
Bedienung
Verbot, abgesehen von den gesetzlich fest-
g el
egten Ausnahmen (Anhang II der Richtli-
nie 2000/53/EG über Altfahrzeuge), von
Schwermetallen: Cadmium, Blei, Quecksilber
und sechswertiges Chrom.
Herstellung
● Verringerung des Lösungsmittelanteils in
Hohlr
aumschutzwachsen.
● Verwendung von Kunststoffschutzfolien für
den T
ransport von Fahrzeugen.
● Verwendung lösungsmittelfreier Klebstoffe.
● Einsatz von FCKW-freien Kältemitteln in Käl-
teer
zeugungssystemen.
● Recycling und energetische Verwertung von
Abfäll
en (RDF).
● Verbesserung der Abwasserqualität.
● Einsatz von Wärmerückgewinnungssyste-
men (Wärmet
auscher, Enthalpierotoren
usw.).
● Verwendung wasserlöslicher Lacke.
Wirtschaftliches und umweltbewuss-
te
s Fahren Kraftstoffverbrauch, Umweltbelastung und
V
er
schleiß von Motor, Bremsen und Reifen
hängen im Wesentlichen von Ihrem Fahrstil
ab. Durch vorausschauende und ökonomi-
sche Fahrweise lässt sich der Kraftstoffver- brauch um 10-15% reduzieren. Nachfolgend
finden Sie
Tipps, die Umwelt und gleichzeitig
Ihren Geldbeutel zu entlasten.
Aktives Zylindermanagement (ACT ®
)*
Je nach Ausstattung des Fahrzeugs kann die
aktive Zylinderverwaltung (ACT ®
) automa-
tisch einige Motorzylinder abschalten, wenn
die Fahrsituation keine übermäßige Leistung
erfordert. Während der Abschaltung wird kein
Kraftstoff in die entsprechenden Zylinder ge-
spritzt, wodurch der Gesamtkraftstoffver-
brauch gesenkt wird. Die Anzahl der aktiven
Zylinder kann auf dem Kombi-Instrument-Dis-
play angezeigt werden ›››
Seite 32.
Vorausschauend fahren
Beim Beschleunigen verbraucht ein Fahrzeug
den meisten Kraftstoff. Wenn Sie voraus-
schauend fahren, müssen Sie weniger brem-
sen und demzufolge auch weniger beschleu-
nigen. Lassen Sie den Wagen, wenn dies
möglich ist, mit eingelegtem Gang ausrollen -
beispielsweise wenn erkennbar ist, dass die
nächste Ampel auf rot steht. Die damit erziel-
te Bremswirkung des Motors schont Bremsen
und Reifen, Abgase und Kraftstoffverbrauch
gehen dabei auf Null zurück (Schubabschal-
tung). Energiesparend schalten
Eine wirk
same Art Kraftstoff zu sparen, ist
das frühe Hochschalten. Wer die Gänge aus-
fährt, verbraucht unnötig Kraftstoff.
Schaltgetriebe: Schalten Sie möglichst bald
vom ersten in den zweiten Gang. Wir empfeh-
len soweit möglich jeweils bei ca. 2.000 Um-
drehungen in den nächst höheren Gang zu
wechseln. Ein günstiger Kraftstoffverbrauch
ist auch eine Funktion des gewählten Gan-
ges. Wählen Sie den Gang der Fahrsituation
angepasst möglichst hoch und achten Sie
darauf, dass der Motor dabei noch rund läuft.
Automatikgetriebe: Treten Sie das Gaspedal
langsam und vermeiden Sie den „Kick-
down“.
Vollgas vermeiden
Die Höchstgeschwindigkeit Ihres Fahrzeuges
sollten Sie möglichst nie ganz ausnutzen.
Kraftstoffverbrauch, Abgasemission und
Fahrgeräusche nehmen bei hohen Geschwin-
digkeiten überproportional zu. Langsamer
fahren spart Kraftstoff.
196

Fahrerassistenzsysteme
Kontrollleuchte
W enn die K
ontrollleuchte leuchtet, bedeu-
tet das, dass die Geschwindigkeitsregelanla-
ge aktiv ist.
Beim Einschalten der Zündung leuchten eini-
ge Warn- und Kontrollleuchten zur Funktions-
prüfung kurz auf. Sie erlöschen nach weni-
gen Sekunden.
Anzeige im GRA-Display
Zustand Abb. 171:
GRA vorübergehend abgeschaltet. Die ge-
speicherte Geschwindigkeit erscheint in
kleinen und verdunkelten Zahlen.
Systemfehler. Fachbetrieb aufsuchen.
GRA eingeschaltet. Speicher der Ge-
schwindigkeit ist leer.
GRA ist aktiv. Gespeicherte Geschwindig-
keit in großen Zahlen. ACHTUNG
Wenn es nicht möglich ist, sicher mit ausrei-
c hendem Ab
stand und konstanter Geschwin-
digkeit zu fahren, kann das Verwenden der
Geschwindigkeitsregelanlage Unfälle und
schwere Verletzungen verursachen.
● Niemals die GRA bei dichtem Verkehr, bei
zu g
eringem Abstand, auf steilen, kurvenrei-
chen, rutschigen Strecken, wie z. B. Schnee,
Eis, Nässe oder Rollsplitt, und auf überflute-
ten Straßen verwenden. A
B
C
D ●
Niem a
ls die GRA im Gelände oder auf nicht
befestigten Straßen benutzen.
● Geschwindigkeit und Sicherheitsabstand
zu
vorausfahrenden Fahrzeugen immer den
Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsver-
hältnissen anpassen.
● Um eine unbeabsichtigte Geschwindig-
keit
sregelung zu vermeiden, die GRA immer
nach der Benutzung ausschalten.
● Es ist gefährlich, die gespeicherte Ge-
sc
hwindigkeit wieder aufzunehmen, wenn die
Geschwindigkeit für die gerade bestehenden
Straßen-, Verkehrs- oder Witterungsverhält-
nisse zu hoch ist.
● Bei Fahrten im Gefälle kann die GRA die
Fahr
zeuggeschwindigkeit nicht konstant hal-
ten. Durch das Eigengewicht des Fahrzeugs
kann sich die Geschwindigkeit erhöhen. He-
runterschalten oder Fahrzeug mit der Fuß-
bremse abbremsen. ACHTUNG
Beachten Sie die Sicherheitshinweise ››
› in
W arn- u
nd Kontrollleuchten auf Seite 113. Bedienung der Geschwindigkeitsre-
g
el
anlage* Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
f
orm
ationen durch ›››
Seite 39.
Der Wert in Klammen in der Tabelle (in mph,
Meilen pro Stunde) bezieht sich ausschließ- lich auf Kombi-Instrumente mit Anzeige der
Ges
chwindigkeit in Meilen.
Schalten mit GRA-Modus
Die GRA bremst, sobald Sie die Kupplung tre-
ten, und greift nach dem Schalten automa-
tisch wieder ein.
Bergabfahren mit der GRA
Wenn die GRA bergab die Geschwindigkeit
des Fahrzeugs nicht konstant halten kann,
Fahrzeug mit der Fußbremse abbremsen und
ggf. herunterschalten.
Automatische Abschaltung
GRA-Regelung wird automatisch abgeschaltet
oder vorübergehend unterbrochen:
● Wenn vom System ein Fehler festgestellt
wir
d, der die Funktion der GRA beeinträchti-
gen könnte.
● Wenn über einen gewissen Zeitraum das
Ga
spedal betätigt und die gespeicherte Ge-
schwindigkeit überschritten wird.
● Wenn die dynamischen Fahrtregelungssys-
teme aktiv
werden (z. B. ASR oder ESC).
● Wenn der Airbag auslöst.
205
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Bedienung
Geschwindigkeitsbegrenzer Di s
playanzeigen und Warn- und Kon-
trollleuchte Abb. 172
Im Display des Kombiinstruments:
St at
usanzeigen des Geschwindigkeitsbegren-
zers. Der Geschwindigkeitsbegrenzer ist dabei be-
hi
lflic
h, in Vorwärtsfahrt eine bestimmte pro-
grammierte Geschwindigkeit ab ca. 30 km/h
(19 mph) nicht zu überschreiten. ››› Displayanzeigen des Geschwindigkeitsbe-
gr
en
zers
Zustand ››› Abb. 172:
Der Geschwindigkeitsbegrenzer ist aktiv.
Die letzte gespeicherte Geschwindigkeit
wird mit großen Zahlen angezeigt.
Der Geschwindigkeitsbegrenzer ist nicht
aktiv. Die letzte gespeicherte Geschwin-
A B digkeit wird mit kleinen, verdunkelten
Z
ah
len angezeigt.
Der Geschwindigkeitsbegrenzer ist aus-
geschaltet. Der Gesamtkilometerstand
wird angezeigt.
Warn- und Kontrollleuchte
Leuchtet grün
Der Geschwindigkeitsbegrenzer ist eingeschaltet und
aktiv.
Blinkt gelb
Die im Geschwindigkeitsbegrenzer gespeicherte Ge-
schwindigkeit wurde überschritten.
Leuchtet
Die automatische Distanzregelung (ACC) und der Ge-
schwindigkeitsbegrenzer sind aktiv.
Beim Einschalten der Zündung leuchten eini-
g
e
Warn- und Kontrollleuchten zur Funktions-
prüfung kurz auf. Sie verlöschen nach weni-
gen Sekunden. ACHTUNG
Schalten Sie den Geschwindigkeitsbegrenzer
n ac
h dessen Verwendung immer aus, um eine
ungewollte Geschwindigkeitsregelung zu ver-
meiden.
● Der Geschwindigkeitsbegrenzer entbindet
den Fahr
er nicht von seiner Verantwortung, C bei angemessener Geschwindigkeit zu fah-
r
en. F
ahren Sie nicht bei sehr hoher Ge-
schwindigkeit, wenn dies nicht nötig ist.
● Die Verwendung des Geschwindigkeitsbe-
gren
zers bei schlechten Witterungsverhält-
nissen ist gefährlich und kann zu schweren
Unfällen – beispielsweise durch Aquaplaning,
Schnee, Eis Laub usw. – führen. Benutzen Sie
den Geschwindigkeitsbegrenzer nur, wenn
die Fahrbahn- und Witterungsverhältnisse
dies zulassen.
● Bei Fahrten auf abschüssiger Fahrbahn
kann der Ge
schwindigkeitsbegrenzer die
Fahrzeuggeschwindigkeit nicht begrenzen.
Durch das Eigengewicht des Fahrzeugs kann
sich die Geschwindigkeit erhöhen. Schalten
Sie in diesem Fall in einen niedrigeren Gang
oder bremsen Sie das Fahrzeug mit der Fuß-
bremse ab. ACHTUNG
Beachten Sie die Sicherheitshinweise ››
› in
W arn- u
nd Kontrollleuchten auf Seite 113. Hinweis
● Es
gibt verschiedene Ausführungen des
Kombiinstruments, daher können die Anzei-
gen am jeweiligen Display unterschiedlich
sein.
● Wenn beim Ausschalten der Zündung die
Ges
chwindigkeitsregelanlage (GRA), die au-
tomatische Distanzregelung (ACC) oder der
Geschwindigkeitsbegrenzer eingeschaltet 206

Fahrerassistenzsysteme
war, schaltet sich der Geschwindigkeitsbe-
gr
en
zer oder die automatische Distanzrege-
lung beim erneuten Einschalten der Zündung wieder automatisch ein. Es wird allerdings
k
eine Ge
schwindigkeit gespeichert sein. Die letzte im Geschwindigkeitsbegrenzer einge-
g
e
bene Geschwindigkeit bleibt gespeichert. Bedienung des Geschwindigkeitsbegrenzers
Abb. 173
Links an der Lenksäule: Schalter
u nd
Tasten zur Bedienung des Geschwindig-
keitsbegrenzers. Abb. 174
Links an der Lenksäule: dritter He-
bel
zur Bedienung des Geschwindigkeitsbe-
grenzers.
FunktionPosition des Blinkerhebels ››› Abb. 173 oder des dritten Hebels
››› Abb. 174Effekt
Einschalten des Geschwindigkeitsbegren-
zersDrücken Sie die Taste 2 des Blinkerhebels oder die Taste 2 des dritten
Hebels.Das System wird eingeschaltet. Die letzte im Geschwindig-
keitsbegrenzer eingegebene Geschwindigkeit ist gespei-
chert. Es erfolgt noch keine Regelung.
Wechseln zwischen dem Geschwindig-
keitsbegrenzer und der Geschwindigkeits-
regelanlage (GRA) oder der automati-
schen Distanzregelung (ACC) (bei einge-
schaltetem Geschwindigkeitsbegrenzer)
Drücken Sie die Taste 2 des Blinkerhebels oder die Taste 2 des dritten
Hebels.Es wird zwischen dem Geschwindigkeitsbegrenzer und der
Geschwindigkeitsregelanlage (GRA) oder der automatischen
Distanzregelung (ACC) gewechselt.
» 207
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

BedienungFunktionPosition des Blinkerhebels
››› Abb. 173 oder des dritten Hebels
››› Abb. 174Effekt
Aktivieren des Geschwindigkeitsbegren-
zersDrücken Sie die Taste 3 des Blinkerhebels oder die Taste 1 des drit-
ten Hebels.Die aktuelle Geschwindigkeit wird als Höchstgeschwindig-
keit gespeichert und der Begrenzer wird aktiviert.
Vorübergehendes Deaktivieren der Be-
grenzung des Geschwindigkeitsbegren-
zersStellen Sie den Schalter 1 des Blinkerhebels in die Stellung oder
bringen Sie den dritten Hebel in die Stellung .Die Regelung wird vorübergehend deaktiviert. Die Geschwin-
digkeit bleibt gespeichert.
Vorübergehendes Deaktivieren der Be-
grenzung des Geschwindigkeitsbegren-
zers durch völliges Durchtreten des Gas-
pedals (Kick-down)Treten Sie das Gaspedal über den Druckpunkt hinaus ganz durch (bei-
spielsweise zum Überholen). Bei Überschreitung der programmierten Ge-
schwindigkeit wird der Begrenzer vorübergehend deaktiviert.Die Regelung wird vorübergehend deaktiviert. Die Geschwin-
digkeit bleibt gespeichert. Die Regelung wird automatisch
wieder aktiviert, sobald die programmierte Geschwindigkeit
unterschritten wird.
Erneutes Aktivieren der Regelung des Ge-
schwindigkeitsbegrenzersDrücken Sie die Taste 3 des Blinkerhebels oder bringen Sie den dritten
Hebel in die Stellung .
Die Geschwindigkeit wird auf die gespeicherte Maximalge-
schwindigkeit begrenzt, sobald der gespeicherte Wert unter-
schritten wird.
Erhöhen der im Begrenzer gespeicherten
Geschwindigkeit
Drücken Sie kurz die Taste 3 des Blinkerhebels im Bereich oder drü-
cken Sie am dritten Hebel 1, um die Geschwindigkeit schrittweise um
jeweils 1 km/h (1 mph) zu erhöhen und umzuprogrammieren.
Die Fahrgeschwindigkeit wird auf den eingestellten Wert be-
grenzt.Drücken Sie am dritten Hebel , um die Geschwindigkeit schrittweise
um jeweils 10 km/h (5 mph) zu erhöhen und umzuprogrammieren.
Halten Sie die Taste 3 des Blinkerhebels im Bereich gedrückt oder
halten Sie gedrückt, um die Geschwindigkeit fortlaufend schrittwei-
se um jeweils 10 km/h (5 mph) zu erhöhen und zu programmieren.
Verringern der im Begrenzer gespeicher-
ten Geschwindigkeit
Drücken Sie kurz die Taste 3 des Blinkerhebels im Bereich oder
bringen Sie den dritten Hebel in die Stellung , um die Geschwindig-
keit in kleinen Schritten von jeweils 1 km/h (1 mph) zu verringern und um-
zuprogrammieren.
Die Fahrgeschwindigkeit wird auf den eingestellten Wert be-
grenzt.Drücken Sie am dritten Hebel , um die Geschwindigkeit schrittweise
um jeweils 10 km/h (5 mph) zu verringern und umzuprogrammieren.
Halten Sie die Taste 3 des Blinkerhebels im Bereich gedrückt oder
halten Sie gedrückt, um die Geschwindigkeit fortlaufend schrittwei-
se um jeweils 10 km/h (5 mph) zu erhöhen und zu programmieren. 208

FahrerassistenzsystemeFunktionPosition des Blinkerhebels
››› Abb. 173 oder des dritten Hebels
››› Abb. 174Effekt
Ausschalten des Geschwindigkeitsbe-
grenzersStellen Sie den Schalter 1 des Blinkerhebels in die Stellung oder brin-
gen Sie den dritten Hebel in die Stellung .Das System wird ausgeschaltet. Die eingestellte Geschwin-
digkeit bleibt gespeichert. Die in der Tabelle in Klammen angegebenen
W
er
te in mph werden ausschließlich auf
Kombiinstrumenten mit Anzeige der Ge-
schwindigkeit in Meilen angezeigt.
Bergabfahren mit dem Geschwindigkeitsbe-
grenzer
Wenn die im Geschwindigkeitsbegrenzer ge-
speicherte Geschwindigkeit auf abschüssiger
Fahrbahn überschritten wird, blinkt die Warn-
und Kontrollleuchte ››› Seite 206 und es
kann ein Warnton ausgegeben werden.
Bremsen Sie in diesem Fall das Fahrzeug mit
der Fußbremse ab und schalten Sie ggf. in ei-
nen niedrigeren Gang.
Vorübergehend ausschalten
Wenn Sie den Geschwindigkeitsbegrenzer –
beispielsweise zum Überholen – vorüberge-
hend deaktivieren möchten, bringen Sie den
Schalter ››› Abb. 173 1 des Blinkerhebels in
die St
ellung oder bringen Sie den drit-
ten Hebel zum Druckpunkt oder drü-
cken Sie die Taste 2 eines der beiden He-
bel .
Nac
h dem Überholmanöver kann der Ge-
schwindigkeitsbegrenzer wieder mit der zu- vor gespeicherten Geschwindigkeit aktiviert
wer
den, indem der Schalter 3 des Blinker-
he bel
s im Bereich gedrückt oder der
dritte Hebel zum Druckpunkt gebracht
wird.
Vorübergehendes Deaktivieren durch völl-
iges Durchtreten des Gaspedals (Kick-down)
Wenn das Gaspedal vollständig durchgetre-
ten (Kick-down) und die programmierte Ge-
schwindigkeit durch den Fahrer bewusst
überschritten wird, schaltet sich die Rege-
lung vorübergehend aus.
Zur Bestätigung der Deaktivierung ertönt ein-
malig ein Signalton. Solange die Regelung
deaktiviert ist, blinkt die Warn- und Kontroll-
leuchte .
Wenn das Gaspedal nicht mehr vollständig
durchgetreten wird und die Fahrzeugge-
schwindigkeit wieder unter den programmier-
ten Wert sinkt, wird die Regelung wieder akti-
viert. Die Kontrollleuchte leuchtet auf und
bleibt an.
Automatische Abschaltung
Die Regelung des Geschwindigkeitsbegren-
zers schaltet sich automatisch ab: ●
Wenn vom System ein Fehler festgestellt
wird, der die Funktion des Begrenzers beein-
trächtigen könnte.
● Wenn der Airbag auslöst. VORSICHT
Bei der automatischen Abschaltung aufgrund
einer S
ystemstörung wird der Begrenzer aus
Sicherheitsgründen nur dann komplett abge-
schaltet, wenn das Gaspedal nicht mehr ge-
drückt oder das System bewusst ausgeschal-
tet wird. 209
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Fahrerassistenzsysteme
In jedem Profil besteht die Möglichkeit, des-
sen Eig en
schaften durch Drücken des Tastfel-
des am Bildschirm des Systems Easy Connect
Profilinformation anzuzeigen.
Im Profil Individual können die Eigen-
schaften über das Tastfeld am Bildschirm des
Systems Easy Connect Profileinstellungen
konfiguriert werden.
Ein Symbol am Bildschirm des Systems Easy
Connect zeigt das aktive Profil an, wenn ein
anderes Profil statt Normal gewählt wurde.
Der Schalter zeigt das gewählte Profil mittels
einer roten LED-Leuchte an.
FahrprofilMerkmale
Eco
Sorgt für einen besonders geringen Kraft-
stoffverbrauch und fördert auf diese Wei-
se eine sparsame und umweltschonende
Fahrweise.
NormalBietet eine ausgeglichene Fahrweise, ide-
al für den täglichen Gebrauch.
SportVerleiht dem Fahrzeug ein globales dyna-
misches Fahrverhalten und ermöglicht
damit eine sportlichere Fahrweise.
Indivi- dualErmöglicht die individuelle Konfiguration.
Welche Funktionen Sie einstellen können,
ist abhängig von Ihrer Fahrzeugausstat-
tung.
Offroad a)Passt die Fahrzeugparameter für ein opti-
males Fahrverhalten außerhalb befestig-
ter Fahrbahnen an.
FahrprofilMerkmale
Snowa)
Passt das Fahrzeugverhalten für einen
Fahrbetrieb auf rutschiger Fahrbahn an
und optimiert den Vortrieb und die Ma-
növrierfähigkeit.
a)
Nur für 4Drive-Modelle. ACHTUNG
Achten Sie auf das Verkehrsgeschehen, wenn
Sie den S
EAT Drive Profile bedienen – Unfall-
gefahr! Hinweis
● Beim Au
sschalten des Fahrzeugs wird das
im Moment des Ausschaltens der Zündung
gewählte Profil gespeichert, außer in folgen-
den Fällen:
– Nach erneutem Anlassen des Fahrzeugs
nach Verwendung des Profils Sport wird
dieses Profil zugunsten eines geringeren
Kraftstoffverbrauchs nicht aktiviert. Da-
mit der Motor und das Getriebe zum
sportlichsten Verhalten zurückkehren,
wählen Sie erneut das Fahrprofil Sport.
– Nach erneutem Anlassen des Fahrzeugs
nach Verwendung des Profils Offroad
oder Snow wird grundsätzlich das Profil
Normal eingestellt.
● Geschwindigkeit und Fahrweise sind stets
an die Sic
ht, die Wetterverhältnisse und das
Verkehrsaufkommen anzupassen. ●
Im Anhän g
erbetrieb wird von der Verwen-
dung des Profils Eco abgeraten. Kick-down
Der Kick-down ermöglicht eine maximale Be-
s
c
hleunigung.
Wenn Sie im SEAT Drive Profile* das Profil Eco gewählt haben ››› Seite 240 und das
Gaspedal über den Druckpunkt hinaus durch-
treten, wird die Motorleistung automatisch
geregelt und das Fahrzeug beschleunigt ma-
ximal. ACHTUNG
Bitte beachten Sie, dass bei glatter, rutschi-
g er F
ahrbahn die Antriebsräder beim Kick-
down durchdrehen können - Schleudergefahr! 241
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Bedienung
Display des Kombi-Instruments wird für etwa
5 Sek
unden angezeigt und ggf. einmal wie-
derholt. Die zuletzt erfolgte Meldung wird
vom System gespeichert.
Die Meldung im Display des Kombi-Instru-
ments kann durch Drücken der Taste im Scheibenwischerhebel bzw. der Taste
im Multifunktionslenkrad ausgeschaltet wer-
den
››
› Seite 31.
Über die Multifunktionsanzeige ›››
Sei-
te 31 kann die Meldung im Display des Kom-
bi-Instruments erneut aufgerufen werden.
Betriebsbedingungen
Das Fahrverhalten wird nur bei Geschwindig-
keiten über etwa 65 km/h (40 mph) bis etwa
200 km/h (125 mph) ausgewertet.
Ein- und Ausschalten
Die Müdigkeitserkennung kann im System
Easy Connect über die Taste und die
F u
nktionstaste
aktiviert oder deaktiviert
w er
den ››› Seite 114. Ein „Häkchen“ kenn-
zeichnet eine aktivierte Einstellung.
Funktionseinschränkungen
Die Müdigkeitserkennung hat systembeding-
te Grenzen. Folgende Bedingungen können
dazu führen, dass die Müdigkeitserkennung
nur eingeschränkt oder gar nicht funktioniert: ●
Bei Ge
schwindigkeiten von unter 65 km/h
(40 mph).
● Bei Geschwindigkeiten von über 200 km/h
(125 mph).
● Bei kurvigen Strecken.
● Bei schlechten Straßen.
● Bei ungünstigen Wetterbedingungen.
● Bei sportlicher Fahrweise.
● Bei starker Ablenkung des Fahrers.
Die Müdigkeitserk
ennung wird zurückge-
setzt, wenn sich das Fahrzeug länger als 15
Minuten im Stillstand befindet, die Zündung
ausgeschaltet wird oder der Fahrer den Si-
cherheitsgurt gelöst und die Tür geöffnet hat.
Bei einer längeren langsamen Fahrt (unter 65
km/h (40 mph)) wird die Einschätzung der
Müdigkeit vom System automatisch zurück-
gesetzt. Bei anschließendem schnellerem
Fahren wird das Fahrverhalten erneut berech-
net.
Parklenkassistent (Park As-
si
st)*
Einleitung zum Thema
› ›
›
Tab. auf Seite 2 Der Parklenkassistent ist eine zusätzliche
F
u
nktion des ParkPilot ››› Seite 254 und un-
terstützt den Fahrer beim:
● Finden einer geeigneten Parklücke.
● Auswählen eines Parkmodus.
● Rückwärtseinparken in eine geeignete,
läng
s oder quer zur Fahrbahn befindliche
Parklücke.
● Vorwärtseinparken in eine geeignete, quer
zur F
ahrbahn befindliche Parklücke.
● Vorwärtsausparken aus einer längs zur
Fahrb
ahn befindlichen Parklücke.
Bei Fahrzeugen mit Parklenkassistent und
werkseitig eingebautem Radio werden der
vordere, der hintere und die seitlichen Berei-
che sowie die Position von Hindernissen rela-
tiv zum Fahrzeug angezeigt.
Dem Parklenkassistenten sind systembeding-
te Grenzen gesetzt. Seine Verwendung erfor-
dert eine besondere Aufmerksamkeit des
Fahrers ››› .
ACHTUNG
Die intelligente Technik des Parklenkassis-
t ent
en kann die physikalisch vorgegebenen
Grenzen nicht überwinden und funktioniert
nur innerhalb der Systemgrenzen. Das erhöh-
te Komfortangebot durch den Parklenkassis-
tenten darf nicht dazu verleiten, ein Sicher-
heitsrisiko einzugehen. Das System kann die
Aufmerksamkeit des Fahrers nicht ersetzen. 246