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1-2. Sicherheit der Kinder
Für Sicherheit und Zuverlässigkeit
COROLLA_TMMT_EM
■Untere ISOFIX-Verankerungen
(ISOFIX-Kinderrückhaltesystem)
Für die äußeren Rücksitze stehen
untere Verankerungen zur Verfügung.
(An den Sitzen weisen Markierungen
auf die Lage der Verankerungen hin.)
■Einbau mit unterer ISOFIX-Veran-
kerung (ISOFIX-Kinderrückhal-
tesystem)
Bauen Sie das Kinderrückhaltesystem
gemäß den Angaben in der Bedie-
nungsanleitung ein, die dem Kinderrüc-
khaltesystem beigefügt ist.
Wenn das vorhandene Kinderrückhal-
tesystem nicht zur Kategorie “Univer-
sal” gehört (oder die Informationen in
untenstehender Tabelle nicht vorhan-
den ist), beachten Sie für verschiedene
mögliche Einbaumöglichkeiten die
“Fahrzeugliste” des Kinderrückhaltesy-
stem-Herstellers oder wenden Sie sich
an den Händler des Kinderrückhaltesy-
stems. ( S.54, 55)
1 Wenn die Kopfstütze die Verwen-
dung Ihres Kinderrückhaltesystems
beeinträchtigt und die Kopfstütze
entfernt werden kann, entfernen Sie
die Kopfstütze.
Bringen Sie die Kopfstütze andern-
falls in die oberste Position.
( S.241)
2 Entfernen Sie die Ankerabdeckun-
gen und befestigen Sie das Kinder-
rückhaltesystem am Sitz.
Die Bügel befinden sich hinter den Ankerab-
WARNUNG
■Einbau eines Kinderrückhaltesy-
stems
Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaß-
nahmen. Eine Missachtung dessen kann den Tod
oder schwere Verletzungen zur Folge
haben.
●Erlauben Sie Kindern nicht, mit dem
Sicherheitsgurt zu spielen. Wenn sich
der Sicherheitsgurt um den Hals eines Kindes schlingt, kann dies zum Erstic-
ken oder zu anderen schweren Verlet-
zungen führen, die tödliche Folgen haben können. Wenn das Gurtschloss
in einem solchen Fall nicht entriegelt
werden kann, verwenden Sie eine Schere, um den Gurt zu durchtrennen.
●Stellen Sie sicher, dass Gurt und
Schlosszunge fest eingerastet sind und der Gurt nicht verdreht ist.
●Rütteln Sie das Kinderrückhaltesystem
nach links und rechts sowie vorn und hinten, um sicherzugehen, dass es
sicher eingebaut wurde.
●Verstellen Sie nach dem Befestigen des
Kinderrückhaltesystems niemals den Sitz.
●Wenn ein Juniorsitz eingebaut wird,
stellen Sie immer sicher, dass der Schultergurt über die Schultermitte des
Kindes geführt wird. Der Gurt darf nicht
am Hals des Kindes anliegen, darf aber auch nicht von der Schulter abrutschen.
●Befolgen Sie alle vom Hersteller des
Kinderrückhaltesystems mitgelieferten Einbauanleitungen.
Kinderrückhaltesystem befe-
stigt mit einer unteren
ISOFIX-Verankerung
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641-2. Sicherheit der Kinder
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deckungen.
3Nach dem Einbau des Kinderrück-
haltesystems rütteln Sie es vor und
zurück, um sicherzustellen, dass es
sicher eingebaut ist. ( S.63)
■Verankerungen für die oberen Hal-
tegurte
An den äußeren Rücksitzen befinden
sich Verankerungen für die oberen Hal-
tegurte.
Verwenden Sie Verankerungen für die
oberen Haltegurte, wenn Sie den obe-
ren Haltegurt befestigen.
Sitze mit einer verstellbaren Kopf-
stütze
Verankerungen für die oberen Hal-
tegurte
Oberer Haltegurt
Sitze mit einer integrierten Kopf-
stütze
Verankerungen für die oberen Hal-
tegurte
Oberer Haltegurt
WARNUNG
■Einbau eines Kinderrückhaltesy-
stems
Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaß- nahmen.
Eine Missachtung dessen kann den Tod
oder schwere Verletzungen zur Folge haben.
●Verstellen Sie nach dem Befestigen des
Kinderrückhaltesystems niemals den Sitz.
●Werden zum Befestigen die unteren
Verankerungen verwendet, stellen Sie sicher, dass sich ke ine Fremdkörper in
der Nähe der Verankerungen befinden
und dass der Sicherheitsgurt nicht hinter
dem Kinderrückhaltesystem einge- klemmt ist.
●Befolgen Sie alle vom Hersteller des
Kinderrückhaltesystems mitgelieferten Einbauanleitungen.
Verwendung einer Verankerung
für die oberen Haltegurte
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1-2. Sicherheit der Kinder
Für Sicherheit und Zuverlässigkeit
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■Befestigen des oberen Haltegurts
an die Verankerungen für die obe-
ren Haltegurte
Bauen Sie das Kinderrückhaltesystem
gemäß den Angaben in der Bedie-
nungsanleitung ein, die dem Kinderrüc-
khaltesystem beigefügt ist.
1 Stellen Sie die Kopfstütze in die
höchste Position.
Wenn der Einbau des Kinderrückhaltesy-
stems oder des oberen Haltegurts durch eine Kopfstütze behindert wird und die Kopf-
stütze entfernt werden kann, entfernen Sie
die Kopfstütze. ( S.241)
2Hängen Sie den Haken in die Ver-
ankerung für die oberen Haltegurte
und ziehen Sie den oberen Halte-
gurt fest.
Stellen Sie sicher, dass der obere Haltegurt
fest eingerastet ist. ( S.63)
Wenn Sie das Kinderhaltesystem bei nach oben verstellter Kopfstütze einbauen, stellen
Sie sicher, dass Sie den oberen Haltegurt
unter der Kopfstütze durchführen.
Sitze mit einer verstellbaren Kopf-
stütze
Haken
Oberer Haltegurt
Sitze mit einer integrierten Kopf-
stütze
Haken
Oberer Haltegurt
WARNUNG
■Einbau eines Kinderrückhaltesy-
stems
Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaß- nahmen.
Eine Missachtung dessen kann den Tod
oder schwere Verletzungen zur Folge haben.
●Befestigen Sie den oberen Haltegurt
und stellen Sie sicher, dass der Gurt nicht verdreht ist.
●Befestigen den oberen Haltegurt aus-
schließlich an den Verankerungen für die oberen Haltegurte.
●Verstellen Sie nach dem Befestigen des
Kinderrückhaltesystems niemals den Sitz.
●Befolgen Sie alle vom Hersteller des
Kinderrückhaltesystems mitgelieferten Einbauanleitungen.
●Wenn Sie das Kinderhaltesystem bei
nach oben verstellter Kopfstütze ein-
bauen, stellen Sie die Kopfstütze nicht tiefer, nachdem Sie diese nach oben
verstellt und die Verankerung für die
oberen Haltegurte fixiert haben.
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661-2. Sicherheit der Kinder
COROLLA_TMMT_EM
HINWEIS
■Haltebügel (für oberen Haltegurt)
Schließen Sie bei Nichtgebrauch unbe-
dingt die Kappe. Bleibt die Kappe geöffnet,
kann sie beschädigt werden.
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1-3. Notfallhilfe
Für Sicherheit und Zuverlässigkeit
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1-3.Notfallhilfe
*1: Je nach Ausstattung
*2: Funktioniert innerhalb des eCall-Abdec-
kungsbereichs. Der Systemname ist je
nach Land unterschiedlich.
Mikrofon
Ta s t e “ S O S ”*
Anzeigeleuchten
Lautsprecher
*: Diese Taste dient der Kommunikation mit
der Ansprechperson des eCall-Systems.
Weitere SOS-Tasten in anderen Syste-
men eines Kraftfahrzeugs stehen in kei-
nem Zusammenhang mit dem Gerät und
dienen nicht der Kommunikation mit einer
Ansprechperson des eCall-Systems.
■Automatische Notrufe
Das System ist so ausgelegt, dass
beim Zünden eines Airbags automa-
tisch ein Anruf an die eCall-Leitstelle
getätigt wird.* Die antwortende
Ansprechperson erhält Informationen
zum Standort des Fahrzeugs, zum Zeit-
punkt des Vorfalls sowie die Fahr-
zeug-VIN und versucht, mit den
Fahrzeuginsassen zu sprechen, um die
Situation zu beurteilen. Wenn keine
Kommunikation mit den Insassen mög-
lich ist, behandelt die Ansprechperson
den Anruf automatisch als Notfall und
benachrichtigt den nächstgelegenen
Rettungsdienst (112-System usw.) zur
Schilderung der Situation und fordert
die Entsendung von Hilfe zum Standort
an.
*: In manchen Fällen kann der Anruf nicht
getätigt werden. ( S.68)
■Manuelle Notrufe
Drücken Sie bei einem Notfall die Taste
“SOS”, um einen Anruf an die
eCall-Leitstelle zu tätigen.* Die antwor-
tende Ansprechperson bestimmt den
Standort Ihres Fahrzeugs, beurteilt die
Situation und entsendet die erforderli-
che Hilfe.
Achten Sie darauf, die Abdeckung zu
öffnen, bevor Sie die Taste “SOS” betä-
eCall*1, 2
eCall ist ein Telematikdienst, der
Daten des globalen Satellitennavi-
gationssystems (GNSS) und ein-
gebettete Mobilfunktechnologie
zur Tätigung folgender Notrufe
verwendet: Automatische Notrufe
(Automatische Kollisionsbenach-
richtigung) und manuelle Notrufe
(durch Drücken der Taste “SOS”).
Dieser Dienst wird durch die
Bestimmungen der Europäischen
Union vorgeschrieben.
Systemkomponenten
Notfallbenachrichtigungsdien-
ste
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681-3. Notfallhilfe
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tigen.
Wenn Sie die Taste “SOS” versehentlich
drücken, teilen Sie der Ansprechperson mit,
dass es sich nicht um einen Notfall handelt.
*: In manchen Fällen kann der Anruf nicht
getätigt werden. ( S.68)
Wenn der Motorschalter auf ON gestellt
wird, leuchtet die rote Anzeigeleuchte
für 10 Sekunden. Anschließend leuch-
tet die grüne Anzeigeleuchte für 2
Sekunden und bleibt eingeschaltet,
wenn das System ordnungsgemäß
funktioniert. Die Anzeigeleuchten wei-
sen auf Folgendes hin:
Wenn die grüne Anzeigeleuchte auf-
leuchtet und eingeschaltet bleibt, ist
das System aktiviert.
Wenn die grüne Anzeigeleuchte
zweimal pro Sekunde blinkt, wird
gerade ein automatischer oder
manueller Notruf getätigt.
Wenn die rote Anzeigeleuchte zu
einem anderen Zeitpunkt aufleuchtet
als direkt nachdem der Motorschal-
ter auf ON geschaltet wird, liegt
möglicherweise eine Störung im
System vor oder die Notstrombatte-
rie ist entladen.
Wenn die rote Anzeigeleuchte wäh-
rend eines Notrufs ca. 30 Sekunden
lang blinkt, wurde der Anruf abge-
brochen oder das Mobilfunksignal ist
schwach.
Die Lebensdauer der Notstrombatterie
beträgt nicht mehr als 3 Jahre.
■Information zu
Freier/Open-Source-Software
Dieses Produkt enthält
Freie/Open-Source-Software (FOSS).
Lizenzinformationen und/oder der Quellcode solcher FOSS sind unter der folgenden URL
zu finden.
http://www.opensourceautomotive.com/
dcm/toyota/
Anzeigeleuchten
WARNUNG
■Wenn der Notruf nicht getätigt wer- den kann
●Es ist in folgenden Situationen unter
Umständen nicht möglich, Notrufe zu
tätigen. Melden Sie sich in solchen Fäl- len anderweitig bei einem Rettungs-
dienst (112-System usw.), z. B. über
nahegelegene öffentliche Telefone.
• Bei schlechtem Empfang oder besetzter Leitung kann es schwierig sein, sich mit
der eCall-Leitstelle zu verbinden, selbst
wenn sich das Fahrzeug innerhalb der Mobiltelefon-Netzabdeckung befindet.
In solchen Fällen können Sie sich mögli-
cherweise nicht mit der eCall-Leitstelle in Verbindung setzen, um Notrufe zu
tätigen und die Rettungsdienste zu kon-
taktieren, obwohl das System versucht, sich mit der eCall-Leitstelle zu verbin-
den.
• Notrufe können nicht getätigt werden, wenn sich das Fahrzeug außerhalb der
Mobiltelefon-Netzabdeckung befindet.
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1-3. Notfallhilfe
Für Sicherheit und Zuverlässigkeit
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WARNUNG
• Wenn ein zugehöriges Ausstattungsteil
(wie z. B. “SOS”-Tastenleiste, Anzeige-
leuchten, Mikrofon, Lautsprecher, DCM, Antenne oder eines der Anschlusska-
bel der Ausstattungsteile) nicht ord-
nungsgemäß funktioniert bzw. beschädigt oder defekt ist, kann der
Notruf nicht getätigt werden.
• Während des Notrufs unternimmt das System mehrere Versuche, sich mit der
eCall-Leitstelle zu verbinden. Wenn
jedoch aufgrund eines schlechten Emp- fangs des Funkwellensignals keine Ver-
bindung mit der eCall-Leitstelle
hergestellt werden kann, stellt das System möglicherweise keine Verbin-
dung zum Mobilfunknetz her und der
Anruf kann abgebrochen werden, ohne dass eine Verbindung zustande kommt.
Die rote Anzeigeleuchte blinkt ca. 30
Sekunden lang, um auf diesen Verbin- dungsfehler hinzuweisen.
●Wenn die Spannung der Batterie sinkt
oder ein Verbindungsfehler vorliegt, kann sich das System möglicherweise
nicht mit der eCall-Leitstelle verbinden.
■Wenn das Notrufsystem durch ein
neues ersetzt wird
Das Notrufsystem sollte registriert werden. Wenden Sie sich an einen Toyota-Ver-
tragshändler bzw. eine Toyota-Vertrags-
werkstatt oder eine andere verlässliche Werkstatt.
■Zu Ihrer Sicherheit
●Fahren Sie bitte vorsichtig.
Der Zweck dieses Systems ist es, Sie beim Tätigen eines Notrufs nach einem
Unfall wie einem Ve rkehrsunfall oder
einem medizinischen Notfall zu unter- stützen und es schützt in keiner Weise
den Fahrer oder die Insassen. Bitte fah-
ren Sie zu Ihrer Sicherheit vorsichtig und legen Sie stets Ihren Sicherheits-
gurt an.
●Setzten Sie im Notfall das Überleben an erste Stelle.
●Wenn Sie einen Brand oder andere
ungewöhnliche Gerüche wahrnehmen,
verlassen Sie das Fahrzeug und bege- ben Sie sich sofort an einen sicheren
Ort.
●Wenn die Airbags ausgelöst werden, während das System normal arbeitet,
setzt das System einen Notruf ab. Das
System setzt auch dann einen Notruf ab, wenn das Fahrzeug von hinten
getroffen wird oder sich überschlägt,
selbst wenn die Airbags nicht ausgelöst
werden.
●Tätigen Sie zur Sicherheit keine Not-
rufe, während Sie fahren.
Das Tätigen von Notrufen während des Fahrens kann zu falscher
Handhabung des Lenkrads führen,
was unerwartete Unfälle zur Folge haben kann.
Halten Sie das Fahrzeug an und
gewährleisten Sie die Sicherheit Ihrer Umgebung, bevor Sie den Notruf täti-
gen.
●Bitte verwenden Sie beim Austausch von Sicherungen die vorgeschriebenen
Sicherungen. Werden andere Sicherun-
gen verwendet, kann dies eine Entzün- dung oder Rauch im Stromkreis
verursachen und zu einem Brand füh-
ren.
●Wird das System bei vorhandenem
Rauch oder ungewöhnlichem Geruch
verwendet, kann dies zu einem Brand führen. Stellen Sie die Verwendung des
Systems sofort ein und wenden Sie sich
an einen Toyota-Vertragshändler bzw. eine Toyota-Vertragswerkstatt oder eine
andere verlässliche Werkstatt.
HINWEIS
■Zur Vermeidung von Schäden
Verschütten Sie keine Flüssigkeiten auf
die “SOS”-Tastenleiste usw. und setzen
Sie sie keinen Stößen aus.
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701-3. Notfallhilfe
COROLLA_TMMT_EM
■Datenverarbeitungsablauf
Server
Speicher
Verarbeitung
DCM
1 Der Kunde aktiviert den Dienst im Toyota-Kundendienstportal und akzeptiert die
HINWEIS
■Wenn während eines Notrufs oder
einer manuellen Wartungskontrolle
eine Funktionsstörung in der “SOS”-Tastenleiste, dem Lautspre-
cher oder Mikrofon auftritt
Es ist unter Umständen nicht möglich, Not-
rufe zu tätigen, den Systemstatus zu über- prüfen oder mit der Ansprechperson der
eCall-Leitstelle zu kommunizieren. Wenn
eines der oben genannten Ausstattungs- teile beschädigt ist, wenden Sie sich an
einen Toyota-Vertragshändler oder eine
Toyota-Vertragswerkstatt oder eine andere verlässliche Werkstatt.
Systemübersicht zusätzlicher Dienste