
Fahren
Ein Zeitverzögerungselement sorgt dafür,
d a
s
s beim zügigen Schalten über die Positi-
on N (z. B. von R nach D) der Wählhebel nicht
blockiert. Dadurch wird z. B. das Heraus-
schaukeln von einem festgefahrenen Fahr-
zeug ermöglicht. Befindet sich der Wählhebel
bei nicht getretenem Bremspedal länger als
2 Sekunden in der Stellung N, rastet die
Wählhebelsperre ein.
Die Wählhebelsperre wirkt nur bei stehen-
dem Fahrzeug und bei Geschwindigkeiten bis
5 km/h (3 mph). Bei höheren Geschwindig-
keiten wird die Sperre in der Stellung N auto-
matisch ausgeschaltet.
Sperrtaste
Die Sperrtaste im Wählhebelgriff verhindert
das versehentliche Schalten in einige Wähl-
hebelstellungen. Wenn Sie die Sperrtaste
drücken, wird die Wählhebelsperre aufgeho-
ben.
Zündschlüssel-Abzugssperre 1)
Den Zündschlüssel können Sie nach dem
Ausschalten der Zündung nur abziehen,
wenn sich der Wählhebel in der Stellung P
befindet. Bei abgezogenem Zündschlüssel
ist der Wählhebel in der Stellung P blockiert.Fahrprogramme Das automatische Getriebe Ihres Fahrzeugs
wir
d el
ektronisch gesteuert. Das Hoch- und
Herunterschalten der Gänge geschieht auto-
matisch in Abhängigkeit von dem gewählten
Fahrprogramm.
Bei verhaltener Fahrweise wählt das Getriebe
das wirtschaftlichste Fahrprogramm aus.
Durch frühes Hochschalten und spätes He-
runterschalten wird der Verbrauch günstig
beeinflusst.
Bei sportlicher Fahrweise mit abrupter Betä-
tigung des Gaspedals, bei starker Beschleu-
nigung, häufig wechselnden Geschwindig-
keiten und Ausnutzung der Höchstgeschwin-
digkeit passt sich nach Durchtreten des Gas-
pedals (Kick-down-Funktion) das Getriebe auf
diese Fahrweise an und schaltet früher nach
unten, häufig auch um mehrere Gänge zu-
gleich.
Die Auswahl des jeweils günstigsten Fahrpro-
gramms ist ein kontinuierlich ablaufender
Vorgang. Unabhängig davon ist es aber mög-
lich, durch schnelles Gasgeben in ein dyna-
mischeres Schaltprogramm zu wechseln oder
herunterzuschalten. Dabei schaltet das Ge-
triebe in einen der Geschwindigkeit ent-
sprechenden niedrigeren Gang herunter und
ermöglicht so ein zügiges Beschleunigen (z. B. beim Überholen), ohne dass Sie das Gas-
pedal
in den Kic
k-down-Bereich durchtreten
müssen. Nachdem das Getriebe wieder hoch-
geschaltet hat, stellt sich bei entsprechender
Fahrweise das ursprüngliche Programm wie-
der ein.
Bei Bergfahrten wird die Gangwahl den Steig-
ungen und Gefällen angepasst. Dadurch wer-
den Pendelschaltungen bergauf vermieden.
Bei Bergabfahrten ist es möglich, in der Tipt-
ronic-Stellung herunterzuschalten, um das
Motorbremsmoment auszunutzen.
Notprogramm Für den Fall einer Systemstörung gibt es ein
Notpr
ogr
amm.
B
ei Funktionsstörungen der Getriebeelektro-
nik arbeitet das Getriebe in einem entsprech-
enden Notprogramm. Dies wird durch Auf-
leuchten bzw. Erlöschen aller Segmente im
Display angezeigt.
Eine Funktionsstörung kann sich wie folgt
auswirken:
● Das Getriebe schaltet nur in bestimmten
Fahrs
tufen.
● Der Rückwärtsgang R kann nicht
genutzt
werden. »1)
Gilt nur für bestimmte Länder.
173
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Fahrerassistenzsysteme
●
Niedrige Hinderni s
se, die bereits durch ei-
ne Warnung gemeldet wurden, können beim
Annähern aus dem Messbereich des Systems
verschwinden und deswegen nicht mehr ge-
meldet werden. Unter bestimmten Umstän-
den können auch bestimmte Hindernisse, wie
hohe Bordsteinkanten, die den Fahrzeugun-
terboden beschädigen könnten, nicht erkannt
werden.
● Bei Nichtbeachtung der ersten Warnung der
Einparkhi
lfe könnte das Fahrzeug erhebliche
Schäden erleiden.
● Stöße oder Beschädigungen am Kühlergrill,
Stoßfäng
er, Radlauf und Unterboden können
die Sensoren verstellen. Dadurch können die
Einparkhilfen beeinträchtigt werden. Funkti-
on bei einem Fachbetrieb prüfen lassen. Hinweis
● In bes timmt
en Situationen kann das Sys-
tem warnen, obwohl sich kein Hindernis im
Erfassungsbereich befindet, wie z. B.:
– bei rauem Asphalt, Kopfsteinpflaster
oder einem von Unkräutern überwucher-
ter Boden,
– bei externen Ultraschallquellen wie zum
Beispiel Reinigungsfahrzeugen oder an-
deren Fahrzeugen,
– bei starkem Regen, Schnee oder bei star-
ken Fahrzeugabgasen,
– wenn das Kennzeichen (beide, vorne und
hinten) nicht perfekt auf der Fläche der
Stoßstange angebracht ist, –
In Sit uationen, bei denen e
s Höhenunter-
schiede gibt.
● Um die korrekte Funktion des Systems zu
garantier
en, die Ultraschallsensoren in den
Stoßfängern sauber, schnee- und eisfrei hal-
ten und nicht durch Aufkleber oder andere
Gegenstände abdecken.
● Wenn Sie zur Reinigung der Ultraschallsen-
soren Hochdruc
kgeräten oder Dampf verwen-
den, nicht direkt auf diese halten und immer
einen Abstand von mehr als 10 cm einhalten.
● Einige Zubehörteile, die später am Fahr-
zeug montiert
wurden, wie ein Fahrradträger,
können die Funktion der Parkhilfe beeinträch-
tigen.
● Um sich mit dem System vertraut zu ma-
chen, empfeh
len wir Ihnen, das Parken an ei-
nem verkehrsberuhigten Ort oder Parkplatz
zu üben. Es sollten dabei gute Licht- und Wit-
terungsverhältnisse herrschen.
● Sie können die Lautstärke und die Tonhöhe
der Signa
le sowie die Anzeige ändern ››› Sei-
te 184.
● Bei Fahrzeugen ohne F
ahrerinformations-
system können Sie diese Parameter von ei-
nem SEAT Betrieb bzw. Fachbetrieb ändern
lassen.
● Beachten Sie die Hinweise zum Fahren mit
Anhänger ›
›› Seite 185.
● Die Anzeige im Display von Easy Connect
ersc
heint etwas zeitverzögert. Einparkhilfe hinten*
Die Einparkhilfe hinten hilft dem Fahrer da-
bei, mit Hi
lf
e akustischer Hilfen zu manövrie-
ren und einzuparken.
Beschreibung
Im hinteren Stoßfänger befinden sich Senso-
ren. Wenn diese ein Hindernis erkennen, wer-
den Sie durch akustische Signale darauf hin-
gewiesen.
Achten Sie besonders darauf, dass die Sen-
soren nicht durch Aufkleber, Ablagerungen
oder ähnliches verdeckt werden, da diese die
Funktion des Systems beeinträchtigen kön-
nen. Hinweise zur Reinigung ›››
Seite 210.
Die ungefähre Reichweite der hinteren Sen-
soren beginnt bei:
Seitenbereich0,90 m
Mittelbereich1,60 m Je näher Sie dem Hindernis kommen, desto
kür
z
er w
ird der zeitliche Abstand zwischen
den akustischen Signalen. Bei einem Ab-
stand von ca. 0,30 m ist das Signal dauer-
haft: Fahren Sie nicht weiter vor bzw. zurück
››› in Benutzerhinweise auf Seite 180,
››
›
in Benutzerhinweise auf Seite 180!
Bl
eibt
der Ab
stand zu einem Hindernis kon-
stant, wird die Lautstärke der Abstandswar-
nung nach etwa 4 Sekunden allmählich »
181
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Bedienung
abgesenkt (betrifft nicht den Dauertonbe-
r eic
h).
Ein-/au
sschalten
Die Einparkhilfe wird beim Einlegen des
Rückwärtsgangs automatisch eingeschaltet.
Ein kurzer Quittierton ertönt.
Beim Auskoppeln des Rückwärtsgangs geht
die Einparkhilfe sofort aus.
Einparkhilfe plus* Abb. 181
Darstellungsbereich. Die Einparkhilfe plus unterstützt Sie akus-
ti
s
c
h und optisch beim Einparken.
Im vorderen und hinteren Stoßfänger befin-
den sich Sensoren. Wenn diese ein Hindernis
erkennen, werden Sie durch akustische und
optische Signale im System Easy Connect da-
rauf hingewiesen. Bei Kollisionsgefahr an der Vorderseite des
Fahrz
eugs klingen die akustischen Signale in
der Front, und im Falle von Kollisionsgefahr
im hinteren Teil des Fahrzeugs im klingt das
akustische Signal hinten.
Achten Sie besonders darauf, dass die Sen-
soren nicht durch Aufkleber, Ablagerungen
oder ähnliches verdeckt werden, da diese die
Funktion des Systems beeinträchtigen kön-
nen. Hinweise zur Reinigung ››› Seite 210.
Der Darstellungsbereich beginnt etwa bei:
1,20 m
0,90 m
1,60 m
0,90 m
Je näher Sie dem Hindernis kommen, desto
kürzer wird der zeitliche Abstand zwischen
den akustischen Signalen. Bei einem Ab-
stand von ca. 0,30 m ist das Signal dauer-
haft: Fahren Sie nicht weiter vor (oder zu-
rück)!
Bleibt der Abstand zu einem Hindernis kon-
stant, wird die Lautstärke der Abstandswar-
nung nach etwa 4 Sekunden allmählich ab-
gesenkt (betrifft nicht den Dauertonbereich). A B
C
D Bedienung der Einparkhilfe
Abb. 182
Mittelkonsole: Taste für Einparkhil-
f e. Manuelles Einschalten der Einparkhilfe
● Drücken Sie die Taste ein M
a
l.
Manuelles Ausschalten der Einparkhilfe
● Drücken Sie erneut
die Taste .
Manuelle Abschaltung des Displays der Ein-
parkhilfe (akustische Signale bleiben aktiv)
● Drücken Sie eine Taste des Hauptmenüs
des Inf
otainment-Systems, das werkseitig
montiert ist.
● ODER: drücken Sie die Funktionstaste ZU-
RÜCK .
Autom
atisches Einschalten der Einparkhilfe
● Rückwärtsgang einlegen oder den Wählhe-
bel auf P
osition R stellen.
182

Fahrerassistenzsysteme
● ODER: w enn s
ic
h dem Fahrzeug ein Hinder-
nis von vorn auf dem Fahrweg nähert, bei ei-
ner Geschwindigkeit unter 10 km/h (6 Mei-
len/h) ››› Seite 183, Automatische Aktivie-
rung. Wird das Hindernis ab einer Entfernung
von ca. 95 cm erkannt, wenn das automati-
sche Einschalten im Infotainment-System ak-
tiviert wurde. Es zeigt sich eine reduzierte An-
zeige.
Automatisches Ausschalten der Einparkhilfe
● Wählhebel in Stellung P leg
en.
● ODER: beschleunigen Sie auf mehr als etwa
10 km/h (6 mph) im V
orwärtsgang.
Zeitweise Stummschaltung des Tons der Ein-
parkhilfe
● Funktionsfläche antippen.
Änderun
g der verkleinerten Ansicht im Voll-
bildmodus
● Rückwärtsgang einlegen oder den Wählhe-
bel auf P
osition R stellen.
● ODER: tippen Sie auf die Auto-Symbol der
reduz
ierten Anzeige.
Optional, Bild des Rückfahrassistenten än-
dern (Rear View Camera „RVC“)
● Rückwärtsgang einlegen oder den Wählhe-
bel auf P
osition R stellen.
● ODER: drücken Sie die Funktionstaste RVC. Beim Ein
schalten des Systems ertönt kurzer
Bes
tätigungston und das Symbol in der Taste
leuchtet gelb.
Automatische Aktivierung Abb. 183
Miniaturdarstellung der automati-
s c
hen Ein
schaltung Beim automatischen Einschalten der Einpark-
hi
lf
e Plu
s wird ein Miniaturbild des Fahrzeugs
und die Segmente auf der linken Seite des
Displays angezeigt ››› Abb. 183.
Die automatische Einschaltung erfolgt bei
langsamer Annäherung an ein Hindernis vor
dem Fahrzeug. Sie funktioniert immer nur
dann, wenn die Geschwindigkeit erstmalig
unter etwa 10 km/h (6 mph) fällt.
Wenn Sie die Einparkhilfe über die Taste
ausschalten, müssen Sie zur automatischen
Wiedereinschaltung eine der folgenden Akti-
onen durchführen: ●
Zündung au
s- und wieder einschalten.
● ODER: Fahrzeug auf über 10 km/h (6 mph)
bes
chleunigen und anschließend die Ge-
schwindigkeit wieder unter diesen Wert sin-
ken lassen.
● ODER: Den Wählhebel auf P s
tellen und
wieder aus dieser Stellung herausnehmen.
● ODER: Die automati
sche Einschaltung im
Menü des Systems Easy Connect aktivieren
und deaktivieren.
Die automatische Einschaltung mit Anzeige
des Miniatursymbols der Einparkhilfe kann
wie folgt im Menü des Systems Easy Connect
aktiviert und deaktiviert werden ›››
Sei-
te 21:
● Zündung einschalten.
● Wählen Sie: Taste CAR > Einstellungen
>
Einparken und Rangieren .
● Wählen Sie die Option automatische
Aktivierung . Die Fu
nktion i
st aktiviert,
wenn das Kontrollkästchen zur Prüfung der
Funktionstaste mit einem Häkchen versehen
ist .
Wenn das System automatisch aktiviert wird,
wird nur ein Signalton ausgegeben, wenn
sich Hindernisse im vorderen Bereich und in
einem Abstand von weniger als 50 cm befin-
den. »
183
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Fahrerassistenzsysteme
Fehlermeldungen Wenn Sie beim Einschalten oder bei aktivier-
ter Einp
ark
hilfe für einige Sekunden einen
Dauerton hören (und bei Hilfe durch die Ein-
parkhilfe Plus die LED der Taste blinkt),
liegt ein Systemfehler vor.
Einparkhilfe Plus*
Bei einem defekten Sensor wird im Display
von Easy Connect das Symbol vor/hinter
dem Fahrzeug angezeigt. Wenn ein Sensor
hinten defekt ist, werden nur noch Hindernis-
se im Bereich A und
B
› ›
›
Abb. 181 ange-
zeigt. Wenn ein Sensor vorn defekt ist, wer-
den nur noch Hindernisse im Bereich C und
D angezeigt.
La s
sen
Sie die Störung möglichst bald in ei-
ner Fachwerkstatt beheben.
Anhängevorrichtung Bei Fahrzeugen mit werkseitig montierter An-
hän
g
erk
upplung, wenn der Anhänger elekt-
risch verbunden ist, werden die hinteren Sen-
soren für die Parkhilfe nicht aktiviert, wenn
der Rückwärtsgang eingelegt wird, indem Sie
den Wählhebelstellung auf R stellen oder die
Taste drücken. Einparkhilfe Plus
Der Abs
tand zu möglichen Hindernissen auf
der Rückseite des Fahrzeugs wird nicht auf
dem Bildschirm und auch nicht durch akusti-
sche Signale angezeigt.
Im Easy Connect-System werden die Objekte
nur im vorderen Teil erkannt und angezeigt
und die Anzeige des Fahrwegs wird ausgebl-
endet.
Rückfahrassistent „Rear View
Camera“* B
edienungs- und Sicherheitshinweise ACHTUNG
● Die Rückf ahrk
amera ermöglicht keine ge-
naue Berechnung des Abstands von Hinder-
nissen (Personen, Fahrzeuge usw.) und kann
auch die Beschränkungen des Systems nicht
überwinden, weshalb ihre fahrlässige oder
unkonzentrierte Nutzung Unfälle und schwere
Verletzungen verursachen könnte. Der Fahrer
muss stets die Umgebung überwachen, um
die Fahrsicherheit zu gewährleisten.
● Die Kameralinse vergrößert und verzerrt
das
Blickfeld und kann Objekte auf dem Bild-
schirm gegenüber der Wirklichkeit verändert
und ungenau darstellen. Die Distanzwahrneh-
mung wird durch diesen Effekt ebenfalls ver-
zerrt. ●
Aufgru nd der Bi
ldschirmauflösung oder
aufgrund unzureichender Lichtbedingungen
können Gegenstände nicht oder unklar darge-
stellt werden. Schenken Sie Masten, Zäunen,
Gittern oder Bäumen geringer Dicke besonde-
re Aufmerksamkeit, da sie das Fahrzeug be-
schädigen könnten, ohne auf dem Bildschirm
erkannt zu werden.
● Die Rückfahrkamera hat tote Winkel, in de-
nen weder Per
sonen noch Gegenstände dar-
gestellt werden können (Kleinkinder, Tiere
und bestimmte Gegenstände könnten im
Blickfeld nicht erkannt werden). Beobachten
Sie immer aufmerksam das Umfeld des Fahr-
zeugs.
● Halten Sie die Kameralinse sauber, schnee-
und eisfr
ei und decken Sie sie nicht ab.
● Das System kann die Aufmerksamkeit des
Fahrer
s nicht ersetzen. Überwachen Sie stets
das Parkmanöver und die Umgebung des
Fahrzeugs. Passen Sie die Geschwindigkeit
und den Fahrstil immer an die Sicht-, Wetter-,
Fahrbahn- und Verkehrsverhältnisse an.
● Lassen Sie sich von den Bildern, die im
Bild
schirm angezeigt werden, nicht vom Ver-
kehrsgeschehen ablenken.
● Die Rückfahrkamera liefert nur zweidimen-
siona
le Bilder. Aufgrund des Mangels der
räumlichen Tiefe können beispielsweise vor-
ragende Gegenstände oder Vertiefungen der
Fahrbahn nur schwierig oder überhaupt nicht
erkannt werden. » 185
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Fahrerassistenzsysteme
● Wenn d
a
s Fahrzeug zu hecklastig beladen
ist.
● Wenn sich die Position oder der Einbauwin-
kel der K
amera, z. B. nach einem Heckauf-
prall, verändert hat. Fachbetrieb aufsuchen
und System prüfen lassen.
Gewöhnung an das System
Um sich mit dem System, den Orientierungs-
linien und deren Funktion vertraut zu ma-
chen, empfiehlt SEAT, das Einparken und Ma-
növrieren mit der Rückfahrkamera an einem
verkehrsberuhigten Ort oder Parkplatz bei
gutem Wetter und guter Sicht zu üben.
Kameralinse reinigen
Kameralinse sauber, schnee- und eisfrei hal-
ten:
● Befeuchten Sie die Linse mit handelsüb-
lichem Gla
sreinigungsmittel auf Alkoholbasis
und reinigen Sie die Linse mit einen trocke-
nen Tuch.
● Entfernen Sie Schnee mit einem Handfeger.
● Entfernen Sie Eis mit Enteisungsspray. VORSICHT
● Zur R einigu
ng der Kameralinse niemals
Scheuermittel verwenden.
● Schnee oder Eis von der Kameralinse nicht
mit warmem oder heißem
Wasser entfernen.
Die Linse könnte dadurch beschädigt werden. Einparken und Manövrieren mit der
Rüc
kf
ahrk
amera Abb. 186
Anzeigen im Display des Infotain-
mentsy s
t
ems: Orientierungslinien. System ein- und ausschalten
● Die Rückfahrkamera schaltet sich bei Einle-
g en de
s
Rückwärtsgangs (Schaltgetriebe)
oder Stellen des Wählhebels auf R (Automa-
tikgetriebe) ein, sofern die Zündung einge-
schaltet ist oder der Motor läuft.
● Das System schaltet sich 8 Sekunden nach
Auskup
peln des Rückwärtsgangs (Schaltge-
triebe) oder Änderung der Wählhebelstellung
von R (Automatikgetriebe) aus. Das System
schaltet sich auch sofort nach Ziehen des
Zündschlüssels aus.
In Kombination mit dem System der Einpark-
hilfe ››› Seite 180 wird das Kamerabild unver-
züglich nicht mehr angezeigt, wenn der Rück-
wärtsgang ausgekoppelt wird oder Sie den
Wählhebelstellung auf R bewegen, es wird die optische Information durch das System
der Einparkhi
lfe angezeigt.
In Kombination mit diesem System ist es
auch möglich, das Bild des Rückfahrassisten-
ten zu verbergen:
● Im Display eine der Tasten des Infotain-
ment-S
ystems drücken.
● ODER: auf das Miniatur-Fahrzeug drücken,
das
auf der linken Seite des Displays er-
scheint (es wird der komplette Modus des
optischen Systems der Einparkhilfe Plus im
Display angezeigt).
Um sich erneut das Bild des Rückfahrassis-
tenten anzeigen zu lassen:
● Lösen Sie den Rückwärtsgang oder ändern
Sie die Wäh
lhebelstellung und legen Sie wie-
der den Rückwärts ein oder stellen Sie den
Wählhebel auf die Position R.»
187
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Bedienung
Zur W iederaufnahme der gespeicherten Ge-
s c
hwindigkeit drücken Sie nach Loslassen
des Brems- bzw. Kupplungspedals kurz die
Taste 2 in die Position RE
S
.
Ge
schwindigkeitsregelung komplett
absc
halten –
Drücken Sie den Schalter 1
››› Abb . 187
›
›› Seite 189 in die Position OFF.
Überwachungssystem Front As-
si s
t*
Einleitung zum Thema Das Überwachungssystem Front Assist hilft
Auff
ahru
nfäl
le zu vermeiden.
Front Assist kann den Fahrer im Falle von Kol-
lisionsgefahr warnen, das Fahrzeug in einer
Gefahrensituation auf eine Notbremsung vor-
bereiten, den Fahrer beim Bremsen unterstüt-
zen und eine Vollbremsung auslösen.
Front Assist kann nicht die Aufmerksamkeit
des Fahrers ersetzen.
Abstandswarnung
Wenn das System erkennt, dass die Sicher-
heit aufgrund eines zu geringen Abstands zum vorausfahrenden Fahrzeug gefährdet ist,
kann es
den Fahrer mit einer Mitteilung im
Display des Kombiinstruments warnen, wenn
das Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit zwi-
schen etwa 60 km/h (37 mph) und 210 km/h
(130 mph) fährt ››› Abb. 188.
Der Zeitpunkt der Warnung variiert in Abhän-
gigkeit von der Verkehrssituation und dem
Verhalten des Fahrers.
Vorwarnung (vorherige Warnung)
Wenn das System eine mögliche Kollision mit
dem vorausfahrenden Fahrzeug erkennt,
kann es den Fahrer mit einem akustischen
Signal und einer Mitteilung im Display des
Kombiinstruments warnen, wenn er mit einer
Geschwindigkeit zwischen etwa 30 km/h
(18 mph) und 210 km/h (130 mph) fährt
››› Abb. 188.
Der Zeitpunkt der Warnung variiert in Abhän-
gigkeit von der Verkehrssituation und dem
Verhalten des Fahrers. Gleichzeitig wird das
Fahrzeug auf eine mögliche Notbremsung
vorbereitet ››› .
Kriti s
c
he Warnung
Wenn der Fahrer auf die Vorwarnung nicht re-
agiert, kann das System aktiv die Bremsen
beeinflussen, wenn das Fahrzeug mit einer
Geschwindigkeit zwischen etwa 30 km/h
(18 mph) und 210 km/h (130 mph) fährt, wo-
bei es einen kurzen Bremsdruck auslöst, um so vor der bevorstehenden Kollisionsgefahr
zu warnen.
Aut
omatische Vollbremsung
Wenn der Fahrer auch nicht auf die kritische
Warnung reagiert, kann das System eine au-
tomatische Vollbremsung mit progressiver Er-
höhung der Bremskraft einleiten, wenn das
Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit zwischen
etwa 5 km/h (3 mph) und 210 km/h
(130 mph) fährt. Durch Geschwindigkeitsre-
duzierung im Falle einer möglichen Kollision
kann das System dazu beitragen, die Folgen
eines Unfalls zu mindern.
Bremsunterstützung
Wenn Front Assist feststellt, dass der Fahrer
bei Kollisionsgefahr nicht ausreichend
bremst, kann das System die Bremskraft er-
höhen und so die Kollision vermeiden, wenn
das Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit zwi-
schen etwa 5 km/h (3 mph) und 210 km/h
(130 mph) fährt. Die Bremsunterstützung ist
nur solange wirksam, wie das Bremspedal
kräftig getreten bleibt. ACHTUNG
Die intelligente Technik von Front Assist kann
die phy s
ikalisch vorgegebenen Grenzen nicht
überwinden. Die Verantwortung für rechtzeiti-
ges Bremsen liegt immer beim Fahrer. Wenn
Front Assist eine Warnung abgibt, muss der
Fahrer unter Berücksichtigung der 190

Fahrerassistenzsysteme
Verkehrssituation unverzüglich das Bremspe-
da
l
betätigen oder dem Hindernis auswei-
chen.
● Geschwindigkeit und Sicherheitsabstand
zum v
orausfahrenden Fahrzeug immer den
Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsver-
hältnissen anpassen.
● Front Assist alleine kann keine Unfälle und
sch
weren Verletzungen vermeiden.
● In komplexen Verkehrssituationen kann
Front As
sist unnötigerweise warnen und in
das Bremsen eingreifen, ohne dass dies ge-
wünscht ist, wie bei Verkehrsinseln.
● Wenn die Funktionsweise von Front Assist
beispiel
sweise durch Schmutz oder mangel-
hafte Justierung des Radarsensors einge-
schränkt ist, kann das System unnötige
Warnungen abgeben und störend das Brem-
sen beeinflussen.
● Front Assist reagiert beim Fahren weder auf
Mens
chen noch Tiere, noch auf kreuzende
oder in Gegenrichtung entgegenkommende
Fahrzeuge.
● Als Fahrer müssen sie immer darauf vorbe-
reitet
sein, die Kontrolle über das Fahrzeug
zu übernehmen. Hinweis
● Wenn Fr ont
Assist eine Bremsung einleitet,
ist das Bremspedal „härter ausgelegt“.
● Die automatischen Bremseingriffe von
Front As
sist können durch Betätigen der Kupplung, des Gaspedals oder eine Lenkrad-
bewe
gu
ng unterbrochen werden.
● Wenn Front Assist nicht wie in diesem Kapi-
tel be
schrieben arbeitet (z. B. wenn es ver-
schiedene Male unnötigerweise eingreift),
schalten Sie es aus. Fachbetrieb aufsuchen
und System prüfen lassen. SEAT empfiehlt
das Aufsuchen eines SEAT-Vertragshändlers. Warn- und Anzeigeleuchten im Dis-
pl
a
y Abb. 188
Im Display des Kombiinstruments:
W arnhin
w
eise. Abstandswarnung
W
enn der
Sic
herheitsabstand zum voraus-
fahrenden Fahrzeug überschritten wird, er-
scheint im Display des Kombiinstruments ei-
ne entsprechende Warnung. ACHTUNG
Beachten Sie die Sicherheitshinweise ›››
in
Warn- oder K ontr
ollleuchten auf Seite 104. Hinweis
Bei eingeschaltetem Front Assist bleiben die
Warnhin w
eise auf dem Bildschirm der Instru-
mententafel aufgrund anderer Funktionen,
wie zum Beispiel die eines eingehenden An-
rufs, ausgeblendet. Radarsensor
Abb. 189
Im vorderen Stoßfänger: Radarsen-
sor . Zur Erfassung der Verkehrssituation ist im
v
or
der
en Stoßfänger ein Radarsensor einge-
baut ›››
Abb. 189 1 . Vorausfahrende Fahr-
z eug
e k
önnen so bis zu einer Entfernung von
ca. 120 m erkannt werden. »
191
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit