
bremszylinder ein bestimmtes Niveau unter-
schritten hat.
Diese Leuchte bleibt so lange eingeschaltet,
bis die Störung behoben ist.
85
HINWEIS:
Die Leuchte kann kurzzeitig aufblinken bei
engen Kurvenfahrten, die den Füllstand stark
ändern. Das Fahrzeug muss in diesem Fall
gewartet und der Füllstand der Bremsflüssig-
keit geprüft werden.
Wird ein Ausfall der Bremsen angezeigt,
dann ist eine sofortige Reparatur notwendig.
WARNUNG!
Das Fahren mit leuchtender roter Brems-
warnleuchte ist gefährlich. Ein Teil der
Bremsanlage ist möglicherweise ausgefal-
len. Der Bremsweg kann sich verlängern.
Dies kann zu einem Unfall führen. Lassen
Sie die Bremsanlage sofort überprüfen.
Fahrzeuge mit Antiblockiersystem (ABS)
sind auch mit elektronischer Bremskraftver-
teilung (EBD) ausgestattet. Bei einem Aus-
fall der elektronischen Bremskraftverteilung
(EBD) leuchten Bremswarnleuchte und ABS-
Leuchte gleichzeitig auf. Es ist eine sofortige
Instandsetzung des ABS-Systems erforder-
lich.Die Funktion der Bremswarnleuchte kann
auch durch das Aus- und Einschalten (ON/
RUN [Ein/Start]) des Zündschalters geprüft
werden. Die Leuchte sollte für etwa zwei
Sekunden aufleuchten. Die Leuchte sollte
dann erlöschen, es sei denn die Feststell-
bremse ist betätigt oder es wird ein Ausfall
der Bremsen erfasst. Leuchtet die Leuchte
nicht auf, muss sie von einem Vertragshänd-
ler geprüft werden.
Die Leuchte schaltet sich auch ein, wenn die
Feststellbremse bei eingeschaltetem Zünd-
schalter (ON/RUN [Ein/Start]) betätigt wird.
HINWEIS:
Diese Leuchte zeigt lediglich an, dass die
Feststellbremse betätigt ist. Es wird nicht
angezeigt, wie fest die Bremse betätigt ist.
– Kontrollleuchte der Diebstahlwarnan-
lage
Diese Leuchte blinkt für etwa 15 Sekunden
in schneller Folge, während die Diebstahl-
warnanlage aktiviert wird. Nach erfolgter Ak-
tivierung blinkt die Leuchte in langsamer
Folge, bis die Anlage wieder entschärft wird.
– Öldruckwarnleuchte
Diese Warnleuchte zeigt einen unzureichen-
den Motoröldruck an. Leuchtet sie während
der Fahrt auf, halten Sie das Fahrzeug so
schnell wie möglich an und stellen Sie sofort
den Motor ab. Sobald diese Leuchte auf-
leuchtet, ertönt ein Warnton.
Setzen Sie das Fahrzeug nicht in Gang, bis
die Ursache behoben ist. Diese Leuchte zeigt
nicht an, wie viel Öl noch im Motor ist. Der
Motorölstand muss unter der Motorhaube ge-
prüft werden.
– Kühlmitteltemperatur-Warnleuchte
Diese Leuchte warnt bei einer Überhitzung
des Motors. Wenn die Kühlmitteltemperatur
steigt und die TemperaturanzeigeHerreicht,
leuchtet diese Warnanzeige auf und ein Sig-
nalton ertönt.
Leuchtet die Warnleuchte während der Fahrt
auf, halten Sie das Fahrzeug, sobald es si-
cher möglich ist, am Straßenrand an. Wenn
die Klimaanlage eingeschaltet ist, schalten
Sie sie aus. Schalten Sie das Getriebe auf
NEUTRAL (Leerlauf) und lassen Sie den Mo-
tor im Leerlauf laufen. Wenn die Temperatur-
KENNENLERNEN DER INSTRUMENTENTAFEL
86
– Kontrollleuchte für Antiblockiersys-
tem (ABS)
Diese Leuchte überwacht das Antiblockier-
system (ABS). Sie schaltet sich ein, wenn der
Zündschalter eingeschaltet wird (ON/RUN
[Ein/Start]), und kann bis zu vier Sekunden
lang leuchten.
Bleibt die ABS-Leuchte eingeschaltet oder
schaltet sie sich während der Fahrt ein, liegt
eine Störung des ABS vor und eine Wartung
ist erforderlich. Allerdings arbeitet die kon-
ventionelle Bremsanlage weiterhin normal,
wenn sich die Bremswarnleuchte nicht ein-
schaltet.
Wenn die ABS-Leuchte aufleuchtet, ist die
Bremsanlage so schnell wie möglich instand
zu setzen, um die Vorteile des Antiblockier-
systems wiederherzustellen. Schaltet sich
die ABS-Leuchte nicht ein, wenn der Zünd-
schalter eingeschaltet wird (ON/RUN [Ein/
Start]), muss sie von einem Vertragshändler
geprüft werden.
– Warnleuchte Reifendrucküberwa-
chungssystem (TPMS)
Die Warnleuchte schaltet sich ein und eine
Meldung wird angezeigt, um anzuzeigen,
dass der Reifendruck geringer ist als der
empfohlene Wert und/oder dass langsamer
Druckverlust auftritt. In diesen Fällen kann
eine optimale Reifenlebensdauer und ein op-
timaler Kraftstoffverbrauch nicht garantiert
werden.
Sollten ein oder mehrere Reifen sich in dem
oben genannten Zustand befinden, werden
im Display die Anzeigen für jeden Reifen
nacheinander angezeigt.
ACHTUNG!
Fahren Sie mit einem oder mehreren de-
fekten Reifen nicht weiter, da das Verhal-
ten nicht korrekt sein könnte. Halten Sie
das Fahrzeug an, vermeiden Sie scharfes
Bremsen und lenken. Führen Sie sofort
eine Reparatur mit Hilfe des speziellen
Reifenreparatursatzes durch, und wenden
Sie sich so bald wie möglich an Ihren
Vertragshändler.Jeder Reifen (auch das Ersatzrad, falls vor-
handen) sollte einmal im Monat im kalten
Zustand auf den vom Hersteller empfohlenen
Reifendruck überprüft werden. Die Druck-
werte sind auf der Fahrzeugplakette oder
einer Reifendruckplakette angegeben. (Ist
Ihr Fahrzeug mit Reifen einer anderen Größe
ausgestattet als der, die auf den Fahrzeug-
aufklebern oder der Reifendruckplakette an-
gegeben ist, dann müssen Sie den korrekten
Reifendruck für diese Reifen bestimmen.)
Als weitere Sicherheitsfunktion wurde Ihr
Fahrzeug mit einem Reifendrucküberwa-
chungssystem (TPMS) ausgestattet; eine
Warnleuchte meldet zu niedrigen Druck an
einem oder mehreren Reifen. Wenn die
Reifendruck-Warnleuchte aufleuchtet, soll-
ten Sie so schnell wie möglich anhalten und
Ihre Reifen prüfen und sie auf den korrekten
Druck aufpumpen. Das Fahren mit deutlich
reduziertem Reifendruck führt zur Überhit-
zung des Reifens und kann zu einem Reifen-
ausfall führen. Zu niedriger Reifendruck
führt außerdem zu erhöhtem Kraftstoffver-
brauch sowie erhöhtem Reifenverschleiß und
kann Fahrverhalten sowie Bremsweg des
Fahrzeugs beeinträchtigen.
KENNENLERNEN DER INSTRUMENTENTAFEL
90
Beachten Sie bitte, dass das TPMS kein
Ersatz für regelmäßige Reifenwartung ist und
dass der Fahrzeugführer auch dann für den
korrekten Reifendruck verantwortlich ist,
wenn der Druckabfall zu gering ist, um das
Reifendruckwarnsymbol des TPMS aufleuch-
ten zu lassen.
Ihr Fahrzeug besitzt auch eine TPMS-
Störungsanzeige; sie meldet, wenn das Sys-
tem nicht korrekt funktioniert. Die TPMS-
Störungsanzeige ist mit der Warnleuchte für
niedrigen Reifendruck dieses Systems kom-
biniert. Erfasst das System eine Störung,
blinkt die Warnleuchte für etwa eine Minute
und leuchtet danach kontinuierlich auf. Dies
wiederholt sich auch bei nachfolgenden
Fahrzeugstarts, solange die Störung besteht.
Wenn die Störungsanzeige leuchtet, kann das
System unter Umständen die Signale für zu
niedrigen Reifendruck nicht wie beabsichtigt
erfassen und anzeigen. TPMS-Störungen
können aus vielen Gründen entstehen, ein-
schließlich des Aufziehens von Ersatzrädern
oder dem Umsetzen der Reifen oder Räder
am Fahrzeug. Prüfen Sie stets die TPMS-
Störungsanzeige nach dem Ersetzen von ei-
nem oder mehreren Reifen oder Rädern anIhrem Fahrzeug, um sicherzustellen, dass
das TPMS-System mit den Ersatzreifen oder
den umgesetzten Reifen und mit neuen Rä-
dern korrekt funktioniert.
ACHTUNG!
Das Reifendrucküberwachungssys-
tem (TPMS) ist für die Originalreifen und
Räder optimiert. Die TPMS-Reifendrücke
und Warnsignale wurden für die Original-
Reifengröße Ihres Fahrzeugs festgelegt.
Bei Verwendung von Reifen, deren Größe
und/oder Bauart nicht den Originalreifen
entspricht, können eine unerwünschte
Funktion des Systems oder Sensorschä-
den auftreten. Räder aus dem Zubehör-
handel können die Sensoren beschädigen.
Auf dem Zubehörmarkt gekaufte Reifen-
dichtmittel können dazu führen, dass der
Sensor des Reifendrucküberwachungssys-
tems (TPMS) funktionsuntüchtig wird.
Nach der Verwendung eines auf dem Zu-
behörmarkt gekauften Reifendichtmittels
wird empfohlen, die Sensorfunktion von
einem Vertragshändler prüfen zu lassen.
– Warnleuchte niedriger Kraftstoffstand
Wenn der Kraftstoffstand etwa 2,4 Gallonen
(9,1 Liter) erreicht, wird diese Leuchte ein-
geschaltet und bleibt eingeschaltet, bis
Kraftstoff nachgetankt wird.
Ein einfaches akustisches Warnsignal ertönt
zusammen mit der Warnleuchte „Niedriger
Krafstoffstand“.
– Kontrollleuchte Stopp/Start-System
warten – je nach Ausstattung
Diese Kontrollleuchte leuchtet auf, um anzu-
zeigen, dass das Stopp/Start-System nicht
ordnungsgemäß funktioniert und eine War-
tung erforderlich ist.
– Kontrollleuchte für Kollisionswarnsys-
tem (FCW) Aus
Diese Warnleuchte zeigt an, dass das Kollisi-
onswarnsystem ausgeschaltet ist.
91
– Kontrollleuchte Kollisionswarnsys-
tem (FCW) warten
Diese Leuchte weist auf eine potenzielle Stö-
rung im FCW-System hin. Weitere Informatio-
nen finden Sie unter „Kollisionswarnsystem“
in „Sicherheit“.
– Kontrollleuchte Wenig Scheiben-
waschflüssigkeit – je nach Ausstattung
Diese Kontrollleuchte leuchtet auf, wenn der
Füllstand der Scheibenwaschflüssigkeit
niedrig ist.
– Kontrollleuchte Wartung Ab-
standstempomat (ACC-System)
Diese Kontrollleuchte leuchtet auf, wenn der
Abstandstempomat (ACC) nicht funktioniert
und gewartet werden muss. Weitere Informa-
tionen hierzu finden Sie unter „Ab-
standstempomat (ACC) – je nach Ausstat-
tung“ in „Start und Betrieb“.
– Kontrollleuchte 4WD Low (zuschalt-
barer Allradantrieb, untere Ganggruppe) –je
nach Ausstattung
Diese Leuchte warnt den Fahrer, dass das
Fahrzeug im Allradantrieb in die untere
Ganggruppe geschaltet ist. Die vordere und
hintere Antriebswelle sind mechanisch mit-
einander verriegelt, sodass sich die Vorder-
und Hinterräder zwangsweise mit derselben
Drehzahl drehen. Die untere Ganggruppe bie-
tet ein größeres Untersetzungsverhältnis und
somit ein höheres Drehmoment an den Rä-
dern.
Weitere Informationen über den Allradan-
trieb und die ordnungsgemäße Verwendung
finden Sie unter „Allradantrieb – je nach
Ausstattung“ in „Start und Betrieb“.
– Kontrollleuchte LaneSense – je nach
Ausstattung
Das LaneSense-Symbol leuchtet dauerhaft
gelb, wenn das System ein Abdriften von der
Fahrspur feststellt.Das LaneSense-Symbol blinkt gelb, wenn
das System feststellt, dass die Fahrspur er-
reicht wurde und eine Fahrspurabweichung
vorliegt.
Weitere Informationen hierzu finden Sie un-
ter „LaneSense – je nach Ausstattung“ in
„Start und Betrieb“.
– Kontrollleuchte für LaneSense-Aus-
fall – je nach Ausstattung
Diese Leuchte wird eingeschaltet, wenn das
LaneSense-System nicht in Betrieb ist und
gewartet werden muss. Wenden Sie sich an
Ihren Vertragshändler.
SERV
4WD– Kontrollleuchte Wartung zuschalt-
barer Allradantrieb – je nach Ausstattung
Sollte die Leuchte nicht erlöschen oder wäh-
rend der Fahrt aufleuchten, zeigt dies eine
Störung des zuschaltbaren Allradantriebs an,
die eine Instandsetzung erfordert. Wir emp-
fehlen, das Fahrzeug zur nächsten Vertrags-
werkstatt zu bringen und es dort sofort repa-
rieren zu lassen.
KENNENLERNEN DER INSTRUMENTENTAFEL
92