•Entriegeln der hochklappbaren Heckscheibe ......... 21
• Ferngesteuerte Fensteröffnungsfunktion – Je nach
Ausstattung ............................ 21
• Programmierung zusätzlicher Fernbedienungen ....... 21
• Austausch der Fernbedienungsbatterie ............ 21
• Allgemeine Informationen .................... 22
• TÜRSCHLÖSSER ........................... 23
• Elektrische Türverriegelung ................... 23
• Kindersicherung – Hintertüren ................. 24
• KEYLESS ENTER-N-GO ....................... 25
• FENSTER ................................ 27
• Elektrische Fensterheber .................... 27
• Windturbulenzen ......................... 29
• HECKKLAPPE ............................. 29
• Hochklappbare Heckscheibe .................. 30
• Elektrisch betätigte Heckklappe – Je nach Ausstattung . . 30
• RÜCKHALTESYSTEME ........................ 32
• Dreipunkt-Automatikgurte .................... 33
• Hinweise zum Anlegen des Dreipunktgurts .......... 34
• Ausrichten eines verdrehten Dreipunktgurts ......... 36
• Höhenverstellbarer Schultergurt-Umlenkpunkt ........ 36
• Adaptive Gurtfreigabe ...................... 37
12
IHRE FAHRZEUGSCHLÜSSELIhr Fahrzeug ist mit einem schlüssellosen Start-
system ausgestattet. Dieses System besteht
aus einem Schlüssel-Griffstück mit Fernbedie-
nung für die Türentriegelung (Remote Keyless
Entry = RKE) und einem elektronischen Zünd-
schloss (Wireless Ignition Node = WIN) mit
integriertem Zündschalter. Beim Einsetzen des
Schlüssel-Griffstücks spielt es keine Rolle, wel-
che Seite nach oben weist.
Funktion Keyless Enter-N-Go
Dieses Fahrzeug ist mit der Funktion Keyless
Enter-N-Go ausgestattet; Weitere Informationen
hierzu finden Sie unterAnlassen des Motors
in Start und Betrieb .
Elektronisches Zündschloss (WIN)Die Funktion des elektronischen Zündschlos-
ses (WIN) entspricht derjenigen eines konven-
tionellen Zündschlosses. Es hat vier Stellun-
gen, bei denen es sich um drei Raststellungen
und eine federbelastete Stellung handelt. Die
Raststellungen sind LOCK (Verriegeln), ACC
(Zusatzverbraucher) und ON/RUN (Ein/Start).
Die Stellung START (Anlassen) ist eine feder-
belastete Momentkontaktstellung. Beim Loslas- sen aus der Stellung START wechselt der
Schalter automatisch wieder in die Raststellung
ON/RUN.
HINWEIS:
Bei der Funktion Keyless Enter-N-Go zeigt
das Infodisplay (EVIC) die Stellung des
Zündschalters (OFF/ACC/RUN) an. Weitere
Informationen hierzu finden Sie unter
Info-
display (EVIC) in Instrumententafel .
Schlüssel-GriffstückDas Schlüssel-Griffstück betätigt den Zünd-
schalter. Es enthält außerdem die Fernbedie-
nung der Türentriegelung (RKE) und einen Not-
schlüssel, der im hinteren Teil des Schlüssel-
Griffstücks untergebracht ist.
Der Notschlüssel ermöglicht das Öffnen des
Fahrzeugs auf der Fahrerseite, falls die Fahr-
zeugbatterie oder die Batterie der Fernbedie-
nung leer ist. Der Notschlüssel dient auch zum
Verschließen des Handschuhfachs. Der Not-
schlüssel kann verwendet werden, wenn Sie
das Fahrzeug einem Parkservice übergeben.
HINWEIS:
Wird eine Tür mithilfe des Notschlüssels
geöffnet, während die Diebstahlwarnanlage
aktiviert ist, ertönt der Alarm. Um den Dieb-
stahlalarm zu deaktivieren, stecken Sie das
Schlüssel-Griffstück (selbst wenn die Batte-
rie des Schlüssel-Griffstücks entladen ist) in
den Zündschalter.
Um den Notschlüssel zu entnehmen, schieben
Sie oben am Schlüssel-Griffstück mit dem Dau-
men den Riegel zur Seite und ziehen mit der
anderen Hand den Schlüssel heraus.
Elektronisches Zündschloss (WIN)
1 – LOCK (Verriegeln)
2 – ACC (Zusatzverbraucher)
3 – ON/RUN (Ein/Start)
4 – START (Anlassen)
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Fahrzeuge mit Keyless Enter-N-Go
Entweder die Entriegelungstaste auf der Fern-
bedienung der Türentriegelung drücken, am
Fahrer- oder Beifahrertürgriff ziehen (weitere
Informationen hierzu siehePassive Entry-
System unter Start und Betrieb ), wobei sich
ein gültiges Schlüssel-Griffstück in Reichweite
befindet, oder die Motorstart-/-stopp-Taste von
Keyless Enter-N-Go drücken (setzt voraus,
dass sich mindestens ein gültiges Schlüssel-
Griffstück im Fahrzeug befindet) oder ein gülti-
ges Schlüssel-Griffstück in den Zündschalter
stecken (wenn die Motorstart-/-stopp-Taste ent-
fernt wurde) und in die Stellung ON/RUN (Ein/
Start) drehen.
Die Diebstahlwarnanlage dient zum Schutz Ih-
res Fahrzeugs; allerdings kann es durch Bedie-
nungsfehler zu Fehlalarmen kommen. Wenn
einer der oben beschriebenen Scharfschal-
tungsabläufe abgeschlossen wurde, schaltet
sich die Diebstahlwarnanlage auch dann
scharf, wenn Sie sich im Fahrzeug befinden.
Wenn Sie im Fahrzeug bleiben und eine Tür
öffnen, wird Alarm ausgelöst. Wenn dies statt-
findet, deaktivieren Sie die Diebstahlwarnan-
lage. Wenn die Diebstahlwarnanlage scharfgeschal-
tet ist und die Batterie abgeklemmt wird, bleibt
die Diebstahlwarnanlage scharfgeschaltet,
wenn die Batterie wieder angeschlossen wird.
Die Außenleuchten blinken, die Hupe ertönt
und der Motor kann nicht angelassen werde.
Wenn dies stattfindet, deaktivieren Sie die
Diebstahlwarnanlage.
EINSTIEGSBELEUCHTUNGDie Innenraumleuchten werden eingeschaltet,
wenn Sie eine Tür öffnen oder mit der Fernbe-
dienung der Türentriegelung eine Tür entrie-
geln. Nachdem alle Türen geschlossen sind,
bleiben sie noch ca. 30 Sekunden lang einge-
schaltet, dann werden sie abgedunkelt.
Die Leuchten werden außerdem abgedunkelt,
wenn nach dem Schließen aller Türen die Zün-
dung eingeschaltet wird. Weitere Informationen
dazu finden Sie unter
Infodisplay (EVIC), Per-
sönliche Einstellungen (durch den Kunden pro-
grammierbare Funktionen) in Instrumententa-
fel . HINWEIS:
Wenn sich der Helligkeitsregler in
Abschalt-
stellung befindet (unterste Position),
spricht keine der Innenraumleuchten an, bis
die Kartenleseleuchten manuell eingeschal-
tet werden.
FERNGESTEUERTE
TÜRENTRIEGELUNG
Das Schlüssel-Griffstück mit Fernsteuerung der
Türentriegelung ermöglicht Ihnen aus einer
Entfernung von bis zu 10 m (33 ft.) das Verrie-
geln und Entriegeln der Türen und der Heck-
klappe. Zum Betätigen des Systems ist es nicht
notwendig, mit dem Sender der Fernbedie-
nung genau auf das Fahrzeug zu zielen.
19
Entriegeln der hochklappbaren
Heckscheibe
Drücken Sie die Taste FLIPPER GLASS/
LIFTGATE RELEASE (Ausstellscheibe/
Kofferraum) zweimal (der zweite Tastendruck
muss innerhalb von 5 Sekunden nach dem
ersten Tastendruck erfolgen), um die Ausstell-
scheibe der Heckklappe zu öffnen.
WARNHINWEISE!
Beim Fahren mit offener Heckscheibe können
giftige Auspuffabgase in den Fahrzeuginnen-
raum eindringen. Sie und Ihre Mitfahrer kön-
nen durch diese Abgase Gesundheitsschä-
den erleiden. Fahren Sie deshalb stets mit
geschlossener Heckscheibe.
Ferngesteuerte
Fensteröffnungsfunktion – Je nach
Ausstattung
Mit dieser Funktion können Sie beide Vordertür-
scheiben per Fernbedienung gleichzeitig ab-
senken. Um diese Funktion zu verwenden, drü-
cken Sie die Entriegelungstaste der
Fernbedienung und halten Sie die Taste dannsofort gedrückt, bis die Fensterscheiben bis
zur gewünschten Höhe oder vollständig abge-
senkt sind.
Programmierung zusätzlicher
Fernbedienungen
Das Programmieren von Schlüssel-Griffstücken
oder Fernbedienungen der Türentriegelung
kann bei einem Vertragshändler erfolgen.
Austausch der
Fernbedienungsbatterie
Zum Austausch wird eine CR2032-Batterie
empfohlen.
HINWEIS:
•
Perchlorathaltig – besondere Vorsicht im
Umgang erforderlich. Siehe hierzu
www.dtsc.ca.gov/hazardouswaste/
perchlorate
• Die Batterieanschlüsse an der Gehäuse-
rückseite oder die Leiterplatte auf keinen
Fall berühren! 1. Entnehmen Sie den Notschlüssel, indem Sie
oben an der ferngesteuerten Türentriegelung
mit dem Daumen den Riegel zur Seite schie-
ben und mit der anderen Hand den Schlüssel
herausziehen.
Entnehmen des Notschlüssels
21
2. Die Spitze des Notschlüssels oder eines
Schlitzschraubendrehers Nr. 2 in den Schlitz
einführen und die beiden Gehäusehälften der
Fernbedienung mit einer flachen Klinge vor-
sichtig auseinander hebeln. Darauf achten,
dass der Dichtring dabei nicht beschädigt
wird.3. Die verbrauchte Batterie herausnehmen
und eine neue Batterie einsetzen. Beim Austau-
schen der Batterie die Markierung + auf der
Batterie mit der Markierung + auf der Innen-
seite des Batterieclips auf der hinteren Abde-
ckung ausrichten. Die neue Batterie nicht mit
den Fingern berühren. Durch Verunreinigung
mit Hautfett wird die Lebensdauer der Batterie
verkürzt. Mit der Haut in Berührung gekom-
mene Batterie mit einem spiritusgetränkten
Lappen reinigen.
4. Zum Zusammenbau der Fernbedienung die
Gehäusehälften zusammendrücken und ein-
rasten lassen.Allgemeine InformationenSender und Empfänger der Fernbedienung ar-
beiten gemäß EEC-Vorschrift mit einer Trägerfre-
quenz von 433,92 MHz. Diese Geräte müssen
den Vorschriften der jeweiligen Länder entspre-
chen. Es gelten zwei Vorschriften: ETS (European
Telecommunication Standard) 300-220, die von
den meisten Ländern angewendet wird, und die
deutsche Vorschrift BZT 225Z125, die auf der
Norm ETC 300-220 basiert, jedoch bestimmte
Zusatzanforderungen stellt. Weitere festgelegte
Anforderungen sind in ANHANG VI der EU-
KOMMISSIONSRICHTLINIE 95/56/EC aufge-
führt. Der Betrieb unterliegt den folgenden bei-
den Bedingungen:
•Das Gerät darf keine schädlichen Störsig-
nale aussenden.
•
Das Gerät muss möglicherweise empfangene
Störsignale annehmen, auch solche, die uner-
wünschten Betrieb verursachen können.
Falls die Fernbedienung auf normale Entfer-
nung nicht funktioniert, kommen zwei Ursachen
in Frage.
1. Die Batterie der Fernbedienung ist zu
schwach. Die Batterie hat eine durchschnittli-
che Lebensdauer von mindestens drei Jahren.
Einführen des Notschlüssels in den Schlitz
Zerlegen der Fernbedienung
22
gen (durch den Kunden programmierbare
Funktionen)in Instrumententafel .
Verriegeln der Türen
Die Vordertürgriffe verfügen über Verriege-
lungstasten an der Außenseite des Griffs.
Mit einer der für das Fahrzeug zugelassenen
Passive Entry-Fernbedienungen in einem Ab-
stand von höchstens 1,5 m (5 ft.) zum Türgriff
der Fahrer- oder der Beifahrertür die Verriege-
lungstaste am Türgriff drücken, um alle vier
Türen zu verriegeln. HINWEIS:
•
Nach dem Drücken der Verriegelungs-
taste am Türgriff müssen Sie 2 Sekunden
warten, bevor Sie die Türen mit demsel-
ben Passive Entry-Türgriff entriegeln kön-
nen. Während dieses Zeitraums funktio-
niert jedoch die Entriegelungsfunktion
der ferngesteuerten Türentriegelung.
• Das Passive Entry-System funktioniert
nicht, wenn die Batterie der Fernbedie-
nung der Türentriegelung entladen ist.
Die Türen können ebenfalls über die Verriege-
lungstaste auf der Fernbedienung der Türent-
riegelung oder über die Verriegelungstaste in
der inneren Türverkleidung verriegelt werden.
FENSTER
Elektrische Fensterheber
Die Bedienelemente der elektrischen Fenster-
heber sind in der Fahrertürverkleidung einge-
baut. An der Beifahrertür bzw. an den Hintertü-
ren ist jeweils ein einzelner Schalter eingebaut,
der das entsprechende Fenster der Beifahrer-
tür bzw. der Hintertüren betätigt. Die Fenster-
heber funktionieren nur bei eingeschalteter Zündung (Stellung ON/RUN (Ein/Start)) oder in
Stellung ACC (Zusatzverbraucher).
Die Fensterheberschalter bleiben bis zu 10
Minuten nach Ausschalten der Zündung aktiv.
Durch das Öffnen einer der Vordertüren erlischt
diese Funktion.
Verriegelungstaste am äußeren Türgriff
Fensterheberschalter
27
Schwere und Art des Aufpralls erforderlich die
erweiterten Front-Airbags, den zusätzlichen
Fahrer-Knie-Airbag, die zusätzlichen Seiten-
Airbags (SABIC), die in den Sitzen eingebau-
ten Seiten-Airbags (SAB) und die Vordersitz-
Gurtstraffer aus.
Die erweiterten Front-Airbags und der Knie-
Airbag sind so konstruiert, dass sie die Sicher-
heitsgurte bei bestimmten Frontalaufprallsitua-
tionen je nach Härte und Art des Aufpralls
unterstützen und so zusätzliche Sicherheit bie-
ten. Die erweiterten Front-Airbags können bei
einem Heck- oder Seitenaufprall das Verlet-
zungsrisiko nicht senken.
Die erweiterten Front-Airbags und der Knie-
Airbag werden nicht bei jedem Frontalaufprall
ausgelöst, selbst wenn das Fahrzeug hierbei
stark beschädigt wird – z. B. Kollisionen mit
Pfählen, das Unterfahren von Lkws und
schräge Kollisionen. Andererseits können die
erweiterten Front-Airbags bei Kollisionen, die
zwar wenig Schaden hervorrufen, jedoch zu
hohen Anfangsbeschleunigungen führen, aus-
gelöst werden. Dies hängt von der Art und
Lage der Kollision ab.Die Seiten-Airbags werden nicht bei jedem
Seitenaufprall ausgelöst. Das Auslösen der
Seiten-Airbags hängt von der Härte und Art
des Aufpralls ab.
Da die Airbag-Sensoren die Verzögerung des
Fahrzeugs in Bezug auf die Zeit messen, sind
die Fahrgeschwindigkeit und der Schaden an
sich keine guten Indikatoren dafür, ob ein Air-
bag ausgelöst werden sollte oder nicht.
Außerdem bieten bei jedem Unfall auch die
Sicherheitsgurte wichtigen Schutz und halten
Sie in Position, also in ausreichendem Abstand
von einem ausgelösten Airbag.
Das Rückhaltesysteme-Steuergerät überprüft
außerdem bei jedem Einschalten der Zündung
(Stellung START oder ON/RUN) die Funktions-
bereitschaft der Elektronikbauteile des Airbag-
Systems. Wenn sich der Schlüssel in Stellung
LOCK bzw. ACC befindet oder nicht im Zünd-
schloss eingesteckt ist, ist das Airbag-System
nicht eingeschaltet und die Airbags werden
nicht aufgeblasen.
Das Rückhaltesystem-Steuergerät verfügt über
eine Reservespannungsversorgung, die si-
cherstellt, dass die Airbags auch dann auslö-sen, wenn die Batterie schwach ist oder der
Batterieanschluss getrennt wurde.
Beim ersten Einschalten der Zün-
dung (ON/RUN) schaltet das
Rückhaltesysteme-Steuergerät
außerdem die Airbag-Warnleuchte
in der Instrumententafel vier bis
acht Sekunden lang zu einem
Selbsttest ein. Nach dem Selbsttest erlischt die
Airbag-Warnleuchte. Wenn das
Rückhaltesysteme-Steuergerät in einem der
Bauteile eine Fehlfunktion registriert, wird dies
durch kurzes oder ständiges Aufleuchten der
Airbag-Warnleuchte angezeigt. Ein einfaches
akustisches Warnsignal ertönt, wenn die
Leuchte nach dem ersten Anlassen des Motors
erneut aufleuchtet.
Das Rückhaltesystem-Steuergerät führt außer-
dem eine Diagnose durch und meldet durch
die Airbag-Warnleuchte, wenn eine Funktions-
störung festgestellt wurde, die das Airbag-
System beeinträchtigen könnte. Bei der Diag-
nose wird darüber hinaus auch die Art der
Funktionsstörung ermittelt.
47
den können, wenn Sie nicht die richtige Sitzhal-
tung eingenommen haben oder wenn sich Ge-
genstände in dem Bereich befinden, in dem
sich der Seiten-Airbag entfaltet. Dies gilt be-
sonders für Kinder.
Aufblaseinheiten der zusätzlichen
Seiten-Airbags (SABIC)
Bei Kollisionen, die auf einen bestimmten Be-
reich des Fahrzeugs begrenzt sind, kann das
Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC) je nach
Härte und Art des Aufpralls die SABIC-Airbags
auslösen. Dabei löst es nur die Seiten-Airbags
auf der Seite aus, die vom Aufprall betroffen ist.
Daraufhin wird eine große Menge an ungiftigem
Gas erzeugt und der seitliche Kopf-Airbag wird
aufgeblasen. Der seitliche Kopf-Airbag drückt
beim Aufblasen die Außenkante des Dachhim-
mels beiseite und deckt das Fenster ab. Der
Airbag wird in ca. 30 Millisekunden (etwa ei-
nem viertel Lidschlag) mit so hoher Kraft auf-
geblasen, dass Sie verletzt werden können,
wenn Sie nicht korrekt angeschnallt sind und
korrekt sitzen oder wenn sich Gegenstände in
dem Bereich befinden, in dem sich der seitli-
che Kopf-Airbag entfaltet. Dies gilt besondersfür Kinder. Der seitliche Kopf-Airbag ist in auf-
geblasenem Zustand nur ca. 9 cm dick (3
1/2 Zoll).
Da die Airbag-Sensoren die Verzögerung des
Fahrzeugs in Bezug auf die Zeit bemessen,
sind die Fahrgeschwindigkeit und der Schaden
keine guten Indikatoren dafür, ob ein Airbag
ausgelöst werden sollte oder nicht.
HINWEIS:
Bei einem Überschlag des Fahrzeugs wer-
den möglicherweise die Gurtstraffer und/
oder Seiten-Airbags auf beiden Seiten des
Fahrzeugs ausgelöst.
Frontal- und Seitenaufprallsensoren
Bei Frontal- und Seitenaufprallsituationen kön-
nen die Aufprallsensoren dem ORC dabei hel-
fen, die richtige Reaktion auf den Aufprall zu
bestimmen. Zusätzliche Sensoren im
Rückhaltesystem-Steuergerät bestimmen den
Umfang der Airbag-Auslösung.
Erweitertes Unfallschutzsystem
Bei einem Aufprall, der zu einem Auslösen des
Airbags führt und bei dem das Kommunikati-
onsnetzwerk sowie die Stromversorgung intakt
bleiben, bestimmt das Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC) je nach Art des Ereignisses,
ob das erweiterte Unfallschutzsystem die fol-
genden Funktionen auslösen soll:
•
Kraftstoffversorgung des Motors abschnei-
den.
• Die Warnblinkanlage aktivieren, solange die
Batterie geladen ist oder bis die Zündung
ausgeschaltet wird.
• Die Innenraumleuchten einschalten, die so
lange eingeschaltet bleiben, wie die Batterie
über ausreichend Spannung verfügt oder
bis der Zündschlüssel abgezogen wird.
• Die Türen automatisch entriegeln.
Auslösung des Airbag-Systems
Die erweiterten Front-Airbags sind so konstru-
iert, dass sie sich unmittelbar nach dem Aus-
lösen aufblasen.
HINWEIS:
Die Front- bzw. Seiten-Airbags werden nicht
bei jedem Aufprall ausgelöst. Dies stellt
keine Fehlfunktion des Systems dar.
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