
1464-2. Hinweise zum Fahrbetrieb
4-2.Hinweise zum Fahrbetrieb
1Prüfen Sie, ob die Feststellbremse
angezogen ist.
2 Überprüfen Sie, ob der Schalthebel
auf P (Automatikgetriebe) oder N
(Schaltgetriebe) steht.
3 Treten Sie das Bremspedal (Auto-
matikgetriebe) bzw. das Kupplungs-
pedal (Schaltgetriebe) fest durch.
, und eine Meldung wird auf der Multi-Informationsanzeige angezeigt.
Wird es nicht angezeigt, kann der Motor
nicht gestartet werden.
4 Betätigen Sie den Motorschalter
kurz und fest.
Beim Betätigen des Motorschalters reicht
es, den Schalter einmal fest zu drücken. Es
ist nicht erforderlich, den Schalter gedrückt zu halten.
Der Motor wird angekurbelt, bis er anspringt,
oder bis zu 10 Sekunden lang, je nachdem,
was zuerst eintritt.
Betätigen Sie weiterhin das Bremspedal (Automatikgetriebe) bzw. das Kupplungspe-
dal (Schaltgetriebe), bis der Motor vollstän-
dig gestartet ist.
Der Motor kann in jedem Modus des Motor-
schalters gestartet werden.
■Falls der Motor nicht anspringt
●Möglicherweise wurde die Wegfahrsperre
nicht deaktiviert. ( S.80)
Wenden Sie sich an einen Toyota-Ver- tragshändler bzw. eine Toyota-Vertrags-
werkstatt oder eine andere verlässliche
Werkstatt.
●Wenn auf der Multi-Informationsanzeige
eine Warnmeldung bezüglich des Startens angezeigt wird, lesen Sie die Meldung und
befolgen Sie die Anweisung.
■Wenn die Batterie entladen ist
Wenn der Motor nicht mit dem intelligenten
Einstiegs- & Startsystem gestartet werden kann. Siehe S.376zum Neustart des Motors.
■Wenn die Batterie des elektronischen
Schlüssels leer ist
S.104
■Mögliche Ursachen für Funktionsstö-
rungen
S.115
■Hinweise zur Einstiegsfunktion
S.115
■Lenkradschlossfunktion
●Nach dem Ausschalten des Motorschalters
und dem Öffnen und Schließen der Türen wird das Lenkrad durch die Lenkrad-
schlossfunktion verri egelt. Durch erneutes
Betätigen des Motorschalters wird die Funktion des Lenkradschlosses automa-
tisch deaktiviert.
●Wenn das Lenkradschloss nicht entriegelt
werden kann, wird “Locked. Push Ignition
Switch While Turning Steering Wheel
Motorschalter (Zündschal-
ter)
Wenn Sie den elektronischen
Schlüssel bei sich tragen und die
folgenden Bedienschritte ausfüh-
ren, wird der Motor gestartet oder
der Modus des Motorschalters
geändert.
Anlassen des Motors

1764-5. EyeSight
HINWEIS
●Unter den unten aufgeführten Bedin-
gungen wird es für das System schwie-
riger, das vorausfahrende Fahrzeug, Motorräder, Fahrräder, Fußgänger und
Hindernisse auf der Straße sowie Fahr-
bahnmarkierungen zu erkennen. Ebenso kann EyeSight vorübergehend
den Betrieb einstellen. Die vorüberge-
hende Unterbrechung wird jedoch auf- gehoben, sobald sich die Bedingungen
verbessert haben und das Fahrzeug
eine kurze Zeit lang gefahren wurde.
• Schlechtes Wetter (zum Beispiel starker Regen, ein Schneesturm oder dichter
Nebel). Insbesondere steigt die Wahr-
scheinlichkeit, dass das System vor- übergehend den Betrieb einstellt, wenn
ein Ölfilm an der Windschutzscheibe
haftet, eine Glasbeschichtung aufgetra- gen wurde oder schlecht funktionie-
rende Scheibenwischer verwendet
werden.
• Bei starker Lichteinstrahlung von vorne
(Sonnenlicht oder Scheinwerferlicht
vom Gegenverkehr usw.).
• Die Scheibenwaschanlage wird verwen- det.
• Regentropfen, Wassertropfen oder
Schmutz auf der Windschutzscheibe werden nicht ausreichend weggewischt.
• Die Windschutzscheibe ist beschlagen,
zerkratzt oder verschmiert, von Schnee, Schmutz, Staub oder Reif bedeckt oder
anderweitig beeinträchtigt. Dadurch
wird das Sichtfeld der Stereokamera eingeschränkt. Hinzu kommt, dass Licht
vom Schmutz usw. reflektiert wird.
• Das Fahrzeug ist aufgrund der Bela- dung oder anderer Faktoren in einem
extremen Winkel geneigt.
• Die Sicht ist schlecht, weil sich Sand,
Rauch oder Dampf in der Luft befinden,
oder die Sicht nach vorne ist durch Wasserspritzer, Schnee, Schmutz oder
aufgewirbelten Staub durch das voraus-
fahrende Fahrzeug oder den Gegenver- kehr beeinträchtigt.
• Das Sichtfeld der Stereokamera ist bloc-
kiert.
• Durch die Einfahrt in oder Ausfahrt aus einem Tunnel
• Das Heck des vorausfahrenden Fahr-
zeugs ist niedrig, klein oder unregelmä- ßig (z. B. ein Tieflader usw.).
• Das Hindernis vorne ist ein Zaun, eine
Wand oder ein Rollladen usw. mit einem einheitlichen Muster (Streifenmuster,
Ziegelsteine usw.) oder ohne Muster.
• Das Hindernis vorne ist eine Glaswand, Glastür oder ein Spiegel.
• Fahren bei Nacht oder in einem Tunnel,
wenn die Rücklichter eines vorausfah- renden Fahrzeugs nicht eingeschaltet
sind
• Fahren durch eine Fahne oder Flagge, niedrige Äste an einem Baum oder
dichte/hohe Vegetation
• An steilen Steigungen oder Gefällen
• Die Stereokamera ist durch eine Hand
usw. verdeckt (wenn auch nur eine der
Linsen verdeckt ist, funktioniert das System nicht richtig.)
• Es ist vollständig dunkel und es werden
keine Gegenstände erkannt.
• Der Bereich um das Fahrzeug hat eine
einheitliche Farbe (z. B. wenn er voll-
ständig mit Schnee bedeckt ist usw.).
• Eine genaue Erkennung ist aufgrund
von Reflexionen in der Windschutz-
scheibe nicht möglich.

1864-5. EyeSight
WARNUNG
• Erkennungsbedingungen der Stereoka-
mera
Insbesondere in den folgenden Fällen
kann die Funktion das Fahrzeug mögli-
cherweise nicht anhalten oder wird nicht
aktiviert.
Schlechtes Wetter (zum Beispiel star-
ker Regen, ein Schneesturm oder dichter
Nebel)
Die Sicht ist schlecht, weil sich Sand,
Rauch oder Dampf in der Luft befinden,
oder die Sicht nach vorne ist durch Was-
serspritzer, Schnee, Schmutz oder aufge-
wirbelten Staub durch das vorausfahrende
Fahrzeug oder den Gegenverkehr beein-
trächtigt.
Bei Nacht in Tunneln bei ausgeschalte-
ten Scheinwerfern
Bei Nacht oder in einem Tunnel, wenn
die Rücklichter eines vorausfahrenden
Fahrzeugs nicht eingeschaltet sind
Annäherung an ein Motorrad, Fahrrad
oder einen Fußgänger bei Nacht
Bei mangelhafter Umgebungsbeleuch-
tung am Abend oder frühen Morgen.
Ein Fahrzeug, Motorrad, Fahrrad oder
Fußgänger befindet sich außerhalb des
von den Scheinwerfern ausgeleuchteten
Bereichs.
Bei starker Lichteinstrahlung von vorne
(zum Beispiel Sonnenlicht bei Sonnenauf-
gang, Sonnenuntergang oder Scheinwerf-
erlicht usw.).
Die Windschutzscheibe ist beschlagen,
zerkratzt oder verschmiert, von Schnee,
Schmutz, Staub oder Reif bedeckt oder
anderweitig beeinträchtigt. Dadurch wird
das Sichtfeld der Stereokamera einge-
schränkt. Hinzu kommt, dass Licht vom
Schmutz usw. reflektiert wird.
Flüssigkeit wurde während oder nach
der Benutzung der Scheibenwaschanlage
nicht vollständig von der Windschutz-
scheibe abgewischt.
Das Ziel kann nicht korrekt erkannt wer-
den, weil die Sicht der Stereokamera
durch Wassertropfen von Regen oder der
Scheibenwaschanlage bzw. durch die
Wischerblätter behindert wird.
Das Sichtfeld der Stereokamera ist
blockiert.
Das Heck des vorausfahrenden Fahr-
zeugs ist niedrig, klein oder unregelmäßig
(das System kann einen anderen Teil des
Fahrzeugs als dessen Heck erkennen und
den Betrieb davon abhängig machen).
• Ein leerer LKW oder Anhänger ohne
Heck- und/oder Seitenwände auf der Ladefläche.
• Fahrzeuge, bei denen die Ladung aus
dem hinteren Teil herausragt
• Fahrzeuge mit außergewöhnlicher Form
(Fahrzeugtransporter oder Fahrzeuge
mit angebautem Beiwagen usw.)
• Fahrzeuge, deren Bauhöhe niedrig ist,
usw.

189
4
4-5. EyeSight
Fahrbetrieb
HINWEIS
●Fahren an Orten, an denen sich das
Gefälle der Straße rasch ändert
●Die Sicht ist schlecht, weil sich Sand,
Rauch oder Dampf in der Luft befinden, oder die Sicht nach vorne ist durch
Wasserspritzer, Schnee, Schmutz oder
aufgewirbelten Staub durch das voraus- fahrende Fahrzeug oder den Gegenver-
kehr beeinträchtigt.
●Durchfahrt durch Dampf- oder Rauch- wolken usw.
●Bei schlechtem Wetter, z. B. bei star-
kem Schneefall oder Schneesturm
●Die vom vorausfahrenden Fahrzeug
ausgestoßenen Abgase sind bei kaltem
Wetter usw. deutlich sichtbar.
●Ein Hindernis befindet sich in einer
Kurve oder auf einer Kreuzung.
●An einem Fahrzeug oder Gegenstand wird dicht vorbeigefahren.
●Anhalten sehr dicht vor einer Wand oder
einem Fahrzeug
●Durchfahren durch Sprühwasser von
Straßenberieselungsanlagen oder zur
Schneeräumung eingesetzten Sprink- lern
Wenn installiertes Zubehör usw. über die
Kante der vorderen Stoßstange hinaus-
ragt, vergrößert sich die Länge des Fahr- zeugs, und das System kann
möglicherweise einen Aufprall nicht ver-
hindern.
Wenn der Fahrer das Bremspedal beim
automatischen Bremsen betätigt, kann
sich das Pedal schwergängig anfühlen; dies ist jedoch normal. Durch weiteres
Durchtreten des Bremspedals können Sie
mehr Bremskraft anwenden.

1964-5. EyeSight
WARNUNG
●Mit Eis oder Schnee bedeckte Straßen
oder andere glatte Straßenoberflächen
• Die Reifen können durchdrehen, so
dass die Kontrolle über das Fahrzeug verloren geht.
●Verkehrsbedingungen, bei denen häufi-
ges Beschleunigen und Abbremsen die Einhaltung des Sicherheitsabstands
erschweren
• Das System ist möglicherweise nicht in
der Lage, so zu agieren, wie es die Ver- kehrsbedingungen erfordern.
●Steile Gefälle
• Die eingestellte Fahrzeuggeschwindig-
keit wird möglicherweise überschritten.
●Auf einer steilen, kontinuierlichen Gefäl-
lestrecke
• Die Bremsen können überhitzen.
●Straßen und Überführungen mit wieder- holten steilen Steigungen und Gefällen
• Die Erkennung des vorausfahrenden
Fahrzeugs kann verloren gehen, oder
die Fahrbahnoberfläche wird anstelle
des vorausfahrenden Fahrzeugs erkannt, was eine korrekte Steuerung
unmöglich macht.
●Bei der Einfahrt in eine scharfe Kurve/Abbiegung bei einen Autobahn-
kreuz oder einer Kreuzung oder in eine
Raststätte, einen Parkplatz, eine Maut- stelle oder andere Einrichtungen
• Eine Erkennung des vorausfahrenden
Fahrzeugs könnte unmöglich sein.
●Bei Änderungen der Helligkeit, wie z. B. an einem Tunneleingang oder -aus-
gang.
●Die Sicht ist schlecht, weil sich Sand,
Rauch oder Dampf in der Luft befinden,
oder die Sicht nach vorne ist durch Wasserspritzer, Schnee, Schmutz,
Sprühwasser von Straßenberieselungs-
anlagen oder zur Schneeräumung ein- gesetzten Sprinklern oder
aufgewirbelten Staub durch das voraus-
fahrende Fahrzeug oder den Gegenver- kehr beeinträchtigt.
• Die Erkennung des vorausfahrenden
Fahrzeugs kann verloren gehen, oder
Wasser oder andere Substanzen kön-
nen fälschlicherweise stattdessen erkannt werden, was eine korrekte
Steuerung unmöglich macht.