– Kontrollleuchte Bergabfahrhilfe
(HDC) – je nach Ausstattung
Diese Anzeige leuchtet auf, wenn die Berg-
abfahrhilfe (HDC) eingeschaltet ist. Die
Leuchte leuchtet bei eingeschalteter Bergab-
fahrhilfe kontinuierlich. Die Bergabfahrthilfe
kann nur aktiviert werden, wenn das Ver-
teilergetriebe in Stellung „4WD Low“ (Allrad-
antrieb, untere Ganggruppe) geschaltet ist
und die Fahrgeschwindigkeit weniger als
48 km/h (30 mph) beträgt. Wenn diese Be-
dingungen beim Versuch, die Bergabfahrt-
hilfe zu verwenden, nicht erfüllt sind, blinkt
die Bergabfahrthilfe-Kontrollleuchte.
– LaneSense-Kontrollleuchte – je nach
Ausstattung
Bei eingeschaltetem jedoch nicht aktivier-
tem LaneSense-System leuchtet die
LaneSense-Anzeige dauerhaft weiß. Dazu
kommt es, wenn nur die linke, nur die rechte
oder keine von beiden Begrenzungslinien er-
kannt wurde. Wenn nur eine einzelne Fahr-
spurbegrenzungslinie erkannt wird, ist das
System bereit, lediglich ein optischesWarnsignal auszugeben, wenn bei einer er-
kannten Fahrspurbegrenzungslinie eine un-
freiwillige Fahrspurabweichung auftritt.
Weitere Informationen hierzu finden Sie un-
ter „LaneSense – je nach Ausstattung“ in
„Start und Betrieb“.
– SRT-Kontrollleuchte für Geschwindig-
keitswarnung – je nach Ausstattung
Wenn die Geschwindigkeitswarnung aktiviert
ist, leuchtet die Geschwindigkeitswarn-
leuchte im Kombiinstrument auf, und zwar
mit einer Zahl, die der eingestellten Ge-
schwindigkeit entspricht. Wenn die einge-
stellte Geschwindigkeit überschritten wird,
leuchtet die Kontrollleuchte gelb blinkend,
gleichzeitig wird ein akustisches Dauersignal
ausgegeben. Die Geschwindigkeitswarnung
kann auf der Kombiinstrumentanzeige ein-
und ausgeschaltet werden.
Weitere Informationen hierzu finden Sie un-
ter „Kombiinstrumentanzeige“ in „Kennen-
lernen der Instrumententafel“ in der Bedie-
nungsanleitung.Die Zahl „55“ ist nur ein Beispiel für eine
Geschwindigkeit, die eingestellt werden
kann.
– Kontrollleuchte für Geschwindig-
keitswarnung – je nach Ausstattung
Wenn die Geschwindigkeitswarnung aktiviert
ist, leuchtet die Geschwindigkeitswarn-
leuchte im Kombiinstrument auf, und zwar
mit einer Zahl, die der eingestellten Ge-
schwindigkeit entspricht. Bei Überschrei-
tung der eingestellten Geschwindigkeit er-
tönt ein einzelnes akustisches Warnsignal,
wobei gleichzeitig eine entsprechende Mel-
dung „Speed Warning Exceeded“ (Geschwin-
digkeitswarnung überschritten) angezeigt
wird.
Wenn die eingestellte Geschwindigkeit über-
schritten wird, leuchtet die Kontrollleuchte
gelb blinkend, gleichzeitig wird ein akusti-
sches Dauersignal ausgegeben (bis zu zehn
Sekunden lang oder solange, bis die Fahrge-
schwindigkeit nicht mehr überschritten ist).
Die Kontrollleuchte blinkt erst dann gelb und
das Dauersignal ist erst dann zu hören, wenn
die Geschwindigkeit um mindestens 3 km/h
(1,9 mph) überschritten wird.
KENNENLERNEN DER INSTRUMENTENTAFEL
98
Die Geschwindigkeitswarnung kann auf der
Kombiinstrumentanzeige ein- und ausge-
schaltet werden. Weitere Informationen
hierzu finden Sie unter „Instrument Cluster
Display Menu Items“ (Menüpunkte der Kom-
biinstrumentanzeige) in „Getting To Know
Your Instrument Panel“ (Kennenlernen der
Instrumententafel).
HINWEIS:
Die Zahl „55“ ist nur ein Beispiel für eine
Geschwindigkeit, die eingestellt werden
kann.
– Kontrollleuchte für Tempomat bereit
Diese Leuchte zeigt an, dass der Tempomat
eingeschaltet wurde, aber nicht eingestellt
ist. Weitere Informationen hierzu finden Sie
unter „Tempomat – je nach Ausstattung“ in
„Start und Betrieb“.
Kontrollleuchte Selec Speed Control -
je nach Ausstattung
Diese Leuchte wird eingeschaltet, wenn
"Selec-Speed Control" aktiviert ist.Zum Aktivieren von „Selec-Speed Control“
gewährleisten, dass das Fahrzeug im Allrad-
antrieb mit Geländeuntersetzung (4WD) ist
und die Taste auf der Instrumententafel drü-
cken.
HINWEIS:
Ist das Fahrzeug nicht im Allradantrieb mit
Geländeuntersetzung (4WD Low) wird auf der
Kombiinstrumentanzeige „To Enter Selec-
Speed Shift to 4WD Low“ (Zum Aktivieren
von Selec-Speed auf 4WD LOW schalten)
angezeigt.
– Kontrollleuchte SRT-Modus
„Valet“ (Service)
Diese Leuchte zeigt an, dass der „Valet“-
Modus aktiv ist.
Blaue Kontrollleuchten
Fernlicht-Kontrollleuchte
Diese Kontrollleuchte leuchtet auf, um anzu-
zeigen, dass das Fernlicht eingeschaltet ist.
Drücken Sie bei eingeschaltetem Abblend-
licht den Kombischalterhebel nach vorn (in
Richtung der Fahrzeugfront), um das Fern-licht einzuschalten. Ziehen Sie den Kombi-
schalterhebel nach hinten (in Richtung Fahr-
zeugheck), um das Fernlicht auszuschalten.
Wenn das Fernlicht ausgeschaltet ist, ziehen
Sie den Hebel nach hinten, um das Fernlicht
vorübergehend kurz als „Lichthupe“ einzu-
schalten.
EINGEBAUTES
DIAGNOSESYSTEM – OBD II
Ihr Fahrzeug ist mit einem hoch entwickelten
eingebauten Diagnosesystem mit der Be-
zeichnung OBD II ausgestattet. Dieses Sys-
tem überwacht die Funktion der Abgasreini-
gungsanlage, der Motorsteuerung und der
Steuerung des Getriebes. Wenn diese Sys-
teme ordnungsgemäß arbeiten, erreicht Ihr
Fahrzeug seine optimale Leistungsfähigkeit
und Wirtschaftlichkeit. Gleichzeitig bleiben
die Abgasemissionen im gesetzlich zulässi-
gen Bereich.
Wenn eines dieser Systeme eine Überprüfung
oder Instandsetzung erfordert, schaltet das
OBD II-Diagnosesystem die „Systemkontroll-
leuchte (MIL)“ ein. Das System speichert
darüber hinaus Fehlercodes und andere Da-
99
Durch kurzes Drücken der Taste „ESC OFF“
(ESP Aus) erfolgt die Teilabschaltung des
ESP und die Kontrollleuchte „ESC OFF“
(ESP aus) leuchtet auf. Zum Wiedereinschal-
ten des ESP den Schalter „ESC OFF“ (ESP
Aus) erneut kurz drücken, die Kontroll-
leuchte „ESC OFF“ (ESP Aus) erlischt dann.
HINWEIS:
Bei Fahrzeugen mit mehreren Teil-ESP-
Betriebsarten wechselt ein kurzzeitiger Tas-
tendruck den ESP-Modus. Mehrere vorüber-
gehend gedrückte Tasten können erforderlich
sein, um ESP Ein zurückzukehren.
WARNUNG!
• In der teilabgeschalteten Betriebsart ist
die Antriebsschlupfregelung des ESP
mit Ausnahme der im Abschnitt
„Antriebsschlupfregelung“ beschriebe-
nen Sperrdifferentialfunktion deakti-
viert, und die „Kontrollleuchte ESP
Aus“ leuchtet auf. In der teilabgeschal-
teten Betriebsart wird die Funktion zur
Verringerung der Motorleistung von der
Antriebsschlupfregelung deaktiviert und
WARNUNG!
die erhöhte Fahrzeugstabilität durch das
ESP-System nicht mehr im vollen Um-
fang gewährleistet.
• Die Anhänger-Schlingerstabilisierung
(TSC) wird deaktiviert, wenn sich das
ESP-System im Modus „Teilabschal-
tung“ befindet.
Vollständige Abschaltung – je nach Ausstattung
Das Fahren mit vollständig abgeschaltetem
ESP ist nur im Geländebetrieb vorgesehen
und sollte auf öffentlichen Straßen unterlas-
sen werden. In diesem Modus sind ASR- und
ESP-Funktionen ausgeschaltet. Drücken Sie
zum vollständigen Abschalten den Schalter
„ESC Off“ (ESP Aus) bei stehendem Fahr-
zeug und laufendem Motor fünf Sekunden
lang. Nach fünf Sekunden ertönt ein akusti-
sches Warnsignal, die Kontrollleuchte „ESC
OFF“ (ESP Aus) leuchtet auf, und auf der
Kombiinstrumentanzeige wird die Meldung
„ESC OFF“ (ESP Aus) angezeigt. Zum Wie-
dereinschalten den Schalter „ESC Off“ (ESP
Aus) kurz betätigen.HINWEIS:
Das System kann möglicherweise von „ESC
Full Off“ (ESP ganz Aus) in den Teilbetrieb
schalten, wenn das Fahrzeug eine festge-
setzte Geschwindigkeiten erreicht. Wenn die
Fahrgeschwindigkeit unter die festgesetzt
Geschwindigkeit verlangsamt wird, kehrt das
System zu „ESC Full Off“ (ESP ganz Aus)
zurück.
Ein vollständiges Ausschalten kann nur im
Track-Modus erreicht werden, sofern vorhan-
den.
ESP-Betriebsarten können auch durch Fahr-
modi beeinflusst werden – je nach
Ausstattung.
WARNUNG!
• Im Modus „voll abgeschaltet“ des ESP
werden die Motordrehmomentreduzie-
rung und die Stabilitätsfunktionen deak-
tiviert. Daher ist die erhöhte Fahrzeug-
stabilität durch das ESP-System nicht
verfügbar. Bei einem Notausweichma-
növer wird das ESP-System nicht akti-
viert, um zur Beibehaltung der Stabilität
107
WARNUNG!
beizutragen. Die Betriebsart „ESP Full
Off (ESP ganz aus) ist nur für den Ein-
satz abseits öffentlicher Straßen oder im
Geländebetrieb gedacht.
• Das elektronische Stabilitätsprogramm
(ESP) kann die auf das Fahrzeug wirken-
den Naturgesetze der Physik nicht außer
Kraft setzen oder die durch die vorherr-
schenden Fahrbahnbedingungen gege-
bene Traktion verbessern. ESP kann
nicht alle Unfälle verhindern, auch die
nicht, die aus zu schnellem Fahren in
Kurven, auf rutschigem Untergrund oder
bei Aquaplaning resultieren. ESP kann
Kollisionen auch nicht verhindern.
ESP-Aktivierung/Systemkontrollleuchte und
Kontrollleuchte ESP Aus
Die ESP-Aktivierung/Systemkon-
trollleuchte im Kombiinstrument
leuchtet auf, wenn die Zündung
in den Modus ON (Ein) gebracht
wird. Die Leuchte erlischt, wenn
der Motor läuft. Leuchtet die ESP-Aktivierung/Systemkontrollleuchte bei lau-
fendem Motor ständig, liegt eine Störung im
ESP-System vor. Wenn diese Leuchte nach
mehrfachem Einschalten der Zündung einge-
schaltet bleibt und das Fahrzeug mehrere
Kilometer mit Geschwindigkeiten über
48 km/h (30 mph) gefahren wurde, suchen
Sie so bald wie möglich einen Vertragshänd-
ler auf, um die Ursache der Störung feststel-
len und diese beheben zu lassen.
Die ESP-Aktivierung/Systemkontrollleuchte
(im Kombiinstrument) beginnt zu blinken,
sobald die Reifen Traktion verlieren und das
ESP-System aktiviert wird. Wenn die
Antriebsschlupfregelung (ASR) aktiv ist,
blinkt die ESP-Aktivierung/Systemkontroll-
leuchte ebenfalls. Beginnt die ESP-
Aktivierung/Systemkontrollleuchte beim Be-
schleunigen zu blinken, nehmen Sie das Gas
weg, und beschleunigen Sie so wenig wie
möglich. Passen Sie Geschwindigkeit und
Fahrverhalten an die vorherrschenden Fahr-
bahnbedingungen an.HINWEIS:
•
Die ESP-Aktivierung/Systemkontrollleuchte
und die Kontrollleuchte „ESC OFF“ (ESP
Aus) leuchten bei jedem Einschalten der
Zündung kurzzeitig auf.
• Bei jedem Einschalten der Zündung wird
das ESP-System eingeschaltet, selbst
wenn es zuvor abgeschaltet wurde.
• Das ESP-System erzeugt Summ- oder
Klickgeräusche, wenn es aktiv ist. Dies ist
normal, die Geräusche hören auf, sobald
das ESP nach dem Manöver, das die ESP-
Aktivierung auslöste, inaktiv wird.
Die Kontrollleuchte „ESC Aus“ zeigt
an, dass der Kunden ausgewählt hat,
dass das elektronische Stabilitäts-
programm (ESP) in einem reduzier-
ten Modus sein soll.
Elektronischer Wank- und Überrollschutz
(ERM)
Durch Überwachung der Lenkradbewegun-
gen und der Fahrgeschwindigkeit erkennt
dieses System im Voraus, ob die Gefahr be-
steht, dass Räder vom Boden abheben und
das Fahrzeug sich überschlägt. Erkennt das
SICHERHEIT
108
• Das Fahrzeug befindet sich auf einem Ge-
fälle mit unzureichender Stärke, auf einer
Ebene oder auf einem Anstieg.
• Das Getriebe wird in die Stellung PARK
geschaltet.
Ausschalten der Bergabfahrhilfe
Die HDC wird deaktiviert und ausgeschaltet,
wenn eine der folgenden Bedingungen ein-
tritt:
• Der Fahrer drückt den HDC-Schalter.
• Der Antriebsstrang wird aus dem Bereich
4WD Low (zuschaltbarer Allradantrieb, un-
tere Ganggruppe) geschaltet.
• Die Feststellbremse ist betätigt.
• Die Fahrertür wird geöffnet.
• Das Fahrzeug wird schneller als 32 km/h
(20 mph) für mehr als 70 Sekunden gefah-
ren.
• Das Fahrzeug fährt schneller als 64 km/h
(40 mph) (HDC schaltet sich sofort aus).
• Die Bergabfahrhilfe erkennt eine übermä-
ßige Bremsentemperatur.Feedback zum Fahrer
Im Kombiinstrument befindet sich ein HDC-
Symbol und der HDC-Schalter hat ein LED-
Symbol, das dem Fahrer Feedback über den
Status der HDC bietet.
• Das Kombiinstrumentensymbol und die
Schalterleuchte leuchten auf und bleiben
eingeschaltet, wenn die HDC eingeschaltet
oder aktiviert ist. Dies ist der normale Be-
triebszustand der HDC.
• Das Kombiinstrumentensymbol und die
Schalterleuchte blinken für mehrere Se-
kunden und erlöschen anschließend, wenn
der Fahrer den HDC-Schalter drückt, aber
die Aktivierungsbedingungen nicht erfüllt
sind.
• Das Kombiinstrumentensymbol und die
Schalterleuchte blinken für mehrere Se-
kunden und erlöschen anschließend, wenn
die HDC auf Grund überhöhter Geschwin-
digkeit deaktiviert wird.• Das Kombiinstrumentensymbol und die
Schalterleuchte blinken, wenn die HDC auf
Grund überhitzter Bremsen deaktiviert
wird. Das Blinken setzt aus und die HDC
aktiviert sich erneut, wenn die Bremsen
ausreichend abgekühlt sind.
WARNUNG!
Die Bergabfahrhilfe (HDC) dient nur dazu,
dem Fahrer bei der Bergabfahrt dabei zu
helfen, die Fahrgeschwindigkeit zu kont-
rollieren. Der Fahrer muss weiterhin auf
die Fahrbedingungen achten und ist dafür
verantwortlich, eine sichere Fahrge-
schwindigkeit beizubehalten.
Selec Speed Control (SSC) – je nach Aus-
stattung
Die SSC ist für Geländefahrten im Bereich
4WD Low (zuschaltbarer Allradantrieb, un-
tere Ganggruppe) vorgesehen. Die SSC hält
die Fahrgeschwindigkeit durch aktive Kon-
trolle des Motordrehmoments und der Brem-
sen aufrecht.
SICHERHEIT
112
• Die Leistung der SSC wird von der ausge-
wählten Terrain Select-Betriebsart beein-
flusst. Der Fahrer kann diesen Unterschied
bemerken und ihn als Schwankung in der
Aggressivität wahrnehmen.
Manuelle Umgehung durch den Fahrer:
Der Fahrer kann die SSC-Aktivierung durch
Betätigen von Bremse oder Gaspedal jeder-
zeit aufheben.
Deaktivieren der SSC
Die SSC wird deaktiviert, bleibt aber in Be-
reitschaft, wenn eine der folgenden Bedin-
gungen auftritt:
• Der Fahrer hebt die eingestellte SSC-
Geschwindigkeit durch Betätigen von
Bremse oder Gaspedal auf.
• Die Fahrgeschwindigkeit überschreitet
32 km/h (20 mph) bleibt aber unter
64 km/h (40 mph).
• Das Getriebe wird in die Stellung PARK
geschaltet.Deaktivieren der SSC
Die SSC wird deaktiviert und ausgeschaltet,
wenn eine der folgenden Bedingungen ein-
tritt:
• Der Fahrer drückt den SSC-Schalter.
• Der Antriebsstrang wird aus dem Bereich
4WD Low (zuschaltbarer Allradantrieb, un-
tere Ganggruppe) geschaltet.
• Die Feststellbremse ist betätigt.
• Die Fahrertür wird geöffnet.
• Das Fahrzeug wird schneller als 32 km/h
(20 mph) für mehr als 70 Sekunden gefah-
ren.
• Das Fahrzeug wird schneller als 64 km/h
(40 mph) gefahren (SSC schaltet sich so-
fort aus).
Feedback zum Fahrer:
Im Kombiinstrument befindet sich ein SSC-
Symbol und der SSC-Schalter verfügt über
eine LED, die dem Fahrer Feedback über den
Status der SSC bietet.• Das Kombiinstrumentensymbol und die
Schalterleuchte leuchten auf und bleiben
eingeschaltet, wenn die SSC eingeschaltet
oder aktiviert ist. Dies ist der normale Be-
triebszustand der SSC.
• Das Kombiinstrumentensymbol und die
Schalterleuchte blinken für mehrere Se-
kunden und erlöschen anschließend, wenn
der Fahrer den SSC-Schalter drückt, aber
die Aktivierungsbedingungen nicht erfüllt
sind.
• Das Kombiinstrumentensymbol und die
Schalterleuchte blinken für mehrere Se-
kunden und erlöschen anschließend, wenn
die SSC auf Grund überhöhter Geschwin-
digkeit deaktiviert wird.
• Das Kombiinstrumentensymbol und die
Schalterleuchte blinken und erlöschen an-
schließend, wenn die SSC auf Grund über-
hitzter Bremsen deaktiviert wird.
WARNUNG!
SSC dient nur dazu, dem Fahrer bei Ge-
ländefahrten dabei zu helfen, die Fahrge-
schwindigkeit zu kontrollieren. Der Fahrer
SICHERHEIT
114
Betriebsmodi
Im Uconnect-System stehen drei wählbare
Betriebsarten zur Verfügung. Weitere Infor-
mationen hierzu finden Sie in der Bedie-
nungsanleitung unter „Uconnect-
Einstellungen“ in „Multimedia“.
Alarm für tote Winkel – nur Leuchten
Im Modus des Alarms für tote Winkel zeigt
das System zur Überwachung der toten Win-
kel (BSM) im entsprechenden Außenspiegel
einen optischen Alarm an, wenn ein Objekt
erfasst wird. Wenn das System jedoch im
Modus „Heckseitiger Querverkehr“ (RCP) be-
trieben wird, reagiert es auf ein erfasstes
Objekt sowohl mit einem optischen als auch
mit einem akustischen Alarm. Bei Auslösung
eines akustischen Warnsignals wird das Ra-
dio stumm geschaltet.
Leuchten/akustisches Warnsignal des Alarms
für tote Winkel
Wenn beim Alarm für tote Winkel die
Leuchten/ein akustisches Warnsignal akti-
viert werden, zeigt das System zur Überwa-
chung der toten Winkel (BSM) im entspre-
chenden Außenspiegel einen optischenAlarm an, wenn ein Objekt erfasst wird. Wenn
dann der Blinker auf der Seite betätigt wird,
auf der auch ein Alarm ausgelöst wurde,
ertönt darüber hinaus ein akustisches
Warnsignal. Wenn auf derselben Seite gleich-
zeitig der Blinker betätigt und ein Objekt
erfasst wird, werden sowohl der optische als
auch der akustische Alarm ausgelöst. Zusätz-
lich zum akustischen Warnsignal wird das
Radio stummgeschaltet, sofern es einge-
schaltet ist.
HINWEIS:
Bei Auslösung eines akustischen Warnsig-
nals durch das System zur Überwachung der
toten Winkel (BSM) wird auch das Radio
stumm geschaltet.
Wenn das System im RCP-Modus betrieben
wird, reagiert es auf ein erfasstes Objekt
sowohl mit einem optischen als auch mit
einem akustischen Alarm. Bei Auslösung ei-
nes akustischen Warnsignals wird auch das
Radio stumm geschaltet. Der Status des
Blinkers oder der Warnblinkanlage wird igno-
riert; der RCP-Status löst stets das akusti-
sche Warnsignal aus.Ausschalten des Alarms für tote Winkel
Wenn das System zur Überwachung der toten
Winkel (BSM) ausgeschaltet ist, werden vom
BSM- und vom RCP-System weder optische
noch akustische Alarme ausgelöst.
HINWEIS:
Beim Ausschalten der Zündung speichert das
System zur Überwachung der toten Winkel
(BSM) die gegenwärtige Betriebsart. Bei je-
dem Anlassen des Motors wird der zuvor
gespeicherte Modus aufgerufen und einge-
setzt.
Forward Collision Warning (FCW) With
Mitigation (Kollisionswarnsystem (FCW)
mit Überrollschutz)
Die Funktion „Forward Collision Warning
(FCW) with Mitigation“ (Kollisionswarnsys-
tem (FCW) mit Überrollschutz) liefert dem
Fahrer akustische Warnungen, visuelle War-
nungen (innerhalb der Kombiinstrumentan-
zeige) und warnt den Fahrer möglicherweise
mit einem Bremsruck, wenn es einen poten-
ziellen Frontalaufprall erfasst. Die Warnun-
SICHERHEIT
118
• Das Kollisionswarnsystem (FCW) wird wie
der Abstandstempomat (ACC) deaktiviert,
wobei die Warnungen zur fehlenden Verfüg-
barkeit angezeigt werden.
Warnung „FCW Limited“ (Kollisionswarnsys-
tem eingeschränkt verfügbar)
Wenn auf dem Kombiinstrument-Display die
Meldung „ACC/FCW Limited Functionality
Clean Front Windshield“ (Eingeschränkte
Funktion Abstandstempomat [ACC]/
Kollisionswarnsystem, Frontscheibe reini-
gen) angezeigt wird, kann eine Bedingung die
Funktion des Kollisionswarnsystems beein-
trächtigen. Obwohl das Fahrzeug unter nor-
malen Bedingungen fahrtüchtig ist, steht
„Active Braking“ möglicherweise nicht voll-
ständig zur Verfügung. Wenn die Bedingung,
die zu der eingeschränkten Funktion geführt
hat, nicht mehr vorhanden ist, kehrt das
System zu voller Leistungsfähigkeit zurück.
Falls die Störung weiterhin vorliegt, wenden
Sie sich bitte an Ihren Vertragshändler.
Warnung „Service FCW“ (Kollisionswarn-
system warten)
Wenn das System ausgeschaltet wird und das
Kombiinstrument-Display Folgendes anzeigt:
• „ACC/FCW Unavailable, Service Required“
(Abstandstempomat/Kollisionswarnsystem
nicht verfügbar, Wartung erforderlich)
• „Cruise/FCW Unavailable, Service Requi-
red“ (Tempomat/Kollisionswarnsystem
nicht verfügbar, Wartung erforderlich)
zeigt dies an, dass eine interne Systemstö-
rung vorliegt. Obwohl das Fahrzeug unter
normalen Bedingungen fahrtüchtig ist, soll-
ten Sie es von einem Vertragshändler prüfen
lassen.
Reifendrucküberwachungssystem (TPMS)
HINWEIS:
Für Fahrzeuge, die mit Notlaufreifen ausge-
stattet sind – Wenn das TPMS einen Reifen-
druck von 14 psi (96 kPa) oder niedriger
anzeigt, prüfen Sie stets den Reifendruck,
und ersetzen Sie den Reifen bei der ersten
Gelegenheit. Bei einem Reifendruck von/
oder unter 96 kPa (14 psi) befindet sich der
Reifen im Notlaufmodus. In diesem Zustandwird eine maximale Fahrgeschwindigkeit von
80 km/h (50 mph) über eine Entfernung von
maximal 80 km (50 Meilen) empfohlen. Der
Hersteller rät davon ab, den Notlaufreifen bei
voll beladenem Fahrzeug oder beim Ziehen
eines Anhängers zu verwenden.
Das Reifendrucküberwachungssystem (TPMS)
warnt den Fahrer, wenn der Reifendruck gerin-
ger als der auf der Reifendruckplakette ange-
gebene Druck bei kalten Reifen ist.
Bei einer Temperaturänderung um 6,5 °C
(12 °F) ändert sich der Reifendruck jeweils um
etwa 7 kPa (1 psi). Dies bedeutet, dass mit
sinkenden Außentemperaturen auch der Rei-
fendruck abfällt. Der Reifendruck muss stets
bei kalten Reifen gemessen werden. Der Luft-
druck bei kaltem Reifen ist als Reifendruck
definiert, nachdem das Fahrzeug mindestens
drei Stunden lang nicht oder nach einem Zeit-
raum von drei Stunden weniger als 1,6 km
(1 Meile) weit gefahren wurde.
Weitere Infor-
mationen zum Korrigieren des Reifendrucks fin-
den Sie unter „Reifen“ in „Service und War-
tung“.
Während der Fahrt steigt der
Reifendruck; dies ist ein normaler Vorgang, der
keine Korrektur des Reifendrucks erfordert.
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