65
Ergonomie und Komfort
3Außenspiegel (falls Ihr Fahrzeug damit
ausgerüstet ist) ein-/auszuschalten.
► Drücken Sie diese Taste, um das Entfrosten der Außenspiegel ein-/
auszuschalten.
Schalten Sie die Funktion zum Entfrosten der Heckscheibe und
Außenspiegel so bald wie möglich aus, denn
niedriger Stromverbrauch hilft, den
Kraftstoffverbrauch zu senken.
Beschlagfreihalten/Entfrosten der
Heckscheibe funktioniert nur bei
laufendem Motor.
Standheizung / Belüftung
Heizung
Hierbei handelt es sich um ein zusätzliches,
eigenständiges System, um den
Fahrgastinnenraum zu heizen und die Leistung
der Abtaufunktion zu verbessern.
Diese Kontrollleuchte leuchtet ununterbrochen auf, wenn das System
per Fernbedienung programmiert oder in Betrieb
gesetzt wird.
Sie blinkt während des gesamten Heizvorgangs
und erlischt anschließend oder durch Abschalten
per Fernbedienung.
Belüftung
Mit diesem System kann der Innenraum von
außen belüftet werden, um bei sommerlichen
Witterungsbedingungen die Einstiegstemperatur
zu mildern.
Programmierung
Mit Bluetooth®-Autoradio
► Drücken Sie die Taste MENU, um das
Hauptmenü aufzurufen.
► Wählen Sie „Vorwärm. / Vorbelüf. “.► Wählen Sie gegebenenfalls zum
Programmieren „Parameter“ aus, nachdem Sie
„Aktivierung“ markiert haben.
► Wählen Sie „Heizung“ aus, um den Motor
und den Innenraum zu heizen oder „ Belüftung“,
um den Innenraum zu belüften.
► Wählen Sie:• die 1. Uhr , um den Zeitpunkt zu programmieren/speichern, an dem die
Vorwärmtemperatur erreicht sein soll,
• die 2. Uhr, um einen zweiten Zeitpunkt zu programmieren/speichern, an dem die
Vorwärmtemperatur erreicht sein soll,
So können Sie zum Beispiel dank der
beiden Uhren und je nach Jahreszeit die
eine oder andere Startzeit wählen.
Ihre Wahl wird durch eine Meldung auf dem
Bildschirm bestätigt.
Mit PEUGEOT Connect Radio
Drücken Sie auf Apps, um die
Primärseite anzuzeigen.
Drücken Sie dann auf „Programmierbare
Heizung/Belüftung “.
► Wählen Sie die Registerkarte „Status“, um
das System zu aktivieren bzw. zu deaktivieren.
► Wählen Sie die Registerkarte „Andere
Einstellungen “, um „Heizung“ zu wählen und so
den Motor und den Innenraum zu heizen, oder
„Belüftung “, um den Innenraum zu belüften.
► Programmieren/stellen Sie dann den Zeitpunkt ein, an dem die Vorwärmtemperatur für
jede Auswahl erreicht sein soll.
Drücken Sie diese Taste zum Speichern.
158
Praktische Tipps
PEUGEOT-Händlernetzes oder einer qualifizierten Fachwerkstatt nachgefüllt werden.
AdBlue (BlueHDi)
Bei Erreichen des Reservestands wird ein
Warnsignal ausgelöst.
Weitere Informationen zur AdBlue
®-
Reichweitenanzeige finden Sie im
entsprechenden Abschnitt.
Um zu verhindern, dass gemäß Vorschrift die
Anlasssperre des Fahrzeugs aktiviert wird,
müssen Sie AdBlue
® nachfüllen.
Weitere Informationen zum Nachfüllen von
AdBlue
® finden Sie im entsprechenden
Abschnitt.
Kontrollen
Wenn nichts anderes angegeben ist, prüfen
Sie bitte folgende Komponenten gemäß den
Angaben im Wartungsplan des Herstellers
und dies entsprechend der Motorversion Ihres
Fahrzeugs.
Lassen Sie die Kontrollen andernfalls durch
einen Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes
oder eine qualifizierte Fachwerkstatt
durchführen.
Verwenden Sie nur von PEUGEOT
empfohlene Produkte oder solche von
Motoröl nachfüllen
Die Position der Einfüllöffnung für Motoröl ist in
dem entsprechenden Schema, abhängig von
Motorisierung und Fahrzeug, dargestellt.
► Füllen Sie Öl schrittweise in kleinen Mengen nach und vermeiden Sie hierbei Ölspritzer auf
Motorteile (Brandgefahr).
► Warten Sie einige Minuten, bevor Sie den Füllstand mit dem Ölmessstab erneut
kontrollieren.
► Bei Bedarf weiteres Öl nachfüllen.► Nach Kontrolle des Ölstands die Verschlusskappe sorgfältig wieder aufsetzen
und den Ölmessstab wieder in seine Aufnahme
einsetzen.
Nach dem Nachfüllen von Öl kann der
Ölstand auf der Ölstandsanzeige auf
dem Kombiinstrument erst 30 Minuten nach
dem Nachfüllen zuverlässig abgelesen
werden.
Bremsflüssigkeit
Die Bremsflüssigkeit muss in der Nähe der Markierung „MAX“ stehen. Lassen Sie
andernfalls prüfen, ob die Bremsbeläge
abgenutzt sind.
Die Flüssigkeit muss in den im Wartungsplan
des Herstellers vorgesehenen Abständen
ausgetauscht werden.
Reinigen Sie die Verschlusskappe, bevor
Sie sie nach dem Auffüllen wieder
aufsetzen. Verwenden Sie nur DOT4-
Bremsflüssigkeit aus einem verschlossenen
Behälter.
Motorkühlflüssigkeit
Überprüfen Sie regelmäßig den Kühlflüssigkeitsstand.
Es ist normal, zwischen zwei Wartungen
Flüssigkeit nachzufüllen.
Überprüfung und Nachfüllen müssen unbedingt
bei kaltem Motor vorgenommen werden.
Eine unzureichende Menge an Kühlflüssigkeit
kann schwere Schäden am Motor verursachen.
Der Kühlflüssigkeitsstand muss in der Nähe der
Markierung „ MAX“ befinden, darf diese jedoch
niemals überschreiten.
Wenn sich der Stand in der Nähe oder unterhalb
der Markierung „ MIN“ befindet, muss unbedingt
Kühlflüssigkeit nachgefüllt werden.
Bei warmem Motor reguliert der Motorventilator
die Temperatur der Kühlflüssigkeit.
Da der Kühlkreislauf unter Druck steht, darf
daher frühestens eine Stunde nach dem
Abstellen der Zündung daran gearbeitet werden.
Um jegliche Verbrennungsgefahr beim
Nachfüllen im Notfall zu vermeiden, nehmen
Sie ein Tuch zur Hand und schrauben Sie den
Verschluss um zwei Umdrehungen auf, um den
Druck absinken zu lassen.
Wenn der Druck abgesunken ist, können Sie
den Verschluss entfernen und Kühlflüssigkeit
nachfüllen.
Scheibenwaschflüssigkeit
Füllen Sie Flüssigkeit nach, falls erforderlich.
Fassungsvermögen des Tanks:
– 5,3 Liter für V ersionen in Regionen mit „starkem Frost“.– 2,2 Liter für sonstige V ersionen.
Vorgeschriebene Flüssigkeiten
Verwenden Sie eine vorgemischte Flüssigkeit.
Im Winter (bei Temperaturen unter Null) muss
ein geeignetes Frostschutzmittel beigemischt
werden, um die Systemkomponenten (Pumpe,
Behälter, Leitungen usw.) zu schützen.
Verwenden Sie unter keinen Umständen
reines Leitungswasser (Gefriergefahr,
Kalkablagerungen usw.)
Dieselzusatz (Dieselmotor
mit Partikelfilter)
oder Der Mindestfüllstand des
Partikelfilter-Additivtanks wird
durch das ununterbrochene Aufleuchten der
Kontrollleuchte in Verbindung mit einem
akustischen Signal und einer Meldung über den
zu niedrigen Additivfüllstand angezeigt.
Nachfüllen
Dieses Additiv muss grundsätzlich und
schnellstens von einem Vertreter des
159
Praktische Tipps
7PEUGEOT-Händlernetzes oder einer
qualifizierten Fachwerkstatt nachgefüllt werden.
AdBlue (BlueHDi)
Bei Erreichen des Reservestands wird ein
Warnsignal ausgelöst.
Weitere Informationen zur AdBlue
®-
Reichweitenanzeige finden Sie im
entsprechenden Abschnitt.
Um zu verhindern, dass gemäß Vorschrift die
Anlasssperre des Fahrzeugs aktiviert wird,
müssen Sie AdBlue
® nachfüllen.
Weitere Informationen zum Nachfüllen von
AdBlue
® finden Sie im entsprechenden
Abschnitt.
Kontrollen
Wenn nichts anderes angegeben ist, prüfen
Sie bitte folgende Komponenten gemäß den
Angaben im Wartungsplan des Herstellers
und dies entsprechend der Motorversion Ihres
Fahrzeugs.
Lassen Sie die Kontrollen andernfalls durch
einen Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes
oder eine qualifizierte Fachwerkstatt
durchführen.
Verwenden Sie nur von PEUGEOT
empfohlene Produkte oder solche von
gleicher Qualität und mit gleichwertigen
Eigenschaften.
Um den Betrieb so wichtiger Bauteile wie der
Bremsanlage zu optimieren, hat PEUGEOT
spezielle Produkte ausgewählt und hält diese
für Sie bereit.
12V-Batterie
Die Batterie ist wartungsfrei.Prüfen Sie trotzdem regelmäßig den
Anzug der geschraubten Klemmen (bei den
Versionen ohne Schnellverschluss) und den
Sauberkeitszustand der Anschlüsse.
Weitere Informationen und
Vorsichtsmaßnahmen vor jeglichem
Eingriff an der 12V-Batterie finden Sie in der
entsprechenden Rubrik.
Die mit einem STOP & START-System
ausgestatteten Versionen enthalten eine
bleihaltige 12V-Batterie mit spezieller
Technologie und Eigenschaften.
Sie sollte nur von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder einer
Fachwerkstatt ausgetauscht werden.
Innenraumfilter
Je nach Umweltbedingungen und Beanspruchung des Fahrzeugs (hohe
Staubkonzentration in der Luft, Fahren im
Stadtverkehr) tauschen Sie diesen ggf.
doppelt so oft aus .
Ein verschmutzter Innenraumfilter kann
die Leistung der Klimaanlage
beeinträchtigen und unangenehme Gerüche
erzeugen.
Luftfilter
Je nach Umweltbedingungen und Beanspruchung des Fahrzeugs (hohe
Staubkonzentration in der Luft, Fahren im
Stadtverkehr) tauschen Sie diesen ggf.
doppelt so oft aus .
Ölfilter
Tauschen Sie den Ölfilter bei jedem Motorölwechsel aus.
Partikelfilter (Diesel)
Die beginnende Sättigung des Partikelfilters wird Ihnen durch ein
kurzzeitiges Aufleuchten dieser Kontrollleuchte
und eine entsprechende Meldung über die
Gefahr der Partikelfilterverstopfung angezeigt.
Regenerieren Sie den Filter, indem Sie bis
zum Erlöschen der Kontrollleuchte mit einer
Geschwindigkeit von mindestens 60 km/h fahren, sobald es die Verkehrsbedingungen
zulassen.
160
Praktische Tipps
Das Fahren mit verschlissenen oder beschädigten Reifen beeinträchtigt die
Wirksamkeit der Bremsen und das Fahrverhalten
des Fahrzeugs. Regelmäßige Inspektion der
Reifen (Lauffläche und Seiten) und der Felgen
sowie Kontrolle der Ventile wird empfohlen.
Wenn die Verschleißindikatoren mit der
Lauffläche eine Ebene bilden, dann beträgt
die Profiltiefe weniger als 1,6 mm; die Reifen
müssen umgehend ausgetauscht werden.
Der Einsatz von verschieden großen Reifen und
von anderen Reifen als spezifiziert beeinträchtigt
die Lebensdauer der Reifen, ihre Drehung,
die Bodenfreiheit und die Genauigkeit des
Geschwindigkeitsmessers, ferner wird die
Straßenhaftung beeinträchtigt.
Das Einbauen von verschiedenen Reifen
an der Vorder- und der Hinterachse kann zu
Steuerfehlern im ESP-System führen.
AdBlue® (BlueHDi)
Im Sinne des Umweltschutzes und der neuen
Euro-Norm 6 hat PEUGEOT entschieden,
seine Diesel-Fahrzeuge mit einem
Abgasaufbereitungssystem auszustatten,
das sich aus dem SCR-System (selektive
katalytische Reduktion) und einem Partikelfilter
zusammensetzt. Dieses System bewirkt weder
eine Leistungsminderung noch einen erhöhten
Kraftstoffverbrauch.
Falls die Leuchte weiterhin leuchtet, ist
zu wenig Dieseladditiv vorhandenK
F
161
Praktische Tipps
7Das Fahren mit verschlissenen oder
beschädigten Reifen beeinträchtigt die
Wirksamkeit der Bremsen und das Fahrverhalten
des Fahrzeugs. Regelmäßige Inspektion der
Reifen (Lauffläche und Seiten) und der Felgen
sowie Kontrolle der Ventile wird empfohlen.
Wenn die Verschleißindikatoren mit der
Lauffläche eine Ebene bilden, dann beträgt
die Profiltiefe weniger als 1,6 mm; die Reifen
müssen umgehend ausgetauscht werden.
Der Einsatz von verschieden großen Reifen und
von anderen Reifen als spezifiziert beeinträchtigt
die Lebensdauer der Reifen, ihre Drehung,
die Bodenfreiheit und die Genauigkeit des
Geschwindigkeitsmessers, ferner wird die
Straßenhaftung beeinträchtigt.
Das Einbauen von verschiedenen Reifen
an der Vorder- und der Hinterachse kann zu
Steuerfehlern im ESP-System führen.
AdBlue® (BlueHDi)
Im Sinne des Umweltschutzes und der neuen
Euro-Norm 6 hat PEUGEOT entschieden,
seine Diesel-Fahrzeuge mit einem
Abgasaufbereitungssystem auszustatten,
das sich aus dem SCR-System (selektive
katalytische Reduktion) und einem Partikelfilter
zusammensetzt. Dieses System bewirkt weder
eine Leistungsminderung noch einen erhöhten
Kraftstoffverbrauch.
SCR-System
Mithilfe von AdBlue®, einer speziellen Flüssigkeit,
die Harnstoff enthält, wandelt der Katalysator bis
zu 85 % des Stickstoffoxids (NOx) in Stickstoff und Wasser, also Substanzen, die weder
gesundheits- noch umweltschädlich sind, um.
AdBlue® befindet sich in einem
speziellen Tank mit einem
Fassungsvermögen von ca. 17 Litern.
Diese Menge reicht für eine Fahrstrecke von
ca. 6.000 km (dies hängt stark von Ihrem
Fahrstil und dem Fahrzeug ab). Ein Alarm wird
automatisch ausgelöst, wenn die verbleibende
Reichweite 2 400 km beträgt, d. h. die Kraftstoffreserve erreicht wurde.Während der verbleibenden 2.400 km werden nacheinander mehrere Warnungen ausgelöst,
bevor der Tank leer ist und das Fahrzeug nicht
mehr fährt.
Weitere Informationen zu den
Kontrollleuchten und den zugehörigen
Warnungen oder Anzeigen finden Sie in der
entsprechenden Rubrik.
Sobald der AdBlue®-Tank leer ist,
verhindert eine gesetzlich
vorgeschriebene Anlasssperre das Starten
des Motors.
Bei einem Defekt des SCR-Systems
entspricht der Emissionswert des Fahrzeugs
nicht mehr der Euro-Norm 6 und das
Fahrzeug trägt zur Umweltverschmutzung
bei.
Bei einer bestätigten Funktionsstörung
des SCR-Systems wenden Sie sich daher
umgehend an einen Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes oder an eine qualifizierte
Fachwerkstatt. Nach einer zurückgelegten
Strecke von 1.100 km wird der Mechanismus
automatisch aktiviert, um einen Motorstart zu
verhindern.
In beiden Fällen gibt Ihnen eine
Reichweitenanzeige an, welche Entfernung
noch bis zur Stillsetzung des Fahrzeugs
zurückgelegt werden kann.
Gefrieren des AdBlue®
AdBlue® friert ab einer Außentemperatur
von ca. -11 °C ein.
Das SCR-System enthält eine
Heizvorrichtung für den AdBlue
®-Tank, die es
Ihnen ermöglicht, bei sehr kalten klimatischen
Bedingungen zu fahren.
Nachfüllen von AdBlue®
AdBlue® muss nachgefüllt werden, sobald die
erste Warnung anzeigt, dass das Reserveniveau
erreicht wurde.
Damit das SCR-System richtig
funktioniert, achten Sie auf Folgendes:
– Verwenden Sie ausschließlich AdBlue®
gemäß der ISO-Norm 22241.
162
Praktische Tipps
► Mit Keyless-System-System: Betätigen Sie die Taste „START/STOP“, um den Motor
auszuschalten.
► Drehen Sie bei entriegeltem Fahrzeug und geöffneter Tankklappe den blauen Tankdeckel
des AdBlue®-Tanks gegen den Uhrzeigersinn
und nehmen Sie ihn ab.
► Mit einem Behälter AdBlue®: prüfen
Sie das Verfallsdatum und lesen Sie die
Gebrauchshinweise auf dem Etikett aufmerksam
durch, bevor Sie den Inhalt des Behälters in den
AdBlue-Tank Ihres Fahrzeugs füllen.
► Mit einer AdBlue®-Pumpe: Führen Sie die
Zapfpistole ein und füllen Sie den Tank, bis die
Zapfpistole automatisch abschaltet.
Um den AdBlue®-Tank nicht zu
überfüllen:
– Füllen Sie mit den AdBlue®-Behältern
zwischen 10 und 13 Liter auf.
– Versuchen Sie beim Tanken an der Tankstelle nicht, nach dem ersten
automatischen Stopp der Zapfpistole noch
weiter zu tanken.
Wenn der AdBlue®-Tank vollständig leer
ist – was durch die Meldung „AdBlue
– Füllen Sie das Additiv AdBlue® niemals in
einen anderen Behälter um, da es hierdurch
verunreinigt werden würde.
– AdBlue® darf niemals mit Wasser verdünnt
werden.
Sie erhalten AdBlue
® von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder von einer
qualifizierte Fachwerkstatt.
Sie können auch eine Tankstelle
aufsuchen, an der es AdBlue®-Pumpen
gibt, die speziell für Privatfahrzeug konzipiert
wurden.
Füllen Sie AdBlue® niemals an einer
Tankstation nach, die Lkw vorbehalten
ist.
Empfehlungen bezüglich Lagerung
AdBlue® friert ab einer Temperatur von ca. -11 °C und verliert seine Eigenschaften ab +25 °C. Behälter sollten an einem kühlen Ort
und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt
aufbewahrt werden.
Unter korrekten Lagerbedingungen kann es
mindestens ein Jahr gelagert werden.
War die Flüssigkeit gefroren, kann sie nach dem
vollständigen Auftauen bei Zimmertemperatur
wieder verwendet werden.
Niemals Behälter mit AdBlue® im
Fahrzeug lagern.
Einsatz- und Sicherheitshinweise
AdBlue® ist eine Urea-Lösung. Diese Flüssigkeit
ist nicht entflammbar, farb- und geruchlos (bei
kühler Aufbewahrung).
Bei Hautkontakt reinigen Sie die Haut mit
fließendem Wasser und Seife. Bei Augenkontakt
die Augen sofort mindestens 15 Minuten
lang mit Wasser oder einer speziellen
Augenreinigungslösung spülen. Sollten Sie
eine andauernde Reizung oder ein Brennen
feststellen, suchen Sie bitte einen Arzt auf.
Bei Verschlucken den Mund sofort mit klarem
Wasser ausspülen und viel Wasser trinken.
Unter bestimmten Umständen (z. B. bei hoher Temperatur) besteht das Risiko, dass Ammoniak
freigesetzt wird. Die Dämpfe dürfen nicht
eingeatmet werden. Die Ammoniakdämpfe
können die Schleimhautreizungen (Augen, Nase
und Rachen) verursachen.
AdBlue® darf nicht in die Hände von
Kindern gelangen und muss in der
Originalverpackung aufbewahrt werden.
Vorgehensweise
Achten Sie vor dem Nachfüllen darauf, dass das
Fahrzeug auf einer ebenen und geraden Fläche
steht.
Vergewissern Sie sich im Winter, dass
die Fahrzeugtemperatur über -11 °C liegt. Andernfalls könnte die Flüssigkeit AdBlue®
gefroren sein und nicht in den Tank eingefüllt
werden können. Stellen Sie das Fahrzeug in
dem Fall für einige Stunden an einen wärmeren
Ort (Garage), bevor Sie nachfüllen.
AdBlue® niemals in den Dieseltank füllen.
Sollten Spritzer der Flüssigkeit AdBlue®
vorhanden sein, sind diese umgehend
mit kaltem Wasser oder einem feuchten Tuch
zu entfernen.
Bei kristallisierter Flüssigkeit verwenden Sie
zum Entfernen einen Schwamm und warmes
Wasser.
Wichtig: Beim Auffüllen nach einer
Panne aufgrund eines AdBlue-
Mangels müssen Sie unbedingt ca. 5
Minuten warten, bevor Sie die Zündung
wieder einschalten. ln dieser Zeit dürfen
weder die Fahrertür geöffnet, noch das
Fahrzeug entriegelt, der Schlüssel in das
Zündschloss gesteckt werden oder sich
der elektronische Schlüssel des „Keyless-
System“-Systems im Fahrzeuginnenraum
befinden .
Nach Ablauf dieser Zeit schalten Sie die
Zündung ein und lassen nach weiteren 10
Sekunden den Motor an.
► Schalten Sie die Zündung aus und ziehen Sie den Schlüssel ab, um den Motor auszuschalten.
oder
163
Praktische Tipps
7► Mit Keyless-System-System: Betätigen Sie die Taste „START/STOP“, um den Motor
auszuschalten.
► Drehen Sie bei entriegeltem Fahrzeug und geöffneter Tankklappe den blauen Tankdeckel
des AdBlue®-Tanks gegen den Uhrzeigersinn
und nehmen Sie ihn ab.
► Mit einem Behälter AdBlue®: prüfen
Sie das Verfallsdatum und lesen Sie die
Gebrauchshinweise auf dem Etikett aufmerksam
durch, bevor Sie den Inhalt des Behälters in den
AdBlue-Tank Ihres Fahrzeugs füllen.
► Mit einer AdBlue®-Pumpe: Führen Sie die
Zapfpistole ein und füllen Sie den Tank, bis die
Zapfpistole automatisch abschaltet.
Um den AdBlue®-Tank nicht zu
überfüllen:
– Füllen Sie mit den AdBlue®-Behältern
zwischen 10 und 13 Liter auf.
– Versuchen Sie beim Tanken an der Tankstelle nicht, nach dem ersten
automatischen Stopp der Zapfpistole noch
weiter zu tanken.
Wenn der AdBlue®-Tank vollständig leer
ist – was durch die Meldung „AdBlue
nachfüllen: Starten nicht möglich“ angezeigt
wird – müssen Sie mindestens 5 Liter in den
Tank füllen.
Nach dem Auffüllen
► Setzen Sie den blauen Deckel wieder auf den Tank und drehen Sie ihn im Uhrzeigersinn bis
zum Anschlag.
► Verschließen Sie die Tankklappe wieder.
Die AdBlue®-Flaschen oder -Behälter
dürfen nicht im Hausmüll entsorgt
werden.
Entsorgen Sie diese in einem für diesen
Zweck bestimmten Container oder geben Sie
sie in der Verkaufsstelle zurück.
Wechsel in den Freilauf
In einigen Situationen müssen Sie das
Fahrzeug in den Freilaufmodus versetzen (beim
Abschleppen, auf einer rollenden Landstraße,
in einer automatischen Waschanlage oder beim
Transport per Schiene oder Seefracht.
Das Verfahren variiert je nach Getriebe und
Feststellbremse.
Mit Schaltgetriebe und
elektrischer Feststellbremse
/
Lösen der Bremse
► Stellen Sie den Gangwählhebel bei laufendem Motor und während Sie das
Bremspedal ganz durchtreten auf Position
„Neutral“.
► Schalten Sie die Zündung aus, während Sie das Bremspedal ganz durchtreten.► Lassen Sie das Bremspedal los und schalten sie dann die Zündung wieder ein.► Drücken Sie den Betätigungsschalter während Sie das Bremspedal treten, um die
Feststellbremse zu lösen.
► Lassen Sie das Bremspedal los und schalten Sie die Zündung aus.
Rückkehr zum normalen Betrieb.
► Starten Sie den Motor neu, währen Sie das Bremspedal ganz durchtreten.
Mit Automatikgetriebe und
elektrischer Feststellbremse
/
Verfahren zum Lösen der Feststellbremse
► Stellen Sie bei laufendem Motor und mit gedrücktem Bremspedal den Gangwahlschalter
auf Position N.
► Schalten Sie die Zündung aus, während Sie das Bremspedal gedrückt halten.► Lassen Sie das Bremspedal los und schalten Sie die Zündung wieder ein.
166
Bei einer Panne
Leer gefahrener Tank
(Diesel)
Bei Fahrzeugen mit Dieselmotor muss die
Kraftstoffanlage entlüftet werden, wenn der Tank
komplett leer gefahren wurde.
Wenn der Motor nicht sofort anspringt,
unternehmen Sie keine weiteren Startversuche,
sondern beginnen Sie noch einmal von vorne.
Weitere Informationen zum
Fehlbetankungsschutz (Diesel) finden
Sie in der entsprechenden Rubrik.
Mit 1,6 Liter BlueHDi (Euro 6.1)
► Schalten Sie die Zündung ein (ohne den Motor zu starten).► Warten Sie ca. 6 Sekunden und schalten Sie die Zündung aus.► Wiederholen Sie den V organg 10 Mal.► Betätigen Sie den Anlasser, um den Motor einzuschalten.
Wenn der Motor nicht sofort anspringt,
unternehmen Sie keine weiteren Startversuche,
sondern beginnen Sie noch einmal von vorne.
Mit 1,5 Liter BlueHDi (Euro 6.2/6.3)
► Schalten Sie die Zündung ein (ohne den Motor zu starten).► Warten Sie ca. 1 Minute und schalten Sie die Zündung aus.► Betätigen Sie den Anlasser, um den Motor einzuschalten. Wenn der Motor nicht sofort anspringt,
unternehmen Sie keine weiteren Startversuche,
sondern beginnen Sie noch einmal von vorne.
Nicht-BlueHDi-Motoren
► Öffnen Sie die Motorhaube und lösen Sie ggf. die Abdeckung, um an die Entlüftungspumpe zu
gelangen.
► Betätigen Sie die Entlüftungspumpe, bis ein Widerstand zu spüren ist (die
Pumpe kann beim ersten Druck schwergängig
sein).
► Betätigen Sie den Anlasser, um den Motor zu starten (sollte der Motor beim ersten Versuch
nicht anspringen, warten Sie etwa 15 Sekunden
und starten Sie dann erneut).
► Betätigen Sie nach mehreren erfolglosen Versuchen die Entlüftungspumpe erneut und
versuchen Sie anschließend, den Motor zu
starten.
► Setzen Sie die Abdeckung wieder auf, lassen Sie sie einrasten und schließen Sie dann die
Motorhaube.
Bordwerkzeug
► Zwecks bequemerem Zugang, schieben Sie die Sitze nach vorne.
Zugang zum Werkzeug
Mit provisorischem Reifenpannenset
Das Set befindet sich unter dem rechten
Vordersitz.
Mit Reserverad
Der Wagenheber befindet sich unter dem
rechten Vordersitz.
Die Werkzeuge befinden sich unter dem linken
Vordersitz.
Details zum Werkzeugsatz
1.Unterlegkeil zum Blockieren des Fahrzeugs
2. Abnehmbare Abschleppöse