
Bedienung
● ODER: F u
nktion
sfläche RVC1)
drücken.
Bedeutung der Orientierungslinien
››› Abb. 186
Seitenlinien: Verlängerung des Fahr-
zeugs (ungefähre Breite des Fahrzeugs
plus Außenspiegel) auf der Fahrbahnflä-
che.
Ende der Seitenlinien: Der grün markierte
Bereich endet ungefähr 2 m hinter dem
Fahrzeug auf der Fahrbahnfläche.
Zwischenlinie: Gibt einen Abstand von
ca. 1 m hinter dem Fahrzeug auf der Fahr-
bahnfläche an.
Rote Querlinie: Gibt einen Sicherheitsab-
stand von ca. 40 cm hinter dem Fahrzeug
auf der Fahrbahnfläche an.
Einparkmanöver
● Stellen Sie das Fahrzeug vor eine Parklücke
und le
gen Sie den Rückwärtsgang ein
(Schaltgetriebe) bzw. stellen Sie den Wählhe-
bel auf R (Automatikgetriebe).
● Fahren Sie langsam rückwärts und drehen
Sie das
Lenkrad so, dass die seitlichen Orien-
tierungslinien in die Parklücke weisen. 1 2
3
4 ●
Ric ht
en
Sie das Fahrzeug in der Parklücke
so aus, dass die seitlichen Orientierungslini-
en parallel zu ihr liegen.
Geschwindigkeitsregelung (Ge-
sch
windigkeitsregler)*
Einleitung zum Thema Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
form
ationen dur
ch ›››
Seite 32
.
Die Geschwindigkeitsregelanlage hält die
eingestellte Geschwindigkeit konstant höher
als 30 km/h (19 mph), ohne dass das Gaspe-
dal betätigt werden muss. Das erfolgt jedoch
nur in dem Umfang, wie es Motorleistung
bzw. Motorbremswirkung zulassen.
Bei ausgeschalteter Geschwindigkeitsrege-
lung leuchtet die Kontrollleuchte am Kom-
bi-Instrument. ACHTUNG
● Aus
Sicherheitsgründen darf die Geschwin-
digkeitsregelanlage bei dichtem Verkehr und
ungünstigem Fahrbahnzustand (z. B. Glätte, rutschige Fahrbahn, Rollsplitt) nicht benutzt
wer
den – Unf
allgefahr!
● Die gespeicherte Geschwindigkeit dürfen
Sie nur dann wieder auf
nehmen, wenn sie für
die gerade bestehenden Verkehrsverhältnis-
se nicht zu hoch ist.
● Um ein unbeabsichtigtes Benutzen der Ge-
sch
windigkeitsregelanlage zu verhindern,
schalten Sie die Anlage nach Benutzung im-
mer aus. VORSICHT
● Bei F ahr
ten auf abschüssiger Fahrbahn
kann die Geschwindigkeitsregelanlage die
Fahrzeuggeschwindigkeit nicht konstant hal-
ten. Durch das Eigengewicht des Fahrzeugs
erhöht sich die Geschwindigkeit. Schalten
Sie daher rechtzeitig in einen niedrigeren
Gang oder bremsen Sie das Fahrzeug mit der
Fußbremse ab. Hinweis
● Bei F ahr
zeugen mit automatischem Getrie-
be kann die Geschwindigkeitsregelanlage
nicht eingeschaltet werden, wenn sich der
Wählhebel in der Position P, N oder R befin-
det. 1)
HINWEIS: die Funktionstaste RVC ist
nur aktiviert
und steht zur Verfügung, wenn das Getriebe im Rück-
wärtsgang ist bzw. der Wählhebel auf der Position R
steht.
188

Fahrerassistenzsysteme
●
Bei F ahr
zeugen mit Schaltgetriebe kann die
Geschwindigkeitsregelanlage nicht einge-
schaltet werden, wenn der erste Gang oder
der Rückwärtsgang eingelegt ist. Geschwindigkeit speichern
Abb. 187
Blinker- und Fernlichthebel: Schal-
t er der Ge
s
chwindigkeitsregelanlage Geschwindigkeit speichern
– Drücken Sie den Schalter 1
› ›
› Abb
. 187 in
die Position ON.
– Nach Erreichen der gewünschten Geschwin-
digkeit drüc
ken Sie die Wippe 2 in die Po-
s ition
S
ET.
Nach dem Loslassen der Wippe 2 aus der
P o
s
ition SET wird die gespeicherte Geschwin-
digkeit ohne Betätigung des Gaspedals kon-
stant gehalten. Gespeicherte Geschwindigkeit ändern Geschwindigkeit durch Betätigung des Gas-
peda
l
s erhöhen
– Sie können die Geschwindigkeit durch Tre-
ten des
Gaspedals erhöhen.
– Nach dem Loslassen des Pedals regelt die
Anlag
e wieder auf die vorher gespeicherte
Geschwindigkeit zurück.
Wenn Sie die gespeicherte Geschwindigkeit
durch Betätigen des Gaspedals über einen
Zeitraum von mehr als 3 Minuten um mehr
als 10 km/h (6 mph) überschreiten, wird die
gespeicherte Geschwindigkeit gelöscht. Die
Geschwindigkeit ist neu zu speichern.
Geschwindigkeit durch Drücken der Taste 2 erhöhen
– Drücken Sie die Wipptaste 2
› ›
›
Abb. 187
››› Seite 189 in die Position RES.
– Wenn Sie die Wippe in der Position RES g
e-
drückt halten, erhöht sich die Geschwindig-
keit kontinuierlich. Nach Erreichen der ge-
wünschten Geschwindigkeit lassen Sie die
Wippe los. Die Geschwindigkeit wird ge-
speichert.
Geschwindigkeit verringern
– Sie können die gespeicherte Geschwindig-
keit dur
ch Drücken der Wipptaste 2
››› Abb. 187 ›››
Seite 189 in die Position
SET v
erringern. –
Wenn Sie die
Wippe in der Position SET ge-
drückt halten, verringert sich die Geschwin-
digkeit kontinuierlich. Nach Erreichen der
gewünschten Geschwindigkeit lassen Sie
die Wippe los. Die Geschwindigkeit wird
gespeichert.
– Wenn Sie die Wippe bei einer Geschwindig-
keit
von weniger als 30 km/h (19 mph) los-
lassen, wird die Geschwindigkeit nicht ge-
speichert und der Speicher wird gelöscht.
Die Geschwindigkeit muss nach einer Ge-
schwindigkeitserhöhung auf über 30 km/h
(19 mph) erneut durch Drücken der Wipp-
taste 2 in Position S
ET
g
espeichert wer-
den.
Sie können die Geschwindigkeit durch Betäti-
gen des Bremspedal verringern. Dabei wird
die Regelanlage vorübergehend abgeschal-
tet.
Geschwindigkeitsregelung vorüberge-
hend absc
halten Die Geschwindigkeitsregelung s
c
h
altet sich
vorübergehend ab, wenn Sie den Schalter 1 ›››
Abb. 187 ›
››
Seite 189 in die Position CAN-
CEL drücken oder das Brems- bzw. Kupp-
lungspedal betätigen.
Die gespeicherte Geschwindigkeit bleibt wei-
terhin im Speicher erhalten. »
189
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Bedienung
Zur W iederaufnahme der gespeicherten Ge-
s c
hwindigkeit drücken Sie nach Loslassen
des Brems- bzw. Kupplungspedals kurz die
Taste 2 in die Position RE
S
.
Ge
schwindigkeitsregelung komplett
absc
halten –
Drücken Sie den Schalter 1
››› Abb . 187
›
›› Seite 189 in die Position OFF.
Überwachungssystem Front As-
si s
t*
Einleitung zum Thema Das Überwachungssystem Front Assist hilft
Auff
ahru
nfäl
le zu vermeiden.
Front Assist kann den Fahrer im Falle von Kol-
lisionsgefahr warnen, das Fahrzeug in einer
Gefahrensituation auf eine Notbremsung vor-
bereiten, den Fahrer beim Bremsen unterstüt-
zen und eine Vollbremsung auslösen.
Front Assist kann nicht die Aufmerksamkeit
des Fahrers ersetzen.
Abstandswarnung
Wenn das System erkennt, dass die Sicher-
heit aufgrund eines zu geringen Abstands zum vorausfahrenden Fahrzeug gefährdet ist,
kann es
den Fahrer mit einer Mitteilung im
Display des Kombiinstruments warnen, wenn
das Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit zwi-
schen etwa 60 km/h (37 mph) und 210 km/h
(130 mph) fährt ››› Abb. 188.
Der Zeitpunkt der Warnung variiert in Abhän-
gigkeit von der Verkehrssituation und dem
Verhalten des Fahrers.
Vorwarnung (vorherige Warnung)
Wenn das System eine mögliche Kollision mit
dem vorausfahrenden Fahrzeug erkennt,
kann es den Fahrer mit einem akustischen
Signal und einer Mitteilung im Display des
Kombiinstruments warnen, wenn er mit einer
Geschwindigkeit zwischen etwa 30 km/h
(18 mph) und 210 km/h (130 mph) fährt
››› Abb. 188.
Der Zeitpunkt der Warnung variiert in Abhän-
gigkeit von der Verkehrssituation und dem
Verhalten des Fahrers. Gleichzeitig wird das
Fahrzeug auf eine mögliche Notbremsung
vorbereitet ››› .
Kriti s
c
he Warnung
Wenn der Fahrer auf die Vorwarnung nicht re-
agiert, kann das System aktiv die Bremsen
beeinflussen, wenn das Fahrzeug mit einer
Geschwindigkeit zwischen etwa 30 km/h
(18 mph) und 210 km/h (130 mph) fährt, wo-
bei es einen kurzen Bremsdruck auslöst, um so vor der bevorstehenden Kollisionsgefahr
zu warnen.
Aut
omatische Vollbremsung
Wenn der Fahrer auch nicht auf die kritische
Warnung reagiert, kann das System eine au-
tomatische Vollbremsung mit progressiver Er-
höhung der Bremskraft einleiten, wenn das
Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit zwischen
etwa 5 km/h (3 mph) und 210 km/h
(130 mph) fährt. Durch Geschwindigkeitsre-
duzierung im Falle einer möglichen Kollision
kann das System dazu beitragen, die Folgen
eines Unfalls zu mindern.
Bremsunterstützung
Wenn Front Assist feststellt, dass der Fahrer
bei Kollisionsgefahr nicht ausreichend
bremst, kann das System die Bremskraft er-
höhen und so die Kollision vermeiden, wenn
das Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit zwi-
schen etwa 5 km/h (3 mph) und 210 km/h
(130 mph) fährt. Die Bremsunterstützung ist
nur solange wirksam, wie das Bremspedal
kräftig getreten bleibt. ACHTUNG
Die intelligente Technik von Front Assist kann
die phy s
ikalisch vorgegebenen Grenzen nicht
überwinden. Die Verantwortung für rechtzeiti-
ges Bremsen liegt immer beim Fahrer. Wenn
Front Assist eine Warnung abgibt, muss der
Fahrer unter Berücksichtigung der 190

Bedienung
Funktionsweise und Bedienung Abb. 194
Im Display des Kombiinstruments:
S ymbo
l
der Müdigkeitserkennung. Die Müdigkeitserkennung ermittelt zu Beginn
einer F
ahr
t
das Fahrverhalten des Fahrers
und berechnet daraus eine Müdigkeitsein-
schätzung. Diese wird ständig mit dem aktu-
ellen Fahrverhalten verglichen. Erkennt das
System eine Müdigkeit des Fahrers, warnt es
akustisch mit einem Warnton und optisch im
Display des Kombi-Instruments durch ein
Symbol ››› Abb. 194 in Verbindung mit einer
ergänzenden Textmeldung. Die Meldung im
Display des Kombi-Instruments wird für etwa
5 Sekunden angezeigt und ggf. einmal wie-
derholt. Die zuletzt erfolgte Meldung wird
vom System gespeichert.
Die Meldung im Display des Kombi-Instru-
ments kann durch Drücken der Taste im Scheibenwischerhebel bzw. der Taste
im Multifunktionslenkrad ausgeschaltet wer-
den
››
›
Seite 23.
Über die Multifunktionsanzeige ›››
Sei-
te 23 kann die Meldung im Display des Kom-
bi-Instruments erneut aufgerufen werden.
Betriebsbedingungen
Das Fahrverhalten wird nur bei Geschwindig-
keiten über etwa 65 km/h (40 mph) bis etwa
200 km/h (125 mph) ausgewertet.
Ein- und Ausschalten
Die Müdigkeitserkennung kann im System
Easy Connect über die Taste und die
F u
nktion
staste
aktiviert oder deaktiviert
w er
den ›
›› Seite 110. Ein „Häkchen“ kenn-
zeichnet eine aktivierte Einstellung.
Funktionseinschränkungen
Die Müdigkeitserkennung hat systembeding-
te Grenzen. Folgende Bedingungen können
dazu führen, dass die Müdigkeitserkennung
nur eingeschränkt oder gar nicht funktioniert:
● Bei Geschwindigkeiten von unter 65 km/h
(40 mph).
● Bei Geschwindigkeiten von über 200 km/h
(125 mph).
● Bei kurvigen Strecken.
● Bei schlechten Straßen.
● Bei ungünstigen Wetterbedingungen. ●
Bei spor
tlicher Fahrweise.
● Bei starker Ablenkung des Fahrers.
Die Müdigkeitserkennu
ng wird zurückge-
setzt, wenn sich das Fahrzeug länger als 15
Minuten im Stillstand befindet, die Zündung
ausgeschaltet wird oder der Fahrer den Si-
cherheitsgurt gelöst und die Tür geöffnet hat.
Bei einer längeren langsamen Fahrt (unter 65
km/h (40 mph)) wird die Einschätzung der
Müdigkeit vom System automatisch zurück-
gesetzt. Bei anschließendem schnellerem
Fahren wird das Fahrverhalten erneut berech-
net. 198

Anhängevorrichtung und Anhänger
Anhängevorrichtung und An-
hän g
er
F
ahren mit Anhänger
Technische Voraussetzungen Wenn Ihr Fahrzeug bereits werksseitig mit ei-
ner Anhäng
ev
orrichtung, oder mit einer An-
hängevorrichtung aus dem Sortiment des
SEAT Originalzubehörs ausgestattet ist, er-
füllt diese alle technischen und gesetzlichen
Anforderungen.
Der Kugelkopf ist bei Fahrzeugen mit Anhän-
gevorrichtung abnehmbar. Er befindet sich
zusammen mit einer separaten Anbauanlei-
tung in der Reserveradmulde im Gepäckraum
des Fahrzeugs ›››
Seite 80, Bordwerkzeug*.
Zur elektrischen Verbindung zwischen Fahr-
zeug und Anhänger besitzt Ihr Fahrzeug eine
13-polige Steckdose. Wenn der zu ziehende
Anhänger einen 7-poligen Stecker hat, kön-
nen Sie einen entsprechenden Adapter aus
dem SEAT Originalzubehör verwenden.
Der nachträgliche Einbau einer Anhängevor-
richtung muss nach den Angaben des Her-
stellers erfolgen. Hinweis
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an einen au-
tori s
ierten SEAT Servicepartner. Anhängelaste
Anhängelast
Das
Ge
spann sollte ausbalanciert sein. Nut-
zen Sie daher die maximal zulässige Anhän-
gelast aus. Eine zu geringe Belastung des Ku-
gelkopfs durch die Deichsel beeinträchtigt
die Fahreigenschaften des Gespanns.
Gewichtsverteilung
Verteilen Sie die Zuladung im Anhänger so,
dass sich schwere Gegenstände möglichst
nahe der Achse befinden. Sichern Sie die Ge-
genstände gegen Verrutschen.
Bei leerem Fahrzeug und beladenem Anhän-
ger ist die Gewichtsverteilung sehr ungüns-
tig. Falls Sie dennoch in dieser Kombination
fahren müssen, fahren Sie besonders lang-
sam.
Reifenfülldruckwerte
Korrigieren Sie den Reifenfülldruck an Ihrem
Fahrzeug für „volle Belastung“ ›››
Seite 231,
Reifenlebensdauer.
Anhängelast
Die zulässige Anhängelast darf auf keinen
Fall überschritten werden ›››
Seite 237, Tech-
nische Daten.
Die angegeben Anhängelasten gelten nur für
Höhen bis 1000 m über dem Meeresspiegel.
Da mit zunehmender Höhe durch die abneh- mende Luftdichte die Motorleistung sinkt
und d
amit
auch die Steigfähigkeit abnimmt,
muss deshalb pro angefangener 1.000 m
weiterer Höhenzunahme das Gespannge-
wicht um 10% verringert werden. Das Ge-
spanngewicht ist das Gewicht von (belade-
nem) Fahrzeug und (beladenem) Anhänger
zusammengenommen. Fahren Sie stets be-
sonders vorsichtig, wenn Sie einen Anhänger
mitführen.
Die Anhänge- und Stützlastangaben auf dem
Typschild der Anhängevorrichtung sind ledig-
lich Prüfwerte der Vorrichtung. Die fahrzeug-
bezogenen Werte, die oft unter diesen Wer-
ten liegen, finden Sie in Ihren Fahrzeugpa-
pieren. ACHTUNG
● Die Übers c
hreitung der maximal zulässigen
Achslast und der maximal zulässigen Anhän-
gerlast sowie des maximal zulässigen Ge-
samtgewichts des Gespanns aus Fahrzeug
und Anhänger kann Unfälle und schwere Ver-
letzungen zur Folge haben.
● Ein Verrutschen der Ladung kann erheblich
die Stab
ilität und die Fahreigenschaften des
Gespanns aus Fahrzeug und Anhänger beein-
trächtigen und Unfälle sowie schwere Verlet-
zungen verursachen. 199
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Bedienung
Fahren mit Anhänger Außenspiegel
Wenn
Sie den
Verkehrsbereich hinter dem
Anhänger nicht mit den serienmäßigen Rück-
spiegeln überblicken können, müssen Sie zu-
sätzliche Außenspiegel anbringen. Beachten
Sie die länderspezifischen Gesetze.
Scheinwerfer
Überprüfen Sie vor Fahrtantritt bei angekup-
peltem Anhänger auch die Einstellung der
Scheinwerfer. Ändern Sie ggf. die Einstellung
der Leuchtweite ››› Seite 130, Regulierung
der Reichweite der Hauptlichter .
Fahrgeschwindigkeit
Sicherheitshalber sollte die zulässige
Höchstgeschwindigkeit des Anhängers nicht
überschritten werden.
Auf jeden Fall müssen Sie die Geschwindig-
keit sofort herabsetzen, sobald Sie auch nur
die geringste Pendelbewegung des Anhän-
gers spüren. Versuchen Sie keinesfalls, das
Gespann durch Beschleunigen zu „strecken“.
Bremsen
Bremsen Sie rechtzeitig! Bei einem Anhänger
mit Auslaufbremse bremsen Sie zuerst sanft
an und dann bremsen Sie zügig ab. So ver-
meiden Sie Bremsstöße durch blockierende
Anhängerräder. Schalten Sie vor Gefällstre- cken rechtzeitig zurück, damit der Motor als
Bremse w
irk
en kann.
Der Anhänger wird in folgenden Fällen in die
Diebstahlwarnanlage des Fahrzeugs integ-
riert: ● Wenn das Fahrzeug werksseitig mit der
Diebs
tahlwarnanlage für den Anhänger und
mit der Anhängervorrichtung ausgestattet ist.
● Wenn der Anhänger über die Steckdose der
Anhänger
vorrichtung elektrisch mit dem
Fahrzeug verbunden ist.
● Wenn die elektrische Vorrichtung von Fahr-
zeug und Anhän
ger funktionsfähig sind.
● Wenn das Fahrzeug mit dem Schlüssel ver-
riegelt
wird und die Diebstahlwarnanlage das
Fahrzeugs aktiviert wird.
Sobald die elektrische Verbindung zwischen
Anhänger und verriegeltem Fahrzeug unter-
brochen wird, löst der Alarm aus.
Schalten Sie die Diebstahlwarnlage des Fahr-
zeugs immer ab, bevor Sie den Anhänger an-
schließen oder trennen. Ansonsten könnte
die Diebstahlwarnanlage des Fahrzeugs
Alarm auslösen ››› Seite 125, Diebstahlwarn-
anlage*.
Motorüberhitzung
Falls sich der Zeiger der Kühlmitteltempera-
tur-Anzeige mehr in den rechten, ggf. in den
roten Skalenbereich bewegt, verringern Sie sofort die Geschwindigkeit. Wenn die Kon-
trol
lleuchte auf der Instrumententafel
blinkt, halten Sie an und stellen den Motor
ab. Warten Sie einige Minuten und prüfen Sie
den Kühlmittelstand im Kühlmittel-Ausgleich-
behälter ››› Seite 224.
Beachten Sie bitte folgende Hinweise ››› Sei-
te 106, Kühlmittelstand / Kühlmitteltempe-
ratur .
Die Kühlmitteltemperatur kann man durch
Einschalten der Heizung senken. ACHTUNG
● Pa s
sen Sie die Fahrgeschwindigkeit an den
Zustand der Fahrbahn und die Verkehrsbedin-
gungen an.
● Wenn der Anschluss der Elektrik fehlerhaft
oder durch nic
ht qualifiziertes Personal er-
folgt, kann die Stromzufuhr zum Anhänger
ausfallen, und es kann zu Funktionsstörun-
gen der gesamten Fahrzeugelektrik, Unfällen
und schweren Verletzungen kommen.
● Sämtliche elektrischen Arbeiten sind von
qualifizier
ten Servicetechnikern durchzufüh-
ren.
● Schließen Sie die Elektrik des Anhängers
niemal
s direkt an die Steckdosen der Rück-
fahrleuchten oder andere Stromquellen an. VORSICHT
● Vermeiden Sie s
charfe Kurven und scharfes
oder plötzliches Bremsen. 200

Pflege und Wartung
– Gefahr von Schäden an den Fäden der
Heizu
n
g oder der Antenne!
● Stellen Sie keinen Duftspender o. Ä. auf das
Instrument
enbrett – Gefahr einer Beschädi-
gung des Instrumentenbretts!
● Um die Sensoren bei der Reinigung mit
Hochdruck
reinigern oder Dampfstrahlern
nicht zu beschädigen, dürfen die Sensoren
nur kurzzeitig direkt besprüht werden und es
muss ein Mindestabstand von 10 cm einge-
halten werden.
● Reinigen Sie die Deckenverkleidung nicht
mit einer Bürs
te – Gefahr von Schäden an der
Oberfläche! Umwelthinweis
● Die V erp
ackung des für die Fahrzeugpflege
verwendeten Produkts ist umweltschädlicher
Sonderabfall. Die Entsorgung muss unter Be-
achtung der örtlichen Umweltvorschriften er-
folgen.
● Waschen Sie das Fahrzeug nur auf speziell
dafür v
orgesehenen Waschplätzen. Hinweis
● Entfernen Sie fri
sche Flecke, wie Kugel-
schreiber, Tinte, Lippenstift, Schuhcreme
usw. auf dem Stoff (Leder), den Bezügen und
der Textilverkleidung möglichst umgehend.
● Auf Grund möglicher Probleme während der
Reinigun
g und Pflege des Fahrzeuginnen-
raums, der notwendigen Utensilien und des erforderlichen Know-hows empfehlen wir, die
Reinigu
n
g und Pflege des Fahrzeuginnen-
raums von einem autorisierten SEAT Service-
partner durchführen zu lassen. Fahrzeug waschen
Der beste Schutz des Fahrzeugs vor schädli-
chen Um
w
elteinflüssen ist häufiges Waschen
und Konservieren. Wie oft Sie Ihr Fahrzeug
waschen sollten, hängt von vielen Faktoren
ab, wie zum Beispiel:
● Häufigkeit des Gebrauchs
● Parkgegebenheiten (Garage, unter Bäumen
etc .)
● Jahr
eszeit
● Witterung
● Umwelteinflüsse
Je länger In
sektenrückstände, Vogelkot,
Baumharze, Straßen- und Industriestaub,
Teer, Rußpartikel, Streusalze und andere ag-
gressive Ablagerungen auf dem Lack haften
bleiben, desto nachhaltiger ist ihre zerstören-
de Wirkung. Hohe Temperaturen, z. B. durch
intensive Sonneneinstrahlung, verstärken die
ätzende Wirkung.
Nach dem Ende der Streuperiode ist auch die
Fahrzeugunterseite unbedingt gründlich zu
waschen. Waschanlagen Sie können das Fahrzeug in automatischen
Wa
s
chanlagen waschen.
Vor einer Wäsche des Fahrzeugs in einer au-
tomatischen Waschanlage ist außer den übli-
chen Vorkehrungen (Schließen von Fenstern
u. Ä.) nichts weiter zu beachten.
Wenn sich an Ihrem Fahrzeug besondere An-
bauteile befinden, z. B. Spoiler, Dachgepäck-
träger, Funkantenne, sprechen Sie am besten
vorher mit dem Betreiber der Waschanlage.
Nach der automatischen Wäsche mit Konser-
vierung sind die Lippen der Scheibenwischer-
gummis zu entfetten.
Waschen von Hand Beim Waschen von Hand weichen Sie zu-
näc
hs
t
den Schmutz mit reichlich Wasser auf
und spülen ihn so gut wie möglich ab.
Anschließend reinigen Sie das Fahrzeug mit
einem Schwamm, einem Waschhandschuh
oder einer Waschbürste. Arbeiten Sie dabei
von oben nach unten – beginnend mit dem
Dach. Reinigen Sie die Lackflächen des Fahr-
zeugs nur mit geringem Druck. Verwenden
Sie nur bei hartnäckiger Verschmutzung ein
Autoshampoo. »
209
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit

Empfehlungen
falls der Fleck noch nicht in die Oberfläche
ein g
edru
ngen ist.
Verwenden Sie bei eingetrockneten Fettfle-
cken ein fettlösendes Spray.
Beseitigen Sie spezielle Flecken (z. B. Kugel-
schreiber, Filzstift, Nagellack, Dispersionsfar-
be, Schuhcreme usw.) mit einem für Leder
geeigneten speziellen Fleckenentferner.
Lederpflege
Behandeln Sie das Leder alle 6 Monate mit
einem speziellen Lederpflegemittel.
Tragen Sie das Pflegemittel äußerst sparsam
auf.
Trocknen Sie das Leder mit einem weichen,
trockenen Lappen. VORSICHT
● Vermeiden Sie län
gere Standzeiten in der
prallen Sonne, um ein Ausbleichen des Le-
ders zu vermeiden. Bei längeren Standzeiten
im Freien schützen Sie das Leder durch Abde-
cken vor direkter Sonneneinstrahlung.
● Scharfkantige Gegenstände an Kleidungs-
stück
en, wie Reißverschlüsse, Nieten, scharf-
kantige Gürtel, können bleibende Kratzer
oder Schabespuren in der Oberfläche hinter-
lassen.
● Die Verwendung der mechanischen Lenk-
rad
sperre kann den Lederbezug des Lenkrads
beschädigen. Hinweis
● Ver w
enden Sie regelmäßig und nach jeder
Reinigung eine Pflegecreme mit Lichtschutz
und Imprägniereffekt. Die Creme nährt das
Leder, macht es atmungsaktiv und geschmei-
dig und gibt Feuchtigkeit zurück. Gleichzeitig
baut sie einen Oberflächenschutz auf.
● Reinigen Sie das Leder alle 2 bis 3 Monate,
entfernen Sie fri
sche Verschmutzungen je
nach Anfall.
● Pflegen Sie auch die Lederfarbe. Frischen
Sie abweic
hende Stellen nach Bedarf mit ei-
ner speziellen farbigen Ledercreme auf.
● Leder ist ein Naturmaterial mit spezifischen
Eigens
chaften. Während der Verwendung des
Fahrzeugs können sich auf den Lederteilen
der Bezüge geringfügige optische Änderun-
gen zeigen (wie z. B. Falten oder Knitter) in-
folge der Beanspruchung der Bezüge. Sicherheitsgurte
Halten Sie die Sicherheitsgurte sauber!
W
a
s
chen Sie verschmutzte Sicherheitsgurte
mit milder Seifenlauge und entfernen Sie
hartnäckigen Schmutz mit einer weichen
Bürste.
Prüfen Sie regelmäßig den Zustand der Si-
cherheitsgurte. Bei stark verschmutztem Gurtband kann das
Aufrol
len des Automatikgurts beeinträchtigt
werden. ACHTUNG
● Die Sic herheit
sgurte dürfen zum Reinigen
nicht ausgebaut werden.
● Reinigen Sie die Sicherheitsgurte nie che-
misc
h, da chemische Reinigungsmittel das
Gewebe zerstören können. Die Sicherheits-
gurte dürfen auch nicht mit ätzenden Flüssig-
keiten (Säuren u. Ä.) in Berührung kommen.
● Lassen Sie Gurte mit Beschädigungen des
Gewebe
s, der Verbindungen, des Aufrollauto-
maten oder des Schlossteils von einem Fach-
betrieb ersetzen.
● Vor dem Aufrollen müssen Automatikgurte
vol
lständig getrocknet sein. 214