
2-43
Sicherheitssystem Ihres Fahrzeugs
2
Auswahl eines
Kinderrückhaltesystems
Bei der Auswahl eines
Rückhaltesystems für Ihr Kind
sollten Sie stets folgende Punkte
berücksichtigen:
• Achten Sie auf das Vorhandensein
eines Typschilds, aus dem
hervorgeht, dass das
Kinderrückhaltesystem den in
Ihrem Land geltenden
Sicherheitsvorschriften entspricht.
• Suchen Sie den Kindersitz nach
Größe und Gewicht Ihres Kindes
aus. Die entsprechenden Angaben
finden sie meist auf dem Typschild
oder in der Bedienungsanleitung.
• Wählen Sie einen Kindersitz, der
zu dem Fahrzeugsitz passt, für den
er bestimmt ist.
• Beachten Sie stets die
beiliegenden Warnhinweise und
Montage-/Bedienungsanleitungen
des Kinderrückhaltesystems.
Kinderrückhaltesysteme:
Varianten
Im Wesentlichen gibt es drei Arten
von Kinderrückhaltesystemen: nach
hinten gerichtete Sitze, nach vorn
gerichtete Sitze sowie
Sitzerhöhungen. Ihre Einteilung
erfolgt nach Alter, Größe und
Gewicht des Kindes.
Nach hinten gerichtete Kindersitze
Bei einem nach hinten gerichteten
Kindersitz ergibt sich die
Rückhaltewirkung daraus, dass die
Sitzfläche am Rücken des Kindes
anliegt. Das Geschirr hält das Kind in
Position und sorgt bei einem Unfall
dafür, dass das Kind im Kindersitz
bleibt und seine empfindlichen Hals-
und Rückenwirbel weniger belastet
werden. Befestigen Sie einen Kindersitz
oder eine Babyschale niemals
auf dem Beifahrersitz. Bei
einem auf dem Beifahrersitz
befestigten und nach hinten
gerichteten Kindersitz besteht
die Gefahr schwerer oder sogar
tödlicher Verletzungen, wenn
der Kindersitz von einem sich
entfaltenden Airbag getroffen
wird.VORSICHT
OLMB033041

3-116
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Head-up-Display EIN/AUS
Zum Aktivieren des Head-up-
Displays wählen Sie im Modus
"Benutzereinstellungen" des
Kombiinstruments den Menüpunkt
"Head-up-Display".
Wenn Sie "Head-up-Display" nicht
auswählen, wird das Head-up-
Display deaktiviert.
Informationen des Head-up-
Displays
1. Zielführungsinformationen
(Navigation)
2. Verkehrsschilder
3. Tachometer
4. Tempomat-Sollgeschwindigkeit
5. ASCC-Informationen
(ausstattungsabhängig)
6. LDWS/LKAS-Informationen
(Spurhaltewarnsystem/Spurhaltea
ssistent, ausstattungsabhängig) Lassen Sie die Frontscheibe
eines mit Head-up-Display
ausgestatteten Fahrzeugs nur
durch eine Frontscheibe
ersetzen, die für den Betrieb
eines Head-up-Displays
vorgesehen ist. Andernfalls
erscheinen die Bilder auf der
Frontscheibe möglicherweise
doppelt.
ACHTUNG
ODH043283G
ODH043312L

3-122
Komfortfunktionen Ihres Fahrzeugs
Unter den folgenden
Bedingungen funktioniert das
System möglicherweise nicht
ordnungsgemäß:
•Wenn das Licht
entgegenkommender oder
vorausfahrender Fahrzeuge
aufgrund beschädigter oder
verdeckter Leuchten etc. nicht
erkannt wird
•Wenn die Leuchten
entgegenkommender oder
vorausfahrender Fahrzeuge
mit Staub, Schnee oder Wasser
bedeckt sind
•Wenn das Licht
entgegenkommender oder
vorausfahrender Fahrzeuge
aufgrund von Rauch, Nebel,
Schnee etc. nicht erkannt wird
•Wenn die Frontscheibe vereist,
verschmutzt, beschlagen oder
beschädigt ist
(Fortsetzung)
ACHTUNG(Fortsetzung)
•Wenn es eine andere Lichtquelle
gibt, die dem Licht
vorausfahrender Fahrzeuge
ähnelt
•Wenn die Sicht durch Nebel,
Starkregen oder Schneefall
beeinträchtigt ist
•Wenn der Scheinwerfer nicht in
einer Vertragswerkstatt repariert
oder ersetzt wird
•Wenn die Scheinwerfer nicht
ordnungsgemäß eingestellt sind
•Beim Fahren auf engen kurvigen
oder unebenen Straßen
•Beim Befahren von Gefällen und
Steigungen
•Wenn das vorausfahrende
Fahrzeug an einer Kreuzung
oder in einer Kurve nur teilweise
zu sehen ist
•Bei Verkehrsampeln,
reflektierenden Schildern,
Blinkzeichen und Spiegeln
(Fortsetzung)
(Fortsetzung)
•Bei schlechten
Straßenverhältnissen aufgrund
von Regen oder Schnee
•Wenn die Scheinwerfer des
vorausfahrenden Fahrzeug
ausgeschaltet sind, aber die
Nebelleuchten eingeschaltet
sind
•Bei plötzlichem Gegenverkehr
in Kurven
•Wenn das Fahrzeug aufgrund
eines Reifenschadens, oder
weil es abgeschleppt wird,
geneigt ist
•Wenn die LDWS-Warnleuchte
(Spurhaltewarnsystem)
aufleuchtet
(ausstattungsabhängig)

5-118
Fahrhinweise
Zwei Aufkleber im Einstieg der
Fahrertür geben Aufschluss über die
Zuladungskapazität Ihres
Fahrzeugs. Eines davon enthält
Angaben zu Reifendrücken und
Tragfähigkeit, während das andere
die Typengenehmigung zeigt.
Machen Sie sich vor dem Beladen
des Fahrzeugs mit den folgenden
Begriffen für Gewichtsangaben des
Fahrzeugs vertraut, wie sie in den
technischen Daten und auf dem
Typenschild zu finden sind:
Leergewicht ohne
Zusatzausstattung
Dabei handelt es sich das Gewicht
des Fahrzeugs mit vollem
Kraftstofftank und serienmäßiger
Ausstattung. Es beinhaltet keine
Insassen, kein Gepäck und keine
Zusatzausstattung.Leergewicht mit
Zusatzausstattung
Dabei handelt es sich um das
Gewicht des Fahrzeugs bei der
Fahrzeugübergabe (also
einschließlich etwaiger
Zusatzausstattung).
Zuladung
Dieser Wert beinhaltet das Gewicht
aller Dinge, die im "Leergewicht
ohne Zusatzausstattung" nicht
enthalten sind, also beispielsweise
das Gepäck und die
Zusatzausstattung des Fahrzeugs.
Achslast
Diese Gewichtsangabe beziffert das
Gewicht auf der jeweiligen Achse
(Vorder- bzw. Hinterachse), das sich
aus dem "Leergewicht mit
Zusatzausstattung" und der
gesamten Zuladung ergibt.Zulässige Achslast
Dieser Wert bezeichnet die maximal
zulässige Last auf einer einzelnen
Achse (Vorder- oder Hinterachse).
Die entsprechenden Angaben finden
Sie auf dem Typenschild. Die
maximal zulässige Achslast darf
niemals überschritten werden.
Fahrzeuggesamtgewicht
Dieser Wert errechnet sich aus dem
"Leergewicht ohne
Zusatzausstattung" und der
Zuladung einschließlich des
Gewichts der Insassen.
Maximal zulässiges
Fahrzeuggesamtgewicht
Dieses Gewicht ist das maximal
zulässige Gewicht des Fahrzeugs
(einschließlich sämtlicher
Zusatzausstattung, der Insassen
und des Gepäcks). Das maximal
zulässige Fahrzeuggesamtgewicht
ist auf dem Aufkleber am Einstieg
der Fahrertür vermerkt.
FAHRZEUGGEWICHT

5-119
Fahrhinweise
5
Überladung
Die zulässige Achslast und das
zulässige Gesamtgewicht Ihres
Fahrzeugs sind auf dem
Typenschild im Bereich der
Fahrer- oder Beifahrertür
vermerkt. Die Überschreitung
dieser Werte kann zu einem
Unfall und zur Beschädigung
des Fahrzeugs führen. Um die
Zuladung zu ermitteln, können
Sie die einzelnen Gegenstände
(und Personen) vor dem
Einladen wiegen. Achten Sie
darauf, dass Ihr Fahrzeug nicht
überladen wird.
VORSICHT

Verhalten im Notfall
Warnblinkanlage.....................................................6-2
Technische Probleme während der Fahrt ..........6-3
Wenn beim Fahren der Motor abstirbt........................6-3
Wenn der Motor an einer Kreuzung abstirbt ............6-3
Reifenpannen während der Fahrt.................................6-3
Wenn der Motor nicht anspringt .........................6-4
Wenn der Anlasser nicht oder zu langsam dreht .....6-4
Wenn der Anlasser dreht aber der Motor nicht
anspringt..............................................................................6-4
Starthilfe .................................................................6-5
Fahrzeug anschieben .......................................................6-8
Wenn der Motor zu heiß wird .............................6-9
Reifenluftdruck-Überwachungssystem
(TPMS) ..................................................................6-11
Reifenluftdruck prüfen ..................................................6-11
Reifenluftdruck-Überwachungssystem .....................6-12
Warnleuchte "Reifenluftdruck zu niedrig" ...............6-13
Reifendefekt-Positionsanzeige und
Reifenluftdruckanzeige .................................................6-13
TPMS-Störungsleuchte
(Reifendrucküberwachung) ..........................................6-14
Reifen mit TPMS wechseln...........................................6-15
Verhalten bei Reifenpannen...............................6-18
Wagenheber und Werkzeug .........................................6-18
Radwechsel .......................................................................6-20
Wagenheber-Typschild ..................................................6-26
EG-Konformitätserklärung für den Wagenheber ...6-27
Abschleppen..........................................................6-28
Abschleppdienst...............................................................6-28
Abnehmbare Abschleppöse ..........................................6-30
Abschleppen im Notfall ..................................................6-31
Notfallausrüstung ................................................6-34
Feuerlöscher.....................................................................6-34
Verbandkasten .................................................................6-34
Warndreieck .....................................................................6-34
Reifenluftdruckmesser...................................................6-35
6

6-12
Verhalten im Notfall
Reifenluftdruck-
Überwachungssystem
Prüfen Sie monatlich alle Reifen im
kalten Zustand (einschließlich
Reserverad, sofern vorhanden) und
korrigieren Sie die Reifenluftdrücke
bei Bedarf nach den Angaben des
Fahrzeugherstellers, die auf dem
Schild oder Aufkleber am Fahrzeug
vermerkt sind. (Wenn an Ihrem
Fahrzeug Reifen montiert sind, deren
Größe nicht auf dem Schild oder
Aufkleber vermerkt ist, müssen Sie die
entsprechenden Reifenluftdrücke in
Erfahrung bringen.) Ihr Fahrzeug ist mit einem
Reifenluftdruck-Überwachungssystem
(TPMS) ausgerüstet, das für noch
mehr Sicherheit sorgt. Das System
schaltet eine Warnleuchte ein, wenn
der Reifenluftdruck eines oder
mehrerer Reifen deutlich zu gering ist.
Halten Sie Ihr Fahrzeug möglichst
umgehend an und prüfen und
korrigieren Sie die Reifenluftdrücke,
wenn die Warnleuchte für zu geringen
Reifenluftdruck aufleuchtet. Das
Fahren mit einem Reifen, dessen
Luftdruck deutlich zu gering ist, lässt
den Reifen zu heiß werden und kann
zu einem Reifenschaden führen.
Ferner erhöht ein zu geringer
Reifenluftdruck den
Kraftstoffverbrauch und den
Reifenverschleiß und beeinträchtigt
möglicherweise das Fahr- und
Bremsverhalten.
Beachten Sie, dass das TPMS kein
Ersatz für eine ordnungsgemäße
Pflege der Reifen ist. Der Fahrer hat
auch dann für einen korrekten
Reifenluftdruck zu sorgen, wenn
dieser noch nicht so weit gesunken ist,
dass die entsprechende Warnleuchte
aufleuchtet.Ihr Fahrzeug ist überdies mit einer
TPMS-Störungsleuchte ausgestattet,
die aufleuchtet, wenn das System
nicht ordnungsgemäß funktioniert. Die
TPMS-Störungsleuchte ist an die
Reifendruck-Warnleuchte gekoppelt.
Wenn das System eine Störung
erkennt, blinkt die Warnleuchte ca.
eine Minute lang und leuchtet danach
permanent weiter. Dieser Ablauf setzt
sich bei nachfolgenden
Fahrzeugstarts solange fort, wie die
Störung bestehen bleibt. Wenn die
Störungsleuchte leuchtet, kann das
System einen zu geringen
Reifenluftdruck möglicherweise nicht
so erkennen oder anzeigen, wie es
eigentlich vorgesehen ist.
Eine Fehlfunktion des TPMS-Systems
kann aus verschiedenen Gründen
auftreten. Dazu zählt auch das
Austauschen oder Wechseln von
Reifen oder Felgen, die für das TPMS-
System nicht geeignet sind und
deshalb die Funktion des Systems
beeinträchtigen. Überprüfen Sie
immer, ob die TPMS-Störungsleuchte
aufleuchtet, nachdem Sie einen oder
mehrere Reifen bzw. Zu hoher oder niedriger
Reifenluftdruck kann die
Haltbarkeit der Reifen verkürzen,
das Fahrverhalten
beeinträchtigen und plötzliche
Reifenpannen verursachen, die
wiederum zum Verlust der
Kontrolle über das Fahrzeug und
zu einem Unfall führen können.
VORSICHT

6-13
Verhalten im Notfall
6
Räder an Ihrem Fahrzeug gewechselt
haben. Auf diese Weise erhalten Sie
die Gewissheit, dass das TPMS auch
mit den neuen Reifen oder Rädern
ordnungsgemäß funktioniert.
✽ANMERKUNG
In den folgenden Fällen empfehlen
wir, das System in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt überprüfen zu
lassen.
1. Die Warnleuchte für zu geringen
Reifenluftdruck / TPMS-
Störungsleuchte leuchtet nicht
drei Sekunden lang auf, wenn der
Start/Stop-Knopf in die Stellung
ON (EIN) wechselt oder der
Motor läuft.
2. Die TPMS-Störungsleuchte blinkt
etwa eine Minute lang und
leuchtet dann permanent.
3. Die Reifendefekt-Positionsanzeige
erlischt nicht.
Warnleuchte
"Reifenluftdruck zu
niedrig"
Reifendefekt-
Positionsanzeige
und Reifenluft-
druckanzeige
Wenn die Warnleuchten der
Reifenluftdrucküberwachung
aufleuchten und eine Warnmeldung
auf dem LCD-Display des
Kombiinstruments erscheint, ist der
Reifenluftdruck in einem oder
mehreren Reifen des Fahrzeugs
deutlich zu niedrig. Die Reifendefekt-
Positionsanzeige zeigt an, in
welchem Reifen der Luftdruck
deutlich zu niedrig ist. Dazu wird die
Position des Reifens durch eine
Kontrollleuchte signalisiert.Wenn eine der Warnleuchten
aufleuchtet, drosseln Sie umgehend
das Tempo, fahren Sie nicht zu
schnell durch Kurven und denken
Sie daran, dass sich der Anhalteweg
verlängert. Halten Sie an und
kontrollieren Sie möglichst
umgehend die Reifen. Korrigieren
Sie die Reifenluftdrücke anhand der
Angaben auf dem Schild oder
Aufkleber außen an der B-Säule der
Fahrertür. Wenn keine Tankstelle in
Reichweite ist oder der Reifen die
Luft nicht halten kann, ersetzen Sie
das Rad mit dem zu niedrigen
Luftdruck durch das Reserverad.
Wenn Sie nach dem Ersetzen des
defekten Rads durch das Ersatzrad
etwa zehn Minuten lang mit einer
Geschwindigkeit von mehr als 25
km/h gefahren sind, passiert
Folgendes:
• Die TPMS-Störungsanzeige blinkt
etwa eine Minute lang und leuchtet
dann permanent, da kein TPMS-
Sensor am Reserverad montiert ist.
ODH043232G