5-19
Fahrhinweise
Bremsanlage mit
Bremskraftverstärker
Die Bremsanlage Ihres Fahrzeugs
verfügt über einen
Bremskraftverstärker und sie wird
bei normaler Benutzung automatisch
nachgestellt.
Wenn das Fahrzeug nicht im
Bereitschaftsmodus ( ) ist oder
während der Fahrt abgeschaltet wird,
steht die Bremskraftunterstützung
nicht zur Verfügung. Sie können das
Fahrzeug in diesem Fall dennoch
stoppen, indem Sie das Bremspedal
kräftiger treten als normal. Ohne
Bremskraftunterstützung verlängert
sich jedoch der Bremsweg.
Wenn sich das Fahrzeug nicht im
Bereitschaftsmodus ( )
befindet,nimmt die gespeicherte
Bremskraftunterstützung mit jedem
Treten des Bremspedals ab. Treten
Sie deshalb nicht mehrfach das
Bremspedal, wenn die
Bremskraftunterstützung
unterbrochen ist. Treten Sie das
Bremspedal nur dann mehrfach
hintereinander, wenn es notwendig
ist, das Fahrzeug auf rutschigem
Untergrund unter Kontrolle zu halten.
BREMSANLAGE
5
Beachten Sie die folgenden
Vorsichtsmaßnahmen:
•Lassen Sie Ihren Fuß während
der Fahrt nicht auf dem
Bremspedal ruhen. Dies würde
dazu führen, dass die Bremsen
überhitzen, übermäßig
verschleißen und dass sich
der Bremsweg verlängert.
•Beim Bergabfahren an einem
langen bzw. steilen Gefälle ist
es ratsam, die Schaltwippe
(auf der linken Seite) zum
Erhöhen der Einstellung für
die regenerative Bremse zu
verwenden, um die
Geschwindigkeit ohne
übermäßigen Gebrauch des
Bremspedals zu regulieren.
Wenn die Bremsen über einen
längeren Zeitraum dauerhaft
betätigt werden, führt dies zu
einer Überhitzung der
Bremsen, woraus ein
zeitweiliger Verlust der
Bremsleistung resultieren
könnte.(Fortsetzung)
(Fortsetzung)
•Nasse Bremsen können ein
sicheres Abbremsen des
Fahrzeugs beeinträchtigen;
das Fahrzeug kann in diesem
Fall bei Betätigung der
Bremse zu einer Seite ziehen.
Ein leichtes Probebremsen
zeigt Ihnen an, ob die
Bremsanlage nass geworden
ist.
Testen Sie Ihre Bremsen
immer auf diese Weise,
nachdem Sie durch tiefe
Wasseransammlungen
gefahren sind. Um die
Bremsanlage zu trocknen,
treten Sie unter sicheren
Fahrbedingungen leicht das
Bremspedal, bis die reguläre
Bremsleistung
wiederhergestellt ist.
Vermeiden Sie das Fahren mit
hoher Geschwindigkeit, bis
die Bremsen wieder korrekt
funktionieren.
VORSICHT
5-33
Fahrhinweise
Informationen
Wenn Sie Ihr Fahrzeug aufgrund
einer entladenen Batterie mittels
Starthilfe anlassen müssen, kann die
ABS-Warnleuchte ( ) einschalten.
Dies ist ein Folge der zu geringen
Batteriespannung und zeigt keine
Störung des ABS-Systems an. Lassen
Sie vor Fahrtantritt die Batterie
laden.
Elektronische
Stabilitätskontrolle (ESC)
Die elektronische Stabilitätskontrolle
(ESC) dient dazu, das Fahrzeug bei
Kurvenfahrten bzw.
Ausweichmanövern in einem
stabilen Zustand zu halten.Das ESC vergleicht den
Lenkradeinschlag mit der
tatsächlichen Bewegung des
Fahrzeugs. Das ESC beaufschlagt die
einzelnen Bremsen des Fahrzeugs mit
Bremsdruck und greift in das
Steuersystem des Elektrofahrzeugs
ein, um das Fahrzeug in der vom
Fahrer beabsichtigten Bahn zu halten.
Es ist kein Ersatz für ein sicheres
Fahrverhalten. Passen Sie Ihre
Geschwindigkeit und Ihr
Fahrverhalten stets an die
Straßenverhältnisse an.
i
5
OAEE056016
OAEE056025
■
Ausführung A
■Ausführung B
Passen Sie Ihre
Geschwindigkeit immer den
Straßenverhältnissen an und
durchfahren Sie Kurven nie mit
zu hoher Geschwindigkeit. Die
elektronische
Stabilitätskontrolle (ESC) kann
Unfälle nicht verhindern.
Überhöhte Geschwindigkeiten
bei Kurvenfahrten, abrupte
Lenkbewegungen und
Aquaplaning können zu
schweren Unfällen führen.
VORSICHT
5-79
Fahrhinweise
5
• Tippen Sie das Bremspedal leichtan. Wenn das Fahrzeug die
gewünschte Geschwindigkeit
erreicht hat, drücken Sie den
Kippschalter (1) nach unten (SET-).
VorübergehendesBeschleunigen beieingeschaltetem Tempomat
Betätigen Sie das Gaspedal. Wenn
Sie den Fuß vom Gaspedal nehmen,
wird die zuvor eingestellte
Geschwindigkeit wieder hergestellt.
Wenn Sie den Kippschalter bei
erhöhter Geschwindigkeit nach
unten (SET-) drücken, hält der
Tempomat die erhöhte
Geschwindigkeit.
Die Geschwindigkeitsregelungwird in den folgenden Fällenbeendet :
• Das Bremspedal wird betätigt.
• Die die Abbruchtaste CANCEL / O
am Lenkrad wird gedrückt.
• Die Getriebestufe N (Neutral) ist gewählt.
• Die Fahrgeschwindigkeit wird auf weniger als die gespeicherte
Geschwindigkeit auf ca. 20 km/h
verringert.
• Die Fahrgeschwindigkeit wird auf unter 30 km/h verringert.
• Die ESC (Elektronische Stabilitätskontrolle) greift ein.
Informationen
Jede der obenstehenden Handlungen
führt zur Aufhebung der
Geschwindigkeitsregelung (SET-
Kontrollleuchte am Kombiinstrument
erlischt). Das System wird jedoch nur
dann vollständig abgeschaltet, wenn
die Taste CRUISE / betätigt wird.
Wenn die Geschwindigkeitsregelung
wieder aufgenommen werden soll,
drücken Sie den am Lenkrad
befindlichen Kippschalter nach oben
(RES+). Die zuvor eingestellte
Geschwindigkeit wird dann wieder
hergestellt, sofern das System nicht
mithilfe der Taste CRUISE /
abgeschaltet wurde.
i
OAE056157L
■ Ausführung A
■Ausführung B
5-83
Fahrhinweise
5
Informationen
Falls Ihr Fahrzeug über ein
Höchstgeschwindigkeits-Regelsystem
verfügt, schalten Sie zunächst in den
SCC-Modus, indem Sie die -Taste
drücken.
Durch Drücken der -Taste ändert
sich der Modus wie folgt.
Einstellen der
Reaktionsgeschwindigkeit der
intelligenten
Geschwindigkeitsregelung
Die Reaktionsgeschwindigkeit, mit
der die Fahrgeschwindigkeit
angepasst wird, um den
eingestellten Abstand zum
vorausfahrenden Fahrzeug
einzuhalten, kann eingestellt
werden. Wählen Sie am LCD-Display
die folgenden Einträge aus:
'Benutzereinstellung→
Fahrassistenz →SSC Reaktionszeit
→ Langsam/Normal/Schnell' Zur
Auswahl stehen drei verschiedene
Stufen. Zur Auswahl stehen drei
verschiedene Stufen.
• Langsam :
Die Geschwindigkeitsanpassung
zum Einhalten des Abstands zum
vorausfahrenden Fahrzeug erfolgt
langsamer als normal.
• Normal : Die Geschwindigkeitsanpassung
zum Einhalten des Abstands zum
vorausfahrenden Fahrzeug erfolgt
normal.
• Schnell : Die Geschwindigkeitsanpassung
zum Einhalten des Abstands zum
vorausfahrenden Fahrzeug erfolgt
schneller als normal.
Informationen
Die gewählte Geschwindigkeit der
intelligenten
Geschwindigkeitsregelung wird im
System gespeichert.
i
i
OAE056068L
System ausIntelligente
Geschwindigkeitsregelung (SCC)
Höchstgeschwindigkeits- Regelsystem
OAE056077L
5-106
Fahrhinweise
Montage der Schneeketten
Folgen Sie beim Aufziehen der
Ketten den Bedienungshinweisen
des Kettenherstellers und befestigen
Sie die Ketten so stramm wie
möglich. Fahren Sie mit
aufgezogenen Ketten langsam (max.
30 km/h). Wenn Sie hören, dass die
Ketten die Karosserie oder das
Fahrwerk Ihres Fahrzeugs berühren,
halten Sie an und spannen Sie die
Ketten nach. Wenn die Ketten
weiterhin das Fahrzeug berühren,
reduzieren Sie die
Fahrgeschwindigkeit so weit, dass
die Ketten das Fahrzeug nicht mehr
berühren. Nehmen Sie die
Schneeketten ab, sobald Sie eine
schneefreie Straße erreicht haben.
Stellen Sie Ihr Fahrzeug zum
Aufziehen der Schneeketten auf
ebenem Untergrund und abseits des
Verkehrs ab. Schalten Sie die
Warnblinkanlage ein und stellen Sie
bei Bedarf ein Warndreieck hinter
dem Fahrzeug auf. Legen Sie immer
die Getriebestufe P (Parken) ein,
betätigen Sie die Feststellbremse
und schalten Sie das Fahrzeug ab,
bevor Sie mit der Kettenmontage
beginnen.Bei der Verwendung von
Schneeketten :
• Schneeketten falscher Größe als
auch unzureichend befestigte
Ketten können die
Bremsleitungen, das Fahrwerk,
die Karosserie und die Räder
Ihres Fahrzeugs beschädigen.
• Verwenden Sie Schneeketten der SAE-Klasse "S" oder
Metallketten verwenden.
• Wenn Sie Geräusche hören, weil die Schneeketten an der
Karosserie schlagen, müssen
die Ketten so gespannt werden,
dass sie die Karosserie nicht
mehr berühren.
• Ziehen Sie die Ketten alle 0,5 bis 1,0 km nach, um
Beschädigungen an der
Karosserie zu vermeiden.
• Ziehen Sie keine Schneeketten auf Räder mit Leichtmetallfelgen
auf. Falls Sie dennoch
gezwungen sind, Schneeketten
zu verwenden, greifen Sie zu
speziellen Felgenschutzketten.
(Fortsetzung)(Fortsetzung)
• Die Breite der
Felgenschutzketten sollte
weniger als 12 mm betragen, um
Beschädigungen an deren
Befestigungselementen zu
verhindern.
ANMERKUNG
6-4
Pannenhilfe
Wenn sich das Fahrzeug nicht
oder nur langsam starten lässt
• Vergewissern Sie sich, dass dieGetriebestufe P (Parken) gewählt
ist. Das Fahrzeug startet nur, wenn
die Getriebestufe P (Parken)
gewählt ist.
• Prüfen Sie, ob die Klemmen der 12-Volt-Batterie sauber sind und
fest auf den Batteriepolen sitzen.
• Schalten Sie die Innenraumbeleuchtung ein. Wenn
das Licht bei der Betätigung des
Anlassers schwächer wird oder
erlischt, ist die Batterie entladen.
Schieben Sie das Fahrzeug nicht an
und lassen Sie das Fahrzeug nicht
anschleppen. Dies könnte Ihr
Fahrzeug beschädigen. Beachten
Sie die Hinweise im Abschnitt
"Motor mit Starthilfekabeln
anlassen". Das Anlassen eines Motors mit Hilfe
von Starthilfekabeln kann gefährlich
sein, wenn die Starthilfe
unsachgemäß durchgeführt wird.
Um Personenschäden und
Beschädigungen Ihres Fahrzeugs
und der Fahrzeugbatterie zu
vermeiden, folgen Sie den
Hinweisen zur Starthilfe. Lassen Sie
sich Starthilfe von einem
qualifizierten Techniker oder
Pannenhilfsdienst geben, wenn Sie
sich bzgl. der Vorgehensweise nicht
sicher sind.
WENN DAS FAHRZEUG
NICHT STARTET STARTHILFE
Befolgen Sie bei Arbeiten an
bzw. in der Nähe der Batterie
stets die folgenden
Vorsichtsmaßnahmen, um zu
vermeiden, dass Sie oder
umstehende Personen
SCHWERE oder sogar
TÖDLICHE VERLETZUNGEN
erleiden :
Lesen und befolgen Siestets sorgfältig die
Anweisungen zum
Umgang mit der Batterie.
Tragen Sie einen Augenschutz, der für
den Schutz der Augen
vor Säurespritzern
ausgelegt ist.
Halten Sie Feuer und
Funken von der Batterie
fern.
(Fortsetzung)
VORSICHT
6-30
Pannenhilfe
• Verwenden Sie ein Abschleppseil bzw. eine Abschleppkette, mit
einer Maximallänge von 5 m.
Befestigen Sie in der Mitte des
Abschleppseils bzw. der
Abschleppkette ein ca. 30 cm
breites weißes oder rotes Tuch,
damit das Seil bzw. die Kette nicht
übersehen wird.
• Fahren Sie vorsichtig und achten Sie darauf, dass das Abschleppseil
bzw. die Abschleppkette immer
gespannt bleibt. • Prüfen Sie vor dem Abschleppen
unter dem Fahrzeug, ob
Flüssigkeit aus dem
Untersetzungsgetriebe austritt.
Falls Getriebeflüssigkeit aus dem
Untersetzungsgetriebe austritt,
muss zum Abschleppen ein
Plateauwagen oder ein Nachläufer
verwendet werden. Beachten Sie beim
Abschleppen die folgenden
Punkte, um Schäden an Ihrem
Fahrzeug und dessen Bauteilen
zu vermeiden:
•Beim Abschleppen mit
Abschleppösen muss stets in
gerader Richtung gezogen
werden. Es darf nicht von der
Seite oder in einem vertikalen
Winkel gezogen werden.
•Verwenden Sie die
Abschleppösen nicht, um ein
festgefahrenes Fahrzeug aus
Matsch, Sand oder anderen
Situationen zu befreien, die
ein Bewegen des Fahrzeugs
aus eigener Kraft verhindern.
•Fahren Sie beim Abschleppen
nicht schneller als 15 km/h
und keine längere Strecke als
1,5 km, um eine schwere
Beschädigung des
Untersetzungsgetriebes zu
vermeiden.
ACHTUNG
OAEE066017
7-26
Wartung
BATTERIE (12 VOLT)
Befolgen Sie bei Arbeiten an
bzw. in der Nähe der Batterie
stets die folgenden
Vorsichtsmaßnahmen, um zu
vermeiden, dass Sie oder
umstehende Personen
SCHWERE oder sogar
TÖDLICHE VERLETZUNGEN
erleiden :Lesen Sie immer erst diefolgenden Anweisungen,
bevor Sie Arbeiten an der
Batterie durchführen.
Tragen Sie einen Augenschutz, der für den
Schutz der Augen vor
Säurespritzern ausgelegt
ist.
Halten Sie brennende Zigaretten und alle
anderen Flammen und
Funken von der Batterie
fern.
(Fortsetzung)
VORSICHT(Fortsetzung)In den Batteriezellenbefindet sich stets
Wasserstoff, der leicht
brennbar ist und
explodieren kann, wenn
er entzündet wird.
Halten Sie Batterien aus
der Reichweite von
Kindern fern.
Batterien enthalten Schwefelsäure, die stark
ätzend ist. Die Säure darf
nicht in die Augen, auf
die Haut oder auf die
Kleidung gelangen.
Falls Säure in Ihre Augen
gelangt, spülen Sie die Augen
mindestens 15 Minuten lang mit
sauberem Wasser aus und
suchen Sie umgehend ärztliche
Hilfe. Falls Säure auf Ihre Haut
gelangt, waschen Sie den
betroffenen Bereich gründlich
ab. Falls Sie Schmerzen oder
ein brennendes Gefühl
verspüren, suchen Sie
umgehend ärztliche Hilfe. (Fortsetzung)(Fortsetzung)
•Wenn beim Anheben des
Batterie-Kunststoffgehäuses
zu viel Druck auf das Gehäuse
ausgeübt wird, kann
Batteriesäure austreten.
Heben Sie die Batterien mit
einer Hebevorrichtung an,
oder halten Sie sie beim
Herausheben mit beiden
Händen an
gegenüberliegenden Ecken
fest.
•Versuchen Sie nicht, Ihr
Fahrzeug mit Starthilfe zu
starten, wenn die Batterie
gefroren ist.
•Versuchen Sie NIEMALS eine
Batterie zu laden, wenn die
Batteriekabel angeklemmt
sind.
•Der elektrische Zündschalter
arbeitet mit Hochspannung.
Berühren Sie diese Bauteile
NIEMALS, wenn die
Kontrollleuchte " "
eingeschaltet ist oder sich der
POWER-Knopf in der Stellung
ON befindet.