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1-1. HINWEISE
hinaus gibt es weitere Möglichkeiten,
um im Fahrzeug erhobene Daten auf
den Fahrer oder Fahrzeughalter zurüc-
kzuführen, z. B. über den benutzten
Toyota Supra Connect Account.
Fahrzeugnutzer haben gemäß gelten-
dem Datenschutzrecht bestimmte
Rechte gegenüber dem Hersteller des
Fahrzeugs oder Unternehmen, die per-
sonenbezogene Daten erheben oder
verarbeiten.
Fahrzeugnutzer besitzen einen unent-
geltlichen und umfassenden Auskunfts-
anspruch gegenüber Stellen, die
personenbezogene Daten zum Fahr-
zeugnutzer speichern.
Diese Stellen können sein:
• Hersteller des Fahrzeugs.
• Alle Toyota-Vertragshändler bzw.
Toyota-Vertragswerkstätten.
• Alle verlässlichen Werkstätten oder
andere qualifizierte Fachwerkstätte.
• Serviceprovider.
Fahrzeugnutzer dürfen Auskunft dar-
über verlangen, welche personenbezo-
genen Daten gespeichert wurden, zu
welchem Zweck die Daten verwendet
werden und woher die Daten stammen.
Zum Erlangen dieser Auskunft wird ein
Halter- oder Nutzungsnachweis benö-
tigt.
Der Auskunftanspruch umfasst auch
Informationen bezüglich Daten, die an
andere Unternehmen oder Stellen
übermittelt wurden.
Die Webseite des Herstellers des Fahr-
zeugs enthält die jeweils anwendbaren
Datenschutzhinweise. In diesen Daten-
schutzhinweisen sind Informationen
zum Recht auf Löschung oder Berichti-gung von Daten enthalten. Der Herstel-
ler des Fahrzeugs stellt auf der
Webseite auch seine Kontaktdaten und
die des Datenschutzbeauftragten
bereit.
Der Fahrzeughalter kann bei einem
Toyota-Vertragshändler bzw. einer
Toyota-Vertragswerkstatt oder einer
anderen verlässlichen Werkstatt gege-
benenfalls gegen Entgelt die im Fahr-
zeug gespeicherten Daten auslesen
lassen.
Das Auslesen der Fahrzeugdaten
erfolgt über die gesetzlich vorgeschrie-
bene Steckdose für On-Board-Dia-
gnose OBD im Fahrzeug.
Der Hersteller des Fahrzeugs ist im
Rahmen des geltenden Rechts dazu
verpflichtet, bei ihm gespeicherte Daten
den Behörden bereitzustellen. Diese
Bereitstellung von Daten im erforderli-
chen Umfang erfolgt im Einzelfall, z. B.
zur Aufklärung einer Straftat.
Staatliche Stellen sind im Rahmen des
geltenden Rechts dazu befugt, im Ein-
zelfall selbst Daten aus dem Fahrzeug
auszulesen. Informationen können
unter anderem aus dem Airbag-Steuer-
gerät ausgelesen werden, z. B. um
einen Unfall aufzuklären.
Zum Betrieb des Fahrzeugs verarbei-
ten Steuergeräte Daten.
Dazu gehören zum Beispiel:
• Statusmeldungen des Fahrzeugs
und dessen Einzelkomponenten, z.
B. Raddrehzahl, Radgeschwindig-
Datenschutzrechte
Gesetzliche Anforderungen
zur Offenlegung von Daten
Betriebsdaten im Fahrzeug
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1-1. HINWEISE
HINWEISE
keit, Bewegungsverzögerung, Quer-
beschleunigung, Anzeige
geschlossener Sicherheitsgurte.
• Umgebungszustände, z. B. Tempe-
ratur, Signale des Regensensors.
Die verarbeiteten Daten werden nur im
Fahrzeug selbst verarbeitet und sind in
der Regel flüchtig. Die Daten werden
nicht über die Betriebszeit hinaus
gespeichert.
Elektronische Bauteile, z. B. Steuerge-
räte und Fahrzeugschlüssel, enthalten
Komponenten zur Speicherung techni-
scher Informationen. Es können Infor-
mationen über Fahrzeugzustand,
Bauteilbeanspruchung, Wartungsbe-
darfe, Ereignisse oder Fehler temporär
oder dauerhaft gespeichert werden.
Diese Informationen dokumentieren im
Allgemeinen den Zustand eines Bau-
teils, eines Moduls, eines Systems oder
der Umgebung, z. B.:
• Betriebszustände von Systemkom-
ponenten, z. B. Füllstände, Reifen-
fülldruck, Batteriestatus.
• Fehlfunktionen und Defekte in wich-
tigen Systemkomponenten, z. B.
Licht und Bremsen.
• Reaktionen des Fahrzeugs in spezi-
ellen Fahrsituationen, z. B. Auslösen
eines Airbags, Einsetzen der
Fahrstabilitätsregelsysteme.
• Informationen zu fahrzeugschädi-
genden Ereignissen.
Die Daten sind für die Erbringung der
Steuergerätefunktionen notwendig.
Darüber hinaus dienen sie der Erken-
nung und Behebung von Fehlfunktio-
nen sowie der Optimierung von
Fahrzeugfunktionen durch den Herstel-
ler des Fahrzeugs.
Der Großteil dieser Daten ist flüchtig
und wird nur im Fahrzeug selbst verar-beitet. Nur ein geringer Teil der Daten
wird anlassbezogen in Ereignis- oder
Fehlerspeichern abgelegt.
Wenn Serviceleistungen in Anspruch
genommen werden, z. B. Reparaturen,
Serviceprozesse, Garantiefälle und
Qualitätssicherungsmaßnahmen, kön-
nen diese technischen Informationen
zusammen mit der Fahrzeug-Identifi-
zierungsnummer aus dem Fahrzeug
ausgelesen werden.
Weitere Informationen können bei
einem Toyota-Vertragshändler bzw.
einer Toyota-Vertragswerkstatt oder
einer anderen verlässlichen Werkstatt
ausgelesen werden. Das Auslesen der
Daten erfolgt über die gesetzlich vorge-
schriebene Steckdose für
On-Board-Diagnose (OBD) im Fahr-
zeug.
Die Daten werden von den jeweiligen
Stellen des Servicenetzes erhoben,
verarbeitet und genutzt. Die Daten
dokumentieren technische Zustände
des Fahrzeugs, helfen bei der Fehler-
findung, der Einhaltung von Gewährlei-
stungsverpflichtungen und bei der
Qualitätsverbesserung.
Darüber hinaus hat der Hersteller Pro-
duktbeobachtungspflichten aus dem
Produkthaftungsrecht. Zur Erfüllung
dieser Pflichten benötigt der Hersteller
des Fahrzeugs technische Daten aus
dem Fahrzeug. Die Daten aus dem
Fahrzeug können auch dazu genutzt
werden, Ansprüche des Kunden auf
Gewährleistung und Garantie zu prü-
fen.
Fehler- und Ereignisspeicher im Fahr-
zeug können im Rahmen von Repara-
tur oder Servicearbeiten bei einem
Toyota-Vertragshändler bzw. einer
Toyota-Vertragswerkstatt oder einer
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1-1. HINWEISE
Gründen nicht funktionsfähig sein
sollte, z. B. bei nicht Erreichbarkeit der
durch den Hersteller des Fahrzeugs
beauftragten Notrufzentrale.
Das gesetzliche Notrufsystem eCall
nutzt die Infrastruktur der öffentlichen
Notrufnummer 112.
Es kann eingestellt werden, dass Not-
rufe immer über das gesetzliche Not-
rufsystem eCall erfolgen und nicht über
das automatische Notrufsystem. Die
Einstellung von einem Toyota-Vertrags-
händler bzw. einer Toyota-Vertrags-
werkstatt oder einer anderen
verlässlichen Werkstatt durchführen
lassen.
Dieses Fahrzeug ist mit einem Ereig-
nisdatenspeicher EDR ausgestattet.
Die Hauptfunktion dieses EDR dient zur
Speicherung von Daten im Fall eines
Unfalls oder eines Beinaheunfalls, z. B.
bei Auslösen eines Airbags oder einer
Kollision mit einem Hindernis auf der
Straße. Diese Daten sollen dabei hel-
fen, eine bessere Erkenntnis über das
Verhalten der Fahrzeugsysteme zu
erlangen. Je nach Fahrdynamik oder
Fahrzeugsicherheitssysteme speichert
das EDR Daten nur für kurze Zeit, im
Normalfall 30 Sekunden oder weniger.
Das in diesem Fahrzeug eingebaute
EDR wird zur Verwendung folgender
Daten verwendet:
Das Betriebsverhalten verschiede-
ner Fahrzeugsysteme.
Ob der Sicherheitsgurt des Fahrers
und Beifahrers angelegt war.
Wie weit der Fahrer das Gaspedal
und/oder Bremspedal niederge-
drückt hat, wenn überhaupt.Mit welcher Geschwindigkeit das
Fahrzeug fuhr.
Diese Daten sollen zum besseren Ver-
ständnis der Sachlage bei einem Unfall
und bei Verletzungen beitragen.
EDR-Daten werden nur dann gespei-
chert, wenn ein ernstzunehmender
Unfall auftritt. Unter normalen Fahrbe-
dingungen werden keine Daten vom
EDR gespeichert; auch werden keine
persönlichen Daten wie Name,
Geschlecht, Alter oder Unfallort gespei-
chert.
Jedoch können EDR-Daten mit perso-
nenbezogenen Daten, die auch routine-
mäßig während der Untersuchung
eines Unfalls gesammelt werden, von
Dritten, wie z. B. Strafverfolgungsbe-
hörden, verlinkt werden.
Das Auslesen der vom EDR gespei-
cherten Daten erfordert Spezialwerk-
zeug und einen Zugang zum Fahrzeug
oder EDR. Zusätzlich zum Fahrzeug-
hersteller können auch Dritte, wie z. B.
Strafverfolgungsbehörden, in den
Besitz von Spezialwerkzeugen kom-
men und Informationen auslesen,
sofern diese einen Zugang zum Fahr-
zeug oder EDR haben.
Bereich der Eurasische Wirtschaftsu-
nion:
TECHNISCHES REGELWERK DER
ZOLLUNION “ÜBER DIE SICHER-
HEIT VON TRANSPORTMITTELN
AUF RÄDERN” TR ZU 018/2011
Anhang Nr. 3, Abschnitt 2 (Anforderun-
gen an Fahrzeuge bezüglich Innen-
raumgeräusch), Tabelle 2.1,
Anmerkungen 3
Event Data Recorder EDR
Geräuschpegel im Fahrzeugin-
nenraum
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4-1. BEDIENUNG
BEDIENUNG
87, von außen entriegelt und verriegelt
werden.
Wurde die Fernbedienung nicht
erkannt, kann die Fahrbereitschaft nicht
eingeschaltet werden.
In diesem Fall wie folgt vorgehen:
1Die Rückseite der Fernbedienung
an die Markierung der Lenksäule
halten. Dabei auf die Anzeige in der
Instrumentenkombination achten.
2Wird die Fernbedienung erkannt:
Innerhalb von 10 Sekunden Fahrbe-
reitschaft einschalten.
Wird die Fernbedienung nicht erkannt,
die Position der Fernbedienung etwas
verändern und den Vorgang wiederho-
len.
Welche Vorkehrungen können getroffen
werden, damit ein Fahrzeug trotz ver-
sehentlich eingesperrter Fernbedie-
nung geöffnet werden kann?
• Die Remote Services der Toyota
Supra Connect App bieten unter
anderem die Möglichkeit, ein Fahr-
zeug zu verriegeln und zu entrie-geln.
Dazu muss ein aktiver Toyota Supra
Connect-Vertrag vorliegen und die Toyota
Supra Connect App muss auf einem Smart-
phone installiert sein.
• Das Entriegeln des Fahrzeugs kann
über Concierge Services angefor-
dert werden.
Dazu muss ein aktiver Toyota Supra
Connect-Vertrag vorliegen.
Mit dem integrierten Schlüssel kann die
Fahrertür ohne Fernbedienung entrie-
gelt und verriegelt werden.
Der integrierte Schlüssel passt außer-
dem zum Handschuhkasten.
Mit dem integrierten Schlüssel kann der
Schlüsselschalter für Beifahrerairbags,
siehe Seite 193, bedient werden.
Fahrbereitschaft einschalten über
Noterkennung der Fernbedienung
Häufig gestellte Fragen
Integrierter Schlüssel
Allgemein
Sicherheitshinweise
WARNUNG
Bei einigen Ländervarianten ist ein Entrie-
geln von innen nur mit besonderer Kennt-
nis möglich.
Verbringen Personen eine längere Zeit im
Fahrzeug und sind dadurch extremen
Temperaturen ausgesetzt, besteht Verlet-
zungsgefahr oder Lebensgefahr. Das
Fahrzeug nicht von außen verriegeln,
wenn sich Personen darin befinden.
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Supra Owner's Manual_EM
4-1. BEDIENUNG
Bei Gefahr von außen oder wenn Verei-
sung ein normales Schließen verhin-
dert, wie folgt vorgehen:
1 Schalter über den Druck-
punkt hinaus ziehen und halten.
Das Fenster wird mit eingeschränktem Eink-
lemmschutz geschlossen. Übersteigt die
Schließkraft einen bestimmten Wert, wird
der Schließvorgang unterbrochen.
2 Schalter innerhalb von ca. 4
Sekunden erneut über den Druck-
punkt hinaus ziehen und halten.
Das Fenster wird ohne Einklemmschutz
geschlossen.
In diesem Kapitel sind alle Serien-,
Länder- und Sonderausstattungen
beschrieben, die in der Modellreihe
angeboten werden. Es werden daher
auch Ausstattungen und Funktionen
beschrieben, die in einem Fahrzeug z.
B. aufgrund der gewählten Sonderaus-
stattung oder der Ländervariante nicht
verfügbar sind. Das gilt auch für sicher-
heitsrelevante Funktionen und
Systeme. Bei Verwendung der entspre-
chenden Funktionen und Systeme sind
die jeweils geltenden Gesetze und
Bestimmungen zu beachten.
Voraussetzung für entspanntes und
möglichst ermüdungsfreies Fahren ist
eine Sitzposition, die an die Bedürf-
nisse der Insassen angepasst ist.
Bei einem Unfall spielt die korrekte
Sitzposition eine wichtige Rolle. Die
Hinweise in den folgenden Kapiteln
beachten:
• Sitze, siehe Seite 99.
• Sicherheitsgurte, siehe Seite 102.
• Kopfstützen, siehe Seite 107.
• Airbags, siehe Seite 183.
Schließen ohne EinklemmschutzSitze, Spiegel und Lenkrad
Fahrzeugausstattung
Sicher sitzen
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Supra Owner's Manual_EM
4-1. BEDIENUNG
Mit einer angepassten Lehnenbreite
kann der Seitenhalt bei Kurvenfahrten
verbessert werden.
Um die Lehnenbreite anzupassen, kön-
nen die Seitenwangen der Rücken-
lehne auf der Fahrerseite verändert
werden.
Zur Sicherheit der Insassen ist das
Fahrzeug mit zwei Sicherheitsgurten
ausgestattet. Diese können ihre
Schutzwirkung jedoch nur entfalten,
wenn sie korrekt angelegt wurden.Die Sicherheitsgurte vor jeder Fahrt auf
den belegten Sitzplätzen anlegen. Die
Airbags dienen der Ergänzung der
Sicherheitsgurte und gelten als zusätz-
liche Schutzvorrichtung. Die Airbags
ersetzen nicht die Sicherheitsgurte.
Der Gurtbefestigungspunkt passt für
Erwachsene aller Körpergrößen bei
korrekter Sitzeinstellung.
Einstellen
• Taste vorn/hinten drüc-
ken: Wölbung wird ver-
stärkt/abgeschwächt.
• Taste oben/unten drüc-
ken: Wölbung wird nach
oben/unten verlagert.
Lehnenbreite
Prinzip
Allgemein
Einstellen
• Taste vorn drücken: Leh-
nenbreite wird reduziert.
• Taste hinten drücken: Leh-
nenbreite wird vergrößert.
Sicherheitsgurte
Anzahl Sicherheitsgurte und
Gurtschlösser
Allgemein
Sicherheitshinweise
WARNUNG
Wenn mit einem Sicherheitsgurt mehr als
eine Person angegurtet wird, ist eine
Schutzwirkung des Sicherheitsgurts nicht
mehr gewährleistet. Es besteht Verlet-
zungsgefahr oder Lebensgefahr. Nur eine
Person pro Sicherheitsgurt angurten.
Säuglinge und Kinder nicht während der
Fahrt auf den Schoß nehmen. Stattdessen
Säuglinge und Kinder in den dafür vorge-
sehenen Kinderrückhaltesystemen beför-
dern und sichern.
WARNUNG
Die Schutzwirkung der Sicherheitsgurte
kann eingeschränkt sein oder ausfallen,
wenn diese falsch angelegt sind. Ein
falsch angelegter Sicherheitsgurt kann
zusätzliche Verletzungen verursachen, z.
B. bei einem Unfall oder Brems- und Aus-
weichmanövern. Es besteht Verletzungs-
gefahr oder Lebensgefahr. Darauf achten,
dass die Sicherheitsgurte bei allen Fahr-
zeuginsassen korrekt angelegt sind.
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Supra Owner's Manual_EM
4-1. BEDIENUNG
Die richtige Sitzhaltung beim Fahren ist
wesentlicher Bestandteil für eine
sichere Fahrweise. Eine richtige Sitz-
haltung beugt nicht nur Ermüdungser-
scheinungen während der Fahrt vor,
sondern trägt auch dazu bei, dass die
Insassenschutzvorrichtung, z. B. die
Sicherheitsgurte und die Airbags, eine
Reduzierung der Einwirkung auf den
Insassen bewirkt.
Die grundlegendste Schutzmaßnahme
für die Fahrzeuginsassen ist der
Sicherheitsgurt. Die Airbags dienen der
Ergänzung der Sicherheitsgurte; sie
dürfen aber nicht anstelle von Sicher-
heitsgurten verwendet werden. Ein kor-
rekt angelegter Sicherheitsgurt bietet
den Insassen einen sicheren Halt in den Sitzen und verhindert bei einem
Unfall den Kontakt mit der Innenaus-
stattung oder ein Hinausschleudern aus
dem Fahrzeug. Daher ist es wichtig,
dass alle Insassen einen Sicherheits-
gurt tragen. Wird ein Sicherheitsgurt
falsch angelegt, nimmt seine Wirksam-
keit als Insassenschutzvorrichtung
erheblich ab. Um die richtige Sitzhal-
tung beim Fahren und das Anlegen von
Sicherheitsgurten einzuhalten, unbe-
dingt auf Folgendes achten.
Richtige Sitzhaltung beim
Fahren
Korrektes Anlegen des
Sicherheitsgurts
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Supra Owner's Manual_EM
4-1. BEDIENUNG
• Die Gurtzunge diagonal über den
Körper ziehen und sie dann in das
Gurtschloss einführen, bis sie hörbar
einrastet.
• Es ist wichtig, dass die Gurtlänge
korrekt angepasst wird. Zum Einstel-
WARNUNG
Wird die Sitzlehne übermäßig geneigt, ver-
liert der Sicherheitsgurt bei unvermitteltem
Bremsen oder bei einem Unfall seine
Wirksamkeit als Insassenschutzvorrich-
tung vollständig. Außerdem kann der Bec-
kengurt bei einem Unfall über die Hüften
rutschen und die Rückhaltekraft direkt auf
den Bauch übertragen, oder der Hals
berührt den Schultergurt, was die Gefahr
schwerer oder tödlicher Verletzungen bei
einem Unfall erhöht.
WARNUNG
Darauf achten, dass alle Insassen den
Sicherheitsgurt korrekt angelegt haben.
Es kann je nach örtlich geltenden Geset-
zen und Bestimmungen eine Gurtpflicht
bestehen. Wird ein Sicherheitsgurt falsch
angelegt, kann ein Insasse bei unvermit-
teltem Bremsen oder bei einem Unfall mit
der Innenausstattung in Kontakt kommen
oder aus dem Fahrzeug geschleudert wer-
den, was zu schweren Verletzungen oder
zum Tod führen kann. Außerdem verlieren
die Airbags bei einer falschen Sitzhaltung
ihre Wirksamkeit als Insassenschutzvor-
richtung und können Verletzungen verur-
sachen, wenn sie auslösen.
WARNUNG
Korrektes Anlegen des Sicherheitsgurts
während der Schwangerschaft:
Schwangere Frauen sollten einen Sicher-
heitsgurt anlegen. Bezüglich des korrekten
Anlegens eines Sicherheitsgurts ist Rück-
sprache mit einem Arzt zu halten. Der
Beckengurt sollte so tief wie möglich über
den Hüften liegen, und der Schultergurt
sollte ganz über der Schulter ausgezogen
sein und so über die Mitte des Brustkorbs
verlaufen, dass der Gurt keinen Druck auf
den Bauch ausübt.
Einstellen für automatisches
Aufrollen der Sicherheits-
gurte
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