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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
ren kompetenten Fachbetrieb überprüfen.
■ABS (Antiblockiersystem)
Verhindert ein Blockieren der Räder,
wenn die Bremsen abrupt betätigt wer-
den oder wenn beim Fahren auf rut-
schiger Straße gebremst wird
■Bremsassistent
Erzeugt nach dem Betätigen des
Bremspedals eine höhere Bremskraft,
wenn das System eine Notbremssitua-
tion erkennt
■VSC (Fahrzeugstabilitätsrege-
lung)
Hilft dem Fahrer bei plötzlichem Spur-
wechsel oder bei Kurvenfahrten auf rut-
schigen Fahrbahnen, ein Schleudern
des Fahrzeugs zu verhindern.
■VSC+ (Fahrzeugstabilitätsrege-
lung+)
Übernimmt die gleichzeitige Regelung
von ABS, TRC, VSC und EPS.
Unterstützt die Richtungsstabilität
durch die Steuerung des Lenkverhal-
tens, wenn das Fahrzeug auf rutschi-
gen Straßen auszubrechen droht.
HINWEIS
■Gewährleisten der ordnungsgemä- ßen Funktion des GPF-Systems
●Verwenden Sie nur den angegebenen
Kraftstoff
●Modifizieren Sie die Abgasrohre nicht
Fahrerassistenzsysteme
Um die Sicherheit beim Fahren
und die Leistung zu gewährlei-
sten, arbeiten die folgenden
Systeme in bestimmten Fahrsitua-
tionen automatisch. Bedenken Sie
jedoch, dass es sich hierbei um
zusätzliche Systeme handelt, auf
die Sie sich im Fahrbetrieb nicht
zu stark verlassen sollten.
Zusammenfassung der Fah-
rerassistenzsysteme
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4-6. Fahrhinweise
Beachten Sie entsprechend den Fahr-
bedingungen die folgenden Punkte:
Versuchen Sie nicht, Fenster gewalt-
sam zu öffnen, und bewegen Sie
keine fest gefrorenen Scheibenwi-
scher. Gießen Sie warmes Wasser
über den eingefrorenen Bereich, um
das Eis zum Schmelzen zu bringen.
Wischen Sie das Wasser sofort ab,
damit es nicht gefriert.
Entfernen Sie Schnee über den
Lufteinlassöffnungen vor der Front-
scheibe, um die ordnungsgemäße
Funktion des Gebläses für die Fahr-
zeugklimatisierung sicherzustellen.
Entfernen Sie Eis oder Schnee an
den Außenleuchten, vom Fahrzeug-
dach, vom Fahrwerk, aus den Rad-
kästen oder von den Bremsen.
Entfernen Sie Schnee und Matsch
von Ihren Schuhsohlen, bevor Sie in
das Fahrzeug einsteigen.
Beschleunigen Sie das Fahrzeug lang-
sam, halten Sie einen sicheren Abstand
zum vorausfahrenden Fahrzeug ein
und fahren Sie mit reduzierter und an
den Straßenzustand angepasster
Geschwindigkeit.
Parken Sie das Fahrzeug, und stel-
len Sie den Schalthebel auf 1 oder
R, ohne die Feststellbremse anzu-
ziehen. Die Feststellbremse könnte
einfrieren und lässt sich dann nicht
mehr lösen. Wenn Sie das Fahrzeug
abstellen, ohne die Feststellbremse
anzuziehen, müssen Sie unbedingt
die Räder blockieren.
Andernfalls kann sich das Fahrzeug
unerwartet in Bewegung setzen, was
zu einem Unfall führen kann.
Verwenden Sie die korrekte Größe,
wenn Sie Schneeketten aufziehen.
Für jede Reifengröße ist eine
bestimmte Kettengröße vorgeschrie-
ben.
Flankenkette:
3 mm Durchmesser
10 mm Breite
30 mm Länge
HINWEIS
■Reparieren oder Ersetzen von Winter-
reifen
Geben Sie Reifenreparaturen oder den Wechsel von Winterreifen bei einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-
Vertragswerkstatt oder einem anderen kompetenten Fachbetrieb oder einem zugelassenen Reifenhändler in Auftrag.
Dies ist notwendig, weil beim Montieren und Demontieren von Winterreifen auch die Reifendruck-Warnventile und -sender
berücksichtigt werden müssen.
Vor Antritt der Fahrt
Während der Fahrt
Parken des Fahrzeugs
Auswahl von Schneeketten
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5-1. Betrieb von Klimaanlage und Scheibenheizung
■Position der Luftauslässe
Die Luftauslässe und die Luftmenge
ändern sich in Abhängigkeit vom aus-
gewählten Luftstrommodus.
■Einstellen der Position sowie Öff-
nen und Schließen der Luftaus-
lässe
Regulieren der Luftverteilung nach links
oder rechts sowie nach oben oder
unten
Mittlere Auslässe: Drehen Sie den Knopf bis
zum Anschlag nach links, um den Belüf-
tungsauslass zu schließen.
Seitliche Auslässe: Drehen Sie den Knopf
bis zum Anschlag nach außen, um den
Belüftungsauslass zu schließen.
Anordnung und Bedienung der
Luftauslässe
WARNUNG
■Vermeiden von Funktionsstörungen
der Frontscheibenheizung
Legen Sie keine Gegenstände auf der Instrumententafel ab, die die Luftauslässe blockieren könnten. Ansonsten wird der
Luftstrom behindert und die Frontschei- benheizung kann nicht mehr effizient arbeiten.
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6
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6-4. Wartung in Eigenregie
Wartung und Pflege
Codes der Reifendruck-Warnventile
und -sender von einem Toyota-Ver-
tragshändler bzw. einer Toyota-Ver-
tragswerkstatt oder einem anderen
kompetenten Fachbetrieb registrieren.
( S.295)
■Wechseln von Reifen und Rädern
Wenn der ID-Code des Reifendruck-Warn-
ventils und des Senders nicht registriert wurde, funktioniert das Reifendruck-Warnsy-stem nicht korrekt. Nach etwa 10 Minuten
Fahrt blinkt die Reifendruck-Warnleuchte 1 Minute lang und leuchtet dann dauerhaft, um auf eine System-Fehlfunktion hinzuweisen.
■Das Reifendruck-Warnsystem
muss in folgenden Fällen initiali-
siert werden:
Beim Umsetzen der Vorder- und
Hinterräder mit unterschiedlichem
Reifenfülldruck.
Beim Wechseln der Reifengröße
Beim Ändern des Reifenfülldrucks,
z. B. bei einer Änderung der Fahrt-
geschwindigkeit oder des Ladungs-
gewichts.
Beim Wechsel zwischen zwei regi-
strierten Radsätzen.
Beim Initialisieren des Reifendruck-
Warnsystems wird der aktuelle Reifen-
fülldruck als Referenzdruck festgelegt.
■Reifendruck-Warnsystem initiali-
sieren
1 Stellen Sie das Fahrzeug an einer
sicheren Stelle ab und schalten Sie
den Motorschalter aus. Warten Sie
dann ca. 15 Minuten oder länger
und führen Sie dann den Vorgang
durch.
HINWEIS
■Reparatur oder Austausch von Rei- fen, Rädern, Reifendruck-Warnventi-len, Sendern und Ventilkappen
●Wenden Sie sich zum Entfernen oder
Anbringen von Rädern, Reifen oder Rei- fendruck-Warnventilen und -sendern an einen Toyota-Vertragshändler oder eine
Toyota-Vertragswerkstatt oder einen anderen kompetenten Fachbetrieb, da die Reifendruck-Warnventile und -sen-
der bei unsachgemäßem Umgang beschädigt werden können.
●Vergewissern Sie sich, dass Sie die Rei-
fen-Ventilkappen einbauen. Wenn die Reifen-Ventilkappen nicht montiert sind, kann Wasser in die Reifendruck-Warn-
ventile eintreten und Blockierungen und Luftlecks verursachen.
●Verwenden Sie beim Austauschen der
Reifen-Ventilkappen ausschließlich die angegeben Reifen-Ventilkappen. Die Kappen könnten sich sonst verklem-
men.
■Vermeidung von Beschädigungen der Reifendruck-Warnventile und
Sender
Wenn ein Reifen mit Flüssigdichtung repa- riert wird, funktionieren das Reifendruck-Warnventil und der Sender eventuell nicht
richtig. Wenn Flüssigdichtung verwendet wird, wenden Sie sich so schnell wie mög-lich an einen Toyota-Vertragshändler bzw.
eine Toyota-Vertragswerkstatt oder einen anderen kompetenten Fachbetrieb. Verge-wissern Sie sich beim Reifenwechsel,
dass das Reifendruck-Warnventil und der Sender gewechselt werden. ( S.292)
Reifendruck-Warnsystem initia-
lisieren
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6
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6-4. Wartung in Eigenregie
Wartung und Pflege
4Bringen Sie die Verlängerung der
Wagenheberkurbel an.
5 Heben Sie das Fahrzeug an, bis
das Rad leicht vom Boden abhebt.
6 Lösen Sie alle Radmuttern und neh-
men Sie das Rad ab.
Legen Sie das Rad so auf den Boden, dass die Vorderseite nach oben zeigt, um Kratzer
auf der Radoberfläche zu vermeiden.
1 Entfernen Sie Schmutz und Fremd-
körper von den Kontaktflächen.
WARNUNG
■Wechseln eines Reifens
●Beachten Sie die folgenden Vorsichts-
maßnahmen.
Bei Nichtbeachtung dieser Vorsichtsmaß-
nahmen besteht die Gefahr schwerer Ver-
letzungen:
Berühren Sie nicht die Scheibenräder oder
den Bereich um die Bremsen, direkt nach-
dem das Fahrzeug gefahren wurde.
Nach dem Fahrbetrieb sind die Scheiben-
räder und der Bereich um die Bremsen
extrem heiß. Das Berühren dieser Berei-
che mit Händen, Füßen und anderen Kör-
perteilen kann beim Wechseln eines
Reifens oder ähnlichen Vorgängen zu Ver-
brennungen führen.
●Das Nichtbeachten dieser Vorsichts-
maßnahmen kann dazu führen, dass sich die Radmuttern lockern und der Reifen abfällt, was tödliche oder
schwere Verletzungen zur Folge haben kann.
• Ziehen Sie die Radmuttern nach dem
Radwechsel so bald wie möglich mit einem Drehmomentschlüssel auf 103
N•m (10,5 kp•m) an.
• Verwenden Sie bei der Montage eines Reifens nur Radmuttern, die eigens für
den Einsatz mit Ihrem Fahrzeug konzi- piert wurden.
• Wenn die Schrauben, Muttergewinde
und Bolzenbohrungen des Fahrzeugs Risse oder Verformungen aufweisen, lassen Sie das Fahrzeug von einem
Toyota-Vertragshändler oder einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einem anderen kompetenten Fachbetrieb
überprüfen.
Montieren des Reifens
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6-4. Wartung in Eigenregie
Fremdkörper auf der Auflagefläche des Rads können dazu führen, dass sich die Radmuttern während der Fahrt lösen und
das Rad abfällt.
2 Montieren Sie den Reifen, und zie-
hen Sie alle Radmuttern locker von
Hand etwa gleich fest.
Drehen Sie die Radmuttern, bis die Scheibe der Radmutter das Scheibenrad berührt.
Unterlegscheibe
Scheibenrad
3 Senken Sie das Fahrzeug ab.
4 Ziehen Sie jede Radmutter in der
abgebildeten Reihenfolge in zwei
oder drei Durchgängen fest an.
Anzugsdrehmoment: 103 N•m (10,5 kp•m)
5 Verstauen Sie den Wagenheber
und alle Werkzeuge.
■Nach dem Reifenwechsel
Das Reifendruck-Warnsystem muss zurück-
gesetzt werden. ( S.293)
WARNUNG
■Nach der Verwendung der Werk-
zeuge und des Wagenhebers
Stellen Sie vor der Weiterfahrt sicher, dass alle Werkzeuge und der Wagenheber sicher an ihrem Aufbewahrungsort ver-
staut sind, um die Gefahr von Verletzun- gen bei einer Kollision oder einer Notbremsung zu reduzieren.
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6
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6-4. Wartung in Eigenregie
Wartung und Pflege
Verwenden Sie ausschließlich Rad-
muttern von Toyota und Schrauben-
schlüssel, die für den Einsatz mit
Aluminiumrädern vorgesehen sind.
Überprüfen Sie nach dem Umset-
zen, Reparieren oder Wechseln
Ihrer Reifen nach einer Fahrstrecke
von 1600 km, ob die Radmuttern
noch fest sitzen.
Achten Sie bei der Benutzung von
Schneeketten darauf, dass Sie die
Leichtmetallräder nicht beschädigen.
Verwenden Sie zum Auswuchten der
Räder nur Original-Toyota-Aus-
wuchtgewichte oder gleichwertige
Gewichte sowie einen Kunststoff-
oder Gummihammer.
WARNUNG
■Wechseln der Räder
●Verwenden Sie keine Räder einer ande-
ren Größe als in der Betriebsanleitung empfohlen, da dies zum Kontrollverlust über das Fahrzeug führen kann.
●Ziehen Sie niemals einen Schlauch auf eine undichte Felge auf, die für schlauchlose Reifen ausgelegt ist.
Dies kann zu Unfällen mit lebensgefähr- lichen Verletzungen führen.
■Beim Festdrehen der Radmuttern
Verwenden Sie nie Öl oder Fett für Rad-
bolzen oder Radmuttern. Öl und Fett können dazu führen, dass die Radmuttern zu fest angezogen werden,
wodurch Bolzen oder Felgen beschädigt werden können. Außerdem können Öl und Fett dazu führen, dass sich die Radmut-
tern lockern und das Rad abfällt, was zu einem Unfall mit lebensgefährlichen bzw. tödlichen Verletzungen führen kann. Ent-
fernen Sie Öl und Fett von den Radbolzen und Radmuttern.
■Die Verwendung von defekten
Rädern ist verboten
Verwenden Sie keine Räder, die Risse aufweisen oder deformiert sind. Bei Ver-
wendung solcher Räder kann während der Fahrt Luft aus dem Reifen entweichen, was zu einem Unfall führen kann.
HINWEIS
■Ersetzen der Reifendruck-Warnven-
tile und -sender
●Die Reparatur oder der Wechsel von Reifen kann sich auf die Reifendruck-Warnventile und -sender auswirken.
Stellen Sie daher sicher, dass die Reifen von einem Toyota-Vertragshändler oder einer Toyota-Vertragswerkstatt oder
einem anderen kompetenten Fachbe- trieb gewartet werden. Darüber hinaus sollten Sie Ihre Reifendruck-Warnventile
und -sender bei einem Toyota-Vertrags- händler oder einer Toyota-Vertragswerk-statt oder einem anderen kompetenten
Fachbetrieb kaufen.
●Stellen Sie sicher, dass für Ihr Fahrzeug nur Original-Toyota-Räder verwendet
werden. Reifendruck-Warnventile und -sender funktionieren mit anderen als den Origi-
nal-Rädern nicht richtig.
Vorsichtsmaßnahmen bei
Leichtmetallrädern
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YARIS(GR) Owner's Manual_Europe_M52L11_de
7-2. Maßnahmen im Notfall
Einer der folgenden Punkte kann die
Störung verursachen:
Im Fahrzeugtank befindet sich nicht
genug Kraftstoff. Tanken Sie Kraft-
stoff nach.
Der Motor ist möglicherweise mit
Kraftstoff geflutet (abgesoffen). Ver-
suchen Sie noch einmal, den Motor
unter Beachtung des korrekten
Anlassvorgangs zu starten.
( S.140)
Es liegt möglicherweise eine Funkti-
onsstörung in der Wegfahrsperre
vor. ( S.74)
Einer der folgenden Punkte kann die
Störung verursachen:
Die Batterie ist möglicherweise ent-
laden. ( S.352)
Die Anschlüsse der Batteriepole sind
möglicherweise locker oder kor-
rodiert. ( S.287)
Das Anlassersystem des Motors weist
möglicherweise aufgrund eines elektri-
schen Problems eine Funktionsstörung
auf. Das kann z.B. vorkommen, wenn
die Batterie des elektronischen Schlüs-
sels leer ist oder eine Sicherung durch-
gebrannt ist. Es gibt jedoch eine
Notlösung, um den Motor zu starten.
( S.348)
Einer der folgenden Punkte kann die
Störung verursachen:
Die Batterie ist möglicherweise ent-
laden. ( S.352)
Ein oder beide Batteriepole ist/sind
möglicherweise abgeklemmt.
( S.287)
Es liegt möglicherweise eine Funkti-
onsstörung im Lenkschloss vor.
Wenn das Problem nicht behoben werden
kann oder wenn die entsprechenden Repa-
raturmaßnahmen nicht bekannt sind, wen-
den Sie sich an einen Toyota-
Vertragshändler bzw. eine Toyota-Vertrags-
werkstatt oder einen anderen kompetenten
Fachbetrieb.
Wenn der Motor nicht anspringt, kön-
nen die folgenden Maßnahmen als Not-
lösung für den Start des Motors
verwendet werden. Dazu muss jedoch
der Motorschalter normal funktionieren.
Verwenden Sie diesen Startvorgang nur
in Notfällen.
Wenn der Motor nicht
anspringt
Wenn der Motor trotz Einhaltung
des korrekten Anlassvorgangs
( S.140) nicht anspringt, prüfen
Sie die folgenden Punkte:
Der Motor springt nicht an,
obwohl der Anlasser normal
arbeitet.
Der Anlasser dreht langsam,
die Innenleuchten und Schein-
werfer leuchten trübe und die
Hupe ertönt gar nicht oder nur
schwach.
Der Anlasser dreht nicht durch
Der Anlasser dreht nicht, die
Innenleuchten und Scheinwer-
fer leuchten nicht oder die
Hupe gibt keinen Ton ab.
Notstartfunktion