
191
ParkSense-Parkassistentsystem ist als
„halbautomatisch“ definiert, da der Fahrer
die Kontrolle über Gaspedal, Gangschalter
und Bremsen behält. In Abhängigkeit des
vom Fahrer ausgewählten Einparkmanövers
kann das ParkSense-Parkassistentsystem
das Fahrzeug zu beiden Seiten (d. h. Fahrer-
seite oder Beifahrerseite) in eine Längs- oder
Querparkfläche manövrieren sowie aus einer
Längsparkfläche ausparken.
HINWEIS:
Der Fahrer ist immer verantwortlich für die
Kontrolle über das Fahrzeug sowie für alle
umgebenden Objekte und muss bei
Bedarf eingreifen.
Das System bietet dem Fahrer Unterstüt-
zung, ohne den Fahrer dabei zu ersetzen.
Wenn während eines halbautomatischen
Einparkmanövers der Fahrer das Lenkrad
berührt, nachdem er angewiesen wurde,
seine Hände vom Lenkrad zu nehmen,
wird das System abgeschaltet, und der
Fahrer wird aufgefordert, das Einparkma-
növer manuell abzuschließen.
Das System arbeitet möglicherweise nicht
unter allen Bedingungen (z. B. Umwelt-
einflüsse wie heftiger Regen, Schnee usw.
oder bei Parkplätzen mit Oberflächen, die
die Ultraschallsensorwellen absorbieren).
Neue, von einem Händler ausgelieferte
Fahrzeuge müssen mindestens 48 km
(30 Meilen) gefahren werden, bis das
ParkSense-Parkassistentsystem voll-
ständig kalibriert ist und richtig funktio-
niert. Denn nur so kann die dynamische
Fahrzeugkalibrierung des Systems die
Leistung dieser Funktion verbessern. Das
System führt auch ständig die dynamische
Fahrzeugkalibrierung durch, um z. B.
einen zu hohen oder zu niedrigen Reifen-
druck und neue Reifen anzupassen.
Aktivieren und Deaktivieren des Park-
Sense-Parkassistentsystems
Das ParkSense-Parkassistentsystem kann
mit dem Schalter des ParkSense-Parkassi-
stentsystems ein- und ausgeschaltet werden.
Dieser Schalter befindet sich auf dem
Bedienfeld unter dem Uconnect-Display. Zum Aktivieren des Park-
Sense-Parkassistentsystems
drücken Sie den Schalter des Park-
Sense-Parkassistentsystems
einmal (LED leuchtet auf).
Zum Deaktivieren des ParkSense-Parkassi-
stentsystems drücken Sie den Schalter des
ParkSense-Parkassistentsystems noch
einmal (LED erlischt).
Das ParkSense-Parkassistentsystem wird bei
jedem der folgenden Zustände automatisch
ausgeschaltet:
Das Einparkmanöver ist abgeschlossen.
Die Fahrgeschwindigkeit beim Suchen
eines Parkplatzes ist über 30 km/h
(18 mph).
Die Fahrgeschwindigkeit von 7 km/h
(5 mph) wird während des aktiven Lenk-
vorgangs in den Parkplatz überschritten.
Das Lenkrad wird während des aktiven
Lenkvorgangs in den Parkplatz berührt.
Der Schalter des ParkSense Vorwärts- und
Rückwärts-Parkassistenten wird gedrückt.
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205
Dieses Etikett enthält:
1. Firmenname des Herstellers
2. Fahrzeugtyp-Genehmigungsnummer
3. Fahrgestellnummer
4. Zulässiges Gesamtgewicht
5. Maximal zulässiges kombiniertesGesamtgewicht
6. Zulässige Achslast vorn
7. Zulässige Achslast hinten
HINWEIS:
Für bestimmte Märkte kann das Etikett
anders sein; Abbildung: zulässiges Gesamt-
gewicht, zulässige Achslast vorn und hinten.
Zulässiges Gesamtgewicht
Das zulässige Gesamtgewicht ist das
gesamte zulässige Gewicht Ihres Fahrzeugs
einschließlich aller Fahrzeuginsassen, Fahr-
zeug, Zusatzausstattung und Ladung. Die
Plakette gibt außerdem die maximal zuläs-
sigen Belastungen für Vorder- und Hinter-
achse an (zulässige Achslast). Die
Gesamtlast ist zu begrenzen, damit das
zulässige Gesamtgewicht und die zulässige Achslast für Vorder- und Hinterachse nicht
überschritten werden.
Zuladung
Die Zuladung eines Fahrzeugs ist definiert
als das zulässige Gewicht der Ladung, die
ein Mehrzweck-Pkw transportieren kann,
einschließlich des Gewichts des Fahrers,
aller Mitfahrer, der Zusatzausstattung und
der Ladung.
Zulässige Achslast
Die zulässige Achslast ist die maximal zuläs-
sige Last auf der Vorder- und auf der Hinter-
achse. Die Last ist so im Laderaum zu
verteilen, dass die zulässige Achslast jeder
Achse nicht überschritten wird.
Die zulässige Last jeder Achse wird durch die
Bauteile im System mit der jeweils nied-
rigsten Tragfähigkeit bestimmt (Achse,
Federn, Reifen oder Felgen). Schwerere
Achsen oder Bauteile der Radaufhängung,
die mitunter von Käufern für ihre erhöhte
Stabilität spezifiziert werden, erhöhen das
zulässige Fahrzeug-Gesamtgewicht nicht
unbedingt.
Leergewicht
Das Leergewicht ist das Gesamtgewicht
eines Fahrzeugs, einschließlich aller
Betriebsflüssigkeiten und des Kraftstoffs,
bei vollen Kapazitätsbedingungen und ohne
Insassen oder Zuladung. Das Leergewicht an
der Vorder- und Hinterachse wird durch
Wiegen des Fahrzeugs ohne Insassen und
ohne Zuladung auf einer handelsüblichen
Waage ermittelt.
Beladen
Das tatsächliche Gesamtgewicht und das
Gewicht des vorderen und des hinteren Teils
Ihres Fahrzeugs auf dem Boden lässt sich
am besten durch Wiegen ermitteln, wenn es
beladen und betriebsbereit ist.
Zuerst ist das gesamte Fahrzeug auf einer
Fahrzeugwaage zu wiegen, um sicher zu
stellen, dass es das zulässige Fahr-
zeug-Gesamtgewicht nicht überschreitet.
Das Gewicht des vorderen und des hinteren
Teils des Fahrzeugs ist dann einzeln festzu-
stellen, um sicherzustellen, dass die Ladung
korrekt auf die Vorder- und der Hinterachse
verteilt ist. Beim Wiegen des Fahrzeugs kann
möglicherweise festgestellt werden, dass die
zulässige Achslast an der Vorder- oder an der
Hinterachse überschritten wurde, obwohl
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PANNENHILFE
228(Fortsetzung)
Vorbereitungen zum Aufbocken
1. Das Fahrzeug auf festem und ebenemUntergrund und so weit wie möglich vom
Straßenrand entfernt abstellen. Meiden
Sie vereiste oder rutschige Oberflächen.
2. Schalten Sie die Warnblinkanlage des Fahrzeugs ein. 3. Ziehen Sie die Feststellbremse an.
4. Stellen Sie den Gangschalter auf PARK
(Automatikgetriebe) oder REVERSE
(Rückwärtsgang) (Schaltgetriebe).
5. Stellen Sie die Zündung in die Stellung OFF (Aus).
6. Das dem zu wechselnden Rad diagonal gegenüberliegende Rad mit Unterleg-
keilen oder Holzklötzen vorn und hinten
blockieren. Zum Beispiel: Wenn das
rechte Vorderrad gewechselt wird,
blockieren Sie das linke Hinterrad.
Rad blockiert HINWEIS:
Vor dem Anheben müssen alle Personen aus
dem Fahrzeug aussteigen.
Anweisungen für den Wagenhebereinsatz
WARNUNG!
Ein unbefestigter Reifen oder Wagenheber,
der bei einem Unfall nach vorne
geschleudert wird, könnte die
Fahrzeuginsassen gefährden. Verstauen
Sie die Teile des Wagenhebers und das
Reserverad immer an den dafür
vorgesehenen Stellen. Lassen Sie den
defekten Reifen so schnell wie möglich
instand setzen oder austauschen.
WARNUNG!
Arbeiten Sie beim Radwechsel nicht an
der Fahrzeugseite, die dem fließenden
Verkehr zugewandt ist. Fahren Sie weit
genug von der Straße weg, um zu
vermeiden, dass Sie beim Aufbocken des
Fahrzeugs bzw. beim Radwechsel
angefahren werden.
WARNUNG!
Halten Sie sich beim Radwechsel genau
an diese Sicherheitshinweise, um
Verletzungen oder Schäden am Fahrzeug
zu vermeiden:
Stellen Sie das Fahrzeug vor dem
Anheben auf festem und ebenem Unter-
grund und so weit wie möglich vom Stra-
ßenrand entfernt ab.
Schalten Sie die Warnblinkanlage des
Fahrzeugs ein.
Blockieren Sie das dem zu wechselnden
Rad diagonal gegenüberliegende Rad.
Ziehen Sie die Feststellbremse fest an
und schalten Sie den Schalthebel des
Getriebes in Stellung PARK.
Lassen Sie bei einem aufgebockten
Fahrzeug nie den Motor an bzw. lassen
Sie nie den Motor laufen.
Im angehobenen Fahrzeug darf auch
keine Person sitzen.
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229
Wagenheberaufkleber mit Warnhinweisen1. Entfernen Sie Reserverad, Wagenheber
und Radschraubenschlüssel.
2. Bei Ausstattung mit Aluminiumfelgen, bei denen die Radzierblende die
Radschrauben bedeckt, hebeln Sie mit
dem Radschraubenschlüssel die
Radzierblende vorsichtig ab, bevor Sie
das Fahrzeug anheben.
3. Vor dem Anheben des Fahrzeugs lösen Sie mit dem Radschraubenschlüssel die
Radschrauben des Rades mit dem
defekten Reifen, ohne die Radschrauben
ganz zu entfernen. Beim auf dem Boden
stehenden Rad die Radschrauben um
eine Umdrehung lösen.
4. Stellen Sie den Wagenheber unter den Ansatzpunkt, der sich beim defekten
Reifen befindet. Die Wagenheber-
schraube im Uhrzeigersinn drehen, damit der Wagenhebersattel fest am
Ansatzpunkt unter dem Schwellerfalz
anliegt, um eine Zentrierung des Wagen-
hebersattels in der Aussparung des
Schwellers sicherzustellen.
Ansatzpunkte für den Wagenheber Vorderer Hebepunkt
Kriechen Sie nicht unter das Fahrzeug,
wenn es mit einem Wagenheber ange-
hoben ist. Bringen Sie das Fahrzeug für
Arbeiten unter dem Fahrzeug zu einem
Vertragshändler, wo es auf einer Hebe-
bühne angehoben werden kann.
Setzen Sie den Wagenheber nur an den
dafür vorgesehenen Stellen an und
verwenden Sie ihn nur zum Radwechsel.
Achten Sie beim Radwechsel am Stra-
ßenrand unbedingt auf den fließenden
Verkehr.
Achten Sie beim Verstauen eines Rads
darauf, dass der Ventilschaft zum Boden
zeigt, denn nur dann ist das Rad sicher
verstaut.
WARNUNG! (Fortsetzung) VORSICHT!
Versuchen Sie nicht, das Fahrzeug
anzuheben, wenn der Wagenheber an
anderen Punkten angesetzt ist als an
denjenigen, die in den Anweisungen für
den Wagenhebereinsatz für dieses
Fahrzeug angegeben sind.
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PANNENHILFE
230
Vorderer Ansatzpunkt für den WagenheberHinterer Hebepunkt Hinterer Ansatzpunkt für den Wagenheber
5. Heben Sie das Fahrzeug nur soweit an, um den defekten Reifen entfernen zu
können.
6. Entfernen Sie die Radschrauben und den Reifen. 7. Entfernen Sie den Ausrichtstift von der
Wagenhebereinheit, und schrauben Sie
den Stift in die Radnabe ein, um das
Anbringen des Reserverads zu erleich-
tern.
8. Montieren Sie das Reserverad.
Montage des Reserverads
WARNUNG!
Wird das Fahrzeug weiter als zum
Radwechsel nötig angehoben, kann es
instabil werden. Es kann vom Wagenheber
abrutschen und Umstehende verletzen.
Heben Sie das Fahrzeug nur so weit an,
wie dies für das Entfernen des Rades
erforderlich ist.
VORSICHT!
Das Reserverad unbedingt mit dem
Ventilschaft nach außen montieren. Das
Fahrzeug könnte beschädigt werden, wenn
das Reserverad falsch montiert wird.
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231
HINWEIS:
Bei mit einem Reserverad ausgestatteten
Fahrzeugen darf nicht versucht werden,
eine Radzierblende oder eine Nabenkappe
am Notrad anzubringen.
Zusätzliche Warnhinweise und Informa-
tionen zum Reserverad sowie dessen
Verwendung und Betrieb finden Sie unter
„Kompaktes Reserverad“ und „Notrad für
kurzzeitige Verwendung“ unter „Reifen“
in „Service und Wartung“ in der Bedie-
nungsanleitung.
9. Montieren Sie die Radschrauben und ziehen Sie sie leicht fest.
10. Drehen Sie den Wagenhebergriff entgegen dem Uhrzeigersinn, um das
Fahrzeug abzusenken. 11. Beenden Sie das Festziehen der
Radschrauben. Drücken Sie den Schrau-
benschlüssel am Ende des Griffs kräftig
nach unten, um mehr Hebelwirkung zu
erzeugen. Ziehen Sie die Radschrauben
über Kreuz fest, bis jede Radschraube
zweimal festgezogen wurde. Weitere
Informationen zum korrekten Drehmo-
ment der Radschrauben finden Sie unter
„Drehmomente für Räder“ in „Techni-
sche Daten“. Lassen Sie die Radmuttern
gegebenenfalls von einem Vertrags-
händler oder an einer Tankstelle mit
einem Drehmomentschlüssel nach-
ziehen.
12. Platzieren Sie den Wagenheber in der Schaumstoffschale, und öffnen Sie ihn
weit genug, sodass er ordnungsgemäß
sitzt. Wenn er in Position ist, drehen Sie
ihn im Uhrzeigersinn, um ihn zu arre-
tieren. Setzen Sie den Ausrichtstift zum
Verriegeln des Wagenhebers wieder in
die zentrale Öffnung.
Montage der Reifen
1. Montieren Sie den Reifen auf der Achse.
2. Bauen Sie die übrigen Radschrauben mitdem Gewindeende in Richtung des Rads
ein. Ziehen Sie die Radschrauben leicht
fest.
WARNUNG!
Um ein Abrutschen des Fahrzeugs vom
Wagenheber zu vermeiden, die
Radmuttern erst dann vollständig
festziehen, wenn das Fahrzeug wieder
abgelassen wurde. Bei Nichtbeachtung
dieser Warnung kann es zu einem Unfall
mit schweren Verletzungen kommen.
WARNUNG!
Ein unbefestigter Reifen oder Wagenheber,
der bei einem Unfall nach vorne
geschleudert wird, könnte die
Fahrzeuginsassen gefährden. Verstauen
Sie die Teile des Wagenhebers und das
Reserverad immer an den dafür
vorgesehenen Stellen. Lassen Sie den
defekten Reifen so schnell wie möglich
instand setzen oder austauschen.
WARNUNG!
Um ein Abrutschen des Fahrzeugs vom
Wagenheber zu vermeiden, die
Radschrauben erst dann vollständig
festziehen, wenn das Fahrzeug wieder
abgelassen wurde. Bei Nichtbeachtung
dieser Warnung kann es zu einem Unfall
mit schweren Verletzungen kommen.
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PANNENHILFE
238
(Fortsetzung)
(Fortsetzung)
Abdichten eines Reifens mit dem Reifenrepara -
tursatz
Wenn Sie anhalten, um den Reifenwartungs -
satz zu verwenden:
1. Halten Sie an einem sicheren Ort an und schalten Sie die Warnblinkanlage ein.
2. Sicherstellen, dass der Ventilschaft (am Rad mit dem platten Reifen) in einer
Stellung in Bodennähe ist. Dadurch
reicht der Reifenwartungssatz-Schlauch
bis zum Ventilschaft und der Reifenwar-
tungssatz steht gerade auf dem Boden.
Dies bietet die beste Positionierung des
Sets beim Einspritzen des Dichtmittels
in den platten Reifen und beim Betrieb
WARNUNG!
Arbeiten Sie beim Abdichten des
Reifens nicht an der Fahrzeugseite, die
dem fließenden Verkehr zugewandt ist.
Fahren Sie weit genug von der Straße
weg, um zu vermeiden, dass Sie beim
Gebrauch des Reifenreparatursatzes
angefahren werden.
Unter folgenden Umständen darf der
Reifenreparatursatz nicht verwendet und
das Fahrzeug nicht gefahren werden:
Wenn das Loch in der Reifenlauf-fläche ca. 6 mm (1/4 Zoll) oder
größer ist.
Wenn der Reifen an der Flankebeschädigt ist.
Wenn der Reifen durch Fahren mitviel zu geringem Reifendruck
beschädigt ist.
Wenn der Reifen durch Fahren miteinem defekten Reifen beschädigt ist.
Wenn die Felge beschädigt ist.
Wenn Sie sich über den Zustand desReifens oder der Felge nicht sicher
sind.
Halten Sie den Reifenreparatursatz von
Hitze und offenem Feuer fern.
Ein lose im Fahrzeug liegender Reifenre-
paratursatz, der bei einem Unfall oder
bei einer Vollbremsung nach vorn fliegt,
kann die Fahrzeuginsassen gefährden.
Bewahren Sie den Reifenreparatursatz
stets in dem vorgesehenen Fach auf.
Nichtbefolgung dieser Sicherheitshin-
weise kann zu schweren oder sogar tödli-
chen Verletzungen für Sie, Ihre Beifahrer
und andere Personen führen.
Achten Sie darauf, dass der Inhalt des
Reifenreparatursatzes nicht in die
Haare, in die Augen oder auf die Klei-
dung gelangt. Das Dichtmittel des
Reifenreparatursatzes ist beim
Einatmen, Verschlucken oder der
Aufnahme über die Haut gesundheits-
schädlich. Es reizt Haut, Augen und die
Atemwege. Bei Kontakt mit den Augen
oder mit der Haut sofort mit fließendem
Wasser gründlich spülen. Bei Kontakt
mit der Kleidung diese so bald wie
möglich wechseln.
WARNUNG! (Fortsetzung)
Die Dichtmittellösung des Reifenrepara-
tursatzes enthält Latex. Bei allergischen
Reaktionen oder Ausschlag sofort einen
Arzt konsultieren. Den Reifenreparatur-
satz außerhalb der Reichweite von
Kindern aufbewahren. Bei Verschlucken
Mund sofort mit viel Wasser ausspülen
und reichlich Wasser trinken. Kein
Erbrechen herbeiführen! Sofort einen
Arzt konsultieren.
WARNUNG! (Fortsetzung)
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PANNENHILFE
240
zeige fällt schnell wieder von ca. 4,8 bar
(70 psi) auf den tatsächlichen Reifendruck
ab, wenn der Dichtmittelbehälter leer ist.5. Die Pumpe beginnt sofort nach
Entleeren des Dichtmittelbehälters
damit, Luft in den Reifen zu
pumpen. Betreiben Sie die Pumpe
weiter und pumpen Sie den Reifen auf den
Druck auf, der auf der Reifendruckplakette
in der fahrerseitigen Türöffnung angegeben
ist. Prüfen Sie den Reifendruck, indem Sie
die Druckanzeige beobachten.
Wenn sich der Reifen nicht innerhalb von
15 Minuten auf 1,8 bar (26 psi) aufpumpen
lässt:
Der Reifen ist zu stark beschädigt. Versu-
chen Sie auf keinen Fall, mit dem Fahr-
zeug weiterzufahren. Benachrichtigen Sie
eine Werkstatt.
Wenn sich der Reifen innerhalb von 15 Minuten
auf den empfohlenen Druck oder mindestens
auf 1,8 bar (26 psi) aufpumpen lässt: HINWEIS:
Wenn der Reifendruck zu hoch ist, vermin-
dern Sie den Reifendruck bis auf den
empfohlenen Reifendruck, bevor Sie fort-
fahren. 6. Drücken Sie die Einschalttaste
zum Ausschalten des Reifenrepara-
tursatzes.
7. Entfernen Sie den Aufkleber mit
der Warnung bezüglich der
Geschwindigkeitsbegrenzung vom
Reifenreparatursatz und bringen
Sie ihn auf dem Lenkrad an.
8. Schrauben Sie sofort den Dichtmittel- schlauch vom Ventilschaft ab, bringen
Sie die Verschlusskappe auf dem
Anschluss am Schlauchende an und
verstauen Sie den Reifenreparatursatz
am dafür vorgesehenen Ort im Fahrzeug.
Fahren Sie mit „Fahrzeug fahren“ fort.
Fahrzeug fahren: Sofort nach dem Einspritzen des
Dichtmittels und Aufpumpen des
Reifens das Fahrzeug 8 km
(5 Meilen) weit oder 10 Minuten
lang fahren, um das Dichtmittel des Reifen-
reparatursatzes im Reifen zu verteilen.
Fahren Sie nicht schneller als 80 km/h
(50 mph). Nach dem Fahren:
Halten Sie an einem sicheren Ort an.
Schlagen Sie unter „Wenn Sie anhalten, um
WARNUNG!
Der Reifenreparatursatz ist keine
dauerhafte Reparaturlösung für einen
defekten Reifen. Lassen Sie den Reifen
nach der Verwendung des
Reifenreparatursatzes überprüfen und
instand setzen oder austauschen. Fahren
Sie auf keinen Fall schneller als 80 km/h
(50 mph), solange der Reifen nicht
instand gesetzt oder ersetzt wurde.
Nichtbefolgung dieses Warnhinweises
kann zu schweren oder sogar tödlichen
Verletzungen für Sie, Ihre Fahrgäste und
andere Beteiligte führen. Lassen Sie den
Reifen so bald wie möglich in einer
Vertragswerkstatt überprüfen.
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