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5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
*: Je nach Ausstattung
Beim Fahren mit aktivierter Fahrermo-
nitorkamera erkennt das System die
Position und die Blickrichtung des Fah-
rers und ob die Augen geöffnet oder
geschlossen sind. Dadurch kann das
System feststellen, ob der Fahrer die
Umgebung im Blick hat und Fahrmanö-
ver ausführen kann.
■Warnfunktion
In folgenden oder ähnlichen Situatio-
nen ertönt ein Summer und es wird
eine Meldung angezeigt, um den Fah-
rer zu warnen.
Wenn das System feststellt, dass der
Fahrer nicht auf die Straße achtet oder
die Augen geschlossen hat.
Wenn das Gesicht des Fahrers nicht
erkannt werden kann oder wenn das
System feststellt, dass der Fahrer eine
schlechte Körperhaltung hat.
■Gesichtsauthentifizierung
Als Mittel für die persönliche Identifizie-
rung ist das Fahrerüberwachungssy-
stem mit einer
Gesichtsauthentifizierungsfunktion aus-
gestattet.
Siehe “Meine Einstellungen” für Infor-
mationen über die Verwendung der
Gesichtsauthentifizierungsfunktion,
über die Prioritäten im Hinblick auf
andere persönliche Identifizierungs-
maßnahmen und über entsprechende
kundenspezifische Einstellungen.
■Warnfunktion
Diese Funktionen können unter Umständen bei niedrigen Fahrzeuggeschwindigkeiten nicht verwendet werden.
■Situationen, in denen der Fahrermonitor
unter Umständen nicht ordnungsgemäß funktioniert
S.277
Die Einstellungen des Fahrermonitors
können in den kundenspezifischen Ein-
stellungen geändert werden. ( S.573)
Fahrer monitor*
Grundfunktionen
WARNUNG
■Sicherer Betrieb
●Der Fahrermonitor wurde nicht konzi- piert um zu verhindern, dass der Fahrer unaufmerksam fährt oder eine schlechte
Körperhaltung einnimmt. Achten Sie sorgfältig auf die Umge-bungsbedingungen, um den sicheren
Fahrbetrieb zu gewährleisten.
●Der Fahrermonitor kann nicht eine eventuelle Müdigkeit des Fahrers verrin-
gern. Wenn Sie fühlen, dass Ihre Kon- zentration nachlässt oder Sie müde werden, legen Sie eine Pause ein und
schlafen Sie gegebenenfalls, um die Fahrsicherheit zu gewährleisten.
Ändern der Einstellungen des
Fahrermonitors
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5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
• Wenn ein erkennbares Objekt mit der Umgebung verschmilzt, z.B. in der Däm-merung (morgens oder abends) oder bei
Dunkelheit (nachts oder in einem Tunnel) • Wenn das Fahrzeug nach dem Start des EV-Systems eine gewisse Zeit lang nicht
gefahren wurde • Beim Links-/Rechtsabbiegen oder wenige Sekunden nach dem Links-/Rechtsabbie-
gen • Beim Durchfahren einer Kurve und wenige Sekunden nach dem Durchfahren einer
Kurve • Wenn beim Links-/Rechtsabbiegen ein entgegenkommendes Fahrzeug 3 oder
mehr Spuren vom eigenen Fahrzeug ent- fernt fährt• Wenn beim Links-/Rechtsabbiegen die
Richtung des Fahrzeugs deutlich von der Richtung des Verkehrsflusses in der Gegenspur abweicht
• Wenn sich das Fahrzeug beim Links- /Rechtsabbiegen einem Fußgänger
nähert, der in derselben Richtung wie das Fahrzeug unterwegs ist und weiter gerade-aus läuft
●Neben den oben genannten Punkten funk-tioniert die Notlenkungsunterstützung in
manchen Situationen, wie z.B. in den fol- genden Fällen, unter Umständen nicht ord-nungsgemäß:
• Wenn sich ein erkennbares Objekt zu nah am Fahrzeug befindet
• Wenn nicht genügend Platz für Ausweich- manöver vorhanden ist oder wenn ein Hin-dernis in der Ausweichrichtung steht
• Wenn ein Fahrzeug entgegenkommt
Das Pre-Collision-System kann
anhand einer kundenspezifischen
Einstellung aktiviert/deaktiviert wer-
den. ( S.571)
Das System wird immer dann aktiviert, wenn
der Startschalter auf ON gedreht wird.
Wenn das System deaktiviert wird,
leuchtet die PCS-Warnleuchte auf
und es wird eine Meldung in der
Multi-Informationsanzeige ange-
zeigt.
“PCS AUSGESCHALTET”
Die Pre-Collision-Einstellung kann in
den kundenspezifischen Einstellun-
gen geändert werden. ( S.571)
Wenn der Zeitpunkt für die Pre-Colli-
sion-Warnung geändert wird, wird
auch der Zeitpunkt für den Eingriff
der Notlenkungsunterstützung (mit
Ausnahme der aktiven Lenkung)
entsprechend geändert. Wenn “Spä-
ter” ausgewählt wird, funktioniert die
Notlenkungsunterstützung (mit Aus-
nahme der aktiven Lenkung) in den
meisten Fällen nicht.
Ändern der Pre-Collision-Ein-
stellung
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5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
■Betriebsbedingungen der einzelnen Funktionen
●Spurwechselwarnung/Spurabweichungs-vermeidung
Diese Funktion ist einsatzbereit, wenn die fol-
genden Bedingungen erfüllt sind:
• Die Fahrzeuggeschwindigkeit beträgt ca. 50 km/h oder mehr. Der Betrieb ist mög-
lich, wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit ca. 40 km/h oder mehr beträgt und Fahr-zeuge, Motorräder, Fahrräder oder Fuß-
gänger in der Nähe der Spur erkannt werden.• Das System erkennt eine Spur oder einen
Straßenverlauf*. (Wenn nur auf einer Seite
eine Spur- oder Straßenverlaufsmarkie- rung erkannt wird, funktioniert das System nur für die erkannte Seite.)
• Die Breite der Fahrspur beträgt ca. 3 m oder mehr.• Der Hebel für den Fahrtrichtungsanzeiger
wird nicht betätigt. (Außer wenn ein Fahr- zeug in der Richtung er kannt wird, in der der Hebel für den Fahrtrichtungsanzeiger
betätigt wurde.) • Das Fahrzeug wird nicht durch eine scharfe Kurve gefahren.
• Das Fahrzeug beschleunigt oder verzögert nicht um mehr als ein bestimmtes Maß.• Das Lenkrad wird nicht ausreichend stark
betätigt, um einen Spurwechsel durchzu- führen.*: Abgrenzung zwischen dem Asphalt und
Gras, Erde usw. oder baulichen Strukturen,
wie z.B. Bordsteine, Leitplanken usw.
●Pausenempfehlungsfunktion
Diese Funktion ist einsatzbereit, wenn die fol-
genden Bedingungen erfüllt sind:
• Die Fahrzeuggeschwindigkeit beträgt ca.
50 km/h oder mehr. • Die Breite der Fahrspur beträgt ca. 3 m oder mehr.
■Vorübergehende Deaktivierung der
Funktionen
Wenn die Betriebsbedingungen nicht mehr erfüllt sind, kann eine Funktion vorüberge-hend deaktiviert werden. Wenn die Betriebs-
bedingungen später wieder erfüllt werden,
wird die Funktion automatisch wieder akti- viert. ( S.296)
■Betrieb der Spurwechselwarnungsfunk- tion/Spurabweichungsvermeidungs-
funktion
●In Abhängigkeit von der Fahrzeugge-
schwindigkeit, den Straßenbedingungen, dem Winkel der Spurabweichung usw. kann der Fahrer den Betrieb der Spurab-
weichungsvermeidungsfunktion nicht wahrnehmen oder die Funktion ist nicht in Betrieb.
●In Abhängigkeit von den Bedingungen ertönt der Warnsummer unter Umständen,
auch wenn in der kundenspezifischen Ein- stellung die Vibration als Warnung ausge-wählt ist.
●Wenn ein Straßenverlauf* nicht klar
erkennbar oder gerade ist, wird die Spur- wechselwarnungsfunktion oder die Spur-abweichungsvermeidungsfunktion unter
Umständen nicht aktiviert.
●Die Spurwechselwarnungsfunktion oder
die Spurabweichungsvermeidungsfunktion wird unter Umständen nicht aktiviert, wenn das System feststellt, dass das Fahrzeug
absichtlich gelenkt wird, um einem Fuß- gänger oder einem geparkten Fahrzeug auszuweichen.
●Möglicherweise kann das System nicht erkennen, ob die Gefahr einer Kollision mit
einem Fahrzeug auf einem benachbarten Fahrstreifen besteht.
●Die Lenkungsunterstützung der Spurab-weichungsvermeidungsfunktion kann auf-gehoben werden, wenn der Fahrer das
Lenkrad betätigt.*: Abgrenzung zwischen dem Asphalt und
Gras, Erde usw. oder baulichen Strukturen,
wie z.B. Bordsteine, Leitplanken usw.
■Warnung für Hände nicht am Lenkrad
In den folgenden Situationen wird eine Mel-
dung angezeigt, um den Fahrer aufzufordern, die Hände an das Lenkrad zu nehmen. Außerdem wird zu Warnzwecken ein Symbol
eingeblendet und es ertönt ein Summer. Wenn Sie das System verwenden, halten Sie das Lenkrad immer mit gut fest, auch wenn
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5
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5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
die Warnung nicht aktiv ist.
●Wenn das System feststellt, dass der Fah-
rer das Lenkrad nicht richtig festhält oder gar nicht betätigt, während die Lenkungs-unterstützung der Spurabweichungsver-
meidungsfunktion aktiv ist
Die Dauer des Warnsum merbetriebs verlän- gert sich mit steigender Häufigkeit des Ein-griffes der Lenkungsunterstützung. Auch
wenn das System feststellt, dass das Lenk- rad betätigt wurde, ertönt der Warnsummer für einen bestimmten Zeitraum.
■Pausenempfehlungsfunktion
Wenn das Fahrzeug schlingert, wird eine
Meldung angezeigt und ein Warnsummer ausgegeben, um den Fahrer zum Einlegen einer Pause aufzufordern.
In Abhängigkeit von den Fahrzeug- und Stra- ßenbedingungen wird die Pausenempfeh-
lungsfunktion unter Umständen nicht aktiviert.
Das LDA-System kann anhand einer
kundenspezifischen Einstellung akti-
viert/deaktiviert werden. ( S.571)
Die Einstellungen des LDA-Systems
können in den kundenspezifischen
Einstellungen geändert werden.
( S.571)
Ändern der LDA-Einstellungen
WARNUNG
■Situationen, in denen das LDA- System nicht verwendet werden sollte
Deaktivieren Sie das LDA-System in den
folgenden Situationen. Andernfalls kann ein Unfall verursacht werden.
●Wenn das System deaktiviert werden
muss: S.270
■Situationen, in denen das System unter Umständen nicht ordnungsge-
mäß arbeitet
In den folgenden Situationen funktioniert das System unter Umständen nicht ord-nungsgemäß, wodurch Ihr Fahrzeug von
der Spur abweichen kann. Verlassen Sie sich nicht zu stark auf diese Funktionen. Der Fahrer ist allein dafür verantwortlich,
genau auf die Umgebung zu achten und das Lenkrad so zu betätigen, das die Sicherheit gewährleistet ist.
●Wenn die Abgrenzung zwischen dem Asphalt und Gras, Erde usw. oder bauli-chen Strukturen, wie z.B. Bordsteine,
Leitplanken usw., nicht klar erkennbar ist oder nicht gerade verläuft
●Wenn das Fahrzeug von Seitenwind oder von den Verwirbelungen durch andere Fahrzeuge in der Nähe erfasst
wird
●Situationen, in denen die Spur unter Umständen nicht erkannt wird: S.276
●Situationen, in denen die Sensoren unter Umständen nicht ordnungsge-mäß funktionieren: S.275
●Situationen, in denen einige oder alle Funktionen des Systems nicht verwen-det werden können: S.276
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5
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5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
wurde, wird als Sollgeschwindigkeit einge- stellt.
■Anpassen der eingestellten Fahr-
zeuggeschwindigkeit mit den
Schaltern
Zum Ändern der eingestellten Fahr-
zeuggeschwindigkeit drücken Sie den
Schalter “+” oder “-”, bis die
gewünschte Geschwindigkeit angezeigt
wird.
1 Erhöhen der eingestellten Fahr-
zeuggeschwindigkeit
2 Verringern der eingestellten Fahr-
zeuggeschwindigkeit
Kurzer Druck: Drücken Sie den Schalter.
Langer Druck: Drücken und halten Sie den
Schalter, bis die gewünschte Fahrzeugge-
schwindigkeit erreicht ist.
Die eingestellte Fahrzeuggeschwindig-
keit wird folgendermaßen erhöht oder
verringert:
Kurzer Druck: Um 1 km/h mit jedem Druck
auf den Schalter
Langer Druck: Kontinuierliche Erhöhung
oder Verringerung der Geschwindigkeit in
Schritten von 5 km/h, während der Schalter
gedrückt gehalten wird
Die Größe der Einstellungsschritte für die
eingestellte Fahrzeuggeschwindigkeit kann
anhand einer kundenspezifischen Einstel-
lung geändert werden.
■Erhöhen der eingestellten Fahr-
zeuggeschwindigkeit mit dem
Gaspedal
1 Betätigen Sie das Gaspedal, um
das Fahrzeug bis zur gewünschten
Fahrzeuggeschwindigkeit zu
beschleunigen.
2 Drücken Sie die Taste “+”.
1 Drücken Sie den Deaktivierungs-
schalter oder den Fahrerassistenz-
schalter, um die Regelung
abzubrechen.
Die Regelung wird auch abgebrochen, wenn das Bremspedal betätigt wird. (Wenn das
Fahrzeug von der Systemsteuerung ange- halten wurde, wird die Regelung durch das
Anpassen der eingestellten
Fahrzeuggeschwindigkeit
Abbrechen/Wiederaufnehmen
der Regelung
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5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
ten des Schalters “+” oder “-” auf das erkannte Tempolimit erhöht/verringert wer-den:
●Wenn keine Tempolimit-Informationen ver-fügbar sind
●Wenn das erkannte Tempolimit mit der Sollgeschwindigkeit übereinstimmt
●Wenn das erkannte Tempolimit außerhalb des Geschwindigkeitsbereichs liegt, in
dem die dynamische Radar-Geschwindig- keitsregelung betrieben werden kann
Die Einstellungen der dynamischen
Radar-Geschwindigkeitsregelung kön-
nen in den kundenspezifischen Einstel-
lungen geändert werden. ( S.571)
Ändern der Einstellungen der
dynamischen Radar-Geschwin-
digkeitsregelung
Geschwindigkeitsregelsy-
stem
Das Fahrzeug kann mit einer Soll-
geschwindigkeit gefahren wer-
den, auch wenn das Gaspedal
nicht betätigt wird.
Verwenden Sie das Geschwindig-
keitsregelsystem nur auf Autobah-
nen und Schnellstraßen.
WARNUNG
■Sicherer Betrieb
●Der Fahrer trägt die alleinige Verantwor- tung für die Gewährleistung der Fahrsi-cherheit. Verlassen Sie sich daher nicht
zu stark auf das System. Der Fahrer ist allein dafür verantwortlich, genau auf die Umgebung zu achten und das Fahr-
zeug sicher zu bewegen.
●Stellen Sie die Geschwindigkeit pas- send zur geltenden Geschwindigkeits-
begrenzung, zum Verkehrsfluss, zum Straßenzustand, zu den Wetterbedin-gungen usw. ein. Der Fahrer ist für die
Überprüfung der Sollgeschwindigkeit verantwortlich.
■Situationen, in denen das Geschwin-
digkeitsregelsystem nicht verwendet werden sollte
Verwenden Sie das Geschwindigkeitsre- gelsystem nicht in den folgenden Situatio-
nen. Da das System in diesen Situationen keinen angemessenen unterstützenden Eingriff vornehmen kann, kann die Ver-
wendung des Systems zu einem Unfall mit schweren oder sogar tödlichen Verletzun-gen führen.
●Auf Straßen mit scharfen Kurven
●Auf kurvenreichen Strecken
●Auf rutschigen Fahrbahnen, z. B. wenn
die Fahrbahn mit Wasser, Eis oder Schnee bedeckt ist
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5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
Zum Ändern der eingestellten Fahr-
zeuggeschwindigkeit drücken Sie den
Schalter “+” oder “-”, bis die
gewünschte Geschwindigkeit angezeigt
wird.
1 Erhöhen der eingestellten Fahr-
zeuggeschwindigkeit
2 Verringern der eingestellten Fahr-
zeuggeschwindigkeit
Kurzer Druck: Drücken Sie den Schalter.
Langer Druck: Drücken und halten Sie den
Schalter, bis die gewünschte Fahrzeugge-
schwindigkeit erreicht ist.
Die eingestellte Fahrzeuggeschwindigkeit
wird folgendermaßen erhöht oder verringert:
Kurzer Druck: Um 1 km/h mit jedem Druck
auf den Schalter
Langer Druck: Kontinuierliche Erhöhung
oder Verringerung der Geschwindigkeit in
Schritten von 5 km/h, während der Schalter
gedrückt gehalten wird
Die Größe der Einstellungsschritte für die
eingestellte Fahrzeuggeschwindigkeit kann
anhand einer kundenspezifischen Einstel-
lung geändert werden.
1 Drücken Sie den Deaktivierungs-
schalter oder den Fahrerassistenz-
schalter, um die Regelung
abzubrechen.
2 Drücken Sie den Schalter “RES”,
um die Regelung wiederaufzuneh-
men.
Wenn die Regelung abgebrochen wird, wechselt die Kontrollleuchte für die
Geschwindigkeitsbegrenzung ihre Farbe von Grün zu Weiß.
■Überschreiten der Sollgeschwindigkeit
Wenn in den folgenden Situationen die Fahr- zeuggeschwindigkeit die eingestellte Geschwindigkeit überschreitet, blinkt die ein-
gestellte Fahrzeuggeschwindigkeit in der Anzeige:
●Wenn das Gaspedal stark durchgedrückt wird
●Bei Bergabfahrt
■Automatisches Deaktivieren der Geschwindigkeitsbegrenzung
●Situationen, in denen einige oder alle Funktionen des Systems nicht verwendet werden können: S.276
■Änderungen beim Bremsbetriebsge-
räusch und beim Ansprechverhalten des Bremspedals
S.407
Anpassen der eingestellten
Fahrzeuggeschwindigkeit
Abbrechen/Wiederaufnehmen
der Regelung
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5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Anzeigenregelschalter
Ein-/Ausschalten des Totwinkel-Assistenzsy-
stems
Außenspiegel-Kontrollleuchten
Wenn ein Fahrzeug in einem toten Winkel
des Außenspiegels erkannt wird oder wenn
sich ein Fahrzeug schnell von hinten annä-
hert und in den toten Winkel gelangt, leuch-
tet die Außenspiegel-Kontrollleuchte auf der
Seite auf, auf der das Fahrzeug erkannt
wurde. Wenn der Hebel für den Fahrtrich-
tungsanzeiger in die Richtung der erkannten
Seite bewegt wird, blinkt die Außenspiegel-
Kontrollleuchte.
Kontrollleuchte für Fahrerassistenz-
systeme
Leuchtet, wenn der Totwinkel-Assistent aus-
geschaltet ist. Zu diesem Zeitpunkt wird
“Spurwechsel- Assistent AUS” in der Multi-
Informationsanzeige angezeigt.
■Sichtbarkeit der Außenspiegel-Kontroll- leuchten
Bei starkem Sonnenlicht sind die Außenspie-
gel-Kontrollleuchten manchmal nur schwer erkennbar.
■Kundenspezifische Anpassung
Einige Funktionen können angepasst wer-
den. ( S.573)
■Zertifizierung
S.647Systemkomponenten
WARNUNG
■Gewährleistung des ordnungsgemä- ßen Betriebs des Systems
Die Sensoren für den Totwinkel-Assisten-
ten sind links und rechts am Heckstoßfän- ger verbaut sind. Beachten Sie die folgenden Punkte, um sicherzustellen,
dass der Totwinkel-Assistent ordnungsge- mäß funktioniert.
●Halten Sie die Sensor und die umge-
benden Bereiche am Heckstoßfänger jederzeit sauber.
Wenn ein Sensor oder der umgebende
Bereich eines Sensors am Heckstoßfän-
ger verschmutzt oder mit Schnee bedeckt
ist, funktioniert der Totwinkel-Assistent
unter Umständen nicht und es wird eine
Warnmeldung ( S.527) angezeigt. Besei-
tigen Sie in diesem Fall den Schmutz oder
Schnee und fahren Sie das Fahrzeug ca.
10 Minuten lang so, dass die Betriebsbe-
dingungen der BSM-Funktion ( S.325)
erfüllt sind. Wenn die Warnmeldung nicht
ausgeblendet wird, lassen Sie das Fahr-
zeug von einem Toyota-Vertragshändler
bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder
einem anderen kompetenten Fachbetrieb
überprüfen.
●Bringen Sie kein Zubehör, keine Aufkle- ber (auch keine transparenten Aufkle-ber), kein Aluminiumklebeband usw. an
einem Sensor oder im Umgebungsbe- reich eines Sensors am Heckstoßfänger an.