WARNHINWEISE!
Zur Vermeidung von schweren Verletzun-
gen oder Verletzungen mit Todesfolge be-
achten Sie bitte unbedingt Folgendes:
An 12-Volt-Steckdosen sollten nur Geräte an-
geschlossen werden, die für diese Art von Steck-
dose geeignet sind.
Nicht mit feuchten Händen berühren!
Schließen Sie den Deckel, wenn sie nicht ver-
wendet wird und während Sie fahren.
Wird diese Steckdose nicht sachgemäß behan-
delt , können ein Elektroschock oder ein Ausfall
die Folge sein.
Viele elektrische Geräte, die man ein-
stecken kann, ziehen Strom aus der Fahr-
zeugbatterie, auch dann, wenn die Ge-
räte gerade nicht in Benutzung sind (z. B. Handys
usw.). Sind sie lange genug eingesteckt , ist die
Fahrzeugbatterie nicht mehr ausreichend gela-
den, was die Lebensdauer der Batterie herunter-
setzt und/oder das Anlassen des Motors verhin-
dert .
Zusatzverbraucher, die mehr Strom aufnehmen
(z. B. Kühlgeräte, Staubsauger, Leuchten usw.)
entladen die Batterie noch schneller. Sie sind da-
her nur mit Unterbrechungen und größterVorsicht
zu benutzen.
Nach der Verwendung von Zusatzverbrauchern,
die viel Strom benötigen, oder nach langen Stand-
zeiten des Fahrzeugs mit eingesteckten Zusatz-
verbrauchern muss das Fahrzeug ausreichend
lange gefahren werden, damit die Lichtmaschine
die Fahrzeugbatterie wieder aufladen kann.
Steckdosen sind nur für die Stecker der Zusatz-
verbraucher gedacht . Lassen Sie keinen Zusatz-
verbraucher und auch keine Halterung eines Zu-
satzverbrauchers von der Steckdose abhängen.
104
KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEIT
ANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS
TECHNISCHE DATENSTICHWORTVER- ZEICHNIS
Automatische Türverriegelung (bei
Versionen/Märkten, wo verfügbar)
Im Normalzustand ist die automatische Türverriege-
lungsfunktion deaktiviert. Wenn die automatische Tür-
verriegelungsfunktion aktiviert ist, werden die Türen
automatisch verriegelt, sobald die Fahrzeuggeschwin-
digkeit mehr als 24 km/h beträgt. Die automatische
Türverriegelungsfunktion kann durch Ihren Vertrags-
händler aktiviert oder deaktiviert werden, sofern Sie
das ausdrücklich wünschen. Lassen Sie diese Maß-
nahme in Ihrer Vertragswerkstatt durchführen.
Automatische Türentriegelung beim
Aussteigen
Die Türen werden bei Fahrzeugen mit elektrischer
Türverriegelung automatisch entriegelt, wenn:
1. Die Funktion "Automatische Türentriegelung beimAussteigen" aktiviert ist.
2. Ein Gang eingelegt war und die Fahrgeschwindigkeit wieder 0 km/h beträgt.
3. Das Getriebe in NEUTRAL (LEERLAUF) oder PARK steht.
4. Die Fahrertür geöffnet ist.
5. Die Türen nicht zuvor entriegelt wurden.
6. Die Fahrgeschwindigkeit 0 km/h beträgt.
Um die aktuelle Einstellung zu ändern, finden Sie wei-
tere Informationen unter "Uconnect™Einstellungen"
in "Kenntnis des Fahrzeugs". HINWEIS:
Verwenden Sie die Funktion "Automati-
sche Türentriegelung beim Aussteigen" entsprechend
den geltenden gesetzlichen Bestimmungen.
Programmierung der automatischen
Türentriegelung beim Aussteigen
Die Funktion "Automatische Türentriegelung beim
Aussteigen" kann folgendermaßen aktiviert oder deak-
tiviert werden:
Bei Fahrzeugen, die mit Uconnect Touch™ ausge- stattet sind, finden Sie weitere Informationen unter
"Uconnect Touch™Einstellungen" (Einstellungen
Uconnect Touch™) in "Kenntnis des Fahrzeugs".
Bei Fahrzeugen, die nicht mit Uconnect Touch™ ausgestattet sind, führen Sie die folgenden Schritte
durch:
1. Steigen Sie in das Fahrzeug ein und schließen Sie alle Türen.
2. Stecken Sie das SchlüsselGriffstück in den Zünd schalter.
3. Schalten Sie innerhalb 15 Sekunden den Zündschal ter vier Mal von LOCK auf ON/RUN und dann
zurück auf LOCK. Starten Sie den Motor aber
nicht.
4. Drücken Sie innerhalb 30 Sekunden den Türentrie- gelungsschalter, um die Türen zu entriegeln.
5. Ein akustisches Warnsignal zeigt die Beendigung der Programmierung an.
111
KENNTNIS DES
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UND FAHRTWARNLEUCHTENUNDMELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS TECHNISCHE
DATENSTICHWORTVER-ZEICHNIS
ÖFFNEN UND SCHLIESSEN DER
MOTORHAUBE
Die Motorhaube ist doppelt verriegelt.
1. Den Motorhauben-Entriegelungshebel links unterder Instrumententafel ziehen. (abb. 97)
2. Der Sicherungssperrhebel befindet sich außen in der Mitte zwischen Kühlergrill und Motorhauben-
ausschnitt. Den Sicherungssperrhebel nach rechts
drücken und die Motorhaube öffnen. (abb. 98)
Mit der Aufstellstange die Motorhaube in geöffneter
Stellung sichern. Das obere Ende der Aufstellstange in
die Aufnahme an der Unterseite der Motorhaube ste-
cken. (abb. 99)(abb. 97) Motorhaubenentriegelung
(abb. 98)Sicherungssperre unter der Motorhaube(abb. 99)
Aufstellstange der Motorhaube
125
KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEIT ANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTENUNDMELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS TECHNISCHE
DATENSTICHWORTVER-ZEICHNIS
Zur Vermeidung möglicher Schäden:
Vor dem Schließen der Motorhaube si-
cherstellen, dass die Aufstellstange der
Motorhaube korrekt in den Halteclips in Ruhe-
stellung eingerastet ist .
Die Motorhaube zum Schließen nicht he-
rabfallen lassen. Die Motorhaube mit kräftigem
Druck in der Mitte der Vorderkante schließen, um
sicherzustellen, dass beide Verriegelungen einge-
rastet sind. Fahren Sie auf keinen Fall mit einer
nicht vollständig verriegelten Motorhaube. Es
müssen stets beide Verriegelungen eingerastet
sein.
WARNHINWEISE!
Achten Sie deshalb vor Antritt einer
Fahrt auf das vollständige Einrasten der
Motorhaube. Eine nicht vollständig verriegelte
Motorhaube kann sich während der Fahrt öffnen
und die Sicht versperren. Bei Nichtbeachtung
dieser Warnung kann es zu einem Unfall mit
schweren oder lebensgefährlichen Verletzungen
kommen. DACHGEPÄCKTRÄGER (bei
Versionen/Märkten, wo verfügbar)
Die Längsträger des Dachgepäckträgers sind NICHT
geeignet, Lasten ohne Querstangen zu tragen. Metall-
quertraversen können von Ihrem FIAT-Vertragshändler
gekauft werden, um ein funktionsfähiges Dachgepäck-
trägersystem zu erhalten.
Ein Dachgepäckträger erhöht die Gesamtzuladung des
Fahrzeugs nicht. Das Gesamtgewicht der Insassen und
ihres Gepäcks im Fahrzeug zuzüglich der Last auf dem
Dachgepäckträger darf die maximal zulässige Zuladung
des Fahrzeugs nicht überschreiten.
Die Querstangen und die Längsträger sind zur Auf-
nahme des Gewichts der Ladung vorgesehen. Die Last
darf 68 kg nicht überschreiten und muss gleichmäßig
über die Quertraversen verteilt sein.
126
KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEIT
ANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS
TECHNISCHE DATENSTICHWORTVER- ZEICHNIS
BREMSANLAGEIhr Fahrzeug ist mit zwei Hydraulikbremssyste-
men ausgestattet. Fällt eines der beiden Hydrau-
liksysteme aus, übernimmt das andere System die
Funktion. Dies bewirkt allerdings eine weniger effizi-
ente Bremsung. Dieser Verlust macht sich durch den
erhöhten Pedalweg während der Betätigung der Brem-
sen und durch den höheren Kraftaufwand am Brems-
pedal bemerkbar, der erforderlich ist, um das Fahrzeug
abzubremsen oder zum Stillstand zu bringen. Wird die
Störung ferner durch eine Undichtigkeit im Hydraulik-
system verursacht, leuchtet die "Bremswarnleuchte"
auf, da der Bremsflüssigkeitsstand im Hauptzylinder
abfällt.
Auch wenn aus verschiedenen Gründen keine Ser-
vounterstützung mehr zur Verfügung steht (z. B. nach
wiederholtem Bremsen bei abgestelltem Motor) funk-
tionieren die Bremsen noch. Dann ist allerdings ein
erheblich höherer Pedaldruck erforderlich.
WARNHINWEISE!
Abstützen auf den Bremsen kann zu
Bremsversagen und eventuell einem Un-
fall führen. Wird der Fuß während der Fahrt auf
dem Bremspedal abgestützt , kann dies zur Über
hitzung der Bremsen, zu erhöhtem Bremsbelag-
verschleiß und zu möglichen Schäden an der
Bremsanlage führen. Sie hätten in einem Notfall
nicht Ihr volles Bremsvermögen.
Das Fahren eines Fahrzeugs mit leuchtender
"Bremswarnleuchte" ist gefährlich! Beim Brem-
sen kann die Bremsleistung oder Fahrzeugstabi-
lität stark beeinträchtigt sein. Sie benötigen
mehr Zeit , um das Fahrzeug zum Stehen zu brin-
gen, oder Ihr Fahrzeug lässt sich schwerer steu-
ern. Sie könnten einen Unfall haben. Lassen Sie
die Bremsanlage sofort überprüfen.
ANTIBLOCKIERSYSTEM (ABS)
Dieses System hilft dem Fahrer in schwierigen Brems-
situationen, die Kontrolle über das Fahrzeug zu behal-
ten. Das System regelt den Bremsdruck, um ein Blo-
ckieren der Räder zu verhindern und hilft bei rutschiger
Fahrbahnoberfläche, ein Rutschen des Fahrzeugs zu
vermeiden. Weitere Informationen hierzu finden Sie
unter "Antiblockiersystembremsanlage (ABS)" in
"Kenntnis des Fahrzeugs/Elektronische Bremsrege-lung".
128KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEIT
ANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS
TECHNISCHE DATENSTICHWORTVER- ZEICHNIS
WARNHINWEISE!
Das Antiblockiersystem (ABS) kann die
auf das Fahrzeug wirkenden physikali-
schen Gesetze nicht außer Kraft setzen oder die
durch die vorherrschenden Straßenverhältnisse
gegebene Traktion verbessern. ABS kann Unfälle
nicht verhindern, auch die nicht , die aus zu
schnellem Fahren in Kurven, auf rutschigem Un-
tergrund oder bei Aquaplaning resultieren. Die
Möglichkeiten eines mit ABS ausgestatteten
Fahrzeugs dürfen niemals auf leichtsinnige oder
gefährliche Weise so ausgenutzt werden, dass die
Sicherheit des Fahrers oder anderer Personen
gefährdet wird! ELEKTRONISCHE BREMSREGELUNG
Ihr Fahrzeug ist mit einem modernen elektronischen
Bremsregelungssystem ausgestattet, das allgemein als
ESP (elektronisches Stabilitätsprogramm) bezeichnet
wird. Dieses System umfasst: Antiblockiersystem
(ABS), Bremsassistent (BAS), Antriebsschlupfregelung
(ASR), elektronischer Wank- und Überrollschutz
(ERM), elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) und
Anhänger-Schlingerstabilisierung (TSC). Diese Systeme
arbeiten zusammen, um die Stabilität und Beherrsch-
barkeit des Fahrzeugs unter den verschiedensten Fahr-
bedingungen zu verbessern.
ANTIBLOCKIERSYSTEM (ABS)
Das Antiblockiersystem (ABS) verleiht Ihrem Fahrzeug
bei den meisten Bremssituationen erhöhte Stabilität
und Bremsleistung. Das System verfügt über ein Steu-
ergerät zum automatischen Regeln des Bremsdrucks.
Dadurch wird ein Blockieren der Räder und damit ein
Rutschen auf glatten Fahrbahnoberflächen verhindert.
Sobald das Fahrzeug nach Antritt einer Fahrt eine
Geschwindigkeit von 11 km/h überschreitet, hören Sie
möglicherweise ein Klicken, verbunden mit dem Lauf-
geräusch eines Elektromotors. Diese Geräusche ent-
stehen beim Selbsttest des Antiblockiersystems, um
eine einwandfreie Funktion des Systems sicherzustel-
len. Dieser Selbsttest findet jedes Mal beim Starten des
Fahrzeugs und Beschleunigen über 11 km/h statt.
129
KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEIT ANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTENUNDMELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS TECHNISCHE
DATENSTICHWORTVER-ZEICHNIS
Das ABS wird bei Bremsvorgängen bei bestimmten
Fahrbahnverhältnissen oder Bremsbedingungen akti-
viert. Das ABS spricht beim Bremsen auf Eis, Schnee,
Kies, Schotter und Bahnschienen oder bei Notbrem-
sungen an.
ABS-Regeleingriffe können mit folgenden Erscheinun-
gen verbunden sein:
der ABS-Motor läuft (er kann noch kurze Zeit nachdem Bremsvorgang weiterlaufen),
Klickende Geräusche der Magnetventile,
Pulsieren des Bremspedals und
Ein leichter Abfall bzw. ein Absacken des Bremspe- dals am Ende eines Bremsvorgangs.
Alle diese Erscheinungen gehören zur normalen Funk-
tion des ABS.
WARNHINWEISE!
Das Antiblockiersystem (ABS) arbeitet
mit elektronischen Komponenten, die
empfindlich auf Störstrahlungen durch falsch in-
stallierte oder leistungsstarke Sendegeräte re-
agieren können. Solche Störstrahlungen können
den Ausfall der ABS-Funktion verursachen. Die
Installation eines solchen Systems muss von qua-
lifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden.
(Fortsetzung)(Fortsetzung)
Wenn Sie bei einem Antiblockiersystem das
Bremspedal "pumpen", wird die Bremsleistung
verringert , was zu einem Unfall führen kann.
Durch Pumpen wird der Bremsweg länger. Betä
tigen Sie das Bremspedal kräftig, um das Fahr-
zeug möglichst schnell zum Stillstand zu bringen.
Das ABS kann weder verhindern, dass die Ge-
setze der Physik auf das Fahrzeug wirken, noch
kann es die Leistungsfähigkeit der Bremsen oder
der Lenkung über das durch den Zustand der
Bremsen und Reifen des Fahrzeugs oder die vor-
handene Traktion vorgegebene Maß hinaus erhö
hen.
Das ABS kann Unfälle nicht verhindern, vor
allem nicht solche, die durch überhöhte Ge-
schwindigkeit in Kurven, zu dichtes Auffahren
oder Aquaplaning verursacht werden!
Die Möglichkeiten eines Fahrzeugs mit ABS
dürfen niemals auf leichtsinnige oder gefährliche
Weise so ausgenutzt werden, dass die Sicherheit
des Fahrers oder anderer Personen gefährdetwird!
Alle Räder müssen von gleicher Größe und gleichem
Typ sein. Der Reifendruck muss an allen vier Rädern
korrekt sein, damit das ABS-Steuergerät die Signale
auswerten kann.
130
KENNTNIS DES
FAHRZEUGESSICHERHEIT
ANLASSEN
UND FAHRTWARNLEUCHTEN UND
MELDUNGENIM NOTFALL
WARTUNG DES
FAHRZEUGS
TECHNISCHE DATENSTICHWORTVER- ZEICHNIS
ANTRIEBSSCHLUPFREGELUNG (ASR)
Die Antriebsschlupfregelung überwacht die Stärke des
Radschlupfs der angetriebenen Räder. Wird das Durch-
drehen eines Rades registriert, wird/werden das/die
durchdrehende(n) Rad/Räder abgebremst und die Mo-
torleistung wird verringert, um für verbesserte Be-
schleunigung und Stabilität zu sorgen. Eine ASR-
Funktion arbeitet ähnlich wie ein Sperrdifferenzial und
begrenzt das Durchdrehen eines Rades auf einer ange-
triebenen Achse. Wenn sich ein Rad einer angetriebe-
nen Achse schneller dreht als das andere, bremst das
System das durchdrehende Rad ab. Dadurch wird ein
höheres Motordrehmoment an das nicht durchdre-
hende Rad übertragen. Diese Funktion bleibt auch
dann aktiviert, wenn ASR und ESP in die Betriebsart
"Teilabschaltung" geschaltet sind. Weitere Informatio-
nen hierzu finden Sie unter "Elektronisches Stabilitäts
programm (ESP)".
ELEKTRONISCHER WANK- UND
ÜBERROLLSCHUTZ (ERM)
Durch Überwachung der Lenkradbewegungen und der
Fahrgeschwindigkeit erkennt dieses System im Voraus,
ob die Gefahr besteht, dass Räder vom Boden abheben
und das Fahrzeug sich überschlägt. Erkennt das ERM-
System, dass die Rate der Lenkwinkeländerungen und
die Fahrzeuggeschwindigkeit für ein wahrscheinliches
Abheben der Räder ausreichen, bremst es das betref-
fende Rad ab und verringert gegebenenfalls die Motor-
leistung, um diese Wahrscheinlichkeit zu verringern.Das ERM greift nur bei sehr heftigen Fahr- oder Aus-
weichmanövern ein. Das ERM kann die Gefahr eines
Abhebens der Räder nur bei sehr heftigen Fahr- und
Ausweichmanövern verringern. Kein Eingriff erfolgt,
wenn die Räder aufgrund anderer Faktoren abheben,
z. B. bei Fahrbahnunebenheiten, Überfahren des Fahr-
bahnrands oder Aufprall auf Objekte oder andere Fahr-
zeuge.
WARNHINWEISE!
DieWahrscheinlichkeit , dass ein Rad den
Bodenkontakt verliert oder ein Fahrzeug
sich überschlägt hängt von vielen Faktoren ab,
etwa der Fahrzeugbeladung, dem Fahrbahnzu-
stand und den Fahrbedingungen. Das ERM-
System kann das Abheben von Rädern oder das
Überrollen des Fahrzeugs nicht in allen Fällen
verhindern, insbesondere nicht bei Verlassen der
Straße oder bei einem Aufprall auf Gegenstände
oder andere Fahrzeuge. Die Möglichkeiten eines
Fahrzeugs mit ERM dürfen niemals auf leichtsin-
nige oder gefährliche Weise so ausgenutzt wer-
den, dass die Sicherheit des Fahrers oder anderer
Personen gefährdet wird!
ELEKTRONISCHES
STABILITÄTSPROGRAMM (ESP)
Das ESP verbessert die Richtungsstabilität des Fahr-
zeugs in unterschiedlichen Fahrzuständen. Das ESP
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