Durch kurzes Drücken der Taste „ESC OFF“
(ESP Aus) erfolgt die Teilabschaltung des
ESP und die Kontrollleuchte „ESC OFF“
(ESP aus) leuchtet auf. Zum Wiedereinschal-
ten des ESP den Schalter „ESC OFF“ (ESP
Aus) erneut kurz drücken, die Kontroll-
leuchte „ESC OFF“ (ESP Aus) erlischt dann.
HINWEIS:
Bei Fahrzeugen mit mehreren Teil-ESP-
Betriebsarten wechselt ein kurzzeitiger Tas-
tendruck den ESP-Modus. Mehrere vorüber-
gehend gedrückte Tasten können erforderlich
sein, um ESP Ein zurückzukehren.
HINWEIS:
• In der teilabgeschalteten Betriebsart ist
die Antriebsschlupfregelung des ESP mit
Ausnahme der im Abschnitt „Antriebs-
schlupfregelung“ beschriebenen Sperrdif-
ferentialfunktion deaktiviert, und die
„Kontrollleuchte ESP Aus“ leuchtet auf.
In der teilabgeschalteten Betriebsart wird
die Funktion zur Verringerung der Motor-
leistung von der Antriebsschlupfregelung
deaktiviert und die erhöhte Fahrzeugstabi-
lität durch das ESP-System nicht mehr im
vollen Umfang gewährleistet.•Die Anhänger-Schlingerstabilisierung (TSC)
wird deaktiviert, wenn sich das ESP-System
im Modus „Teilabschaltung“ befindet.
Vollständige Abschaltung – je nach Ausstattung
Das Fahren mit vollständig abgeschaltetem
ESP ist nur im Geländebetrieb vorgesehen und
sollte auf öffentlichen Straßen unterlassen
werden. In diesem Modus sind ASR- und ESP-
Funktionen ausgeschaltet. Drücken Sie zum
vollständigen Abschalten den Schalter „ESC
Off“ (ESP Aus) bei stehendem Fahrzeug und
laufendem Motor fünf Sekunden lang. Nach
fünf Sekunden ertönt ein akustisches Warnsig-
nal, die Kontrollleuchte „ESC Off“ (ESP Aus)
leuchtet auf, und im Kombiinstrument wird die
Meldung „ESC OFF“ (ESP Aus) angezeigt.
Zum Wiedereinschalten den Schalter „ESC
Off“ (ESP Aus) kurz betätigen.
HINWEIS:
Das System kann möglicherweise von „ESC
Full Off“ (ESP ganz Aus) in den Teilbetrieb
schalten, wenn das Fahrzeug eine festgesetzte
Geschwindigkeiten erreicht. Wenn die Fahrge-
schwindigkeit unter die festgesetzt Geschwin-
digkeit verlangsamt wird, kehrt das System zu
„ESC Full Off“ (ESP ganz Aus) zurück.
Die vollständige Abschaltung ist nur im Mo-
dus TRACK (je nach Ausstattung) möglich.
ESP-Betriebsarten können auch durch Fahr-
modi beeinflusst werden – je nach
Ausstattung.
WARNUNG!
• Im Modus „voll abgeschaltet“ des ESP
werden die Motordrehmomentreduzie-
rung und die Stabilitätsfunktionen de-
aktiviert. Daher ist die erhöhte Fahr-
zeugstabilität durch das ESP-System
nicht verfügbar. Bei einem Notaus-
weichmanöver wird das ESP-System
nicht aktiviert, um zur Beibehaltung der
Stabilität beizutragen. Die Betriebsart
„ESP Full Off (ESP ganz aus) ist nur für
den Einsatz abseits öffentlicher Straßen
oder im Geländebetrieb gedacht.
• Bei abgeschaltetem ESP steht die er-
höhte Fahrzeugstabilität durch das ESP-
System nicht zur Verfügung. Bei einem
Notausweichmanöver wird das ESP-
System nicht aktiviert, um zur Beibehal-
tung der Stabilität beizutragen. Die Be-
SICHERHEIT
104
WARNUNG!
triebsart „ESP Full Off (ESP ganz aus)
ist nur für den Einsatz abseits öffentli-
cher Straßen oder im Geländebetrieb
gedacht.
• Das elektronische Stabilitätsprogramm
(ESP) kann die auf das Fahrzeug wirken-
den Naturgesetze der Physik nicht außer
Kraft setzen oder die durch die vorherr-
schenden Fahrbahnbedingungen gege-
bene Traktion verbessern. ESP kann
nicht alle Unfälle verhindern, auch die
nicht, die aus zu schnellem Fahren in
Kurven, auf rutschigem Untergrund oder
bei Aquaplaning resultieren. ESP kann
Kollisionen auch nicht verhindern.
ESP-Aktivierung/Systemkontrollleuchte und
Kontrollleuchte „ESC OFF“ (ESP Aus)
Die ESP-Aktivierung/
Systemkontrollleuchte im
Kombiinstrument leuch-
tet auf, wenn die Zündung
in den Modus ON (Ein)
gebracht wird. Die
Leuchte erlischt, wenn
der Motor läuft. Leuchtet die ESP-
Aktivierung/Systemkontrollleuchte bei lau-
fendem Motor ständig, liegt eine Störung im
ESP-System vor. Wenn diese Leuchte nach
mehrfachem Einschalten der Zündung einge-
schaltet bleibt und das Fahrzeug mehrere
Kilometer mit Geschwindigkeiten über
48 km/h (30 mph) gefahren wurde, suchen
Sie so bald wie möglich einen Vertragshänd-
ler auf, um die Ursache der Störung feststel-
len und diese beheben zu lassen.Die ESP-Aktivierung/Systemkontrollleuchte
(im Kombiinstrument) beginnt zu blinken,
sobald die Reifen Traktion verlieren und das
ESP-System aktiviert wird. Wenn die
Antriebsschlupfregelung (ASR) aktiv ist,
blinkt die ESP-Aktivierung/
Systemkontrollleuchte ebenfalls. Beginnt die
ESP-Aktivierung/Systemkontrollleuchte
beim Beschleunigen zu blinken, nehmen Sie
das Gas weg, und beschleunigen Sie so wenig
wie möglich. Passen Sie Geschwindigkeit
und Fahrverhalten an die vorherrschenden
Fahrbahnbedingungen an.
HINWEIS:
•
Die ESP-Aktivierung/Systemkontrollleuchte
und die Kontrollleuchte „ESC OFF“ (ESP
Aus) leuchten bei jedem Einschalten der
Zündung kurzzeitig auf.
• Bei jedem Einschalten der Zündung wird
das ESP-System eingeschaltet, selbst
wenn es zuvor abgeschaltet wurde.
105
• Das ESP-System erzeugt Summ- oder
Klickgeräusche, wenn es aktiv ist. Dies ist
normal, die Geräusche hören auf, sobald
das ESP nach dem Manöver, das die ESP-
Aktivierung auslöste, inaktiv wird.
Die Kontrollleuchte „ESC
Aus“ zeigt an, dass der
Kunden ausgewählt hat,
dass das elektronische
Stabilitätsprogramm
(ESP) in einem reduzier-
ten Modus sein soll.
Elektronischer Wank- und Überrollschutz
(ERM)
Durch Überwachung der Lenkradbewegun-
gen und der Fahrgeschwindigkeit erkennt
dieses System im Voraus, ob die Gefahr be-
steht, dass Räder vom Boden abheben und
das Fahrzeug sich überschlägt. Erkennt das
ERM-System, dass die Rate der Lenkwinkel-
änderungen und die Fahrgeschwindigkeit für
ein wahrscheinliches Abheben der Räder
ausreichen, bremst es das betreffende Rad
ab und verringert gegebenenfalls die Motor-
leistung, um diese Wahrscheinlichkeit zu ver-
ringern. Das ERM kann die Gefahr einesAbhebens der Räder nur bei sehr heftigen
Fahr- und Ausweichmanövern verringern.
Kein Eingriff erfolgt, wenn die Räder auf-
grund anderer Faktoren abheben, z. B. bei
Fahrbahnunebenheiten, Überfahren des
Fahrbahnrands oder Aufprall auf Objekte
oder andere Fahrzeuge.
HINWEIS:
Wird das ESP ganz ausgeschaltet, ist auch
das ERM-System deaktiviert (je nach Aus-
stattung). Eine ausführliche Beschreibung
der verfügbaren ESP-Betriebsarten finden
Sie unter „Elektronisches Stabilitätspro-
gramm (ESP)“ in diesem Abschnitt.WARNUNG!
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Rad den
Bodenkontakt verliert oder ein Fahrzeug
sich überschlägt, hängt von vielen Fakto-
ren ab, etwa der Fahrzeugbeladung, dem
Fahrbahnzustand und den Fahrbedingun-
gen. Das ERM-System kann das Abheben
von Rädern oder das Überschlagen des
Fahrzeugs nicht in allen Fällen verhin-
dern, insbesondere nicht bei Verlassen der
WARNUNG!
Straße oder bei einem Unfall auf Gegen-
stände oder andere Fahrzeuge. Die Mög-
lichkeiten eines Fahrzeugs mit ERM dür-
fen niemals auf leichtsinnige oder
gefährliche Weise so ausgenutzt werden,
dass die Sicherheit des Fahrers oder ande-
rer Personen gefährdet wird.
Anhänger-Schlingerstabilisierung (TSC)
Die Anhänger-Schlingerstabilisierung ver-
wendet Sensoren im Fahrzeug, um einen
übermäßig schwankenden Anhänger zu er-
kennen, und wird die entsprechenden Maß-
nahmen durchführen, um zu versuchen, die
Schlingerbewegung aufzuhalten. Die
Anhänger-Schlingerstabilisierung wird auto-
matisch aktiviert, sobald ein übermäßiges
Schlingern des Anhängers registriert wird.
SICHERHEIT
106
HINWEIS:
Die Anhänger-Schlingerstabilisierung (TSC)
kann nicht in allen Fällen Anhänger stabilisie-
ren. Bei Anhängerbetrieb ist stets vorsichtig zu
fahren, und die Anhängerstützlast-
Empfehlungen sind unbedingt zu beachten.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
„Anhängerbetrieb“ in „Start und Betrieb“.
Bei
aktivierter Anhänger-Schlingerstabilisierung
(TSC) blinkt die „ESP-Aktivierung/
Systemkontrollleuchte“, die Motorleistung
wird verringert, und Sie spüren eine Betäti-
gung der Bremsen an einzelnen Rädern bei
dem Versuch, den Anhänger zu stabilisieren.
Bei Teilabschaltung oder vollständiger Ab-
schaltung des ESP ist das TSC-System
deaktiviert.
WARNUNG!
Wenn die Anhänger-Schlingerstabilisierung
(TSC) während der Fahrt aktiviert wird,
bremsen Sie das Fahrzeug ab und halten Sie
bei der nächsten sicheren Möglichkeit an,
um die Last auf dem Anhänger umzuvertei-
len, damit weiteres Schlingern des Anhän-
gers unterbleibt.
Notbremsbereitschaft (RAB)
Dank der Notbremsbereitschaft kann die Zeit
bis zum Erreichen der vollen Bremsleistung
bei Notbremsungen verringert werden. Das
System erkennt die Situation einer Notbrem-
sung im Voraus, indem es überwacht, wie
schnell das Gaspedal vom Fahrer entlastet
wird. Das elektronische Bremsregelungssys-
tem (EBC) bereitet die Bremsanlage auf eine
Notbremsung vor.
Trockenbremsen bei Regen (RBS)
Durch Trockenbremsen bei Regen kann die
Bremsleistung unter nassen Bedingungen
verbessert werden. Das System übt in regel-
mäßigen Abständen einen geringen Brems-
druck aus, um den Wasserfilm auf den vorde-
ren Scheibenbremsen zu beseitigen. Dies
funktioniert nur, wenn die Frontscheibenwi-
scher mit der Geschwindigkeit LO oder HI
arbeiten. Der Fahrer wird vom Trockenbrem-
sen bei Regen nicht informiert und muss
auch keine Maßnahmen treffen.
Dynamisches Lenkungsdrehmoment (DST)
Das dynamische Lenkungsdrehmoment ist
eine Funktion des ESP-Steuergeräts und der
elektronischen Servolenkung (EPS), bei der
ein Drehmoment am Lenkrad bei bestimmten
Fahrbedingungen bereitgestellt wird, in de-
nen das ESP-Steuergerät eine Fahrzeuginsta-
bilität erkennt. Das am Lenkrad eingesetzte
Drehmoment hat nur die Aufgabe, dem Fah-
rer zu helfen, das optimale Lenkungsverhal-
ten zu erkennen, um die Fahrzeugstabilität
zu erreichen bzw. beizubehalten. Der einzige
Hinweis, durch den der Fahrer erkennt, dass
die Funktion aktiv ist, ist das auf das Lenkrad
übertragene Drehmoment.
107
HINWEIS:
• Die standardmäßige Einstellung des Kolli-
sionswarnsystems (FCW) lautet EIN; bei
dieser Einstellung kann das System Sie
vor einem möglichen Zusammenstoß mit
einem vorausfahrenden Fahrzeug warnen.
• Nach dem Umschalten des Kollisions-
warnsystems (FCW) auf „Off“ (Aus) warnt
das System Sie nicht vor einem möglichen
Unfall mit einem vorausfahrenden Fahr-
zeug. Wenn das Kollisionswarnsystem
(FCW) ausgeschaltet ist, erscheint die An-
zeige „FCW OFF“ (Kollisionswarnsystem
aus) auf dem Kombiinstrument-Display.
Änderung des Kollisionswarnsystemstatus
Das Kollisionswarnsystem (FCW) verfügt über
drei Einstellungen und kann über das
Uconnect-Systemdisplay geändert werden:
• Far (weit)
• Medium (Mittel)
• Near (nah)Far (weit)
In der Einstellung „Far“ (weit) zeigt das Sys-
tem mögliche Kollisionsrisiken in einem wei-
ten Abstand vor dem Fahrzeug an und gibt
dem Fahrer dadurch die größtmögliche Reak-
tionszeit.
Diese Einstellung ist für vorsichtige Fahrer
geeignet, die sich durch häufige Warnmel-
dungen nicht gestört fühlen.
HINWEIS:
Diese Einstellung gibt Ihnen die maximale
Reaktionszeit.
Medium (Mittel)
Der Standardstatus des Kollisionswarnsys-
tems ist die Einstellung „Medium“ (Mittel).
Active Braking befindet sich in der Einstel-
lung „On“ (Ein). Dadurch kann das System
den Fahrer vor einem möglichen Unfall mit
dem vorausfahrenden Fahrzeug über
akustische/optische Warnungen warnen, und
es wendet einen autonomen Bremsvorgang
an.Near (nah)
Wird das Kollisionswarnsystem (FCW) auf
„Near“ (Nah) eingestellt, warnt das System
bei einem viel geringeren Abstand vor einer
möglichen Kollision mit dem vorausfahren-
den Fahrzeug.
Bei dieser Einstellung ist die Reaktionszeit
viel kürzer als bei der Einstellung „Far“
(Fern), wodurch eine dynamischere Fahr-
weise ermöglicht wird.
Diese Einstellung ist für dynamischere Fah-
rer geeignet, die sich durch häufige Warnmel-
dungen gestört fühlen.
HINWEIS:
Durch Ändern des aktiven Bremsstatus auf
„Aus“ wird verhindert, dass das System in
den autonomen Bremsvorgang übergeht,
oder zusätzliche Bremsunterstützung liefert,
wenn der Fahrer im Falle eines potenziellen
Frontalaufpralls nicht angemessen bremst.
Active Braking kann in den Einstellungen für
die Uconnect Bedienelemente deaktiviert
werden.
115
stellung mit zwei Strichen „- -“ anstelle der
Druckwerte, die anzeigen, von welchem oder
welchen TPMS-Sensor(en) keine Daten vor-
liegen.
Nach dem Aus- und Wiedereinschalten der
Zündung wiederholt sich dieser Vorgang, falls
die Systemstörung weiterhin vorliegt. Liegt
die Systemstörung nicht mehr vor, blinkt die
Reifendruck-Warnleuchte nicht mehr, die
Meldung „SERVICE TPM SYSTEM“ (TPM-
System warten) wird nicht mehr angezeigt
und anstelle der Striche werden Druckwerte
angezeigt. Eine Systemstörung kann eine der
folgenden Ursachen haben:
• Störungen durch elektronische Geräte
oder Fahrten in der Nähe von Anlagen, die
Funkwellen mit derselben Frequenz wie
die TPM-Sensoren ausstrahlen.
• Einbau von getönten Scheiben oder Folien
aus dem Zubehörhandel, die die Übertra-
gung von Funkwellen beeinträchtigen
• Schnee- oder Eisablagerungen im Bereich
der Räder oder Radhäuser
• Verwendung von Schneeketten
• Montage von Rädern/Reifen ohne
TPM-SensorenHINWEIS:
Es gibt keinen Reifendrucküberwachungs-
sensor im Reserverad. Das TPMS kann den
Reifendruck nicht überwachen. Wenn Sie
das Reserverad anstelle eines normalen Rads
montieren, bei dessen Reifen der Druck unter
dem vorgeschriebenen Wert liegt, bleibt beim
nächsten Einschalten der Zündung die
Reifendruck-Warnleuchte eingeschaltet, es
ertönt ein akustisches Warnsignal, und auf
dem Kombiinstrument-Display wird weiter-
hin ein Druckwert in der anderen Farbgrafik-
anzeige angezeigt. Nach einer 10-minütigen
Fahrt mit einer Geschwindigkeit von mehr als
24 km/h (15 mph) blinkt die Reifendruck-
Warnleuchte ca. 75 Sekunden lang und
leuchtet dann ständig. Zusätzlich zeigt das
Kombiinstrument-Display fünf Sekunden
lang die Meldung „SERVICE TPM SYSTEM“
(TPM-System warten lassen) und dann Stri-
che (- -) anstelle des Druckwertes an. Nach
jedem weiteren Aus- und Wiedereinschalten
der Zündung ertönt ein akustisches Signal,
die Reifendruck-Warnleuchte blinkt 75 Se-
kunden lang und leuchtet dann dauerhaft,
und das Kombiinstrument-Display zeigt fünf
Sekunden lang die Meldung SERVICE TPMSYSTEM (TPM-System warten lassen) und
dann Striche (- -) anstelle des Druckwertes
an. Nachdem der Originalreifen instand ge-
setzt bzw. ausgetauscht und wieder anstelle
des Reserverads montiert wurde, wird das
TPMS automatisch aktualisiert.
Außerdem erlischt die Reifendruck-
Warnleuchte, und die grafische Darstellung
auf dem Kombiinstrument-Display zeigt ei-
nen neuen Druckwert anstelle der Striche (- -)
an, solange der Luftdruck in keinem der vier
montierten Reifen den warnungsauslösenden
Wert unterschreitet. Unter Umständen kann
das TPMS diese Daten erst nach einer bis zu
10-minütigen Fahrt mit einer Geschwindig-
keit über 15 mph (24 km/h) empfangen.
TPMS-Abschaltung – je nach Ausstattung
Das TPMS kann deaktiviert werden, wenn
alle vier bereiften Räder durch bereifte Räder
ohne TPMS-Sensoren ersetzt werden, zum
Beispiel beim Aufziehen von Rädern mit Win-
terreifen auf Ihrem Fahrzeug.
SICHERHEIT
120
Um das TPMS zu deaktivieren, ersetzen Sie
zuerst alle vier bereiften Räder durch bereifte
Räder ohne Reifendrucküberwachungssen-
soren. Fahren Sie dann das Fahrzeug 10 Mi-
nuten lang mit einer Geschwindigkeit von
über 24 km/h (15 mph). Das TPMS lässt ein
Warnsignal ertönen, und die Reifendruck-
Warnleuchte blinkt erst 75 Sekunden lang
und leuchtet danach durchgehend. Auf dem
Kombiinstrument werden die Meldung „SER-
VICE TPM SYSTEM“ (TPM-System warten
lassen) und dann Striche (--) anstelle des
Druckwertes angezeigt.
Beim nächsten Einschalten der Zündung er-
zeugt das TPMS kein akustisches Warnsignal
mehr und die Meldung „SERVICE TPM SYS-
TEM“ (TPM-System warten lassen) wird
nicht mehr auf der Kombiinstrumentanzeige
angezeigt, sondern Striche (--) werden weiter-
hin anstelle des Druckwerts angezeigt.Um das TPMS wieder zu aktivieren, ersetzen
Sie zunächst alle vier Reifen durch Reifen,
die mit Reifendrucküberwachungssensoren
(TPM) ausgestattet sind. Fahren Sie dann
das Fahrzeug bis zu 10 Minuten lang mit
einer Geschwindigkeit von über 24 km/h
(15 mph). Das TPMS lässt ein Warnsignal
ertönen, und die Reifendruck-Warnleuchte
blinkt erst 75 Sekunden lang und erlischt
dann. Auf dem Kombiinstrument werden die
Meldung „SERVICE TPM SYSTEM“ (TPM-
System warten lassen) und dann Druckwerte
anstelle der Striche (--) angezeigt. Beim
nächsten Einschalten der Zündung wird die
Meldung „SERVICE TPM SYSTEM“ (TPM-
System warten lassen) nicht mehr angezeigt,
sofern keine Systemstörung vorliegt.INSASSEN-
RÜCKHALTESYSTEME
Zu den wichtigsten Sicherheitsfunktionen Ih-
res Fahrzeugs gehören die Rückhaltesys-
teme:
Funktionen Insassen-Rückhaltesysteme
• Sicherheitsgurtsysteme
• Zusätzliche Rückhaltesysteme (SRS) –
Airbags
• Zusätzliche aktive Kopfstützen (AHR)
• Kinder-Rückhaltesysteme
Einige der in diesem Abschnitt beschriebe-
nen Sicherheitsfunktionen gehören bei man-
chen Modellen zur Standardausstattung, bei
anderen nicht. Wenn Sie nicht sicher sind,
fragen Sie Ihren Vertragshändler.
121
Wichtige Sicherheitshinweise
Bitte beachten Sie genau alle Informationen
und Hinweise in diesem Abschnitt. Sie erfah-
ren, wie Sie die Sicherheitsgurte korrekt an-
legen und sich und Ihre Passagiere auf best-
mögliche Weise schützen.
Mithilfe einiger einfacher Maßnahmen kön-
nen Sie die Verletzungsgefahr durch einen
ausgelösten Airbag auf ein Minimum reduzie-
ren:
1. In einem Fahrzeug mit Rücksitz sollten
Kinder bis zum Alter von 12 Jahren immer
ordnungsgemäß angeschnallt werden.
2. Wenn ein Kind im Alter von 2 bis 12 Jah-
ren (nicht in einem Kindersitz mit Blick-
richtung nach hinten) auf dem Beifahrer-
sitz fahren muss, schieben Sie den Sitz so
weit wie möglich nach hinten, und ver-
wenden Sie das passende Kinder-
Rückhaltesystem (weitere Informationen
siehe „Kinder-Rückhaltesysteme“ in die-
sem Abschnitt).3. Kinder, die zum Anlegen des normalen
Sicherheitsgurts im Fahrzeug noch zu
klein sind (weitere Informationen siehe
Abschnitt „Kinder-Rückhaltesysteme“ in
diesem Kapitel „Rückhaltesysteme“),
sind in einem Fahrzeug mit Rücksitz in
den entsprechenden Kinder-
Rückhaltesystemen oder mithilfe von Sit-
zerhöhungskissen zu sichern. Ältere Kin-
der, die für Kinder-Rückhaltesysteme
oder Sitzerhöhungskissen bereits zu groß
sind, sind in einem Fahrzeug mit Rücksitz
mit dem normalen Dreipunkt-
Sicherheitsgurt anzuschnallen.
4. Kindern niemals erlauben, den Schulter-
gurt hinter dem Rücken oder unter dem
Arm zu tragen.
5. Beachten Sie beim Einbau des Kinder-
Rückhaltesystems die Hinweise des Her-
stellers genau, um die optimale
Schutzwirkung sicherzustellen.
6. Während der Fahrt müssen alle Insassen
immer altersgerecht gesichert bzw. ange-
schnallt sein.
Warnaufkleber auf der Sonnenblende der
Beifahrerseite
SICHERHEIT
122