
Fahrerassistenzsysteme
● Norm al
● Spor
t
● Eco
● Komfort
In diesem Fal
l müssen Sie über die Taste und die Funktionsflächen
S
ETUP >
F ahr
er
assistenz >
A
C
C
› ››
Seit
e 34 auf die
Ein
stellungen der ACC zugreifen.
Die folgenden Bedingungen können dazu
führen, dass die ACC nicht reagiert:
● Wenn das Gaspedal durchgetreten ist.
● Wenn kein Gang eingelegt ist.
● Wenn ESC die Regelung durchführt.
● Wenn der Fahrer keinen Sicherheitsgurt an-
gele
gt hat.
● Wenn mehrere Bremslichter des Fahrzeugs
oder des an
gehängten Anhängers eine elekt-
rische Störung aufweisen.
● Wenn das Fahrzeug rückwärts fährt.
● Geschwindigkeit ist schneller als etwa 210
km/h (150 mph). ACHTUNG
Es besteht Gefahr des Zusammenstoßes we-
gen Auff ahr
ens, wenn der Mindestabstand in
Bezug auf das vor Ihnen fahrende Fahrzeug
und wegen der unterschiedlichen Geschwin-
digkeit zwischen beiden Fahrzeugen so groß
ist, dass die Verringerung der Geschwindig- keit seitens des ACC nicht ausreichend ist. In
diesem F
a
ll muss sofort mit dem Bremspedal
gebremst werden.
● Es ist möglich, dass die ACC nicht alle Situ-
ationen richtig erkennen k
ann.
● „Das Abstellen“ des Fußes auf dem Gaspe-
dal
kann dazu führen, dass die ACC keine
Bremsung durchführt. Die Beschleunigung
des Fahrers hat Priorität gegenüber dem Ein-
griff des Geschwindigkeitsreglers oder der
Geschwindigkeitsregelung.
● Seien Sie immer darauf vorbereitet. das
Fahrz
eug zu jedem Zeitpunkt abzubremsen.
● Halten Sie stets die jeweiligen Vorgaben ei-
nes j
eden Landes in Bezug auf den obligatori-
schen Mindestabstand zu vor Ihnen fahren-
den Fahrzeugen ein.
● Es ist gefährlich, die Regelung zu aktivieren
und die progr
ammierte Geschwindigkeit er-
neut zu starten, wenn die Straßen-, Verkehrs-
oder Wetterbedingungen dieses nicht zulas-
sen. Unfallgefahr! Hinweis
● Die progr ammier
te Geschwindigkeit wird
gelöscht, wenn die ACC ein- bzw. ausgeschal-
tet wird.
● Wenn die Antriebsschlupfregelung bei der
Bes
chleunigung (ASR) ausgeschaltet bzw.
ESC im Betrieb Sport* ( ››› Seite 122) einge-
schaltet wird, schaltet sich die ACC automa-
tisch ab. ●
Bei F ahr
zeugen mit Start-Stopp-System
schaltet sich der Motor automatisch während
der Stopp-Phase des ACC aus und schaltet
automatisch nach dem Start wieder ein. Hinweistexte
ACC nicht verfügbar
Da s
System kann keine sichere Erkennung
von Fahrzeugen garantieren und schaltet sich
aus diesem Grund ab. Der Sensor wurde ver-
stellt oder beschädigt. Wenden Sie sich an
eine Fachwerkstatt, um die Störung zu behe-
ben.
ACC und Front Assist: im Moment nicht
verfügbar. Sensor ohne Sicht!
Diese Anzeige für den Fahrer zeigt an, ob die
Sicht des Radarsensors aufgrund von z.B.
Blättern, Schnee, leichten Nebels oder
Schmutz beeinträchtigt ist. Reinigen Sie den
Sensor.
ACC: im Moment nicht verfügbar. Steigung
zu groß
Die maximale Steigung der Straße wurde
überschritten, deswegen kann kein sicherer
Betrieb der ACC gewährleistet werden. ACC
lässt sich nicht einschalten. »
227
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Fahrerassistenzsysteme
Die vorübergehende Deaktivierung
der aut om
ati
schen Distanzregelung
(ACC) in bestimmten Situationen vorü-
bergehend deaktivieren In folgenden Situationen muss die automati-
sc
he Di
stanzregelung (ACC) aufgrund von
Systembegrenzungen deaktiviert werden
››› :
● Bei Fahrspurwechsel-Manövern, in engen
Kur v
en, in Kreisverkehren, auf Be- und Ent-
schleunigungsspuren der Autobahnen oder
auf Baustellen-Streckenabschnitten, um zu
vermeiden, dass unfreiwillig auf die program-
mierte Geschwindigkeit beschleunigt wird.
● Beim Durchfahren eines Tunnels, da der
Betrie b beeinträc
htigt würde.
● Auf Straßen mit mehreren Fahrspuren,
wenn andere F
ahrzeuge auf der Überholspur
langsamer fahren. In diesem Fall würden Sie
die Fahrzeuge rechts überholen, die auf lin-
ken Fahrspuren langsamer fahren.
● Bei starken Regenfällen, Schnee oder Nie-
selreg
en kann es vorkommen, dass das vor
Ihnen fahrende Fahrzeug nicht richtig oder
gar nicht erfasst wird. ACHTUNG
Wenn die ACC bei den genannten Situationen
nicht au
sgeschaltet wird, können Unfälle und
schwere Verletzungen die Folge sein. ●
Sch a
lten Sie die ACC in kritischen Situatio-
nen immer aus. Hinweis
Wenn Sie die ACC in den genannten Situatio-
nen nic ht au
sschalten, können Rechtsverstö-
ße die Folge sein. Besondere Fahrsituationen
Abb. 199
(A) Fahrzeug in einer Kurve. (B) Vo-
r au
sf
ahrender Motorradfahrer außerhalb des
Erfassungsbereichs des Radarsensors. Abb. 200
(C) Fahrspurwechsel eines anderen
F ahr
z
eugs. (D) Abbiegendes und weiteres ste-
hendes Fahrzeug. Die automatische Distanzregelung (ACC) hat
be
s
timmt
e physikalische, systembedingte
Grenzen. Unter bestimmten Umständen kön-
nen sich beispielsweise einige Reaktionen
der ACC aus Sicht des Fahrers als unerwartet
oder zu einem ungünstigen Zeitpunkt ausge-
führt erweisen. Aus diesem Grund muss er
immer auf ein Eingreifen gefasst sein.
Die folgenden Verkehrssituationen verlangen
beispielsweise höchste Aufmerksamkeit: »
229
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Bedienung
Anfahren nach Phase des Stillstands (nur
F ahr
z
euge mit Automatikgetriebe)
Nach einer Phase des Stillstands kann die
ACC automatisch die Fahrt beginnen, wenn
sich das vorausfahrende Fahrzeug wieder in
Bewegung setzt ››› .
W enn die A
C
C das Fahrzeug anhält (z. B. im
Stau) erscheint im Display des Kombiinstru-
ments der Hinweis ACC anfahrbereit .
Wenn das vorausfahrende Fahrzeug sich wie-
der in Bewegung setzt, nimmt auch die ACC
automatisch die Fahrt wieder auf.
Wenn des vorausfahrende Fahrzeug sich
nicht in Bewegung setzt, kann man das still-
stehende Fahrzeug beliebig lange im Zu-
stand ACC anfahrbereit belassen, wenn
man mehrmals den dritten Hebel in die Posi-
tion 2
› ›
› Abb
. 196 bringt oder das Bremspe-
dal betätigt. Betätigen Sie die Bremse, wenn
im Display des Kombiinstruments die Mittei-
lung Bremse betätigen erscheint; wird
das Bremspedal nicht gedrückt, ertönt eine
akustische Warnung und die ACC wechselt in
den inaktiven Modus (Standby). In diesem
Moment könnte es zu einer Bewegung in
Richtung des stillstehenden Vorderfahrzeugs
kommen ››› .
Überho lv
or
gänge
Wenn zu Beginn eines Überholmanövers der
Blinker gesetzt wird, beschleunigt die ACC
automatisch das Fahrzeug und verringert so
den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Wenn Sie auf die Überholspur wechseln und
die ACC
kein Fahrzeug vor sich erkennt, be-
schleunigt sie auf die eingestellte Wunschge-
schwindigkeit und hält diese konstant.
Die Beschleunigung des Systems lässt sich
jederzeit durch Betätigen des Bremspedals
oder Drücken des dritten Hebels nach hinten
unterbrechen ››› Seite 225.
Beim Kurvenfahren
Beim Ein- oder Ausfahren einer Kurve kann es
vorkommen, dass der Radarsensor ein vo-
rausfahrendes Fahrzeug nicht mehr erfasst
oder auf ein Fahrzeug auf der Nebenspur
››› Abb. 199 A reagiert. In solchen Situatio-
nen ist es möglich, dass das Fahrzeug unnö-
tigerweise bremst oder nicht mehr auf das
vorausfahrende Fahrzeug reagiert. In diesem
Fall muss der Fahrer eingreifen, indem er be-
schleunigt oder durch Betätigen des Brems-
pedals oder Drücken des dritten Hebels nach
hinten den Bremsvorgang abbricht ››› Sei-
te 225.
Tunnelfahrten
Beim Durchfahren von Tunneln kann die
Funktion des Radarsensors eingeschränkt
sein. Schalten Sie die ACC in Tunneln aus.
Schmale oder versetzt fahrende Fahrzeuge
Der Radarsensor kann schmale oder versetzt
fahrende Fahrzeuge nur erkennen, wenn sich diese innerhalb seiner Reichweite
››› Abb. 199 B befinden. Dies gilt insbesonde-
re für schmale Fahrzeuge wie z. B. Motor-
räder. In diesen Fällen müssen Sie bei Bedarf
selbst bremsen.
Fahrzeuge mit Ladungen und besonderen An-
bauten
Die Ladungen und besonderen Anbauten an-
derer Fahrzeuge, die seitlich, nach hinten
oder über dieselben herausragen, können
außerhalb des Erfassungsbereichs der ACC
bleiben.
Schalten Sie die ACC aus, wenn Sie hinter
Fahrzeugen mit Ladungen oder besonderen
Anbauten fahren sowie beim Überholen sol-
cher Fahrzeuge. In diesen Fällen müssen Sie
bei Bedarf selbst bremsen.
Fahrspurwechsel anderer Fahrzeuge
Fahrzeuge, die in geringem Abstand auf die
eigene Fahrspur wechseln, können erst dann
vom Radarsensor erkannt werden, wenn sie
in den Erkennungsbereich des Sensors gera-
ten. Als Folge daraus wird die ACC langsamer
reagieren ››› Abb. 200 C. In diesen Fällen
müssen Sie bei Bedarf selbst bremsen.
Stehende Fahrzeuge
Die ACC erfasst beim Fahren keine festste-
henden Gegenstände wie etwa ein Stauende
oder Fahrzeuge mit einer Panne.
230

Fahrerassistenzsysteme
Wenn ein von der ACC erfasstes Fahrzeug ab-
b ie
g
t oder ausschert und sich vor diesem
Fahrzeug ein stehendes Fahrzeug befindet,
reagiert die ACC nicht auf das stehende Fahr-
zeug ››› Abb. 200 D. In diesen Fällen müssen
Sie bei Bedarf selbst bremsen.
Entgegenkommende und kreuzende Fahrzeu-
ge
Die ACC reagiert weder auf in Gegenrichtung
kommende noch kreuzende Fahrzeuge.
Gegenstände aus Metall
Gegenstände aus Metall wie z. B. Schienen
auf der Straße oder bei Bauarbeiten einge-
setzte Platten können den Radarsensor ver-
wirren und Fehlreaktionen der ACC verursa-
chen.
Faktoren, die die Funktionsweise des Radar-
sensors beeinträchtigen können
Ist die Funktion des Radarsensors z. B. durch
starken Regen, Wassernebel, Schnee oder
Schlamm beeinträchtigt, schaltet sich die
ACC vorübergehend ab. Im Display des Kom-
biinstruments wird eine entsprechende Infor-
mation erscheinen. Bei Bedarf den Radarsen-
sor reinigen.
Wenn der Radarsensor wieder einwandfrei ar-
beitet, wird die ACC automatisch wieder zur
Verfügung stehen. Die Information im Display des Kombiinstruments erlöscht und die ACC
kann wieder ein
geschaltet werden.
Im Fall der starken Rückstrahlung des Radar-
signals wie z. B. in einem Parkhaus kann die
Funktionsweise der ACC beeinträchtigt wer-
den.
Fahren mit Anhänger
Beim Fahren mit Anhänger regelt die ACC mit
weniger Fahrdynamik.
Überhitzte Bremsen
Wenn die Bremsen sich zu sehr aufheizen,
wie z. B. nach einer abrupten Bremsung oder
auf langen, starken Gefällstrecken kann die
ACC vorübergehend abgeschaltet werden. Im
Display des Kombiinstruments wird eine ent-
sprechende Information erscheinen. In die-
sem Fall kann die Geschwindigkeitsregelung
nicht aktiviert werden.
Sobald die Temperatur der Bremsen ausrei-
chend abgesunken ist, schaltet sich die Ge-
schwindigkeitsregelung erneut ein. Die Mel-
dung im Display des Kombiinstruments ver-
schwindet. Wenn die Meldung ACC nicht
verfügbar über einen längeren Zeitraum
aufleuchtet, bedeutet dies, dass eine Stö-
rung vorliegt. Fachbetrieb aufsuchen. SEAT
empfiehlt dazu einen SEAT-Händler aufzusu-
chen. ACHTUNG
Wird der Aufforderung Bremse betätigen
nicht F
olge geleistet, könnte sich das Fahr-
zeug unbeabsichtigt in Bewegung setzen und
gegen das Vorderfahrzeug stoßen. Vergewis-
sern Sie sich in jedem Fall vor dem Losfahren,
dass die Fahrbahn frei ist. Es ist möglich,
dass der Radarsensor eventuell vorhandene
Hindernisse auf der Fahrbahn nicht erkennt.
Dies kann zu Unfällen und schweren Verlet-
zungen führen. Betätigen Sie bei Bedarf die
Fußbremse. 231
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Bedienung
Totwinkelassistent (BSD) mit
Au s
p
arkassistent (RCTA)*
Einleitung zum Thema Der Totwinkelassistent (BSD) unterstützt die
Überw
ac
hung des Verkehrs hinter dem Fahr-
zeug.
Der integrierte Ausparkassistent (RCTA) hilft
beim Rückwärtsausparken, wenn quer ge-
parkt wird, und beim Manövrieren.
Der Totwinkelassistent ist für gut ausgebaute
Straßen konzipiert. ACHTUNG
Die intelligente Technik des Totwinkelassis-
tent en (BSD) mit
integriertem Ausparkassis-
tenten (RCTA) kann die physikalisch vorgege-
benen Grenzen nicht überwinden und funktio-
niert nur innerhalb der Systemgrenzen. Die
fahrlässige und unbeabsichtigte Benutzung
des Totwinkelassistenten oder Ausparkassis-
tenten kann zu Unfällen und schweren Verlet-
zungen führen. Das System kann die Auf-
merksamkeit des Fahrers nicht ersetzen.
● Geschwindigkeit und Sicherheitsabstand
zum v
orausfahrenden Fahrzeug immer den
Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsver-
hältnissen anpassen.
● Halten Sie die Hände immer am Lenkrad,
Sie müssen jeder
zeit bereit sein, in die Len-
kung einzugreifen. ●
Be ac
hten Sie die Kontrollleuchten in den
Außenspiegeln und im Bildschirm des Kombi-
instruments und handeln Sie entsprechend
dieser Anzeigen.
● Der Totwinkelassistent (BSD) kann auf be-
sondere Kon
struktionen am Fahrbahnrand
wie z.B. hohe oder versetzte Schutzplanken
reagieren. In diesen Fällen kann es zu Fehl-
warnungen kommen.
● Der Totwinkelassistent mit integriertem
Ausp
arkassistent darf keinesfalls auf nicht
gut ausgebauten Fahrbahnen verwendet wer-
den. Der Totwinkelassistent mit integriertem
Ausparkassistenten ist für gut ausgebaute
Straßen konzipiert.
● Immer das Umfeld des Fahrzeugs aufmerk-
sam beob
achten.
● Verwenden Sie den Totwinkelassistent
(BSD) sowie den Au
sparkassistenten nicht,
wenn die Radarsensoren verschmutzt sind.
● Bei direkter Sonneneinstrahlung besteht
die Möglichkeit, d
ass die Kontrollleuchten in
den Außenspiegeln nur bedingt sichtbar sind. VORSICHT
● Die Ra d
arsensoren des hinteren Stoßfän-
gers können durch Stöße beschädigt werden,
beispielsweise beim Ein- oder Ausparken. In-
folgedessen kann sich das System selbst-
ständig abschalten oder in seiner Funktion
beeinträchtigt sein.
● Um die korrekte Funktion der Radarsenso-
ren z
u gewährleisten, halten Sie den hinteren Stoßfänger frei von Schnee und Eis und de-
ck
en
Sie ihn nicht ab.
● Der hintere Stoßfänger darf nur mit von
SEAT
zugelassenem Lack lackiert werden. Bei
anderen Lacken könnte die Funktion des Tot-
winkelassistenten (BSD) beeinträchtigt oder
fehlerhaft werden. Hinweis
Sollte der Totwinkelassistent mit Ausparkhil-
f e nic ht
so wie in diesem Kapitel beschrieben
funktionieren, verwenden Sie ihn nicht und
suchen Sie einen Fachbetrieb auf. Kontrollleuchten
Kontrollleuchte in den Außenspiegeln:
Leuchtet
Leuchtet einmal kurz auf: Der Totwinkelassistent ist ein-
geschaltet und betriebsbereit.
Leuchtet auf: Der Totwinkelassistent erkennt ein Fahr-
zeug im toten Winkel.
Blinkt
Es ist ein Fahrzeug im toten Winkel erkannt worden und
gleichzeitig ist der Blinker in Richtung des erkannten
Fahrzeuges gesetzt worden
›››
.232

Fahrerassistenzsysteme
Beim Einschalten der Zündung leuchten eini-
g e
W
arn- und Kontrollleuchten zur Funktions-
prüfung kurz auf. Sie verlöschen nach weni-
gen Sekunden.
Erscheint keine Anzeige der Kontrollleuchte
im Außenspiegel, bedeutet dies, dass der
Totwinkelassistent zu diesem Zeitpunkt kein
Fahrzeug im Umfeld des Fahrzeugs erkannt
hat ››› .
B ei ein
g
eschaltetem Abblendlicht wird die
Kontrollleuchte in den Außenspiegeln abge-
schwächt (Nachtmodus). ACHTUNG
Werden die Kontrollleuchten und entsprech-
enden W arnmel
dungen ignoriert, kann dies
zum Stillstand des Fahrzeugs und unter Um-
ständen zu Unfällen und schweren Verletzun-
gen führen.
● Warnleuchten und -meldungen dürfen nicht
ignoriert w
erden.
● Notwendige Handlungen durchführen. VORSICHT
Wenn sie die Kontrollleuchten und die ent-
spr ec
henden Warnmeldungen ignorieren,
kann dies zu Fahrzeugbeschädigungen füh-
ren. Totwinkelassistent (BSD)
Abb. 201
In den Außenspiegeln: Anzeige des
T otw
ink
elassistenten. Abb. 202
Bereich hinter dem Fahrzeug: Berei-
che der R a
darsensoren. Der Totwinkelassistent überwacht den Be-
r
eic
h hint
er dem Fahrzeug mittels Radarsen-
soren ››› Abb. 202. Das System misst hierzu
den Abstand und die Geschwindigkeitsdiffe-
renz zu anderen Fahrzeugen. Der Totwinke-
lassistent funktioniert nicht bei Geschwindig-
keiten unter ca. 15 km/h (9 mph). Das Sys-
tem informiert den Fahrer mittels optischer
Signale in den Außenspiegeln.
Anzeige im Außenspiegel
Die Kontrollleuchte (vergrößertes Bild) infor-
miert im betreffenden Außenspiegel
››› Abb. 201 über die Verkehrssituation hinter
dem Fahrzeug, sofern diese als kritisch be-
trachtet wird. Die Kontrollleuchte des Außen-
spiegels links informiert über die Verkehrssi-
tuation auf der linken Fahrzeugseite, und die
Kontrollleuchte des Außenspiegels rechts
über die Verkehrssituation auf der rechten
Fahrzeugseite. »
233
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Bedienung
Bei getönten oder nachträglich mit getönten
F o
lien
versehenen Scheiben besteht die
Möglichkeit, dass die Anzeigen im Außen-
spiegel nicht deutlich oder ordentlich sicht-
bar sind.
Halten Sie die Außenspiegel sauber und frei
von Schnee und Eis und decken Sie sie nicht
mit Aufklebern oder ähnlichem ab.
Radarsensoren
Die Radarsensoren befinden sich links und
rechts am hinteren Stoßfänger und sind von außen nicht sichtbar
››› Abb. 202. Die Senso-
ren erfassen den Bereich des toten Winkels,
sowie den hinter dem Fahrzeug erzeugten
Verkehr ››› Abb. 203, ››› Abb. 204. Die Seiten-
bereiche umfassen etwas über eine Fahr-
bahnbreite.
Die Fahrbahnbreite wird nicht individuell er-
kannt, sondern ist im System vorgegeben.
Aus diesem Grund kann es auf schmalen
Straßen oder zwischen zwei Fahrbahnen zu
fehlerhaften Anzeigen kommen. Gleicherma-
ßen könnte das System Fahrzeuge auf der übernächsten Fahrbahn (sofern vorhanden)
erkennen, oder andere f
eststehende Objekte
wie beispielsweise Schutzplanken, und eine
Fehlwarnung anzeigen.
234

Fahrerassistenzsysteme
Display des Kombiinstruments mittels der
B edienel
ement
e am Lenkrad ein- oder ausge-
schaltet werden. Bei Fahrzeugen, die mit
Multifunktionskamera ausgestattet sind, ist
dies auch mit der Taste für Fahrerassistenz-
systeme am Hebel für Fernlicht möglich.
Menü Assistenten öffnen.
● Totwinkelassistent
● Au
sparkassistent
Ist
das Kästchen im Kombiinstrument mar-
kiert , schaltet sich die Funktion bei Betäti-
gung der Zündung automatisch ein.
Sobald der Totwinkelassistent betriebsbereit
ist, wird dies durch kurzzeitiges Erscheinen
der Anzeigen in den Außenspiegeln bestä-
tigt.
Die letzte vorgenommene Einstellung bleibt
nach erneuter Betätigung der Zündung erhal-
ten.
Hat sich der Totwinkelassistent automatisch
deaktiviert, kann er nur durch Aus- und Wie-
dereinschalten der Zündung erneut aktiviert
werden.
Automatische Deaktivierung des Totwinke-
lassistenten (BSD)
Die Radarsensoren des Totwinkelassistenten
mit Ausparkassistenten deaktivieren sich au-
tomatisch, wenn, unter anderem, eine ständi-
ge Abdeckung eines der Sensoren erkannt wird. Dies kann zum Beispiel auftreten, wenn
die Sensor
en mit Schnee oder Eis bedeckt
sind.
In diesem Fall erscheint eine Meldung im Dis-
play des Kombiinstruments.
Fahren mit Anhänger
Der Totwinkelassistent und der Ausparkassis-
tent deaktivieren sich automatisch und kön-
nen nicht aktiviert werden, wenn ein Anhän-
ger oder Ähnliches an die werkseitige Anhän-
gerkupplung elektrisch angeschlossen ist.
Sobald der Fahrer die Fahrt mit einem elekt-
risch an das Fahrzeug angeschlossenen An-
hänger beginnt, erscheint eine Meldung im
Display des Kombiinstruments, in dem der
Fahrer über die Deaktivierung des Totwinke-
lassistenten und des Ausparkassistenten in-
formiert wird. Nachdem der Anhänger vom
Fahrzeug abgekoppelt worden ist, können
der Totwinkelassistent und der Ausparkassis-
tent wieder verwendet werden, in dem sie im
entsprechenden Menü aktiviert werden.
Ist die Anhängevorrichtung nicht werkseitig
montiert worden, müssen der Totwinkelassis-
tent und der Ausparkassistent bei einer Fahrt
mit Anhänger manuell deaktiviert werden. SEAT Fahrmodi (SEAT Drive Pro-
file)*
Einführu
ng SEAT Drive Profile ermöglicht dem Fahrer die
Ausw
ah
l aus vier Profilen oder Modi, Nor-
mal , Sport , Eco und Individuell , die
das Verhalten verschiedener Fahrzeugfunkti-
onen ändern und auf diese Weise unter-
schiedliche Fahrerlebnisse vermitteln.
Das Profil Individuell hingegen bietet die
Möglichkeit, persönliche Präferenzen einzu-
stellen. Die anderen Profile sind festgelegt.
Beschreibung Je nach Ausstattung des Fahrzeugs hat der
S
EA
T Driv
e Profile Auswirkungen auf folgende
Funktionen:
Motor
Abhängig vom gewählten Profil reagiert der
Motor spontaner oder harmonischer auf die
Betätigung des Gaspedals. Zudem schaltet
sich bei Wahl von Eco automatisch die Start-
Stopp-Funktion ein.
Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe wer-
den die Schaltpunkte in niedrigere oder hö-
here Drehzahlbereiche verlegt. Der Modus »
237
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit