
91
Bergabfahrhilfe (Hill Descent Control,
HDC) – je nach Ausstattung
Bergabfahrhilfe (Trailhawk)
HDC ist für niedrige Geschwindigkeiten bei
Geländefahrten im Bereich 4L (zuschalt-
barer Allradantrieb, untere Ganggruppe)
vorgesehen. Während verschiedener Fahrsi-
tuationen behält HDC bei Bergabfahrten die
Fahrgeschwindigkeit bei. Die HDC kontrol-
liert die Fahrgeschwindigkeit durch aktive
Regelung der Bremsen.
HDC hat drei Zustände:
1. Aus (Funktion ist nicht eingeschaltet und wird nicht aktiviert).
2. Eingeschaltet (Funktion ist eingeschaltet und betriebsbereit, aber die Aktivie-
rungsbedingungen sind nicht erfüllt,
oder Fahrer hebt aktiv die Funktion durch Betätigen von Bremse oder Gaspedal
auf).
3. Aktiv (Funktion ist eingeschaltet und kontrolliert aktiv die Fahrgeschwindig-
keit).
Einschalten der Bergabfahrhilfe
Die Bergabfahrhilfe (HDC) wird durch
Drücken des HDC-Schalters eingeschaltet,
die folgenden Bedingungen müssen jedoch
erfüllt sein, um die HDC zu aktivieren:Antriebsstrang befindet sich in 4L-Bereich
Fahrgeschwindigkeit unter 12 km/h
(7,5 mph)
Die Elektrische Feststellbremse (EPB)
wird losgelassen
Die Fahrertür ist geschlossen
Aktivieren der HDC
Nachdem die HDC eingeschaltet wurde, wird
sie automatisch aktiviert, wenn ein Gefälle
von ausreichender Stärke befahren wird
(über ungefähr 8 %). Die für die HDC einge-
stellte Geschwindigkeit ist durch den Fahrer
wählbar und lässt sich innerhalb der Schwel-
lenwerte einstellen, wozu das Gas- oder
Bremspedal betätigt wird. Manuelle Umgehung durch den Fahrer:
Der Fahrer kann den Wert für die Geschwin-
digkeit zur HDC-Aktivierung durch Betätigen
von Bremse oder Gaspedal jederzeit
aufheben.
Deaktivieren der HDC
Die HDC wird deaktiviert, bleibt aber in
Bereitschaft, wenn eine der folgenden
Bedingungen auftritt:
Der Fahrer hebt die eingestellte
HDC-Geschwindigkeit durch eine
Geschwindigkeit von über 7,5 mph
(12 km/h) auf, bleibt aber unter 25 mph
(40 km/h).
Das Fahrzeug befindet sich auf einem
Gefälle mit unzureichender Stärke
(weniger als ungefähr 8 %), auf einer
Ebene oder auf einem Anstieg.
Das Getriebe wird in die Stellung PARK
(P) geschaltet.
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SICHERHEIT
96
Das System zur Überwachung der toten
Winkel (BSM) zeigt im entsprechenden
Außenspiegel einen optischen Alarm an,
wenn ein Objekt erfasst wird. Wenn dann der
Blinker auf der Seite betätigt wird, auf der
auch ein Alarm ausgelöst wurde, ertönt
darüber hinaus ein akustisches Warnsignal.
Wenn auf derselben Seite gleichzeitig der
Blinker betätigt und ein Objekt erfasst wird,
werden sowohl der optische als auch der
akustische Alarm ausgelöst. Zusätzlich zum
akustischen Warnsignal wird das Radio
stummgeschaltet, sofern es eingeschaltet
ist.Warnleuchte des Systems zur Überwachung der toten Winkel (BSM)
Das System zur Überwachung der toten
Winkel (BSM) überwacht während der Fahrt
die Erfassungszonen an drei verschiedenen
Eintrittszonen (Seite, hinten, vorn) und löst bei Bedarf einen Alarm aus. Beim Eintritt
eines Objekts in eine dieser Zonen löst das
System zur Überwachung der toten Winkel
(BSM) einen Alarm aus.
Seitliche Annäherung
Fahrzeuge, die sich auf benachbarten Fahr-
spuren von links bzw. rechts annähern.
Annäherung von hinten
Fahrzeuge, die sich von hinten links oder
rechts Ihrem Fahrzeug nähern und mit einer
Relativgeschwindigkeit von weniger als
30 mph (48 km/h) in die Erfassungszone
gelangen.
Überholvorgänge
Wenn Sie ein anderes Fahrzeug langsam (mit
einer Relativgeschwindigkeit von weniger als
16 km/h [10 mph]) überholen und das Fahr-
zeug etwa 1,5 Sekunden im toten Winkel
bleibt, leuchtet die Warnleuchte auf. Wenn
die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen den
beiden Fahrzeugen mehr als 16 km/h
(10 mph) beträgt, leuchtet die Warnleuchte
nicht auf.
Das System zur Überwachung der toten
Winkel (BSM) ist so konstruiert, dass bei
feststehenden Objekten wie Leitplanken,
Pfählen, Mauern, Laubwerk, Böschungsan-
sätzen usw. kein Alarm ausgelöst wird. Gele-
gentlich kann das System jedoch bei solchen
Objekten einen Alarm auslösen. Es handelt
sich dabei um eine normale Funktion und an
Ihrem Fahrzeug liegt kein Defekt vor, der
behoben werden müsste.
Das System zur Überwachung der toten
Winkel (BSM) warnt Sie nicht vor Objekten,
die sich auf benachbarten Fahrspuren in
Gegenrichtung bewegen.
HINWEIS:
Beim System zur Überwachung der toten
Winkel (BSM) können die LED-Symbole am
Außenspiegel ausfallen (blinken), wenn ein
Motorrad oder eine kleiner Gegenstand
längere Zeit an der B-Säule des Fahrzeugs
bleibt (länger als ein paar Sekunden).
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HINWEIS:
Beim Abschalten der Zündung speichert
das System die letzte vom Fahrer gewählte
Einstellung nicht. Das System wird auf die
Standardeinstellung zurückgesetzt, wenn
das Fahrzeug wieder angelassen wird.
Das Kollisionswarnsystem (FCW) reagiert
möglicherweise nicht auf irrelevante
Objekte wie Objekte über dem Fahrzeug,
Bodenreflexionen, Objekte, die sich nicht
im Weg des Fahrzeugs befinden, weit
entfernte stationäre Objekte, Gegenver-
kehr oder vorausfahrende Fahrzeuge mit
derselben oder einer höheren Geschwin-
digkeit.
Wenn das Kollisionswarnsystem (FCW)
deaktiviert ist, werden nicht verfügbare
Bildschirme angezeigt.
Warnung „FCW Limited“ (Kollisionswarn-
system eingeschränkt verfügbar)
Wenn auf der Anzeige des Kombiinstruments
die Meldung „FCW Limited Functionality
Clean Front Windshield“ (Eingeschränkte
Funktion Kollisionswarnsystem, Front-
scheibe reinigen) angezeigt wird, kann eine
Bedingung die Funktion des Kollisionswarn-
systems beeinträchtigen. Obwohl das Fahr- zeug unter normalen Bedingungen
fahrtüchtig ist, steht „Active Braking“ mögli-
cherweise nicht vollständig zur Verfügung.
Wenn die Bedingung, die zu der einge-
schränkten Funktion geführt hat, nicht mehr
vorhanden ist, kehrt das System zu voller
Leistungsfähigkeit zurück. Falls die Störung
weiterhin vorliegt, wenden Sie sich bitte an
einen Vertragshändler.
Warnung „Service FCW“ (Kollisionswarn
-
system warten)
Wenn sich das System abschaltet und auf
der Kombiinstrumentanzeige „FCW Unavai-
lable Service Required“ (Kollisionswarn-
system nicht verfügbar, Wartung
erforderlich) angezeigt wird, bedeutet das,
dass eine interne Systemstörung vorliegt.
Obwohl das Fahrzeug unter normalen Bedin-
gungen fahrtüchtig ist, sollten Sie es von
einem Vertragshändler prüfen lassen.
Reifendrucküberwachungssystem (TPMS)
Das Reifendrucküberwachungssystem
(TPMS) warnt den Fahrer, wenn der Reifen-
druck geringer als der auf der Reifendruck-
plakette angegebene Druck bei kalten Reifen
ist. HINWEIS:
Das System warnt nur bei niedrigem Reifen-
druck: Es kann die Reifen nicht aufpumpen.
Bei einer Temperaturänderung um 6,5 °C
(12 °F) ändert sich der Reifendruck jeweils
um etwa 7 kPa (1 psi). Dies bedeutet, dass
mit sinkenden Außentemperaturen auch der
Reifendruck abfällt. Der Reifendruck muss
stets bei kalten Reifen gemessen werden.
Der Luftdruck bei kaltem Reifen ist als
Reifendruck definiert, nachdem das Fahr-
zeug mindestens drei Stunden lang nicht
oder nach einem Zeitraum von drei Stunden
weniger als 1,6 km (1 Meile) weit gefahren
wurde. Der Luftdruck bei kaltem Reifen darf
den auf der Reifenflanke eingegossenen
maximal zulässigen Druck nicht über-
schreiten. Weitere Informationen zum Korri-
gieren des Reifendrucks finden Sie unter
„Reifen“ in „Service und Wartung“.
Während der Fahrt steigt ebenfalls der
Reifendruck. Dies ist normal, sodass eine
Korrektur dieses erhöhten Drucks nicht erfor-
derlich ist.
Das TPMS warnt den Fahrer, falls der Reifen-
druck aus irgendeinem Grund, einschließlich
niedriger Temperatur oder natürlichem
Druckverlust, unter den vorgeschriebenen
Mindestwert sinkt. Die Warnung des TPMS
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SICHERHEIT
108
Erstmalige Anzeige
Wenn der Fahrer nicht angeschnallt ist und
der Zündschalter in Position START oder
ON/RUN (Ein/Start) ist, ertönt ein paar
Sekunden lang ein akustisches Warnsignal.
Wenn der Fahrer oder der außen sitzende
Beifahrer (sofern dessen Sitz mit BeltAlert
ausgestattet ist) nicht angeschnallt und der
Zündschalter erstmals in die Position START
oder ON/RUN (Ein/Start) ist, bleibt die Gurt-
warnleuchte eingeschaltet, bis die Sicher-
heitsgurte an den belegten Sitzen angelegt
wurden. BeltAlert ist für den äußeren Beifah-
rersitz nicht aktiviert, wenn dieser nicht
besetzt ist.
BeltAlert-Warnsequenz
Die BeltAlert-Warnsequenz wird aktiviert,
wenn das Fahrzeug über einer vordefinierten
Fahrgeschwindigkeit gefahren wird und der
Fahrer oder der Beifahrer nicht angeschnallt
sind (sofern der Beifahrersitz mit BeltAlert
ausgestattet ist) (BeltAlert wird für den
äußeren Beifahrersitz nicht aktiviert, wenn
dieser nicht besetzt ist). Bei der BeltA-
lert-Warnsequenz blinkt die Gurtwarn-
leuchte, und das akustische Warnsignal
ertönt. Nach abgeschlossener BeltA-
lert-Warnsequenz bleibt die Gurtwarnleuchtesolange eingeschaltet, bis die Sicherheits-
gurte angelegt wurden. Die BeltAlert-Warn-
sequenz kann basierend auf der
Fahrgeschwindigkeit wiederholt werden, bis
der Fahrer und der außen sitzende Beifahrer
die Sicherheitsgurte angelegt haben. Der
Fahrer muss alle übrigen Insassen anweisen,
ihre Sicherheitsgurte anzulegen.
Änderung des Zustands
Wenn der Fahrer oder der außen sitzende
Beifahrer (sofern dessen Sitz mit BeltAlert
ausgestattet ist) während der Fahrt seinen
Sicherheitsgurt öffnet, beginnt die BeltA-
lert-Warnsequenz und endet erst wieder,
wenn die Sicherheitsgurte wieder angelegt
werden.
BeltAlert ist für den äußeren Beifahrersitz
nicht aktiviert, wenn dieser nicht besetzt ist.
BeltAlert kann ausgelöst werden, wenn ein
Tier oder andere Gegenstände auf den
äußeren Beifahrersitz gesetzt werden oder
wenn der Sitz flach eingeklappt ist (je nach
Ausstattung). Es wird empfohlen, Haustiere
auf dem Rücksitz (je nach Ausstattung) in
Geschirren oder Haustierboxen zu sichern,
die mit dem Sicherheitsgurt befestigt werden
können, und Gepäck ordnungsgemäß zu
sichern.BeltAlert kann von Vertragshändlern aktiviert
oder deaktiviert werden. FCA empfiehlt,
BeltAlert nicht zu deaktivieren.
HINWEIS:
Wenn BeltAlert deaktiviert ist und der Fahrer
bzw. der außen sitzende Beifahrer (sofern
dessen Sitz mit BeltAlert ausgestattet ist)
nicht angeschnallt ist, erscheint die Gurt-
warnleuchte, bis der entsprechende Sicher-
heitsgurt angelegt wurde.
Dreipunkt-Automatikgurte
Alle Sitze in Ihrem Fahrzeug sind mit Drei-
punkt-Automatikgurten ausgestattet.
Die Rückhalteautomatik (Gurtaufroller) arre-
tiert den Sicherheitsgurt bei plötzlichem,
starkem Abbremsen oder einem Aufprall.
Dadurch lässt sich der Schultergurt unter
normalen Bedingungen frei bewegen. Bei
einem Unfall wird der Sicherheitsgurt jedoch
arretiert und verringert so das Risiko für den
Fahrgast, gegen Teile im Fahrzeuginnen-
raum zu stoßen oder aus dem Fahrzeug
geschleudert zu werden.
20_MP_UG_DE_EU_t.book Page 108

SICHERHEIT
136
Rückhaltesysteme gibt es in verschiedenen
Größen und Bauarten für Kinder, vom
Neugeborenen bis zu Kindern, die fast groß
genug sind, um den Sicherheitsgurt für
Erwachsene anlegen zu können. Kinder
sollten so lange wie möglich mit Blickrich-
tung nach hinten befördert werden, da
Kinder in dieser Position bei einem Aufprall
am besten geschützt sind. Vergewissern Sie
sich in der Bedienungsanleitung des Kinder-
sitzes, dass das Kinder-Rückhaltesystem für
Ihr Kind geeignet ist. Lesen und beachten
Sie alle Anweisungen und Warnungen in derBedienungsanleitung des Kinder-Rückhalte-
systems und an allen Etiketten am
Kinder-Rückhaltesystem.
In Europa werden Kinder Rückhaltesysteme
durch Verordnung ECE-R44 geregelt, in der
fünf Gewichtsgruppen definiert sind:
Prüfen Sie das Etikett Ihres Kinder-Rückhal-
tesystems. Alle zugelassenen Kinder-Rück-
haltesysteme müssen ein Etikett mit
Typgenehmigungsinformationen und einem
Kontrollzeichen aufweisen. Das Etikett muss
dauerhaft am Kinder-Rückhaltesystem
befestigt sein. Entfernen Sie dieses Etikett
nicht vom Kinder-Rückhaltesystem.
Bei einem Unfall kann ein nicht ange-
schnalltes Kind wie ein Geschoss durch
das Fahrzeug geschleudert werden. Die
Kraft, die erforderlich ist, um ein Klein-
kind sicher auf dem Schoß zu halten,
kann so groß werden, dass Sie das Kind
nicht mehr festhalten können, gleich-
gültig, wie kräftig Sie sind. Dadurch
können das Kind und andere Fahrzeug-
insassen schwer verletzt oder getötet
werden. Jedes Kind, das Sie in Ihrem
Fahrzeug befördern, muss mit einem
seiner Größe entsprechenden Rückhalte-
system gesichert sein.
WARNUNG! (Fortsetzung)
Rückhaltesystem-
Gruppe Gewichtsgruppe
Gruppe 0
bis 10 kg
Gruppe 0+ bis 13 kg
Gruppe 1 9–18 kg
Gruppe 2 15-25 kg
Gruppe 3 22-36 kg
WARNUNG!
Äußerste Gefahr! Bringen Sie niemals ein
nach hinten gerichtetes
Kinder-Rückhaltesystem vor einem aktiven
Airbag an. Weitere Informationen finden Sie
auf den an der Sonnenblende angebrachten
Aufklebern. Die Auslösung des Airbags bei
einem Unfall kann unabhängig von der
Schwere des Aufpralls zu tödlichen
Verletzungen des Babys führen. Es ist
ratsam, Kinder immer in einem
entsprechenden Kinder-Rückhaltesystem auf
dem Rücksitz zu transportieren, da diese
Position bei einem Unfall den größten
Schutz bietet.
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153
(Fortsetzung)
Die vorderen Sicherheitsgurte sind nach
einem Unfall auszutauschen. Sollten die
hinteren Sicherheitsgurte bei einem Unfall
beschädigt worden sein (verbogener
Aufroller, gerissener Gurt usw.), müssen sie
ausgetauscht werden. Wenn der einwand-
freie Zustand von Sicherheitsgurt oder
Aufroller nicht sicher ist, ist der Sicherheits-
gurt auszutauschen.
Airbag-Warnleuchte
Die Airbag-Warnleuchte leuchtet beim
ersten Einschalten der Zündung (ON/RUN
[Ein/Start]) vier bis acht Sekunden lang zur
Glühlampenprüfung auf. Wenn die Leuchte
beim Anlassen des Motors nicht aufleuchtet,
eingeschaltet bleibt oder während der Fahrt
aufleuchtet, ist das System unverzüglich
durch einen Vertragshändler zu überprüfen.
Nach der Glühlampenprüfung leuchtet die
Leuchte zusammen mit einem einzelnen
Warnton auf, wenn ein Fehler im
Airbag-System erkannt wurde. Sie bleibt
eingeschaltet, bis die Störung entfernt
wurde. Wenn die Leuchte sporadisch oder
permanent während der Fahrt aufleuchtet,
lassen Sie das Fahrzeug sofort von einem
Vertragshändler warten.Weitere Informationen finden Sie unter
„Rückhaltesysteme“ in „Sicherheit“.
Entfroster
Zur Funktionsprüfung die Luftverteilung
Defroster wählen und das Gebläse auf die
höchste Stufe schalten. Daraufhin muss ein
kräftiger, gegen die Frontscheibe gerichteter
Luftstrom spürbar sein. Wenn der Defroster
nicht funktioniert, lassen Sie ihn in einer
Vertragswerkstatt instand setzen.
Sicherheitsinformation zur Fußmatte
Fußmatten müssen so zugeschnitten sein,
dass sie in den Fußraum Ihres Fahrzeuges
passen. Verwenden Sie nur eine Fußmatte,
die die Bedienung des Gas-, Brems- bzw. des
Kupplungspedals nicht beeinträchtigt.
Verwenden Sie nur eine Fußmatte, die sicher
mit Fußmatten-Befestigungselementen so
befestigt ist, dass sie nicht verrutschen oder
die Bedienung des Gas-, Brems- bzw. des
Kupplungspedals sowie den sicheren Betrieb
des Fahrzeug in einer anderen Weise beein-
trächtigen kann.
WARNUNG!
Unsachgemäß befestigte, beschädigte,
gefaltete oder übereinander gelegte
Fußmatten oder beschädigte
Fußmatten-Befestigungselemente können
dazu führen, dass die Fußmatte die
Bedienung von Gas-, Brems-, bzw.
Kupplungspedal beeinträchtigt und einen
Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug
verursacht. Zur Vermeidung von
SCHWEREN oder TÖDLICHEN
Verletzungen beachten Sie bitte unbedingt
Folgendes:
Befestigen Sie die Fußmatte STETS
sicher mit den entsprechenden
Fußmatten-Befestigungselementen.
Installieren Sie die Fußmatte NICHT
verkehrt herum, und drehen Sie die
Fußmatte NICHT um. Ziehen Sie regel-
mäßig leicht an der Fußmatte zur Bestä-
tigung, dass sie korrekt mit den
Befestigungselementen befestigt ist.
20_MP_UG_DE_EU_t.book Page 153

177
SELEC-TERRAIN – JE NACH
AUSSTATTUNG
Selec-Terrain kombiniert das Leistungsver-
mögen der Fahrzeugsteuersysteme mit den
Fahrereingaben, um die beste Leistung für
alle Geländearten zu bieten.
Leitfaden zur Betriebsart-Auswahl
Drehen Sie den Selec-Terrain-Knopf, um die
gewünschte Betriebsart auszuwählen.Selec-Terrain-Schalter Selec-Terrain-Schalter (Trailhawk)
AUTO
Dieser Allradantrieb arbeitet voll-
automatisch im Dauerbetrieb und kann
auf der Straße und im Gelände verwendet
werden. Diese Betriebsart gleicht die Trak-
tion aus, um eine verbesserte Wendigkeit
und Beschleunigung im Vergleich zu
einem Fahrzeug mit Zweiradantrieb
sicherzustellen. Diese Betriebsart verrin-
gert auch den Kraftstoffverbrauch, da das
Trennen der Antriebswelle ermöglicht
wird, wenn es die Straßenverhältnisse
erlauben.
SCHNEE : Diese Betriebsart ermöglicht
Ihnen mehr Stabilität bei schlechten
Wetterbedingungen. Für Straßen und
Geländestrecken auf Untergründen mit
schlechter Traktion, wie schneebedeckte
Straßen. Im Modus SCHNEE (abhängig von bestimmten Betriebsbedingungen)
verwendet das Getriebe beim Starten u. U.
den ZWEITEN Gang (und nicht den
ERSTEN Gang), um ein Durchdrehen der
Räder zu minimieren.
SAND: Für Geländefahrten oder für die
Verwendung auf Untergründen mit
schlechter Traktion, z. B. auf trockenem
Sand. Das Getriebe ist für maximale Trak-
tion eingestellt.
SCHLAMM: Für Geländefahrten oder für
die Verwendung auf Untergründen mit
schlechter Traktion, z. B. auf Straßen mit
Schlamm oder nassem Gras.
FELSEN
(nur Trailhawk): Diese Betriebsart
ist nur in 4WD Low Range (zuschaltbarer
Allradantrieb, untere Ganggruppe)
verfügbar. Das Gerät stellt das Fahrzeug
auf maximale Traktion ein und ermöglicht
höchste Lenkfähigkeit für Geländestre-
cken. Diese Betriebsart stellt Ihnen maxi-
male Leistung im Gelände zur Verfügung.
Zum Einsatz bei Hindernissen bei nied-
rigen Geschwindigkeiten, wie großen
Felsen, tiefen Furchen usw.
20_MP_UG_DE_EU_t.book Page 177

185
Einstellen des Folgeabstands für den
Abstandstempomaten (ACC)
Der festgelegte Folgeabstand für den
Abstandstempomaten (ACC) kann durch
Ändern der Abstandseinstellung zwischen
vier Balken (längster), drei Balken (lang),
zwei Balken (mittel) und einem Balken
(kurz) festgelegt werden. Anhand der
Abstandseinstellung und der Fahrgeschwin-
digkeit berechnet und definiert der
Abstandstempomat (ACC) den Abstand zum
vorausfahrenden Fahrzeug. Diese Abstands-
einstellung wird im Display des Kombiinstru-
ments angezeigt.
Zum Verkleinern der Abstandseinstellung
drücken Sie die Taste „Distance“ (Abstand)
kurz. Bei jedem Drücken der Taste verringert
sich die Abstandseinstellung um einen
Balken (kürzer). Sobald die längste Einstel-
lung erreicht ist, wird bei erneutem Drücken
der Taste die kürzeste verfügbare Einstellung
eingestellt.
PARKSENSE-RÜCKWÄRTS-
PARKASSISTENT – JE NACH
AUSSTATTUNG
Das ParkSense-Parkassistentsystem zeigt
beim Zurücksetzen, z. B. bei einem Einpark-
manöver, anhand von optischen und akusti-
schen Signalen den Abstand zwischen der
hinteren Stoßfängerverkleidung und einem
erkannten Hindernis an. Zu den Grenzen
dieses Systems und zu Empfehlungen siehe
„Vorsichtsmaßnahmen bei der Verwendung
von ParkSense“.
Das ParkSense-Parkassistentsystem spei-
chert den letzten Systemstatus (aktiviert
oder deaktiviert) beim letzten Einschalten
der Zündung, wenn die Zündung auf ON/
RUN (Ein/Start) gestellt wird.
Das ParkSense-Parkassistentsystem kann
nur aktiviert werden, wenn der Gangwahl-
hebel in Stellung REVERSE (Rückwärtsgang)
steht. Das System bleibt aktiviert, bis die
Fahrzeuggeschwindigkeit mehr als ca.
7 mph (11 km/h) beträgt. Wird in der Schalt-
hebelstellung REVERSE (Rückwärtsgang)
die Betriebsgeschwindigkeit des Systems
überschritten, wird eine Warnung auf der
Kombiinstrumentanzeige angezeigt, die aufdie überhöhte Fahrgeschwindigkeit hinweist.
Das System wird wieder aktiviert, wenn die
Fahrgeschwindigkeit auf unter ca. 6 mph
(9 km/h) sinkt.ParkSense-Sensoren
Die vier in der hinteren Stoßfängerverklei-
dung/im hinteren Stoßfänger integrierten
Sensoren des ParkSense-Parkassistentsys-
tems überwachen den von ihnen erfassten
Bereich hinter dem Fahrzeug. Die Sensoren
können Hindernisse je nach deren Lage, Art
und Ausrichtung in einem Abstand von ca.
30 cm (12 Zoll) bis 200 cm (79 Zoll) von
der hinteren Stoßfängerverkleidung in hori-
zontaler Richtung erkennen.
ParkSense-Warnanzeige
Der ParkSense-Warnbildschirm wird nur
angezeigt, wenn im Abschnitt „Durch den
Kunden programmierbare Funktionen“ des
Uconnect-Systems „Sound“ (Ton) und
„Display“ (Anzeige) aktiviert sind. Weitere
Informationen hierzu finden Sie in der
Bedienungsanleitung unter „Ucon-
nect-Einstellungen“ in „Multimedia“.
Die ParkSense-Warnanzeige befindet sich in
der Kombiinstrumentanzeige. Das System
zeigt den Abstand zwischen der hinteren
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