55
Ergonomie und Komfort
3Ausbau/Einbau
► Um die Fußmatte auf der Fahrerseite herauszunehmen, schieben Sie den Sitz nach hinten
und nehmen Sie die Befestigungen ab.
► Um die Fußmatte wieder einzubauen, bringen Sie sie in Position und sichern Sie sie durch Andrücken.► Vergewissern Sie sich, dass die Fußmatte richtig befestigt ist.
Um ein Blockieren der Pedale zu vermeiden:– Benutzen Sie bitte nur Fußmatten, die auf die im Fahrzeug vorhandenen Befestigungen
passen; diese Befestigungen müssen
grundsätzlich verwendet werden.
– Legen Sie niemals mehrere Fußmatten übereinander.
Die Verwendung einer nicht von PEUGEOT
zugelassenen Fußmatte kann den Zugang
zu den Pedalen behindern und den Betrieb
des Geschwindigkeitsreglers/-begrenzers
beeinträchtigen.
Die zugelassenen Fußmatten sind mit zwei
Befestigungen unter dem Sitz ausgestattet.
Deckenleuchten
Version mit Schalter und
Glühlampe
1.Deckenleuchte vorne
2. Kartenleseleuchten vorne (je nach Ausführung)
Deckenleuchte vorne
In dieser Position schaltet sich die Deckenleuchte langsam mit zunehmender
Helligkeit ein:
– beim Entriegeln des Fahrzeugs,– beim Abziehen des Zündschlüssels aus dem
Zündschloss,– wenn eine Tür geöffnet ist,– beim Betätigen der V erriegelungstaste der Fernbedienung, um das Fahrzeug orten zu können.
Sie erlischt langsam mit abnehmender Helligkeit:
– beim Verriegeln des Fahrzeugs,– beim Einschalten der Zündung,– 30 Sekunden nach dem Schließen der letzten Tür.Dauernd ausgeschaltet
Dauernd eingeschaltet
Im Modus „Dauernd eingeschaltet“ variiert die
Leuchtdauer je nach Einsatzbedingungen:
– Bei ausgeschalteter Zündung ca. 10 Minuten.– Im Energiesparmodus ca. 30 Sekunden.– Bei laufendem Motor unbegrenzt.
Kartenleseleuchten
► Betätigen Sie bei eingeschalteter Zündung den entsprechenden Schalter.
Stellen Sie sicher, dass die Deckenleuchten
mit nichts in Berührung kommen.
Touch-Version mit LED
1.Berührungsempfindliche Deckenleuchte vorne
2. Berührungsempfindliche Kartenleseleuchten vorne
70
Sicherheit
Antriebsschlupfregelung
(ASR) / Dynamische
Stabilitätskontrolle (DSC)
Die Antriebsschlupfregelung (ASR) sorgt für optimalen
Antrieb und beschränkt ein Durchdrehen der Räder,
indem es auf die Bremsen der Antriebsräder und
den Motor einwirkt. Darüber hinaus sorgt es für eine
bessere Richtungsstabilität des Fahrzeugs beim
Beschleunigen.
Bei einer Abweichung zwischen der vom Fahrzeug
verfolgten und der vom Fahrer gewünschten Spur
überprüft die dynamische Stabilitätskontrolle Rad für
Rad und wirkt automatisch auf die Bremse eines oder
mehrerer Räder und den Motor ein, um das Fahrzeug
innerhalb der Grenzen der physikalischen Gesetze in
die gewünschte Spur zu lenken.
Diese Systeme werden automatisch bei jedem
Fahrzeugstart aktiviert.
Sie treten bei Problemen mit der Bodenhaftung oder
dem Halten der Spur in Aktion.
Dies wird durch das Blinken dieser Kontrollleuchte auf dem Kombiinstrument
angezeigt.
Deaktivierung / Reaktivierung
In Ausnahmefällen (Starten des Fahrzeugs im
Schlamm, im Schnee oder auf weichem Untergrund
usw.) kann es nützlich sein, das ASR-System zu
deaktivieren, damit die Räder durchdrehen und die
Traktion zurückgewonnen wird.
Aktivieren Sie das System wieder, sobald eine
entsprechende Bodenhaftung gegeben ist.
Wenn Sie Ihr Fahrzeug nicht bei einem
Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes
gekauft haben, sollten Sie die Konfiguration dieser
Dienste von Vertreter des Händlernetzes
überprüfen und von diesem ggf. abändern lassen.
In mehrsprachigen Ländern ist die Konfiguration
auch in einer Landessprache Ihrer Wahl möglich.
Aus technischen Gründen, insbesondere für die Bereitstellung bestmöglicher
„Telematikdienste“ zugunsten des Kunden, behält
sich der Hersteller das Recht vor, jederzeit eine
Aktualisierung des im Fahrzeug verbauten
Telematiksystems durchzuführen.
Wenn Sie das Angebot Peugeot Connect
Packs einschließlich des SOS- und
Assistance-Pakets nutzen, verfügen Sie über
weitere Dienste in Ihrem persönlichen Bereich über
die Internetseite Ihres Landes.
Weitere Informationen über Not- und
Pannenhilferuf finden Sie in den allgemeinen
Nutzungsbedingungen dieser Dienste.
Elektronisches
Stabilitätsprogramm (ESP)
Das elektronische Stabilitätsprogramm, bestehend
aus den folgenden Systemen:
– Antiblockiersystem (ABS) und elektronischer Bremskraftverteiler (EBV)
– Bremsassistent (BA)– Antriebsschlupfregelung (ASR)– Dynamische Stabilitätskontrolle (DSC)– Anhänger-Stabilitätssystem (TSM)
Antiblockiersystem (ABS) und elektronischer
Bremskraftverteiler (EBV)
Diese Systeme sorgen für erhöhte Stabilität und
Manövrierfähigkeit Ihres Fahrzeugs beim Bremsen
und stellen eine bessere Kurvensteuerung sicher,
besonders auf schlechter oder rutschiger Fahrbahn.
Das ABS verhindert das Blockieren der Räder bei
einer Notbremsung.
Das Bremssystem EBV steuert den Bremsdruck auf
den einzelnen Rädern.
Bei konstantem Leuchten dieser Kontrollleuchte liegt eine Funktionsstörung im
Antiblockiersystem ABS vor.
Das Fahrzeug fährt mit herkömmlicher Bremswirkung.
Fahren Sie vorsichtig und mit gemäßigter
Geschwindigkeit.
Wenden Sie sich schnellstmöglich an einen Vertreter
des PEUGEOT-Händlernetzes oder an eine
qualifizierte Fachwerkstatt.
Beim Aufleuchten dieser an die STOP- und
ABS-Kontrollleuchte gekoppelten
Kontrollleuchte in Verbindung mit einem Warnton und
einer Meldung auf dem Bildschirm liegt eine
Funktionsstörung im elektronischen
Bremskraftverteiler (EBV) vor.
Halten Sie unbedingt an, sobald dies gefahrlos
möglich ist.
Wenden Sie sich an einen Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes oder an eine qualifizierte
Fachwerkstatt.
Das ABS-System kann sich bei normaler
Funktionsweise durch leichte Vibrationen im
Bremspedal bemerkbar machen.
Bremsen Sie im Falle einer Notbremsung
mit voller Kraft, und zwar konstant, ohne
den Pedaldruck zu verringern.
Achten Sie beim Radwechsel (Reifen und Felgen) darauf, dass die Räder für Ihr
Fahrzeugs zugelassen sind.
Lassen Sie die Systeme nach einem Aufprall
von einem Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes oder einer qualifizierten
Fachwerkstatt überprüfen.
Bremsassistent (BA)
Mit dem Bremsassistenten lässt sich bei
Notbremsungen der optimale Bremsdruck schneller
erzielen und damit der Bremsweg verkürzen.
Er wird je nach der Geschwindigkeit, mit der man
auf das Bremspedal tritt, aktiviert, und macht sich
in einem verringerten Pedalwiderstand und einer
erhöhten Bremswirkung bemerkbar.
72
Sicherheit
Sicherheitsgurte hinten
Jeder Rücksitz verfügt über einen 3-Punkt-Gurt mit
Aufroller.
Die äußeren Sitzplätze sind (je nach Version)
mit pyrotechnischen Gurtstraffern und
Gurtkraftbegrenzern ausgestattet.
Verriegelung
► Ziehen Sie den Gurt zu sich heran und stecken Sie die Gurtzunge ins Gurtschloss.► Überprüfen Sie, ob der Gurt eingerastet ist, indem Sie daran ziehen.
Entriegelung
► Drücken Sie auf den roten Knopf am Gurtschloss.► Führen Sie den Gurt mit der Hand zurück.
sowie durch Aufleuchten der Bremsleuchten
signalisiert.
Weitere Informationen zu Gewichten und
Anhängelasten finden Sie in der Rubrik Technische
Daten oder im Fahrzeugschein.
Um während der Fahrt mit einer Anhängerkupplung
volle Sicherheit zu gewährleisten, siehe
entsprechenden Abschnitt.
Funktionsstörung
Bei einer Funktionsstörung leuchtet diese Kontrollleuchte auf dem Kombiinstrument in
Verbindung mit einer Meldung und einem akustischen
Signal.
Wenn Sie weiterhin einen Anhänger ziehen möchten,
verringern Sie die Geschwindigkeit und fahren Sie
vorsichtig!
Wenden Sie sich an einen Vertreter des PEUGEOT-
Händlernetzes oder an eine qualifizierte
Fachwerkstatt, um das System überprüfen zu lassen.
Das Anhänger-Stabilitätssystem bietet unter
normalen Fahrbedingungen mehr Sicherheit,
vorausgesetzt, die Nutzungsempfehlungen
bezüglich des Anhängers werden eingehalten. Das
System darf den Fahrer nicht dazu verleiten,
zusätzliche Risiken einzugehen, wie
beispielsweise unter schlechten
Funktionsbedingungen einen Anhänger zu nutzen
(Überladung, Nichteinhalten der Stützlast,
abgenutzte Reifen oder zu niedriger Reifendruck,
defekte Bremsanlage usw.) oder mit zu hoher
Geschwindigkeit zu fahren.
Unter bestimmten Umständen kann
es vorkommen, dass das System die
Schwingungsbewegungen des Anhängers nicht
erkennt, beispielsweise bei einem leichten
Anhänger.
Beim Fahren auf glatter oder schlechter
Fahrbahn kann es passieren, dass das System
ein plötzliches Schlingern des Anhängers nicht
verhindern kann.
Sicherheitsgurte
Gurtaufroller
Die Sicherheitsgurte haben einen automatischen
Gurtaufroller, mit dem die Gurtlänge automatisch an
den Körper angepasst wird. Der Gurt wird automatisch
eingezogen, wenn er nicht benutzt wird.
Die Gurtaufroller sind mit einer automatischen
Blockiervorrichtung ausgerüstet, die bei einem
Aufprall, einer Notbremsung oder einem Überschlag
des Fahrzeugs wirksam wird. Sie können gelöst
werden, indem Sie fest am Gurt ziehen und ihn wieder
loslassen, damit er sich wieder leicht einrollt.
Pyrotechnische Gurtstraffer
Dieses System erhöht bei einem Frontal- oder
Seitenaufprall die Sicherheit.
Je nach Heftigkeit des Aufpralls werden die Gurte
durch die pyrotechnischen Gurtstraffer schlagartig
gespannt, sodass sie fest am Körper der Insassen
anliegen.
Die pyrotechnischen Gurtstraffer sind funktionsbereit,
wenn die Zündung eingeschaltet ist.
Gurtkraftbegrenzer
Dieses System verringert den Druck des Gurtes auf
den Brustkorb der Insassen und bietet ihnen auf diese
Weise besseren Schutz.
Bei einem Aufprall
Je nach Art und Heftigkeit des Aufpralls
kann das pyrotechnische Gurtstraffersystem vor
den Airbags und unabhängig davon ausgelöst
werden. Beim Auslösen der Gurtstraffer kommt es
zu einer leichten, unschädlichen Rauchentwicklung
und die Aktivierung der Pyropatrone im System
verursacht einen Knall.
In allen Fällen leuchtet die Airbag-Kontrollleuchte
auf.
Lassen Sie nach einem Aufprall das Gurtsystem
von einem Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes
oder einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen
und gegebenenfalls austauschen.
Sicherheitsgurte vorne
Die vorderen Sicherheitsgurte sind mit
pyrotechnischen Gurtstraffern und, je nach
Ausführung, mit Gurtkraftbegrenzern ausgestattet.
90
Fahrbetrieb
sondern starten Sie unverzüglich und fahren Sie
mit moderater Drehzahl los.
Ausschalten des Motors
► Halten Sie das Fahrzeug an.► Stellen Sie den Schlüssel im Leerlauf auf Position 1.► Ziehen Sie den Schlüssel aus dem Zündschloss.► Um die Lenksäule zu verriegeln, bewegen Sie das Lenkrad, bis es blockiert.
Um das Entriegeln der Lenksäule zu
erleichtern, wird empfohlen, vor Ausschalten
des Motors, die Vorderreifen in einer Achse mit
dem Fahrzeug zu stellen.
Schalten Sie die Zündung niemals vor dem
endgültigen Stillstand des Fahrzeugs aus. Mit
dem Ausschalten des Motors werden die
Funktionen des Brems- sowie des Lenkassistenten
ebenfalls ausgeschaltet: es besteht die Gefahr, die
Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren!
Überprüfen Sie, dass die Feststellbremse
richtig angezogen ist, insbesondere an einem
Hang.
Denken Sie beim Verlassen des Fahrzeugs daran,
den Schlüssel mitzunehmen und verriegeln Sie
das Fahrzeug.
Energiesparmodus
Nach dem Ausschalten des Motors (Position 1 -
Aus) können Sie noch für maximal 30 Minuten
Funktionen wie die Audio- und Telematikanlage,
die Deckenleuchten,die Scheibenwischer, das
Abblendlicht usw. benutzen.
Weitere Informationen zum
Energiesparmodus finden Sie in der
entsprechenden Rubrik.
Schlüssel vergessen
Beim Öffnen der Fahrertür wird eine
Warnmeldung in Verbindung mit einem
akustischen Signal angezeigt, um Sie darauf
hinzuweisen, dass der Schlüssel sich immer noch
im Zündschloss in der Position 1 (Stop) befindet.
Wenn der Schlüssel noch im Zündschloss
in Position 2 (Zündung ein) steckt, wird die
Zündung nach Ablauf einer Stunde automatisch
ausgeschaltet.
Um sie wieder einzuschalten, drehen Sie den
Schlüssel in Position 1 (Stop) und dann erneut in
Position 2 (Zündung ein) .
Starten / Ausschalten
des Motors mit dem
Keyless-System
Der elektronische Schlüssel muss sich im
Fahrzeuginnenraum befinden.
Bei Ausführungen mit dem Keyless-System wird
der elektronische Schlüssel auch im Kofferraum
erkannt.
Wenn er nicht erkannt wird, erscheint eine
Meldung.
Bringen Sie den Schlüssel in den
Erkennungsbereich, um den Motor ein- bzw.
ausschalten zu können.
Falls dies nicht gelingt, siehe Rubrik „Schlüssel
nicht erkannt - Notstart/Notausschaltung“.
Starten
91
Fahrbetrieb
6► Stellen Sie bei einem Schaltgetriebe den
Gangschalthebel in den Leerlauf und treten Sie das
Kupplungspedal ganz durch.
► Stellen Sie bei einem Automatikgetriebe
den Wählhebel auf P oder N und treten Sie das
Bremspedal durch.
► Drücken Sie die Taste „START/STOP“ während
der Druck auf das Pedal bis zum Starten des Motors
beibehalten wird.
Dieselmotoren starten bei Minustemperaturen
und/oder bei kaltem Motor erst, wenn die Vorglüh-
Warnleuchte erloschen ist.
Wenn diese Warnleuchte nach dem Drücken der Taste "START/STOP" aufleuchtet:► Treten Sie weiterhin das Pedal und drücken Sie nicht erneut auf die Taste „START/STOP“, bis der
Motor läuft.
Wenn eine der Startbedingungen nicht erfüllt wird,
erscheint eine Meldung.
In bestimmten Fällen wird durch eine Meldung
angezeigt, dass beim Drücken der Taste „START/
STOP“ gleichzeitig das Lenkrad hin- und her bewegt
werden muss, um die Entriegelung der Lenksäule zu
unterstützen.
Bei Benzinmotoren kann das Vorwärmen
des Katalysators nach einem Kaltstart im
Stand zu spürbaren Motorvibrationen führen,
wobei der Motor bis zu 2 Minuten lang dreht (erhöhte Leerlaufdrehzahl).
Lassen Sie nach Abwürgen des Motors das
Kupplungspedal los und treten Sie es dann
wieder ganz durch. Ihr Fahrzeug wird automatisch
wieder gestartet.
Ausschalten
► Halten Sie das Fahrzeug mit dem Motor im Leerlauf an.► Bringen Sie bei einem Schaltgetriebe den
Schalthebel vorzugsweise in Leerlaufstellung.
► Wählen Sie bei einem Automatikgetriebe
vorzugsweise die Position P oder N.
► Drücken Sie auf die Taste „START/STOP“.
In bestimmten Fällen muss das Lenkrad bewegt
werden, um die Lenksäule zu verriegeln.
Wenn das Fahrzeug nicht steht, schaltet sich
der Motor nicht aus.
Mit dem Ausschalten des Motors werden die
Funktionen des Brems- sowie des
Lenkassistenten ebenfalls ausgeschaltet: es
besteht die Gefahr, die Kontrolle über das
Fahrzeug zu verlieren!
Lassen Sie beim Aussteigen niemals den
elektronischen Schlüssel im Fahrzeug zurück.
Starten / Ausschalten des
Elektromotors
Starten
Der Gangwahlschalter muss sich im Modus P
befinden.
► Treten Sie das Bremspedal ganz durch, und drücken Sie dann kurz die Taste „START/STOP“.► Nehmen Sie Ihren Fuß nicht vom Bremspedal, bis die Kontrollleuchte READY aufleuchtet und ein
akustisches Signal ertönt, wodurch angegeben wird,
dass das Fahrzeug fahrbereit ist.
► Drücken Sie die Taste „Unlock“, während Sie das
Bremspedal weiterhin getreten halten und wählen Sie
Modus D/B oder R aus.► Lassen Sie das Bremspedal langsam los und geben Sie Gas.
Beim Starten leuchtet das Kombiinstrument auf und
die Nadel bzw. der Cursor der Leistungsanzeige
wandert in die „Neutralstellung“. Die Lenksäule wird
automatisch entriegelt (dabei kann ein Geräusch
auftreten und eine Bewegung des Lenkrads
wahrgenommen werden).
Ausschalten
► Drücken Sie die Taste „START/STOP“.
Stellen Sie vor Verlassen des Fahrzeugs Folgendes
sicher:
– Der Gangwahlschalter befindet sich im Modus P.– Die Kontrollleuchte READY ist aus.
Wenn die Fahrertür geöffnet wird und die
erforderlichen Bedingungen für das Anhalten
92
Fahrbetrieb
nicht erfüllt sind, ertönt ein akustisches Signal in
Verbindung mit der Anzeige einer Warnmeldung.
Einschalten der Zündung ohne
den Motor zu starten
Mit dem elektronischen Schlüssel im
Fahrzeuginnenraum kann durch Drücken der Taste
„START/STOP“ und ohne Betätigung der Pedale
die Zündung eingeschaltet werden, ohne den Motor
zu starten.
► Drücken Sie die Taste erneut, um die Zündung
auszuschalten und die Verriegelung des Fahrzeugs zu
ermöglichen.
Schlüssel nicht erkannt
Notstart
An der Lenksäule ist ein Lesegerät für den
Notstart angebracht, das ein Starten des Motors
ermöglicht, wenn das System keinen Schlüssel im Erkennungsbereich erkennt oder wenn die Batterie
des elektronischen Schlüssels leer ist.
► Halten Sie die Fernbedienung an das Lesegerät.► Modelle mit Schaltgetriebe: Bringen Sie den
Schalthebel in Leerlaufstellung und treten Sie das
Kupplungspedal ganz durch.
► Stellen Sie bei einem Automatikgetriebe oder
Gangwahlschalter den Wählhebel auf P und treten
Sie dann das Bremspedal ganz durch.
► Drücken Sie die Taste „START/STOP“.
Der Motor wird gestartet.
Notausschaltung
Wenn der elektronische Schlüssel nicht erkannt wird
oder sich nicht mehr im Erkennungsbereich befindet,
erscheint beim Schließen einer Tür oder bei dem
Versuch, den Motor abzustellen, eine Meldung auf
dem Kombiinstrument.
► Um das Ausschalten des Motors zu bestätigen, drücken Sie ungefähr 5 Sekunden lang auf die Taste „START/STOP“.
Wenden Sie sich bei einer Funktionsstörung des
elektronischen Schlüssels bitte an einen Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder an eine qualifizierte
Fachwerkstatt.
Notausschaltung
Nur im Notfall darf der Motor bedingungslos abgestellt
werden.
► Drücken Sie dazu ca. 5 Sekunden lang die Taste „START/STOP“.
In diesem Fall blockiert die Lenksäule, sobald das
Fahrzeug zum Stillstand kommt.
Manuelle Feststellbremse
Lösen
93
Fahrbetrieb
6► Ziehen Sie leicht am Hebel der Feststellbremse, drücken Sie auf die Entriegelungstaste und drücken
Sie dann den Hebel der Feststellbremse ganz nach
unten.
Ein Aufleuchten dieser Warnleuchte und der STOP-Warnleuchte während der Fahrt,
verbunden mit einem akustischen Signal und der
Anzeige einer Meldung, weist darauf hin, dass die
Feststellbremse noch angezogen ist oder nicht richtig
gelöst wurde.
Anziehen der Feststellbremse
► Ziehen Sie den Hebel der Feststellbremse bis zum Anschlag an, damit das Fahrzeug nicht wegrollen
kann.
Schlagen Sie beim Parken am Hang die
Räder in Richtung Bordstein ein, ziehen Sie
die Feststellbremse an, legen Sie einen Gang ein
und schalten Sie die Zündung aus.
Elektrische Feststellbremse
Im Automatikmodus wird von diesem System die
elektrische Feststellbremse bei Ausschalten des
Motors automatisch angezogen und wieder gelöst,
wenn sich das Fahrzeug wieder in Bewegung setzt.
Jederzeit, bei laufendem Motor:► Zum Anziehen der Feststellbremse kurz am
Betätigungsschalter ziehen.
► Zum Lösen der Feststellbremse den Betätigungsschalter kurz herunterdrücken und dabei
des Bremspedal durchtreten.
Standardmäßig ist der Automatikmodus aktiviert.
Kontrollleuchte
Gleichzeitiges Aufleuchten dieser Kontrollleuchte auf dem Kombiinstrument und
am Betätigungsschalter, um das Anziehen der
Feststellbremse zu bestätigen, in Verbindung mit der
Anzeige der Meldung „Feststellbremse angezogen“.
Die Kontrollleuchte erlischt als Bestätigung, dass die
Feststellbremse gelöst wurde, in Verbindung mit der
Meldung „Feststellbremse gelöst“.
Die Kontrollleuchte blinkt, wenn die Feststellbremse
manuell angezogen oder gelöst werden soll.
Bei einem Batteriedefekt funktioniert die
elektrische Feststellbremse nicht.
Bei einem Schaltgetriebe: Wenn die
Feststellbremse nicht angezogen ist, blockieren
Sie aus Sicherheitsgründen das Fahrzeug, indem
Sie einen Gang einlegen.
Bei einem Automatikgetriebe oder
Gangwahlschalter: Wenn die Feststellbremse
nicht angezogen ist, blockieren Sie aus
Sicherheitsgründen das Fahrzeug, indem Sie den
mitgelieferten Unterlegkeil unter eines der Räder
legen.
Wenden Sie sich an einen Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes oder an eine
qualifizierte Fachwerkstatt.
Stellen Sie vor Verlassen des Fahrzeugs
sicher, dass die Feststellbremse angezogen
ist: Die Kontrollleuchten müssen auf dem
Kombiinstrument und am Betätigungsschalter
ununterbrochen leuchten.
Bei nicht angezogener Feststellbremse ertönt ein
akustisches Signal und bei Öffnen der Fahrertür
wird eine Meldung angezeigt.
Lassen Sie Kinder nicht allein im Fahrzeug
zurück, da sie die Feststellbremse lösen
könnten.
94
Fahrbetrieb
Beim Parken an starkem Gefälle, wenn Ihr
Fahrzeug schwer beladen ist, oder im
Anhängerbetrieb
Schlagen Sie bei einem Schaltgetriebe die Räder
zur Bordsteinkante hin ein und legen Sie einen
Gang ein.
Schlagen Sie bei einem Automatikgetriebe oder
Gangwahlschalter die Räder zur Bordsteinkante
hin ein und wählen Sie Modus P aus.
Im Anhängerbetrieb ist das Parken des Fahrzeugs
an einem Gefälle unter 12% zulässig.
Manueller Betrieb
Manuelles Lösen
Bei eingeschalteter Zündung oder laufendem Motor:► Treten Sie auf das Bremspedal.► Drücken Sie den Betätigungsschalter kurz, während Sie das Bremspedal gedrückt halten.
Wenn der Betätigungsschalter ohne
Betätigung des Bremspedals gedrückt wird,
wird die Feststellbremse nicht gelöst und es
erscheint eine Meldung.
Manuelles Anziehen
Bei stehendem Fahrzeug:► Ziehen Sie kurz den Betätigungsschalter .Die Anforderung zum Anziehen der Feststellbremse
wird durch ein Blinken der Kontrollleuchte am
Betätigungsschalter bestätigt.
Automatikbetrieb
Automatisches Lösen
Vergewissern Sie sich zuerst, dass der Motor läuft und
die Fahrertür richtig verschlossen ist.
Die elektrische Feststellbremse wird automatisch
und schrittweise gelöst, sobald das Fahrzeug in
Bewegung gesetzt wird .
Bei einem Schaltgetriebe
► Treten Sie das Kupplungspedal ganz durch, und legen Sie den 1. Gang oder den Rückwärtsgang ein.► Treten Sie das Gaspedal und lassen Sie das Kupplungspedal los.
Fahrzeuge mit Automatikgetriebe
► Treten Sie das Bremspedal.► Stellen Sie den Wählhebel auf D, M oder R.► Lassen Sie das Bremspedal los und treten Sie das Gaspedal.
Bei einem Gangwahlschalter
► Treten Sie auf das Bremspedal.► Stellen Sie den Wählhebel auf D, B oder R.► Lassen Sie das Bremspedal los und treten Sie das Gaspedal.
Überprüfen Sie bei einem Automatikgetriebe
oder Gangwahlschalter, ob die Vordertüren
richtig geschlossen sind, wenn die Bremse nicht
automatisch gelöst wird.
Geben Sie im Stillstand bei laufendem Motor
nicht unnötig Gas. Es besteht die Gefahr,
dass sich die Feststellbremse löst.
Automatisches Anziehen
Bei Fahrzeugstillstand wird die Feststellbremse
automatisch beim Ausschalten des Motors
angezogen.
Nach Abwürgen des Motors oder beim
Übergang in den STOP-Modus bei Stop &
Start wird die Feststellbremse nicht automatisch
angezogen.
Im Automatikbetrieb können Sie die
Feststellbremse jederzeit manuell mithilfe des
Betätigungsschalters lösen oder anziehen.
Besondere Bedingungen
Blockieren des Fahrzeugs bei laufendem
Motor
Um das Fahrzeug bei laufendem Motor zu blockieren,
den Betätigungsschalter kurz anziehen.
Parken des Fahrzeugs mit gelöster
Feststellbremse
Bei großer Kälte (Frost) wird empfohlen, die
Feststellbremse nicht anzuziehen.
Um das Fahrzeug gegen Wegrollen zu sichern,
legen Sie einen Gang ein oder blockieren Sie ein
Rad mit den Unterlegkeilen.
Blockieren des Fahrzeugs bei gelöster
Feststellbremse
► Stellen Sie den Motor ab.