Bedienung
Kugelkopf der Anhängevorrichtung* Eine Anleitung zum richtigen An- und Abbau-
en des K
ug
elkopfes der Anhängevorrichtung
liegt dem Kugelkopf bei. ACHTUNG
Der Kugelkopf der Anhängevorrichtung muss
sicher bef e
stigt sein, damit er sich bei abrup-
ten Fahrmanövern nicht lösen und Verletzun-
gen verursachen kann. Hinweis
● Aus g e
setzlichen Gründen muss bei Fahr-
ten ohne Anhänger der Kugelkopf abgenom-
men werden, wenn er die Sicht auf das Num-
mernschild beeinträchtigt. Fahrhinweise
Das Fahren mit Anhänger erfordert besonde-
r
e
Vor
sicht.
Gewichtsverteilung
Bei leerem Fahrzeug und beladenem Anhän-
ger ist die Gewichtsverteilung sehr ungüns-
tig. Falls Sie dennoch in dieser Kombination
fahren müssen, fahren Sie besonders lang-
sam. Geschwindigkeit
Mit zu
nehmender Geschwindigkeit verringert
sich die Fahrstabilität des Gespannes. Daher
sollten Sie bei ungünstigen Straßen- oder
Witterungsbedingungen (Gefahr bei starkem
Wind!) die gesetzlich erlaubte Höchstge-
schwindigkeit nicht ausnutzen. Dies gilt be-
sonders für Gefällestrecken.
Auf jeden Fall müssen Sie die Geschwindig-
keit sofort herabsetzen, sobald Sie auch nur
die geringste Pendelbewegung des Anhän-
gers erkennen. Versuchen Sie keinesfalls,
das Gespann durch Beschleunigen zu „stre-
cken“.
Bremsen Sie rechtzeitig! Bei einem Anhänger
mit Bremse durch kinetische Energie, brem-
sen Sie zunächst sanft und danach zügig ab.
So vermeiden Sie Bremsstöße durch blockie-
rende Anhängerräder. Wählen Sie vor Gefälle-
strecken rechtzeitig einen kleineren Gang
bzw. eine kleinere Fahrstufe, damit der Motor
als Bremse wirken kann.
Überhitzung
Wenn bei sehr hohen Außentemperaturen ei-
ne längere Steigung in einem niedrigen Gang
mit hoher Motordrehzahl gefahren wird, soll-
te darauf geachtet werden, ob die Warnleuch-
te für erhöhte Kühlmitteltemperatur aufleuch-
tet ››› Seite 218. Anhängevorrichtung nachrüsten*
Abb. 184
IBIZA/IBIZA SC: Befestigungspunk-
t e für die Anhän
gev
orrichtung Der nachträgliche Einbau einer Anhängevor-
ric
ht
un
g muss nach den Angaben des Her-
stellers der Vorrichtung erfolgen.
198
Anhängevorrichtung und Anhänger
Die Befestigungspunkte A der Anhängevor-
ric ht
un
g befinden sich an der Unterseite des
Fahrzeugs.
Der Abstand zwischen der Kugelkopfmitte
und dem Boden darf den angegebenen Min-
destabstand auch bei voll beladenem Fahr-
zeug und voller Stützlast nicht unterschrei-
ten.
Maßvorgaben für das Befestigen einer Anhänge-
vorrichtung:
IBIZAIBIZA SCIBIZA ST
B65 mm (mindestens)
C350 mm bis 420 mm (Fahrzeug mit maximaler Zu- ladung)
D959 mm
E438 mm379 mm
F209 mm386 mmMontage einer Anhängevorrichtung
●
Der Anhängerbetrieb stellt erhöhte Anfor-
deru n
gen an d
as Fahrzeug. Wenden Sie sich
bitte vor der Nachrüstung einer Anhängevor-
richtung an einen Fachbetrieb, um zu prüfen,
ob an Ihrem Fahrzeug Umbaumaßnahmen
am Kühlsystem erforderlich sind.
● Beachten Sie auch die jeweiligen gesetzli-
chen Bes
timmungen (z. B. Einbau einer sepa-
raten Kontrollleuchte) Ihres Heimatlandes. ●
Es müssen F
ahrzeugteile, wie z. B. der hin-
tere Stoßfänger, aus- und eingebaut werden.
Außerdem sind die Befestigungsschrauben
der Anhängevorrichtung mit einem Drehmo-
mentschlüssel anzuziehen und eine Steckdo-
se an die elektrische Anlage des Fahrzeuges
anzuschließen. Dazu sind spezielle Fach-
kenntnisse und Werkzeuge notwendig.
● Die Angaben in der Abbildung kennzeich-
nen die Maße und Bef
estigungspunkte, die
beim nachträglichen Einbau einer Anhänge-
vorrichtung in jedem Fall einzuhalten sind. ACHTUNG
Lassen Sie den nachträglichen Einbau einer
Anhängev orric
htung von einem Fachbetrieb
durchführen.
● Wenn die Anhängevorrichtung falsch einge-
baut wir
d, besteht Unfallgefahr!
● Beachten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit
die Angaben in der mitg
elieferten Montage-
anleitung des Herstellers der Anhängerkupp-
lung. VORSICHT
● Wird die St
eckdose falsch angeschlossen,
können Schäden an der elektrischen Anlage
des Fahrzeugs entstehen. Hinweis
● SEAT empfieh lt, den n
achträglichen Einbau
einer Anhängevorrichtung von einem Fachbe- trieb durchführen zu lassen. Es kann vorkom-
men, das
s
für bestimmte Modelle ein Wärme-
abschirmblech angebracht werden muss. Da-
zu wird empfohlen, einen Seat-Händler aufzu-
suchen. Wird das Abschirmblech nicht kor-
rekt angebracht, übernimmt SEAT keinerlei
Haftung.
● Bei bestimmten Sportversionen wird die
Montage einer kon
ventionellen Anhängevor-
richtung aufgrund der spezifischen Konstruk-
tion der Abgasanlage nicht empfohlen. Wen-
den Sie sich bitte an Ihre Vertragswerkstatt. 199
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Pflegen und Instandhalten
Waschen von Hand Fahrzeugwäsche
– Weichen Sie zuerst den Schmutz mit Was-
ser auf und s pül
en Sie ihn ab.
– Reinigen Sie das Fahrzeug mit einem wei-
chen Sch
wamm, einem Waschhandschuh
oder einer Waschbürste mit geringem
Druck von oben nach unten.
– Spülen Sie den Schwamm oder Wasch-
handsc
huh so oft wie möglich.
– Verwenden Sie nur bei hartnäckigen Ver-
schmutz u
ngen ein Shampoo.
– Reinigen Sie zuletzt mit einem zweiten
Schwamm oder
Waschhandschuh die
Räder, den unteren Einstiegsbereich der Tü-
ren und dergleichen.
– Spülen Sie das Fahrzeug gründlich mit
Wasser ab
.
– Trocknen Sie den Lack vorsichtig mit einem
Fenst
erleder.
– Bei kaltem Klima wischen Sie die Gummi-
dichtu
ngen und deren Anlageflächen tro-
cken, damit sie nicht festfrieren. Behandeln
Sie die Gummidichtungen mit einem Sili-
konspray.
Nach der Fahrzeugwäsche
– Vermeiden Sie gleich nach der Fahrzeugwä-
sche abrupte u
nd plötzliche Bremsmanö- ver. Die Bremsen müssen erst „trockenge-
bremst w
erden“. ACHTUNG
● Was c
hen Sie das Fahrzeug nur bei ausge-
schalteter Zündung!
● Schützen Sie Ihre Hände und Arme vor
schar
fkantigen Metallteilen, wenn Sie bei-
spielsweise den Unterboden oder die Innen-
seite der Radkästen reinigen – Verletzungs-
gefahr!
● Nässe, Eis und Streusalz in der Bremsanla-
ge beeinträchtigen die Br
emswirkung – Un-
fallgefahr! VORSICHT
● Entfernen Sie auf k
einen Fall Schmutz,
Schlamm oder Staub, solange die Fahrzeug-
oberfläche trocken ist. Verwenden Sie auch
keinen trockenen Lappen oder Schwamm, da
Sie sonst die Lackierung oder die Scheiben
Ihres Fahrzeuges zerkratzen können.
● Fahrzeugwäsche bei niedrigen Temperatu-
ren: Wenn
Sie das Fahrzeug mit einem
Schlauch abspritzen, achten Sie darauf, den
Wasserstrahl nicht direkt auf die Schlösser
oder die Tür- bzw. Dachdichtungen zu richten.
Sie könnten sonst einfrieren. Umwelthinweis
Waschen Sie das Fahrzeug nur auf speziell
dafür v or
gesehenen Waschplätzen, damit das
eventuell durch Öl verunreinigte Schmutz- wasser nicht in das Abwasser gelangt. In eini-
gen Geb
iet
en ist die Fahrzeugwäsche außer-
halb solcher Waschplätze verboten. Hinweis
Waschen Sie das Fahrzeug nicht in der pral-
l en Sonne. Fahrzeug mit Hochdruckreiniger wa-
schen
Beim Waschen des Fahrzeuges mit einem
Hoc
hdruc
kr
einiger ist besondere Vorsicht ge-
boten!
– Beachten Sie die Bedienungshinweise für
den Hochdruckr
einiger, dies gilt insbeson-
dere für den Druck und den Spritzabstand .
– Halten Sie einen ausreichend großen Ab-
stand z
u weichen Materialien und zu la-
ckierten Stoßfängern.
– Vermeiden Sie das Reinigen vereister oder
schneebedec
kter Scheiben mit dem Hoch-
druckreiniger ››› Seite 205.
– Verwenden Sie keine Rundstrahldüsen
(„Dreckfräser“) ››
› .
– Vermeiden Sie gleich nach der Fahrzeugwä-
sc
he abrupt e u
nd plötzliche Bremsmanö-
ver. Die Bremsen müssen erst „trockenge-
bremst“ werden ››› Seite 160. »
203
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Empfehlungen
ACHTUNG
● Reifen dür f
en niemals mit Rundstrahldüsen
(„Dreckfräser“) gereinigt werden. Selbst bei
relativ großem Spritzabstand und einer sehr
kleinen Einwirkzeit können Schäden an der
Bereifung entstehen. Es besteht Unfallgefahr!
● Nässe, Eis und Streusalz in der Bremsanla-
ge beeinträchtigen die Br
emswirkung – Un-
fallgefahr! VORSICHT
● Das W
asser darf nicht heißer als +60°C
(+140°F) sein, da sonst das Fahrzeug beschä-
digt werden kann.
● Um Schäden am Fahrzeug zu vermeiden,
muss ein au
sreichender Abstand zu den emp-
findlichen Materialien, wie z.B. Schläuche,
Kunststoffteile, Dämmmaterial etc., eingehal-
ten werden. Dies gilt auch für die Reinigung
der Stoßfänger in Fahrzeugfarbe. Je geringer
der Abstand der Spritzdüse zur Oberfläche
ist, desto stärker wird das Material bean-
sprucht. Sensoren und Linsen der Kameras
●
Entfernen Sie Schnee mit einem Handfeger
u nd Ei s
bev
orzugt mit einem lösungsmittel-
freien Enteisungsspray.
● Reinigen Sie die Sensoren mit lösungsmit-
telfreiem Reinigu
ngsmittel und einem wei-
chen trockenen Tuch. ●
Befeucht
en Sie die Kameralinse mit han-
delsüblichem Glasreinigungsmittel auf Alko-
holbasis und reinigen Sie die Linse mit ei-
nem trockenen Tuch. VORSICHT
● Wenn Sie Ihr F ahr
zeug mit einem Hoch-
druckreiniger waschen,
–halten Sie genügend großen Abstand zu
den Sensoren, die sich im vorderen oder
hinteren Stoßfänger befinden.
– reinigen Sie Kameralinsen und den Be-
reich um diese nicht mit dem Hochdruck-
reiniger.
● Entfernen Sie niemals Schnee und Eis von
der Kameralin
se mit warmem oder heißem
Wasser - Gefahr einer Rissbildung in der Lin-
se!
● Verwenden Sie bei der Reinigung der Kame-
ralinse niem
als Pflegemittel mit Schleifwir-
kung. Fahrzeuglack konservieren
Regelmäßige Konservierung schützt den
F
ahr
zeugl
ack.
Wenn Sie feststellen, dass das Wasser nicht
mehr vom sauberen Lack abperlt, müssen Sie
ein Konservierungsmittel auftragen.
Beim Fachbetrieb erhalten Sie ein gutes Kon-
servierungsmittel aus Hartwachs .Eine regelmäßige Konservierung schützt den
Fahrzeugl
ack weitgehend vor schädlichen
Umwelteinflüssen ››› Seite 201. Sie schützt
sogar vor leichten mechanischen Einwirkun-
gen.
Auch wenn Sie in den Waschanlagen regel-
mäßig ein Waschkonservierungsmittel auf-
tragen lassen, empfehlen wir Ihnen, die Lack-
schicht mindestens zweimal pro Jahr durch
den Auftrag von Hartwachs zu schützen.
Fahrzeuglack polieren Nur wenn der Lack des Fahrzeugs unansehn-
lic
h g
ewor
den ist und wenn mit Konservie-
rungsmitteln kein Glanz mehr erzielt werden
kann, ist ein Polieren erforderlich. Geeignete
Politur erhalten Sie im Fachbetrieb.
Wenn die verwendete Politur keine konser-
vierenden Bestandteile enthält, müssen Sie
den Lack anschließend noch konservieren
››› Seite 204, Fahrzeuglack konservieren . VORSICHT
Damit der Fahrzeuglack nicht beschädigt
wird:
● Beh
andeln Sie matt lackierte Teile oder
Kuns
tstoffteile nicht mit Poliermitteln oder
Hartwachsen.
● Polieren Sie den Fahrzeuglack nicht in san-
diger oder staub
iger Umgebung.204
Empfehlungen
Die Gummidichtungen von Türen, Fenstern
et c
. b l
eiben geschmeidiger und halten län-
ger, wenn Sie sie ab und zu mit einem Gum-
mipflegemittel (z.B. Silikonspray) behandeln.
Durch die Gummipflege vermeiden Sie einen
vorzeitigen Verschleiß der Dichtungen. Die
Türen lassen sich leichter öffnen. Gut ge-
pflegte Gummidichtungen gewährleisten im
Winter einen besseren Kälteschutz.
Türschließzylinder Türschließzylinder können im Winter verei-
sen.
Z
ur Ent
eis
ung von Türschließzylindern emp-
fehlen wir Ihnen die Verwendung eines
Sprays mit rückfettender und antikorrosiver
Wirkung.
Chromteile reinigen 1. Chromteile mit einem feuchten Tuch reini-
gen.
2. Po
lieren Sie die Chromteile mit einem wei-
chen, trock
enen Tuch.
Wenn dies nicht ausreichend ist, verwenden
Sie ein gutes Chrompflegemittel. Mit diesem
Chrompflegemittel entfernen Sie auch Fle-
cken oder Beläge auf der Oberfläche. VORSICHT
Damit die Chromflächen nicht verkratzen:
● Verwenden Sie bei der Chrompflege auf kei-
nen Fal l
ein Pflegemittel mit Schleifwirkung.
● Reinigen oder polieren Sie die Oberflächen
der Chromteil
e nicht in sandiger oder staub-
iger Umgebung. Stahlräder
–
Reinigen Sie die Stahlfelgen regelmäßig
mit einem sep
arat
en Schwamm.
Anhaftender Bremsabrieb kann mit einem In-
dustriereiniger beseitigt werden. Lackschä-
den an Stahlfelgen sind zu beseitigen, bevor
sich Rost bilden kann. ACHTUNG
● Reifen dür f
en niemals mit Rundstrahldüsen
gereinigt werden. Selbst bei relativ großem
Spritzabstand und einer sehr kleinen Einwirk-
zeit können Schäden an der Bereifung entste-
hen. Es besteht Unfallgefahr!
● Nässe, Eis und Streusalz in der Bremsanla-
ge beeinträchtigen die Br
emswirkung – Un-
fallgefahr! Vermeiden Sie gleich nach der
Fahrzeugwäsche abrupte und plötzliche
Bremsmanöver. Die Bremsen müssen erst
„trockengebremst“ werden ››› Seite 160,
Bremswirkung und Bremsweg. Leichtmetallräder
Alle 2 Jahre
–
Waschen Sie Streusalz und Bremsabrieb
von den Leic htmet
allfelgen ab.
– Behandeln Sie die Felgen mit einem säure-
freien Reinigun
gsmittel.
alle 3 Monate
– Reiben Sie die Felgen gründlich mit Hart-
wachs ein.
Damit
das dekorative Aussehen der Leicht-
metallfelgen über lange Zeit erhalten bleibt,
ist eine regelmäßige Pflege erforderlich.
Wenn das Streusalz und der Bremsabrieb
nicht regelmäßig abgewaschen werden, wird
das Aluminium angegriffen.
Als Reinigungsmittel ein säurefreies Reini-
gungsmittel für Leichtmetallfelgen verwen-
den.
Keine Lackpolitur oder andere schleifende
Mittel bei der Pflege der Räder verwenden.
Falls die Schutzlackschicht, z.B. durch Stein-
schläge, beschädigt ist, muss der Schaden
umgehend behoben werden. ACHTUNG
Beachten Sie die Sicherheitshinweise ››› in
Stahlräder auf
Seite 206. 206
Pflegen und Instandhalten
Unterbodenschutz Die Fahrzeugunterseite ist gegen chemische
und mech
ani
sche Einflüsse geschützt.
Während der Fahrt sind Verletzungen der
Schutzschicht möglich. Deshalb empfehlen
wir Ihnen, die Schutzschicht der Fahrzeugun-
terseite und des Fahrwerks vor Beginn und
am Ende der kalten Jahreszeit zu prüfen und
ggf. ausbessern zu lassen.
Wir empfehlen Ihnen, Ausbesserungsarbei-
ten und zusätzliche Korrosionsschutzmaß-
nahmen von einem Fachbetrieb durchführen
zu lassen. ACHTUNG
Verwenden Sie niemals Unterbodenschutz
oder korro s
ionsschützende Mittel für Aus-
puffrohre, Katalysatoren oder Hitzeschilde.
Durch eine heiße Abgasanlage oder durch
heiße Motorteile entzünden sich diese Sub-
stanzen. Brandgefahr! Motorraum reinigen
Gehen Sie bei der Reinigung des Motorraums
be
sonder
s
vorsichtig vor.
Korrosionsschutz
Der Motorraum und die Oberfläche des An-
triebsaggregates sind im Werk korrosions-
schützend behandelt worden. Besonders im Winter, wenn Sie häufig auf
salzge
streuten Straßen fahren, ist ein guter
Korrosionsschutz sehr wichtig. Damit das
Salz nicht zerstörend wirken kann, sollte der
Motorraum vor und nach der Streuperiode
gründlich gereinigt werden.
Die Fachbetriebe verfügen über die richtigen
Reinigungs- und Konservierungsmittel und
sind mit den erforderlichen Einrichtungen
ausgestattet. Deshalb empfehlen wir, diese
Arbeiten dort durchführen zu lassen.
Wird der Motorraum einmal mit fettlösenden
Mitteln gereinigt oder lässt man eine Motor-
wäsche durchführen, wird der Korrosions-
schutz fast immer entfernt. Eine anschließen-
de dauerhafte Konservierung aller Flächen,
Falze, Fugen und Aggregate im Motorraum
sollte unbedingt in Auftrag gegeben werden. ACHTUNG
● Beac ht
en Sie vor allen Arbeiten im Motor-
raum die entsprechenden Warnhinweise
››› Seite 212.
● Schalten Sie den Motor aus, ziehen Sie die
Handbremse fes
t an und ziehen Sie in jedem
Fall den Zündschlüssel ab, bevor Sie die Mo-
torraumklappe öffnen.
● Lassen Sie den Motor abkühlen, bevor Sie
den Motorraum reinig
en.
● Schützen Sie Ihre Hände und Arme vor
schar
fkantigen Metallteilen, wenn Sie bei-
spielsweise den Unterboden, die Innenseite der Radkästen oder die Radabdeckungen rei-
nigen – Gefahr einer
Sc
hnittverletzung. An-
dernfalls besteht Verletzungsgefahr!
● Nässe, Eis und Streusalz an der Bremsanla-
ge beeinträchtigen die Br
emswirkung – Un-
fallgefahr! Vermeiden Sie gleich nach der
Fahrzeugwäsche abrupte und plötzliche
Bremsmanöver.
● Greifen Sie niemals in den Kühlerlüfter. Er
ist t
emperaturgesteuert und kann sich selbst-
ständig einschalten – auch bei abgezogenem
Zündschlüssel! Umwelthinweis
Da bei einer Motorwäsche Kraftstoff-, Fett-
und Ölre s
te abgeschwemmt werden können,
muss das verschmutzte Wasser durch einen
Ölabscheider gereinigt werden. Deshalb darf
die Motorwäsche nur in einem Fachbetrieb
oder einer geeigneten Tankstelle durchge-
führt werden. Fahrzeugpflege innen
K un
s
tstoffteile und Instrumententafel
reinigen –
Feuchten Sie ein sauberes, fusselfreies
Tuc
h mit
Wasser an und reinigen Sie die
Kunststoffteile und die Instrumententafel. »
207
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Empfehlungen
– So l
lt e d
as nicht ausreichen, verwenden Sie
ein spezielles, lösungsmittelfreies Kunst-
stoffreinigungs- und Kunststoffpflegemit-
tel. ACHTUNG
Reinigen Sie niemals die Instrumententafel
und die Ober fläc
he der Airbagmodule mit lö-
semittelhaltigen Reinigern. Durch lösungs-
mittelhaltige Reiniger wird die Oberfläche po-
rös. Bei einer Airbagauslösung kann es zu er-
heblichen Verletzungen durch sich lösende
Kunststoffteile kommen. VORSICHT
Lösungsmittelhaltige Reiniger greifen das
Materi a
l an. Holzdekore reinigen*
–
Feuchten Sie ein sauberes Tuch mit Wasser
an u nd r
einig en
Sie die Holzdekore.
– Sollte das nicht ausreichen, verwenden Sie
eine milde Seifenlaug
e.VORSICHT
Lösungsmittelhaltige Reiniger greifen das
Materi a
l an. Polsterstoffe und Stoffverkleidungen
r
einig
en Polsterstoffe und Stoffverkleidungen an Tü-
ren, Dachhimmel
u
sw. behandeln Sie mit
speziellen Reinigungsmitteln bzw. mit Tro-
ckenschaum und einer weichen Bürste.
Radio und Klimaanlage reinigen Zur Reinigung des Radios und/oder der Kli-
maanl
ag
e verwenden Sie einen nicht scheu-
ernden, mit Wasser angefeuchteten Lappen.
Sollte dies nicht ausreichend sein, verwen-
den Sie eine neutrale Seifenlösung.
Leder reinigen* Normales Reinigen
–
Säubern Sie verschmutzte Lederflächen mit
einem l eic
ht an
gefeuchteten Baumwoll-
oder Wolllappen.
Flecken entfernen – Reinigen Sie stärker verschmutzte Stellen
mit einem Lappen und einer mi
lden Seifen-
lösung (zwei Esslöffel Neutralseife auf ei-
nen Liter Wasser).
– Grundsätzlich beachten, dass das Leder an
keiner Stel
le durchfeuchtet wird und dass
kein Wasser in die Nahtstiche eindringt. –
Wisc
hen Sie mit einem weichen, trockenen
Lappen nach.
Lederpflege
– Behandeln Sie das Leder in halbjährlichen
Abständen mit dem in F
achbetrieben er-
hältlichen Lederpflegemittel.
– Tragen Sie das Pflegemittel äußerst spar-
sam auf.
– Mit einem w
eichen Lappen nachwischen.
SEAT is
t bestrebt, die besonderen Eigen-
schaften des Naturproduktes Leder unver-
fälscht zu erhalten. Bedingt durch die Exklu-
sivität der verwendeten Ledersorten und Ei-
genarten (wie Empfindlichkeit gegenüber
Ölen, Fetten, Verschmutzung usw.) sind eine
gewisse Umsicht beim Gebrauch und eine
bestimmte Pflege erforderlich.
Staub und Schmutzpartikel in Poren, Falten
und Nähten können scheuern und die Ober-
fläche beschädigen. Bei längeren Standzei-
ten in der Sonne sollten Sie das Leder vor di-
rekter Sonneneinstrahlung schützen, um ein
Ausbleichen zu vermeiden. Leichte Farbver-
änderungen bedingt durch den Gebrauch des
hochwertigen Naturleders sind normal. VORSICHT
● Das L eder d
arf nicht mit Lösungsmitteln,
Bohnerwachs, Schuhcreme, Fleckenentferner
und Ähnlichem behandelt werden. 208
Empfehlungen
Der Kraftstoffbehälter ist „voll“, sobald die
v or
sc
hriftsmäßig bediente automatische
Zapfpistole erstmalig abschaltet. Füllen Sie
keinen weiteren Kraftstoff ein, denn dieser
würde den Ausdehnungsraum füllen. Bei ei-
ner Erhitzung könnte Kraftstoff auslaufen.
Die richtige Kraftstoffsorte für das Fahrzeug
finden Sie auf einem Aufkleber auf der Innen-
seite der Tankklappe. ACHTUNG
● Kraft s
toff ist leicht entzündbar und kann
schwere Verbrennungen und andere Verlet-
zungen hervorrufen.
–Während des Füllens des Fahrzeug-Kraft-
stofftanks oder eines Reservekanister ist
das Rauchen und offenes Feuer unters-
agt. Explosionsgefahr!
– Beachten Sie bei der Verwendung von Re-
servekanistern die gesetzlichen Vor-
schriften.
– Wir empfehlen Ihnen aus Sicherheits-
gründen, keinen gefüllten Reservekanis-
ter mitzuführen. Bei einem Unfall könnte
der Kanister beschädigt werden und
Kraftstoff auslaufen.
● Wenn Sie in Ausnahmefällen Kraftstoff im
Reserv
ekanister transportieren müssen, be-
achten Sie bitte folgende Punkte:
– Füllen Sie niemals den Reservekanister
mit Kraftstoff, wenn er sich im oder auf
dem Fahrzeug befindet. Es entstehen bei
der Befüllung elektrostatische Aufladun- gen, die die Kraftstoffdämpfe entzünden
können. Explo
s
ionsgefahr! Stellen Sie
den Kanister beim Befüllen immer auf
den Boden.
– Stecken Sie die Zapfpistole immer soweit
wie möglich in den Einfüllstutzen des Ka-
nisters.
– Bei Reservekanistern aus Metall muss die
Zapfpistole Kontakt mit dem Kanister ha-
ben, während Kraftstoff eingefüllt wird.
Dadurch wird eine statische Aufladung
vermieden.
– Verschütten Sie niemals Kraftstoff im
Fahrzeug oder im Gepäckraum. Kraftstoff-
dämpfe sind explosiv. Dies kann lebens-
gefährlich sein. VORSICHT
● Übergel auf
enen Kraftstoff sollten Sie un-
verzüglich vom Fahrzeuglack entfernen.
● Fahren Sie den Kraftstofftank niemals ganz
leer. Dur
ch die unregelmäßige Kraftstoffver-
sorgung kann es zu Fehlzündungen kommen.
Dadurch gelangt unverbrannter Kraftstoff in
die Abgasanlage – Gefahr einer Katalysator-
beschädigung!
● Sollte bei einem Fahrzeug mit Dieselmotor
der Krafts
toffbehälter vollständig leergefah-
ren sein, muss nach dem Tanken für mindes-
tens 30 Sekunden die Zündung eingeschaltet
werden, ohne den Motor anzulassen. Beim
anschließenden Anlassvorgang kann es län-
ger als gewohnt dauern, bis der Motor an- springt (bis zu einer Minute). Das liegt daran,
das
s
das Kraftstoffsystem während des An-
lassens erst entlüftet werden muss. Umwelthinweis
Überfüllen Sie den Kraftstoffbehälter nicht –
bei Er wärmun g k
ann sonst Kraftstoff austre-
ten. Kraftstoff
B en
zin
sorten Die richtige Benzinsorte steht auf der Innen-
seit
e der
Tankk
lappe.
Das Fahrzeug ist mit einem Katalysator aus-
gerüstet und darf nur mit bleifreiem Benzin
gefahren werden. Das Benzin muss der Norm
EN 228 oder DIN 51626-1 entsprechen und
schwefelfrei sein. Sie können Kraftstoffe mit
einem maximalen Ethanolanteil von 10%
(E10) tanken. Die einzelnen Benzinsorten
werden durch Oktanzahlen (ROZ) unterschie-
den.
Die folgenden Überschriften entsprechen
dem jeweiligen Aufkleber in der Tankklappe:
210