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1-1. Für die Sicherheit
Sicherheitsinformationen
SRS-Warnleuchte
Airbagsensor-Baugruppe
“PASSENGER AIR BAG”-Kontrollleuchte
Die wichtigsten Baut eile des SRS-Airbagsystems sind oben dargestellt. Das SRS-
Airbagsystem wird von der Airbagsensor-Baugruppe gesteuert. Beim Auslösen wer-
den die Airbags durch eine chemische Reaktion in den Airbag-Gasgeneratoren
schlagartig mit ungiftigem Gas gefüllt, um die Bewegung der Insassen aufzufangen.
■Wenn die SRS-Airbags ausgelöst (auf- geblasen) werden
●SRS-Airbags können u. U. leichte Schürf-wunden, Verbrennungen, Prellungen usw.
verursachen, da sie beim Auslösen extrem
schnell durch heiße Gase aufgeblasen werden.
●Es kommt zu einem lauten Geräusch und weißes Pulver wird ausgestoßen.
●Teile des Airbagmoduls (Lenkradnabe, Air-bagabdeckung und Airbag-Gasgenerator),
die Vordersitze, Teile von A- und C-Säule
sowie die Dachrahmen können für meh- rere Minuten heiß sein. Der Airbag selbst
kann ebenfalls heiß sein.
●Es kann zu Rissen in der Windschutz-
scheibe kommen.
●Alle Türen werden entriegelt. ( S.171)
●Fahrzeuge mit Folgekollision-Bremssy- stem: Es erfolgt eine automatische Steue-
rung der Bremsen und Bremsleuchten.
( S.464)
●Die Innenraumleuchten werden automa-
tisch eingeschaltet. ( S.550)
●Die Warnblinkanlage wird automatisch ein-
geschaltet. ( S.634)
●Die Kraftstoffzufuhr zum Motor wird unter-
brochen. ( S.643)
●Fahrzeuge mit ERA-GLONASS/EVAK:
Das System ist so ausgelegt, dass bei Ein-
tritt einer der folgenden Situationen ein
Notruf* mit der Fahrzeugposition an die
ERA-GLONASS-/EVAK-Leitstelle gesen- det wird (ohne dass Sie die Taste “SOS”
drücken müssen), woraufhin ein Mitarbei-
ter der Leitstelle versuchen wird, mit den
Fahrzeuginsassen zu sprechen, um den
Schweregrad des Notfalls sowie den Umfang der erforderlichen Hilfe festzustel-
len. Wenn die Insassen nicht antworten
können, wird der Anruf automatisch als Notfall betrachtet und der Mitarbeiter ver-
ständigt die benötigten Rettungsdienste.
( S.77) • Ein SRS-Airbag wird ausgelöst.
• Ein Gurtstraffer wird aktiviert.
• Das Fahrzeug ist von einem schweren Heckaufprall betroffen.
• Das Fahrzeug hat sich überschlagen.*: In einigen Fällen kann der Notruf nicht aus-
gelöst werden. ( S.79)
■Bedingungen für das Auslösen der
SRS-Airbags (SRS-Frontairbags)
●Die SRS-Frontairbags lösen bei einem
Aufprall aus, bei dem der eingestellte
Schwellenwert überschritten wird (die Kraft entspricht einem Frontalaufprall mit ca.
20–30 km/h auf eine feste Wand, die sich
nicht bewegt oder verformt).
Das erforderliche Auslösemoment erhöht
sich in den folgenden Situationen jedoch
beträchtlich:
• Wenn das Fahrzeug auf ein bewegliches, verformbares Objekt, z. B. ein geparktes
Fahrzeug oder einen Schildermast, auf-
prallt • Wenn sich das Fahrzeug unter ein anderes
Fahrzeug schiebt, z. B. bei einem Unfall,
bei dem die Fahrzeugfront unter die Lade- fläche eines LKW gerät
●Abhängig von der Art des Aufpralls werden möglicherweise nur die Gurtstraffer akti-
viert.
L
M
N

781-4. Diebstahlschutzsystem
■Automatische Notrufe
Bei einer Airbag-Auslösung alarmiert
das System automatisch die ERA-
GLONASS-/EVAK-Leitstelle.* Der dor-
tige Telefonist empfängt die Daten zur
Fahrzeugposition und zum Zeitpunkt
des Vorfalls sowie die Fahrzeug-Identi-
fizierungsnummer und versucht, mit
den Fahrzeuginsassen zu sprechen,
um die Lage zu beurteilen. Wenn die
Insassen nicht antworten können, wird
der Anruf automatisch als Notfall
betrachtet und der Telefonist verstän-
digt die nächstgelegenen Rettungs-
dienste (112-System usw.), schildert
die Situation und fordert die Entsen-
dung von Einsatzkräften an.
*: In einigen Fällen kann der Notruf nicht
ausgelöst werden. ( S.79)
■Manuelle Notrufe
Drücken Sie in einem Notfall die Taste
“SOS”, um die ERA-GLONASS-/EVAK-
Leitstelle zu kontaktieren.* Der dortige
Telefonist ermittelt die Position Ihres
Fahrzeugs, beurteilt die Lage und ver-
anlasst erforderliche Rettungseinsätze.
Sollten Sie versehentlich die Taste “SOS”
drücken, teilen Sie dem Telefonisten mit,
dass kein Notfall vorliegt.
*: In einigen Fällen kann der Notruf nicht
ausgelöst werden. ( S.79)
Wenn der Motorschalter auf ON
geschaltet wird, leuchtet für
10 Sekunden die rote Kontrollleuchte
und anschließend die grüne Kontroll-
leuchte, wodurch angezeigt wird, dass
das System aktiviert ist. Die Kontroll-
leuchten zeigen Folgendes an:
Wenn die grüne Kontrollleuchte dau-
erhaft leuchtet, ist das System akti-
viert.
Wenn die grüne Kontrollleuchte
zweimal pro Sekunde blinkt, wird
gerade ein automatischer oder
manueller Notruf abgesetzt.
Wenn keine der Kontrollleuchten
leuchtet, ist das System nicht akti-
viert.
Wenn die rote Kontrollleuchte zu
einem anderen Zeitpunkt als unmit-
telbar nach dem Schalten des
Motorschalters auf ON aufleuchtet,
liegt möglicherweise eine Funktions-
störung des Systems vor oder die
Pufferbatterie ist entladen.
Wenn die rote Kontrollleuchte wäh-
rend eines Notrufs ca. 30 Sekunden
lang blinkt, zeigt dies an, dass der
Notruf abgebrochen wurde oder
dass das Mobilfunknetz-Signal
schwach ist.
Die Lebensdauer der Pufferbatterie beträgt
maximal 3 Jahre.
Zur Überprüfung der korrekten Funk-
tion des Notrufsystems verfügt dieses
über einen Testmodus. Um das Gerät
zu testen, setzen Sie sich mit einem
Toyota-Vertragshändler bzw. einer
Toyota-Vertragswerkstatt oder einer
anderen zuverlässigen Werkstatt in
Verbindung.
Notrufdienste
Kontrollleuchten
Testmodus des Geräts

1403-1. Hinweise zu den Schlüsseln
3-1.Hinweise zu den Schlüsseln
Folgende Schlüssel gehören zum Lie-
ferumfang des Fahrzeugs.
Fahrzeuge ohne intelligentes
Zugangs- und Startsystem
Hauptschlüssel
Betätigung der Fernbedienungsfunktionen
(S.142)
Schlüsselnummernschild
Fahrzeuge mit intelligentem
Zugangs- und Startsystem
Elektronische Schlüssel
• Betätigung des intelligenten Zugangs-
und Startsystems (S.189)
• Betätigung der Fernbedienungsfunktionen
(S.142)
Mechanische SchlüsselSchlüsselnummernschild
■An Bord eines Flugzeugs
Wenn Sie einen Schlüssel mit Fernbedie-
nungsfunktion in einem Flugzeug mit sich
führen, stellen Sie sicher, dass keine Tasten
des Schlüssels gedrückt werden, während
Sie sich in der Flugzeugkabine befinden.
Wenn Sie den Schlüssel in Ihrer Tasche o. Ä.
mit sich führen, stellen Sie sicher, dass die
Tasten nicht aus Versehen gedrückt werden
können. Durch Drücken einer Taste sendet
der Schlüssel möglicherweise Funkwellen
aus, die den Betrieb des Flugzeugs stören
könnten.
■Entladene Schlüsselbatterie
Fahrzeuge ohne intelligentes Zugangs-
und Startsystem
●Die normale Batterielebensdauer beträgt 1
bis 2 Jahre.
●Die Batterie entlädt sich, auch wenn der
Fernbedienungsschlüssel nicht benutzt
wird. Folgende Symptome weisen darauf
hin, dass die Batterie des Fernbedienungs-
schlüssels möglicherweise leer ist. Erset-
zen Sie die Batterie, wenn dies erforderlich
ist. (S.615)
• Die Fernbedienung funktioniert nicht.
• Der Erfassungsbereich wird kleiner.
Fahrzeuge mit intelligentem Zugangs- und
Startsystem
●Die normale Batterielebensdauer beträgt 1
bis 2 Jahre.
●Wird die Batterie schwächer, ertönt beim
Ausschalten des Motors ein Alarm im
Innenraum und auf dem Multi-Informati-
onsdisplay wird eine Meldung angezeigt.
●Damit sich die Batterie des Schlüssels
weniger stark entlädt, wenn der elektroni-
sche Schlüssel längere Zeit nicht verwen-
det wird, aktivieren Sie den
Batteriesparmodus des elektronischen
Schlüssels. (S.190)
●Da der elektronische Schlüssel ständig
Funkwellen empfängt, entlädt sich die Bat-
terie auch dann, wenn der elektronische
Schlüssel nicht verwendet wird. Folgende
Symptome weisen darauf hin, dass die
Schlüssel
Schlüsselarten
A
B
A
B
C

3244-3. Betätigen von Beleuchtung und Scheibenwischern
■Informationen zur Erfassung durch die
Frontkamera
●In den folgenden Situationen wird das
Fernlicht eventuell nicht automatisch aus-
geschaltet:
• Wenn in einer Kurve plötzlich entgegen-
kommende Fahrzeuge auftauchen
• Wenn ein anderes Fahrzeug vor Ihrem
Fahrzeug einschert
• Wenn Fahrzeuge vor Ihnen aufgrund von
mehreren Kurven, Fahrbahnteilungen oder
Bäumen am Straßenrand nicht erfasst
werden können
• Wenn Fahrzeuge vor Ihnen auf der äuße-
ren Fahrspur einer breiten Straße auftau-
chen
• Wenn Fahrzeuge vor Ihrem Fahrzeug
ohne Licht fahren
●Das Fernlicht wird möglicherweise ausge-
schaltet, wenn ein Fahrzeug vor Ihnen
erfasst wird, dessen Nebelleuchten bei
ausgeschalteten Scheinwerfern einge-
schaltet sind.
●Hausbeleuchtungen, Straßenbeleuchtun-
gen, Verkehrsampeln und beleuchtete Pla-
katwände oder Schilder können dazu
führen, dass von Fernlicht auf Abblendlicht
umgeschaltet wird oder dass das Abblend-
licht eingeschaltet bleibt.
●Die folgenden Faktoren können die Zeit bis
zum Ein- oder Ausschalten des Fernlichts
beeinflussen:
• Die Helligkeit von Scheinwerfern,
Nebelleuchten und Schlussleuchten von
Fahrzeugen vor Ihnen
• Die Bewegung und die Richtung von Fahr-
zeugen vor Ihnen
• Wenn ein Fahrzeug vor Ihnen nur an einer
Seite betriebsfähige Leuchten hat
• Wenn es sich bei dem Fahrzeug vor Ihnen
um ein zweirädriges Fahrzeug handelt
• Die Fahrbahnbedingungen (Gefälle,
Kurve, Zustand der Fahrbahnoberfläche
usw.)
• Die Anzahl der Fahrgäste und die Menge
des Gepäcks
●Das Fernlicht wird möglicherweise ein-
bzw. ausgeschaltet, wenn der Fahrer nicht
damit rechnet.
●Fahrräder und ähnliche Objekte werden möglicherweise nicht erkannt.
●In den unten angegebenen Situationen ist
das System eventuell nicht in der Lage, die
Umgebungshelligkeit richtig zu erfassen.
Dies kann dazu führen, dass das Abblend-
licht eingeschaltet bleibt oder dass das
Fernlicht Fußgänger, Fahrer in Fahrzeu-
gen vor Ihnen oder andere Verkehrsteil-
nehmer stört. Schalten Sie in diesen Fällen
manuell zwischen Fernlicht und Abblend-
licht um.
• Bei schlechtem Wetter (Regen, Schneefall,
Nebel, Sandsturm usw.)
• Die Sicht durch die Windschutzscheibe ist
durch Nebel, Beschlag, Eis, Schmutz usw.
beeinträchtigt
• Die Windschutzscheibe weist Risse oder
andere Schäden auf
• Die Frontkamera ist verformt oder ver-
schmutzt
• Wenn die Temperatur der Frontkamera
extrem hoch ist
• Die Umgebungshelligkeit ist ähnlich stark
wie die Helligkeit von Scheinwerfern,
Schlussleuchten oder Nebelleuchten
• Wenn die Scheinwerfer oder Schlus-
sleuchten von Fahrzeugen vor Ihnen aus-
geschaltet oder verschmutzt sind, ihre
Farbe ändern oder nicht richtig eingestellt
sind
• Wenn von einem vorausfahrenden Fahr-
zeug Wasser, Schnee, Staub usw. aufge-
wirbelt wird und auf das eigene Fahrzeug
trifft
• Wenn Sie durch Gegenden mit ständigem
Wechsel zwischen Helligkeit und Dunkel-
heit fahren
• Wenn Sie auf Strecken mit ständig anstei-
genden und wieder abfallenden Straßen
oder auf Straßen mit holprigen, welligen
oder unebenen Oberflächen (Pflasterstra-
ßen, Schotterstraßen usw.) fahren
• Wenn Sie häufig und wiederholt Kurven
fahren oder auf einer gewundenen Straße
fahren
• Es befindet sich ein stark reflektierender
Gegenstand, wie z. B. ein Schild oder ein
Spiegel, vor dem Fahrzeug
• Das Heck eines Fahrzeugs vor Ihnen ist
stark reflektierend (wenn sich z. B. ein
Container auf einem LKW befindet)
• Die Scheinwerfer des Fahrzeugs sind

3524-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
■Bedingungen, unter denen das System möglicherweise eingreift, obwohl keine
Kollisionsgefahr besteht
●In einigen Situationen, wie beispielsweise
den folgenden, geht das System mögli-
cherweise davon aus, dass das Risiko eines Frontalzusammenstoßes besteht,
und greift ein.
• Wenn Sie ein erfassbares Objekt usw. passieren
• Wenn Sie beim Überholen eines erfassba-
ren Objekts usw. die Fahrspur wechseln
• Wenn Sie sich einem erfassbaren Objekt nähern, das sich in der benachbarten Spur
oder am Straßenrand befindet, wie etwa
wenn Sie die Fahrspur wechseln oder auf einer kurvenreichen Straße fahren
• Wenn Sie einem erfassbaren Objekt usw. schnell dicht auffahren
• Wenn Sie sich Objekten am Straßenrand
annähern, wie etwa erfassbaren Objekten, Schutzplanken, Strommasten, Bäumen
oder Wänden
• Wenn sich am Eingang einer Kurve ein erfassbares oder anderes Objekt am Stra-
ßenrand befindet
• Wenn sich vor Ihrem Fahrzeug Muster
oder Farbmarkierungen befinden, die für
ein erfassbares Objekt gehalten werden können
• Wenn Wasser, Schnee, Staub usw. auf
den Frontbereich Ihres Fahrzeugs trifft • Wenn Sie ein erfassbares Objekt überho-
len, das gerade die Fahrspur wechselt oder abbiegt
• Wenn Sie an einem auf der Gegenfahr-
bahn befindlichen erfassbaren Objekt vor- beifahren, das zum Abbiegen angehalten
hat
• Wenn ein erfassbares Objekt Ihrem Fahr-
zeug sehr nahe kommt und dann anhält,
bevor es Ihre Fahrspur kreuzt • Wenn sich der Frontbereich Ihres Fahr-
zeugs hebt oder senkt, wie etwa beim Fah-
ren auf Straßen mit Bodenwellen oder auf unebenen Fahrbahnen
• Wenn Sie auf einer Fahrbahn fahren, die
durch Strukturen begrenzt ist, z. B. in einem Tunnel oder auf einer Eisenbrücke
• Wenn sich ein metallisches Objekt (Kanal-
deckel, Stahlplatte usw.), Stufen oder ein Vorsprung vor Ihrem Fahrzeug befinden
• Wenn Sie unter einem Objekt durchfahren
(Verkehrsschild, Plakatwand usw.)
• Wenn Sie sich der Schranke einer Maut-
station, einer Parkplat zschranke oder einer andere Schranke nähern, die sich öffnet

377
4 4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
ist, ein anderes zu überholen, blinkt
das angezeigte Verkehrszeichen
und ein Warnsummer ertönt.
Je nach Situation wird das Verkehrs-
umfeld (Verkehrsrichtung, Geschwin-
digkeitseinheit) möglicherweise falsch
erkannt und eine Meldungsfunktion
funktioniert eventuell nicht ordnungsge-
mäß.
■Einstellung
S.130
■Automatisches Ausblenden der RSA-
Verkehrszeichenanzeige
In folgenden Situationen wird die Anzeige
eines oder mehrerer Verkehrszeichen auto-
matisch ausgeblendet.
●Über eine bestimmte Entfernung wurde
kein Verkehrszeichen erkannt.
●Die Straße ändert sich, da Sie nach links
oder rechts abbiegen usw.
■Bedingungen, unter denen das System
eventuell nicht ordnungsgemäß funk-
tioniert oder Verkehrszeichen nicht kor-
rekt erkannt werden
In den folgenden Situationen funktioniert das
RSA-System nicht normal, wodurch es mögli-
cherweise Verkehrszeichen nicht erkennt,
falsche Verkehrszeichen anzeigt usw. Dies
ist jedoch kein Zeichen für eine Funktionsstö-
rung.
●Die Ausrichtung der Frontkamera stimmt
nicht mehr, da der Sensor einem starken
Stoß ausgesetzt wurde usw.
●Es befindet sich Schmutz, Schnee, ein
Aufkleber usw. auf der Windschutz-
scheibe in der Nähe der Frontkamera.
●Bei schlechten Witterungsverhältnissen,
wie starkem Regen, Nebel, Schneefall
oder einem Sandsturm
●Das Licht eines entgegenkommenden
Fahrzeugs, der Sonne usw. strahlt direkt in
die Frontkamera.
●Das Verkehrsschild ist verschmutzt, ver-
blasst, verbeult oder steht schräg.
●Der Kontrast eines elektronischen Ver-kehrsschilds ist gering.
●Das ganze Schild oder ein Teil davon ist
von Blättern, einem Mast usw. verdeckt.
●Das Schild war für die Frontkamera nur
kurz sichtbar.
●Die Fahrsituation (Abbiegen, Spurwechsel
usw.) wird falsch eingeschätzt.
●Wenn es ein Verkehrsschild gibt, das nicht
für die momentan befahrene Fahrspur gilt,
das Schild aber direkt am Anfang eines
Autobahnabzweigs oder kurz vor dem
Ende eines Einfädelungsstreifens steht.
●Auf der Rückseite des vorausfahrenden
Fahrzeugs sind Aufkleber angebracht.
●Es wird ein Zeichen erkannt, das einem
systemkompatiblen Verkehrszeichen
ähnelt.
●Beim Fahren auf einer Hauptfahrbahn kön-
nen unter Umständen Geschwindigkeits-
begrenzungszeichen einer Nebenfahrbahn
erkannt und angezeigt werden (wenn sie
sich im Erfassungsbereich der Frontka-
mera befinden).
●Beim Fahren in einem Kreisverkehr kön-
nen unter Umständen Geschwindigkeits-
begrenzungszeichen einer Kreisverkehr-
Ausfahrtstraße erkannt und angezeigt wer-
den (wenn sie sich im Erfassungsbereich
der Frontkamera befinden).
●Die Fahrzeugfront ist aufgrund der Zula-
dung angehoben oder abgesenkt.
●Die Umgebungshelligkeit ist nicht ausrei-
chend oder ändert sich abrupt.
●Wenn ein für LKWs bestimmtes Zeichen
usw. erkannt wird.
●Das Fahrzeug wird in einem Land gefah-
ren, in dem eine andere Verkehrsrichtung
gilt.
●Die Kartendaten des Navigationssystems
sind veraltet.
●Das Navigationssystem ist nicht in Betrieb.
●Die auf dem Instrument angezeigte
Geschwindigkeitsangabe kann von jener
auf dem Navigationssystem abweichen, da
das Navigationssystem auf Kartendaten
zurückgreift.

419
4 4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
■Voraussetzungen für die Erfassung
eines Fahrzeugs durch die BSM-Funk-
tion
Die BSM-Funktion erfasst in den folgenden
Situationen ein Fahrzeug, das sich im Erfas-
sungsbereich befindet:
●Ein auf einer benachbarten Spur fahren-
des Fahrzeug überholt Ihr Fahrzeug.
●Sie überholen langsam ein auf einer
benachbarten Spur fahrendes Fahrzeug.
●Ein anderes Fahrzeug gerät in den Erfas-
sungsbereich, während es die Spur wech-
selt.
■Bedingungen, unter denen die BSM-
Funktion ein Fahrzeug nicht erfasst
Die BSM-Funktion ist nicht darauf ausgelegt,
folgende Fahrzeugtypen und/oder Objekte zu
erfassen:
●Kleinkrafträder, Fahrräder, Fußgänger
usw.*
●Fahrzeuge, die in Gegenrichtung fahren
●Schutzplanken, Mauern, Schilder,
geparkte Fahrzeuge und ähnliche unbe-
wegliche Gegenstände
*
●Fahrzeuge, die sich hinter Ihnen auf der-
selben Fahrspur befinden*
●Fahrzeuge, die 2 Spuren von Ihrem Fahr-
zeug entfernt fahren*
●Fahrzeuge, die schnell von Ihrem Fahr-
zeug überholt werden
*: Abhängig von den jeweiligen Bedingungen
kann jedoch eine Erfassung des Fahr-
zeugs und/oder Objekts stattfinden.
■Bedingungen, unter denen die BSM-
Funktion eventuell nicht einwandfrei
funktioniert
●Die BSM-Funktion erfasst Fahrzeuge in
den folgenden Situationen möglicherweise
nicht einwandfrei:
• Wenn die Ausrichtung des Sensors nicht
mehr stimmt, weil der Sensor oder der
umgebende Bereich einem starken Stoß
ausgesetzt wurde
• Wenn Schlamm, Schnee, Eis, ein Aufkle-
ber usw. den Sensor oder den umgeben-den Bereich am Heckstoßfänger bedeckt
• Beim Fahren auf einer nassen Fahrbahn
mit tiefen Wasserpfützen bei schlechtem
Wetter, wie Starkregen, Schneefall oder
Nebel
• Wenn sich mehrere Fahrzeuge annähern
und nur ein geringer Abstand zwischen
diesen Fahrzeugen besteht
• Wenn der Abstand zwischen Ihrem Fahr-
zeug und einem nachfolgenden Fahrzeug
gering ist
• Wenn ein beträchtlicher Geschwindigkeits-
unterschied zwischen Ihrem Fahrzeug und
dem Fahrzeug, das in den Erfassungsbe-
reich gerät, besteht
• Wenn sich der Geschwindigkeitsunter-
schied zwischen Ihrem Fahrzeug und
einem anderen Fahrzeug ändert
• Wenn ein Fahrzeug in den Erfassungsbe-
reich gerät, das ungefähr mit der gleichen
Geschwindigkeit fährt wie Ihr Fahrzeug
• Es befindet sich noch ein Fahrzeug im
Erfassungsbereich, während Ihr Fahrzeug
nach einem Halt wieder anfährt
• Beim Fahren auf Strecken, die wiederholt
starke Gefälle und Steigungen aufweisen,
wie Hügel, Straßensenken usw.
• Beim Fahren auf Straßen mit vielen oder
scharfen Kurven oder auf unebenen Fahr-
bahnen
• Wenn die Fahrspuren breit sind oder Sie
am Rand der Fahrspur fahren und sich das
Fahrzeug auf einer benachbarten Spur
weit von Ihrem Fahrzeug entfernt befindet
• Wenn am Fahrzeugheck ein Zubehörteil
(z. B. ein Fahrradträger) angebracht ist
• Wenn ein beträchtlicher Höhenunterschied
zwischen Ihrem Fahrzeug und dem Fahr-
zeug, das in den Erfassungsbereich gerät,
besteht
• Unmittelbar nach dem Einschalten der
BSM-Funktion bzw. der RCTA-Funktion
• Bei Anhängerbetrieb●Die Wahrscheinlichkeit, dass die BSM-
Funktion fälschlicherweise ein Fahrzeug
und/oder Objekt erfasst, kann sich in den
folgenden Situationen erhöhen:
• Wenn die Ausrichtung des Sensors nicht
mehr stimmt, weil der Sensor oder der
umgebende Bereich einem starken Stoß
ausgesetzt wurde
• Wenn der Abstand zwischen Ihrem Fahr-

421
4 4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
Der Warnsummer kann Sie auf schnell fah-
rende Fahrzeuge hinweisen, die sich Ihrem
Fahrzeug aus einer größeren Entfernung
nähern.
Beispiel:
■Voraussetzungen für den Betrieb der
RCTA-Funktion
Die RCTA-Funktion ist betriebsbereit, wenn
alle folgenden Bedingungen erfüllt sind:
●Die RCTA-Funktion ist eingeschaltet.
●Der Schalt-/Wählhebel steht auf “R”.
●Die Geschwindigkeit beträgt weniger als
ca. 8 km/h.
●Die Geschwindigkeit des herannahenden
Fahrzeugs liegt zwischen ca. 8 km/h und
28 km/h.
■Festlegen der Warnsummerlautstärke
Die Warnsummerlautstärke kann über das
Multi-Informationsdisplay eingestellt werden.
(S.130)
■Bedingungen, unter denen die RCTA-
Funktion ein Fahrzeug nicht erfasst
Die RCTA-Funktion ist nicht darauf ausge-
legt, folgende Fahrzeugtypen und/oder
Objekte zu erfassen.
●Fahrzeuge, die sich direkt von hinten nähern
●Fahrzeuge, die aus einem Parkplatz neben
Ihrem Fahrzeug zurücksetzen
●Fahrzeuge, die von den Sensoren auf-
grund von Hindernissen nicht erfasst wer-
den können
●Schutzplanken, Mauern, Schilder,
geparkte Fahrzeuge und ähnliche unbe-
wegliche Gegenstände
*
●Kleinkrafträder, Fahrräder, Fußgänger
usw.*
●Fahrzeuge, die sich von Ihrem Fahrzeug
entfernen
●Fahrzeuge, die sich aus einem Parkplatz
neben Ihrem Fahrzeug nähern*
*
: Abhängig von den jeweiligen Bedingungen
kann jedoch eine Erfassung des Fahr-
zeugs und/oder Objekts stattfinden.
■Bedingungen, unter denen die RCTA-
Funktion eventuell nicht einwandfrei
funktioniert
●Die RCTA-Funktion erfasst Fahrzeuge in
den folgenden Situationen möglicherweise
nicht einwandfrei:
• Wenn die Ausrichtung des Sensors nicht
mehr stimmt, weil der Sensor oder der
umgebende Bereich einem starken Stoß
ausgesetzt wurde
• Wenn Schlamm, Schnee, Eis, ein Aufkle-
ber usw. den Sensor oder den umgeben-
den Bereich am Heckstoßfänger bedeckt
• Beim Fahren auf einer nassen Fahrbahn
mit tiefen Wasserpfützen bei schlechtem
Wetter, wie Starkregen, Schneefall oder
Nebel
• Wenn sich mehrere Fahrzeuge annähern
und nur ein geringer Abstand zwischen
diesen Fahrzeugen besteht
• Wenn sich ein Fahrzeug mit hoher
Herannahen-
des FahrzeugGeschwindig-
keit Ungefäh-
rer
Abstand bei
Warnung
Schnell28 km/h20 m
Langsam8km/h5,5 m
A