158
Fahren
Blinkt die Kontrollleuchte dieser Taste und erscheint eine Meldung in Verbindung mit
einem akustischen Signal.
Lassen Sie es von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen.
Das Fahrzeug ist im „STOP“-Modus.
Bei Auftreten eines Fehlers leuchten alle
Kontrollleuchten des Kombiinstruments auf.
Je nach Ausführung kann auch eine Warnmeldung
angezeigt werden, um Sie aufzufordern, die
Gangwahl auf Position N zu stellen und das
Bremspedal zu betätigen.
►
Schalten Sie die Zündung aus und dann den
Motor mit dem Schlüssel oder über die Taste
„ START/STOP“ erneut ein.
12 V-Batterie
Das Stop & Start-System erfordert eine
12
V-Batterie mit spezieller Technologie und
Eigenschaften.
Arbeiten an diesem System dürfen ausschließlich
von einem Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt vorgenommen werden
Reifendrucküberwachung
Dieses System warnt den Fahrer, wenn es einen
Reifendruckabfall an einem oder mehreren Reifen
erkennt.
Der Alarm wird während der Fahrt ausgelöst, nicht
bei stehendem Fahrzeug.
Es vergleicht die von den Raddrehzahlsensoren
gelieferten Informationen mit den Referenzwerten,
die nach jeder Neueinstellung des Reifendrucks
oder nach einem Radwechsel neu initialisiert
werden müssen.
Dabei werden die zuletzt während der Anfrage
zur Neuinitialisierung gespeicherten Werte
berücksichtigt. Es ist daher wichtig, dass der
Reifendruck während dieses Vorgangs korrekt ist.
Dies liegt in der Verantwortung des Fahrers.
Die Reifendrucküberwachung entbindet den Fahrer jedoch grundsätzlich nicht von seiner
Aufmerksamkeitspflicht.
Das System ist kein Ersatz für die regelmäßige
Prüfung des Reifendrucks (einschl. des
Reifendrucks des Reserverads), insbesondere
vor einer langen Fahrstrecke.
Fahren bei niedrigem Reifendruck, insbesondere
bei erschwerten Fahrbedingungen (schwere
Beladung, erhöhte Geschwindigkeit, lange
Strecke):
–
verschlechtert das Fahrverhalten.
–
verlängert die Bremswege.
–
bewirkt eine vorzeitige
Abnutzung der Reifen.
–
erhöht den Energieverbrauch.
Die für das Fahrzeug festgelegten Reifendruckwerte stehen auf dem
Reifendruck-Aufkleber.
Zusätzliche Informationen zum Thema
Kenndaten finden Sie im entsprechenden
Abschnitt.
Kontrolle des Reifendrucks Der Reifendruck muss monatlich bei
„kalten“ Reifen kontrolliert werden (Fahrzeug
unbenutzt seit 1 Std. oder nach einer Strecke
von weniger als 10
km, gefahren mit gemäßigter
Geschwindigkeit).
Andernfalls 0,3 bar zu den auf dem Aufkleber
genannten Werten addieren.
Schneeketten Das System muss nach der Montage oder
Demontage von Schneeketten nicht reinitialisiert
werden.
Reserverad Das Stahlersatzrad hat keinen
Reifendrucksensor.
Warnung niedriger
Reifendruck
Dies wird durch das ununterbrochene Leuchten der Warnleuchte angezeigt, in
Verbindung mit einem akustischen Signal und, je
nach Ausstattung, der Anzeige einer Meldung.
167
Fahren
6Überschreitung der programmierten Fahrzeuggeschwindigkeit
Durch Treten des Gaspedals ist es möglich, die
eingestellte Geschwindigkeit vorübergehend zu
überschreiten (die Anzeige der programmierten
Geschwindigkeit blinkt).
Um zur eingestellten Geschwindigkeit
zurückzukehren, nehmen Sie den Fuß vom
Gaspedal (wenn diese erreicht ist, hört die
Geschwindigkeitsanzeige auf zu blinken).
Funktionsgrenzen In folgenden Situationen darf die Funktion
keinesfalls verwendet werden:
–
im Stadtgebiet, wo Fußgänger die Straße
überqueren können,
–
bei starkem V
erkehr,
–
auf kurvigen oder steilen Straßen,
–
auf rutschiger oder überfluteter Fahrbahn,
–
bei ungünstigen W
etterbedingungen,
–
bei schlechten Sichtverhältnissen für den
Fahrer,
–
beim Fahren auf einer Rennstrecke,
–
bei Fahrten auf einem Prüfstand,
–
bei V
erwendung von Schneeketten oder
Schneesocken.
Geschwindigkeitsregler
Für weitere Informationen siehe Allgemeine Hinweise zu Fahrassistenzsystemen und
Einparkhilfen und Spezielle Empfehlungen
zum Geschwindigkeitsregler.
Dieses System behält automatisch die Fahrzeuggeschwindigkeit auf dem vom
Fahrer einprogrammierten Einstellwert, ohne dass
das Gaspedal betätigt wird.
Das Einschalten des Geschwindigkeitsreglers erfolgt
manuell.
Es wird eine Mindestgeschwindigkeit des Fahrzeugs
von 40
km/h benötigt.
Bei einem Schaltgetriebe muss mindestens der 3.
Gang eingelegt sein.
Bei einem Gangwahlschalter muss der Modus
D
oder
B ausgewählt sein.
Der Geschwindigkeitsregler bleibt bei den
mit Stop & Start-Funktion ausgestatteten
Motoren unabhängig vom Getriebetyp nach
einem Gangwechsel aktiv.
Die Geschwindigkeit wird beim Ausschalten der Zündung gelöscht.
Bedienelement am Lenkrad
1. ON (Position CRUISE)/OFF (Position 0 )
2. Aktivieren der aktuellen
Geschwindigkeitsregelung/Verringern der
Geschwindigkeit
3. Aktivieren der aktuellen
Geschwindigkeitsregelung/Erhöhen der
Geschwindigkeit
4. Pause/Wiederaufnahme der
Geschwindigkeitsregelung mit der zuvor
gespeicherten Sollgeschwindigkeit
5. Je nach Ausführung:
Anzeige der mit der Speicherung der
Geschwindigkeiten aufgezeichneten
Geschwindigkeitsgrenzwerte
oder
Berücksichtigung der von der
Verkehrszeichenerkennung-Funktion (Anzeige
von MEM) vorgeschlagenen Geschwindigkeit
Für weitere Informationen zur Speicherung
von Geschwindigkeiten oder zur
186
Praktische Tipps
Kraftstoffkompatibilität
Dieselkraftstoffe gemäß EN590, EN16734 und
EN16709 enthalten jeweils bis zu 7 %, 10 %,
20
% und 30 % Fettsäuremethylester. Die
Verwendung von B20- oder B30-Kraftstoffen, selbst
wenn es nur gelegentlich ist, ist mit besonderen
Wartungsbedingungen („erschwerte Bedingungen“)
verbunden.
Paraffinischer Dieselkraftstoff gemäß EN15940.
Die Verwendung jeder anderen Art von (Bio)-Kraftstoff (z. B. reine oder verdünnte
pflanzliche oder tierische Öle, Heizöl) ist
ausdrücklich verboten. Es besteht die Gefahr der
Beschädigung des Motors und des
Kraftstoffkreislaufs!
Es dürfen nur Dieseladditive gemäß der Norm B715000 verwendet werden.
Diesel bei niedrigen
Temperaturen
Bei Temperaturen unter 0 °C könnte die Bildung
von Paraffinen in Sommerdieselkraftstoffen zu
Betriebsstörungen des Motors führen. Unter
diesen Temperaturbedingungen sollten Sie Winterdieselkraftstoff verwenden und den Tank über
50
% gefüllt halten.
Zur Vermeidung von Startschwierigkeiten empfiehlt
es sich, das Fahrzeug bei Temperaturen unter 15 °C
überdacht (in einer beheizten Garage) abzustellen.
Reisen ins Ausland
Bestimmte Kraftstoffe können den Motor
beschädigen.
In bestimmten Ländern kann es erforderlich
sein, eine besondere Kraftstoffart (spezielle
Oktanzahl, spezielle Vertriebsbezeichnung
...) zu
benutzen, um den korrekten Betrieb des Motors
zu garantieren.
Für weitere Informationen wenden Sie sich an den
Vertreter des Händlernetzes.
Tanken
Fassungsvermögen des Tanks: ca. 69 Liter
Reserve: ca. 6 Liter
Mindestfüllstand
Wenn der Mindestfüllstand erreicht wird, leuchtet eine dieser
Kontrollleuchten auf dem Kombiinstrument in
Verbindung mit der Anzeige einer Meldung und
einem akustischen Signal auf. Bei erstmaligem
Aufleuchten verbleiben Ihnen ca. 8 Liter Kraftstoff.
Füllen Sie den Tank unbedingt auf, damit Sie mit
dem Fahrzeug nicht liegen bleiben.
Für weitere Informationen zu einem leer
gefahrenen Tank (Diesel) siehe entsprechende
Rubrik.
Ein kleiner Pfeil in der Nähe der Kontrollleuchte gibt an, an welcher Seite des
Fahrzeugs sich die Tankklappe befindet.
STOP & START Füllen Sie den Tank niemals auf, wenn sich
der Motor im STOP-Modus befindet; schalten Sie
die Zündung unbedingt über die Taste aus.
Tanken
Nachtankmengen unter 8 Liter werden von der
Kraftstofftankanzeige nicht registriert.
Beim Öffnen des Tankverschlusses kann ein
Luftansauggeräusch zu hören sein. Dieser völlig
normale Unterdruck wird durch die Dichtigkeit des
Kraftstoffsystems verursacht.
Um das Auffüllen völlig sicher durchzuführen:
►
Stellen Sie immer den Motor ab.
►
Entriegeln Sie das Fahrzeug per
Keyless-System.
203
Praktische Tipps
7Bauen Sie die Dachgepäckträger wieder ab,
wenn sie nicht mehr benötigt werden.
Dieser Wert kann sich ändern. Beachten Sie hierzu die maximale Dachträgerlast, die in
der mit den Dachträgern gelieferten Anleitung
angegeben ist.
Wenn die Ladehöhe 40 cm übersteigt,
passen Sie die Fahrzeuggeschwindigkeit dem
Straßenprofil an, damit die Dachträger und die
Befestigungen am Fahrzeug nicht beschädigt
werden.
Beachten Sie die gesetzlichen Bestimmungen
des jeweiligen Landes hinsichtlich des Transports
von Gegenständen, die länger als das Fahrzeug
sind.
Dachträger
Es dürfen maximal 3 Dachträger (2 bei der Version
mit Panorama-Schiebedach) installiert werden.
Verwenden Sie die grün markierten Positionen.
Mit Panorama-Schiebedach
Max. zulässige Traglast: – Auf 2 Dachträgern: 100 kg
–
Auf 3 Dachträger verteilt: 150
kg.
Benutzen Sie für die Montage von Querträgern die
dafür vorgesehenen Schnellbefestigungen:
►
Öffnen Sie die Befestigungsverschlüsse an allen
Trägern,
►
setzen Sie alle Befestigungen ein und verriegeln
Sie sie nacheinander am Dach,
►
vergewissern Sie sich, dass die Dachträger
richtig fixiert sind (indem Sie an ihnen rütteln),
►
schließen Sie die Befestigungsverschlüsse an
allen Trägern.
Die Träger sind austauschbar und für jedes
Befestigungspaar anpassbar.
Dachgalerie
Max. zulässige Traglast auf der Dachgalerie: 170 kg.
Verwenden Sie die dafür vorgesehenen
Schnellbefestigungen, um die Dachgalerie zu
installieren:
►
bringen Sie die Dachgalerie gegenüber den
Befestigungen an und verriegeln Sie sie eine nach
der anderen auf dem Dach,
►
vergewissern Sie sich (durch daran rütteln), dass
die Dachgalerie richtig befestigt ist.
Motorhaube
Stop & Start Bevor Arbeiten unter der Motorhaube
durchgeführt werden, müssen Sie die Zündung
ausschalten, um der Gefahr vorzubeugen, dass
der Motor automatisch neu startet.
Achten Sie darauf, nicht mit Kleidung oder
sonstigen Objekten im Kühlerventilator oder an
anderen beweglichen Teilen hängen zu bleiben;
es besteht Erstickungs- und Verletzungsgefahr!
Elektromotor Achten Sie darauf, nicht mit Kleidung oder
sonstigen Objekten im Kühlerventilator oder an
208
Praktische Tipps
Weitere Informationen und Vorsichtsmaßnahmen vor jeglichem Eingriff
an der 12
V-Batterie finden Sie in der
entsprechenden Rubrik.
Die mit einem Stop & Start-System ausgestatteten Versionen enthalten eine
bleihaltige 12
V-Batterie mit spezieller
Technologie und Eigenschaften.
Sie sollte nur von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder einer
qualifizierten Fachwerkstatt ausgetauscht
werden.
Innenraumfilter
Je nach Umweltbedingungen und Beanspruchung des Fahrzeugs (hohe
Staubkonzentration in der Luft, Fahren im
Stadtverkehr) tauschen Sie diesen ggf. doppelt so
oft aus.
Ein verstopfter Innenraumfilter kann sich negativ auf die Leistung der Klimaanlage
auswirken und zu unerwünschter
Geruchsentwicklung führen.
Luftfilter
Je nach Umweltbedingungen und Beanspruchung des Fahrzeugs (hohe
Staubkonzentration in der Luft, Fahren im
Stadtverkehr) tauschen Sie diesen ggf. doppelt so
oft aus.
Ölfilter
Tauschen Sie den Ölfilter bei jedem Motorölwechsel aus.
Partikelfilter (Diesel)
/ Die beginnende Verstopfung des Partikelfilters wird Ihnen durch ein
kurzzeitiges Aufleuchten dieser Kontrollleuchte und
eine Warnmeldung angezeigt.
Regenerieren Sie den Filter, indem Sie bis zum
Erlöschen der Kontrollleuchte 15 Minuten mit einer
Geschwindigkeit von mindestens 60
km/h und
mit einer Motordrehzahl von mehr als 2.500 U/
min fahren, sobald es die Verkehrsbedingungen
zulassen.
Ist es nicht möglich, 60
km/h zu erreichen, lassen
Sie den Motor ungefähr 15 Minuten im Leerlauf
laufen und fahren Sie dann 15 Minuten mit einer
Motordrehzahl von mehr als 2.500 U/min.
Schalten Sie den Motor nicht aus, bis der Filter vollständig regeneriert ist; wiederholte
Intervalle können zum vorzeitigen Verschleiß des
Motoröls führen.
Das Regenerieren des Filters bei stehendem
Fahrzeug wird nicht empfohlen.
Nach längerem Betrieb des Fahrzeugs bei sehr geringer Geschwindigkeit oder im
Leerlauf kann beim Beschleunigen
ausnahmsweise Wasserdampf am Auspuff
austreten. Diese Emissionen haben keine
Auswirkung auf das Fahrzeugverhalten oder die
Umwelt.
Neues Fahrzeug Bei den ersten Regenerationsvorgängen
des Partikelfilters kann es verbrannt riechen.
Dies ist absolut normal.
Schaltgetriebe
Das Getriebe ist wartungsfrei (kein Ölwechsel).
Automatikgetriebe
Das Getriebe ist wartungsfrei (kein Ölwechsel).
Gangwahlschalter
Der Gangwahlschalter ist wartungsfrei.
Manuelle Feststellbremse
Wenn die Feststellbremse zu viel Spiel hat
oder wenn Sie feststellen, dass sie an
Wirksamkeit verloren hat, muss sie auch zwischen
zwei Wartungen neu eingestellt werden.
Dieses System muss von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder durch eine
qualifizierte Fachwerkstatt überprüft werden.
2 11
Praktische Tipps
7an denen es AdBlue®-Pumpen gibt, die speziell für
Privatfahrzeuge konzipiert wurden.
Füllen Sie AdBlue® niemals an einer
Tankstation nach, die LKWs vorbehalten ist.
Empfehlungen bezüglich Lagerung
AdBlue® friert ab einer Temperatur von ca. -11°C
und verliert seine Eigenschaften ab +25°C. Behälter
sollten an einem kühlen Ort und vor direkter
Sonneneinstrahlung geschützt aufbewahrt werden.
Unter korrekten Lagerbedingungen kann es
mindestens ein Jahr gelagert werden.
War die Flüssigkeit gefroren, kann sie nach dem
vollständigen Auftauen bei Zimmertemperatur
wieder verwendet werden.
Niemals Behälter mit AdBlue® im Fahrzeug
lagern.
Einsatz- und Sicherheitshinweise
AdBlue® ist eine Urea-Lösung. Diese Flüssigkeit ist
nicht entflammbar, farb- und geruchlos (bei kühler
Aufbewahrung).
Bei Hautkontakt reinigen Sie die Haut mit fließendem
Wasser und Seife. Bei Augenkontakt die Augen
sofort mindestens 15 Minuten lang mit Wasser oder
einer speziellen Augenreinigungslösung spülen.
Sollten Sie eine andauernde Reizung oder ein
Brennen feststellen, suchen Sie bitte einen Arzt auf.
Bei Verschlucken den Mund sofort mit klarem
Wasser ausspülen und viel Wasser trinken.
Unter bestimmten Umständen (z. B. bei hoher
T emperatur) besteht das Risiko, dass Ammoniak
freigesetzt wird. Die Dämpfe dürfen nicht eingeatmet
werden. Die Ammoniakdämpfe können die
Schleimhautreizungen (Augen, Nase und Rachen)
verursachen.
AdBlue® darf nicht in die Hände von Kindern
gelangen und muss in der
Originalverpackung aufbewahrt werden.
Vorgehensweise
Achten Sie vor dem Nachfüllen darauf, dass das
Fahrzeug auf einer ebenen und geraden Fläche
steht.
Vergewissern Sie sich im Winter, dass die
Fahrzeugtemperatur über -11°C liegt. Andernfalls
könnte die Flüssigkeit AdBlue
® gefroren sein und
nicht in den Tank eingefüllt werden können. Stellen
Sie das Fahrzeug in dem Fall für einige Stunden an
einen wärmeren Ort (Garage), bevor Sie nachfüllen.
AdBlue® niemals in den Dieseltank füllen.
Sollten Spritzer der AdBlue®-Flüssigkeit
vorhanden sein, sind diese umgehend mit
kaltem Wasser oder einem feuchten Tuch zu
entfernen.
Bei kristallisierter Flüssigkeit verwenden Sie zum
Entfernen einen Schwamm und warmes Wasser.
Wichtig: Beim Auffüllen nach einer Panne
aufgrund eines AdBlue-Mangels müssen
Sie unbedingt ca. 5 Minuten warten, bevor Sie
die Zündung wieder einschalten. ln dieser Zeit
dürfen weder die Fahrertür geöffnet, noch das
Fahrzeug entriegelt, der Schlüssel in das
Zündschloss gesteckt werden oder sich der
elektronische Schlüssel des „Keyless-
System“-Systems im Fahrzeuginnenraum
befinden.
Nach Ablauf dieser Zeit schalten Sie die Zündung
ein und lassen nach weiteren 10 Sekunden den
Motor an.
►
Schalten Sie die Zündung aus und ziehen Sie
den Schlüssel ab, um den Motor auszuschalten.
oder
►
Mit Keyless-System-System: Betätigen Sie die
Taste „START/STOP“, um den Motor auszuschalten.
Zugang zum AdBlue®-Tank
► Um Zugang zum AdBlue®-Tank zu erhalten,
öffnen Sie die linke Vordertür.
►
Drehen Sie den blauen Deckel um
1/6-Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn.
212
Praktische Tipps
► Nehmen Sie den Deckel nach oben ab.
► Mit einem Behälter AdBlue®: Prüfen Sie das
Verfallsdatum und lesen Sie die Gebrauchshinweise
auf dem Etikett aufmerksam durch, bevor Sie den
Inhalt des Behälters in den AdBlue
®-Tank Ihres
Fahrzeugs füllen.
►
Mit einer
AdBlue
®-Pumpe: Führen Sie die
Zapfpistole ein und füllen Sie den Tank, bis die
Zapfpistole automatisch abschaltet.
►
Führen Sie die Schritte nach dem Befüllen in
umgekehrter Reihenfolge aus.
Um den AdBlue®-Tank nicht zu überfüllen:
–
Füllen Sie mit den AdBlue®-Behältern
zwischen 10 und 13 Liter auf.
–
V
ersuchen Sie beim Tanken an der Tankstelle
nicht, nach dem ersten automatischen Stopp der
Zapfpistole noch weiter zu tanken.
Das System registriert eine Befüllung mit AdBlue
®
erst ab einer Menge von 5 Liter.
Wenn der AdBlue®-Tank vollständig leer ist
– was durch die Meldung „AdBlue
nachfüllen: Starten nicht möglich“ angezeigt
wird – müssen Sie mindestens 10 Liter in den
Tank füllen.
Das Nachfüllen wird möglicherweise nicht sofort
registriert. Möglicherweise wird das Nachfüllen
erst nach einigen Minuten Fahrtzeit registriert.
Freilauf
In einigen Situationen müssen Sie das Fahrzeug
in den Freilaufmodus versetzen (z. B. beim
Abschleppen, auf einem Prüfstand, in einer
automatischen Waschanlage (Wasch-Modus) oder
beim Transport auf dem Schienen- oder Seeweg).
Das Verfahren variiert je nach Getriebe und
Feststellbremse.
Lassen Sie ein Fahrzeug im Freilauf niemals unbeaufsichtigt.
Mit Schaltgetriebe oder
Automatikgetriebe und
manueller Feststellbremse
/
Zum Lösen
► Betätigen Sie bei stehendem Fahrzeug und bei
laufendem Motor das Bremspedal.
►
Bringen Sie bei einem Schaltgetriebe den
Schalthebel in Leerlaufstellung.
►
Stellen Sie beim
Automatikgetriebe das
Gangwahlrad auf Position N .
►
Lösen Sie die Feststellbremse.
►
Lassen Sie das Bremspedal los und schalten Sie
den Motor aus.
Rückkehr zum normalen Betrieb
► Ziehen Sie die Feststellbremse an. ►
Stellen Sie bei einem
Automatikgetriebe den
Wählhebel in den Modus P .
Mit Schaltgetriebe und
elektrischer Feststellbremse
/
Zum Lösen
► Stellen Sie den Gangwählhebel bei laufendem
Motor und während Sie das Bremspedal ganz
durchtreten auf Position „Neutral“.
►
Schalten Sie den Motor aus, während Sie das
Bremspedal durchtreten.
►
Lassen Sie das Bremspedal los und schalten Sie
die Zündung ein.
►
Drücken Sie den Betätigungsschalter während
Sie das Bremspedal ganz durchtreten, um die
Feststellbremse zu lösen.
►
Lassen Sie das Bremspedal los und schalten Sie
die Zündung aus.
Rückkehr zum normalen Betrieb
► Starten Sie den Motor neu, während Sie das
Bremspedal durchtreten, und ziehen Sie die
Feststellbremse an.
234
Bei einer Panne
► Falls Ihr Fahrzeug damit ausgestattet ist,
entfernen Sie die Kunststoffabdeckung, um auf den
Pluspol (+) zuzugreifen.
Der Minuspol (-) der Batterie ist nicht zugänglich.
In der Nähe der Batterie befindet sich ein separater
Massepunkt.
Für weitere Informationen zu Motorhaube
und Motor siehe entsprechende Abschnitte.
Starten mit einer
Fremdbatterie
Wenn Ihre Fahrzeugbatterie entladen ist, kann
das Fahrzeug mit einer Hilfsbatterie (externe
Batterie oder Batterie eines anderen Fahrzeugs)
und Starthilfekabeln oder mithilfe eines Starthilfe-
Boosters gestartet werden.
Starten Sie das Fahrzeug niemals über ein
angeschlossenes Batterieladegerät.
Verwenden Sie niemals einen Starthilfe-Booster
mit einer Betriebsspannung von 24
V oder mehr.
Überprüfen Sie zuerst, dass die Hilfsbatterie eine
Nennspannung von 12 V und eine Kapazität hat,
die mindestens der Kapazität der entladenen
Batterie entspricht.
Die beiden Fahrzeuge dürfen sich nicht berühren.
Schalten Sie bei beiden Fahrzeugen alle
elektrischen Verbraucher (Audiosystem,
Scheibenwischer, Beleuchtung usw.) aus.
Achten Sie darauf, dass die Starthilfekabel sich
nicht in der Nähe von beweglichen Teilen des
Motors befinden (Ventilator, Riemen usw.).
Klemmen Sie den Pluspol (+) nicht bei laufendem
Motor ab.
► Falls das Fahrzeug damit ausgestattet ist,
nehmen Sie die Kunststoffabdeckung am Pluspol
(+) ab.
►
Schließen Sie das rote Kabel an den Pluspol
(+) der entladenen Batterie A (in Höhe des
Metallwinkels) und dann an den Pluspol (+) der
Hilfsbatterie B bzw. des Starthilfe-Boosters an.
► Schließen Sie ein Ende des grünen oder
schwarzen Kabels an den Minuspol (-) der
Hilfsbatterie B oder des Starthilfe-Boosters (oder an
einen Massepunkt des Hilfsfahrzeugs) an.
►
Schließen Sie das andere Ende des grünen oder
schwarzen Kabels an den Massepunkt C an.
►
Starten Sie den Motor des Hilfsfahrzeugs und
lassen Sie ihn einige Minuten laufen.
►
Betätigen Sie den
Anlasser des nicht startenden
Fahrzeugs und lassen Sie den Motor laufen.
Wenn der Motor nicht sofort startet, schalten Sie die
Zündung aus und warten Sie einen Moment, bevor
Sie es erneut versuchen.
►
W
arten Sie, bis der Motor wieder im Leerlauf
läuft.
►
Ziehen Sie die Starthilfekabel
in umgekehrter
Anschlussreihenfolge wieder ab.
►
Falls das Fahrzeug damit ausgestattet ist,
bringen Sie die Kunststoffabdeckung des Pluspols
(+) wieder an.
►
Lassen Sie den Motor im Stillstand mindestens
30 Minuten laufen, damit die Batterie eine
ausreichende Ladekapazität erreichen kann.
Das sofortige Fahren ohne ausreichende Ladekapazität kann einige Funktionen des
Fahrzeugs beeinträchtigen (z.
B. Stop & Start).
Führen Sie zum Trennen diese Schritte in umgekehrter Reihenfolge durch.