BedienungSymbolBedeutung
››› siehe
blinkt zusammen mit verbleib-
enden Segmenten der Kraftstoff-
vorratsanzeige: Kraftstoffbehäl-
ter fast leer.›››
Sei-
te 145
blinkt schnell:
Der City-Safety-As-
sistent* bremst automatisch
oder hat automatisch gebremst.
ODER:
blinkt langsam: City-Safety-As-
sistent ist gegenwärtig nicht ver-
fügbar.
››› Sei-
te 115
Der City-Safety-Assistent* wurde
manuell eingeschaltet. Verlöscht
nach 5 Sekunden.
blinkt: Der City-Safety-Assistent*
wurde manuell ausgeschaltet.
nach Einschalten der Zündung:
Anzeige, dass demnächst ein
Service fällig ist.››› Sei-
te 36
leuchtet auf:
ESP* gestört oder
systembedingt abgeschaltet.
ODER:
blinkt: ESP* bzw. ASR regelt.
››› Sei-
te 92 leuchtet auf:
Traction Control ge-
stört oder systembedingt abge-
schaltet. ODER:
blinkt: Traction Control regelt.
ABS gestört oder ausgefallen.
Nebelschlussleuchte einge-
schaltet.›››
Sei-
te 56
SymbolBedeutung ››› siehe
leuchtet oder blinkt:
Störung im
Katalysator.››› Sei-
te 106
Gestörte Motorsteuerung.
leuchtet auf oder blinkt:
Lenkung
gestört.››› Sei-
te 87
Kraftstoffbehälter fast leer.›››
Sei-
te 145
Airbag- und Gurtstraffersystem
gestört.›››
Sei-
te 17
leuchtet: Das Start-Stopp-System
ist aktiviert.
ODER:
blinkt: Das Start-Stopp-System
ist nicht verfügbar.
››› Sei-
te 120
Das Start-Stopp-System ist akti-
viert, aber die automatische Ab-
schaltung des Motors ist nicht
möglich.
Reifenfülldruck* zu niedrig›››
Sei-
te 173
Blinklicht links oder rechts.›››
Sei-
te 56
Warnblinkanlage eingeschaltet.››› Sei-
te 179
Geschwindigkeitsregelanlage re-
gelt.›››
Sei-
te 112
Fernlicht eingeschaltet oder
Lichthupe betätigt.›››
Sei-
te 56
SymbolBedeutung ››› siehe
Die Temperatur des Kühlmittels
des Erdgasmotors ist zu niedrig.
ACHTUNG
Das Missachten aufleuchtender Warnleuchten
kann zum Liegenbleiben im Straßenverkehr,
zu Unfällen und schweren Verletzungen füh-
ren.
● Niemals aufleuchtende Warnleuchten miss-
achten.
● Halten Sie das Fahrzeug an, sobald es mög-
lich und sicher ist.
● Fahrzeug so in sicherer Entfernung zum
fließenden Verkehr abstellen, dass keine Tei-
le der Abgasanlage mit leicht entflammbaren
Materialien unter dem Fahrzeug in Berührung
kommen (z.B. trockenes Gras, Kraftstoff).
● Ein liegengebliebenes Fahrzeug stellt ein
hohes Unfallrisiko für sich selbst und andere
Verkehrsteilnehmer dar. Falls erforderlich,
Warnblinkanlage einschalten und Warndrei-
eck aufstellen, um andere Verkehrsteilneh-
mer zu warnen.
● Bevor die Motorraumklappe geöffnet wird,
den Motor ausschalten und ausreichend ab-
kühlen lassen.
● Der Motorraum jedes Fahrzeugs ist ein ge-
fährlicher Bereich und kann schwere Verlet-
zungen verursachen ››› Seite 150.40
Bedienung
Längere Standzeiten eines entriegelten Fahr-
zeugs (z. B. in der eigenen Garage) können
dazu führen, dass sich die Fahrzeugbatterie
entlädt und der Motor sich nicht mehr starten
lässt. ACHTUNG
Eine unsachgemäße Benutzung der Zentral-
verriegelung kann schwere Verletzungen ver-
ursachen.
● Die Zentralverriegelung verriegelt alle Tü-
ren. Ein von innen verriegeltes Fahrzeug kann
ein unbeabsichtigtes Öffnen der Türen und
Eindringen von unbefugten Personen verhin-
dern. Im Notfall oder bei einem Unfall er-
schweren verriegelte Türen jedoch den Hel-
fern den Zugang in den Fahrzeuginnenraum,
um den Personen zu helfen.
● Niemals Kinder oder hilfsbedürftige Perso-
nen im Fahrzeug zurücklassen. Mit der Zent-
ralverriegelungstaste können alle Türen von
innen verriegelt werden. Das kann dazu füh-
ren, dass sich diese Personen im Fahrzeug
einschließen. Eingeschlossene Personen kön-
nen sehr hohen oder sehr niedrigen Tempera-
turen ausgesetzt werden.
● Je nach Jahreszeit können in einem ge-
schlossenen Fahrzeug sehr hohe oder niedri-
ge Temperaturen entstehen, die vor allem bei
Kleinkindern ernsthafte Verletzungen und Er-
krankungen hervorrufen oder zum Tode füh-
ren können.
● Niemals Personen in einem verriegelten
Fahrzeug zurücklassen. Diese Personen könn- ten in einem Notfall nicht in der Lage sein,
das Fahrzeug selbstständig zu verlassen oder
sich selbst zu helfen.
Beschreibung der Zentralverriegelung
Die Zentralverriegelung ermöglicht ein zent-
rales Ent- und Verriegeln aller Türen und der
Heckklappe:
● Von außen mit dem Fahrzeugschlüssel.
● Von innen mit der Zentralverriegelungstas-
te ››› Seite 48 .
B ei einem F
achbetrieb lassen sich besondere
Funktionen der Zentralverriegelung aktivieren
bzw. deaktivieren.
Die Türen und die Heckklappe können bei
Ausfall des Fahrzeugschlüssels oder der
Zentralverriegelung manuell ent- bzw. verrie-
gelt werden.
Fahrzeug nach einer Airbag-Auslösung
verriegeln
Wenn die Airbags bei einem Unfall auslösen,
entriegelt sich das gesamte Fahrzeug. Ab-
hängig von der Stärke der Beschädigung
kann das Fahrzeug nach dem Unfall wie folgt
verriegelt werden:
FunktionHandlung
Fahrzeug mit
der Zentralver-
riegelungstaste
verriegeln:– Schalten Sie die Zündung aus und
wieder ein.
– Drücken Sie die Zentralverriege-
lungstaste
.
Fahrzeug mit
dem Fahrzeug-
schlüssel verrie-
geln:– Zündung aus- und wieder ein-
schalten.
ODER: Ziehen Sie den Fahrzeug-
schlüssel ab.
– Öffnen Sie einmalig eine Fahr-
zeugtür.
– Verriegeln Sie das Fahrzeug mit
dem Fahrzeugschlüssel. Hinweis
Wenn die Tasten im Fahrzeugschlüssel ››› Sei-
te 43 oder eine der Zentralverriegelungstas- t en ›
›› Abb. 34 innerhalb kurzer Zeit mehrfach
hint
ereinander betätigt werden, schaltet sich
die Zentralverriegelung kurzzeitig ab, um
sich vor Überlastung zu schützen. Das Fahr-
zeug ist dann für etwa 30 Sekunden entrie-
gelt. Wenn während dieser Zeit weder eine
Tür noch die Gepäckraumklappe geöffnet
wird, verriegelt sich das Fahrzeug anschlie-
ßend automatisch. 46
Bedienung
VORSICHT
● Um die Heizelemente der Sitzheizung nicht
zu beschädigen, nicht auf den Sitzen knien
oder Sitzfläche und Sitzlehne anderweitig
punktförmig belasten.
● Flüssigkeiten, spitze Gegenstände und iso-
lierende Materialien auf dem Sitz können die
Sitzheizung beschädigen.
● Bei Geruchsentwicklung Sitzheizung sofort
ausschalten und vom Fachbetrieb prüfen las-
sen. Umwelthinweis
Sitzheizung nur so lange eingeschaltet las-
sen, wie sie benötigt wird. Andernfalls wird
unnötig Kraftstoff verbraucht. Transportieren und
praktische Ausstattungen
Gepäckstücktransport Einleitung zum Thema Schweres Ladegut immer im Gepäckraum
verstauen und dafür sorgen, dass die Rück-
sitzlehnen sicher in aufrechter Position ein-
gerastet sind. Niemals das Fahrzeug überla-
den. Sowohl die Zuladung als auch die Ver-
teilung der Last im Fahrzeug haben Auswir-
kungen auf das Fahrverhalten und die Brems-
wirkung
››› .
ACHTUNG
Ungesicherte oder falsch gesicherte Gegen-
stände können bei plötzlichen Fahr- und
Bremsmanövern und bei Unfällen schwere
Verletzungen verursachen. Das gilt insbeson-
dere dann, wenn Gegenstände vom auslösen-
den Airbag getroffen und durch den Innen-
raum geschleudert werden. Um jegliches Risi-
ko zu verringern, bitte Folgendes beachten:
● Alle Gegenstände im Fahrzeug sicher ver-
stauen. Gepäck und schwere Gegenstände
immer im Gepäckraum verstauen.
● Gegenstände immer mit geeigneten Ver-
zurrleinen oder Spannbändern sichern, damit
die Gegenstände nicht in den Entfaltungsbe-
reich der Seitenairbags oder des Frontairbags während eines plötzlichen Fahr- und Brems-
manövers gelangen können.
●
Gegenstände im Fahrzeuginnenraum so
verstauen, dass sie während der Fahrt nie-
mals in die Entfaltungsbereiche der Airbags
gelangen können.
● Halten Sie die Ablagefächer während der
Fahrt immer geschlossen.
● Alle Gegenstände müssen vom Sitzpolster
des Beifahrersitzes genommen werden, wenn
die Beifahrersitzlehne nach vorne geklappt
wird. Selbst leichte und kleine Gegenstände
können durch die vorgeklappte Beifahrerleh-
ne in die Gewichtserkennungsmatte unter
dem Sitzpolster gedrückt werden und da-
durch falsche Informationen an die Airbags-
teuergeräte übermitteln.
● Solange die Beifahrersitzlehne vorgeklappt
ist, muss der Frontairbag abgeschaltet sein
und die Kontrollleuchte PASSENGER AIR BAG
OFF leuchten.
● Verstaute Gegenstände dürfen niemals da-
zu führen, dass Insassen eine falsche Sitzpo-
sition einnehmen.
● Wenn verstaute Gegenstände einen Sitz-
platz blockieren, darf dieser Sitzplatz nie-
mals von einer Person eingenommen und be-
nutzt werden. ACHTUNG
Das Fahrverhalten sowie die Bremswirkung
verändern sich erheblich beim Transport von
großflächigen und schweren Gegenständen. 66
Transportieren und praktische Ausstattungen
Gepäckraum Einleitung zum Thema Schweres Ladegut immer im Gepäckraum
verstauen und dafür sorgen, dass die Rück-
sitzlehnen sicher in aufrechter Position ein-
gerastet sind. Niemals das Fahrzeug überla-
den. Sowohl die Zuladung als auch die Ver-
teilung der Last im Fahrzeug haben Auswir-
kungen auf das Fahrverhalten und die Brems-
wirkung
››› .
ACHTUNG
Bei unbenutztem oder unbeaufsichtigtem
Fahrzeug immer die Türen und die Heckklap-
pe verriegeln, um das Risiko von schweren
oder tödlichen Verletzungen zu reduzieren.
● Kinder niemals unbeaufsichtigt lassen, vor
allem bei geöffneter Heckklappe. Kinder
könnten in den Gepäckraum gelangen, die
Heckklappe schließen und wären nicht in der
Lage selbstständig herauszukommen. Das
kann schwere oder tödliche Verletzungen ver-
ursachen.
● Niemals Kinder im oder am Fahrzeug spie-
len lassen.
● Niemals Personen im Gepäckraum beför-
dern. ACHTUNG
Ungesicherte oder falsch gesicherte Gegen-
stände können bei plötzlichen Fahr- und Bremsmanövern und bei Unfällen schwere
Verletzungen verursachen. Das gilt insbeson-
dere dann, wenn Gegenstände vom auslösen-
den Airbag getroffen und durch den Innen-
raum geschleudert werden. Um jegliches Risi-
ko zu verringern, bitte Folgendes beachten:
●
Alle Gegenstände im Fahrzeug sicher ver-
stauen. Gepäck und schwere Gegenstände
immer im Gepäckraum verstauen.
● Gegenstände immer mit geeigneten Halte-
bändern oder -seilen an den Verzurrösen be-
festigen, damit die Gegenstände nicht durch
den Fahrzeuginnenraum fliegen und in den
Entfaltungsbereich der Airbags während ei-
nes plötzlichen Fahr- und Bremsmanövers ge-
langen können.
● Halten Sie die Ablagefächer während der
Fahrt immer geschlossen.
● Keine harten, schweren oder scharfen Ge-
genstände lose in offenen Ablagen im Fahr-
zeug, auf der Hutablage oder auf der Instru-
mententafel verstauen.
● Harte, schwere oder scharfe Gegenstände
aus Kleidungsstücken und Taschen im Fahr-
zeuginnenraum herausnehmen und sicher
verstauen. ACHTUNG
Beim Transport von schweren Gegenständen
verändern sich die Fahreigenschaften des
Fahrzeugs und verlängern den Bremsweg.
Schwere Ladung, die nicht ordnungsgemäß
verstaut oder befestigt wurde, kann zu dazu führen, dass die Kontrolle über das Fahrzeug
verloren geht, und schwere Verletzungen ver-
ursachen.
●
Beim Transport von schweren Gegenstän-
den verändert sich das Fahrverhalten des
Fahrzeugs aufgrund der Schwerpunktverlage-
rung.
● Die Zuladung immer gleichmäßig und so
tief wie möglich im Fahrzeug verteilen.
● Schwere Gegenstände im Gepäckraum im-
mer so weit wie möglich vor Hinterachse si-
cher verstauen. VORSICHT
Die Heizfäden in der Heckscheibe können
durch scheuernde Gegenstände auf der Ge-
päckraumabdeckung zerstört werden. Hinweis
Damit verbrauchte Luft aus dem Fahrzeug
entweichen kann, Entlüftungsöffnungen zwi-
schen Heckscheibe und Gepäckraumabde-
ckung nicht abdecken. 75Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit
FahrenLenkungssperre akti-
vierenLenkungssperre deak-
tivieren
Fahrzeugschlüssel abzie-
hen.Lenkrad etwas drehen, um
die Lenkungssperre zu
entlasten.
Lenkrad etwas drehen, bis
die Lenkungssperre hör-
bar einrastet.Lenkrad in der Position
halten und Zündung ein-
schalten.
Elektromechanische Lenkung
Die Lenkunterstützung der elektromechani-
schen Lenkung passt sich in Abhängigkeit
von der Fahrgeschwindigkeit, vom Lenkmo-
ment und vom Lenkeinschlag der Räder auto-
matisch an. Die elektromechanische Lenkung
funktioniert nur bei laufendem Motor.
Bei verminderter oder ausgefallener Lenkun-
terstützung muss zum Lenken erheblich mehr
Kraft als gewöhnlich aufgewendet werden.
Motor anlassen und abstellen Einleitung zum Thema Anzeige der Wegfahrsicherung
Bei einem ungültigen Fahrzeugschlüssel oder
einer Störung des Systems kann
im Kom-
biinstrument erscheinen. Der Motor kann
nicht angelassen werden. Anschieben bzw. Anschleppen
Das Fahrzeug sollte aus technischen Grün-
den
nicht
angeschoben oder angeschleppt
w
erden. Stattdessen Starthilfe verwenden. ACHTUNG
Ein Abstellen des Motors während der Fahrt
macht es schwerer, das Fahrzeug anzuhalten.
Das kann den Verlust der Fahrzeugkontrolle
zur Folge haben sowie Unfälle und schwere
Verletzungen verursachen.
● Brems- und lenkungsunterstützende Syste-
me, das Airbag-System, die Gurtstraffer so-
wie andere Sicherheitsausstattungen im
Fahrzeug sind nur bei laufendem Motor aktiv.
● Den Motor nur bei stehendem Fahrzeug ab-
stellen. ACHTUNG
Das Risiko von schweren Verletzungen kann
bei laufendem Motor oder beim Starten des
Motor reduziert werden.
● Motor niemals in unbelüfteten oder ge-
schlossenen Räumen starten oder laufenlas-
sen. Die Motorabgase enthalten unter ande-
rem das geruchs- und farblose giftige Gas
Kohlenmonoxid. Kohlenmonoxid kann zur Be-
wusstlosigkeit und zum Tod führen.
● Niemals das Fahrzeug mit laufendem Motor
unbeaufsichtigt lassen. Das Fahrzeug könnte
sich plötzlich bewegen oder ein ungewöhnli-
ches Ereignis eintreten, dass Schäden und
schwere Verletzungen verursachen kann. ●
Niemals einen Startbeschleuniger verwen-
den. Ein Startbeschleuniger kann explodieren
und ein plötzliches Hochdrehen des Motors
verursachen. ACHTUNG
Die Teile der Abgasanlage werden sehr heiß.
Dadurch können Brände und schwere Verlet-
zungen verursacht werden.
● Niemals das Fahrzeug so abstellen, dass
Teile der Abgasanlage mit leicht entflammba-
ren Materialien unter dem Fahrzeug in Berüh-
rung kommen, z. B. Unterholz, Laub, trocke-
nes Gras, verschütteter Kraftstoff usw.
● Niemals zusätzlichen Unterbodenschutz
oder korrosionsschützende Mittel für Abgas-
rohre, Katalysatoren oder Hitzeschilde ver-
wenden. Zündschloss
Abb. 79
Positionen des Fahrzeugschlüssels.
» 89
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit
Fahren
ACHTUNG
Ein Startbeschleuniger kann explodieren oder
ein plötzliches Hochdrehen des Motors verur-
sachen.
● Niemals einen Startbeschleuniger verwen-
den. VORSICHT
● Der Anlasser oder Motor kann beschädigt
werden, wenn während der Fahrt versucht
wird den Motor zu starten oder wenn sofort
nach dem Abstellen des Motors der Motor
wieder gestartet wird.
● Bei kaltem Motor hohe Motordrehzahlen,
Vollgas und starke Motorbelastung vermei-
den.
● Motor zum Starten nicht anschieben oder
anschleppen. Unverbrannter Kraftstoff kann
den Katalysator beschädigen. Umwelthinweis
Motor nicht im Stand warmlaufen lassen,
sondern bei freien Sichtverhältnissen durch
die Scheiben sofort losfahren. Dadurch hat
der Motor schneller seine Betriebstemperatur
und der Schadstoffausstoß ist geringer. Hinweis
● Beim Anlassen des Motors werden größere
elektrische Verbraucher vorübergehend abge-
schaltet. ●
Nach dem Anlassen des kalten Motors kann
es betriebsbedingt kurzzeitig zu verstärkten
Laufgeräuschen kommen. Das ist normal und
unbedenklich.
● Erdgasmotoren starten immer mit Benzin,
da für das Fahren mit Gas eine bestimmte Be-
triebstemperatur erforderlich ist. Sobald die-
se Temperatur erreicht ist, geht der Motor in
den Erdgasbetrieb über. Motor abstellenHandlungen nur in der angegebenen Reihenfol-
ge ausführen.
1.Fahrzeug vollständig zum Stillstand bringen
››› .
2.Bremspedal treten und halten, bis Schritt 4ausgeführt ist.
3.Bei Automatikgetriebe Wählhebel auf D oder R
stellen.
4.Handbremse fest anziehen ››› Seite 92.
5.Fahrzeugschlüssel im Zündschloss in Position
››› Abb. 79 0 drehen.
6.Beim Schaltgetriebe 1. Gang oder Rückwärts-
gang einlegen. ACHTUNG
Niemals den Motor abstellen, solange das
Fahrzeug in Bewegung ist. Das kann Unfälle, schwere Verletzungen und den Verlust der
Fahrzeugkontrolle verursachen.
●
Die Airbags und Gurtstraffer sind außer
Funktion, wenn die Zündung ausgeschaltet
ist.
● Der Bremskraftverstärker arbeitet nicht bei
ausgeschaltetem Motor. Es muss zum Anhal-
ten mehr Druck auf das Bremspedal aufgew-
endet werden.
● Die Servolenkung arbeitet nicht bei ausge-
schaltetem Motor und es muss mehr Kraft
zum Lenken des Fahrzeugs aufgewendet wer-
den.
● Wenn der Fahrzeugschlüssel aus dem
Zündschloss abgezogen wird, kann die Lenk-
ungssperre einrasten und das Fahrzeug nicht
mehr gelenkt werden. VORSICHT
Wenn das Fahrzeug mit längerer hoher Mo-
torbelastung gefahren wurde, kann der Motor
nach dem Abstellen überhitzen. Um eine Mo-
torbeschädigung zu vermeiden, den Motor et-
wa 2 Minuten in der Neutralstellung laufen-
lassen, bevor er abgestellt wird. Hinweis
Nach dem Ausschalten des Motors kann der
Kühlerventilator im Motorraum auch bei aus-
geschalteter Zündung oder abgezogenem
Fahrzeugschlüssel noch einige Minuten wei-
terlaufen. Der Kühlerventilator schaltet sich
selbsttätig ab. 91
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit
Empfehlungen
tödliche Verletzungen verursachen, wenn die
Airbags auslösen.
Betriebsflüssigkeiten und
Betriebsmittel
Alle Betriebsflüssigkeiten und Betriebsmittel
werden ständig weiterentwickelt, wie z. B.
Zahnriemen, Reifen, Motorkühlmittel, Moto-
röle, aber auch Zündkerzen und Fahrzeugbat-
terien. Deshalb Betriebsflüssigkeiten und Be-
triebsmittel von einem Fachbetrieb wechseln
lassen. Ein SEAT-Betrieb wird immer aktuell
über Veränderungen informiert.
ACHTUNG
Ungeeignete Betriebsflüssigkeiten und Be-
triebsmittel sowie deren unsachgemäße Ver-
wendung können Unfälle, schwere Verletzun-
gen, Verbrennungen und Vergiftungen verur-
sachen.
● Betriebsflüssigkeiten nur im verschlosse-
nen Originalbehälter aufbewahren.
● Niemals leere Lebensmitteldosen, Flaschen
oder andere Behälter zum Aufbewahren von
Betriebsflüssigkeiten benutzen, da Personen
die enthaltenen Betriebsflüssigkeiten trinken
könnten.
● Kinder von allen Betriebsflüssigkeiten und
Betriebsmitteln fernhalten. ●
Immer die Informationen und Warnungen
auf den Verpackungen der Betriebsflüssigkei-
ten lesen und beachten.
● Bei der Verwendung von Produkten, die
schädliche Dämpfe abgeben, immer draußen
oder in einem gut gelüfteten Bereich arbei-
ten.
● Niemals Kraftstoff, Terpentin, Motoröl, Na-
gellackentferner, oder andere sich verflüchti-
gende Flüssigkeiten zur Fahrzeugpflege ver-
wenden. Diese Stoffe sind giftig und in ho-
hem Grade feuergefährlich. Sie könnten Feuer
und Explosionen verursachen! VORSICHT
● Nur geeignete Betriebsflüssigkeiten nach-
füllen. Betriebsflüssigkeiten auf keinen Fall
verwechseln. Andernfalls können schwerwie-
gende Funktionsmängel und ein Motorscha-
den die Folge sein.
● Zubehör und andere Anbauteile vor dem
Kühllufteinlass verschlechtern die Kühlwir-
kung des Motorkühlmittels. Bei hohen Umge-
bungstemperaturen und starker Motorbelas-
tung kann der Motor überhitzen! Umwelthinweis
Auslaufende Betriebsflüssigkeiten können
die Umwelt verschmutzen. Ausgetretene Be-
triebsflüssigkeiten in geeigneten Behältern
auffangen und fach- und umweltgerecht ent-
sorgen. Reparaturen und technische
Änderungen
Bei Reparaturen und technischen Änderun-
gen müssen die Richtlinien von SEAT einge-
halten werden!
››› Eingriffe an den elektronischen Bauteilen
und deren Software können zu Funktionsstö-
rungen führen. Aufgrund der Vernetzung von
elektronischen Bauteilen können diese Stö-
rungen auch nicht direkt betroffene Systeme
beeinträchtigen. Dies bedeutet, dass die Be-
triebssicherheit des Fahrzeugs erheblich ge-
fährdet sein kann, ein erhöhter Verschleiß
von Fahrzeugteilen eintreten und schließlich
die Fahrzeug-Betriebserlaubnis erlöschen
kann.
Der SEAT-Betrieb kann für Schäden keine Ge-
währ übernehmen, die infolge unsachgemä-
ßer Reparaturen und technischer Änderungen
entstehen.
Der SEAT-Betrieb ist nicht für Schäden verant-
wortlich, die infolge unsachgemäßer Repara-
turen und technischer Änderungen entste-
hen, dieses wird auch nicht durch die SEAT-
Garantie abgedeckt.
SEAT empfiehlt, alle Reparaturen und techni-
schen Änderungen von autorisierten SEAT-Be-
trieben mit
Original SEAT Teilen ®
durchfüh-
ren zu lassen.
124
Pflege und Wartung
Fahrzeuge mit besonderen An- und
Aufbauten
Die An- und Aufbauhersteller stellen sicher,
dass bei den An- und Aufbauten (Umrüstun-
gen) geltende Umweltgesetze und -vorschrif-
ten eingehalten werden, insbesondere die
EU-Richtlinien 2000/53/EG und
2003/11/EG. Erstere regelt die Handhabung
von Altfahrzeugen und letztere bezieht sich
auf die Beschränkungen des Inverkehrbrin-
gens und der Verwendung bestimmter ge-
fährlicher Stoffe und Zubereitungen.
Die Montageunterlagen der Umrüstungen
sind vom Fahrzeughalter aufzubewahren und
im Falle einer Fahrzeugverschrottung dem
ausführenden Demontagebetrieb bei der
Fahrzeugübergabe auszuhändigen. Auf diese
Weise soll die umweltgerechte Verwertung si-
chergestellt werden, auch für umgerüstete
Fahrzeuge. ACHTUNG
Unsachgemäß durchgeführte Reparaturen
und Änderungen können Schäden und Funkti-
onsstörungen am Fahrzeug verursachen und
die Wirksamkeit der Fahrerassistenzsysteme
beeinträchtigen. Das kann zu Unfällen und
schweren Verletzungen führen.
● Reparaturen und Änderungen am Fahrzeug
nur vom Fachbetrieb durchführen lassen. Reparaturen und Beeinträchtigungen
am Airbag-System
Bei Reparaturen und technischen Änderun-
gen müssen die Richtlinien von SEAT einge-
halten werden!
››› Änderungen und Reparaturen am vorderen
Stoßfänger, den Türen, den Vordersitzen, am
Dachhimmel oder an der Karosserie nur von
einem Fachbetrieb durchführen lassen. An
diesen Fahrzeugteilen können sich System-
komponenten und Sensoren des Airbag-Sys-
tems befinden.
Bei allen Arbeiten am Airbag-System sowie
dem Aus- und Einbau von Systemteilen we-
gen anderer Reparaturarbeiten können Teile
des Airbag-Systems beschädigt werden. Das
kann zur Folge haben, dass die Airbags im
Falle eines Unfalls nicht richtig oder gar nicht
auslösen.
Damit die Wirksamkeit der Airbags nicht be-
einträchtigt wird und ausgebaute Teile keine
Verletzungen und Umweltverschmutzungen
verursachen, müssen Vorschriften beachtet
werden. Diese Vorschriften sind Fachbetrie-
ben bekannt.
Eine Veränderung an der Radaufhängung des
Fahrzeugs kann die Funktionsweise des Air-
bag-Systems bei einem Aufprall beeinträchti-
gen. Zum Beispiel können durch Verwendung
von Felgen-Reifen-Kombinationen, die nicht
von SEAT freigegeben wurden, durch Tieferle-gen des Fahrzeugs, durch Veränderung der
Federungshärte einschließlich der Federn,
der Federbeine, der Stoßdämpfer usw. die
Kräfte verändert werden, die von den Airbag-
sensoren gemessen und an das elektroni-
sche Steuergerät übermittelt werden. Einige
Änderungen an der Federung können zum
Beispiel die von den Sensoren gemessenen
Kräfte erhöhen und das Airbag-System in Auf-
prallszenarien auslösen lassen, in denen es
normalerweise nicht auslösen würde, wenn
die Änderungen nicht durchgeführt worden
wären. Andere Änderungen können die von
den Sensoren gemessenen Kräfte reduzieren
und ein Auslösen der Airbags verhindern.
ACHTUNG
Unsachgemäß durchgeführte Reparaturen
und Änderungen können Schäden und Funkti-
onsstörungen am Fahrzeug verursachen und
die Wirksamkeit des Airbag-Systems beein-
trächtigen. Das kann zu Unfällen und schwe-
ren oder tödlichen Verletzungen führen.
● Reparaturen und Änderungen am Fahrzeug
nur vom Fachbetrieb durchführen lassen.
● Airbagmodule können nicht repariert, son-
dern müssen ersetzt werden.
● Niemals aus Altfahrzeugen ausgebaute
oder aus dem Recycling stammende Airbag-
teile im Fahrzeug einbauen. » 125Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Sicherheit