4-41
Multimedia-Anlage
4
Informationen
• Der Bluetooth®-Standby-Modus ist
drei Minuten aktiv. Das Pairing
wird abgebrochen, wenn es nicht
innerhalb dieser drei Minuten
durchgeführt wurde. Danach muss
der Vorgang von Beginn an neu
durchgeführt werden.
• Bei den meisten Bluetooth
®-Geräten
wird nach dem Pairing die
Verbindung automatisch
hergestellt. Bei einigen Geräten
muss jedoch nach dem Pairing noch
eine separate Bestätigung für die
Verbindung erfolgen. Überprüfen
Sie nach dem Pairing des
Bluetooth
®-Geräts, ob die
Verbindung hergestellt wurde.
Verbinden von Bluetooth®
Geräten
Wenn keine Geräte verbunden sind
Wählen Sie die Taste [PHONE] auf
dem Audiosystem oder die Taste
[CALL] am Lenkrad ➟ Liste der
gepairten Bluetooth
®-Geräte ➟
Wählen Sie das gewünschte
Bluetooth
®-Gerät aus der Liste ➟
Stellen Sie die Bluetooth®-
Verbindung her.
Wenn bereits Geräte verbunden
sind
Wählen Sie die Taste [PHONE] im
Audio-System ➟Wählen Sie
[Settings] ➟Wählen Sie
[Connections] ➟Wählen Sie zu
verbindendes Bluetooth
®-Gerät ➟
Wählen Sie [Connect] ➟ Stellen Sie
die Bluetooth
®-Verbindung her.
Informationen
• Es kann jeweils nur ein Bluetooth®-
Gerät verbunden werden.
• Ist bereits ein Bluetooth
®-Gerät
verbunden, kann kein Pairing für
andere Gerät durchgeführt werden.
i
i
5-3
Fahrhinweise
5
Bevor Sie in das Fahrzeug
einsteigen
• Überzeugen Sie sich davon, dassalle Fensterscheiben,
Außenspiegel und Außenleuchten
frei von Verunreinigungen sind.
• Entfernen Sie Frost, Schnee bzw. Eis.
• Führen Sie eine Sichtprüfung der Reifen hinsichtlich
ungleichmäßigem Verschleiß und
Beschädigung durch.
• Vergewissern Sie sich, dass unter dem Fahrzeug keine Spuren
ausgelaufener Flüssigkeiten
vorhanden sind.
• Achten Sie auf Hindernisse hinter dem Fahrzeug, wenn Sie
rückwärts fahren möchten.
Vor Fahrtantritt
• Stellen Sie sicher, dassMotorhaube, Heckklappe und alle
Türen ordnungsgemäß
geschlossen und verriegelt sind.
• Stellen Sie die Position von Sitz und Lenkrad ein.
• Stellen Sie die den Innenrückspiegel und die
Außenspiegel ein.
• Prüfen Sie die Funktion aller Leuchten.
• Legen Sie Ihren Sicherheitsgurt an. Vergewissern Sie sich, dass
alle Insassen ihre Sicherheitsgurte
angelegt haben.
• Vergewissern Sie sich, dass alle Instrumente und Anzeigen
funktionieren und prüfen Sie
etwaige am Display angezeigte
Meldungen, wenn Sie den
POWER-Knopf in die Stellung ON
bringen.
• Vergewissern Sie sich, dass sämtliche mitgeführte
Gegenstände ordnungsgemäß
verstaut bzw. gesichert wurden.
VOR DER FAHRT
Folgende Maßnahmen helfen
dabei, das Risiko von
SCHWEREN oder
LEBENSGEFÄHRLICHEN
Verletzungen zu verringern:
•Legen Sie IMMER den
Sicherheitsgurt an. Während
der Fahrt müssen alle
Insassen ordnungsgemäß
angeschnallt sein.
Detaillierte Informationen zum
ordnungsgemäßen Gebrauch
der Sicherheitsgurte finden
Sie im Kapitel 2, Abschnitt
"Sicherheitsgurte".
•Fahren Sie stets defensiv.
Rechnen Sie immer mit der
Unachtsamkeit anderer
Fahrer bzw. Fußgänger.
•Konzentrieren Sie sich stets
auf das Fahren. Lässt sich der
Fahrer ablenken, kann dies zu
Unfällen führen.
•Halten Sie ausreichend
Abstand zu vorausfahrenden
Fahrzeugen.
VORSICHT
5-4
FahrhinweiseFahren Sie NIEMALS unter
Einfluss von Alkohol oder
Drogen. Das Fahren nach
Einnahme von Alkohol oder
Drogen ist äußerst gefährlich
und kann zu Unfällen und
SCHWEREN oder TÖDLICHEN
Verletzungen führen. Die
meisten Autobahnunfälle sind
auf Trunkenheit am Steuer
zurückzuführen. Auch eine
geringe Alkoholmenge wirkt
sich auf Ihre Reflexe, Ihre
Wahrnehmung und Ihre
Urteilsfähigkeit aus. Bereits der
Genuss einer geringen
Alkoholmenge kann Ihre
Fähigkeit zur Reaktion auf sich
ändernde Umstände und
Notsituationen vermindern und
Ihre Reaktionszeit zunehmend
verschlechtern. Das Führen
eines Fahrzeugs unter dem
Einfluss von Drogen ist
mindestens so gefährlich, wenn
nicht sogar gefährlicher, als das
Fahren unter Alkoholeinfluss. (Fortsetzung)
VORSICHT(Fortsetzung)
Unter dem Einfluss von Alkohol
oder Drogen vergrößert sich
das Risiko, einen schweren
Verkehrsunfall herbeizuführen,
erheblich. Führen Sie kein
Fahrzeug, wenn Sie Alkohol
oder Drogen zu sich genommen
haben. Lassen Sie auch keine
Person an das Steuer, die
Alkohol oder Drogen zu sich
genommen hat. Lassen Sie sich
nur von einer vertrauten Person
fahren oder wählen Sie
alternativ ein Taxi.
TASTE POWER
Folgende Maßnahmen helfen
dabei, das Risiko von
SCHWEREN oder
LEBENSGEFÄHRLICHEN
Verletzungen zu verringern:
•Lassen Sie den POWER-
Knopf oder zugehörige Teile
NIEMALS von Kindern oder
Personen, die nicht mit dem
Fahrzeug vertraut sind,
betätigen. Andernfalls kann
sich das Fahrzeug plötzlich
und unerwartet in Bewegung
setzen.
•Greifen Sie während der Fahrt
NIEMALS durch das Lenkrad
hindurch zum POWER-Knopf
oder zu anderen
Bedienelementen. Das
Bewegen Ihrer Hand oder
Ihres Arms in diesem Bereich
kann zu einem Verlust der
Kontrolle über das Fahrzeug
und somit zu einem Unfall
führen.
VORSICHT
5-6
Fahrhinweise
Stellungen des POWER-Knopfs
KnopfpositionVorgang Anmerkungen
OFF
Wählen Sie zum Abschalten des Fahrzeugs die
Getriebestufe P (Parken) und drücken Sie dann den
POWER-Knopf. Das Fahrzeug wird beim Drücken
des POWER-Knopfs auch dann abgeschaltet, wenn
die Getriebestufe D (Drive) oder R (Rückwärtsgang)
gewählt ist, da in diesem Fall automatisch in die
Stufe P (Parken) geschaltet wird. Wenn der POWER-
Knopf jedoch in der Getriebestufe N (Neutral)
betätigt wird, so wechselt er in die Stellung ACC.
Das Lenkradschloss wird in dieser Stellung
verriegelt (Diebstahlschutz). Wenn das Lenkrad beim Öffnen der
Fahrertür nicht ordnungsgemäß
gesperrt wird, ertönt das
Akustikwarnsignal.
ACC
Drücken Sie den POWER-Knopf, wenn er sich in
der Stellung OFF befindet, ohne das Bremspedal zu
treten. Das Lenkradschloss wird entriegelt und
elektrisches Zubehör kann eingeschaltet werden. Wenn die Lenkradsperre nicht
ordnungsgemäß gelöst wird, bleibt
der POWER-Knopf ohne Funktion.
Drücken Sie den POWER-Knopf,
während Sie gleichzeitig das Lenkrad
nach rechts und links drehen, um die
Spannung zu verringern.
5-32
Fahrhinweise
Das ABS ist nicht in der Lage, ein
Rutschen des Fahrzeugs zu
verhindern, welches aus plötzlichen
Richtungsänderungen wie z.B. dem
Durchfahren einer Kurve mit
überhöhter Geschwindigkeit oder
plötzlichem Spurwechsel resultiert.
Fahren Sie stets mit einer den
Fahrbahn- und
Witterungsbedingungen
entsprechenden, sicheren
Geschwindigkeit.
Das ABS ist nicht in der Lage, einen
Stabilitätsverlust zu verhindern.
Lenken Sie bei intensiven
Bremsvorgängen nicht zu stark. Ein
schnelles oder intensives
Einschlagen des Lenkrads kann
dazu führen, dass Ihr Fahrzeug in
den Gegenverkehr ausschert oder
von der Fahrbahn abkommt.
Auf unbefestigten und unebenen
Untergründen kann der Einsatz des
ABS-Systems den Bremsweg im
Vergleich zu einem Fahrzeug ohne
ABS-System verlängern. Nachdem der POWER-Knopf in die
Stellung ON gebracht wurde, bleibt
die ABS-Warnleuchte ( ) einige
Sekunden lang eingeschaltet. In
diesem Zeitraum findet eine
Eigendiagnose des ABS-Systems
statt. Anschließend erlischt die
Warnleuchte, wenn keine Störung
vorliegt. Bleibt sie jedoch
eingeschaltet, liegt unter Umständen
ein Problem mit dem ABS vor. Wir
empfehlen Ihnen, sich so bald als
möglich an eine HYUNDAI-
Vertragswerkstatt zu wenden.
Wenn Sie beim Befahren eines
Untergrunds mit geringer Traktion
(z. B. bei Glatteis) längere Zeit das
Bremspedal treten, kann das ABS-
System dauerhaft aktiviert werden
und die Warnleuchte ( ) kann
aufleuchten. Bringen Sie Ihr
Fahrzeug in diesem Fall an einer
sicheren Stelle zum Stillstand und
stellen Sie den Motor ab.
Lassen Sie den Motor wieder an.
Wenn die ABS-Warnleuchte
erlischt, ist die Funktion des ABS-
Systems ordnungsgemäß.
Wenn die Leuchte nicht erlischt,
könnte eine Störung des ABS-
Systems vorliegen. Wir empfehlen
Ihnen, sich so bald als möglich an
eine HYUNDAI-Vertragswerkstatt
zu wenden.
ANMERKUNG
Wenn die ABS-Warnleuchte ( )
einschaltet und nicht wieder
erlischt, liegt möglicherweise ein
Problem mit dem ABS vor. Dies
hat keine Auswirkungen auf die
Funktionstüchtigkeit der
Bremskraftverstärkung. Um das
Risiko von schweren oder
lebensgefährlichen Verletzungen
zu verringern, empfehlen wir
Ihnen, sich so bald als möglich
an eine HYUNDAI-
Vertragswerkstatt zu wenden.
VORSICHT
5-33
Fahrhinweise
Informationen
Wenn Sie Ihr Fahrzeug aufgrund
einer entladenen Batterie mittels
Starthilfe anlassen müssen, kann die
ABS-Warnleuchte ( ) einschalten.
Dies ist ein Folge der zu geringen
Batteriespannung und zeigt keine
Störung des ABS-Systems an. Lassen
Sie vor Fahrtantritt die Batterie
laden.
Elektronische
Stabilitätskontrolle (ESC)
Die elektronische Stabilitätskontrolle
(ESC) dient dazu, das Fahrzeug bei
Kurvenfahrten bzw.
Ausweichmanövern in einem
stabilen Zustand zu halten.Das ESC vergleicht den
Lenkradeinschlag mit der
tatsächlichen Bewegung des
Fahrzeugs. Das ESC beaufschlagt die
einzelnen Bremsen des Fahrzeugs mit
Bremsdruck und greift in das
Steuersystem des Elektrofahrzeugs
ein, um das Fahrzeug in der vom
Fahrer beabsichtigten Bahn zu halten.
Es ist kein Ersatz für ein sicheres
Fahrverhalten. Passen Sie Ihre
Geschwindigkeit und Ihr
Fahrverhalten stets an die
Straßenverhältnisse an.
i
5
OAEE056016
OAEE056025
■
Ausführung A
■Ausführung B
Passen Sie Ihre
Geschwindigkeit immer den
Straßenverhältnissen an und
durchfahren Sie Kurven nie mit
zu hoher Geschwindigkeit. Die
elektronische
Stabilitätskontrolle (ESC) kann
Unfälle nicht verhindern.
Überhöhte Geschwindigkeiten
bei Kurvenfahrten, abrupte
Lenkbewegungen und
Aquaplaning können zu
schweren Unfällen führen.
VORSICHT
5-54
Fahrhinweise
Voraussetzungen für dieAktivierung
Das AEB ist bereit für die
Aktivierung, wenn auf dem LCD-
Display AEB gewählt wird und die
folgenden Voraussetzungen erfüllt
sind.
- Die ESC (Elektronische
Stabilitätskontrolle) ist aktiviert.
- Damit das System vor Ihnen befindliche Fußgänger erkennt,
muss die Fahrgeschwindigkeit
zwischen 8 km/h und 70 km/h
liegen.
- Damit das System vor Ihnen befindliche Fahrzeuge erkennt,
muss die Fahrgeschwindigkeit
zwischen 8 km/h und 180 km/h
liegen.
Wenn die Fahrgeschwindigkeit mehr
als 80 km/h beträgt, führt das AEB-
System lediglich einen partiellen
Bremsvorgang durch. Diese
Vorsichtsmaßnahme dient dazu,
eine unbeabsichtigte Vollbremsung
auf Autobahnen bzw. Schnellstraßen
verhindert werden.
AEB-Warnmeldung und
Systemsteuerung
Die AEB-Funktion generiert
Warnmeldungen und Alarmsignale,
die sich nach der Höhe des
Unfallrisikos richten (z.B. abruptes
Stoppen des vorausfahrenden
Fahrzeugs, zu langer Bremsweg
oder Fußgängererkennung).
Außerdem greift sie abhängig von
der Höhe des Unfallrisikos in die
Bremsen ein.
Der Fahrer kann in den
Benutzereinstellungen am LCD-
Display festlegen, zu welchem
Zeitpunkt die Warnung ausgelöst
werden soll. In den Optionen kann
eingestellt werden, ob die
Auffahrwarnung früher,
standardmäßig oder später erfolgen
soll.•Stoppen Sie das Fahrzeug an
einem sicheren Ort, bevor Sie
den Schalter zum Aktivieren/
Deaktivieren des AEB-
Systems am Lenkrad
betätigen.
•Das AEB-System wird
automatisch aktiviert, wenn
der POWER-Knopf in die
Stellung ON gebracht wird.
Der Fahrer kann die AEB-
Funktion deaktivieren, indem
er die entsprechende
Systemeinstellung am LCD-
Display deaktiviert.
•Die AEB-Funktion wird bei
Deaktivierung der ESC
(Elektronische
Stabilitätskontrolle) bzw.
automatisch deaktiviert. Bei
deaktivierter ESC lässt sich
die AEB-Funktion nicht per
LCD-Display aktivieren.
VORSICHT
5-56
Fahrhinweise
- Wenn Sie langsamer als 70 km/h fahren und das System vor Ihnen
einen Fußgänger erkennt, wird
Ihre Fahrgeschwindigkeit
möglicherweise abrupt verringert.
Wenn Sie schneller als 70 km/h
fahren und vor Ihnen ein
Fußgänger erkannt wird, greift das
AEB-System nicht ein.
Bremsenfunktion
• In Notsituationen wechselt dieBremsanlage in den
Bereitschaftszustand, damit sie
sofort reagieren kann, wenn der
Fahrer das Bremspedal tritt.
• Die AEB-Funktion liefert zusätzliche Bremsleistung
zugunsten größtmöglicher
Bremswirkung für den Fall, dass
der Fahrer das Bremspedal tritt.
• Die Bremsregelung wird automatisch deaktiviert, wenn der
Fahrer fest das Gaspedal tritt oder
abrupt das Lenkrad dreht.
• Die Bremsregelung durch das AEB-System wird automatisch
beendet, wenn die Risikofaktoren
verschwinden. Der Fahrer sollte während der
Fahrt stets darauf achten, ob
vom AEB-System eine
Warnmeldung oder ein Alarm
ausgegeben wird.ACHTUNG
Der Eingriff in die Bremsen
kann das Fahrzeug nicht völlig
zum Stehen bringen und auch
keine Zusammenstöße
verhindern. Die Verantwortung
für das sichere Fahren und
Steuern des Fahrzeugs bleibt
beim Fahrer.
VORSICHT