Bedienung
●
Die Airbags u
nd Gurtstraffer sind außer
Funktion, wenn die Zündung ausgeschaltet
ist.
● Der Bremskraftverstärker arbeitet nicht bei
ausges
chaltetem Motor. Sie müssen mehr Pe-
dalkraft zum Anhalten aufwenden.
● Die Servolenkung leistet bei ausgeschalte-
tem Motor keine Unt
erstützung. Daher ist der
Kraftaufwand am Lenkrad größer.
● Bei fahrendem Fahrzeug darf der Zünd-
schlüs
sel in keinem Fall abgezogen werden.
Die Lenksperre könnte sonst einrasten und
Sie wären nicht mehr in der Lage, das Fahr-
zeug zu lenken. VORSICHT
Wenn das Fahrzeug mit ausgeschaltetem Mo-
tor oder in der W äh
lhebelstellung „N“ rollt,
sollten Sie vor dem Schalten in die Gangstufe
„D“ den Fuß vom Gaspedal nehmen und war-
ten, bis der Motor wieder im Leerlauf läuft. Wählhebelsperre
Abb. 170
Automatikgetriebe Die Wählhebelsperre in der Position P oder N
v
erhinder
t, da
ss versehentlich eine Fahrstufe
eingelegt werden kann und sich dadurch das
Fahrzeug unbeabsichtigt in Bewegung setzt.
Die Wählhebelsperre wird wie folgt gelöst:
– Schalten Sie die Zündung ein.
– Treten und halten Sie das Bremspedal und
drücken Sie gl
eichzeitig dabei die Sperrtas-
te im Wählhebel ››› Abb. 170.
Die Kontrollleuchte im Kombiinstrument
leuchtet auf, wenn das Bremspedal betätigt
werden muss. Dies ist erforderlich, wenn der
Wählhebel aus der Stellung P oder N heraus-
geschaltet wird.
Die Hebelsperre funktioniert nur bei stehen-
dem Fahrzeug oder bei einer Geschwindig-
keit von bis 5 km/h (3 mph). Bei Geschwin- digkeiten über 5 km/h (3 mph) wird die Sper-
re in der Stel
lung N automatisch ausgeschal-
tet.
Beim zügigen Schalten über die Position N
(z. B. von R nach D) wird der Wählhebel nicht
gesperrt. Dadurch wird z.B. ein „Heraus-
schaukeln“ bei festgefahrenem Fahrzeug er-
möglicht. Befindet sich der Hebel bei nicht
getretenem Bremspedal länger als etwa 1 Se-
kunde in der Stellung N, rastet die Wählhe-
belsperre ein.
172
Bedienung
Motor anlassen
– Starten Sie den Motor mit dem Wählhebel
in der St
ellu
ng P oder N.
Fahren
– Bremspedal treten und halten.
– Halten Sie die Sperrtaste (Taste im Wählhe-
belknauf) gedrückt
und wählen Sie R oder
D
– Lassen Sie den Wählhebel los und warten
Sie kurz, bi
s das Getriebe geschaltet hat
(leichter Schaltruck ist spürbar).
– Lassen Sie das Bremspedal los und geben
Sie Gas ›
›› in Wählhebelstellungen auf
Seit e 171
.
V orüber
gehend anhalten
– Halten Sie das Fahrzeug mit der Fußbremse
fest, um e
s am Zurückrollen am Berg oder
am „Kriechen“ zu hindern, z.B an der Am-
pel. Der Wählhebel braucht hierbei nicht in
die Positionen P oder N gestellt zu werden.
– Geben Sie dabei kein Gas.
Einparken
– Tr
eten und halten Sie das Bremspedal, bis
das F
ahrzeug zum Stillstand gekommen ist
››› in Wählhebelstellungen auf Sei-
t e 171 .
– Ziehen
Sie die Handbremse an. –
Halten Sie die S
perrtaste gedrückt, stellen
Sie den Wählhebel auf P und lassen Sie die
Sperrtaste los.
Steigungen oder Gefälle befahren – Drücken Sie den Wählhebel aus der Stel-
lung „D“ nac
h rechts in die Tiptronic-
Schaltgasse.
– Tippen Sie den Wählhebel nach hinten, um
herunter z
u schalten.
Anhalten am Berg – Bremsen Sie das Fahrzeug immer mit dem
Bremspedal, d
amit es nicht „nach hinten
rollen“ kann ››› in Wählhebelstellungen
auf
Seit e
171. Versuchen Sie nicht, das
Fahrzeug bei eingelegter Fahrstufe durch
Erhöhen der Motordrehzahl am „Zurückrol-
len“ zu hindern.
Anfahren am Berg
– Ziehen Sie die Handbremse an.
– Beschleunigen Sie mit eingelegter Gang-
stufe l
eicht und lösen Sie gleichzeitig die
Handbremse.
Je steiler das Gefälle ist, desto kleiner muss
der Gang gewählt werden. Dadurch wird die
Bremswirkung des Motors erhöht. Sie befah-
ren z. B. ein sehr abschüssiges Gefälle im
3. Gang. Wenn die Motorbremswirkung nicht
ausreicht, wird das Fahrzeug schneller. Damit der Motor nicht überdreht, schaltet das Auto-
matikgetrie
be automatisch in den nächsthö-
heren Gang. Verringern Sie dem Bremspedal
die Geschwindigkeit und schalten Sie mit der
Tiptronic* dann wieder in den 3. Gang herun-
ter ››› in Wählhebelstellungen auf Sei-
t e 171
.
Ihr F ahr
zeug ist mit einer automatischen
Sperre ausgestattet, die verhindert, dass der
Wählhebel aus den Positionen P oder N ohne
getretenes Bremspedal in eine Position für
Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt gestellt wer-
den kann.
Der Wählhebel muss sich in der Position P
befinden, damit der Zündschlüssel abgezo-
gen werden kann.
Kontrollleuchte „Bremspedal betätigen“
Sobald die Kontrollleuchte am Wählhebel
aufleuchtet, ist eine Betätigung des Brems-
pedals erforderlich. Dies ist dann erforder-
lich, wenn der Wählhebel bei einem Automa-
tikgetriebe aus der Stellungen P oder N he-
rausgeschaltet werden soll. Zusätzlich kann
am Kombiinstrument eine Meldung mit Infor-
mationen oder entsprechenden Hinweisen
angezeigt werden. VORSICHT
● Wenn Sie d a
s Fahrzeug an einer Steigung
anhalten, versuchen Sie nicht, das Fahrzeug 174
Fahren
mit eingelegter Fahrstufe und durch Gas ge-
ben am We
gr
ollen zu hindern. Dadurch kann
das Automatikgetriebe überhitzen und be-
schädigt werden. Ziehen Sie die Handbremse
fest an oder treten Sie das Bremspedal durch,
um ein Wegrollen des Fahrzeugs zu verhin-
dern.
● Wenn Sie das Fahrzeug mit abgestelltem
Motor und W
ählhebelstellung in Position N
rollen lassen, wird das Automatikgetriebe be-
schädigt, da es nicht geschmiert wird. Kick-down-Einrichtung
Die Kick-down-Einrichtung ermöglicht eine
m
ax
im al
e Beschleunigung.
Wenn Sie das Gaspedal ganz durchtreten,
schaltet das Automatikgetriebe abhängig
von der Geschwindigkeit und Motordrehzahl
in einen niedrigeren Gang zurück, um die vol-
le Beschleunigung des Fahrzeugs zu nutzen.
Bei betätigtem Kick-down wird erst dann in
den nächsthöheren Gang geschaltet, sobald
die Höchstdrehzahl des Motors erreicht wird. ACHTUNG
Beschleunigen auf rutschigen Fahrbahnen
kann z u einem
Verlust der Fahrzeugkontrolle
und ernsthaften Verletzungen führen.
● Seien Sie deshalb speziell bei der Benut-
zung der Kic
k-down-Einrichtung auf rutschi- gen Fahrbahnen vorsichtig. Schnelle Be-
sch
l
eunigung kann zu Traktionsverlust und
Schleudern führen.
● Benutzen Sie die Kick-down-Einrichtung
nur, wenn die V
erkehrslage und Witterung
dies erlauben. Funktionsstörungen des Getriebes
Getriebe: Störung! Anhalten
und Wählhebel auf P stellen.
Es lie g
t eine Störung im Getriebe vor. Stellen
Sie das Fahrzeug sicher ab und fahren Sie
nicht weiter. Fachmännische Hilfe in An-
spruch nehmen.
Getriebe: System gestört!
Weiterfahrt möglich.
Lassen Sie die Störung möglichst bald in ei-
ner Fachwerkstatt beheben. Getriebe: System gestört!
Weiterfahrt eingeschränkt mög-
lich. Rückwärtsgang nicht funk-
tionsfähig
Fahren Sie unverzüglich zu einem Fachbe-
trieb und lassen Sie die Störung beheben. Getriebe: System gestört!
Weiterfahrt im Modus D bis zum
Abstellen des Motors möglich. Fahren Sie Ihr Fahrzeug aus dem fließenden
Verkehr u
nd s
tellen sie es sicher ab. Fach-
männische Hilfe in Anspruch nehmen.
Getriebe: Zu hohe Temperatur
Fahrweise anpassen.
Fahren Sie moderat weiter. Wenn die Kon-
trollleuchte erloschen ist, können Sie die
Fahrt normal fortsetzen. Getriebe: Bremsen Sie und
wechseln Sie wieder die Gänge.
War das Getriebe wegen zu hoher Temperatu-
ren gestört, erscheint der Fahrerhinweis,
wenn das Getriebe wieder abgekühlt ist.
Einfahren und wirtschaftlicher
Fahrsti
l
Motor einfahren Ein neuer Motor muss während der ersten
1.500 Ki
lomet
er eing
efahren werden.
Bis 1.000 Kilometer – Fahren Sie nicht schneller als mit 2/3 der
Höchstg
eschwindigkeit.
– Beschleunigen Sie nicht mit Vollgas.
– Vermeiden Sie hohe Drehzahlen.
– Nicht mit einem Anhänger fahren. »
175
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Fahren
Wirtschaftliche und ökologische Fahr-
w ei
se Der Kraftstoffverbrauch, die Umweltbelas-
tun
g u
nd der Verschleiß von Motor, Bremsen
und Reifen hängen im Wesentlichen von Ih-
rem Fahrstil ab. Durch vorausschauende und
ökonomische Fahrweise lässt sich der Kraft-
stoffverbrauch um 10 - 15 % reduzieren. Im
Anschluss präsentieren wir Ihnen einige Vor-
schläge, mit denen Sie sowohl die Umweltbe-
lastung reduzieren als auch Geld sparen kön-
nen.
Aktives Zylindermanagement (ACT ®
)
Je nach Version kann das Fahrzeug mit dem
aktiven Zylindermanagement (ACT ®
) ausge-
stattet sein.
Das aktive Zylindermanagement (ACT ®
) kann
automatisch einige Zylinder des Motors
deaktivieren, wenn die Fahrsituation nicht
viel Leistung benötigt. Während der Abschal-
tung wird kein Kraftstoff in die entsprechen-
den Zylinder gespritzt, wodurch der Gesamt-
kraftstoffverbrauch gesenkt wird. Die Anzahl
der aktiven Zylinder kann auf dem Kombi-In-
strument-Display angezeigt werden
››› Seite 30.
Vorausschauendes Fahren
Beim Beschleunigen verbraucht ein Fahrzeug
den meisten Kraftstoff. Wenn Sie voraus-
schauend fahren, müssen Sie weniger brem- sen und demzufolge auch weniger beschleu-
nigen. Las
sen
Sie das Fahrzeug mit einem
eingelegten Gang rollen, wenn Sie z. B. wei-
ter vorne eine rote Ampel erkennen. Diese Art
des Bremsens schützt die Bremsen und die
Reifen vor Verschleiß; keine Abgasemissio-
nen und kein Kraftstoffverbrauch sind die Fol-
ge (Schubabschaltung).
Energiesparend schalten
Eine wirksame Art Kraftstoff zu sparen ist das
frühe Hochschalten: Wer die Gänge ausfährt,
verbraucht unnötig Kraftstoff.
Schaltgetriebe: Wechseln Sie so schnell wie
möglich von dem ersten in den zweiten
Gang. Unsere Empfehlung ist, dass Sie bei ei-
ner Motordrehzahl von ca. 2.000 U/min in
den nächsthöheren Gang schalten. Halten
Sie sich an die im Kombiinstrument ange-
zeigte „Gangempfehlung“ ››› Seite 169.
Vollgas vermeiden
Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit Ihres
Fahrzeuges sollten Sie möglichst nie ganz
ausnutzen. Kraftstoffverbrauch, Schadstoff-
emission und Fahrgeräusche nehmen bei ho-
hen Geschwindigkeiten überproportional zu.
Langsamer fahren spart Kraftstoff.
Leerlauf vermeiden
Im Stau, an Bahnschranken und Ampeln mit
längerer Rotphase lohnt es sich, den Motor abzustellen. Schon nach 30-40 Sekunden
Motorpause i
st die Kraftstoffersparnis größer
als die extra Kraftstoffmenge, die für das er-
neute Anlassen des Motors benötigt wird.
Im Leerlauf dauert es sehr lange, bis der Mo-
tor betriebswarm wird. In der Warmlaufphase
sind jedoch Verschleiß und Schadstoffaus-
stoß besonders hoch. Deshalb sollten Sie so-
fort nach dem Anlassen des Motors losfah-
ren. Vermeiden Sie dabei hohe Drehzahlen.
Regelmäßige Wartung
Mit den regelmäßig und vor längeren Fahrten
ausgeführten Wartungsarbeiten stellen Sie
sicher, dass Sie nicht mehr Kraftstoff als not-
wendig verbrauchen. Der Wartungszustand
Ihres Fahrzeugs wirkt sich nicht nur auf die
Verkehrssicherheit und Werterhaltung positiv
aus, sondern auch auf den Kraftstoffver-
brauch.
Ein schlecht eingestellter Motor kann zu ei-
nem Kraftstoffverbrauch führen, der 10 % hö-
her ist als normal!
Kurzstrecken vermeiden
Der Motor und die Abgasreinigungsanlage
müssen ihre optimale Betriebstemperatur er-
reicht haben, um den Verbrauch und die
Schadstoffemission wirkungsvoll zu verrin-
gern. »
177
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Bedienung
Fahrerassistenzsysteme St ar
t-
Stopp-System*
Beschreibung und Funktionsweise Bei aktiviertem Start-Stopp-Betrieb wird der
Motor bei st
ehendem F
ahrzeug ausgeschal-
tet und dann bei Bedarf wieder automatisch
gestartet.
Fahrzeuge mit Schaltgetriebe
– Schalten Sie bei Fahrzeugstillstand in den
Leerlauf u
nd lassen Sie das Kupplungspe-
dal los. Der Motor wird abgestellt. Im Dis-
play des Kombi-Instruments erscheint die
Kontrollleuchte .
– Wenn Sie das Kupplungspedal treten, star-
tet der Motor w
ieder. Die Kontrollleuchte er-
lischt.
Fahrzeuge mit Automatikgetriebe
– Bremsen Sie das Fahrzeug bis zum Still-
stand und b
leiben Sie mit dem Fuß auf
dem Bremspedal. Der Motor wird abge-
stellt. Im Display erscheint die Kontroll-
leuchte .
– Wenn Sie den Fuß vom Bremspedal neh-
men, start
et der Motor wieder. Die Kontroll-
leuchte erlischt. Voraussetzungen für den Start-Stopp-Betrieb
● Der Fahrer hat den Sicherheitsgurt ange-
legt
.
● Die Motorraumklappe muss geschlossen
sein.
● Der Motor hat Betriebstemperatur.
● Das Lenkrad steht geradeaus.
● Das Fahrzeug steht nicht an einem Hang.
● Das Fahrzeug fährt nicht rückwärts.
● Am Fahrzeug ist kein Anhänger angekup-
pelt.
● Die Temper
atur im Fahrzeuginnenraum
liegt innerh
alb der Komfortgrenzwerte (die
Taste A/C muss betätigt sein).
● Die Defrost-Funktion der Frontscheibe ist
nic ht
au sg
ewählt.
● Wenn keine Erhöhung der Luftmenge gefor-
dert w
ird.
● Die Temperaturvorwahl HI oder LO ist nic
ht
eingestellt.
● Die Fahrertür ist geschlossen.
● Der Dieselpartikelfilter befindet sich nicht
in der Regenerieru
ngsphase (Dieselmotoren).
● Die Batterieladung darf nicht schwach sein,
damit der nächs
te Motorstart gewährleistet
ist.
● Die Temperatur der Batterie muss zwischen
-1°C (+30°F) und +55°C (+131°F) lie
gen.Unterbrechung des Start-Stopp-Betriebs
Unter den fo
l
genden Umständen wird der
Start-Stopp-Betrieb unterbrochen und der
Motor automatisch gestartet:
● Das Fahrzeug rollt.
● Das Bremspedal wurde mehrmals nachei-
nander betätigt.
● Die B
atterie ist stark entladen.
● Das Start-Stopp-System wurde manuell
ausges
chaltet.
● Die Defrost-Funktion der Frontscheibe ist
ausgewählt
.
● Die Temperatur im Fahrzeuginnenraum
überschr
eitet die Komfortgrenzwerte (Taste
A/C ).
● Wenn eine Erhöhung der Luftmenge um
mehr al s
dr ei B
etätigungen gefordert wird.
● Die Temperaturvorwahl HI oder LO wird
eing
estellt.
● Die Kühlmitteltemperatur des Motors ist
nicht in Or
dnung.
● Der Generator ist beeinträchtigt, z. B. Riss
des Kei
lriemens.
● Wenn die im vorherigen Abschnitt beschrie-
benen Vorau
ssetzungen nicht erfüllt sind.
Wenn der Motor während des Start-Stopp-Be-
triebs ausgeschaltet wird, wird dies am Dis-
play des Kombiinstruments angezeigt.
182
Fahrerassistenzsysteme
Die Müdigkeitserkennung wird zurückge-
setz t, w
enn s ic
h das Fahrzeug länger als 15
Minuten im Stillstand befindet, die Zündung
ausgeschaltet wird oder der Fahrer den Si-
cherheitsgurt gelöst und die Tür geöffnet hat.
Bei einer längeren langsamen Fahrt (unter 65
km/h (40 mph)) wird die Einschätzung der
Müdigkeit vom System automatisch zurück-
gesetzt. Bei anschließendem schnellerem
Fahren wird das Fahrverhalten erneut berech-
net.
Parkhilfe
Benutzerhinw
eiseJe nach Fahrzeugausstattung werden Sie
dur
c
h v
erschiedene Einparkhilfen beim Ein-
parken und Rangieren unterstützt.
Die Einparkhilfe hinten ist eine akustische
Einparkhilfe, die Sie vor Hindernissen hinter
dem Fahrzeug warnt ›››
Seite 186.
Die Einparkhilfe plus unterstützt den Fahrer
beim Manövrieren und Einparken, indem er-
kannte Hindernisse vor und hinter dem Fahr-
zeug ›››
Seite 187 visuell und akustisch an-
gezeigt werden. ACHTUNG
● Acht en
Sie stets - auch durch direkten Blick
- auf das Verkehrsgeschehen und das Fahr-
zeugumfeld. Die Systeme können die Auf-
merksamkeit des Fahrers nicht ersetzen. Die
Verantwortung beim Einparken, Ausparken
oder ähnlichen Fahrmanövern liegt stets
beim Fahrer.
● Passen Sie die Geschwindigkeit und den
Fahrsti
l immer an die Sicht-, Wetter-, Fahr-
bahn- und Verkehrsverhältnisse an.
● Die Sensoren haben tote Bereiche, in denen
weder Personen noc
h Objekte erfasst werden
können. Achten Sie insbesondere auf Kinder
und Tiere.
● Halten Sie jederzeit die Umgebung des
Fahrzeug
s im Blick: nutzen Sie dabei auch die
Rückspiegel. VORSICHT
Die Funktionen der Einparkhilfe können durch
vers c
hiedene Faktoren, die Schäden am Fahr-
zeug oder der Umgebung verursachen kön-
nen, beeinträchtigt werden:
● Bestimmte Objekte werden unter Umstän-
den vom S
ystem nicht erkannt oder darge-
stellt:
–Objekte wie Absperrketten, Anhänger-
deichseln, Stangen, Zäune, Pfosten oder
feine Bäume.
– Objekte oberhalb der Sensoren wie z. B.
Wandvorsprünge –
Obj ekt
e mit bestimmten Oberflächen
oder Strukturen, wie z. B. Maschendraht-
zäune oder Pulverschnee.
● Bestimmte Oberflächen von Gegenständen
und Kleidun
g können die Signale von Ultra-
schallsensoren nicht reflektieren. Das System
kann diese Gegenstände oder Personen, die
solche Kleidungsstücke tragen, nicht erfas-
sen oder nicht richtig erkennen.
● Die Signale der Ultraschallsensoren können
durch äußere
Schallquellen beeinflusst wer-
den. Unter bestimmten Umständen kann dies
verhindern, dass die Anwesenheit von Perso-
nen oder Objekte erkannt wird.
● Niedrige Hindernisse, die bereits durch ei-
ne Warnun
g gemeldet wurden, können beim
Annähern aus dem Messbereich des Systems
verschwinden und deswegen nicht mehr ge-
meldet werden. Unter bestimmten Umstän-
den können auch bestimmte Hindernisse, wie
hohe Bordsteinkanten, die den Fahrzeugun-
terboden beschädigen könnten, nicht erkannt
werden.
● Bei Nichtbeachtung der ersten Warnung
des Park
Pilot könnte das Fahrzeug erhebli-
che Schäden erleiden.
● Stöße oder Beschädigungen am Kühlergrill,
Stoßfänger
, Radlauf und Unterboden können
die Sensoren verstellen. Dadurch können die
Einparkhilfen beeinträchtigt werden. Funkti-
on bei einem Fachbetrieb prüfen lassen. » 185
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Bedienung
Hinweis
● In bestimmt en
Situationen kann das Sys-
tem warnen, obwohl sich kein Hindernis im
Erfassungsbereich befindet, wie z. B.:
– bei rauem Asphalt, Kopfsteinpflaster
oder einem von Unkräutern überwucher-
ter Boden,
– bei externen Ultraschallquellen wie zum
Beispiel Reinigungsfahrzeugen oder an-
deren Fahrzeugen,
– bei starkem Regen, Schnee oder bei star-
ken Fahrzeugabgasen,
– wenn das Kennzeichen (beide, vorne und
hinten) nicht perfekt auf der Fläche der
Stoßstange angebracht ist,
– In Situationen, bei denen es Höhenunter-
schiede gibt.
● Um die korrekte Funktion des Systems zu
garantieren, die Ultr
aschallsensoren in den
Stoßfängern sauber, schnee- und eisfrei hal-
ten und nicht durch Aufkleber oder andere
Gegenstände abdecken.
● Wenn Sie zur Reinigung der Ultraschallsen-
soren Hochdruck
geräten oder Dampf verwen-
den, nicht direkt auf diese halten und immer
einen Abstand von mehr als 10 cm einhalten.
● Einige Zubehörteile, die später am Fahr-
zeug montiert w
urden, wie ein Fahrradträger,
können die Funktion der Parkhilfe beeinträch-
tigen.
● Um sich mit dem System vertraut zu ma-
chen, empfehl
en wir Ihnen, das Parken an ei-
nem verkehrsberuhigten Ort oder Parkplatz zu üben. Es sollten dabei gute Licht- und Wit-
terun
g
sverhältnisse herrschen.
● Sie können die Lautstärke und die Tonhöhe
der Signal
e sowie die Anzeige ändern ››› Sei-
te 189.
● Bei Fahrzeugen ohne Fahr
erinformations-
system können Sie diese Parameter von ei-
nem SEAT Betrieb bzw. Fachbetrieb ändern
lassen.
● Beachten Sie die Hinweise zum Fahren mit
Anhänger ››
› Seite 190.
● Die Anzeige im Display von Easy Connect
erscheint
etwas zeitverzögert. Einparkhilfe hinten*
Die Einparkhilfe hinten hilft dem Fahrer da-
bei, mit
Hi
lfe ak
ustischer Hilfen zu manövrie-
ren und einzuparken.
Beschreibung
Im hinteren Stoßfänger befinden sich Senso-
ren. Wenn diese ein Hindernis erkennen, wer-
den Sie durch akustische Signale darauf hin-
gewiesen.
Achten Sie besonders darauf, dass die Sen-
soren nicht durch Aufkleber, Ablagerungen
oder ähnliches verdeckt werden, da diese die
Funktion des Systems beeinträchtigen kön-
nen. Hinweise zur Reinigung ››› Seite 204. Die ungefähre Reichweite der hinteren Sen-
soren beginnt bei:
Seitenbereich0,60 m
Mittelbereich1,60 m
Je näher Sie dem Hindernis kommen, desto
kürzer w
ir
d der zeitliche Abstand zwischen
den akustischen Signalen. Bei einem Ab-
stand von ca. 0,30 m ist das Signal dauer-
haft: Fahren Sie nicht weiter vor bzw. zurück
››› in Benutzerhinweise auf Seite 185,
››› in Benutzerhinweise auf Seite 185!
Bl
eibt
der Ab s
tand zu einem Hindernis kon-
stant, wird die Lautstärke der Abstandswar-
nung nach etwa 4 Sekunden allmählich ab-
gesenkt (betrifft nicht den Dauertonbereich).
Ein-/ausschalten
Die Einparkhilfe wird beim Einlegen des
Rückwärtsgangs automatisch eingeschaltet.
Ein kurzer Quittierton ertönt.
Beim Auskoppeln des Rückwärtsgangs geht
die Einparkhilfe sofort aus.
186
Fahrerassistenzsysteme
Einparkhilfe plus* Abb. 176
Darstellungsbereich. Die Einparkhilfe plus unterstützt Sie akus-
ti
s
ch u
nd optisch beim Einparken.
Im vorderen und hinteren Stoßfänger befin-
den sich Sensoren. Wenn diese ein Hindernis
erkennen, werden Sie durch akustische und
optische Signale im System Easy Connect da-
rauf hingewiesen.
Bei Kollisionsgefahr an der Vorderseite des
Fahrzeugs klingen die akustischen Signale in
der Front, und im Falle von Kollisionsgefahr
im hinteren Teil des Fahrzeugs im klingt das
akustische Signal hinten.
Achten Sie besonders darauf, dass die Sen-
soren nicht durch Aufkleber, Ablagerungen
oder ähnliches verdeckt werden, da diese die
Funktion des Systems beeinträchtigen kön-
nen. Hinweise zur Reinigung ››› Seite 204.
Der Darstellungsbereich beginnt etwa bei: 1,20 m
0,60 m
1,60 m
0,60 m
Je näher Sie dem Hindernis k
ommen, desto
kürzer wird der zeitliche Abstand zwischen
den akustischen Signalen. Bei einem Ab-
stand von ca. 0,30 m ist das Signal dauer-
haft: Fahren Sie nicht weiter vor (oder zu-
rück)!
Bleibt der Abstand zu einem Hindernis kon-
stant, wird die Lautstärke der Abstandswar-
nung nach etwa 4 Sekunden allmählich ab-
gesenkt (betrifft nicht den Dauertonbereich).
Bedienung der Einparkhilfe Abb. 177
Mittelkonsole: Taste für Einparkhil-
f e. A
B
C
D Manuelles Einschalten der Einparkhilfe
●
Drücken Sie die Taste ein M
al
.
Manuelles Ausschalten der Einparkhilfe
● Drücken Sie erneut die
Taste .
Manuelle Abschaltung des Displays der Ein-
parkhilfe (akustische Signale bleiben aktiv)
● Drücken Sie eine Taste des Hauptmenüs
des Infot
ainment-Systems, das werkseitig
montiert ist.
● ODER: Drücken Sie die Funktionstaste
RÜCKWÄRTS .
Automati
sches Einschalten der Einparkhilfe
● Rückwärtsgang einlegen oder den Wählhe-
bel auf Po
sition R stellen.
● ODER: Wenn sich dem Fahrzeug ein Hinder-
nis
von vorn auf dem Fahrweg nähert, bei ei-
ner Geschwindigkeit unter 10 km/h (6 Mei-
len/h) ››› Seite 188, Automatische Aktivie-
rung. Wird das Hindernis ab einer Entfernung
von ca. 95 cm erkannt, wenn das automati-
sche Einschalten im Infotainment-System ak-
tiviert wurde. Es zeigt sich eine reduzierte An-
zeige.
Automatisches Ausschalten der Einparkhilfe
● Wählhebel in Stellung P legen.
● ODER
: Beschleunigen Sie auf über etwa 10
km/h (6 mph) im Vor
wärtsgang. »
187
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit